Neumond im Zeichen Krebs in Opposition zu Pluto

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Liebe Leserinnen und Leser,

so zeigt sich das Horoskop-Bild (unten) zu Neumond in unseren Breiten. Dass der Glückspunkt am AC liegt, ist bei Neumond normal – ergibt sich bei null Abstand von Sonne und Mond immer als Aszendent gemäß der Formel der Glückspunkts, seiner Berechnung. Doch Sonne und Mond müssen nicht nahe beim Aszendenten sein für den Neumond kurz vor Sonnenaufgang, und so ist der Glückspunkt doch auch Zeichen. Es ist der Neumond vor der Mondfinsternis an Vollmond am 27. Juli – mit der Aspektscheibe habe ich mal den großen Gegensatz zwischen Sonne und Mond am Ort der Mondstärke und Pluto rückläufig immer noch mit Lilith-Kräften – wenn auch nicht so akut –  im Zeichen Steinbock eingestellt. Venus wird in ihrem Lauf eine trigonal-Verbindung zum rückläufigen Saturn im Steinbock aufbauen: ein Anker in den Erdzeichen. Neptun-Betroffenen, die Stabilität suchen, ist dieser Aspekt, vor allem, wenn er eine sinnvolle Verbindung zum eigenen Radix hat, eine gute, realistische Aufbaumöglichkeit, exakt am Samstag morgen um viertel vor neun.

Dieser Aspekt zwischen Venus im Jungfrau-Zeichen: Gesundheit, Ernährung, Verdauung, sowie Saturn im Steinbock: Knochen, Stabilität, Konzentration – ist deshalb wichtig, denn Saturn kann Pluto entschärfen, weil er – Saturn – Hausherr des Steinbock ist. Er kann den plutonischen Widerstand, die Auseinandersetzung zwischen Krebs (Familie, Wohlgefühl zuhause, Hochenergie) und Steinbock (Pflicht, öffentliches Amt, Härte gegen sich selbst) durch praktische Regeln entschärfen (Haus 6 = praktische Regeln). Haus 6 wird gemäß der Dispositorenkette – hier wird´s jetzt astrologisch, aber immer noch nachvollziehbar – durch Jupiter in Haus 5 aber eingeschlossen in Skorpion regiert – und den Schlüssel hat wieder Venus in Jungfrau Haus 3. – Hygiene, Kommunikation, Klarheit – und weiter übernehmen Sonne und Merkur – in jedem Fall der Krebs-Neumond, der andernorts als partielle Sonnenfinsternis gesehen wird. Das Zauberwort lautet: praktische Regeln, Saturn möglichst selbstbestimmt umsetzen – also Verantwortung für sich zu übernehmen und im Äußeren Schuld vergeben, damit Saturn in Haus 6 von seiner Rolle als Kompensator und Sündenbock entlastet wird.

Nach langer Rückläufigkeit ist Jupiter in Skorpion wieder langsam aber direktläufig – es kommt also die relativ letzte, die vielleicht positiv reinigende Welle auch der neuen Gerechtigkeit durch Jupiter mit seinem Adler – der Bezug zur Sexualität muss nicht behauptet werden, kristallisierte sich u.a. in der #MeeToo Bewegung in allen Medien, ein richtiges Jupiter in Skorpion Konzert – trotzdem gibt es Zeitgenossen, die glauben, Jupiter sei im Zeichen Waage, wie Wolfgang Held wider besseres Wissen in „a tempo“ (Juni 2018)

– Neptun bleibt also der Grenzgänger zwischen Erleuchtung und (Selbst)-Betrug. Seine Position Spitze Haus 10 – mit ihr identisch – definiert das Ziel als dauerhaft spirituelles Ziel im Sinn von Re, wegen seiner Rückläufigkeit. Mars bleibt auch in seiner Nähe zum Südknoten ein Problem – es sind alte Frontverläufe, um die überflüssig gerungen wird – im Löwen ist Merkur Bote der Sonne und im Nordknoten-Zeichen: durch mutige Gedanken sind der Aufbruch ins Neue und die Überwindung der Schwierigkeiten möglich; – mutige Gedanken und die richtigen Regeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kater-Vollmond

Foto Termin © Schloss Stern

Liebe Leserinnen und Leser,

da haben wir den Schlamassel: die Nationalmannschaft letztlich doch unwürdig ausgeschieden, die Kanzlerin angeschlagen und das Wetter schlecht. Da kommt einiges zusammen. Immerhin sind diese Mond-Saturn Kontakte astrologisch ergiebig auszuwertende Stimmungs-Senker – und der Vollmond setzt dem natürlich noch eins oben drauf … so richtige Verbesserung kann kurzfristig erst am Montag nächster Woche erwartet werden, wenn Mond um 19:30 ins Zeichen Fische geht. Besondere Beachtung verdient das Merkur/Uranus Quadrat am Samstag Nachmittag zwischen den fixen Zeichen Löwe und Stier – geistig beweglicher Choleriker trifft nervösen Melancholiker – don´t go for it! Und natürlich schwebt über all dem auch die Täuschung, Neptun – für nur wenige die Erleuchtung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Regierungskrise in Deutschland

Liebe Leserinnen und Leser,

Veränderung liegt in der Luft. Der Nordknoten stand zuletzt in der Achsenopposition zum Deutschlandhoroskop 1999, also kurz nach der großen Wende zur Bundestagswahl 1998 – damals hatten wir Jupiter im Widder und die zwei Widder, Schröder & Fischer regierten dann auch das 10. Haus des Landes. Jetzt gibt es den Krebs Seehofer, der bis zum Vollmond Ende Juni noch zu voller Kraft auflaufen wird – sowie den Steinbock-geborenen Söder – ein dream-team. Markant im Horoskop: Pluto rückläufig ist wieder im wirksamen Orbis des Deutschland-Saturn und auch Jupiter rück plustert den Pluto in Skorpion stark auf und wird es lange und nochmal tun. Aber das Wichtigste: Uranus laufend schiebt sich in die Quadratur zur Deutschland Mondknoten-Achse und Saturn laufend steht retrograd über Uranus des Deutschland-charts – in mancherlei Hinsicht also wieder die Energie der Bundestagswahl 2017.

 

Innen Deutschland 03.101990 – aussen 15.06.2018

 

Neptun, der im Juni 2019 exakt über dem Goethe Fische-Mond des verträumten, auslandsreisenden (Haus 9) Volx steht, bringt gleichermaßen Sehnsucht, starke Verunsicherung und auch viel Betrug aus dem Ausland (plus Mars Aggression aus Haus 7) – es kommt also einiges zusammen. Nicht zuletzt der Beginn der Krise an Neumond! Meine Einschätzung: CDU und CSU werden sich trennen, Merkel regiert weiter mit CDU, SPD und Grünen bis 2020. Astrologisch fusst diese Einschätzung auf die sich aufbauende Saturn-Opposition beider Parteien: 1945 war Saturn im Krebs – zwar sind diese Oppositionen lange nicht exakt, aber doch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Zwillinge-Neumond – ohne Info nutzt Weisheit nichts …

 

Liebe Leserinnen und Leser,

für diejenigen, die hier gern das Neumond-Video sehen, habe ich heute nur eine Entschuldigung parat: mit Mars am Südknoten in Wassermann hat die Technik mir einen Strich durch die Rechnung gemacht: erst läuft mir der Rechner heiß, dann will WordPress das Video nicht laden, obwohl es das sonst immer getan hat: das hat mich zum Nachdenken gebracht, ob ich das Format weiter führen soll – zumal sich auch das Interesse in Grenzen hält.

Zur Sache: gleich zwei Planeten wechseln zeitgleich mit dem Neumond das Zeichen: Merkur ging in den Krebs um dort für nicht viel mehr, wie einen Tag eine Rezeption (einer im Haus des anderen) mit dem Mond zu genießen: es ist also ein empfindlicher Zwillinge/Krebs Neumond – Familiendinge sind in Bewegung und Bewegung begünstigt Familienangelegenheiten.

Der Neumond hat danach im Zeichen Zwillinge keine Aspekte mehr und ist bis morgen (14.06) 9:20 im Leerlauf – das spricht für eine relativ ereignisarme Zeit bis zum Vollmond – am 28. Juni – aber immerhin liegt dazwischen die Sommersonnenwende – nach der bekanntlich im Norden die Tage wieder kürzer werden, dafür im Süden des Planeten länger. Merkur bildet gleich nach Zeichenwechsel ein Quadrat zu Chiron im Zeichen Widder – die günstigen Familiendinge haben also einen „Knacks“ im Bereich Initiative.

Richtig schön ist Venus im Löwen. Für diejenigen, die Frauen lieben, könnte es etwas zu sehen geben – dazu kommt der Nordknoten oder Drachenkopf, den Venus um die Sommersonnenwende herum trifft – durch ihre Offenherzigkeit und Freizügigkeit kommt also ganz selbstbewusst das Neue – aber während sie sich mit dem Nordkonten oder Drachenkopf verbindet, klebt Mars, kaum beweglich und kurz vor seiner Rückläufigkeit (27.06.2018) am Südknoten oder Drachenschwanz und macht daher eine glatte Opposition. Wie sich die anfühlt, weiß ich recht gut, denn die habe ich  – seitenverkehrt – im Geburtshoroskop. Es ist aber eben keine normale Opposition, sondern eine schicksalhafte – also vertragt euch, wenn ihr zusammen bleiben wollt. Denn: Saturn bleibt Spaßbremse rückläufig im Steinbock und wird beim Vollmond (den ja der Neumond einleitet) zusammen mit Pluto & Lilith sein hartherziges Gewicht in die Waagschale legen.

Interessant ist Jupiter im Skorpion, der in seiner Rückläufigkeit tief Atem holt und recht gern in die (auch sexuelle) Vergangenheit guckt – als wäre mit #MeToo, etc. schon alles durch – ist es aber nicht. Es wird das Trigon Neptun/Jupiter nach beendeter Rückläufigkeit am 19. August nochmals exakt zwischen den beiden Wasserzeichen Skorpion/Fische – da ist noch viel Platz für öffentlichen pseudoerotischen Selbstbetrug im schwarzen Kleid (aber auch private tantrische Erleuchtung ) … überhaupt sind am 19. August alle Planeten ausser Venus und Jupiter rückläufig – wird spannend – weil tief, denn Rückläufigkeit ist nachhaltiger, als Direktläufigkeit.

Schon allein diese Übersicht mag zeigen, dass es bei Zwillinge-Neumond sehr auf die Details, die Informationen, das richtig gesammelte Wissen ankommt, damit beim kommenden Vollmond, wo in „harter“ Währung ausgezahlt wird, alles am richtigen Platz ist. Denn: ohne Info nutzt Weisheit nix.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Die Liebe – zum Venus/Saturn Quincunx

Pierre Auguste Cot: „Spring“

Friedrich Hölderlin

Die Liebe

Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb‘ es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.

Denn o saget, wo lebt menschliches Leben sonst,
Da die knechtische jezt alles, die Sorge zwingt?
Darum wandelt der Gott auch
Sorglos über dem Haupt uns längst.

Doch, wie immer das Jahr kalt und gesanglos ist
Zur beschiedenen Zeit, aber aus weißem Feld
Grüne Halme doch sprossen,
Oft ein einsamer Vogel singt,

Wenn sich mälig der Wald dehnet, der Strom sich regt,
Schon die mildere Luft leise von Mittag weht
Zur erlesenen Stunde,
So ein Zeichen der schönern Zeit,

Die wir glauben, erwächst einziggenügsam noch,
Einzig edel und fromm über dem ehernen,
Wilden Boden die Liebe,
Gottes Tochter, von ihm allein.

Sei geseegnet, o sei, himmlische Pflanze, mir
Mit Gesange gepflegt, wenn des ätherischen
Nektars Kräfte dich nähren,
Und der schöpfrische Stral dich reift.

Wachs und werde zum Wald! eine beseeltere,
Vollentblühende Welt! Sprache der Liebenden
Sei die Sprache des Landes,
Ihre Seele der Laut des Volks!

 

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum ein Thema bewegt uns mehr und kaum ein Thema wird durch die Astrologie besser beschrieben und abgebildet, als die Liebe. Wer, wann, warum und mit wem. Grundsätzlich ist es wichtig, ein paar Kleinigkeiten zu wissen. Frau & Mann begegnet sich nicht in erster Linie individuell, sondern es gibt eine tiefere, fundamentalere Ebene der – nennen wir sie – archetypischen – Begegnung. Das bedeutet, für jede Frau ist „ihr“ Mann erstmal ein Vertreter aller Männer, der Männlichkeit insgesamt. Und für jeden Mann ist „seine“ Frau genauso erstmal eine Vertreterin aller Frauen, der Weiblichkeit überhaupt. Und es herrscht, da kann man gewiss sein, kein Friede zwischen Mann und Frau. Das gegenseitige aufeinander Angewiesensein – das uns vor allem der Götter Erster – wenn wir Hesiods Theogonie (Θεογονία) folgen – Eros (ἔρωςs) schenkt – führt zu einer Begrenzung des jeweils anderen Geschlechts, zu einer im wahrsten Sinn des Wortes naturgegebenen Limitation der jeweiligen Selbstentfaltung. Und grundsätzlich finden Frau & Mann naturgemäß innerhalb der eigenen geschlechtlichen Gruppe mehr Verständnis für die ureigensten Anliegen, als jeweils konkret bei der oder dem Liebsten. Liebe ist also ein Stück weit ent-individualisierend, und so erscheint es nur folgerichtig, dass sie in Zeiten der Ich-Werdung, der Individualisierung schwieriger wird, denn die Kränkung, als Nicht-Ich behandelt zu werden, muss durchaus geschluckt und kompensiert werden.

Nun kommt in der persönlichen Biografie dazu, dass sich in Zeiten wechselfälliger Treue die Verletzungen, die man/frau durch unter Umständen traumatisch beendete Partnerschaften zwangsläufig erlitten haben, immer auf den/die jeweilig aktuellen Partner/in summieren: denn jetzt ist ja sie oder er dran, die erlittenen Kränkungen beheben oder gar steigern zu müssen – und wieder zeigt sich, dass sich der/die ent-individualisiert fühlt – sei es offen, sei es unterschwellig – denn wer kann schon Erwartungen/Kränkungen kompensieren, die gar nicht von ihm oder ihr stammen?

Aus diesem Grund haben es stark individualistische Personen in der Liebe schwerer, selbst, wenn sie gut aussehen. Die Männer haben Recht, den Frauen gegenüber ein gewisses Misstrauen zu bewahren, denn an den entscheidenden Entwicklungspunkten, die immer einen ganze Lawine von Gefühlen mit bewegen, verwandelt sich das potentiell schwangerschafts-fähige Wesen Frau in die – nennen wir sie: All-Frau, die ganz auf ihre Instinkte angewiesen ist – er hingegen kann sie nun schützen, versorgen – oder eben nicht – und in einer arbeitsteiligen Zivilisation kann er das eben – selbst Fähigkeit und guten Willen vorausgesetzt – nicht immer. Es gibt also, biologisch bedingt, eine weibliche Tendenz, den genialen Revolutionär eher abzulehnen und sich dem Normgeflecht der Gemeinschaft anzudienen – was zum Beispiel ein Grund seien mag für regressive Gesellschaftformen unserer Tage, in ihrer kollektiven Unterdrückung zu verharren, selbst wenn dabei die Frauen sowieso und zu allererst unterdrückt werden: lieber noch so, als einem Mann (als Individuum) trauen – könnte die Devise lauten. Und sie stimmt ja auch – denn was nützt der Held, wenn er tot ist?

Umgekehrt gilt die Gleichung aber auch: Männer können sich – zumindest prinzipiell – mit ihren Samen frei bewegen und rein theoretisch eine Vielzahl von Frauen begatten und sie schlicht im Stich lassen, wenn es um die Verpflichtungen und Folgen geht – und, wie bekannt, tun das ja auch viele. Frauen tun also gut daran, sich nicht allzuweit von der Anbindung an ihre persönliche Gruppe zu entfernen – „ihrem“ Mann gegenüber eben nicht bis zum Letzten hin offen zu sein – und wären sie´s und verlören dadurch den Rückhalt der Gruppe/Gemeinschaft, so gibt es gruppendynamische Reflexe der übergeordneten seelischen Kollektivebene, der sich niemand entziehen kann: und gerade deshalb, weil Frauen sich selbst kennen und die Gesellschaft – ihr gleichzeitig angehörend – durchschauen – tragen sie den größeren Teil zum Funktionieren einer Gemeinschaft bei, die letztlich immer stärker sein wird – im Guten oder Bösen – wie ihr einzelner, individueller Held – Ausnahmen bestätigen die Regel und sind Inhalt der alten & neuen Mythen – die neuen nur eine Anlehnung an die alten.

Als wäre das alles nicht schon genug, müssen wir eine weitere, heute kaum mehr bekannte Klippe ins Auge fassen: die Last der Geschichte im Wechsel der Herrschaft von Frauen und Männern als Gesellschaftsmodell insgesamt: vor einigen Jahrtausenden war alles Matriarchat, Mütter-„Herrschaft“ – das Gewicht der Umkehrung macht den Abgrund der getilgten Erinnerung in der absurden Unumkehrbarkeit des Worten „Herrschaft“  frei sichtbar. Wir können das – einmal mit dem Gedanken vertraut – ziemlich leicht aus den aktuellen Verhältnissen, die scheinbar umgekehrt sind, ableiten. Viele unserer kulturellen Hervorbringungen in Mode, Sitte und sogar politischer Ordnung sind „Wälle“, „Arrangements“, „Sicherheitsvorkehrungen“ und Konventionen zum Erhalt des gegenwärtigen kollektiven Machtzustands, ein gemeinschaftliches Stemmen gegen den immer drohenden Rückfall des Pendels der Entwicklung in uralte Zeiten, der naturgemäß durch die Existenz des morphogenetischen Feldes (siehe dazu Rupert Sheldrake) der alten Ordnung im nahen Bereich des Möglichen lauert. Schiller spricht unverholen davon in seiner „Glocke“.

Wir leben in einer Zeit, wo Frauen prinzipiell und kollektiv im Grunde ihres Wesens noch immer der Machtlosigkeit und Lächerlichkeit preisgegeben sind, aber wehe dem Mann, der glaubt, sich auf ihre unterdrückte Seite schlagen zu können! Es ist kein Zufall, dass Christus am Kreuz von 3 Marien beweint wurde – aber eben doch ans Kreuz musste. Eine echte Befreiung beider Geschlechter – denn, wenn die Frauen prinzipiell kollektiv unterdrückt sind, sind´s die Männer im Grunde auch – könnte nur ein echtes, neues Geschichtsbewusstsein bringen: doch nirgendwo sind die Kräfte des Vergessens und der Verhinderung stärker, als gerade an diesem Punkt und besonders in unseren Tagen. Frauen müssten Verantwortung für „ihre“ kollektive Vergangenheit übernehmen – von der sie nichts wissen und auch nicht wissen wollen. Nirgendwo findet sich ein Ansatz, der über eine Schuldzuweisung ans männliche Geschlecht hinausgeht. Es gibt ein Denkverbot.

Dass bei all diesen Verwicklungen die grossen „geheimgesellschaftlichen“ Bewegungen der Aufklärung auf die Idee verfallen sind, das jeweils andere Geschlecht einfach abzuschaffen und wir wieder einen androgynen Mischzustand erreichen (nach: Rudolf Steiner, Berlin 1905) wird aktuell durch den Gender-Wahn dokumentiert und begleitet – und noch mehr: denn jene „Geheimgesellschaften“, die vormals Widerstand vor allem gegen die katholische Kirche waren, sind heute selbst die Herren und die konsequente Anwendung ihrer letztlich magischen Methoden – ein anderes Wort für „science“ – hat dazu geführt, dass die Gesellschaften technisch im Prinzip zur Abschaffung des männlichen Geschlechts in der Lage sind. Die Befruchtung und Vermehrung, auch das Klonen aus nur weiblichen Eizellen ist technisch möglich. Allerdings bedarf es dazu einer komplexen, funktionierenden technischen Zivilisation, so, wie sie im Prinzip jetzt gegeben ist. Dass diese Linie übertreten wurde, haben viele noch nicht mitbekommen. Und wem man es erzählt, der kann es oft nicht glauben. Wir spüren aber – und daher das Gedicht von Hölderlin als frühreife Warnung aus einer Zeit, die den Wahn der unsrigen eigentlich noch nicht ahnen konnte, und es doch tat:

„Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb‘ es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Gedanken – klar – bei Jupiter rückläufig in Skorpion.

 

 

 

 

 

 

 

Nachtigallus relief

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Quadrat schlaucht, weil es so langsam ist: Saturn ist gerade stationär rückläufig, Merkur stationär direktläufig – also beide noch ziemlich langsam und das z i e h t diesen Aspekt zwischen den kardinalen Parteien Widder/Steinbock in die Geduld – als wäre das nicht genug, haben wir Mars/Pluto auch im Steinbock – das latent unheimliche Gefühl – man kann es auch Angst nennen – zumal durch den Sextilaspekt zu Jupiter rückläufig in Skorpion aufgepumt. Der Mond im Zeichen Jungfrau steht aber realistisch zur Stier-Sonne – es ist also nicht so, dass nichts geht, aber was geht, ist noch zwei Tage brechstangig und von gefühlter Bedrohung im Hintergrund orchestriert, Resultat des Raketenwahns in Syrien auch … und natürlich geht alles auf den hochenergetischen Walpurgisnacht-Vollmond zu.

Nur Venus im Zeichen Zwillinge ist harmlos und lacht ungeniert – sie macht sogar ein Sextil zu Chiron Anfang Widder, auf dass es heilen möge …

Entspannung kann auch der Gesang des Nachtigallus bieten durch Schönheit, wie nicht von der Welt – eben sind die Zugvögel aus Afrika angekommen – was er wohl zu sagen hat? – : niemals wiederholt er sich – und die Schönheit seiner Sprache harmoniert durchaus mit Quintenzirkel & Pentatonik unserer Kulturmusik – aber er ist Meister, da gibt´s nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Zwillinge-Mondsichel – Blíženci

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Liebe Leserinnen und Leser,

der Mond hier Anfang Zwillinge in exaktem Sextil zu Merkur im Zeichen Widder, die Sonne kurz davor in der Stier zu wechseln. Der kurze Aspekt des Mondes zu Merkur verbindet für ein paar Stunden Gefühl, Impuls und Intellekt – trotz sich weiter aufbauendem Merkur/Saturn Quadrat.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Saturn stillstehend rückläufig

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, Saturn, das ist der grosse Hobel, wie er hin und zurück geht, Chronos – Χρόνος – den aber die Griechen im Gegensatz zum Kairos – Καιρός – Gott des Tuns, des Handels zur rechten Zeit auffassten – es werden also zwei Wesenhaftigkeiten in Bezug auf die Zeit genannt, beide personifiziert anhand bestimmter Eigenschaften – von denen die des Kairos dem Hermes gleichen – er hat auch Flügelschuhe. Der Hermes – Merkur – Ἑρμῆς – geht nun wieder direkt im Zeichen Widder – aber, oh je, gleich bildet er ein Quadrat zu Saturn (am 25.04.2018 exakt) – der eben noch ganz langsam da rückläufig hineingleitet in den 90°-Winkel – hier stehen Erd-Prinzipien (Steinbock) gegen Worte im Feuergeist Widder – das sind also solche, die wirklich verwandeln wollen – und das unter Umständen in einer Person.

Was kann man denn da machen? Kann man trotzdem und gegen den Widerstand der Planeten-Aspekte „diplomatische“ – d.h. δίπλωμα – „Geleitbrief“ – hafte Gespräche führen? Zumindest kann man astrologisch wissen, dass dieses Quadrat nur als innerer Streit bezwungen werden kann: es sind ja auch innere Positionen, vertreten durch Merkur (plus alles in Widder) und Saturn (plus alles im Steinbock) – die sich jeweils dort bemerkbar machen, wo wir an ihnen Anteil haben. Wenn dann trotzdem Verständigung gelingt, haben wir Großes geleistet.

Saturn stillstehend ist vor allem mit dem Gefühl verbunden, als stünde die Zeit still.  Wie das Innehalten zwischen zwei Atemzügen. Da es aber auch etwas Lauerndes hat und oft mit problematischem Wetter, stagnativ – einhergeht – ist das kein beliebter Aspekt. Wenn Steinbock-Saturn eine Hauptachse berührt, die Sonne oder andere entscheidende Punkte, wie die Mondknoten, sind wir besonders davon „getriggert“ …

Saturn wird bis zum 6. September rückläufig bleiben (aber natürlich nicht immer im Quadrat zum Merkur … )

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Bomben auf Damaskus

Liebe Leserinnen und Leser,

wer des Englischen mächtig ist, lese einmal unteren Artikel von Owen Jones (08.08.1984) – um zu hören, was die Opposition in England denkt. Müssen denn die Briten immer „konservative“ Regierungen bekommen (oder sie werden so = Tony Blair!), deren Protagonisten einem englischen Schlosskrimi in schwarz/weiß gleichen, wo im Prinzip alle von irgendwas so besessen sind, dass man ihnen einen Mord sowieso zutraut? – :

https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/apr/13/attack-syria-disastrous-warmongers-middle-east-unjust

Hier findet ihr auch den schmucken Macron entzaubert – den Franzosen reicht es nicht, Libyen im Namen der Philosophie ruiniert zu haben, nein, jetzt muss so ein Feingeist mit etwas Wahn im Blick wie alle französischen Präsidenten den Protz zu Anfang machen – zuhause gibt´s Streiks – (bei Jacques Chirac damals die 7 Atombomben auf das Atoll) – er war wohl die entscheidende Kraft hinter dem „Luftschlag“.

Und mit so einem wollen wir über gemeinsame Sozialsysteme sprechen? Hier werden offenbar Fäden gezogen, die bis zum zweiten Weltkrieg reichen, als Frankreich Interessen in Syrien hatte. Es geht immer noch um die Reste der Imperien. Warum sie dort bomben, wissen wir nicht. Sicher ist nur, dass der Öffentlichkeit natürlich nicht die Wahrheit erzählt wird – von keiner Seite. Geht´s um Gas (das als Waffe und das als Energieträger aus dem persischen Golf)? Um Rache? Um beides? Wir wissen es nicht. So sehen wir für den ungefähren Zeitpunkt des Bombardements in Damaskus (siehe unten auf 04:00 a.m. Sommerzeit) Neptun aufsteigen – im Negativen Lug & Trug und Gas genauso – für die Rhythmenlehre wäre Fische am AC wohl die Auflösung der Manifestation – oder so ähnlich – wir sehen Mars in Konjunktion mit Lilith mit Saturn & Pluto im Steinbock: so also hat sich für jetzt – und sicher nicht ohne Folgen – dieses Gewitter entladen (in unheimlicher Gleichzeitigkeit mit den ersten Frühlingsgewittern auf der nördlichen Hemisphäre). Alles, was mit dem Skripal-Fall, mit der Syrien Konferenz Russland/Türkei/Iran – dem mysteriösen und schnell vergessenen Angriff der Israelis auf einen syrischen Flughafen – gelaufen ist, ohne, dass wir einfachen Leute uns überhaupt eine Meinung bilden können, entlädt sich zunächst in diesem „Luftschlag“.  Astrologisch steht die Skorpion Jupiter-Position rückläufig eher für Rache. Damaskus ist dem Löwen zugeordnet. Das wäre dann die Sonne in Haus 2 – hat nicht so viele Probleme – hoffen wir, dass die Russen mit 71 abgeschossenen zu 105 abgefeuerten Raketen zufrieden sind und auf einen Rückschlag verzichten – Chiron im ersten Haus ist Selbstschädigung – der Angreifer in dem Fall.

Solange Russland „friedlich“ bleibt, hätten sie jetzt das Völkerrecht und China auf ihrer Seite. Und könnten mit Merkur rückläufig die internationale Moral auf ihre Seite ziehen. Das Deutsche „Publikum“ ist wohl inzwischen großenteils erwachsen geworden und – will man den Foren glauben – glaubt keinem mehr so recht. Und immerhin das hat sein Gutes – selbst die Kanzlerin scheint sich in einem Vernunft/Loyalitätskonflikt zu befinden – schließlich pfuscht Frau „warlady “ May in die Europäische Rhythmik.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Gesichtsbuch*

Liebe Leserinnen und Leser,

was ist nur mit facebook los? Einige Kollegen – wie Steve Judd (siehe Blogroll) gehen die Sache von Marc Zuckerbergs Horoskop aus an – man kann aber auch den Tag nehmen (04.02.2004), als le facebook zum ersten Mal funktionierte.

Hier sehen wir auch gleich klassisch die Saturn-Opposition – facebook ist in der Pubertät – und Neptun, der die Wassermann-Sonne nahezu unglaublich passend im technischen Netz-Sumpf begleitet, hat den Südknoten, wie eine lästige Krankheit. Neptun steht in Opposition zum sonst so erfolgreichen Jungfrau-Jupiter und bringt alles durcheinander. Der Nordknoten des facebook-Geburtscharts steht exakt über Zuckerbergs Venus (und die laufende ist dort auch, also keine Panik!) – ach, es ist eine Lust, dieses Horoskop zu lesen, denn es spricht, wie ein Buch. Wir finden sogar Lilith in den Zwillingen (Winklevoss-Zwillinge und allgemein zweifelhafter Informationsumgang) und dazu den aktuell durch den mächtigen laufenden Pluto angegriffenen Merkur im Steinbock mit seinem Kompagnion Chiron – der ohnehin schon immer vor hatte, die Regeln (Steinbock) der Kommunikation (Merkur) zu heilen und zu verletzten gleichermaßen (Chiron) … und dann der Merkur im Zeichen Fische – was erst, wenn Neptun da rüber geht – und Krebs-Mond plus Saturn: bei facebook fühlen sich alle zuhause (Mond in Krebs) & sicher (Saturn) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*“Gesichtsbuch“ klingt nach DDR – true? – machmal hilft: einfach nur übersetzen.