Uranus-Vollmond

Vollmond, 24.10.2018 18:45 MESZ , Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

der Vollmond bildet ein genaues Quadrat zu den Mondknotenachsen. Ich habe das mit der Aspektscheibe eingestellt, so kann man es gleich erkennen. Der Vollmond ist immer die Blüte des vorangegangenen Neumonds – die Verletzung („Losing my Religion“) – steht da mit Chiron direkt am DC (für unsere Breitengraden). Ein Zyklus beginnt mit der Konjunktion zweier Himmelskörper, hier Mond & Sonne. An Neumond war klar, dass der (liberal gesinnte) Waage-Implus unmittelbar auf Pluto im Steinbock trifft.

Jetzt vollziehen sich die angelegten Wandlungen (Uranus/Blitz/Freiheit) – völlig Skorpion-haft hat die Menschheit das abgrundtief Böse vor Augen, es läßt sich nicht leugnen – dafür aber weitreichende Rückschlüsse auf die Charakterart unserer „Partner“ – Erdogan freut sich, dass seine Perversionen von denen unserer Öl-Dealer (jeder Liter verbranntes Benzin wird so zur Mitschuld) – was die öffentliche Wirkung betrifft – getoppt werden. Lange hat die Mars/Lilith/Südknoten Kombination in Wassermann im Klein-Klein vor sich hin gebrütet, um sich dann als Monstrosität zu outen – weit entfernt von jeglicher Lilith-Romatik, die von der Rosa-Einhorn-Fraktion unter den esoterisch Interessierten so gern gepflegt wird.

Und solches gilt auch – je nach Position der aktuellen „Wassermann-Geister“ (Freiheit/Gesellschaft) – im persönlichen Leben. Suchen Sie bei sich im Horoskop die Wassermann, Steinbock-Positionen und rekapitulieren Sie das Geschehen der letzten 2 Wochen (Kölner Bahnhof und Moschee gehört dazu, Köln ist als Schütze-Stadt immer wichtiges spirituelles Zentrum, der Fall des Wassermann-Fußballers Ronaldo, der Missbrauchsbericht der kath. Kirche, etc.).

Aber jetzt, mit dem Vollmond in Quadratur zur Mondknotenachse, gibt es Wandlungen: die Naivität ist vorerst flöten – die Wirklichkeit hat die 007-Fiktion als die „bessere Imitation“* eingeholt. Von Vollmond zu Neumond wird zunächst „abgewickelt“.

Sicher, die Welt wird das ähnlich verwursteln, wie die öffentlich vollzogenen Morde an Gaddafi und Bin Laden – wo es zwar um üble Subjekte ging, nichtsdestotrotz das Wesen des Rechtsstaates ebenfalls tiefen Schaden genommen hat – so, wie bei der Festsetzung von Assange oder des Exils von Snowden. Dass es dennoch eine Grenze zu geben scheint, wo Schweigen (oder Applaudieren) nicht mehr möglich ist, erweist, dass es doch Hoffnung gibt.

09.10.2018, 05:46 MESZ Praha

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Sloterdijk in „Kopernikanische Mobilmachung und ptolemäische Abrüstung“

Schütze Mond, Uranus rückläufig im Stier – die Wassermann-Energie dazu

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir wissen wollen, was auf uns zukommt, wenn bestimmte Planeten Zeichen wechseln, ist es hilfreich, sich die Persönlichkeiten anzuschauen, die mit einem Planten in jeweils diesem Zeichen geboren wurden. Sie tragen die Kraft dieses Planeten im jeweiligen Zeichen mit sich und – so Gott will – haben die Möglichkeit zu seiner Verwirklichung. Wir sprechen also hier über 2 Ebenen: die erste Ebene ist diejenige, die sich direkt äußert. Bestes aktuelles Beispiel ist die rückläufige Venus in Skorpion (Geld der anderen, Haus 8) und der (kleine) Crash der Aktien: wurde so vorausgesagt, ist so passiert, setzt sich um. Dann aber gibt es eine weitere Wirkung, die erst viel später von den Persönlichkeiten umgesetzt wird, die selbige Signatur im Geburtsbild tragen. Die Beobachtung legt nahe, dass dies insbesondere für die Langsamläufer zutrifft, also Chiron, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto.

In diesem Sinn ist es äußerst interessant, was die 1989er Generation in der Mauerbrecherwirkung mit ihrer Konjunktion Saturn/Uranus/Neptun (Venus) in Steinbock anfangen wird? Wenn es jemandem gelingt, aus dieser Generation „Luft zu schnappen“, dann sind es die geborenen Shiva-Leute, die bekanntlich mit dem aktuellen Saturn-Transit durch den Steinbock gerade in unseren Tagen astrologisch gesehen erwachsen werden.

Viele unserer Kollegen haben für Uranus im Stier eine Revolution der Sicht auf die materielle Welt vorausgesagt. Und wenn man sich das Horoskop des genialen Friedrich von Schelling anschaut, könnten sie damit richtig liegen:

Schellings philosophisches System des transzendentalen Idealismus harrt immer noch darauf, geistig aufgenommen, verstanden und in die Realität umgesetzt zu werden. Wer glaubt, die Philosophie von 1800 wäre bereits verstanden, überholt oder umgesetzt, hat den struggle der Zeiten nicht begriffen. Man kann mit Fug & Recht behaupten, dass die ganze Weltentwicklung seit der Philosophie (und der Musik!) des deutschen Idealismus ein Aufbäumen der „Widersacherkräfte“ gegen das „unerschütterliche Herz der Wahrheit“ ist/war – die aber nur im Dornröschenschlaf liegt und auf eine blitzwache Generation wartet, um für die menschliche Freiheit triumphal zur Oberfläche des allgemeinen Bewusstseins vorzudringen. Gerade das Sackgassenhafte, das Müde, das Ausgelaugte unserer Gegenwart kündigt einen neuen Morgen an.

Die Müdigkeit der letzten Befreiungsgeneration auf der Welt und ihrer Nachfolger/zügler hat zum Großteil damit zu tun, dass die hervorragendsten Individuen als Prozess der Bewusstwerdung kollektiv verstanden haben, dass dem Drang zum Guten, Wahren & Schönen – je stärker es zutage tritt – unweigerlich eine Vernichtungswelle folgt, die versucht, die Freiheit mit Stumpf und Stil auszurotten. Davon handelt dieses Lied:

 

Bob Marley war, wie Schelling, Wassermann (Freiheit, Gesellschaft, Freundschaft), wo aktuell Mars, Südknoten (Ketu) und Lilith wandern. Aber die innere Emigration der FreiheitskämpferInnen, die von einem scheinbar ewigen Widerspruch bedrückt werden, den Goethe im Faust so ausdrückt:

„Und freilich ist nicht viel damit getan.
Was sich dem Nichts entgegenstellt,
Das Etwas, diese plumpe Welt
So viel als ich schon unternommen
Ich wußte nicht ihr beizukommen
Mit Wellen, Stürmen, Schütteln, Brand –
Geruhig bleibt am Ende Meer und Land!
Und dem verdammten Zeug, der Tier- und Menschenbrut,
Dem ist nun gar nichts anzuhaben:
Wie viele hab ich schon begraben!
Und immer zirkuliert ein neues, frisches Blut.
So geht es fort, man möchte rasend werden!
Der Luft, dem Wasser wie der Erden
Entwinden tausend Keime sich,
Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten!
Hätt ich mir nicht die Flamme vorbehalten,
Ich hätte nichts Aparts für mich.“

… haben für diese Fatalität noch keine Lösung gefunden. Die Klügsten der 1968 – so sie nicht tot sind und aus dem Himmel wirken – haben sich für´s Tao entschieden: „Wer sich einmischt, ist der Welt nicht gewachsen.“ Unvernünftige Christen unter diesen oder anderen Generationen hingegen hegen den begründeten Verdacht, dass letztlich das Gute siegen wird. Und das muss stark sein, unserer Tage, sonst würde das Böse sich nicht dermaßen ins Geschirr legen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Neumond im Waage 2018 – Take care!

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09.10.2018 5:44 Berlin

Liebe Leserinnen und Leser,

wie wir oben sehen, findet der diesjährige Waage-Neumond unter recht gespannten Verhältnissen statt: einige Quadrate und Quincunxe – dazu ist die Venus seit wenigen Tagen rückläufig – und Venus beherrscht bekanntlich die Waage aus dem Skorpion heraus. Am heftigsten sind das Neumond/Pluto-Quadrat und Saturn im Quincunx zum Südknoten. Alles ist in Spannung (man sieht es an den vorwiegend roten Linien oben im Bild): da tun Mann/Frau gut daran, vorsichtig zu sein. Gesellschaftlich/öffentlich laufen einem ständig schräge Gestalten über den Weg – Mars/Lilith/Südknoten in Wassermann sprechen da für sich: es sind die langen Schatten der Vergangenheit; Venus rückläufig ist sowieso strange, selbst Neptun hat ein Quincunx zum Neumond.

Aus diesem Grund dürfte dieser Neumond nicht der Beginn fröhlicher Neuanfänge sein – wichtiger ist, dass das alt Hergebrachte, das Bewährte auf der Ich/Du Ebene keinen Schaden erleidet. Die Angebote dafür (für den Schaden) stehen im Raum; – wie wir den Untiefen aus der Vergangenheit ausweichen, die Venus rückläufig aber auf jeden Fall anbietet? Vielleicht einfach „nein“ sagen? – sehr aufmerksam sein; – mehr zuhören als reden. Chiron aus den Fischen in Haus 7 (unserer Breiten) warnt vor Verletzungen im persönlichen Umgang – die von außen kommen. Take care!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Venus in Skorpion bei Jungfrau Neumond

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus im Skorpion entspricht dem Mondus des 8. Hauses: Sexualität, Ritus, Geheimnis, Magie – dazu passt der abgebildete Ausschnitt des Dionysos-Kultus, wie er in Rom vollzogen wurde. Für den Eintritt der Venus aus ihrem Heimatzeichen Waage, wo sie friedlich und zuhause war, ins Zeichen Skorpion, wo sie eigentlich (obwohl weiblich) nach Meinung der Alten fremd und heimatlos ist – und gerade deswegen „gefährlich“ – steigt in unseren Breitengraden sogar Skorpion auf. Eingestellt ist das T-Quadrat mit Mars und Uranus, das allerdings just mit ihrem Eintritt ins Zeichen Venus schon vergangen scheint (nicht jedoch das kommende Quadrat Mars/Uranus!). Das ist auf jeden Fall kritisch für liebende Paare. Andererseits läuft Venus beim Ingres in Skorpion – ihrem Eintritt in dieses Zeichen, der einige Vorhersagekraft für ihre gesamte Aufenthaltszeit dort hat – auf den Glückspunkt und Jupiter zu. Da kann man und frau auch schon wieder frohlocken – so schlimm wird´s nicht werden: und vielleicht kommt es ja doch (im Verborgenen) zu einigen Tatsachen, die privat bleiben können und müssen. Nur sollte man/frau die Sprengkraft von Mars/Uranus bedenken – Kontrolle über ein allzu loses Mundwerk und ähnliche Vorsichtsmaßnahmen sind absolut angebracht. Die Differenz umfasst Freiheit/Sinnlichkeit – Uranus ist Dispositor (Bestimmer) von Mars = Freiheit durch konservative Sinnlichkeit (Stier); konservativ weil rückläufig.

Venus wird am Freitag den 5. Okt. rückläufig (bis 16. Nov.) und wird mit unterschiedlichsten Aspekten wieder tief in die Waage (25°) zurücklaufen – das wird spannend und könnte positiv nutzbar sein für alle, die sich in ihrem Zuständigkeitsbereich auf intensive Begegnungen (gern auch aus der Vergangenheit) einlassen wollen.

09.09.2018 11:25 Praha

09.09.2018 20:01 Praha

Das Neumond-Horoskop des Jungfrau-Neumonds zeigt uns dieses Jahr einen Widder-Aszendent wenige Stunden später. Mars, Wassermann, Lilith, Südknoten und die Uranus rückläufig in Stier Quadratur sind Thema. Alles ist so, wie es sein sollte, denn der Neumond findet (für unsere Breitengrade) in Haus 6, dem angestammten Jungfrau-Haus statt. Doch da eben dieser Aszendent das Thema der Mars/Uranus Quadratur aufnimmt und unterstreicht, wird´s in diesem Zyklus bis zum nächsten Neumond (9. Okt.) darum gehen, einen praktischen (Jungfrau) Durchbruch (Mars/Uranus) zu erzielen. Saturn steht als Wächter Spitze Haus 10 und kündet vom Gewicht der Verantwortung. Jupiter im Sextil zu Pluto und in der Halbsumme zwischen Mond/Sonne und Pluto zieht alle Kraft auf sich und stellt großen Gewinn in Aussicht – wenn es nur gelingt, das Wassermann-Karma zu transformieren – also die Freiheits-Hindernisse der Vergangenheit abzuschütteln und sich dabei nicht von einer „fiesen“ Wassermann-Lilith bluffen zu lassen, die auch gern mal so tut, als ginge da gar nichts. War da was? Don´t believe it! Dass der Gewinn als Venus, Herrin von Haus 2  in Haus 7 ist, doch schon im Skorpion prinzipiell in Jupiters Zeichen, also bei den anderen – kann sich trotzdem gut ergänzen und entwickeln – oder gerade deswegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: vielen Dank an alle, die mir hier ohne Follower-Funktion und ohne Kommentar-Möglichkeit die Treue halten. Auch früher schon liefen die meisten Kommentare undercover über meinen mail-account – viele möchten nicht öffentlich schreiben. Da ist es ein bischen still geworden. Drum: ich bin nach wie vor per mail zu erreichen und freue mich über Anregungen, Aufmerksamkeiten und Ideen. Auch Gastbeiträge und MitarbeiterInnen sind jederzeit willkommen.

 

 

 

 

Mächtige Trigone, Lilith im Wassermann

Foto Termin © – Astrologische Uhr in Arbeit

Liebe Leserinnen und Leser,

Saturn rückläufig Steinbock 10 – das ist, wie Steine den Berg nach oben rollen. Wer diese Konstellation im Geburtshoroskop hat, zu dem passt die Tarot-Karte „Der Einsiedler“ – denn er/sie/es muss Entscheidungen allein treffen (auch: Sonne und starke Planeten, Aszendent) – Autorität wird auch – gibt niemand gern zu – verlangt.


13.August 20:52

Dafür hat Saturn ein genaues Trigon zu Uranus in Stier rückläufig – aber Spitze 2. Haus – Dispositorin ist die Venus, eingeschlossen in Waage in Haus 7 = letztlich gute Aussichten, weil Venus stark ist und direktläufig; – Herr von 7 ist Merkur in Löwe – beherztes Rangehen bei praktischen Fragen – aber da Merkur auch rückläufig ist, kann man ruhig noch bis zum 19. August warten, denn da dreht er wieder.

Merkur-Löwe Schlüssel ist aber trotz Rückläufigkeit: „Arbeit in Löwe = mit Herz, Mut, Kreativität, Fröhlichkeit, Sportlichkeit, Sonnenkraft, etc. … „

Neptun im Aufstieg – die kleine Gabel mit dem „R“ ganz links, wo die Fische sind, kurz unterhalb der beiden Buchstaben AC – ist über ein sehr genaues Trigon mit Jupiter in Skorpion verbunden = idealiter: Liebe und Wissen werden zur Einheit.

Wo der Nachthimmel sichtbar ist, leuchtet Hell Venus als Abendstern und der Mond zeigt sich als erste Sichel auf dem Weg zum Vollmond. Sehr zauberhaft.

Mars hat doch tatsächlich wieder zurück ins Zeichen Steinbock gewechselt. Für mich mit Löwe-Mars ist das eine leichte Entlastung (aber nur kurzfristig, Mars kommt ja später im direkten Lauf motiviert zurück) – dafür legt Mars sein Pfund beim Saturn-Pluto Zeichen aktuell Steinbock ab, als wäre von dort – Gesetzgebung z.B. – nicht schon Druck zu spüren (Diskussion um „Dienstpflicht“, etc.).

Und Lilith, die mittlere – ; – ins Zeichen Wassermann übergeholt – der schon den Südknoten, also viel altes Karma tragen muss: haltet durch, Wassermänner Ende Januar, erste Dekade – am Besten beobachten und aufschreiben: strange things may happen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Venus im Zeichen Waage

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Liebe Leserinnen und Leser,

während die Venus im Zeichen Stier – wo ihr Tageshaus ist – vor allem Genuss & Schönheit (und Mystik) ist, ist die Venus im Zeichen Waage (das Nachthaus – am Nachthimmel heute zu bewundern), in welches sie gerade gewechselt hat, Schönheit & Genuss (und Logik).

 

 

Ganz kurz genießen Venus und Mars (rückläufig) ein Trigon – also einen harmonischen, ergänzenden Aspekt – und Mars ist bei Lilith – das bedeutet, Mars kann mit Geist (Wassermann) auch mal quer-denken und die weibliche Seite (Lilith) integrieren (mitnehmen) –  denken: wegen Luft-Zeichen Wassermann. Und Venus in Waage – einem männlichen Luftzeichen (Wassermann ist eigentlich auch männlich, überhaupt alle Luftzeichen sind männlich – what doe´s that mean?) hat einen sehr genauen 120° Aspekt dazu – auch der Südknoten (karmische Vergangenheit!) ist in Wassermann – sie arbeiten also im Luft-Geist-Bereich zusammen – Mars rückläufig kann Bezug nehmen zu alt bewährten Ideen – vielleicht gibt es ja noch gar keine neuen? …

Natürlich kommt´s drauf an, wo Deine Venus steht und Dein Mars – ob Du das genießen kannst. Mit Venus im Widder hadert man & frau mit dieser Waage-Frequenz, mit Mars im Löwen – die Oppositionszeichen – sowieso.

08.08.2018 02:33

Für die mitlesenden AstrologInnen unter euch: wir sehen, wie Venus in die Opposition zu Chiron und ins Quadrat zum Saturn rückläufig gleichzeitig „einfährt“ – unsere Waage-Venus ist also ganz schön herausgefordert …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Sun in Leo – mit mutigem Schritt

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Liebe Leserinnen und Leser,

es ist immer wieder dieser Zauber der äußerst exakten Aspekte, wie hier dem Trigon des Mondes zur super genauen Konjunktion Mondknoten/Glückspunkt im Zeichen Löwe, gerade in der Minute, da die Sonne das Zeichen Löwe betrat. Dieser Aspekt ist mit der Scheibe eingestellt. Es macht den Eindruck, als würde das große Uhrwerk uns den Gefallen tun, der astrologischen Harmonielehre ein so sauberes Beispiel zu geben, man wird förmlich mit der Nase drauf gestupst. Der Eindruck sagt: „es ist um die Löwe-Wassermann Dinge zu tun“ – Vertrauen vs. Zweifel, Natur vs. Technik, Triumph vs. Analyse, Selbstherrlichkeit vs. Freiheit.

Dieses Gegensatzpaar streitet in jedem von uns, nicht nur auf gesellschaftlichen Ebenen – und neutralisiert sich unter Umständen zur Handlungsunfähigkeit.

Durch den Glückspunkt erfahren wir, wie privilegiert hier Löwe wirklich vor Wassermann ist: Mars in seinem Rückwärtsgang zurück ins Zeichen Steinbock erscheint wie ein Rückgang in die Unterwelt. Trotzdem sagen alle drei Feuer-Zeichen in diesem Bild: Aufbruch – und der Glückspunkt behauptet – trotz der „dicken Luft“ sind mutige Schritte angesagt und angebracht.

Vielleicht gerade dann und weil es mit Saturn in der Himmelsmitte rückläufig maximal stark wirklich heftigen Widerstand gibt. Dieses Tauziehen kulminiert an Vollmond zur Mondfinsternis, …

 

22.07.2018 23:01 Prag

… die wie ein Trick aus der Zen-Kampfkunst daherkommt – die Kraft der Gegner ins Lehre laufen lassen …

Oberes Bild mit dem Löwen auf der Wade gibt auch nach alter astrologischer Tradition die aktuellen Kräfte wieder: ist doch der Unterschenkel in der Entsprechungslehre dem Zeichen Wassermann zugeordnet.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

What´s Up? Die Zeitqualität – ein Märchen

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Liebe Leserinnen und Leser,

ja, die Sache mit den 3 goldenen Äpfeln. Immer werden sie von einem Drachen bewacht: der Drache sind aktuell: Saturn rückläufig, Pluto rückläufig und Lilith im Steinbock, Mars rückläufig in Wassermann, dem Zeichen des aktuellen Drachenschwanzes, Ketu, dem Südknoten auf dem Weg dahin. Das sind jede Menge Regeln, Bedenklichkeiten, Würden ohne Anerkennung – Steinbock als das Zeichen der Würde – die von Lilith keinesfalls so gesehen werden kann (z.B. Trump und „Stormy Daniels“, Schweigegeld, etc.) – doch, was sich öffentlich abspielt, ist auch als Drama im Kleinen tätig, und sei es als Notlage der eigenen Seele, die mit ihrer eigenen Würde ringt – je nachdem, wo bei Ihnen Steinbock steht. Dazu geht Venus in wenigen Tagen in die Opposition zu Neptun (24.07.18), Mars ins Quadrat zu Uranus (02.08.18) – Illusion und Praxis, sowie Stier-Physis und Wassermann-Geist via Uranus in eine hoffentlich kreative Befreiungsthematik – und zu allem Überfluss ist Merkur schon im Schatten seiner Rückläufigkeit (ab 26.7.18) – wenn man dann noch die Mondfinsternis zu Vollmond bedenkt (27.07.2018, 22:20), kann man sich die aktuelle Stimmung ganz gut herleiten – Lichtblick wird das sich neu aufbauende Trigon zwischen Jupiter (Skorpion) und Neptun (Fische) am 19.08.2018 – der Tag, an dem Merkur wieder direkt geht … dieses Trigon aus den Wasserwelten hält jenseits der Brüche und Verwerfungen dieser Tage auf einer kaum zu verbalisierenden Wahrnehmungsebene des Astralen die Hoffnung aufrecht – und wirklich, die Mirabellen schmecken köstlich – und lange nicht alle gleich, sondern jeder Baum anders …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

 

Neumond im Zeichen Krebs in Opposition zu Pluto

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Liebe Leserinnen und Leser,

so zeigt sich das Horoskop-Bild (unten) zu Neumond in unseren Breiten. Dass der Glückspunkt am AC liegt, ist bei Neumond normal – ergibt sich bei null Abstand von Sonne und Mond immer als Aszendent gemäß der Formel der Glückspunkts, seiner Berechnung. Doch Sonne und Mond müssen nicht nahe beim Aszendenten sein für den Neumond kurz vor Sonnenaufgang, und so ist der Glückspunkt doch auch Zeichen. Es ist der Neumond vor der Mondfinsternis an Vollmond am 27. Juli – mit der Aspektscheibe habe ich mal den großen Gegensatz zwischen Sonne und Mond am Ort der Mondstärke und Pluto rückläufig immer noch mit Lilith-Kräften – wenn auch nicht so akut –  im Zeichen Steinbock eingestellt. Venus wird in ihrem Lauf eine trigonal-Verbindung zum rückläufigen Saturn im Steinbock aufbauen: ein Anker in den Erdzeichen. Neptun-Betroffenen, die Stabilität suchen, ist dieser Aspekt, vor allem, wenn er eine sinnvolle Verbindung zum eigenen Radix hat, eine gute, realistische Aufbaumöglichkeit, exakt am Samstag morgen um viertel vor neun.

Dieser Aspekt zwischen Venus im Jungfrau-Zeichen: Gesundheit, Ernährung, Verdauung, sowie Saturn im Steinbock: Knochen, Stabilität, Konzentration – ist deshalb wichtig, denn Saturn kann Pluto entschärfen, weil er – Saturn – Hausherr des Steinbock ist. Er kann den plutonischen Widerstand, die Auseinandersetzung zwischen Krebs (Familie, Wohlgefühl zuhause, Hochenergie) und Steinbock (Pflicht, öffentliches Amt, Härte gegen sich selbst) durch praktische Regeln entschärfen (Haus 6 = praktische Regeln). Haus 6 wird gemäß der Dispositorenkette – hier wird´s jetzt astrologisch, aber immer noch nachvollziehbar – durch Jupiter in Haus 5 aber eingeschlossen in Skorpion regiert – und den Schlüssel hat wieder Venus in Jungfrau Haus 3. – Hygiene, Kommunikation, Klarheit – und weiter übernehmen Sonne und Merkur – in jedem Fall der Krebs-Neumond, der andernorts als partielle Sonnenfinsternis gesehen wird. Das Zauberwort lautet: praktische Regeln, Saturn möglichst selbstbestimmt umsetzen – also Verantwortung für sich zu übernehmen und im Äußeren Schuld vergeben, damit Saturn in Haus 6 von seiner Rolle als Kompensator und Sündenbock entlastet wird.

Nach langer Rückläufigkeit ist Jupiter in Skorpion wieder langsam aber direktläufig – es kommt also die relativ letzte, die vielleicht positiv reinigende Welle auch der neuen Gerechtigkeit durch Jupiter mit seinem Adler – der Bezug zur Sexualität muss nicht behauptet werden, kristallisierte sich u.a. in der #MeeToo Bewegung in allen Medien, ein richtiges Jupiter in Skorpion Konzert – trotzdem gibt es Zeitgenossen, die glauben, Jupiter sei im Zeichen Waage, wie Wolfgang Held wider besseres Wissen in „a tempo“ (Juni 2018)

– Neptun bleibt also der Grenzgänger zwischen Erleuchtung und (Selbst)-Betrug. Seine Position Spitze Haus 10 – mit ihr identisch – definiert das Ziel als dauerhaft spirituelles Ziel im Sinn von Re, wegen seiner Rückläufigkeit. Mars bleibt auch in seiner Nähe zum Südknoten ein Problem – es sind alte Frontverläufe, um die überflüssig gerungen wird – im Löwen ist Merkur Bote der Sonne und im Nordknoten-Zeichen: durch mutige Gedanken sind der Aufbruch ins Neue und die Überwindung der Schwierigkeiten möglich; – mutige Gedanken und die richtigen Regeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kommende Mondfinsternis Juli 2018

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27.07.2018 22.15 Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

fast mehr noch, als die Sonnenfinsternis mit ihrem gewaltigen schwarz/weiß-Schatten, erschreckt uns die totale Mondfinsternis. Der zuvor noch volle Mond wird zu einer blassen roten Scheibe, bleibt aber konturiert. Die Sterne und Planeten hinter und um ihn erscheinen viel heller. Schnell, wie das menschliche Bewusstsein ist, vermittelt sich ein Gefühl von kosmischen Distanzen: weil der nahe Mond die Kimme ist, mit der das Korn anvisiert wird, ein fernerer Planet oder Stern, die andere Rundung der Milchstrasse, das Raum-Bild des Alls, das der Mensch ganz ohne technische Hilfsmittel sehen kann und eigentlich nur ohne sie. Vor allem aber empfindet man bei der Mondfinsternis den ganzen Wahn der schwebenden Existenz, schwebend im Raum ohne besonderen Halt. Sofort kommt der Gedanke auf: sind auch wir – auf so einem Körper – und auch der hat – wie der Mond – im Grunde keinen echten Halt, – was besonders deutlich erfahrbar wird, wenn La Luna, vorübergehend und erstaunlicherweise 100% deckend – durch den Erdschatten vom Sonnenlicht getrennt wird, während sie/er es sonst – gerade zu Vollmond – genießt. Es wird uns für kurz der Halt genommen, die warme, spiegelnde Decke unserer Lichtau, der hegenden Weltsphäre.

Diese Mondfinsternis geht einher mit dem Südknoten, dem Mars rückläufig dazu, der sich rückläufig wieder ins Quadrat zu Uranus schiebt, welches am 2. August, wenn Sonne & Mond im Feuertrigon stehen, exakt sein wird zwischen den fixen Zeichen Stier & Wassermann.

Wir rechnen daher mit aggressivem Potential – Sprengkraft zwischen Besitz (Revier!) und gesellschaftlicher Freiheit, Wohlgefühl und Freundschaft, Viehhaltung und Technik. Das erste Quadrat war am 16. Mai – und entfaltete öffentlich den deutschen Grenz-Dissens, um ein Beispiel zu nennen. Private Begebenheiten besonders bei frühen Stieren & Wassermännern.

Am Glückspunkt steht Venus für unsere Breitengrade – sie behauptet, mit ein wenig Sinn für das richtige Ding oder sogar Wort an der richtigen Stelle, wäre es nicht so schlimm, dass dann Merkur rückläufig sei – geht doch Jupiter im Skorpion wenigstens wieder direkt, und räumt, wo noch nicht geschehen, die ganze rückwärts verdrängte sexuelle Wahrheit weiter ins Zeitgeschen gemäß dem von Michele Foucault beobachteten Bekenntniszwang  („Wahrheit & Liebe“) … obwohl Philosophie und Wissen offiziell und allgemein gar nicht en fogue  sind …

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus