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Albert Hofmann und keine Walpugisnacht

Nürnberg 12:47 – Dass Wetter ist lieblich. Jupiter steigt mitten in der Nacht wunderschön weiß leuchtend am Himmel hoch. Walpurgisnacht ist heute nicht. Auch wenn wir den dreißigsten April haben: das alte keltische Fest fällt auf den ersten Vollmond zwischen Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr und der Sommersonnenwende. Das war also am 20. April, als der Mond in der Waage stand. Im Grunde ist der alte Mondkalender, der sich bettet in das genau bestimmbare Sonnenwendjahr, eine exakte Sache, die nur dann ins Trudeln gerät, wenn man allzuviele Jahre zusammenzählt und darüber hinaus auch noch versäumt, die Schalt-Tage einzusetzen. Ich habe es an dieser Stelle schon geschrieben: die Wahrscheinlichkeit liegt sehr nahe, dass das alte Jahr nur 360 Tage hatte, wie Armin Naudiet sehr treffend erläutert. Damit meint er nicht etwa, man hätte früher nur anders gezählt, sondern dass die Erde fünf Tage weniger brauchte, um die Sonne zu umrunden. Doch wie auch immer, unerträglich bleibt, wie die alte Feier der Fruchtbarkeit zu solcher Verzerrung geriet, dass man daraus im Mittelalter ein vierhundert Jahre währendes Hexenprogom machte, mit dem Ergebnis, das gesamte alte Wissen nun wirklich „ausgetrieben“ zu haben. Dazu gehörte auch, wann welches Kraut mit welchem Planeten bei Nachtsichtbarkeit zu pflücken sei, und wogegen es half. Die Ablösung der „alten“ Weisheiten durch „moderne“ Wissenschaft vollzog sich nicht freiwillig, sondern maßgeblich eine Rolle spielten die Inquisitionsgerichte des katholischen Wahns, der noch heute bloß schlummert. Das ist ja alles noch nicht lange her. Verändert wurde dadurch das kollektive Unbewußte, die Leute wurden über Generationen hinweg unbeschreiblich traumatisiert. Albert Hofmann, der Finder des LSD ist dieser Tage gestorben. Wenn jemand mit über 100 stirbt, ist das nicht wirklich traurig, sondern man kann an ein erfülltes Leben glauben.

Hofmann ist am 11. Januar 1906 um 03:00 PM in Baden/Schweiz geboren worden. Schon allein sein Neptun im ersten Haus prädestiniert ihn zum Entdecker einer Rauschsubstanz. Seine Steinbock Sonne im achten Haus macht ihn zum Magier der Realität. Die Haus Position zeigt an, was er tut, die Zeichen Position mit welcher Bestimmung und Stärke. Und der Mars in den Fischen wird übersetzt mit: möchte alle Erfahrungen mitnehmen. Saturn knapp in den Fischen sagt: kann nur Strukturen vertreten, an die er auch glaubt. Natürlich ist Saturn in Haus 10 ein sehr beharrlicher Berufsweg. Sein „Sorgenkind“ LSD wurde, bevor man es verbot, von vielen Psychotherapeuten mit großem Erfolg benutzt. Der Missbrauch ist, so glaube ich, bedingt durch das Verbot. In einer Welt, wo man Pflanzen verbietet, kann man froh sein, dass Atmen erlaubt ist (wenn es die Feinstaubbelastung zuläßt). In diesem Sinne leben wir im tiefsten Mittelalter. Mit der Walpurgisnacht hat das insofern zu tun, als dass die Grundsubstanz von LSD auch in Pilzen gefunden wird, die Psilocybin als Inhaltsstoff haben. Und natürlich wurden diese Erdfrüchte in ganz Europa und Südamerika an allen möglichen Kultstätten zur Erweiterung des Bewußtseins gebraucht und verehrt. Ganze Landschafts- und Städtenamen „Mykene“ gehen auf Pilzkulturen zurück. Auch hier bei uns soll man angeblich Menschen im Frühsommer über die Wiesen wandern sehen, und den Spitzkegeligen Kahlkopf suchen. Allerdings muss man wohl auch vor Gefahren warnen, denn da gibt es bei Missbrauch sogenannte „Horrortrips“. Wer jedoch wissen will, ob Elfen und Zwerge wirklich existieren, kann das wohl mit dem Fliegenpilz, so genannt, weil er Anteil an der Flugsalbe der „Hexen“ hatte, erfahren. Doch, wie gesagt, aufgepasst! Das ist gesetzlich verboten und somit gefährlich in doppelter Hinsicht. Keineswegs will ich hier zum Gebrauch verbotener Dinge aufrufen. Auch schwere Vergiftungen kommen vor. Andererseits: Antibiotika wurden, das sei hier noch erwähnt, ursprünglich ebenfalls aus Pilzen gewonnen. Daher ist das Thema Heilung und Pilze auch hochoffiziell salongfähig. Der Albert Hofmann hat, wie auch Ernst Jünger, die beide mit LSD experimentierten, das Alter erreicht, welches laut vedischer Literatur das natürliche Alter der Menschen ist: 100 Jahre sollten wir alle werden. Hofmann war, wie Ernst Jünger, bis in dieses hohe Alter aktiv und gesund. Und irgendwie habe ich den Verdacht, das könnte auch was mit dem LSD zu tun haben. Ich hatte selbst noch keine Gelegenheit, es zu probieren und rate dringend zu „fachkundiger“ Begleitung, falls es jemand aus therapeutischen Gründen vorhaben sollte. Schaut man sich die Transite an, so starb Albert Hofmann mit Saturn rückläufig im Haus 4 (Ende der Dinge) bei seiner vierten Saturn-Opposition, nachdem der freundliche Jupiter nochmal seine Sonne geliebt hat. Wir wünschen dem mutigen Mann eine gute Reise, auf dass er uns den Weg beleuchte, den er dieser Tage vorangegangen ist.

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Venus im Wassermann

Nürnberg, es bleibt lieblich, endlich alles wieder grün: wurde auch Zeit. Für diejenigen unter euch, die den DAX beobachten, der aktuelle Transitanhang:

Hier kann man sehen, wie die Venus nun langsam den Orbis von Jupiter verläßt, der das zweite Haus regiert und im zweiten Haus steht = Geld, Besitz. An sich hatte ich erwartet, dass schon etwas früher die Talfahrt wieder beginnt, doch wirkt sich jetzt auch langsam Neptun über der DAX-Venus aus, die im Wassermann steht. Die Wassermann Venus habe ich auch im Geburtsbild. Sie übersetzt sich mit der Liebe zum Unkonventionellen, zum anderen. Sie ist gegen jede Gleichmacherei. So sehr, dass schließlich auch die Suche nach dem Anderen, dem nicht Gleichen abgelehnt wird im Sinne: überflüssiger Snobismus. Aus der Liebe zur größten Differenz wird schließlich, dass man die Differenz selbst ablehnt. Konkret: die Wassermann Venus legt zunächst, wenn die/der „Native“, wie es schön heisst, jung ist, den allergrößten Wert auf ausgefallenen Geschmack, beispielsweise in der Kleidung. Doch dann, mit den Jahren, begreift sie: darauf kommt es nicht an, denn letztlich tragen alle Menschen ein Kleid aus ihrer Aura und der nackten Haut. So findet die Wassermann Venus im Laufe ihrer Entwicklung eine andere Sehnsucht. Sie löst sich vom Materiellen, selbst richtiger Kitsch kann sie nicht mehr erschrecken, und sucht stattdessen in den Regionen des Geistes (Wassermann = Luft = Geist) nach der anderen Möglichkeit, die Wirklichkeit zu harmonisieren. Möge es ihr gelingen!

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Das Schaf ist ein Jupiter-Tier

Nürnberg, 20:30 – warm, Regen, Bäume schlagen aus, kann man nicht meckern. Bei dem Zugunglück in der Nähe von Fulda waren Schafe beteiligt. Sie sind Jupiter-Tiere. Leider lassen sich solche Unglücke astrologisch nicht vorher vermeiden, das würde uns auch keiner glauben. Untersucht man sie im Nachhinein, ergibt sich ein frappant schlüssiges Bild. „Denn ausgerechnet Schleusen, Röhren und Kanäle sind Mondknotenphänomene, namentlich bei Mondknoten auf der Achse Jungfrau/Fische“, schreibt Johann Hjelmborg noch im letzten Jahrhundert. Der „Landrückentunnel“ bei Fulda war Ort des Unglücks. vergleicht man das Horoskop der Entgleisung (26.04.2008 21:00) mit demjenigen des schrecklichen Unglücks in Eschede (03.06.1998, 10:59), so fällt auf, wie sich die Mondknotenachse umgedreht hat: damals stand der Drachenkopf in der Jungfrau, wo dieses Jahr bis Januar der Drachenschwanz lief, also eine Umkehrung. Dies wird dadurch wirklich auffällig, dass zur Zeit des Unglücks in Fulda Saturn rückläufig Bogenminutengenau über den Grad der Mondfinsternis vom 21. Februar dieses Jahres ging. Beide Entgleisungen haben etwas mit Tunneln zu tun; bei beiden ist die Mondknotenachse beteiligt. Schließlich haben Schafe den Weg versperrt. Das sind – nach alter Tradition – Jupiterwesen. Jupiter steht aber im Saturn beherrschten Steinbock und für die Zeit des Unfalls im Haus 3, dem Haus des Verkehrs. Dabei führt Jupiter eine gradgenaue Opposition zu Mars (Gewalt gegen Jupiter), der im Krebs im Haus der Fernreisen anzutreffen ist. Die Reiseachse erscheint im Bild. Bei Krebs kann man immer auch von „nationalen“ Katastrophen sprechen, solange dieser Begriff Gültigkeit hat. Pluto war während des zweiten Weltkrieges im Krebs. Bitter karikaturistisch wird es, wenn man bedenkt, dass der ICE den schönen Namen „Nürnberg“ trug, und in Nürnberg just an diesem Wochenende der erste historische Zug „Adler“ (1835 von Nürnberg nach Fürth) Deutschlands, oder sogar Europas, der vor zwei Jahren in einer Straßenbahnhalle ausgebrannt war, zur ersten Jungfernfahrt nach der Restauration wieder auf die Gleise gebracht wurde.

Denn es sind diese Koinzidenzen, die uns vermuten lassen, dass es einen magischen Kontext hinter der Realität gibt, durch den Vorgänge von einer bewussten Ebene aus gesteuert werden, als wäre unsere Existenz eine Modelleisenbahn. Als wäre das Unglück von Fulda der Ausgleich für den wiederhergestellten Adler, und der Zugriff des Brandes vor zwei Jahren ein Wink des Schicksals in einer – das ist spätestens seit dem Lokführerstreik klar, der sich genau genommen seit 1922 hinzog – wahrhaft „nationalen“ Schlüsselfrage, der man durchaus auf die Schliche kommen kann, wenn man Goethes Faust liest. Doch dazu sind die Folgen zu tragisch. Um das Mass voll zu machen, sei noch erwähnt: Nürnberg ist wie Fulda eine Zwillings-Stadt. Fulda zählt zu 6 Grad Zwilling, und steht somit im Quadrat zum laufend rückläufigen „Tunnel“-Saturn am Punkt der Mondfinsternis. Doch Nürnberg zählt auch zu Skorpion, und der befand sich am östlichen Horizont im Aufstieg, als die Opfer, die Schafe, zu beklagen waren.

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Tempelhof

Nürnberg 17:00 – dies scheint nun wirklich der erste Sonnentag zu sein. Man spürt die Sonne auf der Haut. Im Park setzt sich ein Pfauenauge neben mich, frisch und makellos die Flügel. Überwintert oder neu geschlüpft? Heute wird über den Erhalt des Flughafens Tempelhof in Berlin abgestimmt, und interessanterweise haben der Senat und Herr Wowereit schon angekündigt, sich mit dieser Empfehlung, ganz gleich, wie sie ausfällt, weiter nicht zu belasten. Eröffnet wurde der Flugahfen am 08. Okt. 1923, da erteilte das Verkehrsministerium des Reichs erstmals eine vorläufige Konzession. Demnach stand damals Uranus wie heute in den Fischen, und so hat der Flughafen ein ganzes Menschenleben hinter sich:

Saturn, Venus und Sonne im Luftelement Waage passt doch wirklich gut für einen Flughafen, dem ja auch in ästhetischer Hinsicht Qualitäten nachgesagt werden. Der Uranus des Flughafens war im Eröffnungsjahr rückläufig und schafft es in den Progressionen ganz genau in die Konjunktion mit sich selbst. Wie auch immer die Entscheidung ausgehen wird: es steht dem Flughafen auf jeden Fall eine uranische Veränderung bevor. Und wenn man bedenkt, dass der technische Uranus für einen Flughafen von besonderer Wichtigkeit sein dürfte, könnte der Flughafen sogar jetzt zu seiner eigentlichen Bestimmung gelangen. Dass am Tag der Abstimmung Saturn gardgenau am Punkt der Mondfinsternis vom 21. Februar steht, ist natürlich von Übel. Nun hat aber unsere Bundeskanzlerin ihr populäres Veto in die Waagschale gelegt, ob das reicht? Schließlich will Wowereit selbst Bundeskanzler werden, da kann er gleich zeigen, wer Herr im Haus ist. Dann steht der Mond hartherzig im Steinbock; dem Volk könnte das Schicksal der Vergangenheit egal sein. Der Flughafen hat den nördlichen Mondknoten in der Jungfrau, da wird also Saturn dieses Jahr noch drübergehen. Das macht die Sache nicht leichter, und dokumentiert überdies, dass der Uranus des Flughafens immer schon in Konjunktion mit dem Südknoten stand. Mein Vorschlag: ein Luftschiffflughafen! (Immer wieder super, so´n Wort mit 3 Effs.) Sind doch Flugzeuge selbst eigentlich recht unmodern. Zu schnell, zu laut, zu unheimlich. Luftschiffe hingegen bringen den Luxus des Zeit-Reisens. Was ich mich wirklich frage, ist, wie denn ein Flughafen zu so einem Namen kommt, der eben den Tempel mitschwingen läßt, als hätte die Luftfahrt den Status der Götterverehrung. Schaut man sich die alten Veden an, so ist da sogar etwas dran. Denn sie berichten von ganzen fliegenden Städten, die sich bekämpften, mit „Göttern“ drin.

Nachtrag 21:40 – Und so kam es: die Berliner wollen Tempelhof nicht mehr als Flughafen  …

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Spargelcremesuppe Venus/Merkur

Nürnberg, 21:46, schönes Wetter – wer immer versucht hat, heute etwas über Astrologie auf dieser Seite zu finden, möge mir nachsehen, dass ich heute schon mit Spargel beschäftigt war. Es gab Spargelcremesuppe, die etwas ungewöhnlich zusammengestellt war: man nehme den Sud gekochter Spargeln und füge die Spitzen und die gesäuberten Schalen hinzu – bloss nichts wegschmeißen! – und koche das ganze zusammen mit Fenchel. Man füge einen Bio-Brühwürfel Gemüsesuppe hinzu. Man würze mit Zitrone, Chilli und Muskatnuss und einem „wönzigen“, also wirklich winzigen Schlück Portwein. Parallel brate man einen gewürfelten Champingon, zwei Scheiben gekochten Schinken in Butter und streue etwas Weizenmehl drüber. Diesen Sud fülle man mit einem drittel des Suds vom gekochten Spargel auf. Sodann gebe man zu dem restlichen Spargelsud Pertersilie in rauen Mengen und drei gekochte und geschälte Kartoffeln und mixe das Ganze mit dem Zauberstab, bis alles wirklich nett aussieht und ein wenig schäumt. Jetzt kommt die Vereinigung mit angebratenen Pilzen und Schinken, der natürlich nicht püriert sein darf! Ein paar Tropfen Zitone, Muskatnus frisch gerieben, Pfeffer frisch gemahlen und natürlich Meersalz, das wars. Dazu frisches Baguette. Guten Appetit! Begleitend schmeckt ein Glas wirklich trockener und herber Weiswein. Spargel ist übrigens eine Stier-Frucht und wird offensichtlich von Venus (der Erd-Venus) und Merkur regiert. Man schaue sich nur die Marktstände an. Und ein Schuss Saturn ist auch dabei, wegen des Schwefeldingbums, der macht, dass man beim Wasserlassen hinterher … Doch ist eine prima Reinigungskur!

Ereignis, Länder

China, Tibet und die USA

Nürnberg, 14:30 kalt aber schön – auch wenn es etwas nach Intrige riecht, weil Saturn genau auf dem Punkt der Mondfinsternis rückläufig steht, hier nochmal meine Kolumne über die Tibet Ereignisse, wo ich (ganz unten) eine Konfliktlösung für den 21. April voraussage. Das wird das Datum gewesen sein, zu dem die Chinesen der Bunderegierung Bescheid gegeben haben. Wenn China nun bereit ist, mit dem Dalai Lama zu sprechen, ist das ein sehr gutes Zeichen, auch wenn bei früheren Gelegenheiten alle Absprachen von der chinesischen Seite aus gebrochen wurden. Meine astrologische Voraussage vom 18. März ist ganz unten farbig markiert.

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Nürnberg, Dienstag, den 18. März 2008 16:25 – wieder schönes Wetter, jedoch kalt. Die ersten Blüten lassen es sich nicht nehmen, durchzubrechen. Von der Nachtigall hat sich herausgestellt, sie ist nicht allein. Ein ganzer Chor anwortet ihr, doch wir können das nur sehr leise hören, weil der Wechselgesang über relativ weite Distanzen geht und die Porsche-Fahrer auf den Straßen die Nachtigall lieber im TV anschauen.

Diese vier Horoskope stellen die astrologischen „Gründungsurkunden“ von China, Tibet und den USA dar. Um sie zu betrachten: einmal auf das kleine Bild klicken und dann nochmal, so entsteht jeweils ein schönes großes und klares Horoskopbild.

Das letzte der vier in der Reihe ist ein sogenanntes Multi-Composit, wo alle drei Horoskope zu einem berechneten gemeinsamen Bild zusammengefügt wurden. Für das Gründungshoroskop von Staaten sind bestimmte historisch verbürgte Daten und Zeitpunkte maßgeblich. Für China die Ausrufung der Volksrepublik, Für die USA die Annahme der Verfassung durch die verfassungsgebende Versammlung und für Tibet der Volksaufstand von 10. März 1959, als der Dalai Lama fliehen mußte, aber seitdem die Souveränität Tibets aus dem Exil aufrechterhält. Während nun die USA mit der Bankenkriese an die Grenzen ihres seit geraumer Zeit praktizierten Überheblichkeitsgebahren geführt werden, fällt den Chinesen der Schatten ihres imperialen Wirtschaftswunders gerade zu jener Zeit in den Rücken, zu der man sich in der Welt mit Olympischen Spielen zu feiern gedachte und besonders auf Harmonie bedacht war. Schon seit langer Zeit gibt es im internationalen Geldverkehr eine die Welt antreibende Herz-Kreislaufmaschine die China/USA heißt. Dabei sind die Rollen klar verteilt und in gegenseitiger Abhängigkeit so verschränkt, dass beide Länder finanziell voneinder abhängig sind. Ohne die Exporte von Waren in die USA bräche die chinesische Wirtschaft zusammen, doch ohne den Import chinesischen Geldes könnten die USA ihr in jeder Hinsicht „über die Verhältnisse leben“ nicht aufrechterhalten. Natürlich bleibt in diesem „Spiel“ der eine Schuldner und der andere Geldgeber, doch in einer Welt staatlicher Souveränität ist Geld kein absoluter Wert, besonders wenn niemand den beteiligten Nationen mit Gewalt oder Zwang seine Bedingungen diktieren könnte, weil es keine übergeordnete Instanz gibt. Was die USA in rhythmischen Abständen als Wirtschaftskriese inszenieren – bewußt oder unbewußt – ist immer auch eine gigantische Dollarentwertung zum Zwecke der Entschuldung und damit Kriegsfinanzierung. So gelingt es, uns alle mit einzubeziehen. Einen wirklichen Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft hingegen kann niemand riskieren, weil die Verschränkungen der internationalen Beteiligungen zu verflochten sind, als dass man sich nicht ins eigene Fleisch schneiden würde, wenn die USA schlecht dastehen. Deshalb repräsentieren die USA mit ihrer demonstrativen Bereitschaft, das System des reinen Kapitalgewinns und der Ausbeutung der Erde mit Waffengewalt zu verteidigen und zu bestätigen nur die Führung des weltweit gleichgeschalteten Systems an dem jeder – gleich ob Staat oder Individuum – gezwungen ist, mitzumachen, wollte er/sie sich nicht in eine andere Stellung, nämlich die der Souveränität durch absolute Bedürfnislosigkeit begeben. Diese Souveränistät repräsentiert insbesondere der tibetische Buddhismus. Er ist nicht nur das Bindglied zwischen Theismus (USA) und Atheismus (China), sondern auch der verborgene Impuls der beiden Wassermann-Aszendenten Nationen USA und China, die aus „edler“, royalistischer Herkunft stammend sich letztlich um die Würdigung gebracht fühlen, wie nur irgendein Wassermann-Aszendenten Individuum. Beide haben ihre Sonne im Bereich des Hauses acht, und ziehen so das Kapital der Welt an. China mit Waage-Sonne bestätigt sogar die uralte astrologische Zuordnung des mit Seide handelnden Reichs der Mitte. Die USA mit Jungfrau-Sonne führen ihre Geburt aus dem Geist der protestantischen und alttestamentarischen Krämer-Seele an, die den „Gringo“ glauben macht, er wäre gesegnet, weil er reicht ist. Doch das Volk der USA, vertreten durch Schütze-Mond, glaubt inbrünstig an die göttliche Sendung. Chinas Wassermann-Mond am AC zeigt, warum die KP-Führung so viel Angst vor Freiheit hat, sind doch die Chinesen als Volk freiheitlich gesinnt. Die Tibeter nun – mit Sonne und Mond in Haus 12 in den Fischen und ihrem Widder-Aszendenten – sind, obwohl es den Anschein hat, sie kämpften um ihre Freiheit, nicht freiheitlich gesinnt. Indem also China Tibet unterdrückt, gelingt ihm die Selbstunterdrückung um so besser. Hier mag ein Grund dafür liegen, warum die Menschen in China die Propaganda der Führung in Bezug auf das religiöse Feudalsystem in Tibet für bare Münze nehmen. Denn wie man es dreht und wendet, es ist ein Feudalsystem, ein Gotteststaat, der, wenn auch ohne Gott, so dennoch nicht die Werte der Aufklärung vertritt, so doch den Blick auf menschliche Ur-Zeiten zwischen Folklore und Askese, Hierarchie, Demut und Opfer richtet. Ausgerechnet durch diese Mischung ist es gelungen im Westen – insbesonderen in den USA – für modern gehalten zu werden, wobei eine solche Modernität nur eine flower-power Sehnsucht nach autoritärer Vergangenheit ist, gepaart mit dem Wunsch nach religiöser Inbrunst, die der Schütze Mond der USA symbolisiert. Die Tibeter sind jedoch gar nicht inbrünstig religiös, sondern medial veranlagt. Mit ihrer Fische-Sonne in Haus 12 erklären sie den anderen die Religion, wie Wolfgang Doebereiner in Bezug auf diese Sonnenstellung sagt. Würde China nicht die Grausamkeit und Dummheit begehen, die Tibeter unter das chinesische System zu zwingen, wäre die ganze Welt schon längst aufgebracht gegen den Kinder-prügelnden Gotteststaat im Himalaja. Doch Tibet eignet sich mit Fische-Sonne Haus 12 zum perfekten Opfer, und damit auch zur perfekten Projektion des eigenen verdrängten Wunsches nach Erlösung und jenseitger Weisheit. Bekämpft man Tibet, so bekämpft man auch eine Zeit lang den eigenen tiefen Wunsch nach Transzendenz und Regeneration, symbolisiert durch Pluto in Haus 9 im Horoskop Chinas, der sich bedauerlicherweise gewalttätig für Chinas Partner äußert, indem Pluto im Haus 7 zur Geltung kommt. Als Pluto durch das Haus 7 der USA zog, warfen diese mit zwei Atombomben auf ein Land, welches die Sonne (Löwe) im Emblem führt, ebenso wie Tibet das tut. Auch im Komposit-Horoskop steht Tibet als Opfer der beiden Wassermann-Aszendenten da. Fische ist dort ein eingeschlossenes Zeichen im ersten Haus. Also wird Tibet von beiden, China und den USA, im ersten Haus, ihrem gemeinsamen Wesenshaus „eingesperrt“. Der Mond steht im dreier-Bild im Wassermann im Karma-Haus 12 der religiösen Wirklichkeit und will Freiheit für alle drei Parteien. Dies würde bedeuten: Freiheit für Amerika, nämlich davon Krieg führen zu müssen und den babylonischen Geldturm zu bauen, für China von der Vergangenheit sich zu befreien durch emotionale Freiheit (Uranus-Krebs) und durch die Religiosität der Tibeter zur Regeneration des eigenen Glaubens zu finden, und für Tibet, die eigene Mars-Anlage zu entwickeln, um den Haus 8 Jupiter der Zauberei in einen Haus 9 Jupiter der Bewußtseinserweiterung übergehen und die Vergangenheit los zu lassen. Der Zusammenhang mit der drohenden weltweiten Finanzkriese zeigt sich durch Neptun-Pluto in Haus 8 des dreier-Horoskops. Diese Konstellation ist eingebunden in die Rezeption von Uranus und Mond (einer im Haus des anderen) und ein T-Quadrat auf der Tätigkeits- (Haus 6) und Wirklichkeitsebene (Haus 12). Insofern ist Neptun-Pluto, den die tibetische Fische-Sonne regiert, die Steuerung für die weltweite Finanzkriese (Haus 8, Geld der anderen), die offensichtlich droht. Für alle drei steht der Glückspunkt auf 1. Grad Stier im Haus 2. Ich prophezeie eine Lösung der Kriese um den 21. April. Möge Jesus sie alle erleuchten!

Ereignis, Fragen

Saftbar und Café zwischendrin

Nürnberg 14:06 – heute morgen schöne Sonne, wärmer. Das Buchhaus Campe ist von der Lorenzkirche aus tiefer in die Carolinenstraße gezogen. Bis vor wenigen Jahren war dieses Bücherkaufhaus ein unabhängiges gewachsenes Geschäft; dann übernahm die Thalia-Gruppe, die wiederum mit der Parfümerie Douglas verbandelt ist, die selbst wiederum … das weiss ich ich leider nicht, wem gehört. Den Zusammeng(h)ang zwischen Büchern und Düften hat der Diogenes Welterfolg von Patrick Süßkind „Das Parfum“ ins kollektive Unbewußte gebahnt, den ja nun als Film jeder kennt, außer mir, denn ich schaue mir so was ekelhaftes nicht an. Süßkind fand sein eigenes Buch „ein bischen eklig“. Es hat sich aber 154 Millionen Mal verkauft, und da werden auch ein paar Zahlen am Autor hängengeblieben sein, der damit die Nachfrage nach unmoralischen und morbiden Erotika stillte, ein Trend der Zeit seit spätestens … Ich finde Parfümes meist eher schwierig, ausgenommen natürliche Düfte, von Primavera beispielsweise, wunderbar! Nun hat sich das Buchhaus Campe in Nürnberg einen neuen Standpunkt gesucht, Wiedereröffnung wird am 24.04.08 um 10:00 gefeiert. Früher war es üblich, solche Ereignisse vom Astrologen elektionieren zu lassen. Das ist nichts banales, sondern eine astrologische Kunst, die von Columbus oder Königin Elisabeth I für unerlässlich gehalten wurde, wenn man vorhatte, erfolgreich zu regieren, die spanische Armada zu schlagen oder den Seeweg nach Indien zu entdecken. Mit dem Buchhandel fühle ich mich verbunden, denn zwei Häuser weiter, bei der Konkurrenz von Campe, hatte ich das Vergügen einige Jahre der Geldzähler und Kassenverwalter zu sein. ich habe mir vorgenommen, all die Millionen, die durch meine Hände glitten, dermaleinst selber umzusetzen und der Menschheit damit etwas Gutes zu tun. Ich weiss von Hugendubel auch, dass man dort durchaus früher, als Herr Heinrich Hugendubel noch lebte, astrologisch dachte. Immerhin hat der Hugendubel-Verlag eine ganze Bibliothek astrologischer Raritäten auf den Markt geworfen, ohne sich groß um Gewinn und Effiziens zu kümmern. Dennoch plagte mich als Buchverkäufer immer die Frage: „Darf man denn Geschichten erfinden?“ Ich weiß, dass es im Grunde unstatthaft ist, die Kultur solchermaßen in Frage zu stellen. Wenn ich mich davon überzeugen möchte, dass man sehr wohl Geschichten erfinden darf, schlage ich Thomas Mann auf. Doch bei ihm habe ich den Eindruck: er erfindet Geschichten nicht, sondern lässt Wirklichkeit wiedererstehen. Sonst aber, so glaube ich, spalten erfundene Geschichten die Wirklichkeit. Und das ist von Übel. Nun verkauft ein Bücherkaufhaus nicht nur erfundene Geschichten, sondern auch alles andere. Das mag also legetimierend hinzukommen. Schaut man sich das Eröffnungshoroskop an, so steht der Mond, Herrscher des Aszendenten, in schönem Trigon zur Venus. Bitte zwei mal auf das kleine Bild klicken:

Dieses Trigon ist natürlich schön, doch es hat keinen festen Grund. Mond steht in einem fallenden Haus im Schützen, und die Venus befindet sich im Widder im Exil. Man wird also dort schon Geld verdienen, das Trigon Mond – Venus existiert und Mond beherrscht auch des Hausherren Geldbörse, das zweite Haus. Mond ist das Volk (der Bücherkäufer). Und auch hat die Venus ein Trigon zu Saturn, der rückläufig in Haus drei steht, doch das ist eben Saturn, von dem man rückläufig keine Gaben erwarten darf. So steht einerseits wohl Jupiter in Haus 7, das Publikum wird also erfreut sein und großzügig. Doch wird Jupiter von Saturn, Herrscher des Steinbocks, rückläufig, bestimmt. Nimmt man die Aussage genau, zeigt sich hier, der neue Standort für die Buchhandlung scheint schlechter, als der alte zu sein, denn Saturn steht im Bereich der kleinen Wege, der Nachbarschaft, dem dritten Haus. Und wären Buchhandlungen verschwistert, so könnte man in Zukunft vom Bermudadreieck der Buchhandlungen sprechen, denn es sind viereinhalb auf engstem Raum, und die Geschwister wollen alle, Merkur in 11, natürlicher Signifikant für Buchhandlungen, Information und Wissen, wollen also alle die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen und natürlich Handel treiben. Das gelingt auch, weil ja Merkur ein schönes, zunehmendes Trigon zu Jupiter hat. Man wird also sehn. Insbesondere auch wegen dem sehr störenden Mars am Aszendenten, der die Opposition zu Jupiter gradgenau hält. Das ist schlicht Ärger, Mühen, Anstrengungen. Ein so großes Haus kämpft bekanntlich um Marktanteile, und eigentlich ist es ein Kompliment an die Deutschen, dass sich in den teuersten Filetgrundstückszonen der Innenstädte, nurmehr noch Mode, Parfüm, Fast-food oder Bücher gewinnbringend verkaufen lassen, und dann und wann eine Saftbar und ein Café zwischen drin.

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Fernando Lugo

Nürnberg 14:09, Wolkendecke bleiern, leider, also immer noch Saturn rückläufig. Doch in der Welt tut sich was, und das ist dem gradgenauen Wassertrigon zwischen Mars und Jupiter zu verdanken. Der Name des Staates bedeutet: „Wasser, das zum Wasser geht“. Im Horoskop von Paraguay hat diese Konstellation fruchtbaren Boden gefunden. Paraguay hat einen Krebs Aszendenten, der Fische Uranus wirkt im Haus 8. Hier findet also ein Wechsel statt in Bezug auf das Verborgene, das Geheime, denn das Haus 8 hat einen doppelten Boden. Alle, die im persönlichen Horoskop eine Haus 8 Betonung haben, sind wesenhaft mehr der dauernden Lebenskriese ausgeliefert, als andere. Der neue Präsident Fernando Lugo ist ein Zwilling:

Seine Sonne steht auf dem Jupiter von Paraguay (Unabhängigkeit 14. Mai 1811 11:05 Asuncion). Damit ist er wesenhaft mit dem Wohlstand des Landes verbunden und kann ihn optimal fördern. Lugos eigener Jupiter kommt auf den Medium Coeli von Paraguay zu liegen, im Widder, wo auch sein Mond steht. Einen besseren Mann hätte das Land nicht finden können. Sein streitbarer Mond, durch Jupiter potenziert, wirkt für das Land als oberste Priorität. Uns Deutsche geht das insofern etwas an, als dass deutsch in Paraguay quasi Kultursprache ist, und die Deutschen eine 6% Minderheit stellen. Hier das Chart-Bild von Paraguay:

Der vormalige Diktator von Paraguay, Alfredo Stroesser, deutschstämmig, wurde übringens 1973 mit dem bayrischen Verdienstorden ausgezeichnet. Wer war da noch gleich Ministerpräsident in Bayern? Natürlich hat sich Stroesser der üblichen Menschrechtsverletzungen schuldig gemacht, und überhaupt an die Macht geputscht.

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Jupiter-Mars Opposition

Nürnberg, 18:11 – Gewitter liegt in der Luft, passend. Gestern der Vollmond auf einem Wolkenkissen, wunderbares Bild.

Neben anderen Konstellationen am Himmel findet sich auch immer noch Mars im Krebs, der unmittelbar vor einer Opposition zu Jupiter im Steinbock steht. Beide sind in ihrer Stellung nach den Werten der traditionellen Astrologie „schwach“. Nach den Werten der neuen Astrologie allerdings fragen wir eher: „Was sind sie?“ Wir wollen es genau wissen. Jupiter wird von Saturn beherrscht. Dadurch ist das Prinzip der Fülle und des Glücks, der Ausweitung, die Jupiter sonst bedeutet, starkt gebremst. Anderseits geistern Meldungen durch die Medien wie die vom ältesten lebenden Baum auf Erden, den man jetzt gefunden hat. Eine Fichte in Schweden bei Dalarna wird auf 9550 Jahre datiert; hier spricht sich Chronos-Saturn in der Jungfrau in seiner Rückläufigkeit als Zeitmaschine aus: tief, tiefer zurück. Saturn, der Dispositor oder Bestimmer von Jupiter im Steinbock steht nämlich im Erd-Zeichen Jungfrau, und so passt es herrlich zur „Bestandsaufnahme“ des biologischen der Vergangenheit. Dazu gehören auch die vielen Nachrichten über neu entdeckte und gleichzeitig vom Aussterben bedrohte Arten im Ozean und Urwald. Weniger „herrlich“ ist auch die künstliche Knappheit des Getreides, denn Jungfrau ist auch das Demeter-Zeichen. Diese alte junge Getreide-Göttin wird also von Saturns Mangel regiert. Saturn, die Sichel zeigts, ist auch ein alter Getreideerntegott. Doch eben rückläufig. Was die Sache nicht leichter macht: Saturn-Chronos läuft über den Grad der Mondfinsternis in der Jungfrau vom 21. Februar. Das sind begleitende Umstände am Drachenschwanz Ketu, die Intrigen an den Tag bringen: Siemens, Bushs Medien-Beinflussung oder auch jetzt die Pseudo-Demos von Chinesen, die ich – offen gestanden – für vom Geheimdienst gesteuert halte, so oder so. Doch zurück zur Opposition Mars-Jupiter, denn wir wollten es genau wissen. Mars steht im Krebs. Für die persönliche Astrologie bedeutet ein Krebs-Mars den einfühlsamen Krieger, der mehr reagiert, als agiert. Krebs ist Familie, ist Heimat. Dass dieser Mars, stark oder schwach, ein Quadrat zur Venus hat, kommt erschwerend hinzu. Also haben wir hier den unerfreulichen Streit im kleinen und großen Familiensinn. Mars im Krebs ist aber auch das Opfer, das auf passive Weise Macht ausübt. Wer ist das Opfer? Die Chinesen wollen diesen Status für sich, für ihre Völkerfamilie. Durch das Quadrat zur Venus wird aus der Opposition Mars-Jupiter Zeus ein sogenanntes T-Quadrat. Doch Venus im Widder wird wieder vom Dispositor, Bestimmer Mars regiert, der selbst freilich vom Gemüt, vom Mond abhängig ist, der bekanntlich alle 2,5 Tage das Zeichen wechselt. Die sehr unsanfte Rückkehr der Sojus Raumkapsel zur Mutter-Erde (Krebs) 420 km entfernt vom berechneten Ort ergibt ebenfalls ein stimmiges Bild für die Opposition dieses Mars mit Jupiter. Es hat aber dennoch geklappt, wenn auch mit Schwierigkeiten, einer Verzögerung von 20 Minuten, und der Tatsache geschuldet, dass es schon zum zweiten mal bei einer Rückkehr Probleme gab: alles rückläufiger Saturn! Nun ist aber Saturn nicht einfach nur rückläufig, sondern eingebunden in ein großes Erdtrigon zwischen Sonne im Stier und Pluto im Steinbock (auch rückläufig). Der Papst betet auf „Ground Zero“ ist ein weiteres, passendes Bild für dieses Bodenhaftungstrigon der Erdzeichen. Um die Mächte noch genauer zu beschreiben, dürfen wir den Uranus nicht vergessen, der heute ein gradgenaues Trigon ebenfalls zu Mars bildet, und der den Wandel deshalb unter Umständen auch mit Gewalt herbeiführen würde. Doch sind die Beharrungskräfte (noch) mächtiger. Jedes einzelne Bild der Weltsituation, besonders aber Zimbabwe mit dem Fische-Diktator (man schämt sich) illustriert die mundane, also die weltweite Konstellation im wahrsten Sinne des Wortes. Das gilt bis in die einzelnen Familien-Zellen hinein, bis in die individuelle Psyche. Wer wissen will, wo bei ihr/ihm persönlich der Wandel gerade aufgehalten wird, rufe mich an. Dass sich das große Bild in den einzelnen Menschen weiter spiegelt, hat damit zu tun tun, dass wir alle ein einziges gemeinsames Wesen sind, letztlich. „We all are one.“ Darin liegt auch die tiefere Weisheit der Nächstenliebe, und das Wissen darum, dass es absolut kein Widerspruch ist, zugleich anderen und sich selbst zu helfen. Übrigens: Saturn geht ab Anfang Mai wieder direkt, es wird also … wird schon!

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Skorpion wird Pelikan

Nürnberg 15:33 – es wird wärmer, die Amseln singen Lieder, ein Zitronenfalter ist noch gelber, als die Trikots der Schiedsrichter beim Spiel Wolfsburg gegen Nürnberg, na also. Den Vollmond spüren nicht alle Menschen gleich stark, sondern diejenigen mit dem Mond in Wasserzeichen – Krebs, Skorpion und Fische viel stärker, insbesondere, wenn es, wie heute, ein Wasser-Vollmond im Skorpion ist. Zu Vollmond geborene Menschen haben laut Oskar Adler einen schnurgeraden Lebensweg. Die erste Natur (Sonne) muß sich mit der zweiten versöhnen. Die Sonne befindet sich im Stier am Ort der Mondstärke, der Mond hingegen ist im Skorpion im „Fall“. Die erste Natur tritt hier mit großer Kraft der zweiten entgegen. Konservativismus und das Bestreben , andere an sich zu binden, kommen bei an diesem Tag geborenen Menschen zusammen. „Der Skorpion, der zum Pelikan wird.“ Die Sonne pflegt heute auch ein gradgenaues Trigon zu Saturn, der noch bis Anfang Mai rückläufig ist. Das sind Erdenergien, Fundamente des Wirklichen, durch den Mond stark emotional aufgeladen. Das Quadrat von Venus im Widder mit Mars im Krebs macht Liebesdinge nicht leicht, eher werden Streitfragen daraus. Man braucht eine ergänzende Idee um Harmonie zu finden; Schweigen wäre manchmal sinnvoller, als reden. Jupiter hat eine Opposition zum Mars, er hat wenig Freude an der Durchsetzungskraft mit Bezug zu familiären und heimatlichen Dingen, was immer das ist. Der Mond hingegen selber hat zu Mars und Uranus zumindest augenblicklich ein Trigon: er wollte schon verändern, doch was kann der Mond wollen, gar noch mit Absicht?