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Astrologie in der Nachfolge der heiligen drei Könige
Liebe Leserinnen und Leser,
so eine Sonnenfinsternis – wie hier in Nordamerika – lässt die ganze Natur den Atem anhalten und macht allen Lebewesen klar, dass der freischwebende Zustand im All der normale ist, und wir ganz der Sicherheit entbehren, wenn uns die Sonne nicht hält: der Schatten des Mondes hat seine Ursache in unserer eigenen Vergangenheit, denn es gab ihn nicht, solange Mond und Erde ein Himmelskörper waren, bevor sich die Formen auf beiden Himmelskörpern mineralisierten, die einer waren, wie Rudolf Steiner plausibel darlegt und auch von der Astronomie angenommen wird. Bei so einer Sonnenfinsternis – wer sie gesehen hat, weiss das – empfinden wir uns plötzlich – und mit uns die ganze Natur – in der Gegenwart des Alls, denn selbst die Grillen hören auf zu zirpen. Die sozialen Veränderungen kommen aus dem Erlebnis der Seele, wegen der durch den Schatten des Mondes, der die Erde trifft, Verbindung zwischen Mond & Erde: wie eine Brücke ist dieser Schatten, so dass Wesen vom Mond während der Finsternis anderen Einfluss ausüben können, sofern sie aus dem Schatten-Reich kommen, als die im reflektierten Sonnenlicht gespiegelten. Und, klar, das macht uns unbehaglich … der Löwe-Mut verblasst für kurz, bis wieder die Sonne scheint:
Diese Sonnenfinsternis findet in genauem Trigon zu Uranus rückläufig im Zeichen Widder statt – der den Wandel fördert, insbesondere was Pionierleistungen im retrograden Bezug betrifft. Heute ist aber noch das Quincunx Sonne/Chiron zwischen Löwe & Fische –
– mal gucken, was dabei rauskommt – der Löwe oben aus dem Prager Zoo sieht nicht so aus, als würde er gern schwimmen – selbstbewusste Löwe-Handlungen sind dem Fische-Menschen oft zu laut, zu bestimmend, macht zuviel Karma – oder umgekehrt: Karma machen als Waffe der Feigen (in Barcelona) – Lilith/Saturn aus dem Schütze-Zeichen machen das etwas schräge (queer), zumindest Zeichen-mäßige Feuertrigon komplett – und geben die Energie der astrologischen Drachen-Figur dem Jupiter in Waage – möge guter Frieden sein mit Waage-Ausgleichs-Kraft …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
im Gegensatz zu anderen Systemen sogenannter numinoser Art – die uns in einer verständlichen Sprache das Wirken der Gottheit vermitteln – kommt die Astrologie – wie schon C.G. Jung differenzierte – ohne den Zufall aus. Bei den anderen Systemen: den Karten oder dem I Ging – ist immer sogar absichtlich ein Zufallsmoment vor die Legung und den Wurf geschaltet, und dieses Element macht geradezu das Wesentliche aus.
Um die Welt der Götter und deren Botschaften überhaupt empfangen zu können – so teilen diese Systeme mit, bedarf es der Drehtür des Zufalls: der kausale Grund öffnet sich nur dann dem Sinn, wenn man ihn verlässt.
Die Systeme des Zufalls mögen ihre Berechtigung haben – die Astrologie jedoch zeigt auch ohne den Zufall ein deutbares Ergebnis. Nur den Zeitpunkt muss man bestimmen. Für mein Tageshoroskop unten habe ich mir drei unterschiedliche aber eindeutig mit Ja/Nein beantwortbare Fragen gestellt, und alle wurden differenziert durch dieses Horsokop auch wirklich abgebildet (Mars im Ausland in Löwe-Stadt, oder Pluto rückläufig in der Nachbarschaft) – also durchaus eine Entscheidungshilfe. Bereits Skorpion aufsteigend zeigt mir das Thema des Tages: Vorstellungs-gebunden – oder positiv: magisch visionär. Ich selbst als Fragender bin der Mars im Zeichen Löwe: und mein gespanntes Verhältnis zu Neptun wird durch den freundlichen Blick gemildert, den Venus aus dem Familienzeichen Krebs auf meinen Aszendenten geworfen hat. Und ich bin ja auch der Mond im Zeichen Fische.
Nun steht schon die Geschichte (die ich aber für mich behalte), die das Horoskop aus der Realität 1:1 überträgt.
Das Mond/Saturn Quadrat stört natürlich ganz schön bei allen Fragen – hier gilt es anzusetzen, um die gegebenen Bedingungen der Realität zu verändern. Da es um (Mond) innere Haltung, Heimat, Exil und die Madonna in den Fischen geht und der Saturn in Haus 2 mit dem Wert und dem Status hadert, zeigt das Quadrat vielleicht im wahrsten Sinn des Wortes die Baustelle an. Morgen weiß ich mehr und mache mir wieder ein Tageshoroskop zu meinen 3 Fragen, die sich zufallsfrei in der Grafik ihrer Klärung anbieten. Hoffnung macht Jupiter als Herr von Haus 5 und 2 – Kreativität und Verdienst gehen Hand in Hand unter harmonischen Winkeln beidseitig und mit einer freundlichen gesellschaftlichen Stellung in Haus 11 – so war das ja auch geplant …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
hier geht es auf subtile Weise um den neuen König. Wer allgemein und individuell diese Rolle trägt. Der „angeknabberte“ Mond, der einen Teil der Sonnenkraft nicht spiegeln kann, wenn er vom Erdschatten daran gehindert wird, steht freilich im Zeichen Wassermann – und drückt somit irgendwo den Unwillen des Volkes aus – einerseits, weil das Volk sowieso eine Gemeinschaft ist und es zu den Paradoxien des Wassermann-Zeichens gehört, sowohl den Individualismus, als auch die Gemeinschaft zu repräsentieren, andererseits, weil er eben verdunkelt ist.
Da unsere Kanzlerin einen Wassermann-Mond hat und bei uns das Königs-Prinzip vertritt, gestatte ich mir trotz Venus/Venus-Transit ihrer Majestät ihren Abgang nach den Wahlen vorauszusagen. Als geschlagene Siegerin. Auf irgendeine Weise wird Schütze Schulz es doch schaffen, mit einer geflickschusterten Koalition.
Mag sein, es ist mein eigenes viele Planeten-in-Wassermann-Naturell, das mich gegen die gähnende Langeweile vorhersagbarer Wahlergebnisse anschreiben lässt. Vielleicht liegt es auch am Favoritentum, dem schon manches sicher geglaubte Wahlergebnis zum Schluss entglitten ist, wenn die Pythia des Volkes sprach.
Bislang hatte ich Angela Merkels Horoskop nicht aus der Perspektive der Mond/Sonnenfinsternisereignisse jetzt im August gesehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Foto Hofmann ©, Grafik Richard Teschner
Liebe Leserinnen und Leser,
„Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und wieder nieder zur Erde muß es.
Ewig wechselnd.
… „
– so wusste es jedenfalls unser Goethe. Es gibt ja Astrologen, die unsere Kunst betreiben, ohne Wiedergeburt in Betracht zu ziehen. Der Frage, warum denn dann Menschen solch eindeutiger Prägung überhaupt geboren werden, stellen sich sogar die Mehrzahl der Astrologen gar nicht, und wie alles, lässt sich auch die Astrologie ohne besonderen Tiefgang betreiben, wie unterer Band vom ansonsten über jeden Zweifel erhabenen Chiron-Verlag anschaulich zeigt. Nahezu niemand in diesem Band, der keinen Coteau vor den Wissenschaftlern macht, schlicht, weil man nicht tief genug in deren Lehre eingedrungen ist, um ihre Lügen zu durchschauen und der eigenen wahren Lehre mit Ehrfurcht zu begegnen:

Fündig wird man eigentlich nur bei dem Genie Oskar Adler. Und auch dann nur, wenn man seine vorsichtigen Anmerkungen zu interpretieren weiß. Er sagt es charmant, aber beharrlich den Hinweis austeilend:
„Es ist, als hätte man all das vergessen, und nur die Stimmung eines solchen Lebens wäre zurückgeblieben, die leise Ahnung eines verflossenen Künstlerlebens … „, schreibt er z.B. zum Waage-Aszendent. Oskar Adler (04.06.1885 05.35 Wien) – obwohl einer der besten Astrologen, Musiker, Arzt – überall praktisch intensiv tätig – ist – nach einer kurzen Renaissance durch den ebenfalls verdienstvollen Hugendubel-Verlag – nahezu vergessen. Er schreibt zu gut, ist zu intelligent. Das mag man nicht in deutscher Sprache: schon lange sind wir nicht mehr das Land der Dichter & Denker. Er gibt den entscheidenden Hinweis, so einfach und klar, wie die ägyptische Hermes-Waage (und auf demselben Prinzip beruhend): der Aszendent ist das Sonnenzeichen der letzten Existenz.
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Mit solchem Wissen ausgestattet, kann man nun tüchtig prüfen. Es ist ein weites Feld für Pädagogen, Therapeuten und Eltern: so manch einer, der sich das Verhalten des Sprösslings nicht erklären kann, dem erhellt sich der analytische Blick dann, wenn er oder sie in Rechnung stellt, wie mindestens die erste Lebenshälfte noch ein Abschied-Nehmen von den dominaten Themen der letzten Nativität ist. Hat man z.B. bei einem Wassermann-AC das unbedingte Gefühl, der Horoskopeigner neige sehr früh dazu, seine gesamte Umgebung wie seine Bediensteten zu behandeln, so kann man – wenn der Wesenszug beharrlich und gleichzeitig irrational ist – davon ausgehen, dass es ihm tatsächlich schwer fällt, in dieser Inkarnation keine Diener mehr zu haben. Nicht selten ist die Beharrlichkeit, sind die Trägheitskräfte so gross, dass man lieber untergeht, als inzwischen irreale und wertlose Privilegien aufzugeben. Eine Psychologie, die solches in Betracht zieht, wäre mehr, als Fischen im Trüben.
So klärt sich auch die berühmte Streitfrage, was denn wichtiger sei, Aszendent oder Sonnenstand: wer nach der Lebensmitte immer noch den Qualitäten des Aszendenten unausweichlich anhängt, hat schlicht den Abflug verpasst: das ist zwar üblich und kann allenthalben beobachtet werden – aber das Ziel der Entwicklung ist natürlich, die innere Sonne zum Strahlen zu bringen (und nicht nur sprichwörtlich), wie sie es frei und selbstbewußt in Christus soll. Alles andere ist Mumpitz.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
die Merkur-Kraft verbindet sich, schon ihre Rückläufigkeit anstrebend, mit dem Zeichen des Löwen. Aus dieser Richtung vermittelt er dem Löwen Wissen und Intelligenz (oder dem Haus, das in Deinem Horoskop Löwe ist – (bei Waage-AszendentInnen oft das der Gemeinschaft, Freundschaft) – wenn Mars ins Zeichen kommt, wird Löwe jagen, – , – ; – aber jetzt muss erstmal Klugheit in seinen großen Sonnenkopf. Mars kämpft noch mit Gefühlen im Zeichen Krebs. Biene in Sonnenblume.
– das Energie-Zentrum letohrádku Hvězda – dort das Untergeschoss, das die ganze, nach den Himmelrichtungen und Energiezentren gesetzte Anlage in einem Raum wie in den Pyramiden bündelt … und natürlich im Zeichen Löwe bezogen auf das Grundhoroskop von Praha. Das Schloss Stern: letohrádku Hvězda – wörtlich „Sommerschlösschen Stern“ hatte mal ein anderes Dach, hat sich aber als Energiekonzentration dennoch erhalten – zumindest behauptet das der Adler – oder sein Vertreter, der Bussard – wie er sich spiralig der alten Dachstruktur folgend in die Höhe schraubt, wie nur irgendein Luft-Dschinn im Märchen. Und es ist einer der drei erhaltenen quasi rein astrologischen Kultbauten, Stonehenge, das Pantheon in Rom und eben letohrádku Hvězda – Schloss Stern. Merkur hat in den Löwen gewechselt, ist Vorbote der Sonne – der Sommer wird groß aber kündet doch schon in nordhalbkuglig glitzernder Lichtfülle von der nunmehr wieder absteigenden Bahn der Sonne. Die Falken …
… aber doch auch im Ringen um das Zeichen Skorpion begriffen, oder – geläutert! –
– … Adler – und das in der Löwe-Stadt. Rudolf Steiner charakterisiert den Löwen so:
O Löwe: deine Kraft
Aus der Sprache,
Die in Jahr und Tag
Der Umkreis in mir wirket –
O Adler: deine Kraft
Aus der Sprache,
die das Erd-Entsprossene in mir erschafft.
Man kann ihn natürlich hier wie anderswo den vier heiligen Tieren nicht entreißen, aber bemerkenswert, dass Rudolf Steiner später für Maß und Zahl die Orient-Kuh nimmt, statt den Stier. Es ist nicht sein einziger Versuch, die Astrologie einerseits immer 1:1 der Tradition gemäß um- und einzusetzen, und andererseits ein Detail anzufügen, das seiner Meinung nach umgekehrt, verwechselt, ausgetauscht sei. Wo dort genau die Grenzlinie verläuft, ist für den geschulten Astrologen natürlich spannend. Was wußte Rudolf Steiner genau von Astrologie? Dem Löwen ordnet er nach der römischen Interpretation Jupiter zu und den 12-er Kräften, dem Umkreis überhaupt (Thomas`Astrologie noch verinnerlicht?!). Dem Adler/Skorpion die Sprache, weil er – durchaus klassisch – diese mit Mars verbindet – anders als die klassische Astrologie für die Mars Kriegsgott ist, doch die Zuordnung Skorpion – Mars bleibt akzeptiert. An das platonische Jahr hält er sich genau, Angelpunkt ist 1413. Mithin hat man den Eindruck, dass er sich phasenweise sehr intensiv mit Astrologie befasst hat, aber zumindest mit der individuellen Horoskopie nicht so intensiv, wie Elisabeth Vreede, deren Hilfe er in Anspruch nahm, und dabei betonte, damit nur am Rande zu tun zu haben (medizinischer Kurs). Dennoch ist seine Kenntnis durchaus so genau, dass er Details ausdifferenziert und mit seiner geistigen Sicht korrigiert, wie z.B. das Sextil in „Der menschliche und der kosmische Gedanke“.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
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