Personen, Poetry

Pascals Erleuchtung

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Außen: Blaise Pascal, 19.06.1623 – innen Erleuchtung 23.11.1654

Liebe Leserinnen und Leser,

wie wichtig Merkur in dieser Pluto-Opposition ist … ! Lilith wird mit diesem Programm weit von der üblichen angegeben (als mittlere, oder so … ) Position Mars, fast genau über Neptun im Waage-Zeichen und Jupiter in Fische – dem Zeichen des Glaubens in Opposition zu Saturn im Zeichen Jungfrau – dort wo Descartes – Pascals Lehrer – seinen Radix-Saturn auch hatte!

„Anordnung: Die Menschen verachten die Religion, sie hassen sie und fürchten, daß sie wahr sei. Um sie davon zu heilen, muß man zunächst zeigen, daß die Religion der Vernunft nicht widerspricht; daß sie verehrungswürdig ist, um ihr Achtung zu verschaffen, sie alsdann liebenswert machen, damit die Guten wünschen, daß sie wahr sei, und dann zeigen, daß sie Wahrhheit ist.“ (Pascal: „Gegen die Ungläubigen“, Frag. 186)

Bei dessen Wiederkehr also erkennt der Schüler die Beschränktheit des Lehrers … und Jupiter heilt Chiron & Mond – die verletzte Mutter …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur

Freiheit der Geburt

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist so weit – das „System“ schickt sich an, die Hausgeburten abzuschaffen*. Mit dem perfiden Argument, Klinik sei sicher. Aber das stimmt nicht unbedingt. Denn auch in der Klinik gibt es immer wieder tragische Fälle – wie zuhause auch. Der vermeintliche Klinikvorteil ist gar keiner. Dafür geht unendlich viel Intimität verloren. Bitte lesen und vernetzen, wer kann und mag!:

Unsere Hebammen: Meine Geburt – Meine Entscheidung

IMG_2479Foto Termin ©, Skulptur: Birgit Maria Jönsson

Die beste Lösung: bei jeder Hausgeburt der „Für alle Fälle“-Notarztwagen vor der Tür – das passt nicht ins Bild des dialektischen Materialismus, ist jenseits überhaupt der Diskutierfähigkeit dieses Systems, so wie es sich heute darstellt …

Auch der heiligste Vorgang müsse sich rechnen … während zu anderer, oft sinnloser Therapie Unsummen irrational verschwendet werden …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Lilith in Jungfrau, wenn negativ.

Fotos, Mundan, Poetry

Sonne im Tierkreiszeichen Fische …

IMG_3351 IMG_3490IMG_3494Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Neptun Sonnen Konjunktion25.02.2015 21:32 Nürnberg

Waage steigt auf – mit dem Drachenkopf im Zeichenhaus – Sonne & Neptun, hier Haus 5 = Freude – haben eine Linie der Kraft erreicht – kein „Verdecken“, wenn die Sonne vor Neptun steht, sondern ein Gleichklang der Spähren. Keplers (Steinbock-Sonne, aber Pluto/Jupiter Konjunktion in Fische … ) Spährenharmonie ist der kreativste Gedanke, seit Musik „erfunden“ wurde …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Sonne/Neptun Konjunktion

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Liebe Leserinnen und Leser,

mit aber auch Mars/Saturn Trigon … und vielen anderen Aspekten … also eine ganz wichtige, entscheidende Zeit. Zeit für Visionen, gleich wie Neptun oben das Ω formt, welches dem Mondkonten im Zeichen Waage entspricht: im Frieden, dem Ausgleich und der Kunst ist Zukunft, Drachenkopf …

Saturn Mars Trigon26.02.2015 05:06 Nürnberg

Dazu in den nächsten Tagen mehr …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Mars/Venus Konjunktion im Widder

Venus Mars Konjunktion im Zeichen Widder22.02.2015 15:37 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

erst im Zeichen Widder treffen sich Mars und Venus, wenn Venus schwach wird, weil nicht mehr erhöht, wie in den Fischen und Mars, weil dann im eigenen Zeichen, stark, nicht, wie jetzt schwach.

Aber dann drehn sich nach altem Brauch die Deutungen wieder um: gut ist ja der starke Mars, weil in seiner „Art“ – steht er schlecht – fremd, handelt – besser, der Art entsprechend im eigenen Zeichen, dann steht er gut – also, wie jetzt im Zeichen Widder!

Es ist also nicht ausgeschlossen, daß mit Mars im Widder Ritterlichkeit aufkommt. Γιάνης Βαρουφάκης, der hellenische Finanzminister, bekommt Kraft, weil er Widder ist …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Wechsel-Neumond: Fische Stellium

Wechsel-Neumond19.02.2015 00:46 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

… und magischer Aszendent … im Zeichen der Fische werden grundlegende Finanzdinge gewandelt. Erstmal morgen die Venus/Mars Konjunktion: vielleicht gibt es eben doch Frieden – und dann der Wandel Europas durch Hellas – Finanzdinge, Öl. Die Abschreibung der Schuldentilgung als Kriegsreparation steht doch im Raum – auch Fische-Thema. Die deutsch/hellenische Freundschaft wird ja in Wahrheit jeden Sommer durch unzählige Touristen und jahrein jahraus durch viele bei uns seit langem heimische Hellenen getragen!

Hier scheint mir eine geistige Umkehr von Nöten – es zeigt sich unbedingt in der sogenannten „Flüchtlingspolitik“ – Europas Entführung durch einen Stier, der eigentlich Jupiter/Zeus ist – nach Kreta – des Imperiums Gründungs-Mythos. Europa sollte das Mittelmeer wieder zu seinem Zentrum machen. Der zauberhafte Kulturraum der angrenzenden Altstädte, die gerade zerschossen werden, sind schon Europa – ist schon der Fische-Mythos, der die Sehnsucht nach Freiheit mehr noch als mit der „Neuen Welt“ mit dem freien Mittelmehr verbindet …

Diese Freiheit ist definitiv bedroht. Vor gar nicht langer Zeit (2008) dachte man noch daran, Solarkraftwerke in die Wüste zu bauen – jetzt platzt, wie aus einem alten Schlauch, überall mittelalterlich anmutende Soldateska heraus – auf Pick-Ups in Piraten-Manier – unsere Waffenlobby & Putin verbünden sich mit dem nächsten starken Mann in Ägypten – der auch prompt in Libyen bombardiert.

Wie findet Europa zu sich? Wenn in Nordafrika alle Grenzen des ersten Weltkriegs neu gezogen werden – und Rom sich vorsehen sollte, da es als Kriegsziel genannt wird …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur

„Jupiter Ascending“

Liebe Leserinnen und Leser,

im nachhinein erweist sich dieser Film – und cineastisch von den Matrix-Machern „Wachowski Starship“ ja sogar zu Recht, weil sie im Prinzip nur den Trend fortsetzen, den sie selber in die Welt gesetzt haben, als wilde Mischung von Zitaten, dabei (wie in Hobbit) dem Slapstick nicht auszuweichen – das ist neu – alt hingegen seit Matrix jenes Ebenen/Reality-Mix, das wirklich die cineastischen Möglichkeiten einsetzt und mehr noch – nur dort anschaulich realisiert werden kann.

Und wieder ist der neue Film (Cloud-Atlas habe ich nicht gesehen) ein Spiel mit den Begriffen „Simulation“ und „Realität“.

Der magische Eingang, der interessanterweise gewählt wird, ist die Astrologie. Einmal natürlich im Namen des Films. Jupiter aufsteigend … Jupiter Jones stellt sich – ein russophobes Intro über die Ermordung ihres planetengucksüchtigen britischen Vaters in St. Petersburg geht voran – als geboren im „Sternzeichen“ Löwe* mit Jupiter am Aszendenten auf 27 Grad vor – aber /Schnitt/ und dann Gesicht der freundlichen Frau Jupiter: das Problem mit der Astrologie sei, „daß sie totaler Schwachsinn ist.“

Nächster Schnitt: es wird gleich der schakespearehafte Auftritt des bösen häßlichen Königs geboten, man glaubt sich auf der Bühne. Also etwas ebenfalls sehr unglaubwürdiges, eine bewußt zum Weltbild der Astrologie in Konkurrenz tretende Phantasiewelt, die aber gleichwohl dazu angetan sein wird, das Bewußtsein der Jupiter Jones im Reich der Phantasie – aber jenseits des „totalen Schwachsinns Astrologie“ – eine wahrere Welt erfahren zu lassen: das Reich der Technik.

Was passiert folgerichtig auf der Bühne? Sie wird durch unglaubliche technische Simulationen von raum-gleitenden Flugobjekten jeder Art vergrößert, und schließlich wird die wahre Erde, unsere blaue Murmel im Hintergrund Teil der Bühne des Films … Das ist die Spitze der Simulation.

Die Geschichte ist natürlich immer dieselbe: Prinz, Prinzessin, Kampf, Verwundung, Sieg, die Schuld einer Familienträgödie und die Überwindung dessen durch persönliche Opfer, die aber schließlich dazu führen, daß der geläuterte kehlenbeißende Wehrwolf von Mann – die Prinzessin heiraten darf, was erst möglich war durch die Tötung des bösen Königs und der Einsetzung des Regimes der Großzügigen und Gerechten – und eben die Überwindung des Bissinstinkts des Wolfhelden gegen blaues Blut, und seis das einer unbekannten Putzfrau mit russischem Familienclan als Putzkolonne, die Aber plötzlich – während sie schon in Gefahr stand, ihre Genetik zu verkaufen, ihre Eizellen, netterweise zur Besitzerin der Erde selbst wird, als quasi großer Eizelle.

Der verbrecherische Ausbeuterclan der drei Königskinder, die einen bedeutenden Teil des Universum unter sich aufgeteilt haben, einer riesigen Industrie, von der die Erde nur ein sehr kleiner Teil ist … und dafür gleich hinter dem Auge des Jupiter eine Industrie für die Produktion von „Zeit“ aus Menschenleben, deren „Gewinnung“ zynisch mit „Harvesting“ – „Ernten“ besprochen wird. All das leisten Menschen, die sind, wie wir, nur daß sie dank technischer Revolution herausgefunden haben, wie sie sich immer zellverjüngern können um z.B. 14003 Jahre alt zu werden, ein Jungbrunnen, dem Aprodite entsteigt, nachdem sie im Zeitquell anderer genommener Leben gebadet hat.

Wie gesagt, seit neuestem wird die story mit einer eingebauten Parodie ihrer selbst geliefert – Das technische Wunderstadtwerk wird „Müllhalde“ genannt.

Mühelos läßt sich diese Geschichte als Allegorie der irdischen Verhältnisse lesen. Sie ist die perfekte Simulation – die pyromanischen Szenen, die ja – wenn das Produkt aus Hollywood kommt – nicht fehlen dürfen – sind brutal übersteigert. Unumwunden werden die Attribute Roms zum x-ten Male cineastisch beschworen – Sloterdijk hat Recht – es geht nur um´s Imperium (Romanum) – also ein Film im europäischen Geiste. Im Plausch der Königsgeschwister sieht man als Zwischenschnitt (Stadtlandschaft nach „harvesting“) die Architektonik des Museums in Bilbao und das schiefe Haus zu Prag von Vlado Milunić und Frank Gehry …

Am Schluss wird die Astrologie nochmal zitiert: daß vom Freund ganz besonders wichtig das Sternzeichen sei sagt Jupiter Jones Mutter – aber wir wissen ja schon, daß er ein halber Wolf (Fische), der kosmische Krieger ist.

Im Abspann girlanden dann, gleichsam zur wortlosen Wiedergutmachung des Eingangs-Ädikts – die Tierkreiszeichen in schönsten Bändern durch den erleuchteten Kosmos von Warner Brothers …

Die Musik des Films ist insgesamt zu bombastisch – und natürlich ist das vollkommen symmetrisch durchinszenierte Drehbuch nach dem block-buster-Strickmuster immer mehr beunruhigend perfekt auf den nice & stupid militäry-user ausgerichtet, die/der sicherheitshalber  die gleiche Geschichte von seinem eigenen heldenhaften Opfer und Kampf sehen will.

Beim Kino-Start am 5/6 Februar 2015 stand Jupiter im Löwen in genauer Opposition zur Sonne im Zeichen Wassermann, Merkur ebendort rückläufig. Vielleicht sollten die „Macher“ dort die Astrologie nicht herausfordern, denn das muss ja floppen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* tatsächlich ist Mila Kunis, die Schauspielerin von Jupiter Jones: im Löwen am 14.8.1983 geboren – in der Ukraine, zufällig …