Astrologie, Astronomie

Professor Lesch

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https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/faszination-universum-im-bann-der-astrologie-100.html

Liebe Leserinnen und Leser,

Harald Lesch – dieser wackere Streiter für die Wissenschaft – beschäftigt sich immer wieder mit der Astrologie, und diesmal besonders gründlich mit sehr schönen und aufwändig gemachten Animationen im Film. Natürlich enthält seine Darstellung die üblichen Fehler und vor allem Auslassungen. Eine Kollegin tritt auf, die wirklich allgemeines Blahbah von sich gibt (ihr zu Ehren möglicherweise gerade der flache Ausschnitt ihrer Beratung) – Kepler wird – wie üblich – falsch gewürdigt – und natürlich dürfen Barnum-Effekt und die Präzession nicht fehlen – es hätten sich (wie Lesch wirklich glaubt) die Sterne bewegt und die Astrologen das noch im 17. Jahrhundert nicht mitbekommen, und daher sei er ja kein Löwe, sondern ein Krebs, Fische hingegen Wassermänner, usw, usf …

Erstaunlich viel Zeit nahm sich die Sendung für die Darstellung der Wichtigkeit der Astrologie zur Reformationszeit – und während über Luthers Horoskop gesprochen wird, kippt die Sendung sogar in eine Akzeptanz von Luthers Charaktereigenschaften aus dem chart gelesen, denen das ideale Horoskop von Melanchton oder dem wetteifernden Papst angepasst werden sollte.

Und das gilt gleichfalls für die sehr gut zeitgeistig unterlegte Ronald Reagan Astrologie-Verbindung bis hin zu dem Eingeständnis – und das ist eigentlich sensationell – dass Astrologie ursächlich die Maueröffnung begleitet hat. Natürlich hat keiner dem Lesch die damalige Saturn/Uranus/Neptun Konjunktion als Mauerbrecheraspekt erklärt. Oder gar Liz Greenes´Voraussage von 1985 der Implosion der Sowjetunion. Aber im Grunde bleibt das Geheimnis gewahrt und offen: das ist mehr, als wir bisher erwarten durften.

Auch die Idee, Astrologie stamme aus Babylonien (im Film und allen Astrologiegeschichten von Astrologen selbst) ist so plausibel, wie die Annahme, Dinos stammen vom Brocken im Harz, weil man dort einen Knochen gefunden hat. Sehr wahrscheinlich ist hingegen, dass Astrologie aus Atlantis stammt und wesentlich älter ist, die Menschheit sich bereits seit mehreren platonischen Jahren von ca. 26000 Jahren mit ihr beschäftigt. Für diese Annahme gibt es auch historische Indizien.

Schlimm ist freilich, dass selbst Astrologen sich in diesem Gewirr oft nicht auskennen: und es ist ja auch gar nicht so leicht. Daher hier nochmal zum Mitschreiben: Hipparchos (Ἵππαρχος) hat die Präzession – also das Kreiseln der Erdachse – schon um 150 vor Christi wiederentdeckt – diese muss aber den Ägyptern längst bekannt gewesen sein. Tierkreiszeichen verschieben sich damit jedoch weder in der Astrologie, noch in der Astronomie. Beide haben nur einen einzigen gemeinsamen Maßstab: „First Point of Aries“ genannt – von der Royal Astronomical Society – und ohne diesen fixen Punkt (Siehe auch Paul Feyerabend: „Das Gespenst des Relativismus“) – kann man gar nichts messen, weder in Astrologie noch Astronomie: genau das ist der Grund, warum Regulus, das Herz des Löwen, jetzt in der Jungfrau läuft:

https://markustermin.com/2011/11/30/regulus-in-die-jungfrau/

Astrologie interessiert sich gar nicht für die (veränderlichen) Sternbilder – sondern nur für das Verhältnis von Sonne & Erde, das anschließend nach dem Jupiter- oder Sonnenfleckenzyklus aus gutem Grund in 12 gleiche Felder eingeteilt wird:

https://markustermin.com/2012/08/30/philosophie-der-astrologie-8/

Auch die Astronomie könnte ohne die Bestimmung dieses Punktes – der Tag/Nachtgleichen auf Erden – nichts messen. Die vorgebliche Super-Genauigkeit der Atomuhren ist ein Märchen. Atomuhren ändern ihre Gangart je nach Höhe: sie sind von der Gravitation abhängig und bieten daher gar keinen sicheren Maßstab.

Aber, wie gesagt, das wissen selbst viele AstrologInnen nicht – wie soll man das dem lieben Wissenschaftsonkel Lesch übel nehmen, der jetzt auch noch so famose Werbung für die Astrologie macht?

Um so bemerkenswerter ist sein Horoskop zur „Tatzeit“ – also heute, als die Sendung nicht gemacht, aber ausgestrahlt wurde. Mit bloßem Auge können wir erkennen, dass Mars laufend auf Leschs Neptun in Skorpion, Neptun laufend hingegen auf seinem Drachenschwanz tatsächlich steht, denn Neptun bewegt sich nicht, er ist gerade stationär direktläufig. Beides bezieht sich auf Haus 3 = Wissen, Information, denn Neptun ist Herr von seinem 3. Haus. Er hat Neptun zum Beruf gemacht (wie auch die Kanzlerin) – zur Weisheit hat es noch nicht gereicht – doch wer weiß, vielleicht kommt das mit Jupiter/Venus über seinem Aszendenten?

Neptun auf seinem Südknoten jedoch ist es, der ihn in die intensive Beschäftigung mit der Astrologie hineinzwingt – „Die Sonne – unser kosmisches Schicksal“ und ähnliche Munkeleien kommen dabei heraus. Wer weiß, was Lesch in der karmischen Vorexistenz war?!

Lesch weiß jedoch nicht, dass es sich gerade umgekehrt verhält: nicht die Astrologie ist das falsche System, sondern seine Astronomie mit ihrem Urknallphantasma – der Schöpfung aus dem Nichts – und die geradezu perverse Erfindung von „Schwarzen Löchern“ oder „Dunkler Materie“* ist der unseriöse, der dunkel magische Teil der Wissenschaft, von dem sich unsere moderne westliche Astrologie zu ihrem offensichtlichen Vorteil abgespalten hat:

Dass Neues in Leschs Leben durch Lilith von der „anderen“ Seite, dem 7. Haus kommt, während der Mondknoten im Zeichen Krebs diese Lilith exakt transitiert, mag ihn bewogen haben, sein penetrantes und immer nur halb informiertes Astrologie-bashing wenigstens etwas abzumildern und sich ein klein wenig kundiger zu machen: und das ist ja schon mal was.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Harald Lesch (nach eigenen Angaben im ZDF) 28.07.1960 18:10 Gießen, außen Sendetermin 28.11.2019 12:00

* Es gibt keine „Schwarzen Löcher“ – nirgendwo „steht die Zeit still“.

 

Astrologie, astrology

Astrology and Magic

Dear readers,

a true Scorpio-Sun and pisces Moon-consideration (came to my mind two days ago, see chart below) – as we see the Sun just at the edge of house 10 but also Saturn Chronos being the ruler positioned in strongest first house  – still having company by Pluto and South-Node Ketu – dragon-tail – so it´s the old Capricorn load, we are talking about. Plus Lilith & Neptun in Pisces, of course, having an angle of harmony to each other …

Liebe Leserinnen und Leser,

eine wahre Skorpion-Sonnen und Fische-Mond Erörterung (die mir vor zwei Tagen in den Sinn kam, siehe unteres Horoskop) – wo wir die Sonne knapp an der Kante zum 10. Haus sehen aber auch Saturn Chronos stark als Herr und Bewohner des ersten mächtigen Hauses, der immer noch von Pluto und dem Südknoten begleitet wird – Drachenschwanz – demnach ist es die alte Steinbock-Last, über die wir sprechen. Und natürlich Lilith & Neptun in den Fischen, die zu Saturn in einem harmonischen Winkel laufen.

To say it in one word: Astrology is not Magic, not more than anything else. But magic itself appears once upon a while, history books prove testimony. Even Jesus works with magic.

Um es in einem Wort zu sagen: Astrologie ist nicht Magie, nicht mehr, wie alles andere auch. Aber Magie selbst taucht ab und an auf, Geschichtsbücher bezeugen das. Selbst Jesus arbeitet mit Magie.

Magic does not disappear, even if someone might be absolutely convinced of it´s non existence. It´s the bridge to the other side: order is born from chaos, and chaos is surmounted by order out of it´s own overpowered limits. But everything not determined by law of nature and jet not under the rule of chaos – is magical.

Magie verschwindet nicht, selbst wenn jemand absolut überzeugt davon ist, dass sie gar nicht existiert. Sie ist die Brücke zur anderen Seite: Sinn wird aus dem Chaos geboren und Chaos ist umgeben von Sinn und Ordnung aus seinen eigenen überschäumenden Kräften. Aber alles, was nicht durch Naturgesetze bestimmt ist, aber auch den Regel des Chaos nicht gehorcht, ist magisch.

In the picture above the gift of living baboon to mummified Ibis-Ptah Moon god (both holy symbols of Toth) is the Udjat-Eye, symbol of order and trade, parts of possible measurement. Ship keel and ship’s rudder form the symbol of Jupiter.

Auf dem Bild oben ist das Geschenk des lebenden Pavians an den mumifierten Ibis-Ptah Mondgott (beides heilige Symbole des Toth) das Udjat-Auge – wiederum Symbol von Ordnung/Sinn und Handel, es repräsentiert die Teiler möglicher Marktgewichte. Schiffskiel und Ruder bilden Jupiters Symbol.

Ahoj!

Markus

 

 

Astrologie

Gespannte Verhältnisse

Liebe Leserinnen und Leser,

ganz wenige nur durchschauen den Irrsinn, den Lilith/Neptun in negativer Hinsicht (die positive ist still, aber es gibt sie) symbolisieren. Und das ist ja auch schwer: die Desinformations-Industrie gewaltig und selbst Teil des Strudels, die alternativ-Medien kaum weniger scientistisch, kaum erträglicher …

1. Artensterben, hornlose Kühe und Umweltvergiftung sind progressiv voranschreitende Mega-Probleme, der 2. kleine Klimawandel hingegen ist natürlichen Ursprungs und lenkt genau davon ab, verdeckt dies mit rührseligen und wildschönen zwei-dimensionalen Bildern aus der Wildnis oder dem photo-shop aus dem Weltall, kanalisiert die notwendige Energie in die falsche, weil nutzlose Richtung: menschengemacht ist ausgedacht von skrupellosen Wissenschaftlern – eine Massenbewegung, die darauf hofft, dass viele der Differenzierung nicht mehr fähig sind, um alle unter der Knute einer angeblich objektiven Wissenschaft („Sauron“ schafft sich mit „künstlicher Intelligenz“ einen Körper) zu versklaven: in Deutschland der nächste greifbare Ausdruck der durch die Zeiten wandernden kollektiven Zwangsneurose, die sich immer wieder Weg bahnt und letztlich in Unterdrückung und kollektivem Leid mündet.

Die kalte Fusion hingegen, schon längst Realität und machbar, verweist darauf, dass alle Energie- und Emissionsprobleme unnötig aufrecht erhalten werden für „politische Zwecke“. Wir bräuchten eigentlich weder Windkraft noch zugepflasterte Äcker mit diesen abstoßenden Solarzellen, noch die moralisch fragwürdige, energieineffiziente, schmetterlingstötende Gülle/Mais-Verklappung, die sich „erneuerbare Energie“ nennt, eine Erfindung der Grünen, landschaftsprägend und zerstörend.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/ist-vielleicht-doch-was-dran-an-der-kalten-kernfusion-16216394.html

Was die Wissenschaftler sagen, ist sakrosankt, sie schrecken vor dem Missbrauch eines offensichtlich kranken Kindes nicht zurück, sind Argumenten in dieser und vielerlei anderer Hinsicht schon lange nicht mehr zugänglich: es wird – wie früher – zum persönlichen Risiko, zu widersprechen. Klug, wie die Schlangen, betreiben sie eine Politik der kleinen Schritte: Impfzwang, Zertifizierung, Homöopathie-bashing, Organ-Spende als moralischer Imperativ, Betrug in der Physik, offener Gesetzesbruch in der Verletzung der Schulpflicht …

https://www.heise.de/tp/features/Fake-News-aus-dem-Universum-4442282.html

… da sind fast alle Dämme gebrochen. Sie selbst halten sich für gut. Eine win-win-situation: denn die Natur arbeitet für sie; und wird´s nicht so schlimm, wird man sich den „Erfolg“ auf die Fahnen schreiben. Wir stehen mitten in der Wissenschaftsdiktatur, vor der Paul Feyerabend* so eindrücklich gewarnt hatte. Auch die Anthroposophen (sie glauben ihr einer Teufel „Ahriman“ sei inkarniert und wandelt als 19-jähriger auf Erden, um recht bald die Massen hinter sich zu bringen) sitzen diesmal – wenig überraschend – mit im Boot.

Wem beim Anblick des Wut-Mädchens vor der UN nicht das kalte Grausen kommt, dem ist kaum mehr zu helfen. Dabei ist man sich durchaus bewußt, dass es kontraproduktiv ist, Schaum vor dem Mund zu zeigen, wenn man die in ihren Augen „minder intelligente“, halbwegs demokratisch organisierte „schafsblöde Herde“ mitnehmen möchte.

Gefährlich für die Liebe ist das Venus/Saturn Quadrat heute Abend. Venus und Saturn sind stark und im eigenen Zeichen. Venus Sehnsucht nach Harmonie, Ausgleich und Schönheit ist groß, Sonne und Merkur sind auf ihrer Seite aber Saturn (wie immer dieser Tage Pluto und Südknoten verstärkt) besteht auf einem klaren Regelwerk, beides passt nicht zusammen. Wir haben vier Planeten (Neptun, Saturn, Jupiter, Venus) stark in eigenen Zeichen – also „heavy business“.

Die dunkel-munkel Mächte zwischen Fische und Steinbock, dort vor allem die Lilith/Neptun Verbindung, prägen den Zeitgeist, während Jupiter das Feuer schürt und zur Überhitzung führt.

Gleichzeitig arbeiten Mars & Pluto aus den Erdzeichen effektiv zusammen, beschließen also real im Steinbock-Wahn neue Regeln und Gesetze, nach denen sich die Leute mit Inbrunst selbst versklaven.

Das Jupiter/Neptun Quadrat hat genau die „over-the-top“-reactions gebracht, die erwartet worden waren, wenn auch unterschiedlich gedeutet: und das hält auch noch an.

Foto Termin ©

aktuell: 25.09.2019

Hoffen wir also auf planetare Entspannung zum Waage-Neumond am 28.09.2019 …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Paul Feyerabend „Erkenntnis für freie Menschen“ SV – S. 170: „Laien können und müssen die Wissenschaften überwachen“.

„Against Method“ – „Wider den Methodenzwang“.

Astrologie

„She´s the Boss“

© Markus Termin, http://www.imkraftquell.de/

Liebe Leserinnen und Leser,

immer öfter im Familienvergleich tauchen Horoskope auf, die scheinbar parallel zur gesellschaftlichen Veränderung im Zuge einer doch langsam zunehmenden Gleichberechtigung dem Mann in der Beziehung traditionell weiblich gedachte Attribute zuordnen, die für die astrologische Bindung in der Partnerschaft sogar dominant sind. Oder Umgekehrt, es ihren Mars sein lassen, der die Nachbarschaft seiner Venus findet.

Es ist – um ein paar Beispiele zu nennen –  seine Venus im Stier, die in ihr Partnerhaus passt. Es ist seine Jungfrau-Sonne, die vom Sohn mit Jungfrau-Mond nach ihrer mütterlichen Energie befragt wird, denn die Mutter kommt – wie, um das zu unterstreichen, aus dem Gegen-Zeichen Fische und hat Mond im Widder.

Ein weiteres Beispiel, das häufiger auftritt, ist schlicht die Umkehrung des klassischen Heiratsmodells: wo er die Sonne habe, sei ihr Mond – so sind nach traditioneller Vorstellung aktiv & passiv perfekt kombiniert und man sieht konservative Paare, wo diese Verbindung größte Gegensätze anderer Planeten – z.B. eine Venus-Opposition – überwindet.

Doch dieser Tage bemerkt der beratende Astrologe eine solche traditionell bevorzugte Verbindung selten, mehr hingegen deren glatte Umkehrung! – : er hat den Mond im Schützen: dort, wo sie die Sonne im selben Zeichen trägt.

Ich beobachte diesen Trend schon seit einigen Jahren im Rahmen meiner astrologischen Forschung. Dabei ist die Umkehrung der astrologischen Rollenbilder ablesbar in der vom Gewohnten abweichenden astrologischen Archetyptik selbst, sogar, wenn man sich nur auf die simple Symbolik der Lichter (Sonne und Mond) beschränkt, mit der sich C.G. Jung auch schon beschäftigt hat in seinem „Synchronizitäten“-Werk über akausale Zusammenhänge.

Sein Mond ist jetzt immer öfter dort, wo sie ihre Sonne hat. In – wie gesagt – glatter Umkehrung der Tradition. Er wäre von Sinnen, wenn er leugnete: she´s the Boss.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Astrologie

„We are family“ – Drachenkopf im Krebs

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wie sicherlich zu bemerken war, wird das Thema „Wohnen“ – also das Krebs-Thema – dieser Tage groß geschrieben: der Trend zum „tiny house“ – zum kleinen Haus – setzt sich zumindest in den Medien fort. Und was ist ein kleines Haus anderes, wie ein Wohlfühlort mit schützender Schale? In der Informationskybernetik kann sonst zum Thema passend aufgeschnappt werden:  Berlin führt eine Mietdeckelung ein (krebst sich ein); – ganz allgemein kommt die Frage auf, ob und wie man und frau sich in den übervölkerten Städten wohl fühlen kann – und Krebs Seehofer hat das Rezept parat: zieht doch auf´s Land, wo die Mieten erschwinglich sind. Die Heimat-Frage wird gestellt.

Zwei Finsternisse (also Wandelereignisse) stehen an: am 2. Juli und am 16. Juli – die erste eine Sonnenfinsternis auf 10:38° Krebs, die zweite eine partielle Mondfinsternis auf 24:04° Krebs, die den Vorteil hat, bei uns sichtbar zu sein. Damit wird die Aufmerksamkeit auf die Mondknoten gelenkt: Drachenkopf und Drachenschwanz, Rahu & Ketu, die Sonnen- und Mondfresser oder – mehr wissenschaftlich betrachtet – jener Punkt, an denen die Mondbahn die Ekliptik kreuzt, der sich in einem 18 Jahre, 7 Monate und 9 Tage währenden Rhythmus meist rückläufig durch den Tierkreis arbeitet.

„Chepre“ – das ägyptische Symbol für Krebs ist der Skarabäus, Fotos Termin ©

Aber nicht nur um´s Wohnen geht´s beim Mondknotenthema Krebs/Steinbock. Es geht um Fragen der Würde und der persönlichen Integrität: wir sehen das z.B. bei Julian Assange, dem Krebs*, dessen Würde aus dem Off, aus dem Steinbockzeichen mit Füßen getreten wird, als hätte er kein Anrecht darauf.

Mit Südknoten, Ketu im Steinbock bei Saturn und Pluto verspielt die Herrschaft ihre letzte Glaubwürdigkeit – sie tut das auf einer anderen Ebene – Krebs Geborener Manfred Weber* – durch Postengeschachere auf höchster EU-Ebene, die die vollzogenen EU-Wahlen gleich wieder zur Farce werden lassen – was immer man von Weber halten mag.

Aus nahezu uralter Zeit – so brav, so harmlos, so lieb – kommt das Grundgefühl des Mondknotens im Zeichen Krebs, wie es sein könnte und sollte, hätten wir nicht diese schwere Battle am Laufen, bei der es – wie immer – um´s Ganze geht:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Assange hat seinen Mondknoten Nord im Zeichen Wassermann, Weber tatsächlich im Zeichen Krebs. Auch der Abgang der Krebs-Frau Merkel wird im Steinbock-Tagebau vollzogen …

 

 

Astrologie

Zwischenbilanz – Jupiter im Zeichen Schütze

https://de.wikipedia.org/wiki/Jupiter_(Mythologie)

Liebe Leserinnen und Leser,

vom 09.11.2018 bis zum 02.12.2019 weilt Jupiter im Zeichen Schütze – gegenwärtig in seiner ca. 4-monatigen Rückläufigkeitsphase. Grund genug, mal zu gucken, was Jupiter bislang gebracht hat, und ob es wirklich einen markanten Unterschied zur Jupiter-in-Skorpion-Phase gibt. Sicher werden Sie bemerkt haben, die alle Medien dominierende #MeeToo Debatte ist abgeebbt. Auch der Zirkus um die Frage der „richtigen“ sexuellen Identität verliert an Bedeutung. Stattdessen finden wir im Netz (und anderswo) immer häufiger solche Impulse:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/propagiert-der-march-for-science-ein-unkritisches-bild-von-wissenschaft-16178582.html

Philosophische Mathematik I

Wer aufmerksam die Auslagen in den Buchhandlungen betrachtet, bemerkt eine regelrechte Renaissance der Philosophie – selbstverständlich auf unterschiedlichsten Niveau-Stufen. Das ist Jupiters Geltungsbereich. Reise, Philosophie, Ausblick. Innerhalb der wissenschaftlichen Community finden sich kritische Stimmen, die von überblickender Warte neue Denkansätze fordern, weil einzelne DissidentInnen zu begreifen beginnen, dass Mathematik ein Labyrinth ist, von dem wir keine endgültigen Antworten erwarten können:

Bildergebnis für Lost in Math

Dem steht natürlich eine ganze Armada am Bestand regelrecht klebender Traditionalisten, die mit allen Mitteln photo-shop-designte Bilder von Dingen in die Öffentlichkeit pushen, die nicht existieren: also „Schwarze Löcher“ oder „Gravitionswellen“; – diejenigen, die sich hier fortschrittlich gebärden, sind die Saturn/Pluto/Südkonten-Traditionalisten, die gewaltig an ihrem unhaltbaren System zur Welterklärung hängen. Unterstützt werden sie durch die Sextilstellung von Neptun im Zeichen Fische: Lüge, Verschleierung. Sie haben viel zu verlieren und fürchten sich – vielleicht zu Recht – auf einer persönlichen Ebene vor dem Einbruch des Irrationalen. Die Öffentlichkeit versteht die Ergebnisse ihrer „Forschungen“ kaum, ein gewaltiger Aufwand der Ablenkung. Trost: „Wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch“ – auch das Gute muss, obwohl leise, gewaltig und mächtig geworden sein, wenn so viel Lug & Trug nötig zur Niederhaltung ist.

Die Hysterie um den „menschengemachten Klimawandel“ nimmt derweil religiöse Ausmaße an – man diffamiert „Klimaleugner“, als würden wir eine Rolle rückwärts machen in die Zeiten der Inquisition. Der Wasserspiegel in Hamburg bleibt derweil stabil. Trotzdem fordern Wissenschaftler nichts weniger, als die Weltherrschaft – und spannen ein fast noch Kind – im Steinbock geboren – als missbrauchte Autorität vor ihren Wagen.

Jupiters negative Seite ist die mangelnde Differenzierung: es scheint kaum möglich, für Umweltschutz zu sein (eigentlich: Wiederherstellung und Säuberung der bereits schlimm versauten Erde), und dennoch gegen unbegründetes Schulschwänzen am Freitag; – ebenso, wie es kaum möglich ist, für Europa zu sein, aber gegen das „Sanfte Monster Brüssel“ – Differenzierung fällt flach: das ist zusätzlich ein Resultat der Tatsache, dass Jupiter das ganze Jahr im Quadrat zu jenem Neptun in Fische verbringt, den – wer auch immer – „anzapft“, um seine „Wahrheiten“ als alternativlos zu verkaufen.

Ende 2020 beginnt bekanntlich ein neuer Jupiter/Saturn Zyklus Anfang Wassermann, nachdem Jupiter und Saturn (und Pluto) Steinbock, die alte Zeit nochmal sehr mächtig gemacht haben werden. Wir sind am Ende eines 20-Jahres Zyklus – durchhalten!

Im persönlichen Horoskop kommt es – wie immer – vor allem darauf an, wo in ihrem Horoskop diese Bewegungen stattfinden, um von Jupiters Weisheit zu profitieren. Jupiter allein zwingt nicht: er verteilt Geschenke. Wer sie nicht will, verschmäht oder übersieht, den lässt er stolz zurück.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus