Europa

Dr. Christian Drostens Mond/Jupiter Opposition

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn der Mond im Steinbock läuft, ist das für Krebs-Mond Leute, wie Christian Drosten einer ist, die Gegenfrequenz, also eher frustrierend. Warum aber auf Wikipedia plötzlich Christian_Drostens Geburtsdatum auftaucht – also freigegeben ist – kann ja eigentlich nur eine Falle sein. Für uns und vielleicht auch für Christian Drosten. Für uns, weil durchaus die raffinierte Absicht unterstellt werden könnte, man hat das Geburtsdatum absichtlich öffentlich gemacht, damit sich die AstrologInnen dem annehmen und man anschließend auf den Skandal verweisen kann, dass selbst dieser schlimmer Aberglaube, die Astrologie, den armen wissenschaftlich redlichen Drosten ungerecht verfolgt und damit noch an seiner wichtigen lebensrettenden Arbeit hindert. Die andere Möglichkeit wäre, dass man ihn bereits fallen gelassen hat, weil sich möglicherweise ein Skandal anberaumt, der mit Neptun und dem Wasserschaden um Christian Drostens Doktorarbeit zu tun hat. In jedem Fall ist es nicht Wikipedia-typisch, das Geburtsdatum eines Naturwissenschaftlers zu veröffentlichen, jedenfalls der jüngeren Generation.

Und dann natürlich die zweite Frage: Drosten hat uns nicht gebeten, sein Horoskop öffentlich auszustellen – ist das nicht ethisch bedenklich? Auf jeden Fall, das ist es – Ausnahmen sind aber – wie ich finde – dann gestattet – wenn die Person in der Öffentlichkeit steht und sich zutraut, durch sein Urteil sehr viele Menschen zu beeinflussen. In diesem Fall ist ein öffentliches Horoskop entweder nützlich für die Person – „egal, was ihr redet, Hauptsache ihr redet … “ oder Notwehr für´s Volk – damit wir wenigsten wissen, wie wir dran sind. Der rechtliche Grauraum entsteht, weil man Astrologie ohnehin für etwas Unwirkliches halten will.

Zwischen Falle und moralischer Indifferenz bewegen wir uns also, wenn wir in Drostens Horoskop Anzeichen suchen, die darauf hindeuten, dass möglicherweise das Schauspieltalent sein größtes sein könnte. Und man soll sich nicht zu früh freuen – auch die Bundesregierung hat sich wohl schon einen anderen Chefberater besorgt, damit der Panzer eventuell auch ohne den Maschinisten weiter Dienst tut … Mit anderen Worten: es wäre denkbar, dass die Erpressung auch dann weiter anhält, wenn Drosten wirklich in Schwierigkeiten kommt wg. Neptun, dem Wasserschaden im Keller der Goethe-Universiät. Goethe und Deutschland haben bekanntlich den Mond im Zeichen Fische, wo Neptun über-läuft.

Das untere Horoskop ist von gestern mit der exakten Mond-Opposition (durch die Krebs-Eigenschaften kommt er so teddybärig rüber) und magischer Weise nicht nur dem Nordknoten, sondern auch dem Glückspunkt über seiner Sonne im Zeichen Zwillinge. Über seinem Nordknoten im Zeichen Steinbock steht gerade direktlaufend Saturn, die Bürde, doch dann kommt gleich Jupiter, schon wieder der Erfolg, der ihn mit eigenem Jupiter in Steinbock dieses Jahr gar nicht verlassen will. Im unteren Horoskop sind Saturn und Jupiter weiter gezogen und bilden ein Trigon aus dem Wassermann-Luftzeichen zu Drostens Sonne. Aber Pluto wird schon Ende Februar 2021 über seinem Mondknoten im Steinbock (hin zu öffentlichen Würden) stehen. Das könnte aber umgekehrt nach 2 Bundesverdienstkreuzen durchaus bereits mit den Folgen missbrauchter (Pluto) Verantwortung (Steinbock) zu tun haben, sollten sich die Merkwürdigkeiten um die Neptun-Wasser-geschädigte Doktorarbeit nicht felixverkrullen lassen.

Die nicht ganz genaue Radix-Opposition Neptun-Saturn (Zuckerwürfel im Wasserglas, Döbereiner) ist – wenn sie in der unterdrückten Form gelebt wird – durchaus so eine „Catch me, if you can“-Konstellation, sorry to say … zumal Neptun im Schützen die größte Sehnsucht (Neptun) nach Anerkennung (Jupiter Herr von Schütze in Steinbock rückläufig) seiner Weisheit (Schütze) verspürt … oh … oh – geht ins Ausschuss Video oben … for full value information …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Christian Drosten, 12.06.1972, 12:00 (keine Zeit) außen 21.10.2020 17:28

Innen Chr. Drosten, außen 22.02.2021 14:00

Fragen

Venus im Krebs: wo daheim? – ; Astrologie und Wiedergeburt

Foto Hofmann ©, Grafik Richard Teschner

Liebe Leserinnen und Leser,

„Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und wieder nieder zur Erde muß es.
Ewig wechselnd.

… „

 – so wusste es jedenfalls unser Goethe. Es gibt ja Astrologen, die unsere Kunst betreiben, ohne Wiedergeburt in Betracht zu ziehen. Der Frage, warum denn dann Menschen solch eindeutiger Prägung überhaupt geboren werden, stellen sich sogar die Mehrzahl der Astrologen gar nicht, und wie alles, lässt sich auch die Astrologie ohne besonderen Tiefgang betreiben, wie unterer Band vom ansonsten über jeden Zweifel erhabenen Chiron-Verlag anschaulich zeigt. Nahezu niemand in diesem Band, der keinen Coteau vor den Wissenschaftlern macht, schlicht, weil man nicht tief genug in deren Lehre eingedrungen ist, um ihre Lügen zu durchschauen und der eigenen wahren Lehre mit Ehrfurcht zu begegnen:

Astrologie und Wissenschaft - Ulrike Voltmer und Reinhardt Stiehle (Hrsg.)

Fündig wird man eigentlich nur bei dem Genie Oskar Adler. Und auch dann nur, wenn man seine vorsichtigen Anmerkungen zu interpretieren weiß. Er sagt es charmant, aber beharrlich den Hinweis austeilend:

„Es ist, als hätte man all das vergessen, und nur die Stimmung eines solchen Lebens wäre zurückgeblieben, die leise Ahnung eines verflossenen Künstlerlebens … „, schreibt er z.B. zum Waage-Aszendent. Oskar Adler (04.06.1885 05.35 Wien) – obwohl einer der besten Astrologen, Musiker, Arzt – überall praktisch intensiv tätig – ist – nach einer kurzen Renaissance durch den ebenfalls verdienstvollen Hugendubel-Verlag – nahezu vergessen. Er schreibt zu gut, ist zu intelligent. Das mag man nicht in deutscher Sprache: schon lange sind wir nicht mehr das Land der Dichter & Denker. Er gibt den entscheidenden Hinweis, so einfach und klar, wie die ägyptische Hermes-Waage (und auf demselben Prinzip beruhend): der Aszendent ist das Sonnenzeichen der letzten Existenz.

IMG_5781Foto Termin ©

Mit solchem Wissen ausgestattet, kann man nun tüchtig prüfen. Es ist ein weites Feld für Pädagogen, Therapeuten und Eltern: so manch einer, der sich das Verhalten des Sprösslings nicht erklären kann, dem erhellt sich der analytische Blick dann, wenn er oder sie in Rechnung stellt, wie mindestens die erste Lebenshälfte noch ein Abschied-Nehmen von den dominaten Themen der letzten Nativität ist. Hat man z.B. bei einem Wassermann-AC das unbedingte Gefühl, der Horoskopeigner neige sehr früh dazu, seine gesamte Umgebung wie seine Bediensteten zu behandeln, so kann man – wenn der Wesenszug beharrlich und gleichzeitig irrational ist – davon ausgehen, dass es ihm tatsächlich schwer fällt, in dieser Inkarnation keine Diener mehr zu haben. Nicht selten ist die Beharrlichkeit, sind die Trägheitskräfte so gross, dass man lieber untergeht, als inzwischen irreale und wertlose Privilegien aufzugeben. Eine Psychologie, die solches in Betracht zieht, wäre mehr, als Fischen im Trüben.

So klärt sich auch die berühmte Streitfrage, was denn wichtiger sei, Aszendent oder Sonnenstand: wer nach der Lebensmitte immer noch den Qualitäten des Aszendenten unausweichlich anhängt, hat schlicht den Abflug verpasst: das ist zwar üblich und kann allenthalben beobachtet werden – aber das Ziel der Entwicklung ist natürlich, die innere Sonne zum Strahlen zu bringen (und nicht nur sprichwörtlich), wie sie es frei und selbstbewußt in Christus soll. Alles andere ist Mumpitz.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Vollmond, Weltbild

„Goethe-Vollmond“

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goethe-vollmondNürnberg, 16.09.2016 21:00 Nürnberg – Foto Termin ©, Hover Wilderness, East Lake

Mephistopheles ernsthaft:

„Als Gott der Herr – ich weiß wohl auch, warum –

Uns aus der Luft in tiefste Tiefen bannte,

Da, wo, zentralisch glühend, um und um,

Ein ewig Feuer flammend sich durchbrannte,

Wir fanden uns bei allzugroßer Hellung

In sehr gedrängter, unbequemer Stellung.

Die Teufel fingen sämtlich an zu husten,

Von oben und von unten auszupusten;

Die Hölle schwoll von Schwefelstank und – säure:

Das gab ein Gas! das ging ins Ungeheure,

So daß gar bald der Länder flache Kruste,

So dick sie war, zerkrachend bersten mußte.

Nun haben wirs an einem anderen Zipfel:

Was ehemals Grund war, ist nun Gipfel.

Sie gründen auch hierauf die rechten Lehren,

Das Unterste ins Oberste zu kehren.

Denn wir entrannen knechtisch heißer Gruft

Ins Übermaß der Herrschaft freier Luft.

Ein offenbar Geheimnis, wohl verwahrt,

Und wird nur spät den Völkern offenbart. (Ephes 6/12.)“

Faust:

„Gebirgsmasse bleibt mir edel-stumm;

Ich frage nicht woher und nicht warum.

Als die Natur sich in sich selbst gegründet,

Da hat sie rein den Erdball abgeründet,

Der Gipfel sich, der Schluchten sich erfreut

Und Fels an Fels und Berg an Berg gereiht,

Die Hügel dann bequem hinabgebildet,

Mit sanftem Zug sie in das Tal gemildet.

Da grünts und wächsts, und um sich zu erfreuen,

Bedarf sie nicht der tollen Strudeleien.“

Mephistopheles:

„Das sprecht ihr so! Das scheint euch sonnenklar,

Doch weiß es anders, der zugegen war.

… „

Faust, Zweiter Teil 4. Akt

Liebe Leser,

ganz Jungfrau-Fische Signatur in Bildern der Wasser-Sehnsucht – im weitesten Sinn – bei Goethe …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, August

Reich der Mütter Reim von Johann Wolfgang von …

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Liebe Leser,

Goethe – dessen Geburtstag heute ist (wenn er nicht schon reinkarnierte – unwahrscheinlich jedoch; – wg. massiver Geist-Transformation … ), schreibt im Faust kaleidoskopisch, hologrammatisch: das heißt, ein jeder zentrale Satz steht nicht nur im Zusammenhang, sondern unmittelbar für sich, und kann in fast jeder Lebenslage – die unzufällig die unsrigen sind – zitiert werden:

„Zurückgeblieben sind wir dem Tageslicht,

Zwar Personen nicht mehr,

Das fühlen, das wissen wir,

Aber zum Hades kehren wir nimmer!

Ewig lebendige Natur

Macht auf uns Geister,

Wir auf sie vollgültigen Anspruch.“

(Goethe, Faust II, 3. Akt)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Jupiter in Jungfrau – Opposition Chiron

Chiron

Wenn im Unendlichen dasselbe

Sich wiederholend ewig fließt,
Das tausendfältige Gewölbe
Sich kräftig ineinander schließt;
Strömt Lebenslust aus allen Dingen,
Dem kleinsten wie dem größten Stern,
Und alles Drängen, alles Ringen
Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.

J.W. v. Goethe

Liebe Leser,

so hat im Vers alles seine Ordnung  – aber ist´s in Wirklichkeit auch so? Sind die Harmonia Mundi heuer schon und ideal für den Menschen geordnet? Und ist solches überhaupt möglich und denkbar in einer Welt, die sich aus Gegenteilen konstituiert?

Und wenn nicht, spielt das überhaupt eine Rolle? – oder ist nicht vielmehr Goethes Jungfrau-Sonne – Fische-Mond Kraft eben Kraft des Verses und seiner Ordnung auf einer tieferen Ebene Heimat gebend?

Würde man mehr glauben – im Sinne des Fische-Zeichens – man würde Chiron als Heiler erleben – doch Jupiter – wie immer – besteht auf sein Recht – und ist in Jungfrau im Gegenzeichen – unerbittlich praktisch bis zum Wahnsinn – und obendrein (kommt erschwerend hinzu) – hat Jungfrau auch noch Recht – denn der Nordknoten steht daselbst im Zeichen Jungfrau: praktisches Denken ist daher richtig.

Beten lohnt sich wegen dieser Oppostionen schon lange: auf daß mit der Opposition Chiron/Jupiter Jupiter statt aufgeblasen, weise sei, der Gott verzeih …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Uranus/Merkur Konjunktion in Widder

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

wer behauptet, der einwandernde Islam sei irgendwie völkerfremd oder neu, hat Goethe, Friedrich Rückert, Karl May oder Hans Wollschläger, Hauff und Steiner nicht gelesen, und die Hafis-Lieder:

„Soll ich von Smaragden reden, die dein Finger niedlich zeigt?
Manchmal ist ein Wort vonnöthen,
Oft ist’s besser daſs man schweigt.
Also sag’ ich: daſs die Farbe
Grün und augerquicklich sey!
Sage nicht daſs Schmerz und Narbe
Zu befürchten nah dabey.
Immerhin! du magst es lesen!
Warum übst du solche Macht!
„So gefährlich ist dein Wesen
Als erquicklich der Smaragd.“

Divan, Goethe, „Bedenklich“ S. 53

Bei Karl May: der Inspirator meiner Jungend mit Kara Ben Nemsi und Hatschi Halef Omar: geniale Wandlung von „Old Shatterhand“ aus dem wilden Westen … wie die Szenarien sich gleichen:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=32213#more-32213

Schreiben tut Rober F. Kennedy Junior – und was er sagt, hat Gewicht …

Wir jedoch sollten uns den Divan nicht nehmen lassen. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen, die kommen, werden unsere Kulturen erneut vermischen, und schon früher sind dabei so großartige Dinge, wie die Kathedralen herausgekommen …

Wär natürlich notwendig, Grausamkeiten zu überwinden … die Nerven liegen ja schon länger blank – Humor geht flöten. Wir müssen die Opfer in die Mitte nehmen und gegen den Hass singen* oder schweigen. Oder besser: beten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* bei genauerer Überlegung erweist sich dieser Gedanke als absurd, denn „Singen“ kann eigentlich nicht „gegen“ sein …

 

Weltbild

„Versuch über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“

Schiller: 10.11.1759 22:30 Marbach

Liebe Leserinnen und Leser,

„Versuch über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“ – der Titel von Schillers medizinischer Dissertation – ein Arzt also – ein geistiger Doktor – gerne würde ich die Schiller-Bewunderung teilen – allein – ich kann es nicht – wann immer ich mich einzulesen versuche in „Die Räuber“ – es scheitert an meinem Merkur im Wassermann – gegen den Skorpion-Merkur Schillers – darf ich behaupten, dass ich – Schillern zum vermessenen Gegensatz  – wirklich an der Freiheit interessiert bin?

Goethe: 28.08.1749 12:00 Frankkfurt

Als Fische-Sonne kann ich Goethe nicht vorbehaltslos verstehen, aber sein Jupiter & Mond in den Fischen läßt mich nicht kalt. Aus dem West-östlichen Divan:

Projekt Gutenberg-DE – SPIEGEL ONLINE

„Bösen Felsweg auf und nieder
Trösten, Hafis, deine Lieder,
Wenn der Führer mit Entzücken
Von des Maultiers hohem Rücken
Singt, die Sterne zu erwecken
Und die Räuber zu erschrecken.“

Was ich natürlich nicht wußte: wie europäisch Schiller dachte. Vielen Dank, Hermann!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen, Poetry

Fragehoroskop bei Fische Mond

Liebe Leserinnen und Leser,

 „Wilhelm Meister“ lesen?

Frage zu Wilhelm Meister lesen: 02.12.2011 17:40

Diese Frage stellte ich mir zu Fische-Mond. Aber es war eher eine Intuition. Und wirklich: die Geschichte ist ein Einweihungsweg! Im Horoskop steht Chiron ganz an der Spitze des 10. Hauses, dem bei Goethe die Farbe Rot entspricht: oder „Phantasie und Vernunft“, anteilig des „Schönen“. „schön“ steht da …

Zum Text Wilhelm Meister: Projekt Gutenberg-DE – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur

Es sei noch etwas früh, sag der Aszendent – ich lese mich trotzdem neugierig  hinein. Denn Mond steht in Haus 10 – wie bei Goethe in den Fischen – nur bei ihm in Haus 4 – In Goehtes Text Wilhelm Meister stehen solche Sätze:

„Manches wird gehalten, manches übertreten; aber selbst bei der Übertretung dient mir dies Blatt, dieses Zeugnis von meiner letzten Beichte, meiner letzten Absolution statt eines gebietenden Gewissens, und ich lenke wieder ein. Ich hüte mich, und meine Fehler stürzen sich nicht mehr wie Gebirgswasser einer über den andern.

Doch will ich dir gern gestehen, daß ich oft diejenigen Lehrer und Menschenführer bewundere, die ihren Schülern nur äußere, mechanische Pflichten auflegen. Sie machen sich’s und der Welt leicht. Denn gerade diesen Teil meiner Verbindlichkeiten, der mir erst der beschwerlichste, der wunderlichste schien, diesen beobachte ich am bequemsten, am liebsten.“

Unschwer erkennt man in der Gedankenordnung als geistige Autorität Goethes Jungsfrau-Sonnenzeichen: es ist nützlich im Sinne eines praktischen geistigen – fast schon Hygieneaktes – dann sei es auch durch Vorliebe gekennzeichnetes Lebensprinzip: „diesen beobachte ich am bequemsten, am liebsten.“

Der Mond wird ein Quadrat zu Merkur rückläufig haben, und die Sonne, die das Haus des Lesens beherrscht, steht zwar im Feuerzeichen Schütze, aber von der Horoskopgegend her, in der Jungfrau, dem bekannten Haus 6, dem eigenen Sonnenzeichen, dem auch klar im Farbhoroskop oben das Wort „gut“ zugeordnet ist.

„Ich hüte mich, und meine Fehler stürzen sich nicht mehr wie Gebirgswasser einer über den andern.“ – Genauer kann man unbewußt den eigenen Goethe-Fische Mond – und wie er jetzt eben steht – nicht einbringen. Mars hat im Fragehoroskop Wohnplatz im Haus 4 in Opposition zum Mond – und vertritt in gewissem Sinn den inneren Kreativitätsimpuls, den Goethe auch in seinem Horoskop hatte zwischen Jungfrau und Fische.

J.W. v. Goethe 28.08.1749 12:00

Man sollte nicht denken, Goethe hätte seinen Farbkreis ohne Bewußtsein nach dem Mandala gestaltet, und dabei etwa nicht die alte Elemente-Lehre mindestens im Kopf gehabt, selbst wenn Horoskope damals noch quadratisch gemalt wurden und nicht im Kreis, was doch auf jeden Fall auch bemerkenswert ist und Goethe auch zum Wegbereiter moderner Astrologie macht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus