Zeitgeist

Major Deegan on the highway

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, auch solche Kuriositäten gehören zur uranisch verrückten Zauberkiste im Zeichen Stier. Das gewaltige Stier-Stellium des Majors im Geburtsbild von 1882, von dem das Kalb jetzt den Namen hat, wird im Erd-Trigon genau mit Mars über Saturn ausgelöst.

 … Jetzt muss man nur schauen, ob eine Apis-Stier Zeichnung vorliegt, aber da müsste er wohl schwarz sein mit weißem Dreieck auf der Stirn. Vermutlich Ausbruch aus dem Schlachthof: da sieht man mal, wie gewaltig Uranus für Freiheit steht: one of a million, oder so … Vielleicht sollte die Geschichte verfilmt werden … ?
William Francis Deegan (December 28, 1882 – April 3, 1932)
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Europa

Vollmond und Äquinoctium – Tag/Nachtgleiche

Lieber Leserinnen und Leser,

wir haben zwei Widder-Vollmonde nacheinander – gerade knapp und noch knapp im Zeichen Widder/Waage im März/April. Das sind also gewissermaßen Zwillinge-Widder-Vollmonde – die jeweils hervorgehobene Verbundenheit Sonne & Chiron im März und die enge Konjunktion Merkur/Chiron dann im Widder im April fällt auf. Zwischen den beiden Widder/Waage Vollmonden entfaltet sich das Sonne/Jupiter Trigon den Frühjahrs, einen ganzen Mondlauf lang, und das ist erstmal eine feine Sache – Kolumbus würde ausfahren – aber bevor Jupiter am 10. April rückläufig wird – und solange Merkur bis zum 28. März rückläufig ist auf einer Sandbank warten.

Die gedachte Linie von Sonne zu Erde wenn die weise rhythmisch gegliederte Sonneneinstrahlung aus der Nacht- in die Taghälfte des Jahres übertritt, wenn die Tage länger als die Nacht werden, welcher Vorgang sich auf der Südhalbkugel ebenso weise gleichzeitig umgekehrt vollzieht. Dieser Augenblick heißt „First Point of Aries“- der Definition der Royal Astronomical Society in – ich glaube Oxford? – gemäß, und ist der universelle Maßstab für alle astronomischen und astrologischen Messungen, die beide den gleichen, unverrückbaren Ausgangspunkt haben, nachdem die Felder zu je 30 Grad nicht ohne Grund in einen 360 Grad Kreis geteilt werden.

Dieser natürliche Ausgangspunkt bestimmt das Zeitmaß und über das Zeitmaß auch das Längenmaß, nachdem selbst die exaktesten Atom-Uhren gestellt werden müssen, letztlich.

Drumherum wandern die Sterne und ihre veränderlichen Bilder um den Tierkreis weiter, 1 Grad in 72 Jahren das ganze platonische Jahr von ca. 25800 Jahren herum – sie wandern durch den Maßstab, den Tierkreis, der gemessen wird eben an diesem „First Point of Aries“, wenn auf der Nord und der Südhalbkugel Tag und Nacht gleich lang sind: das Horoskop dafür ist ganz unten, wo auch der Text weiter geht, denn das wollen wir uns genau angucken, ist es doch der astrologische Jahresbeginn!

21.03.2019 02:42 – Vollmond 1

19.04.2019 13:03 – Vollmond 2

20.03.2019 Tag/Nachtgleiche Äquinoctium

Manches läßt sich für das Jahr erkennen: Venus und Lilith sind beieinander im Individualitäts- und paradoxerweise gleichzeitig Gesellschaftszeichen Wassermann – beide Seiten der Weiblichkeit im Freiheitszeichen unterwegs, nicht nur legal. Wassermann ist eben auch Luft-Ströhmungs-Ausgleich. Uranus und Mars beide im Stier: da trennt sich Gottschalk – geboren in diesem Zeichen – nach 42 Jahren von seiner Frau*. Merkur in die rückläufige Konjunktion zu Neptun als Jahresthema – das ist das Plastik im Meer, der Hin- und Her-Brexit, AKKs (Löwe) Traum von einem europäischen (Merkur/Neptun) Flugzeugträger, Putins (Waage) Brücke (Merkur) zur Krim und eine Gasleitung (Neptun) zum Merkur-Handel, den Manfred Weber (Krebs) rückgängig machen will als Europapolitiker, der jetzt schon den starken Mann macht und eine Merkel (Krebs) Gegenposition einnimmt. Das ist aber auch der Eingang in die Geist-Welt und die (davon zu unterscheidende) Phantasie des Erzählers.

And not only that! Neptun ist bekanntlich grenzenlos. Und verträgt sich – zumal Merkur als rückläufiger Botschafter den Aspekt exakt machen wird und wieder direktlaufend Zeit hat, die Botschaft bei Poseidon/Neptun direkt laufend vorbeizubringen, mit der Saturn/Südkonten/Pluto Gewitterwolke im Zeichen Steinbock – so wie sich die frische und höher steigende Widder-Sonne ausgerechnet dazu nicht verträgt und sich auf den Schütze-Jupiter Beistand etwas verlassen kann – wobei der auch rückläufig wird. Die Geschwindigkeit, mit der nun altes europäisches Karma (Südknoten im Steinbock) nach Fische-Manie aufgelöst werden soll, die Freiheit des Netzes aufgelöst werden soll, unsere Vorstellung von Hierarchie durch Kinder-Demos aufgelöst werden soll … etc. pp.

Umgekehrt positiv stünde für den Neptun/Fische/Steinbock-Zirkus z.B. die Auflösung von altbackenen Vorurteilen … die kosmische (Neptun) Verbindung zu mächtig veränderlichen aber bewährt zuverlässigen Strukturen (Pluto/Südknoten/Saturn Steinbock).

Jedoch bei Merkur rückläufig bis 28. März bleibt es zunächst „silly“ – hier muss man nur die vor und zurückgenommenen Anträge im House of Commons verfolgen, es vollzieht sich (und an tausend anderen Orten und Ereignispunkten) ein öffentlich Kapriolen schlagender Merkur rückläufig auf buchstäblich allen Ebenen. Mein Tip: standhalten. Aufmerksam bleiben. Sag ich mir als Selbstaffirmation wie der Skipper im Sturm.

Ein doppelter Widder/Waage-Vollmond in diesem seit der Mondfinsternis reichen Jahr astrologischer Spezialsignaturen ist auch eine Chance für einen doppelten Aufbruch. Wir hatten mit dem Fische-Neptun Neumond den Neumond der Visionen – ungefähr dort, wo der Fische-Neumond stattfand, tummeln sich zum nächsten Neumond im Zeichen Widder Venus/Neptun und Merkur in den Fischen – eine sehr harmonische Verbindung, potentiell von Mars/Jupiter herausgefordert. Potentiell weil nicht exakte Aspekte – see it here:

05.04.2019 10:52 Neumond zwischen den Vollmonden

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Hinweis Dr. Bodo Langhammer

 

Europa

„Order!“ – High noon for double May

Dear readers,

„Quoting from the guide to parliamentary procedure, Erskine May, Bercow said the question „may not be brought forward again during the same session“ and that it was a „strong and longstanding convention“ dating back to 1604.“

(The Guardian – today)

Erskine May, 08.02.1815 (noon chart), outer ring: 19.03.2019

Whow! Isn´t this a pleasure to see for any astrologer? John Bercow´s decision is being reflected by the chart of his source Erskine May. Lilith perfectly on Erskine´s Mercury in Aquarius. And what a Lilith decision that one is! But this post is for the magic of it: „May, May, may be in May … “ – we hereby find, that our so called enlightened age is still on the rule of names and words to find their path on real unfolding. Also watch Mercury retrograde on Ol´ Erskine´s Pluto in Pisces – for a third meaningful vote – „not to be made … „. Without the May-magic, this trick woudn´t be working: literally in her own word Bercow stoped May. Nobody will notice anyway … besides of the funny note …

And then, isn´t there – comparing Bercow´s and E. May´s physiognomy – a certain likeness?

John Bercow himself (19.01.1963) has his natal Chiron at the very same position, Erskine May had his – „so the nos have it, the nos have it … “ Order!

Yours Markus

P.S.: please share on social media!

Europa

Steltzner´s Rausschmiss

Liebe Leserinnen und Leser,

https://www.nzz.ch/wirtschaft/faz-trennt-sich-unvermittelt-vom-wirtschafts-herausgeber-steltzner-ld.1468221

eingestellt ist die Lilith-Mars Opposition. Siehe auch Wassermann Löws Aktionen. Dazu für Steltzner zusätzlich das Mars/Mars Quadrat. Er gehört zu denjenigen, die den „Klimawandel“ noch nicht als Religion anbeten. Wir laufen mit großen Schritten auf eine „Klimadiktatur“ zu, wenn schon die FAZ nach Schirrmacher den nächsten klugen Kopf (zum Glück alive) verliert.

Möglich, dass in Zukunft das Leugnen des „menschengemachten Klimawandels“ durch Upload-Filter zensiert wird. Das Geschehen vollzieht sich durch diejenigen, die sich „gut“ dünken: sie haben sich zur normativen Steinbock Saturn/Pluto Kraft zusammengeschoben – davon ein Zeichen ist auch G. Thumberg, im Steinbock geboren.

Zur Erinnerung: ja, es wird wärmer – die Annahme jedoch, Menschen könnten daran was ändern oder beitragen, steht auf sehr dünnen Füßen, ernährt aber eine CO2 verbrauchende „Klimawandelindustrie“ zig-tausender prekärer „Forscher“ von befristetem Auftrag zu befristetem Auftrag. Schon Hannibal zog durch weitgehend eisfreie Alpen mit seinen Elefanten.

Innen H. Steltzner ohne Zeit, heute außen FAZ Bekanntgabe

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Uranus im Stier: erste Beobachtungen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es hat sich einiges getan – und zwar genau in der von allen Astrologen vorausgesagten Richtung, sogar von der Zerschlagung großer Konzerne ist die Rede:

https://www.zeit.de/digital/internet/2019-03/elizabeth-warren-margrethe-vestager-amazon-google-facebook-zerschlagung

Es gibt mutige Leute, die über massive Steuererhöhungen für Superreiche sprechen …

https://www.theguardian.com/business/video/2019/jan/30/this-is-not-rocket-science-rutger-bregman-tells-davos-to-talk-about-tax-video

… und bei uns ist von „Grundrente“, Hartz4 Reformation und ziemlich viel vom Haushalt die Rede. Dabei fällt auf, dass aus den Jubelnachrichten über zusätzliche Steuereinnahmen des Staates und die schwarze Null, dem Super-Erfolg der Autoindustrie trotz Diesel-Skandal usw., quasi über Nacht das Gegenteil wurde: Rezession und Auftragsschwund. Das alte Spiel: wir kennen das schon seit Jahrzehnten.

Viele Astrologie-Interessierte wünschen sich weniger Politik, es stört sie in ihren berechtigten Fluchttendenzen aus der Realität in eine Traumwelt, von der sie meinen, dass Astrologie dafür gut sei – man kommt aber nie zu einer klaren Deutung, wenn man das Zeitgeistgeschehen nicht mit dem Horoskop abgleicht.

Eine super-interessante Veränderung wird Europa betreffen. Hier haben wir das Ergebnis der Brexit-Abstimmung (wie auch den Bayerischen Volksentscheid zu den Nichtrauchergesetzen und die letzten Bundestagswahlen) korrekt vorausgesagt:

https://markustermin.com/2016/06/07/brexit-should-i-stay-or-should-i-go-now/

„… muss man davon ausgehen, daß die EU-Gegner knapp gewinnen werden.“

Warum Europa? Zwar klingt es lustig, aber es geht da um das Thema Stier = Zeus = Europa´s Entführung. Und wieder schickt sich ein Zeus an, Europa auf eine Insel zu entführen. Nachdem heute Abend das britische Parlament sicherlich gegen einen No-deal-Brexit stimmen wird, so, wie es gestern May´s deal abgelehnt hat, braucht sich nur noch jemand in Europa zu finden, der einer Verlängerung über den 29. März hinaus nicht zustimmt – wenn die Briten das morgen beantragen sollten. Dann bleibt nur, Artikel 50 einseitig zurückzunehmen und der Brexit wäre zunächst abgesagt. Aber die Turbulenzen in Europa – und vor allem mit Uranus im Stier um die Freiheits-Frage in Europa – sind damit erst am Anfang! Denn so gediegen, wie sich die Rest 27 um die scheidende Kanzlerin und ihre Sprechblasen versammeln, wird es mit Uranus im Stier für good Ol`Europe nicht bleiben. Und nur, damit meine Position hier nicht verwechselt wird: ich bin von Herzen Europäer mit einem absoluten Faible für die Briten – man erkennt es an der Link-Liste (seitlich gucken) – aber ich bin empört, wie der gute Wille der Bürger Europas für kurzsichtige und dazu noch schlecht verwaltete ökonomische Interessen missbraucht wird. Sie tragen Europa auf den Lippen und meinen ihre Karriere. Wirklich verbindende Maßnahmen (Interrail-Ticket kostenlos am 18. Geburtstag eines jeden EU-Bürgers wäre doch mal was?) gibt es nicht. Europas Krankheit ist die Heuchelei. Auch interessant: Theresa May´s Horoskop mit ihrer geradezu wahnwitzigen Mars/Jupiter Opposition im Zeichen Fische/Jungfrau – und das bei Merkur rückläufig im Zeichen Fische! Halleluja!

https://markustermin.com/2018/10/26/wilhelm-ii-und-theresa-may/

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Leider können meine Posts wegen Heiko Maas´ Datenschutzgesetz nicht mehr kommentiert werden. Wenn aber jemand eine profunde Meinung hat – sie muss auch gar nicht meiner eigenen entsprechen – kann er/sie mir sofort einen Gastbeitrag schicken, den ich gern veröffentlichen werde.

 

 

Geist

Das belebte All: Butter bei die Fische – Vesmír ožije

 

Giulio Romano, Sturz der Giganten, Mantua

Liebe Leserinnen und Leser,

Was ist Leben? Die Welt ist eingeteilt in belebte und unbelebte Wesen und Dinge; zwar haben wir eine Definition für Leben; sie lautet: Autopoiesis – αὐτός autos, deutsch ‚selbst‘ und ποιεῖν poiein „schaffen, bauen“ – doch im Grunde ist unsere Definition eine fast hilflose Ansammlung von Attributen oder Eigenschaften (Selbstorganistation, Fortpflanzung, Wachstum, Vererbung) mit denen wir beschreiben, oder besser: umschreiben, was Leben eigentlich ist, weil uns Leben selbst, sein eigentliches Sein zwar zukommt – z.B. wenn wir diese Zeilen lesen („I am not a robot“) – dessen Wesen, seine Art zu sein im wahrsten Wortsinn aber ein μυστήριον (mysterion – myo, den Mund schließen) sprachlos bleibt, weil zwar der Begriff „Leben“ uns durchaus schon alles gibt, was er meint – wollen wir aber seinen Grund und seine Wahrheit kennen, so müssen wir, wie durch einen Spiegel, durch uns selbst greifen – um ein surreales Bild zu verwenden.

Wir stehen hier vor einer Paradoxie (παράδοξος parádoxos – παρά – neben, δοξος – erwarten) – und nun?

Sehr schlimm ist das Problem nicht, weil wir mit dieser versteckten Paradoxie nicht allein sind – es gibt noch eine begrenzte Anzahl weiterer Paradoxien, die Kant (Taurus) auch Antinomien nannte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Antinomien_der_reinen_Vernunft

„Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann; denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen alles Vermögen der menschlichen Vernunft.“

Immanuel Kant: AA IV, 7

Ich führe diesen Link hier nicht an, weil ich an seine Wahrheit oder auch nur Vollständigkeit glaube – Kants Antinomien (ἀντί anti ‚gegen‘, νόμος nomos ‚Gesetz‘) sind meines Erachtens falsch aufgelöst und unvollständig aufgestellt und erwecken nur den Anschein einer logischen Vollständigkeit – aber es kommt Kant das Verdienst zu, sie aufgestellt und darauf hingewiesen zu haben (obwohl natürlich jeder große Denker von Parmenides an dies in seinem System auflösen und bedenken muss – je auf seine Art). In jedem Fall gebrauche ich hier die Begriffe Antinomie/Paradoxie synonym.

Was man aber machen kann: die Paradoxien als Ausgangspunkt auf der Suche nach Wahrheit zu nehmen. Denn wenn man genau darüber nachdenkt, ist nämlich jede Wahrheit hinter das Tor der Paradoxie gestellt, um poetisch zu umschreiben.

Was ist damit gemeint?

Ein Beispiel: so sicher, wie ich hier für Sie und mich – in die Tasten tippe, oder wir wissen, dass es hier auf Erden Ort und Zeit gibt, so sehr führt uns genau diese Sicherheit – auf´s große Ganze „berechnet“ – in die Irre. Denn weder – zu Ende gedacht – das begrenzte, noch das unbegrenzte All passen logisch zu den uns gefügten Lebensbedingungen (Ausdruck von Jupiter/Quadrat Neptun). Wollten wir annehmen, es wäre überall so, bekommen wir rasch Schwierigkeiten, die uns durchaus um den Verstand bringen. Denn jede Annahme eines begrenzten Raumes (Urknall) stellt die Frage nach dem Dahinter – und wie das Wasser so fließt, hat sich unsere Tage der wahrlich irre „Ausweg“ der „Multiversen“ gezeigt – es kippt also die hart erwirtschaftete Vernunft der Aufklärung in eine Art kalte Wissenschaftsreligion (dazu gehören auch „Gottesteilchen“ und „Gravitationswellen“, beides einfach ausgedacht).

Aber auch die andere Seite ist problematisch: Giordano Bruno, den man anno 1600 dafür in Rom verbrannte, verkündete die „Unendlichkeit der Welten“ – und er wusste sehr gelehrte Dialoge darüber zu schreiben (auch wird von den Astronomen – je feiner die Instrumente werden – um so tiefer die Grenze verschoben, bestätigt also scheinbar Bruno) – nur mündet das geistig in Nietzsches „Ewige Wiederkehr des Gleichen“, denn wenn Sie sich echte Unendlichkeit auch nur eine halbe Minute lang vorstellen, dann gibt es auch Sie selbst und die Vorstellung davon unendlich oft in unendlichen Variationen – als würde nicht schon der Blick durchs Fernrohr allein schwindlig machen.

Und das ist auch der Normalzustand gewöhnlicher Kosmologen, die sich, weil sie´s nicht aushalten können, in einen mathematischen Käfig gesperrt haben (verkappter Geozentrismus mit viel weitreichenderen Folgen, als man gemeinhin glaubt) und von uns verlangen, dort ihre Gemeinschaft zu teilen. Entgegen landläufiger Meinung ist dieser Käfig – überflüssig zu nennen, dass er ART heißt – nicht logisch, d.h. wir sind nicht in der Situation, zu sagen: „Was uns die Kosmologen sagen, ist logisch, aber so abstrakt, dass wir es nicht verstehen können, wie manche glauben und geradezu für ein Kriterium der Wahrheit halten:

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2019/02/albert-einstein-physik-relativitaetstheorie-beruehmtheit-wissenschaft

… sondern unsere Wissenschaftler haben in Ihrer Not vor den Paradoxien zur Lüge gegriffen, sympathischer ausgedrückt: zum Selbstbetrug. Einsteins Schamanisierung (er war, wer hätte es gedacht: Fische) ist darüber hinaus ein schwarzmagischer Coup ersten Ranges: benutzt wurde ein genuin astrologisch konnotiertes kosmisches Ereignis: die Sonnenfinsternis 1919. Wer sich die Mühe machen will, den Kampf um die Wahrheit nachzuvollziehen und zu verstehen, lese sich hier durch den Kommentar-thread (wer nicht soviel Zeit hat – der Einsteinsche Trick ist die falsche Definition des Stillstands, es fehlt zum Messen der Maßstab, Münchhausen lässt grüßen – dazu kommt aber echter mathematischer Betrug, der sich zwangsläufig ergibt, weil die Definition des Stillstand (Gleichzeitigkeit) unbrauchbar ist und zurechtgebogen werden muss) :

https://scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/gleichzeitigkeit-ist-relativ/

Doch ist das nur eine der möglichen, ich nenne sie mal grundkonstitutiven Paradoxien – eine andere ist (vielleicht) das Leben selbst: sind wir doch vollständig aus Materie gebaut, doch die Summe aller materiellen Bausteine ergibt – anders, als die Deus ex machina (Gott aus der Maschine) Philosophen der Aufklärung noch glaubten und hofften (allen voran der monströse René Descartes) – eben nicht ein lebendiges Wesen. Das ist aber – recht bedacht – keine Paradoxie, sondern ein Geheimnis.

Während die Philosophie sich durch Idealismus, Konstruktivismus, Phänomenologie, Strukturalismus und weiteren Denkrichtigen, die zu verstehen und zu studieren bereits ein Leben in Anspruch nimmt, Auswege aus einem Problemfeld gesucht hat, das der normale Mensch noch nicht einmal kennt – und sich so den Zeitgenossen fast vollständig entfremdet hat – hat Rudolf Steiner mit seiner „Geisteswissenschaft“ einen praktischen Weg gesucht – und auch gefunden – daraus wurde leider in seiner Nachfolge eine Gemeinschaft, die neben vielen schönen und vitalen Blüten auch Sekten hervorgebracht hat, im Grunde den Gehirnwäsche-Vereinen, wie z.B. „Scientology“ von L. Ron Hubbert (gewiss, die Fische … ) nicht unähnlich, aber sehr viel deutscher.

Wenig bekannt ist die Steinersche Erkenntnistheorie der sehr frühen Jahre, in der er – unbewusst – ihre spätere persönliche Überwindung als logische Grundlage vorbereitete.

Steiner (natürlich Fische) schreibt zu Kant:

„So liegen in der Kantschen Fragestellung zwei Voraussetzungen: erstens, daß wir außer der Erfahrung noch einen Weg haben müssen, um zu Erkenntnissen zu gelangen, und zweitens, daß alles Erfahrungswissen nur bedingte Gültigkeit haben könne. Daß diese Sätze einer Prüfung bedürftig sind, daß sie bezweifelt werden können, dies kommt Kant gar nicht zum Bewußtsein. Er nimmt sie einfach als Vorurteile aus der dogmatischen Philosophie herüber und legt sie seinen kritischen Untersuchungen zum Grunde.“ (aus „Wahrheit und Wissenschaft“, 1892)

Damit verlagert sich die Frage und die rein logischen Paradoxien bekommen einen anderen Zugang: nur kann dieser Zugang nicht mehr Philosophie genannt werden – die Philosophie spaltet sich – der eine Teil wird Kybernetik (auch nach Heidegger), letztlich künstliche Intelligenz – dies ist der metaphysische Teil, der dogmatisch und dualistisch begründet ist, also von der Warte höherer Gesetzmäßigkeiten (Naturgesetze, Gottes Wille, Nihilismus) – und der andere Teil wird wieder gelebte, unmittelbare Erfahrung des „Geistesforschers“ – man könnte auch sagen Magiers, Schamanen. Nur, dass Steiner eben den Schamanismus wissenschaftlich systematisieren möchte nach klaren, nachvollziehbaren Regeln, die viel Mühe machen, aber im Prinzip jedem erreichbar sind (Bologna-Vortrag, 1. April 1911).

Es ist dies auch die Aufspaltung von weißer und schwarzer Magie von Rudolf und Adolf (denn: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“) – ob aber der systematische, wissenschaftliche Zugriff auf den Geist dem lebendigen Gott oder All wirklich gerecht wird, oder ob dieser Ausweg auf der anderen Seite nur ein Ausgang in den Wahn ist, dessen Spur zwar naturgemäß nicht verlogen, wie bei unseren schwarzmagischen Forschern ist, aber doch – nach kurzer Blüte – vor allem in der Nachahmung zu einer Verarmung und Verkitschung der Welt führt – das ist eine andere Frage: denn hier liegt – genau wie bei Einstein – ein Definitionsproblem des Stillstands zu Grunde: der lebendige Geist selbst hält aber nicht unbedingt still – jedenfalls nicht so still, dass er andere Wege und Umwege, denn die ur-gewachsenen rituellen und schamanistischen (Herkules, Odin, Christus: Opferarchetypen) tatsächlich dauerhaft, nachvollziehbar und vor allem objektiv zugänglich halten würde, was zur Verholzung und – die „Lehre“ betreffend – tragischen Einebnung der Anthroposophischen Bewegung geführt hat, aus der zumindest die Gefolgsleute in ihrer Gruppendynamik keinen Ausweg wissen, was zu so grotesken Phänomenen, wie Judith von Halle (und die krassen, protestantisch-verstockt anmutenden Gemeinheiten des Widerstands gegen sie) oder sogar der klammheimlichen Anbiederung an die Urknall-Kosmologen führt, usw.

Eine bewährte Methode, der Wahrheit der Dinge auf die Spur zu kommen, ist die Etymologie – die wertvollste Wissenschaft für den Menschen überhaupt – leider sträflich vernachlässigt unserer Tage, wie alles Wahre. Im tschechischen ist der Begriff für All, Universum „Vesmír“ – frei zu übersetzen mit „Euch Friede“ – steckt ein sehr emotionaler, menschlicher Bezug, der uns zur Überwindung der Paradoxien ermutigt, selbst dann, wenn wir heute noch nicht genau wissen, wie das gehen soll – und wir dennoch friedlich verzichten, uns auf eine der beiden polaren Seiten zu schlagen.

Ein Wort noch zur Ufologie: wer an der Existenz von außerirdischen Technologie auf der Erde und im unmittelbaren Kosmos zweifelt, hat sich nicht richtig informiert, relativ aktuell:

http://time.com/5070962/navy-pilot-ufo-california-not-from-this-world/

Gewiss ist das sensationell, wirft ein Schlaglicht auf die offenbar nahezu lächerliche Vorläufigkeit unserer Wissenschaften: nur bleibt man damit natürlich im Rahmen der vorhandenen, scheinbar unlösbaren Paradoxien um die Materialismus/Geist-Frage, und das gibt diesen unfassbaren Sichtungen – es bereitet wenig Mühe, fake von echt zu unterscheiden – eine Stimmung, die menschlich nicht befriedigt. Das ist es, was der Christus meinte mit: „Ihr seid das Salz der Erde“ (des Daseins überhaupt):

– denn so überlegen deren Technologie auch sein mag, den Erd-Menschen – halb Tier, halb Gott – scheint jenseits dessen noch ein anderes Privileg auferlegt zu sein. Die Möglichkeit besteht, dass wir diesen unterschiedlichen hochtechnisierten Anthropoiden aus anderem Grund überlegen sind: der Schatz im Acker – die zu hütenden Lämmer – nur kennen wir diesen Grund – aus Selbstschutz vielleicht – noch nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit, Geist

Rainer Mausfeld: wenn Leben gelingt

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

so wie Jean Ziegler oder Jochen Kirchhoff je auf ihrem Feld einer der Wenigen Stimmen der Wahrheit in der Gegenwart – der logischerweise der Verschwörungstheorie diffamiert wird, usw. – das ist ja bekannt. Astrologisch eindrucksvoll ist die Schütze/Skorpion-Gesichtsführung: die Sonne steht an der Grenze zu beiden Zeichen (die Kraft beider Zeichen!) und bei einer Morgengeburt kann der Mond noch tiefer im Schützen liegen. Bemerkenswert – und Sinn dieses Posts – sind Lilith und Nordkonten im Zeichen Widder.

Gelingt die Lebensreise, dann sollten wir uns vom Südknoten zum Nordkonten bewegen, vom absteigenden zum aufsteigenden Schnittpunkt des Mondes mit der Ekliptik – die alten Südknoten-Fähigkeiten mitnehmen (bei Mausfeld die Waage/Neptun Sehnsucht nach Ausgleich, Logik und Schönheit) und sie in den Nordknoten (bei Mausfeld die Tat, der Impuls, der Anfang) hineintragen.

Widder ist auch das Lamm, insbesondere das Opferlamm. Und das das Ganze etwas schräge Absichten hat und haben muss, dafür sorgt Lilith, die auch etwas mit dem obskuren Opfer der Kindes zu tun hat – des Lammes eben.

Gleich zu Beginn des sehenswerten Videos setzt sich Mausfeld mit dem Titel seines Buches auseinander. Ken Jebsen ist Waage (29.09.1966) – mit einem komplizierten Saturn/Chiron/Lilith Stellium in den Fischen.

Mausfeld scheint die Widder-Stoßrichtung des Nordknotens Rahu im fortgeschrittenen Alter gefunden zu haben – Mars/Saturn in Jungfrau sind das Salz in der Suppe, wenn man was auf die Reihe kriegen will.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus