Schütze-Neumond: Ziele!

07.12.2018 08:20 Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

Uranus und Chiron sind die letzten rückläufige Planeten dieses Jahr. Chiron wird in zwei Tagen direktläufig um bald endlich das Brevier der „Allmeister“ Fische zu verlassen und Uranus Anfang Januar (am 07.01.2019) – um dann endlich für lange Zeit im Stier alles auf den Kopf zu drehen. Merkur ist nach seiner Rückläufigkeit noch sehr langsam. Aber prinzipiell geht bald alles volle Kraft voraus. Im neuen Jahr werden wir 2 Monate rückläufigkeitsfreie Zeit haben: erst am 06.03.2019 wird Merkur wieder seiner erste Schleife antreten.

Daher, und weil zum Neumond in unseren Breiten mit einem Schütze-Aszendenten einhergeht (in Singapore, liebe Kathy, steigt Dein AC und Sonnenzeichen Widder auf!) und Jupiter sowieso den Schützen als Hausherr stark macht, ist es gut und richtig, jetzt Ziele anzuvisieren. Bei Vollmond am 22.12.2018, einen Tag nach der Wintersonnenwende – kann man diese Ziele bereits der stabilen Steinbock-Krebs-Achse (die Zeichen des Vollmondes) zuordnen.

Bildergebnis für Sie erlange ich Erkenntnis der höheren Welten? AmazonJohann Georg Gichtel, Theosophia Practica

Am Bemerkenswertesten ist zu diesem Neumond die exakte Mars/Neptun Konjunktion im Zeichen Fische: hier wird man/frau von einer höheren Kraft geführt – oder es ist ein Schlag (Mars) ins Wasser (Neptun)* – Neptun ist in der körperlichen Entsprechung die Zirbeldrüse – wer sich an Hellsichtigkeit erproben will, kann das dieser Tage mit Mars/Neptun Unterstützung versuchen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Hajo Banzhaf/Anna Haebler „Schlüsselworte zur Astrologie“ – Kailash Verlag

 

Computer sind nicht logisch: der große Drachen

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Liebe Leserinnen und Leser,

Computer, wird immer behauptet, würden rein logisch funktionieren. Das ist natürlich nicht der Fall, und jeder weiß das. Computer verhalten sich unlogisch: und zwar immer dann, wenn man nicht hinschaut. Und das besonders gern bei Merkur rückläufig. Wie kann so etwas sein? Wenn man jetzt antwortet, es sei der Geist in der Maschine, der Geist der Technik, setzt man sich leicht dem Verdacht aus, verrückt zu sein. Das Verhältnis von Mensch und Technik findet angesichts des global aufziehenden technischen Grossreiches – Jochen Kirchhoff spricht vom „megatechnischen Pharao“ – zunehmend philosophische Resonanz, man ahnt die Brisanz, die schicksalshaft in der Sache liegt – nur wenige halten Technik noch für ein reines Nutzzeug – Fortschrittseuphorie weicht einem Gefühl, die technischen Komplexitäten nicht mehr im Griff zu haben (siehe BER als Menetekel). Wie auch immer darüber gedacht wird in den verschiedenen Philosophien der Technik (Blumberg, Adorno, Heidegger, Steiner, Sloterdijk, Kirchhoff sind hier die Namen, bei denen man nachschlagen kann, wenn man die schwindelerregenden Aussichten und Gefahren in ihrer Bedeutung für die Zivilisation mit professioneller Hilfe abschätzen möchte) – bei denen es um die Frage geht, ob denn die Technik von sich aus, von selbst – also im wahrsten Wortsinn automatisch – in dem Verhältnis Mensch/Maschine nicht nur ein passives, selbstkonstruiertes „Erleidnis“ sei, oder aber der Mensch einziger Akteur, der sich quasi slapstickhaft in seine eigenen Konstruktionen verheddert, die also umgekehrt den Menschen als Material passiv „erleiden“* – so ist eben die zweite Annahme die für weitgehend gesichert gehaltene – während die umgekehrte, dass auch die Technik von sich aus wesenhaft mit dem Menschen spielt, allenfalls – aber da unbedingt – filmtauglich ist und den alten Animismus, den Glauben an die Beseelheit aller Dinge aus dem dunklen Reich tiefster Vergangenheit zur etwas grusligen Unterhaltung benutzt.

Es gehört zu den Errungenschaften des technischen Zeitalters, dass die Relevanz der zivilisatorischen Erinnerung so schnell eingeschränkt wird, dass schon ein kleiner historischer Rückblick – z.B. in die Zeit der Neptun/Uranus Rezeption (ab ca. 2003-2010) und die Zeit, da Neptun und Uranus beide im Wassermann liefen (1998) – als das Netz insgesamt noch nicht als Spionagepool, Virenschleuder und Jugendverderberin, sondern als heilsbringende, Demokratie-fördernde Bildungsoffenbarung mit urkommunistem Egalitätsversprechen gesehen wurde – im Grunde ganz außerhalb der Möglichkeiten des modernen Individuums liegt. Was natürlich für die Astrologie, deren Zyklen oft einen längeren Atem brauchen, um sinnvoll verstanden werden zu können, ungünstig ist.

In unserem „geistfernen Zeiten“ (Hans Wollschläger) ist es also schier unmöglich, der Überlegung Raum zu geben, ob die Technik eigenwesenhaft es tatsächlich darauf angelegt hat, die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben: denn schaut man unter dem Stein nach, wo es gerade noch gewimmelt hat, dann war da eigentlich nichts, wie „Nachts im Museum“.

Wenn es so ein sollte, dass die Verrückten doch die Wahrheit ahnen – dass eine geliebte „Ente“ länger reparaturfrei läuft – und mein email-Programm mich unter Umständen absichtlich sabotiert – dann ist zwar immer noch nicht die Frage geklärt, wie konkret Merkur rückläufig mit dieser Funktionalität verbunden ist (was keine Schande ist, man weiß auch nichts über die Wirkungsweise der Gravitation), aber wir wären gehalten, unsere Naivität zu hinterfragen und ein Reaktionsmuster zu entlarven, das offenbar nicht einfach so stillhält, wenn wir mal genau hinschauen möchten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: dieser Blog hat wegen der neuen Datenschutzgesetze keine Kommentarfunktion mehr. Als es noch eine Kommentarfunktion gab, versuchten geschätzte 3/4 aller Kommentatoren ihre oft interessanten Botschaften an der Kommentarfunktion vorbei auf meinem mail-account unterzubringen. Seitdem es die Kommentarfunktion nicht mehr gibt, wurde das auch sofort eingestellt. Daher hier mein Hinweis: ich bin völlig normal über markustermin(a)gmx.de anschreibbar und werde auf jede (vernünftige und nicht anonyme) Nachricht antworten (Merkur rückläufig bildet mit Chiron und der Mondknotenachse die Figur eines Drachens, der den Fokus auf dem Nordknoten im Familienzeichen Krebs hat – darüber und über Heilung/Verletzung in Familien(verbänden) wird aktuell diskutiert).

 

*der Ausdruck „erleiden“ wird hier im philosophischen Sinn gebraucht: als Gegensatz zum aktiv handeln, tun. Es geht also nicht vorab um ein Leiden.

 

Vollmond Schütze Sonne zu Zwillinge Mond

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Liebe Leserinnen und Leser,

was wurde jetzt aus dem magischen Skorpion-Neumond-Knoten vom 7.11. und der Idee, alte bindende Eidformeln zu lösen? Und kann man sowas auch im Horoskop erkennen? Hier unten im Vollmond-Horoskop (gilt auch z.B. in Singapore, wir haben die Häuser-Berechnung rausgenommen) – sind im 12. Haus verschiedene Fische-typische Eidformeln zu überdenken – also Gelübde der Armut, Askese, Mönchstum und mit Mars auch Mönchsritterschaft. Chiron eventuell sogar in ärztlicher, spirtitueller Leitung.

Jupiter und Sonne wollen Weisheit tanken (und am astrologischen Monatsende auch an Uranus trigonal übermitteln (20.12.)) – Merkur – jetzt rückläufig im Schützen – wird bis 7.12. zurück in den Skorpion gehen und wie ein Scheibenwischer her und hin vor Sonne und Jupiter erst zurückbleiben und dann aufholen – der Vollmond des weisen Wissens oder der informierten Weisheit läuft daher nach und verhandelt prinzipiell eine Quadratur mit den Granden Neptun und Mars im Zeichen Fische: Weisheit und Utopie hadern miteinander; Aber Utopie (blaue Reiter) braucht´s eben auch.

Eingestellt mit der Aspektscheibe ist diese besondere, schon relativ lang anhaltende Spielpunktgeschichte zu 0-Grad Steinbock, die zwischen Mars in den Fischen und starker, langsamer Venus in Waage noch ein zwei Tage gültig ist und dann in die Venus/Uranus Opposition zwischen Waage/Widder ausläuft. Auf 0-Grad Steinbock lautet die Botschaft: Beständigkeit, konservative, erhaltende Kraft ist jetzt gut – der Spiegelpunkt wie eine Venus/Mars Konjunktion – Kunst und Liebe, Waage und Fische – auf traditionellen Steinbock-Werten fußend ist Stärke – die in wenigen Tagen zur Venus/Uranus Opposition (1.12.) – sich bewähren muss – zur Freiheit von & zu.

23.11.2018 06:39

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Tageshoroskop Jupiter^3

12.11.2018 13:55 „Ordnung“

Liebe Leserinnen und Leser,

Fische steigt auf und entspricht mit Neptun am AC rückläufig genau dem Zeremoniell des Aszendenten: Neptuns Ordnung aus der Vergangenheit rekapitulieren und möglichst rückgängig zu machen: und natürlich lacht dann das ganze Boot, weil die Reise im Boot auf dem Fluss unweigerlich in Richtung Meer geht: – wie verbohrt, an einer Version der Story festzuhalten – Zeit, einzustimmen in kollektive gregorianische Gesänge – oder besser noch: still zu werden, wie es der Jahreszeit und der gaaanz langsamen Venus im eigenen Zeichen bei Sonne in Adler* entspricht:

Die Venus hängt rückläufig und immer langsamer im Haus des Deszendenten eingeschlossen im Zeichen Waage von Merkur ab – weil er Haus 7 regiert – der selbst sehr prominent als Lehrer in Haus 9 läuft, Hermes, Merkur – dem Haus der Lehrer oder des Auslands – allerdings „peregrin“, fremd, frei von essentiellen, also unwandelbaren Würden – weil in Opposition zum eigenen Zeichen Zwillinge – (Merkur als Lehrer braucht vielleicht Chiron – er allein ist auch Clown, Schauspieler, Multitalent, Talkmeister, Präsident – oft unfreiwillig) – Zwillinge lehren schon eine Weisheit – aber erfahrbar ist die gerade in Schütze, der langsameren Frequenz – denn hier ist Jupiter „duzend-groß“ – 12 Jahre sein Rhythmus „um“ die Sonne) Spitze Haus 7 der Lehrer und Priester, der auch den Aszendenten – also den Situationsherrscher – von dort nach dem alten System als Fischer-Herr – das wir immer mitdenken müssen – steuert. Jupiter hatte vor kurzem noch ein Trigon mit den Mondknoten und also eine Tendenz zur Entwicklung entscheidender Einsichten jetzt im Schützen, wo der genaue Mondknotenaspekt noch vom letzten Grad Skorpion seinen Übergang hatte. Jupiter wirkt aus eigenem Haus und Zeichen – und ist Herr von Haus 10 & 1:

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Uranus – inzwischen wieder im Zeichen Widder rückläufig – zeigt jetzt die exakte Quadratur zu den Mondknoten auf der neuen Steinbock/Krebs-Achse – Herrscher ist Mars im Wassermann – dem Gesellschaftszeichen – der aus dem 12 Haus als kollektiver Broadcaster (Technik) seine gesellschaftliche Leistung immer noch mit leichter Lilith-Färbung vollbringt.

Das ist natürlich das Tabu: – ein polynesischen Wort übrigens – das, worüber man nicht nachdenken soll, weil es sich meist ganz offen in der Mitte irgendwelcher überall gebrauchter Begriffe befindet – aber nicht ungefährlich zu erwähnen ist, weil das Kollektiv den Schleier der Hypnose ja nicht ohne Absicht trägt. Wo Lilith weilt, wird das Tabu gerade artikuliert – gesellschaftliche Grenzen überschritten – was unvermeidbar erscheint – hier in Haus 12 – dem Kollektiv selbst – dort ist aber eben deshalb kein ungefährlicher Ort – allerdings wirft niemand groß Aspekte auf diesen wichtigen Punkt am Himmel, den schon die Ägypter kannten.

Mond bildet aus dem Steinbock das erste Sonnen-Sextil nach dem Neumond – wachsende Energie im Zeichen der Unabhängigkeit. Pluto-Konjunktion mit Mond: „Use the force“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Skorpion = Štír (man beachte die Umkehrung von Laut und Sinn!)

Sonne in Skorpion, Mond in Waage

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen Sie, was sich aktuell tut: Uranus im Stier rückläufig ist im T-Quadrat zu den Mondknoten, das sind die stark roten Linien zwischen den fixen Zeichen. Da muss sich also was bewegen im Stier, was sich wirklich nicht gern bewegt. Für den Stier-Bereich ist der stark von Wolfgang Döbereiner geprägte Begriff „Revier“ sehr von Nutzen. Man wird Stier-geprägte Menschen – also solche mit Aszendent oder Sonne, auch Mond und Venus in Stier, selbst Mars und Saturn auf je ihre Art – und Merkur gewiss ebenso – immer besser verstehen, wenn man weiß, dass sie Revierbauer sind. Welcher Art ihr Revier ist, ist eine ganz andere Frage. Es ist aber materiell. Selbst, wenn man als Stier-geborener Papst (Johannes Paul II)  ist.

Venus, Herrin des Zeichen Stier steht mächtig im Quincunx-Zeichen (also disharmonisch) Waage dazu – während die Waage-Venus selbst im eigenen Haus am Ende der Kette das Quincunx zum Fische-Chiron hat.

Dennoch ist Venus in Waage unter diesen Umständen ausschlaggebend, und da sie rückläufig und langsam ist, tut sich gerade was – doch das, was sich tut, bezieht sich auf diplomatische Positionen der Vergangenheit – in der Öffentlichkeit im Augenblick zeitgeistig symbolisiert durch Friedrich Merz, den frischen Retro-Mann aus der Vergangenheit, der auftaucht, wie zum Staffellauf. Geht eine bessere Entsprechung für diese planetaren Positionen? Merz hat, wie es jetzt auch wieder ist, Mond  im Zeichen Waage und die Sonne in Skorpion.

 

04.11.2018 20:52 Praha

Am 16.11. wird die Venus wieder in ihren direkten Lauf einschwenken – zunächst sehr langsam – und genau so langsam ist Merkur, der einen Tag darauf, am 17.11 rückläufig wird bis zum 7.12. – wenn also beispielsweise am 8.12. nach viel Verwirrung ein/e neue/r Vorsitzender der CDU gewählt wird, dürfte er oder sie es lange bleiben, wenn er zum stillstehend direkten Lauf des Merkur auf 27° Skorpion gewählt wird, könnte das Friedrich Merz, der Skorpion-Geborene mit Waage-Mond sein. Sagt Thorsten auch – von ihm habe ich die Idee, weil er sie gut per Spiegelpunkte belegen kann und wahrscheinlich auch Sauerländer ist, wie Merz.

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Slavnostní odhalení orloje – feierliche Wiedereröffnung der Uhr – Reopening of the Astronomical Clock


https://www.prague.eu/cs

Dear readers,

another metamorphosis on this true world-machine from the Baroque. See Neptun rising! It starts with the name. As Jakub Malina* points out – it is not an astronomical clock at all – but a pure astrological clock with a genuin astrological chart in the very center of the machine, clearly showing the zodiac as in any regular birth chart sun plus moon-phases and signs – our times have some interest putting this in fogs of indistinguishability (nerozlišitelnost) – just like the fairytale of moving astrological zodiac-signs because of precession: which is not true, too. If it where true, we had no Equinox, no time-measurement at all, because it´s all bound to the „First point of Aries“ (British Astronomical Society) – never changing as long as earth and sun move around each other. Stars out there move, indeed they do a full circle in 25800 years but relativ to the static zodiac, otherwise we wouldn´t know –  tropical zodiac is fundamental to Pope Gregor´s VIII. (Capricorn) and Rudolf´s II. (Lev) reforma kalendáře – „times (calendars) they are a changing“ – the tropical zodiac never does – for he is the „last lender of resorts“ to any orientation in the sky – if this „First Point of Aries“ would move through precession, we wouldn´t even know about precession – because our meter would move along with measuring. It´s a simple but deep error, rolling through times –  questioning – of course – the whole idea of relativity – for absolute relativity makes the rule of measurement itself move along – and: hups! We are lost outa nowhere with science, home of fairytales from Big Bank to Dark Mater and the Queen of Cosmos: Singularity herself, where all the laws of science have an end – on the other hand: non absolute relativity makes the term relativity itself redundant.

Still, there is a strong affinity to Chiron, the wounded healer, with this clock from the very beginning (see Chiron at today´s position in the 1338 chart, when the Town Hall was first established probably with an early clock on it).

How radical the reconstructions of the Orloj through times where, you find by comparing the scene down below, when the execution of 28 Bohemian freedom-fighters took place – it´s a fairly different clock to be seen on this picture of medieval cruelty –  but in the chart for this date (21.06.1621 on bottom) you discover Chiron – as he did two days ago in present – also moving backwards in and to Pisces coming from early Aries – fitting with Lilith in a conjunction 1621, to let heavens cry – there was a rainbow above Prague at the very incident, as chroniclers preserved.

But the Orloj keeps changing: now backwards in time, as the clockwork was de-modernized for the first time in history  – I hope it works (see Neptun rising retrograde!).

Another clear sign is that of Master Hanus´​ blinding – which actually really never took place, but gives hint on what people know subconsciously about the origins of technique, „techen“ way back in Ol` Egypt – Golem´s third eye is another sign to this.

In the chart of reopening compared to 1338 (middle one) the Neptun (outer circle) – Pluto today conjunction and Saturn/Pluto Square give room to think …

28.09.2018 18:00 MEZ/S Praha

down below: September 1338 in the outer Ring

 

21.06.1621, sunrise

With kind regards,

Markus Termin

*https://www.amazon.de/Orloj-Esoterisches-Prag-Jakub-Malina/dp/8072812033/ref=asap_bc?ie=UTF8

 

Full Moon Libra/Aries -úplněk – Vollmond

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen wir deutlich den Nussknacker-Aspekt des Vollmonds zu Saturn – obwohl die Tradition sehr stark verankert ist, geht mit dem entsprechenden kardinalen Ringen doch was – auch, weil die Mondknotenachse harmonisch steht und Saturn immer noch Unterstützung vom Uranus bekommt. Mars & Lilith am Südknoten in Wassermann spiegelt aber eine Gesellschaft (Aquarius, Wassermann), die sich in der Wahl der Mittel nicht an die Etikette hält, aber auch das geht in den Wogen neptunischer „Vermischung“ schnell wieder unter, these days …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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25.09.2018 04:52

Sun in Libra

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Dear Readers,

here down below you see the very Moment of the sun entering the tropical Libra 2018 this morning – sign of measurement science & beauty. Wether there is Leo or Virgo rising depends on your position somewhere Center Europe. Sun and Mercury, the ruling planets guiding the rising hours of the fall/spring equinox-night – seen from this Prague-chart for the very moment of equinox, are very close anyway – acting faithful with the Leo-sun is practical and in Libra it may be accompanied by art, social art welcome:

23.09.2018 – 0° Waage – Praha

For Prague, Leo rising, it´s a message, because Leo is one of the two ruling astrological-signs of Praha and supposed to be the more important. The other one, of course, is the Eagle/Scorpio.  Two aspects are more significant, than others on the first blink: the opposing of sun & Chiron is on a very narrow/close 100 % Level: Chiron Aries just stepping back into Pisces „Ocean 12“, Sun just entering Libra – ready to party on Titanic .

Mars is having the Arabian Point of Luck and paradox enough is going with south-node & Lilith. Sun is going to spot her well meant trine-shine on this wound of  freedom & society up to friendship in Aquarius – watch the News about the ship Aquarius in the Mediterranean Sea, too: as a significant Expression on the same item – „Lucky Pirates“ – on the edge of life and death seriously grounded by Saturn in his home-run: Capricorn.

Water-Pisces-Moon is having a nice trine to Venus – from houses 3 (communication) to 7 (meeting) – at least we can talk about it: let this three month period be a healing one for body and wealth (house 2) … Moon connects with Venus, Jupiter and retrograde (until 25.11.2018) Neptune: so its from soul to soul what makes things work this autumn – just on full moon, soon coming (25.), we have the square Sun/Saturn – must keep seat-belts fastened – the more we found out about conflict-„culture“ the last days on crazy square Uranus retrograde in Taurus to Mars Plus in Aquarius we could find philosophy (house 9) the most practical (house 6) – first get orientation, no action without thoughtful strategy. Better wait a bit …

Ahoj, Stay tuned!

Markus

Venus in Skorpion bei Jungfrau Neumond

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus im Skorpion entspricht dem Mondus des 8. Hauses: Sexualität, Ritus, Geheimnis, Magie – dazu passt der abgebildete Ausschnitt des Dionysos-Kultus, wie er in Rom vollzogen wurde. Für den Eintritt der Venus aus ihrem Heimatzeichen Waage, wo sie friedlich und zuhause war, ins Zeichen Skorpion, wo sie eigentlich (obwohl weiblich) nach Meinung der Alten fremd und heimatlos ist – und gerade deswegen „gefährlich“ – steigt in unseren Breitengraden sogar Skorpion auf. Eingestellt ist das T-Quadrat mit Mars und Uranus, das allerdings just mit ihrem Eintritt ins Zeichen Venus schon vergangen scheint (nicht jedoch das kommende Quadrat Mars/Uranus!). Das ist auf jeden Fall kritisch für liebende Paare. Andererseits läuft Venus beim Ingres in Skorpion – ihrem Eintritt in dieses Zeichen, der einige Vorhersagekraft für ihre gesamte Aufenthaltszeit dort hat – auf den Glückspunkt und Jupiter zu. Da kann man und frau auch schon wieder frohlocken – so schlimm wird´s nicht werden: und vielleicht kommt es ja doch (im Verborgenen) zu einigen Tatsachen, die privat bleiben können und müssen. Nur sollte man/frau die Sprengkraft von Mars/Uranus bedenken – Kontrolle über ein allzu loses Mundwerk und ähnliche Vorsichtsmaßnahmen sind absolut angebracht. Die Differenz umfasst Freiheit/Sinnlichkeit – Uranus ist Dispositor (Bestimmer) von Mars = Freiheit durch konservative Sinnlichkeit (Stier); konservativ weil rückläufig.

Venus wird am Freitag den 5. Okt. rückläufig (bis 16. Nov.) und wird mit unterschiedlichsten Aspekten wieder tief in die Waage (25°) zurücklaufen – das wird spannend und könnte positiv nutzbar sein für alle, die sich in ihrem Zuständigkeitsbereich auf intensive Begegnungen (gern auch aus der Vergangenheit) einlassen wollen.

09.09.2018 11:25 Praha

09.09.2018 20:01 Praha

Das Neumond-Horoskop des Jungfrau-Neumonds zeigt uns dieses Jahr einen Widder-Aszendent wenige Stunden später. Mars, Wassermann, Lilith, Südknoten und die Uranus rückläufig in Stier Quadratur sind Thema. Alles ist so, wie es sein sollte, denn der Neumond findet (für unsere Breitengrade) in Haus 6, dem angestammten Jungfrau-Haus statt. Doch da eben dieser Aszendent das Thema der Mars/Uranus Quadratur aufnimmt und unterstreicht, wird´s in diesem Zyklus bis zum nächsten Neumond (9. Okt.) darum gehen, einen praktischen (Jungfrau) Durchbruch (Mars/Uranus) zu erzielen. Saturn steht als Wächter Spitze Haus 10 und kündet vom Gewicht der Verantwortung. Jupiter im Sextil zu Pluto und in der Halbsumme zwischen Mond/Sonne und Pluto zieht alle Kraft auf sich und stellt großen Gewinn in Aussicht – wenn es nur gelingt, das Wassermann-Karma zu transformieren – also die Freiheits-Hindernisse der Vergangenheit abzuschütteln und sich dabei nicht von einer „fiesen“ Wassermann-Lilith bluffen zu lassen, die auch gern mal so tut, als ginge da gar nichts. War da was? Don´t believe it! Dass der Gewinn als Venus, Herrin von Haus 2  in Haus 7 ist, doch schon im Skorpion prinzipiell in Jupiters Zeichen, also bei den anderen – kann sich trotzdem gut ergänzen und entwickeln – oder gerade deswegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: vielen Dank an alle, die mir hier ohne Follower-Funktion und ohne Kommentar-Möglichkeit die Treue halten. Auch früher schon liefen die meisten Kommentare undercover über meinen mail-account – viele möchten nicht öffentlich schreiben. Da ist es ein bischen still geworden. Drum: ich bin nach wie vor per mail zu erreichen und freue mich über Anregungen, Aufmerksamkeiten und Ideen. Auch Gastbeiträge und MitarbeiterInnen sind jederzeit willkommen.

 

 

 

 

Wer hat an der Uhr gedreht?

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https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-08/sommerzeit-zeitumstellung-abschaffen-eu-kommission-europa-kommentar

Liebe Leserinnen und Leser,

von jeher war es Brauch unter den Mächtigen, die Uhr so zu drehen, dass nur ihre Priester wussten, was die Stunde geschlagen hat. Das war schon im alten Ägypten so – und nicht zufällig zählen wir die Tage seit der Geburt des Herrn. Die Ping-Pong Zeitspielerei aus den 70ger Jahren ist eine Reminiszenz an das aufkommende statistische Weltbild – und nun eine gute Möglichkeit bei einem lieblichen Löwe-Merkur Venus in Waage Sextil den Menschen Zeit-Gnade zu gewähren.

Das Problem ist nur: die Sommer-Zeit ist die falsche Zeit. Warum? Weil die jeweils richtige Ortszeit diejenige ist, wo die Sonne um 12:00 Uhr Mittags am höchsten Punkt steht: das ist immer Mittag und wird auch so empfunden, während wir mit der aktuellen Sommerzeit Mittag haben, wenn eigentlich erst 11:00 Uhr ist: das ist auf den beiden unteren Horoskopen gut sichtbar, schauen Sie nur auf die Sonne im Zenit:

02.09.2018 12:00 „Sommerzeit“, unten 02.09.2018 12:00 „Winterzeit“ = richtige Zeit

Die Astrologie stört sich an der Zeitumstellung weniger. Wir haben ohnehin damit zu tun, die jeweilige Kalenderrechnung korrekt aus dem Geburtszeitpunkt herzuleiten, um ein gültiges Horoskop zu bekommen. Die Tierkreiszeichen nach der Tag- und Nachtgleiche als universellem Zeit-Maßstab sind dem Kalender zugrunde gelegt, nicht der Kalender den Tierkreiszeichen. Mit anderen Worten: uns interessiert weniger, dass heute der zweite September ist (das ändert sich willkürlich), sondern mehr, wie die Sonne jetzt auf 10° Jungfrau zuläuft: Ersteres ist wechselhafter Zivilisationsgebrauch, Zweiteres astrologisch/astronomische Grundbedingung, die sich nicht ändert, solange Sonne & Erde sich umeinander und in sich selbst drehen: weswegen die „Zeichen“ (Tierkreiszeichen) auch nicht mit den Sternen wandern, und Jungfrauen keine Löwen sind, wobei immer wieder falsche Gerüchte gestreut werden, selbst unter verwirrten Astrologen, z.B. Rafael Gil Brand, oder hier:

https://scilogs.spektrum.de/sternbildung/wassermann-der-unterschied-zwischen-sternzeichen-und-sternbild/#comment-92

Dass nun die falsche Zeit zur richtigen gemacht werden soll, passt zu Neptun in den Fischen allgemein und zu Lilith & Südknoten im Wassermann – „fair is foul, and foul is fair“ – im Wassermann, in der Technik & Gesellschaft, die mit Südknoten einen langen Bart hat, während dazu kompatibel Venus in Waage nach Ausgleich strebt im süßen Merkur-Sextil … Und natürlich Chronos/Saturn selbst im Trigon zu Uranus in Stier, sehr exakt, beide rückläufig, um an der Uhr „zurückzudrehen“ zu zukünftig wenigstens wieder eindeutigen, aber leider dauerhaft „falschen“ Uhren.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus