Pitná Voda; (Liebe Follower 2)

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Liebe FollowerInnen,

soweit ich das jetzt herausgefunden habe, müsste ich doch von jedem Einzelnen von euch eine neue Genehmigung einholen, so, wie ihr schon zahlreiche Klicks von den Big Playern durchgewunken habt. Für mich ist das nicht ganz so einfach, weil die paar Klicks für Experten und der Einbau von irgendwas von irgendwoher einen Grad an Beschäftigung mit der Technik voraussetzt – wenn Du keinen hast, der das für Dich macht – den ich mich bislang weigerte zu entrichten. So jetzt auch: nach 3 Tagen Bedenkzeit und Fische-typischem Ausweichmanœuvre, sehe ich mich doch durch die neue gesetzliche Regelung – die ich begrüße – gezwungen, zunächst die ganzen wunderbaren Kommentare von euch zu löschen – die ja irgendwie auch meine Referenzen waren, und die ich sehr ungern aufgebe.

Andererseits stimmt es: kann ich dafür garantieren, dass mein „Provider“ – also der Besitzer des „virtuellen Gebäudes“, in dem ich zur Untermiete bin – so virtuell ist es übrigens gar nicht, es hat feste Standorte, Stromverbrauch, etc. – mit diesen Daten nicht macht, was er will?

Ich muss also zumindest von meiner Seite aus die Kommentare löschen und die Funktion zum Kommentieren raus nehmen. Warum? Damit wenigstens ich meinen Teil dazu getan habe, dass die Adressen bei mir weg sind. Und dasselbe mit den Abos – meinem ganzen Stolz! Auch sie sind mit Adressen verbunden. Ich kann die aber von hier nicht alle auf einmal, sondern nur einzeln anschreiben – und das ist ja nicht der einzige Aufwand – in Zukunft müsste ich über den Verkehr mit sensiblen Fremddaten im Netz Buch führen (Techniker haben dafür bestimmt eine App in Brazil versteckt) – obwohl ich´s zweimal gelesen habe, verstehe ich´s immer noch nicht. Das war schon in der Schule mein Problem mit umständlichem – und solchermaßen unverständlichem Sprachgebrauch. Dazu bin ich zu sehr Wassermann geprägt (Venus, Merkur & Saturn), „Des er-troch I ned!“, sagt der Franke. Es gibt nicht wenige Blogger – so berichten die eilig errichteten Help-Seiten halbwegs Fachkundiger – die es bevorzugen, das „eigene“ Boot aufzugeben, und auf facebook oder Twitter weiter zu machen. Das ist auf jeden Fall eine Option – Twitter jedenfalls – denn, wie ich feststelle – so eigen ist mein Boot gar nicht. Obwohl ich für Werbefreiheit – also, damit euch nicht dauernd blöde Filme/Bilder/Campagnen stören – jährlich eine Summe bezahle ( plus space, etc.), scheint das meine Company wordpress nicht daran zu hindern, ihrerseits an der Teilnahme zum Datenmarkt in wenig eingeschränkter Hinsicht teilzunehmen, wie jeder nachlesen kann, der des Englischen kundig ist. Wo das steht? Unten auf den etwas störenden Link: cookie policy gehen … man ist selbstverständlich mit allen großen Playern verlinkt – das ist ja gerade der Sinn der Fusionen – wordpress gehört jetzt google und YouTube glaub ich auch – das ist der Sinn des Netzes – und amerikanisches Denken kann hier eine solche gesetzliche Begrenzung für ineffektiv halten. Es ist ja wahr, dass die Großen sich schnell mit Anwälten & Technikern neu eingebettet haben – aber Saturn rückläufig mit seiner Sichel wird für privat betriebene Blogs auch oft einen Schlusspunkt bedeuten: bei mir zumindest als Kommunikationsplattform. Ab heute bin ich erklärter Blog-Autist – weil nicht in der Lage, die Bürokratie & Technologie allein zu meistern. Ich schalte den Blog also auf ein Format runter, wo zumindest ich selbst nichts mehr mit irgendwie gespeicherten Daten zu tun habe. Aber ich bin postalisch oder per mail oder skype erreichbar. Was meinen Provider angeht, darf ich darauf hinweisen, dass man unter Cookie Policy nachlesen kann, wie man diese auch durchaus lästigen Computerverlangsamer (die manchmal aber sinnvoll zu sein scheinen, die ich aber jeden Tag vom Reinigungsprogramm entfernen lasse) gar nicht erst bekommt: man kann das abstellen, und das ist das Gute an dem Gesetz, an das ich mich vollumfänglich halten will, weshalb ich quasi neu anfange und auf meine Follower verzichte – setzt mich doch bitte auf Lesezeichen und kommt ohne Erinnerungs-Service. Es hat da ohnehin einen peinlichen Fehler gegeben. Ich weiß erst seit gestern, dass bei den FollowerInnen der Post, sobald er veröffentlicht ist, in ihrem eigenen mail-Speicher aufgehoben ist. Aber im Eifer des Gefechts veröffentlichte ich oft etwas zu früh, verbesserte die Schreibfehler in drei bis vier schnellen Nachbbearbeitungschritten und veränderte oft sogar noch den Titel. Diejenigen unter euch, die automatisch meine Posts auf ihrem mail-program hatten, weil sie Follower waren, haben also immer die erste, schlechteste unvollständige Version voller Schreibfehler, manchmal noch ohne Bild. Tut mir echt leid – Zumutung und doch schon wieder mit diesem Post passiert :-) …  Es gibt auch keine Neu-Anmeldung mit Einverständniserklärung – weil ich das zunächst technisch nicht leisten kann – wer weiß, vielleicht finden sich MitstreiterInnen? Wer sich jetzt aufregt, sollte bedenken, dass man dem Wahn schon viel zu lange zugeschaut hat. Allerdings wird jetzt der Graben zwischen Europa und den Staaten groß! Und dann das dritte Netz in China: das Zensurnetz – interessantes Gewoge unterschiedlicher Konzepte … Genau so, wie mir diese ganze Netz Hinterherlauferei und Ausspäherei zuwider ist, bin ich einer der wenigen gleichzeitigen Klar-Namen-Befürworter und ernte damit wenig Verständnis. Welch eine Errungenschaft es sei, sich im Netz anonymisiert äußern zu dürfen. Dabei ist das Gegenteil richtig: eine anonyme Äußerung, es sei denn, sie trägt den Bedacht der Bescheidenheit und wird selten und nie ohne Not benutzt, ist immer gegen die Freiheit, auch wenn sie inhaltlich wahr wäre. Ein lachendes und ein weinendes Auge: zwar ist das Gesetz gut, und es ist nachvollziehbar, dass die Ausnahme von der Ausnahme das Ganze wertlos gemacht hätte – andererseits geht eben jetzt freiwillig weiter, was vorher unfreiwillig war – aber ein paar phantasievolle Blogs fliegen raus, weil sie das nicht leisten können. Und der Gedanke der bürokratischen Monster-Macht Brüssel, die grano salis regiert, wird durchaus gestärkt. Hätte man gleich verhindern sollen, anstatt, wie bei mir, ein Geschäftsmodell in Frage zu stellen. Ich entscheide mich für einen Mittelweg: ihr fliegt erstmal raus. Aber! Gleichzeitig: suche ich dringend MitstreiterInnen, die Lust & technische Kenntnis und astrologisches Interesse haben, ein Eurpoean Internet-Kult(uhr)magazin (Politik-Mode-Food-Sience-Wohnen-etc. … Astrologie) aufzubauen, von dem das (renovierte) Astrologische Stundenbuch nur ein 1/12 Teil wäre … und natürlich hätten wir dann wieder alles, was sich jetzt nur Fachleute oder größere Seiten leisten können, weil Du im Gegensatz zu mir nicht nur Astrologie, sondern auch Technik kannst … gerne auch english speaking and in world somewhere out there …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mausfeld

Liebe Leserinnen und Leser,

ich nenne diesen Post mal ganz bewusst nicht „Pluto im Steinbock bei Neptun im Zeichen Fische“ – oder: „Perversion der Macht bei gleichzeitiger maximaler Verschleierung“ – weil sonst meine „esoterisch“ orientierten LeserInnen – denen Astrologie ohnehin zu kompliziert und vielleicht abstrakt ist, sich lieber ihrem rosa Einhorn zuwenden – „Mausfeld“ hingegen klingt exotisch genug, um sich das mal anzuschauen. Astrologisch gesehen, ist es kein Zufall, dass gerade ein Steinbock-Professor so klar und für jedermann verständlich die Wege erklärt, wie genau der Betrug an der Menschlichkeit in aller Öffentlichkeit und ganz legal von statten geht, ohne dass im Geringsten die Energie dafür vorhanden wäre, daran etwas zu ändern.

Hier nimmt also der (knapp) Steinbock-Geborene im positiven Sinn seine moralische Verantwortung wahr und an und bietet ein normatives Beispiel für alle anderen.

Es geht um nicht weniger, als die plutonische Zertrümmerung aller relevanten sozialen Strukturen zur Maximierung des materiellen Besitzes von sehr sehr Wenigen, ganz legal*. Mausfeld hat eine einfache und übersichtliche Art, die Dinge zu erklären: ein Steinbock eben – mit brillanten Wassermann-Fähigkeiten. Es lohnt sich also doppelt, oberes Video anzuschauen – einmal zur Orientierung in der Welt und im Land – und dann zur astrologischen Bildung: denn um zu verstehen, wie Pluto im Steinbock agiert, muss man – die beiden stehen bekanntlich in einer exakten 2/3 Bahnresonanz (Wunder!) und Zeichen-mäßig im Sextil – zunächst Neptuns Schleier durchdringen: und steht dann bass erstaunt vor der Wahrheit über die Stimmung und das Lebensgefühl in der eigenen Stadt, Strasse, Nachbarschaft – die solchen Manipulationen, Propaganda, public relation ausgesetzt ist. Wer Neptuns Verschleierung also nicht durchschaut, dem kann es vorkommen, als wäre Pluto gar nicht da (seit der „Finanzkrise“ 2008 übrigens – bis 2024) – und nur, wer Neptun durchschaut, dem fällt es wie „Schuppen von den Augen“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Edward Snowden und Julian Assange, die Krebse, sprechen über den illegalen Teil der „Operation“.

Lilith im Steinbock (zu Mond im Krebs)

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir wissen wollen, was Lilith so macht – die im Augenblick zwischen Pluto und Saturn steht, und nur noch auf den Mars im Zeichen Schütze wartet, dass er (am 17. März) nachzieht und die Steinbock Energie „richtig“ aktiviert – müssen wir uns vor allem an die Menschen halten, die Lilith im Zeichen Steinbock im Geburtshoroskop zeigen. Zu Ihnen gehört der 1848 geborene Revolutionär Karel Sladkovský (22. Juni 1823), nach dem oberes Café benannt ist (wo es ausgezeichnetes Frühstück gibt).

Sladkovský hat auch die Uranus/Neptun Konjunktion im Zeichen Steinbock, die wir von 1989 kennen: ein Mauerbrecher also. Aber eben durch Lilith auch eine tragische Figur im Steinbock, durch zu Unrecht durch die Staatsgewalt zugefügte gesundheitliche Schäden während der üblichen und gemeinen Gefängnisaufenthalte des Freiheitshelden. Gerade die heldenhafte Kontinuität ist Schicksalswidrigkeiten – Lilith – abgerungen – und erhöht sie dadurch noch mehr, denn sie steht ja im Steinbock …

Die Frage, die mich hier bewegt, ist das Verhältnis von mundan aktuellen Aspekten und Planetenständen und den sich aus diesen Geburten entwickelnden Energien. Noch sind die 1989 Geborenen nicht so richtig „in charge“ – Sebastian Kurz hat den kurzen Weg gewählt (27.08.1986, Löwe-AC, Lilith/Mond in Zwillinge) – aber sie kommen und treffen auf dem Weg voranschreitender Adoleszenz auf den von allen AstrologInnen erwarteten Mega-Event 2020 mit Pluto/Saturn/Jupiter in Steinbock, der das innere Bedürfnis zum Mauerbrechen, das ihnen der Zeitgeist in die Wiege gelegt hat, auslösen wird, und so hoffe ich – to be honest – sie werden sich an der Facebook-Mauer zu schaffen machen, die ja sowas von DDR ist (unter der einige meiner engsten Freunde scheinbar für immer begraben sind) … Marc Zuckerberg übrigens mit Lilith im Zeichen Fische: Facebook, eine negativst mögliche Fische-„Nutzung“: riesig, grenzenlos, nebulös.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Lob der Halbsummen

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Liebe Leserinnen und Leser,

Pluto und Neptun haben die Mondknotenachse in ihrer Halbsumme, den Südknoten im Technik-Zeichen Wassermann nehmen sie in die Mitte. Dazu parallel bricht im Haus die Wasserversorgung zusammen. Der Bagger, den man auf dem Bild sieht, hat konsequenterweise auch gleich das Telefon-Kabel durchtrennt, so dass ich eben kein Netz habe: also jede Menge Neptun/Steinbock-Kram (siehe der zerkrümelte Teer unten). Erschwerend kommt hinzu, dass Jupiter zu Pluto ein genaues Sextil macht: make it big! – Jupiter unterstützt folglich Pluto (und Neptun). Wo aber solches „Unglück“ ist, ist auch viel Glück – beides steht irgendwie gleichgewichtig zueinander, wie Giordano Bruno wußte. Das Thema Sexualität in jeder nur möglichen Skandalform zieht sich weiter durch die Medien. Präsident Zeman ist Löwe-geboren, der Angriff hat ihn mitgenommen, geht gar nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Der Kaiser befiehlt: das 1. Gesetz

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Liebe Leserinnen und Leser,

ab und an fällt mir ein, was der Kaiser – oder die Kaiserin – befehlen würde, wenn sie Kaiser wären, wenn wir nicht diese Demokratie hätten. Von Wilhelm II, dem Wassermann-Geborenen, wird gesagt, er habe eben das Deutsche Kaisertum ruhmlos beendet, und dies sei auch gut so. Hitler hat sicherlich den Archetypen nochmal geweckt, benutzt – mit anderen PR-Tricks der Partei.

In Abwesenheit des Kaisers (oder der Kaiserin), der in seiner traurigen Abwesenheitsverletzung dem Amphortas im Parzival gleicht, regiert an seiner/ihrer Stelle eine Kanzlerin schon sehr lange, so dass es Teenager gibt, die glauben, Demokratie sei, wenn Angela Merkel unser Land lenkt. Sie entscheidet auch mal gegen das Volk, das ihr hinterher dafür dankbar ist. Sie erfüllt das Klischee der strengen Volksmutter, was sie für die Bavaria unkritisierbar macht, weil zu ähnlich in der Erscheinung.

Wie dem auch sei – Jupiter/Sonne in Krebs in Haus 7 mit dem Schütze-AC und dem Wassermann-Mond bekommt durch die aktuelle und jene in Merkels Horoskop dazu parallele Saturn/Lilith Konjunktion zusätzlich Ausdruck/Gewicht.

Statt nur zu kritisieren, habe ich mich entschlossen, selbst Vorschläge zu machen, was denn der Kaiser entscheiden würde, welche Gesetze würde er – hätte er unumschränkte Gewalt, solches zu entscheiden, einführen?

Dies sei nun des Kaisers erstes Gesetz – und, weil wir gerade so inspiriert sind, gleich auch das 2.:

  1. Für jedes erlassene Gesetz müssen 2. alte Gesetze gestrichen werden.
  2. Nichts darf mehr produziert werden, es sei denn der Hersteller sorgt für Wiederverwertung und Recycling, ohne wenn und aber.

Insbesondere vom 2. neuen Gesetz verspricht sich der Kaiser einen enormen Wirtschaftsaufschwung. Es bleibt der Judikative vornehme Aufgabe die vier Gesetze zu streichen, die die Einführung der zwei neuen möglich macht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Zweiter Nachtrag zur Technik

Liebe Leserinnen und Leser,

unten ist ein Artikel aus der ZEIT verlinkt, der vor 25 Jahren noch einen Aufschrei verursacht hätte.Yuval Harari (24.02.1976 – ein Fische/Widder- Typ mit viel Wassermann) ist zynisch, und obwohl Professor – seiner statistischen Denkweise entsprechend natürlich auch dumm. Trotzdem sagt er die Wahrheit, die zwar auch dumm ist, aber doch wahr:

„Im Moment geht die Entscheidungsgewalt auf die Algorithmen über, weil Menschen mit den Datenmengen überfordert sind. Niemand überträgt den Algorithmen die Macht, es passiert einfach.“

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/04/homo-sapiens-schwierigkeiten-technik-wirtschaft-gesellschaft/seite-4

Damit verbunden ist die allgemeine Bitte an die LeserInnen meines Blogs, nicht davon auszugehen, dass wir hier in erster Linie aus Unterhaltungsgründen virtuell versammelt sind. Ich verstehe schon, dass man es nett haben will – aber auch beim ollen Hitler haben wir uns gefragt: „Wie konnte man den zulassen“. Tatsächlich sind wir mit der Technik in einer ähnlichen, aber potenziert vielfach gefährlicheren Situation konfrontiert. Wer jetzt nicht anfängt, zu denken, wird es nie mehr machen. Die anderen müssen sich überlegen, mit welcher Form von Tarnung sie im neuen Untergrund ihre Menschlichkeit behaupten. Mit Blauäugigkeit wird es nicht gehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Schwachsinn trifft auf Schwachsinn

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder mal treffen emotionalisierte Anarchisten und Staatsgewalt aufeinander – und wieder beginnt das rituelle Spiel der BRD – diesmal zur Abwechslung in der Wassermann-Stadt Hamburg: wir tun einfach so, als ob wir Wahrheit und Gerechtigkeit hätten – der Grund dieser Hohlformel ist durchaus beängstigend – und es hilft doch nichts, die Eskalation den Steinbock/Krebs-Modalitäten des Vollmonds plus zuzuordnen; – dass die Welt synchronistisch organisiert ist, hat sich beim halbwegs gebildeten Teil der Welt herumgesprochen.

Hier drei Thesen zum modernen politischen Leben:

  1. Politik hat nichts mehr mit der Straße zu tun, sondern mit dem Netz. Demonstrationen sind kontraproduktiv und lächerlich, oft schmerzhaft und gemein. Sie sind nur Futter für die Presse und die Presse ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Masserveranstaltungen sind grundsätzlich ent-individualisierend und daher der Würde des Menschen nicht angemessen …
  2. Keine Macht kann sich gut organisiertem Kundenverhalten entgegenstellen – solange ihr den Schrott (Unterhaltung/Film/I-phone) wollt, müsst ihr euch nicht wundern, wenn die „plastic-people“* die Macht haben. Solange ihr euch nicht organisieren könnt, müsst ihr sogar dankbar sein, dass der Staat es für euch tut. Die Anarchie, die ihr anstrebt, würde euch – wie gehabt – als erstes fressen. Der Trost: nie war es so leicht, sich für gemeinsame Ziele zu organisieren; nie war aber auch die Energie dafür und der Wille dazu so jämmerlich schlapp – wie leicht ist es da, sich einen Stein zu nehmen …
  3. Es ist überhaupt an der Zeit, sich von Politik zu verabschieden. Die show ist gelaufen. Die Akkumulation von Kapital ist so unvorstellbar gewaltig, dass nur noch das Kapital selbst sich da raushelfen kann und bürgerlich politische Gestaltung allenfalls in Nebensächlichkeiten (Tempo 30 vor der Schule und so … ) betrieben werden kann, alle anderen Entscheidungen werden undemokratisch oder sogar bereits von Maschinen getroffen; – erste Ansätze einer Umkehr ganz oben (freilich noch nicht ganz moralisch auf der Höhe … ) gibt es bereits im Klub der Milliardäre, die ihr Geld stiften und spenden.

Last not least: PolizistInnen sind Menschen mit Familien und Sorgen; – meiner Erfahrung nach sind die sogenannten „Autonomen“ – was eigentlich ein Ausdruck für „ewig gestrige, vergammelte, Bier-saufende und die immer gleiche pseudo-Punk Musik hörende Spießer-Bande“ ist, diejenigen, die dem Staat den großen Gefallen tun, ein (weiteres) Feinbild zu haben und für guten Umsatz der Sprühdosenindustrie sorgen. Gäbe es keine – sich mirakulöserweise immer wieder erneuernden, wenn sich die alten totgesoffen haben – Autonomen, der Staat müsste sie erfinden für kostenloses Marketing und kostenlose künstlerische Gestaltung des öffentlichen Raums …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* F. Zappa