„… bei die Fische“

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch die Alten haben die „Fische“ eigentlich als Delphine gedacht und dargestellt – vom kommenden Neumond am 26. Februar – Sonntag – dürften wir eine Wendemarke erwarten, nicht nur wegen Sonnenfinsternis, sondern auch der (mit der Aspektscheibe eingestellten) Mars/Uranus zu Jupiter-rückläufig Opposition zwischen Widder und Waage immer noch im Pluto-Quadrat Orbis und immer wieder, ausgelöst durch den lichtübertragenden Steinbock-Mond (zu dem dies geschrieben wird), alles nervös macht: wir erinnern uns: aufgeblasen, „over the top“ …  Um da gut durchzukommen, empfiehlt sich Laotses Weisheit:

„Die Welt ist ein geistiges Ding,

das man nicht behandeln darf.“

neumond-fische26.02.2017 16:00

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Sonne in Fische

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun habe ich vor lauter Trubel den Wochenvorschau-Film nicht geschafft. Das bedeutet aber nicht, dass er nächste Woche auch ausfällt! Ein Ingreshoroskop zeigt uns die anstehenden Aufgaben für die Zeit an, die ein Planet oder die Sonne, solange sie drin ist, vermittelt:

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Und da sehen wir, dass die Fische-Sonne im Neptun/Jupiter Zeichen am Drachenschwanz altes Karma loswerden muss. Wichtiger Tag: 27.02 – da begegnet Mars dem Uranus im Widder, eine explosive Mischung (und einen Tag vorher eine ringförmige Sonnenfinsternis, bei uns nicht sichtbar) – und dann, am 4.03 – 15.04 die Venus, die im Zeichen Widder rückläufig wird. „Die rückläufige Phase ist eine stille Zeit, in der wir nach innen auf eine sehr tiefe Ebene blicken,“ schreibt die unvergleichliche Erin Sullivan (09.11.1947): „Während des Transits der rückläufigen Venus wird der Aspekt der Verwandlung besonders deutlich, weil uns unsere normale Art und Weise, Schlussfolgerungen zu ziehen, wie in einem Spiegel vor Augen gehalten wird. Das bedeutet, dass wir, wenn wir sonst beispielsweise sehr intellektuell und systematisch nachdenken, bevor wir eine Entscheidung treffen, nun feststellen, dass eine andere Methode fruchtbarer ist und unseren Instinkten eher gerecht wird.“

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Mars geht am 10.03 ins Zeichen Stier, während gleichzeitig Merkur Chiron trifft – Mars hat aber dann keine Spannungen – der Kampf ums Revier und ums Geld dürfte also glimpflich ablaufen und vielleicht sogar positiv bestellt sein – während Merkur/Chiron am 10.03 idealerweise (und positiv umgesetzt) den heilenden Zauberspruch an diesem Tag findet und ausspricht. Sonne Konjunktion Chiron am 14.03 steht für den Christus selbst – positiv Gnade. Und kurz vor Zeichenwechsel in den Widder haben wir am 18.03 noch das Sonnen/Saturn Quadrat – nochmal ein Stolperstein und Grund, in tiefe, taoistische Daseins-Gelassenheit zu „investieren“ – kommt aber zwei mal im Jahr vor – also kein großer Grund zur Beunruhigung …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: wie immer gilt – der mundane Überblick ersetzt nicht das Bild ins persönliche Horoskop. Hat jemand z.B. Mars im Zeichen Waage, dann steht der laufende besonders in den Tagen, da dies genau ist, in Opposition zum eigenen – und macht das Leben eben nicht gerade einfach. Hat jemand Mars selbst im Zeichen Widder, kann man/frau eher „Kraft tanken“ …

Astrologisches Welträtsel Voynich-Manuskript

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15.04.1409

https://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript

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Liebe Leserinnen und Leser,

ein sehr merkwürdiges Buch mit offensichtlich astrologisch – medizinisch – botanischem Inhalt beschäftigt seit langer Zeit die KryptologInnen der Welt – und die Dunkelheit hat es noch nicht erkannt, obwohl es unzufällig, wie alles, in Yale aufbewahrt wird:

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Ausgerechnet aus dem etwas schwarzmagischen Mexico kommt nun der Vorschlag, es mit der Sonnenfinsternis von 1409 zu versuchen – gesucht werden irgendwelche Anhaltspunkte, Namen von Sternen oder Planeten, die Aufschluss darüber geben, die geheimnisvolle Schrift zu entziffern. Andere KryptologInnen waren erfolgreich bei dem Versuch, die zahlreich abgebildeten Pflanzen zu identifizieren, doch bislang ohne die Buchstaben zuordnen zu können (wieder andere wissen davon nichts). Ich habe für den Versuch, das Manuskript zu entziffern, ein Stundenhoroskop gemacht, das zeigt Saturn in der Himmelsmitte: viel Mühe, Arbeit und Verpflichtung, außerdem Chiron am AC – es könnte sogar gefährlich werden, also alles gute Gründe für einen „Kopf durch die Wand“ Aszendenten, es gerade zu wagen. Leser mit mehr Verstand, halten mich bitte zurück!

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Nun stellt sich heraus, dass selbst bei wirklich gewissenhaften und wissenschaftlich arbeitenden und sehr netten, toleranten Linguisten und Kryptologen, den Fachleuten in der Sache:

https://stephenbax.net/?p=1986

… das Wissen um den Tierkreis, tropische Zeichen und siderische Sternbilder von großer Verwirrung geprägt ist, und das wundert ja auch nicht: sie wird ja auch absichtlich angerichtet. Ist die Zeit reif, dieses lustige Medizinbuch schon zu entziffern? Auf welchen Boden würde das kodierte Wissen fallen? Heute, so ist anzunehmen, würde es einfach nur verlorengehen, auf ausgedorrten Geistesboden fallen. Vielleicht hütet es deshalb sein Geheimnis? Weil ich es aber trotzdem nicht ganz lassen kann, hab ich mir ein Faksimile bestellt. Wer hat Lust, mit zu arbeiten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Venus und Mars

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Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich sieht Venus so nicht aus – da ist die Kamera verrutscht. Aber der elegante Bogen deutet nach der Richtung auf den viel zu dunkel geratenen Mars, der auf dem Foto nur als sehr schwacher Lichtpunkt hinter der Venus zu erkennen ist.

So einfach dieses Bild ist, können wir doch mancherlei von ihm lernen: dem bloßen Auge zeigt sich hier (morgen, wenn es wolkenfrei ist, um 20:00 Uhr ebenso gut!) die Dimensionalität des Kosmos: solches, weil es 3 Punkte sind, auf die wir uns beziehen können: Erde, Venus und Mars. Und wie, als hätten wir dadurch einen Maßstab geschenkt bekommen, öffnet sich dem staunenden Auge das Gefühl für die Entfernung, für den Raum – und das ist erhebend (denn wir sind nicht mehr allein), denn Raum ist selbst Geist. Aber – wie gesagt – das ist nicht zu fotografieren, denn ein Foto holt bekanntlich alles auf eine einzige Ebene zurück.

Mars und Venus sind im Zeichen Widder, und so zeigt uns das Horoskop-Bild auf der gegenüberliegenden Seite die aufsteigende Jungfrau im Osten. Das ist der nächste Hinweis: mal so hoch zu gucken, um dabei zu lernen, wieviel ungefähr real, nicht auf dem Papier, die 30 Grad sind, nach denen sich der Tierkreis aufteilt.

Wir wissen außerdem, dass Merkur, der als Morgenstern schon lange vor der Sonne und der Venus/Mars Konjunktion untergegangen ist, am Donnerstag um ca. 19:00 Uhr einen 60 Grad-Aspekt, ein Sextil zu Mars machen wird, wie zuvor zur Venus. Dieser indirekte Kontakt wird „Übertragung des Lichts“ genannt – und gewöhnlich macht solches Frau Luna, bzw. Herr Mond. Ein dritter Planet, Hermes, das göttliche Wort, verbindet also Venus und Mars im Widder und bringt so – über den Umweg des Intellekts, eine Verbindung zustande, die sich als echte Konjunktion erst viel später im Jahr am 5. Oktober 2017 um 19:00 im Zeichen Jungfrau ereignen wird, vorher treffen sich Venus & Mars, obwohl nahe beieinander, nicht: Aufbruch und praktische Erfüllung in der Liebe (und der Weg dazwischen) – für alle liebenden Herzen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kontrollierte Cholerik: Zwillinge als solcher

Liebe Leserinnen und Leser,

this is to show you, how lebensnah Astrologie wirklich ist. Lindsay Hoyle ist ja schon vom Namen her ein heilender Sprecher, ein „linder“ „Sager“ – der aber auch richtig aufheulen kann, wenn´s drauf ankommt.

Ob er da oben kurz wirklich ausrastet, sich dann aber sofort wieder very british im Griff hat, oder aber ob er kontrolliert ausrastet und sich ebenso gesteuert wieder fängt, wer mag das beurteilen?

Dass ihm der Gesang auch persönlich gegen den Geschmack geht, zeigt uns das exakte Quadrat der laufenden Venus zur transitierenden. Ebenso exakt ist sein Ausflippen mit der Quadratur zu Jupiter rück dargestellt, in bekannter Opp. zu Uranus. Für Lindsay Hoyle gilt auch noch die „Ähnlichkeit der zweiten Reihe“: auch im Radix sind Venus & Mars in einem Zeichen. Und natürlich: den Zwillingen steht en général Saturn gegenüber – auch dem Donald Trump – und da kommt dann sowas bei raus …

All das kann man sehen auch ohne genau Geburtszeit – die freilich ergänzende Informationen liefern würde …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Venus und Mars im Zeichen Widder

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Liebe Leserinnen und Leser,

wie wir alle wissen, kann es nicht ratsam sein, die Tierkreiszeichen allzusehr an die Jahreszeit zu knüpfen – zwar sind die Bezeichnungen gerade für einen bestimmten Zeitraum jahreszeitenkonform und stammen wohl daher: für den Fall, dass man für 0-Grad Widder auch wirklich den Frühling ansetzen kann, also näher am Äquator. Und sie laufen auch durch all die Zeiten – in der Höhle von Lascaux sind die Plejaden tatsächlich beim Stier abgebildet, wie es sich gehört. Doch auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten umgedreht, der Aszendent dreht sich um 180 Grad, und die Tierkreiszeichen sind genau so aussagenkräftig, obwohl jetzt dort Hochsommer ist.

( … bedenkt man aber, dass in Lascaux der Stier schon 36 000 bis 16 000 Jahre alt sein könnte, dann muss das astrologische System über mehrere Zyklen des platonischen Jahres von je ca. 25850 Jahren entwickelt worden sein, denn um die Ordnung zu kennen, muss sie mehr, als ein mal nur beobachtet worden sein. Oder aber man irrt sich – und die Abbildungen sind „nur“ aus der Stier-Zeit, als die Sonne im Frühlingspunkt mit dem Sternbild Stier aufging und man mit Saturn im Stier Reisen nach Mittelamerika unternahm … )

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Aktuell:

Oberes Horoskop zeigt uns Venus und Mars im tropischen Tierkreis-Zeichen Widder. Gut im Trigon mit dem Mond im Zeichen Löwe verbunden, der Herzens-Freundschaft im 11. Haus. Venus und Mars im Widder ist freundliche Kraft für initiative Menschen – Sonne und Uranus machen ein Sextil und bestätigen das: Jupiter – sehr langsam – im Quincunx zu Chiron im Zeichen Fische ist dennoch gefährlich, außer Balance – wie dieser Kepler-Aspekt sagt – und dazu im Begriff die Opposition zu Mars/Uranus im Widder zu finden: dann, wir haben es gesagt, Ende Februar, macht es Sinn, ganz in den Beobachtungs-Modus zu gehen, Unvorhersehbarkeiten gibt es genug – vielleicht insbesondere wenn man Mars in Waage, Krebs oder Steinbock hat – andererseits – je nach Gemüt und Temperament – wäre, wenn die Kraft günstig zum eigenen Horoskop ausgerichtet ist, jeder nachlässig, der sich nicht den Gang der Kraft zunutze macht, wenn sie erscheint.

Theorie:

Die quasi Reform des Tierkreises von der Mond- zur Sonnenbindung hat den Tierkreis auf ein symmetrisches Schema der Erdgebundenheit projiziert: Stier ist jetzt immer der 30 Grad Abschnitt im 360 Grad Kreis hinter der Frühlings- bzw. Herbst Tag/Nachtgleiche. Es kann damit also kein spezielles Klima gemeint sein. Und dennoch geht die Benennung der Zeichen von einem bestimmten Klima aus, mit dem der Kreis kongruent ist der Reihenfolge der Zeichen nach: Schütze für Jagdzeit, Steinbock für Zuchtzeit, Wassermann für Aussaat, Fische für Seefahrt, Widder für Tat, die Lebenskraft, Stier für Landwirtschaft und Fülle, Zwillinge danach für Handel damit, Krebs und Löwe Hausbau und Freizeit, Jungfrau Ernte, Waage Spiel, Skorpion Liebe, Schütze Jagd …

Ausblick:

Aber um das zu begreifen, haben wir Zeit. Wir werden uns Gedanken machen müssen, was wir mit den Atomkraftwerken machen, wenn das Klima sich zyklisch doch zur Eiszeit wenden sollte und umgekehrt – hat jemand mal daran gedacht, dass es einen gewissen Klimawandel durchaus geben kann – er aber zum normalen Zyklus gehören könnte?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Frankreich hat die Wahl

Liebe Leserinnen und Leser,

die Horoskope lesen sich so: ganz oben ist das einfache Wahl-Sonnenaufgangshoroskop für Paris. Nach diesem Horoskop ist klar: Favorit Venus landet in Haus 12 und verliert daher. Herausforderer ist Mars (als alter Herr des Skorpion) und landet in Haus 1 und gewinnt daher –

– nur: wer ist Herausforderer,  wer Favorit? Nachdem der aktuelle Löwe im Palais de l’Élysée nur kurz während des Löwe-Transits von Jupiter gut brüllen konnte und nicht mehr antritt? Macron mit seiner École nationale d’administration Ausbildung schon der Herkunft nach ein „Elitesoldat“ des Systems, versucht sich als marschierender Revolutionär mit Wohlfühl Stier-Mond beliebt zu machen – und da Frankreich an Gefallsucht leidet, ist nicht ausgeschlossen, dass viele ihn wählen werden im zweiten Wahlgang, wenn er dort hin kommt. Für uns Außenstehende ist er ein Design-Produkt. Ein ganz smarter Junge mit einer guten Agentur, die ihn pushed. Und natürlich Profiteur der Selbstzerlegungs-Künste des Fische-Geborenen Fillon. Emmanuel Macrons Horoskop (das unterste) zeigt zur Stichwahl einige sehr markante Aspekte: Saturn rückläufig fast genau über der noch-Schütze-Sonne, laufender Mondknoten über Saturn, bei ihm knapp Geburtsherrscher, Jupiter in Pluto-Auslösung und der selbst noch in Quadratur zum Radix-Pluto in Waage und Pluto (neuer) Herr von Haus 10 – und ein sehr exaktes Sextil Mars laufend zu Mars Radix.

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Wie sieht es hingegen bei der Löwe-geborenen Le Pen aus? Sie hat vor allem ein super genaues Sextil von Jupiter laufend (allerdings rückläufig) zu Jupiter Radix im Verbund mit der Sonne. Merkur trifft Uranus am Wahltag ziemlich genau über ihrer Lilith in Widder. Pluto laufend und rückläufig bildet ein exaktes Trigon zu ihrem eigenen Pluto: das kann sich mit Macrons Jupiter/Pluto messen und zeigt in ihrem eigenen Horoskop die plutonische Veränderung in der Heimat (Haus 4) an – die sie unter Umständen selbst bedeutet – also gerade passend für einen Wahlsieg. Hingegen hat Macron mit Saturn über Sonne mehr Stress.

Merkur/Uranus steht für Wechselwähler, spontane Entscheidungen – aber auch für befreiende Inspiration, hermetisch/uranische elektrifizierte Erleuchtung – die Le Pen an ihrem eigenen Uranus-Punkt in der Jungfrau in 12 zur befreienden Jungfrau macht: Frankreichs Frauen wehren sich. Schon allein deshalb ist sie eine normale Politikerin, keine Rechtsradikale, wie uns glauben gemacht wird. Sie wird, glaube ich, Präsidentin – und sich dann ausgezeichnet mit Merkel in der neuen geschrumpften GroKo und Martin Schulz als Juniorpartner verstehen – das französische Volk stimmt im Referendum für den Verbleib in der EU – und alles ist in Butter – und weil auch Trump und Seehofer das gut finden, fängt man endlich an, Russland partnerschaftlich zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

François Fillon

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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fillon-wegen-penelope-gate-staerker-in-bedraengnis-14808189.html

Liebe Leserinnen und Leser,

„Am 7. Februar 2011 musste Fillon eingestehen“, schreibt Wikipedia unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung, „dass er Ende 2010 auf Kosten Mubaraks eine Nilkreuzfahrt mit Familie unternommen hatte, inklusive Flug mit einer ägyptischen Regierungsmaschine zu den Tempelanlagen in Abu Simbel und exklusiver Unterkunft auf der Nilinsel Elephantine.“  – Chiron wechselte damals ins Zeichen Fische des Fische-Geborenen.

Jetzt, da Chiron über dem Aszendenten-Herrscher Venus steht – und deshalb schreib ich das hier, als Lehrstück für die Wichtigkeit des Aszendenten-Herrschers und Chirons: eine Schule, die Chiron auslassen würde, könnte diese Präzision nicht erfahren – holt ihn sein trügerischer Umgang mit öffentlichen Geldern ein, wie es so oft bei den „Konservativen“ mit ihrer Tendenz zur Amtsanmaßung zu beobachten ist.

Fillon – der einen berühmten Gauner-Literaten zum Namensvetter im Spätmittelalter hat – und sicher nicht ohne Absicht nach ihm heisst – ist außerdem der typische Waage-Aszendent im Aussehen – das Kinn; insgesamt wohlgeformtes, längliches, klarkantiges Gesicht.

Außerdem relevant: Neptun über Mond (Herr von 10 – Berufung in der Auflösung, wenn nicht mit echten höheren Zielen verbunden – Jupiter über Neptun und Uranus in Haus 7 in Quadratur zur Mondknotenachse. Mit dem Drachenkopf in Haus 4 der dort ganz eng beim Mondknoten steht, muss man sich irgendwann aus den öffentlichen Ämtern zurückziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Nicht wissen, was links und rechts ist: Mars auf dem letzten Grad Fische

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir wissen ja, nicht nur Mars ist dort, auch Venus, Chiron und vor allem Neptun. Da kommt pünktlich zum Zeichenwechsel dieser Post auf den beliebten Blogs der Naturwissenschaft:

http://scienceblogs.de/meertext/2017/01/26/kann-ein-wal-einen-menschen-verschlucken/

Das ist sehr interessant zu lesen, es geht nicht eigentlich um die Geschichte Jona aus der Bibel, wie die Autorin meint, die davon auch gar nichts wissen will, obwohl das nach der Bebilderung zu urteilen doch auch ihr Anliegen gewesen sein muss, sondern um Magen & Kiefer von Wal und Hai, und ob ein Mensch, vom Wal verschluckt, das überleben könnte:

hortus_deliciarum_der_prophet_jonas_wird_vom_fisch_bei_ninive_ausgespien

Aber der Zusammenhang beschreibt sehr schön, was im Fische-Zeichen dieser Tage durchaus auch positiv zu haben ist. Die Geschichte von Jonas, der drei Tage im Bauch des Walfischs verbringt, weil er sich weigert, Gottes Auftrag auszuführen, ist ja bekanntlich – wie eigentlich die ganze Bibel, in geheimer esoterischer (ἐγκοίμησις – Enkoimesis) Bedeutung kodiert:

„Der Tempelschlaf liegt ja der anderen eigentümlichen Tatsache zugrunde, daß bei den ägyptischen Priesterweisen, und überhaupt in der alten Kultur der Menschheit, die Weisheit in innigem Zusammenhange mit der Heilkunst, mit der Gesundheit gedacht wurde. Von den innigen Beziehungen zwischen Weisheit und Gesundheit, zwischen Wissenschaft und Heilkunst macht sich der heutige Mensch gegenüber jenen alten Vorstellungen doch nur einen sehr schwachen Begriff; und es wird die Aufgabe der Geisteswissenschaft sein, die Menschheit wiederum hinzuweisen auf jenen Begriff des Geistigen, durch den Weisheit und Heilkunst und Gesundheit wieder in einen näheren Zusammenhang gebracht werden.“ (Rudolf Steiner, 5. August 1908)

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Enkoimesis

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Die Krankheit, die hier zu heilen war, ist moralischer Natur – und deswegen gibt es auch für uns durchaus Hoffnung; Jonas – alias Oannis – der alte Fische-Mensch aus dem Gilgamesch-Epos – immerhin die älteste Geschichte der Welt in 12 Aufzügen (einen Skorpion-Menschen gibt es dort auch!) – erreicht nach seiner Wandlung im „Walfisch-Tempel“ tatsächlich die Umkehr der Stadt Ninive – es passiert: nichts.

„Dich jammert die Staude, um die du dich nicht gemüht hast, hast sie auch nicht großgezogen, die in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb; und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht wissen, was rechts und links ist, dazu auch viele Tiere?“ (Jona 4, 10 f. nach der revidierten Luther-Übersetzung von 1984).

Dass es uns auch so ergeht, wie dem Jonas, darum – würde Meister Eckhart sagen – bitten wir Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus