Neumond zur Sommersonnenwende


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Liebe Leserinnen und Leser,

Mars, Mond, Merkur und Sonne im Zeichen Krebs – damit sind im Idealfall Kraft, Gefühl, Wachheit und Auffassungsgabe und liebender Urgrund der Ahnen gemeint – alles auf einen neuen Beginn ausgerichtet. Zu Neptun gibt es am späten Abend ein Mond-Trigon: so sind wohl eher die Ahninnen gemeint, denn der Urgrund sei weiblich – zur männlichen Waage-Luft Qualität – Kunst für die Kunst, wäre eine Metapher – bildet sich ein Empfindungs-Spannungsverhältnis – aber Venus ist zuhause in Stier und hat ein Trigon zum Erd-Pluto: gute Anlage für Reales. Saturn in Schütze, immer noch rückläufig, ist einstweilen noch sehr misstrauisch gegenüber visionären Konzepten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Orientalischer Schattenwurf

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Liebe Leserinnen und Leser,

Rotunda sv. Kříže – die Rotunde zur Auffindung des heiligen Kreuzes zeigt einen Schattenwurf aus dem Morgenland zur Sommersonnenwende – ein Mitbringsel der Johanniter und Templer aus Jerusalem, wohin diese runde Kirche, die kurz nach der vorletzten Jahrtausendwende gebaut wurde (eine, von vielen), letztlich (wie Vincent Bridges meinte) ausgerichtet ist. Der Kelch der Hussiten ist dem Templerwesen nicht fremd, dem Gral verwandt. Um welche Erlösung von was geht es nochmal genau?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Dem Superwidder

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Liebe Leserinnen und Leser,

Deutsche flüchten aus ihrer Heimat, einer Deutschen Diktatur im Osten – von Ostpreußen und Schlesien lange schon getrennt – nach Prag in die Deutsche Botschaft: und Fische-Geborener Genschman, kongenial mit Birne (Humor, Humor!) und dem anderen Fische-Geborenen aus Russland, haut sie dort raus, öffnet damit der Flasche den Korken, der nicht mehr zu schließen sein wird.

Es geht durch ein sehr altes Loch der Freiheit. Es liegt in Prag. John Dee hat es gefunden, Rudoph II, Einstein und Rudolf Steiner.

Dass dies friedlich abläuft – in Deutschland, in der Mitte der Welt – das ist von Bedeutung. Maßgeblich zu verdanken dem 12. Haus Doppeldreifachwidder Kohl, „Birne“ Helmut. Es war ganz schwer, den Pfälzer Plauderton 16 Jahre auszuhalten, weil in Stil mit Spießertum eins, dem Schäferhund in den Alpen und Bildern von ihm und Hannelore. Dass nach ihrem Selbstmord Maike Kohl kam, dem Land der „Wiedervereinigung“ die Würde bewahrte (weil alles zusammenhängt) ist eine Geschichte, einer Jeanne d’Arc würdig – hat deshalb gesiegt, weil er seine Gegner allein mit dem beharrlichen Willen und historischem Wissen, umgesetzt in diplomatische Politik – in überlegenes Wissen einbinden konnte. Keiner, dem man wird sagen können, er habe eine große Schlacht gewonnen. Doch das Werk der friedlichen Vereinigung der Gegensätze in der Deutschen Mitte  wird eigentlich nur von außen so richtig zu würdigen sein. Er hatte also Recht, ich Unrecht. Er hatte Recht gegen ein ganzes Volk: als Widder! – und das friedlich im Land der Krieger … Pfrrr … „Ruhig, Brauner“ …

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Danke, Helmut.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Jungfrau leeres Lehrer-Zeichen – Neptun & Chiron dazu in Opposition

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind keine Planeten in Jungfrau und Merkur, der Herrscher steuert von den Zwillingen aus sonnenverbrannt (also nicht objektiv). Passend dazu diese gewiss ungerechten, aber aus der Verzweiflung geborenen Gedanken:

die Generation Neptun & Uranus in Steinbock (also grob 1988 – 1995) – und noch mit Pluto in Skorpion obendrein – wird langsam erwachsen, so dass wir erfahren, wie Realitäts-kompatibel die sind.

Immer ist es ungerecht, alle über einen Kamm zu scheren: sicher gibt es viele Ausnahmen hoffnungsvoller junger Menschen und dafür massenhaft vor allem geistig völlig verkommene „Alte“. Doch im Großen und ganzen sind die Rückmeldungen und auch eigene Erfahrungen von der „Erziehungsfront“ folgende: viele Eltern, ganz gleich, ob heroisch alleinerziehend oder heroisch gemeinsam, haben versucht, ihren Kindern eine freie, unkonventionelle Pipi-Langstrumpf Erziehung zukommen zu lassen. Solches kollidierte bald parallel – zunächst unbemerkt – mit einer Spaß- und Entertainment-Gesellschaft, die – das Versuchungs-Potential betreffend – mit Sicherheit alles in den Schatten stellte, was es an so genannter Unterhaltung jemals auf Erden gab – und die sehr kraftvoll (Harry Potter) jeden möglichen spirituellen Ansatz vernichtete.

Der Staat, mit seiner Schulpflicht im dialektischen Materialismus durch die DDR frisch befruchtet und deshalb unbemerkt aufgepeppt, ist schon seit Napoleons Volks-Militarisierung immer darum bemüht gewesen, sich potentielles Kanonenfutter heranzuziehen. Den deutschen Nachkriegseltern (der 2. Generation) – denen das historisch naheliegend nur zu bewusst war – war auch klar, dass es eine Erziehung dagegen geben musste: um allerdings bald festzustellen, wie unmöglich es war – fast gleich in welcher Schulform – familiäre Vorstellungen auf den Staat zu übertragen – der seine militante Vorbereitung einfach in die Kriegsspiel-Sucht verschob (und auch in der Schulform preußisch militaristisch den Ursprüngen der Volksbildung treu bliebt, unfähig, sich zu reformieren) – und der aktuell Verwunderung heuchelt, wenn die gröbsten Klötze sich von den Perversen in der Levante rekrutieren lassen.

Im Ergebnis danken es die Kinder den Eltern nicht, sondern nehmen bereitwillig das staatliche Angebot der Unmündigkeit und Unfreiheit an – hinter all den Verlockungen, die der Staat bietet: Alkohol, Tabak, Computerspiele, perverses TV, etc. pp. – lauert eine „Vogel-friss-oder-stirb“ Mentalität, die nur heuchelt, dass es überall tolle Mitmach-Angebote gäbe. Viel zu früh (wilde und daher lebendige Jungs und Mädchen haben  kaum eine Chance) führt die Gemeinschaft eine Klassen-Gesellschaft ein: die oberen Plätze für die mehr oder weniger zufällig durchs Gymnasium nach oben Gefallenen und die Anpasser, die unteren für die mehr oder weniger zufällig nach unten Gefallenen und Rebellen. Vom Lehrling zum Direktor wird heute keiner mehr.

Nachdem nun der Staat fleißig mit erzogen hat – oder besser: mit aller Kraft jede sinnvolle Erziehung verhinderte – sind nun – zur Schadenfreude – die Eltern doppelt gestraft: sorgen doch in Deutschland Gesetze dafür, dass Kinder ihre Eltern schröpfen dürfen, bis zum Sankt-Nimmerleinstag: ohne Beispiel auf der ganzen Welt.

Das ist natürlich alles sehr klug vom Staat für seine Interessen eingerichtet: der Sohn denkt anarchistisch und lässt sich aushalten. Aus der Geste der Freiheit und des Aufbruchs der 70ger und 80ger-Jahre wurde dröge Unterhaltung; früher Botschaft, heute style. Vater und Mutter waren ja auch Anarchist und gegen die Bundeswehr, jetzt sollen sie die Suppe ihrer missratenen Brut auslöffeln, die Verräter – der nächste anpassungsbereite Nachwuchs kommt aus der Levante oder sonst wo her.  Dass Vater denkt, Staat sei für den Menschen, nicht Mensch für den Staat, kehrt sich im vermessenen Anspruch nicht gegen den Staat, sondern gegen den Vater. Und Staat wiehert dazu heuchlerisch und höhnisch von „Selbstverantwortung“.

Natürlich jammert die bodenlose Neptun/Uranus in Steinbock Generation über Inhaltslosigkeit und Leere, zu willensschwach und träge, um zu durchschauen, dass all die Unterhaltungs-Angebote nur seitenverkehrte Gesten der Autorität sind, Larven der Freiheit, welche sehr wenigen Menschen Macht & Profit sichern.

Ein Gutes hat das Ganze: wenn man sieht, wie gewaltig der Aufwand ist, der von den Seelenfängern getrieben wurde und wird, kann auch ermessen, wie gewaltig die Gestalt-Kraft wäre, würde sie nicht so wirkungsvoll unterdrückt. Dann wäre Neptun/Uranus in Steinbock – die vorletzte Konjunktion war ab 1820 ! – mehr als die Auflösung alter sozialer „Gesetze“, es wäre – gerade für diese Generation – der beflügelte Aufbruch; allein: die Entwicklung der 20ger Jahre des vorletzten Jahrhunderts führte – nach Auflösung fast aller Spiritualität – in den wissenschaftlich/technischen Materialismus mit all seinen bekannten und absehbar furchtbaren Folgen: der Teil der Vision von Freiheit und Unabhängigkeit, der immerhin kurz und gerade im Deutschen Volk zur selben Zeit keimte und 1848 blühen wollte, entzieht sich heute geradezu in die Undenkbarkeit – die Alternativlosigkeit der Mächte sichert dem Doppelgespann Tristesse und Ablenkung die Herrschaft über die jungen und alten Seelen.

Freiheit wird nicht mal mehr gedacht. 1820 wähnten kühne Geister (Hegel z.B.) den sogar Staat als zu überwindende Übergangsform, parasitär am Menschen.

Wollte man heute Freiheit denken, müsste das leise sein: jede Geste öffentlichen Widerstands, jeder Aufbruch in die Freude kann morgen schon ein frenchise-Angebot sein, eine Call-Center-Stelle, eine pump-gun-Halle oder der neue „Song“ eines Kinderstars hart am Porno-Rand (Manchester), durch den alle, die sonst nichts zu tun haben, die Chance erhalten, gegen die Erderwärmung anzusingen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S: Ehrenamtlicher Coach (m/w) für 23-jährigen jungen Mann in Nürnberg gesucht: frech, langsam, hochnäsig – aber voller Mitgefühl für die Schwachen und Entrechteten – belastet mit schwer erziehbarem Vater …