Europa

Wilhelm II und Theresa May

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich wollte ich ja nur über Theresa May schreiben. Es ist das untere ihr Horoskop – die Geburtszeit ist unbekannt. Und nun schauen Sie sich bitte den Neptun ganz genau über ihrem Mars rückläufig in den Fischen an. Dieses Horoskop ist das zeitaktuelle zu unserem Post hier, Neptun ist die grüne Gabel links außen. Von dort geht wie der Pfeil eines Bogens (man nennt es „Spannungsherrscher“) zu Jupiter im Zeichen Jungfrau, eingerahmt an den Zeichenrändern mit Mond und Merkur rückläufig der Oppositionsaspekt als tiefrote, starke Linie. Ist das nicht unglaublich krass? Diese Frau soll den Brexit managen?

Man kann mit Fug und Recht sagen, hier hat sie ihr Lebensthema gefunden. Hier kann sie ihren persönlichen Widerspruch zwischen Chaos (Fische), Grenzenlosigkeit (Mars in den Fischen), ihre Schizophrenie (der Jungfrau-Ordnung auf der anderen Seite das Chaos zu integrieren), ganz ausleben. Und sie ist die Richtige zur Wiederherstellung von Britanniens Inselstatus, weil Mars diesen isolierten Standpunkt perfekt spiegelt, schauen sie nur hin, es ist das untere Horoskop. Tunnel hin, Tunnel her – „Britannia rule the Waves“.

Für die Auflösung votiert ihr Mars in den Fischen, denn Fische ist grenzenlos, Britannien zieht keine Grenze, sondern wird eine los – und wie beim Tauziehen hält Jupiter in der Jungfrau in Anwesenheit des Zeichenherrschers Merkur und flankiert vom Orakel-Jungfrau Mond die Waage dazu, die sie recht eigentlich im Sonnenezeichen auch tatsächlich ist. Es könnte für den Brexit keine bessere geben.

Erstaunlich, mit welcher Ergebenheit die Briten sich von Zeit zu Zeit von einem „Kehrbesen“-Wesen (damit ist nichts Persönliches gemeint!) quälen lassen: Margret Thatcher war ja von ähnlichem Kaliber. Auch die schwarz/weiß Krimis pflegen diese matriarchale Volksvariante der heiligen Bridget, der namensgebenden Göttin.

Man muss die Dynamik Europas verstehen, wenn man diese Spaltung als erfolgreiche Zellteilung begreifen will: beide Seiten wissen, dass auch in Zukunft enge Kooperation nötig sein wird. Es ist Neptun, der uns den Blick verschleiert durch medialen Brexit-Katastrophismus. Das Land, das nicht nur dem Kontinent, sondern auch seiner Schutzmacht, den USA die Sprache gegeben hat, der Ursprung des Zusammenhalt selbst, wird wieder souverän.

Die Queen trug bekanntlich vor der Brexit-Wahl Europa-Blau mit Sternenhut, um sich ebenfalls sehr souverän diskret politisch zu äußern: wo ihre Sympathie läge; doch die Briten haben anders entschieden, sie haben ja die Queen in personam. Eine Stier-reitende Europa kann dazu nur demütigend sein, insbesondere, wenn die Queen im Zeichen Stier geboren ist.

Letztlich wird sich der Brexit nicht als Schrumpfung oder Teilung, sondern als modellhafte Erweiterung Europas herausstellen. Nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge sind viele EU-Mitglieder, die den Euro nicht haben, auch nicht mehr scharf drauf, zunächst. Es gibt bald Länder, die sind in der EU und haben den Euro, solche, die in der EU sind und nicht den Euro haben, solche, die weder das eine noch das andere haben oder sind, aber irgendwie gut mit Europa kooperieren. Europas mangelnde Homogenität und Transparenz mag Politiker bremsen und Privatleuten lästig sein, den großen Konzernen, die sich an jedem Standort Büropersonal und Anwälte leisten können und die transnational agieren, sind die Differenzen der Lohn- und Preisniveaus in Europa Spielwiesen transportabler Differenz – wie man es philosophisch ausdrücken würde – die aber doch reale Dieselkraftstoffe verbrennt und in unser aller Luft bläst – hier dampft der Drachen (Pluto/Skorpion) noch, den eigentlich der heilige Georg (Jungfrau/Wassermann) auf dem guten Gewissen haben wollte …

 

Innen birthchart Wilhelm II, außen Abdankung 1918

Dann habe ich im TV (ARD Mediathek, noch ein paar Tage) die wieder fast unerträglich „musikalisch“ manipulativ unterlegte, eigentlich gut bebilderte Wilhelm II Doku. gesehen.

Wahrscheinlich begreifen die Macher des Films eine solche Kritik gar nicht. Jedenfalls war ich auf Wilhelms´ II Horoskop neugierig – und siehe da, auch er hatte – wir sind jetzt im oberen Horoskop! – Mars in den Fischen, ganz am äußeren Rand, wo aktuell Chiron, der Heiler, läuft. Und da lief er auch zum Datum seiner unfreiwilligen Abdankung, das hier im Außenring dargestellt ist (oberes Horoskop). Und damit das Wilhelm II Horoskop ein Bilderbuchstück ist, wie das von Theresa May, sehen wir, dass Wilhelm II einen Fische-Neptun dazu hatte – wie er eben heuer auch steht in den Fischen – und jetzt eben kommt – Neptun steht gradgenau und auflösend, wie es beschrieben wird, über Wilhelms II Saturn zur Zeit der Abdankung – ist das nicht geradezu unglaublich? – bei Neptun in den Fischen und Chiron in den Fischen diese gute Sendung, die leider mit der üblichen Billig-Tape Musik unterlegt ist, die es nicht lassen kann, die Stimmung des Zuschauers in die gewünschte Richtung zu manipulieren (auch Neptun).

Die TV-Darstellung von Wilhelm II – ebenfalls großer Reichsauflöser – er liebte seine Jacht – ist genau so lächerlich machend, wie die zeitgenössische Distanzierung zu ihm: es hat sich nichts geändert. Er wird als seniler Trottel dargestellt, der sich in kranken Vergeltungswünschen entrüstet, aber klug genug ist, eine Prinzessin zu heiraten, die das Geschäft seiner erneuten Thronbesteigung in Berlin betreibt, wohin er nicht mehr darf. Im Vollbesitz seines Vermögens aus der Zeit des reichen Reiches – seiner Regierungszeit – schaut er vom holländischen Exil auf das von Inflation und politischer Krise geplagte Nachkriegsdeutschland. Die Verantwortung für den Krieg trägt er nicht.

Mag alles stimmen – aber er ist mit Chiron im Sonnenzeichen der verletze Sohn – seine Chance, die Blase, die ihn aristokratisch und grausam dumm körperlich verletzend von Anfang an einhüllte, zu durchbrechen war sehr gering – kein Wunder, dass er bei Friedrich dem sogenannten Großen – ebenfalls Wassermann mit beschädigtem Innenleben – vorbildhafte Zuflucht fand.

Theresa May innen und aktuelle Transite außen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Vollmond

Uranus-Vollmond

Vollmond, 24.10.2018 18:45 MESZ , Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

der Vollmond bildet ein genaues Quadrat zu den Mondknotenachsen. Ich habe das mit der Aspektscheibe eingestellt, so kann man es gleich erkennen. Der Vollmond ist immer die Blüte des vorangegangenen Neumonds – die Verletzung („Losing my Religion“) – steht da mit Chiron direkt am DC (für unsere Breitengraden). Ein Zyklus beginnt mit der Konjunktion zweier Himmelskörper, hier Mond & Sonne. An Neumond war klar, dass der (liberal gesinnte) Waage-Implus unmittelbar auf Pluto im Steinbock trifft.

Jetzt vollziehen sich die angelegten Wandlungen (Uranus/Blitz/Freiheit) – völlig Skorpion-haft hat die Menschheit das abgrundtief Böse vor Augen, es läßt sich nicht leugnen – dafür aber weitreichende Rückschlüsse auf die Charakterart unserer „Partner“ – Erdogan freut sich, dass seine Perversionen von denen unserer Öl-Dealer (jeder Liter verbranntes Benzin wird so zur Mitschuld) – was die öffentliche Wirkung betrifft – getoppt werden. Lange hat die Mars/Lilith/Südknoten Kombination in Wassermann im Klein-Klein vor sich hin gebrütet, um sich dann als Monstrosität zu outen – weit entfernt von jeglicher Lilith-Romatik, die von der Rosa-Einhorn-Fraktion unter den esoterisch Interessierten so gern gepflegt wird.

Und solches gilt auch – je nach Position der aktuellen „Wassermann-Geister“ (Freiheit/Gesellschaft) – im persönlichen Leben. Suchen Sie bei sich im Horoskop die Wassermann, Steinbock-Positionen und rekapitulieren Sie das Geschehen der letzten 2 Wochen (Kölner Bahnhof und Moschee gehört dazu, Köln ist als Schütze-Stadt immer wichtiges spirituelles Zentrum, der Fall des Wassermann-Fußballers Ronaldo, der Missbrauchsbericht der kath. Kirche, etc.).

Aber jetzt, mit dem Vollmond in Quadratur zur Mondknotenachse, gibt es Wandlungen: die Naivität ist vorerst flöten – die Wirklichkeit hat die 007-Fiktion als die „bessere Imitation“* eingeholt. Von Vollmond zu Neumond wird zunächst „abgewickelt“.

Sicher, die Welt wird das ähnlich verwursteln, wie die öffentlich vollzogenen Morde an Gaddafi und Bin Laden – wo es zwar um üble Subjekte ging, nichtsdestotrotz das Wesen des Rechtsstaates ebenfalls tiefen Schaden genommen hat – so, wie bei der Festsetzung von Assange oder des Exils von Snowden. Dass es dennoch eine Grenze zu geben scheint, wo Schweigen (oder Applaudieren) nicht mehr möglich ist, erweist, dass es doch Hoffnung gibt.

09.10.2018, 05:46 MESZ Praha

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Sloterdijk in „Kopernikanische Mobilmachung und ptolemäische Abrüstung“

Europa, Merkur

Ad Mercurio

Foto Termin ©

Hoffe, das Horoskop stimmt zeitlich!

Liebe Leserinnen und Leser,

Zum Start die Merkur-Zeichen Jungfrau und Zwillinge im Aufstieg oder in Haus 10, das ist schon mal gut.

Merkur selbst stand – naturgemäß aus unserer Perspektive – beim Start auf 15.15.05 Skorpion, dem Zeichen der Magie, im nahezu exakten Quadrat zu Mars im Wassermann, Trigon zu Neptun und einem Sextil zum Zwergplaneten Pluto. Man kann Hermes/Nabu da nur bitten, nicht zu crashen wg. der Marsquadratur – und tiefes Wissen (Skorpion, Pluto-Sextil) mitzubringen, dass er (Neptun-Trigon zu den Fischen) uns über den Tellerrand eingefahrener naturwissenschaftlicher Denkweisen hinausbringt (Merkur-Perihel ART-frei erklären).

Vor allem aber wünschen wir uns, wenn die Sonde was rausfindet, das auch wahrheitsgemäß vermittelt wird, denn Hermes lügt auch gern gedruckt und frei von Skrupeln.

Er möge auch den BewohnerInnen des Merkur eine Entschuldigung ausrichten, dass wir einfach so ignorant im Sonnensystem herumtrampeln, als wäre nur die Erde bewohnt, was bei der Kamera-Auflösung immer noch eine abenteuerliche Behauptung ist (insbesondere für Venus & Merkur).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poesie, Poetry, Prag

Merkur Venus Konjunktion im Skorpion

von William Adolphe Bouguereau (30.11.1825, Venus in Skorpion)

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Merkur begegnen sich eben im Zeichen Skorpion – das ist wie Hermes, der der Liebesgöttin ein Briefchen zusteckt. Sie wandert zurück in ihr Heimatzeichen Waage, er geht relativ langsam in den Schützen. Anfang Dezember sind beide wieder im Skorpion, weil die Rollen umgedreht sind: dann ist er rückläufig geworden, während hingegen Venus wieder direktläufig sein wird. Diese Episode ist aber nur kurz und sie begegnen sich nicht, doch der Skorpion-Mond macht um den 3/4/5 Dezember herum den Überträger des Lichts, wieder kann also eine Botschaft ausgetauscht werden. Dann allerdings dauert es bis zum 24. Juli 2019, bis die beiden sich in der letzten Krebs-Dekade wieder richtig begegnen. In den Zeichen Fische und Stier haben sie zwischenzeitlich nochmal gemeinsamen Aufenthalt und es gibt Lichtübertragungen. Das ganze gleicht einem Tanz. Merkur wird sofort, nachdem er Venus heute getroffen hat, zu seiner Mars-Quadratur ansetzen, die am 19., Freitag zwischen sieben und acht Uhr am Abend exakt ist – die privaten Liebesdinge und die gesellschaftlichen Vorgänge harmonieren also nicht.

Was die rückläufige Venus dem Merkur für Botschaften mit gibt? Was sie schnell mal in Ordnung bringt, weil da noch was aus der Vergangenheit zu erledigen war? Ihr Rückgang zu den Wurzeln?

Bedenklich ist jedenfalls die spätere Mars-Quadratur des Merkur, denn Mars ist ja (alter) Dispositor (Bestimmer), Zeichenherrscher im Skorpion, dem Ort der Zusammenkunft. Die ganze Signatur fordert zur Geheimhaltung auf, Diskretion.

Für die Mars-Quadratur des Götterboten am Freitag, der sich ja auch später unerbittlich mit Jupitern quadrieren wird (19.11.2018 – aber dann schon aus Schütze zu Fische) – stellen wir am Besten morgen schon das Boot mit dem Bug in den Wind. Zur eigentlichen Konjunktion Venus/Merkur – wir sehen es an den vorwiegend blauen Linien, herrscht eigentümliche astrologische „Windstille“.

 

15.10.2018 22:22 Praha

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit

Schütze Mond, Uranus rückläufig im Stier – die Wassermann-Energie dazu

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir wissen wollen, was auf uns zukommt, wenn bestimmte Planeten Zeichen wechseln, ist es hilfreich, sich die Persönlichkeiten anzuschauen, die mit einem Planten in jeweils diesem Zeichen geboren wurden. Sie tragen die Kraft dieses Planeten im jeweiligen Zeichen mit sich und – so Gott will – haben die Möglichkeit zu seiner Verwirklichung. Wir sprechen also hier über 2 Ebenen: die erste Ebene ist diejenige, die sich direkt äußert. Bestes aktuelles Beispiel ist die rückläufige Venus in Skorpion (Geld der anderen, Haus 8) und der (kleine) Crash der Aktien: wurde so vorausgesagt, ist so passiert, setzt sich um. Dann aber gibt es eine weitere Wirkung, die erst viel später von den Persönlichkeiten umgesetzt wird, die selbige Signatur im Geburtsbild tragen. Die Beobachtung legt nahe, dass dies insbesondere für die Langsamläufer zutrifft, also Chiron, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto.

In diesem Sinn ist es äußerst interessant, was die 1989er Generation in der Mauerbrecherwirkung mit ihrer Konjunktion Saturn/Uranus/Neptun (Venus) in Steinbock anfangen wird? Wenn es jemandem gelingt, aus dieser Generation „Luft zu schnappen“, dann sind es die geborenen Shiva-Leute, die bekanntlich mit dem aktuellen Saturn-Transit durch den Steinbock gerade in unseren Tagen astrologisch gesehen erwachsen werden.

Viele unserer Kollegen haben für Uranus im Stier eine Revolution der Sicht auf die materielle Welt vorausgesagt. Und wenn man sich das Horoskop des genialen Friedrich von Schelling anschaut, könnten sie damit richtig liegen:

Schellings philosophisches System des transzendentalen Idealismus harrt immer noch darauf, geistig aufgenommen, verstanden und in die Realität umgesetzt zu werden. Wer glaubt, die Philosophie von 1800 wäre bereits verstanden, überholt oder umgesetzt, hat den struggle der Zeiten nicht begriffen. Man kann mit Fug & Recht behaupten, dass die ganze Weltentwicklung seit der Philosophie (und der Musik!) des deutschen Idealismus ein Aufbäumen der „Widersacherkräfte“ gegen das „unerschütterliche Herz der Wahrheit“ ist/war – die aber nur im Dornröschenschlaf liegt und auf eine blitzwache Generation wartet, um für die menschliche Freiheit triumphal zur Oberfläche des allgemeinen Bewusstseins vorzudringen. Gerade das Sackgassenhafte, das Müde, das Ausgelaugte unserer Gegenwart kündigt einen neuen Morgen an.

Die Müdigkeit der letzten Befreiungsgeneration auf der Welt und ihrer Nachfolger/zügler hat zum Großteil damit zu tun, dass die hervorragendsten Individuen als Prozess der Bewusstwerdung kollektiv verstanden haben, dass dem Drang zum Guten, Wahren & Schönen – je stärker es zutage tritt – unweigerlich eine Vernichtungswelle folgt, die versucht, die Freiheit mit Stumpf und Stil auszurotten. Davon handelt dieses Lied:

 

Bob Marley war, wie Schelling, Wassermann (Freiheit, Gesellschaft, Freundschaft), wo aktuell Mars, Südknoten (Ketu) und Lilith wandern. Aber die innere Emigration der FreiheitskämpferInnen, die von einem scheinbar ewigen Widerspruch bedrückt werden, den Goethe im Faust so ausdrückt:

„Und freilich ist nicht viel damit getan.
Was sich dem Nichts entgegenstellt,
Das Etwas, diese plumpe Welt
So viel als ich schon unternommen
Ich wußte nicht ihr beizukommen
Mit Wellen, Stürmen, Schütteln, Brand –
Geruhig bleibt am Ende Meer und Land!
Und dem verdammten Zeug, der Tier- und Menschenbrut,
Dem ist nun gar nichts anzuhaben:
Wie viele hab ich schon begraben!
Und immer zirkuliert ein neues, frisches Blut.
So geht es fort, man möchte rasend werden!
Der Luft, dem Wasser wie der Erden
Entwinden tausend Keime sich,
Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten!
Hätt ich mir nicht die Flamme vorbehalten,
Ich hätte nichts Aparts für mich.“

… haben für diese Fatalität noch keine Lösung gefunden. Die Klügsten der 1968 – so sie nicht tot sind und aus dem Himmel wirken – haben sich für´s Tao entschieden: „Wer sich einmischt, ist der Welt nicht gewachsen.“ Unvernünftige Christen unter diesen oder anderen Generationen hingegen hegen den begründeten Verdacht, dass letztlich das Gute siegen wird. Und das muss stark sein, unserer Tage, sonst würde das Böse sich nicht dermaßen ins Geschirr legen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Europa, Zeichen

Berlin und große Fische

19.10.2018 11:46 Praha

Quelle: Radio Bremen, Logo zum Hörspiel „Der nasse Fisch“, Ali Ghandschi:

https://www.radiobremen.de/bremenzwei/sendungen/hoerspiel/der-nasse-fisch/

https://www.zeit.de/2018/42/wetterextreme-weltklimarat-klimawandel-unwetter

Foto Termin © „Grosse Fische“

Liebe Leserinnen und Leser,

Berlin ist bekanntlich dem Zeichen Widder zugeordnet, und Chiron, der verletzte Heiler oder heilende Verletzer, hat kurzzeitig vom Widder in die Fische zurück gewechselt. Das Anathema zu den Fischen ist die Jungfrau – und zur Jungfrau gehört Babylon. Die Serie, die auch heute noch über die Bildschirme flimmert, gucke ich mir nicht an – ist mir zu brutal, zu dunkel, zu depri – aber als Illustration der Zeitgeistbewegungen taugt sie durchaus, insbesondere dem Chiron, dem aktuellen Fische/Widder Grenzgänger. Chiron wechselte am 29.09.2018 rückläufig in die Fische zurück – und am 28.12.2018 wird er wieder in den Widder gehen. Neptun ist (sowieso) in den Fischen und dort rückläufig vom 19.06.2018 bis 25.11.2018. Oberes Horoskop ist auf den 19.10.2018 eingestellt, da hat Merkur aus dem Skorpion nicht nur ein exaktes Quadrat zu Mars, sondern auch das exakte (eingestelle) Trigon zu Neptun. Um diesen Tag herum können die Wasserzeichen den gesellschaftlichen Widerstand (gegen die angebliche Illusion einer Entwicklung) überwinden. Und Neptun ist das eigentliche Thema unserer Zeiten. Er wird von Pluto im Sextilzeichen unterstützt und hat bislang beispiellos für Auflösung und Verwirrung gesorgt, aber ganz gewiss nicht in den Bereichen, von denen die öffentliche Meinung glaubt, „where it´s at“. Nahezu alle öffentlich diskutierten Themen sind Scheinthemen. Nahezu alle Schwerpunkte des öffentlichen Diskurses Täuschungen. Durchschauen können das große hypnotische Nebel-Spiel zur Zeit nur 14° Fische-Geborene – aber auf die hört traditionell niemand (es sei denn, sie singen ein Lied) … :-) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Venus-Mars Quadrat

10.10.2018 19:28 Prag

Liebe Leserinnen und Leser,

ganz schön bissig, die aktuelle Zeitqualität – aufgeregt, verletzend – zwischen Skorpion und Wassermann – es geht um gesellschaftlich relevante Fragen – „Abtreibung ist wie Auftragsmord“, sagt der Papst – da haben wir die Lilith (bekanntlich für Abtreibungen zuständig in diesem Quadrat (und Venus rückläufig daselbst ist fast eine Lilith). Dazu die Merkur/Uranus Opposition, auch aus dem Skorpionstellium zum Uranus rückläufig im Stier: ein echter Knallfrosch. Immer noch Mondknoten im Löwen: Herz ist Trumpf, trotzdem … Dem gebeutelten Individuum ist nur zu raten: Ruhe bewahren, nicht mitmachen, Entspannungszeiten einhalten. Sonne in Waage treibt zur Kommunikation – jede Menge Luft, viel Erde, viel Wasser – kein Feuerplanet, keine Inspiration – keine Lösung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus