Europa, Poesie, Poetry

Neptun/schwarzer Mond Konjunktion

From the manuscript „Bellifortis“ by Conrad Kyeser, ca. 1402-05. Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, 2 Cod. Ms. Philos. 63, Cim., fol. 122r. © frei

Liebe Leserinnen und Leser,

Dear readers,

diese Konjunktion im Zeichen Fische birgt – positiv gesehen – gutes Potential zur Vereinigung der Gegensätze. Man muss sie nur finden, wo sie wichtig sind. Die wichtigste gesellschaftliche Bewegung auf der Welt ist, wie ich glaube – fast unbeachtet von der Weltöffentlichkeit – im Herz der Finsternis, dem Sudan: Neptun/Lilith ist buchstäblich die schwarze Madonna – Königin von Saba, das Matriarchat.

https://www.woxx.lu/sudan-frauen-stellen-die-mehrheit-auf-der-strasse/

this conjunction in the sign of Pisces holds – seen positiv – good potential for the unity of opposites. One just has to find them. One of the most important social movements on earth is in Sudan, I beleave*: Neptun/Lilith is the black Madonna as a reading letter – Queen of Sheba, matriarchy.

https://www.yumpu.com/de/document/read/25174104/das-geheimnis-der-schwarzen-madonnen-patrona-bavariae

Who might she be? One of the goddess`colors: black, red, white  – walking Hecate, goddess of the underworld, the metamorphosis. Fits to:

Wer ist sie bloß? Von den Farben der Göttin: Schwarz, Rot, Weiß die eine – die wandelnde plutonische Hekate – Ἑκάτη, Göttin der Unterwelt, der Metamorphose. Dazu passt auch:

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/vanta-schwarz-das-schwaerzeste-schwarz-der-welt-a-1287643.html

Zur schwarzen Magie gehöret die Erschaffung von Akronymen. Akronyme zerstören die natürliche Empfindung für Sprache, verstecken das wahre Gefühl. Sie sind die letzte Waffe des Nominalismus, der Metaphysik, des Dualismus:

Part of black magic is the creation of Acronyms. Acronyms and meaning changed words destroy natural feeling for language, mislead, hide and a shame the real (feeling). Nominalists last weapons, metaphysics, dualism, splitting order …

https://de.wikipedia.org/wiki/Vantablack

But our goddess wears green, color of hope. Her scepter shows scarab and butterflies, power to change and symbols:

Unsere Göttin oben aber trägt grün, die Farbe der Hoffnung. Ihr Zepter zeigt den Skarabäus und die Schmetterlinge, Wandlungskraft und Symbole:

„I am black, but comely, O ye daughters of Jerusalem, as the tents of Kedar, as the curtains of Solomon.“

 

And what opposite?

 

 

 

kind regards, Ahoj, mit freundlichen Grüßen,

Markus

*For a change in Female_genital_mutilation.

 

Poesie, Poetry

Das ganze verkehrte Wesen fort …

Liebe Leserinnen und Leser,

wer hat denn den Freiheitsdrang von Uranus im Zeichen Stier? – wie wir ihn heuer auch haben? – z.B. Stier-Neumond Novalis (mit besonderer Beachtung des Neptun in Jungfrau, von dem natürlich klar ist, dass er mit Poesie eine Ordnung stiften will):

„Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen,
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt in’s freie Leben,
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit werden gatten,
Und man in Märchen und Gedichten
Erkennt die ewgen Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.“

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poesie, Poetry, Prag

Merkur Venus Konjunktion im Skorpion

von William Adolphe Bouguereau (30.11.1825, Venus in Skorpion)

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Merkur begegnen sich eben im Zeichen Skorpion – das ist wie Hermes, der der Liebesgöttin ein Briefchen zusteckt. Sie wandert zurück in ihr Heimatzeichen Waage, er geht relativ langsam in den Schützen. Anfang Dezember sind beide wieder im Skorpion, weil die Rollen umgedreht sind: dann ist er rückläufig geworden, während hingegen Venus wieder direktläufig sein wird. Diese Episode ist aber nur kurz und sie begegnen sich nicht, doch der Skorpion-Mond macht um den 3/4/5 Dezember herum den Überträger des Lichts, wieder kann also eine Botschaft ausgetauscht werden. Dann allerdings dauert es bis zum 24. Juli 2019, bis die beiden sich in der letzten Krebs-Dekade wieder richtig begegnen. In den Zeichen Fische und Stier haben sie zwischenzeitlich nochmal gemeinsamen Aufenthalt und es gibt Lichtübertragungen. Das ganze gleicht einem Tanz. Merkur wird sofort, nachdem er Venus heute getroffen hat, zu seiner Mars-Quadratur ansetzen, die am 19., Freitag zwischen sieben und acht Uhr am Abend exakt ist – die privaten Liebesdinge und die gesellschaftlichen Vorgänge harmonieren also nicht.

Was die rückläufige Venus dem Merkur für Botschaften mit gibt? Was sie schnell mal in Ordnung bringt, weil da noch was aus der Vergangenheit zu erledigen war? Ihr Rückgang zu den Wurzeln?

Bedenklich ist jedenfalls die spätere Mars-Quadratur des Merkur, denn Mars ist ja (alter) Dispositor (Bestimmer), Zeichenherrscher im Skorpion, dem Ort der Zusammenkunft. Die ganze Signatur fordert zur Geheimhaltung auf, Diskretion.

Für die Mars-Quadratur des Götterboten am Freitag, der sich ja auch später unerbittlich mit Jupitern quadrieren wird (19.11.2018 – aber dann schon aus Schütze zu Fische) – stellen wir am Besten morgen schon das Boot mit dem Bug in den Wind. Zur eigentlichen Konjunktion Venus/Merkur – wir sehen es an den vorwiegend blauen Linien, herrscht eigentümliche astrologische „Windstille“.

 

15.10.2018 22:22 Praha

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Poetry

Percival

Innen Cecil Percival Taylor, 25.März 1929 (keine Geburtszeit), außen Bekanntgabe des Todes heute in der Presse.

Liebe Leserinnen und Leser,

alle Noten auf einmal spielen – Merkur in Fische – oder wenigstens kurz hintereinander – es steht Jupiter rückläufig über dem Nordknoten – und Venus genau über Venus: perfekter Zeitpunkt, um ins Jenseits zu gleiten. Was Uranus im Widder so macht: was springen hier die Noten, als wären sie elektrisch … Den Waage-Ostervollmond im Horoskop und in der Kunst.

Jazz kann auch mal sein …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Der erste Falter

Foto Termin ©

05.03.2018 14:18 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist immer ein besonderer, magischer Moment, wenn nach einem langen Winter – der noch nicht mal vorbei ist, plötzlich und unvermittelt ein Schmetterling – noch dazu frisch, als wäre er gerade geschlüpft, im ersten Sonnenstrahl auftaucht, obwohl es noch gar keinen Nektar gibt. Das sind erstaunlicherweise zuerst bei uns die Zitronenfalter. Einen solchen hatte ich – Glückszeichen – gestern. Oberes Bild ist natürlich nicht davon, sondern aus der Mohave-Wüste in Arizona.

Heute nun gerade eben hat Merkur ins Zeichen Widder gewechselt und Venus ist auch schon dort. Merkur wird am 19.03 eine zweite Konjunktion mit Venus haben, weil er sich vor seiner Rückläufigkeit (ab 23.03.2018 bis 15.04.2018, plus minus Schatten!) verlangsamt und Venus schneller ist.

Als würden zwei Schmetterlinge umeinander tanzen; – nun – fast; – denn da ist auch noch die Quadratur zu den Steinbock-Schwergewichten Saturn & Pluto & Lilith (Venus/Pluto Quadrat am 23.03.2018) – die Venus und Merkur in ihrer Aufbruchsstimmung ganz entschieden hemmen – als fehlte für wahren Aufbruch noch die Struktur, der Boden einer bereiteten Regelhaftigkeit. Und genau so fühlt es sich auch an.

Dennoch: Schmetterling ist Schmetterling – und er macht schon fast den Frühling.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus