Ereignis

Christus leads

17.01.2021 14:51

Liebe Leserinnen und Leser,

was sagt das Horoskop? Neptun im Quadrat zur Mondknotenachse, Uranus steht still mit Mars und Lilith: allenthalben kritische und dubiose Schiebereien ums Materielle. Gold steigt, Gold fällt, Gold steigt … Pluto/Sonne lässt die Börsen beben. Mars/Uranus/Saturn nicht nur die. Jupiter Saturn im 8. Haus – auch Wandlung, magisch – Wert der anderen und Freiheit/Gesellschaft – Wassermann.

Neptun, das ist der Christus, Herr von 10 – neues Wissen bringt er via Mondknoten ins 12. Haus, zu allen, denn Herrscherin ist Venus in Steinbock im 7. Haus – der Südknoten im Schützen hier im 6. Haus. Alte Lösungen bringen keine Heilung. Mond/Neptun ist Maria. Und Mond ist Geburtsherrscher dieses Augenblicks. Und Chiron im Widder ist ebenfalls symbolisch Christus – führt uns durch unser eigenes Bewusstsein – Selbstvertrauen ist Christus-Vertrauen. Γνῶθι σαυτόν.

https://amerika21.de/2021/01/246706/ecuador-ausgangssperre-verfassungswidrig

Pressemitteilung: Wir Machen Auf – 17. Januar 2021

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2020/11/01/austria-verfassungsgericht-steht-auf-lockdown-verordungen-sind-verfassungswidrig/

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Moon & Lilith & Chiron in Aries – hurting & healing

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Liebe Leserinnen und Leser,

Lilith kämpft im Widder auch mit „unlauteren“ Mitteln – ein Beispiel ist das Horoskop von China mit Sonne in Waage (Seide) und Lilith in Widder (China-Horoskop demnächst hier im Logbuch) – bekannt sind Produktpiraterie und Internet-Spionage, wo China initiativ (Widder) und wenig legal (Lilith) die Welt meines Erachtens nach allen Regeln der Kunst verarscht. Dennoch sind wir fasziniert vom Reich der Mitte. Nach dem Johannes-Evangelium und dem „Corpus Hermeticum“ kommen gleich Lao Tse und Zhuāngzǐ („Das wahre Buch vom westlichen Blütenland“).

Widder-Mond löst das heute aus – d.h., bringt es in eine besondere Aktualität. Der Mond ist schnell und kommt in 28 Tagen wie ein Mönch an den Gebetsmühlen in dieser Periode überall mal vorbei und öffnet die jeweilige Spähre in ihrer Anwesenheit.

Aber – wie immer – Chiron hat zwei Möglichkeiten: tiefe Verletzung und tiefe Heilung – wie es früher in der Antike üblich war, mit Kauterisation (Widder = Feuer, Mars, Herrscher des Widder auch im Feuerzeichen Schütze) tatsächlich auch zu heilen.

Dennoch setzt Heilung immer ein höheres Bewusstsein voraus – wo das fehlt, richten Lilith & Chiron schwer heilbare Wunden an, man wird nicht nur gebissen, sondern der Biss ist auch giftig.

Die Polarität der Welt läuft darauf hinaus, dass wir uns auch für die Heilung der Seele entscheiden können. Wir werden zu Gelegenheiten geführt, unseren Sinn zu öffnen. Wenn uns das höhere Wissen treu bleibt, fühlen wir auch die Überlegenheit des Guten. Doch unser Körper gehört uns nicht allein – er ist Kampfplatz und Arena für verschiedene Wesen – dass wir unangefochten Herr oder Frau im eigenen Körperhaus – dem einzig wahren Tempel – bleiben, ist eine Rechnung, die wir ohne die Dämonen gemacht haben, die sich immer (fies, fies!) den schwächsten Punkt suchen.

Symbol der Heilung der Welt bleibt Christus, der heilige Widder als „Lamm Gottes“ – der Lilith (Salome) erfahren hat durch die Enthauptung Johannes des Täufers.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

29.01.2020 13:20 Praha

Europa

Drei Könige aus dem Morgenland

Peter Paul Rubens, Prado

Liebe Leserinnen und Leser,

Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten die Μάγοι ἀπὸ ἀνατολῶν – die Magier, Sterndeuter, Astrologen aus dem Morgenland, um den neuen Weltherrscher zu ehren. Und tatsächlich hat er sich – von der Gegenwart unbemerkt – durchgesetzt: die Welt rechnet alle Zeit ab Christi Geburt; abweichende Kalender müssen sich anpassen, wenn sie den Zug der Zeit nicht verpassen wollen.

Erst seit Christi Geburt entsteht unsere wahrhafte, heilige und individualisierte Astrologie, die mehr und mehr der alten Magie entwächst, deren schwarzmagische Schlacke die Plutonium-Industrie und ihr naturwissenschaftlich „aufbereiteter“ Anhang ist.

Alles noch da also – und mehr denn je – man braucht sich auf die Moderne und die Postmoderne nicht besonders viel einbilden. Da Weihrauch der Myrrhe ähnlich ist, hat man fast den Eindruck, es wird hier doppelt gemoppelt – dazu aber waren die Alten viel zu klug – sie kannten die Differenz der Trinität der Gaben und die Bedeutung der Trinität der heiligen Könige, Magier, Magierkönige aus der Zeit, da Astrologen das Königtum innehatten in Ur, Chaldäa – dem heutigen Irak, wo früher – wo heute Wüste ist – ein fruchtbarer Garten lag.

Gold steht für materiellen Reichtum, Weihrauch für Bewusstseinserweiterung und Verbindung zu den Göttern*1 und Myrrhe für Gesundheit, Heilung. Das also ist die differenzierte Bedeutung der trinitarischen Gaben an das Jesus-Kind, den späteren Christus, der nicht am (Welten)-Kreuz starb – und gerade daher das Licht der Welt ist.

Der Name Chaldäa stammt von dem Gott Chaldi, den wir hier abgebildet sehen:

Aufmerksame LeserInnen werden bemerken, dass in oberer Abbildung (von einem der zahlreichen Rollsiegel) insbesondre der Kopf des auf dem Löwen stehenden (surfenden?) Gottes grafisch außerordentlich stark den Maya Hieroglyphen aus Mittelamerika gleicht. Das „Te“ welches oben abgebildet ist, steht für Gott selbst (siehe auch das chinesische „Tao“) – thau – im weiteren Sinn für Baum (tree, tower, town) – und auch das Kreuz der Christen ist weiter nichts, als ein Baum, der eben auch (Milchstrasse) ein Weltenbaum sein kann*2. Mit sehr wenig Phantasie – wenn man die Symbolik des Rollsiegels in eine einzige Darstellung „amalgamiert“ – erkennen wir die Sphinx.

Den Kontakt nach oben hält Gott Chaldi in Form eines Zapfens (vom Baum) in der Hand, den er wohl in das Gefäß getunkt haben könnte, das er in seiner rechten Hand hält und der so – wie ein Schlüssel – mit Zedern-Duft? – den Weg auf magische, offenbar beflügelte Weise öffnet und so wohl frei gibt.

Folgt man den Ausführungen Rudolf Steiners*3, der zwar nicht alles, aber doch ungeheuer viel weiß, dann ist´s kein Zufall, wie gerade im Irak und Iran entlang der Linien der arabischen Kontinentalplatte das Böse sich seinen scheinbar unentrinnbaren Weg sucht.*4

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* 1 Wir können davon ausgehen, dass Weihrauch eben nicht „nur“ die Weihrauchpflanze war – das wäre, wie gesagt, doppelt gemoppelt – sondern, wie ja auch beim Wein üblich (mit dem der Weihrauch unzufällig die ersten drei Buchstaben gemein hat)  – eine Harzmischung aus verschiedenen psychoaktiven Duftkräutern.

* 2  Alfred Kallir, Robert Ranke-Graves

* 3 „Ein Wesen, das etwa überall das Gleiche auf seine Bewohner hinaufstrahlt, ist unsere Erde durchaus nicht, sondern auf den verschiedensten Gebieten der Erde wird ganz Verschiedenes hinaufgestrahlt. Und dabei gibt es verschiedene Kräfte: magnetische, elektrische, aber auch viel mehr in das Gebiet des Lebendigen hinaufgehende Kräfte, die aus der Erde heraufkommen und die den Menschen beeinflussen und in der mannigfaltigsten Weise in den verschiedensten Punkten der Erde, also nach den geographischen Richtungen in verschiedener Weise den Menschen beeinflussen.“ (Rudolf Steiner, 16. Nov 1917, St. Gallen)

* 4 Beide – USA und Iran – leiden unzufällig gerade in der letzten Dekade unter einer Opium-Epedemie neuerdings der Mittelschicht. In den USA hervorgerufen durch leichtsinnige oder absichtliche Verschreibung von Opium-haltingen Schmerzmitteln, im Iran durch Tradition und die Tatsache begünstigt, dass man auf der Handelsroute von Afghanistan liegt. Es ist schwer vorstellbar, dass es in beiden Ländern keine Verwicklung von militärischen Kreisen in dieses illegale Geschäft gibt, denn dazu läuft es zu glatt, offen und ungehindert ab (bei drakonischen, aber Marktwert steigernden Strafen für die kleinen Fische).

Astronomie

Jupiter in den Steinbock – Jupiter in Sagittarius

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Liebe Leserinnen und Leser,

Sie sehen unten zwei Horoskope, die jeweils Jupiter zeigen: oben das gestrige Datum, zu dem Jupiter nach einem Aufenthalt von ca. einem Jahr aus dem Schützen ins Zeichen Steinbock wechselte. Und unten das Horoskop der Zukunft – wieder ein Jahr später, wenn Jupiter sich mit Saturn auf 0-Grad Wassermann treffen wird. Venus ist zeitgleich im Steinbock und dort in Konjunktion mit dem Südknoten, dem alten Karma – und das wird auch Jupiters Aufgabe im Steinbock sein, das alte Karma der Ziele und Vorstellungen groß zu machen, bedeutend, aber auch aufgeblasen, wie der Klima-Hype, zumindest bis zum 05.05.2020, wenn der Südknoten ins Zeichen Schütze wechselt: die Knoten gehen ja meist retrograd. Jupiter wird am 01.04. – am 01.07 und am 11.11 Pluto begegnen, das ist also eine starke Transformationsphase, wie zuletzt am 11.12.2007, als Jupiter aber nur einmalig, ohne die Schleife der Rückläufigkeit, eine Konjunktion mit Pluto auf 28.30° Schütze hatte. Wie wir wissen, war und ist die folgende Finanzkrise eine letztlich beispiellose Bereicherung der großen Kapitalvermögen und eine Umverteilung der Risiken auf den breiten Rücken der Gesellschaft – man kann nicht sagen: gewesen – denn man hat ja in der Minus-Zins Welt ein Mittel gefunden, die Staaten unmerklich zu refinanzieren. Ein plutonischer Raubzug, letztlich.

Etwas ähnlichen werden wir 2020 wieder erleben, nun jedoch als autoritären Maßnahmenkatalog zur Klimabekämpfung, strenge Regeln und Gesetze, die gleichfalls wieder innert 12 Jahren gewaltige finanzielle Umverteilungen zu den großen Gesellschaften und Fonds bringen werden, und zwar über eine sich langsam aber gewiss aufbauende Wissenschaftsdiktatur.

Um so spannender daher Ende 2020, am 19. Dezember, der Übergang von Jupiter in den Wassermann. Zeitgleich mit der Saturn-Konjunktion eben dort: zuletzt trafen sich Jupiter und Saturn im Zeichen Stier am 30.05.2000 – als die Welt noch in Ordnung war – und begründeten eine neue Ära des Materialismus – in jeder Hinsicht – mögen die nächsten 20 Jahre den Wassermann-Geist der Freiheit atmen.

Aber erst müssen wir – den Zyklus abschließend – altes Steinbock-Karma transformieren, je nachdem, wo das bei Ihnen im Horoskop liegt. Die Anwesenheit von Venus zum Jupiter-Ingres im selben Zeichen gibt immer Anlass zur Hoffnung. Dennoch dürfen wir das Gewicht der Zeit nicht unterschätzen. Neptun und Lilith aus dem Zeichen Fische ergänzen die Steinbock-Kräfte „Transformation durch Diktatur“ aus dem Exil mit jeder Art von Täuschung (die gerade da täuscht, wo sie vorgibt, besonders selbstlos und aufrichtig zu sein) – und Chiron rückläufig im Widder beherrscht den MC – der Lehrer, der Christus-Schlüssel – heimliche Selbstlosigkeit und sogar im Gedenken daran, dass sie gar keine ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

02.12.2019 19:21 Prag

19.12.2020 14:08 Prag

 

Europa

Sonne in Jungfrau

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23.08.2018 06:09 Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

Vollmond ist Sonntag um Zwei. Jungfrau / Fische, wie alle gegenüberliegenden Zeichen, eine Geschichte von Hass-Liebe, in Gemeinschaft und Gegensatz, beides absolut und unüberbrückbar, – scheinbar. Nun kommt ja der Jungfrau-Fische Vollmond – noch nicht, noch ist Wassermann-Mond – (die Energie wechselt zuerst in Fische-Mond Sonntag 7:30) –

– Jungfrau-Fische: Goethe, z.B. – Fische-Jungfrau Steiner – oberes Horoskop zeigt schön die 2 großen, bestimmenden Trigone: Uranus/Saturn (ordnen und regeln nach alter Weisheit)  und Neptun/Jupiter – die ganze schwere Energie konzentriet sich Steinbock, Wassermann, Neptun steht dazu in Halbsumme zu Uranus im Stier (Träume sind entscheidend; – dass die Sonne den Aszendenten zum Jungfrau-Ingres gerade auf diesem Breitengrad küsst, ist ein Hinweis … Jungfrau : Jungfrau – und dazu Venus mitten in der Waage: Mars verzagt rückläufig, noch immer … Christus, der über´s Wasser geht: Jungfrau/Fische in Gemeinschaft. Und (!) man bekommt Jungfrau-Sachen, praktische Dinge erledigt. Gute Ernte mit Merkur im Löwen, gute Ernte für´s 12. Haus = die Welt.

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Venus in Waage ist die Blüte, ganz oben.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Vollmond als Neumond

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Liebe Leserinnen und Leser,

was passiert, wenn wir mit unserer Liebsten oder dem Liebsten streiten? Wir tun nicht, was wir wollen. Wir sind fremdbestimmt – Wer bestimmt uns oder was? Das ist offensichtlich die Frage. In modernen Therapieformen wird gern auf den konstruktiv reinigenden, klärenden Aspekt des Streits verwiesen. θεραπευτής – Therapeut übernimmt, wie ein Hirte – die Sicht von oben – welche Erwartungen an welches Missverständnis gekoppelt sein können. θεραπευτής – eigentlich „Diener“ – geht mit uns um, wie mit gestressten Tieren, denen die so oder so hingeschobene Vernunft im Wege steht. Er weiß, dass wir die Vernunft nur benutzen. Er weiß, dass beide Recht haben. Es stimmt jeweils alles, was der eine dem anderen vorwirft. Wie könnte es auch nicht? – : schließlich wirft uns das genau der Mensch vor, den wir uns am nächsten wissen, und der uns deshalb wahrscheinlich besser kennt, als wir uns selbst. Die Vernunft sichert unser Recht. Wir haben sicherlich Recht. Und der andere auch: er hat auch Recht. Nur ist eben „Recht“ keine Kategorie der Liebe. Es ist eine gesellschaftliche Kategorie, in der die Liebe heute noch nicht vorkommt: in der Liebe geht es um Ergänzung, Verständnis, Spiel. Gerade das Liebesspiel im absolut vielfachen Wortsinn des Wortes, steht dem Recht diametral entgegen und auch deswegen ist es an den Übergangslinien bis hin zur Geburt so schwierig, wenn Probleme auftauchen, die alte Gesellschaften und mitunter auch neue rituell ver-mittelten, wieder in die Mitte brachten.

Bedeutet das nun, wenn wir streiten, dass sich gesellschaftliche Kategorien – also solche, in denen Recht wichtig ist – zwischen uns und unsere/n Liebste/n geschlichen haben, wie Diebe in der Nacht – dort, wo sie nichts zu suchen haben? Das gegenwärtige astrale Bild dafür ist Lilith im Zeichen Steinbock – eben dabei in den Wassermann zu wechseln.

Der Vollmond im Zeichen Wassermann und die Sonne im Zeichen Löwe, Mond in unmittelbarer Konjunktion mit Mars rückläufig, dazu Merkur drei Wochen rückläufig seit gestern! – und jetzt dazu die Mondfinsternis – das spielt sich – mundan betrachtet – für die Allgemeinheit gemäß der vereinfachten Sonnenstandsastrologie – zwischen Freundschaft (Wassermann) und Liebe (Löwe) ab. Hier geht ein Reset. Venus im Zeichen Jungfrau ist gekommen, um zu heilen, sie ist mächtig im Trigon zu Pluto und im Erdzeichen trotzdem realistisch. Mars im Wassermann beim Südknoten weiß von alten Konzepten: z.B. dem Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker … Merkur rückläufig in Löwe kann es – positiv betrachtet – auf eine spielerische Ebene schaffen … Katzen spielen gerne … Und Neptun/Jupiter machen den Strom der möglichen Bewegung  – der bewegten und veränderten Gefühle – nachhaltig …

 

 

Mögen streitende Paare in sich gehen und einen „Reset“ wagen: eventuell durch die oben angedeutete Erkenntnis, dass wir es gar nicht selber sind, die streiten. Wer aber dann? Die Empörung und das Gewahrsein einer Fremdbesetzung im eigenen Wesen – ohne sich dessen normalerweise bewusst zu sein – könnte Empörungs-Energie genug freisetzen, die Kraft aufzubringen, gerade in den problematischen Situationen – Angst, Stress, Weh – die Contenance zu wahren. Wir wissen von Grabreden der alten Ägypter, wie man es damals im Strom der Ereignisse für besonders würdig hielt, erwähnenswert zumindest, wenn jemand dennoch und im Sturm ein angenehmes und freundliches Gemüt wahrte. Und das sollten wir für unsere Liebste/unseren Liebsten nicht schaffen?

So, oder wir hätten uns schon lange entschieden, nicht für sie oder ihn einzustehen und unseren Weg allein zu gehen, der Streit nur als Anlass, durchzusetzen, was eine der zwei Seiten in unserer Brust zu unternehmen zu schwach ist, weil er oder sie ja doch liebe Seiten hat, und wir eigentlich alles haben möchten, am Besten gleichzeitig: Freiheit, Freundschaft, Bindung, Ehe, Sex, Geborgenheit Vaterschaft/Mutterschaft, Abenteuer, Sicherheit, gutes Essen und Gesundheit, frische Wäsche und/oder erledigte Aufgaben und auch Romantik …

Das sind sich summierende Erwartungen – auch für den/die stärkste/n PartnerIn ziemlich viel auf einmal. Besonders, wenn sie mit der Zeit nicht einfacher, sondern schwerer werden. Dafür wollen wir, wenn besonders chronischer Streit ein dunkler, verwirrter Abschnitt aus der Vergangenheit werden soll – uns auf die guten Seiten unserer Liebe mit Absicht konzentrieren und ihm/ihr Luft für Veränderungen geben, die auch eine Überraschung für uns zulassen – wie das Wesen von ihm weicht, das in ihm/ihr gestritten hat: und – anders ist es nicht möglich – Christus an seine Stelle tritt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus