Die Liebe – zum Venus/Saturn Quincunx

Pierre Auguste Cot: „Spring“

Friedrich Hölderlin

Die Liebe

Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb‘ es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.

Denn o saget, wo lebt menschliches Leben sonst,
Da die knechtische jezt alles, die Sorge zwingt?
Darum wandelt der Gott auch
Sorglos über dem Haupt uns längst.

Doch, wie immer das Jahr kalt und gesanglos ist
Zur beschiedenen Zeit, aber aus weißem Feld
Grüne Halme doch sprossen,
Oft ein einsamer Vogel singt,

Wenn sich mälig der Wald dehnet, der Strom sich regt,
Schon die mildere Luft leise von Mittag weht
Zur erlesenen Stunde,
So ein Zeichen der schönern Zeit,

Die wir glauben, erwächst einziggenügsam noch,
Einzig edel und fromm über dem ehernen,
Wilden Boden die Liebe,
Gottes Tochter, von ihm allein.

Sei geseegnet, o sei, himmlische Pflanze, mir
Mit Gesange gepflegt, wenn des ätherischen
Nektars Kräfte dich nähren,
Und der schöpfrische Stral dich reift.

Wachs und werde zum Wald! eine beseeltere,
Vollentblühende Welt! Sprache der Liebenden
Sei die Sprache des Landes,
Ihre Seele der Laut des Volks!

 

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum ein Thema bewegt uns mehr und kaum ein Thema wird durch die Astrologie besser beschrieben und abgebildet, als die Liebe. Wer, wann, warum und mit wem. Grundsätzlich ist es wichtig, ein paar Kleinigkeiten zu wissen. Frau & Mann begegnet sich nicht in erster Linie individuell, sondern es gibt eine tiefere, fundamentalere Ebene der – nennen wir sie – archetypischen – Begegnung. Das bedeutet, für jede Frau ist „ihr“ Mann erstmal ein Vertreter aller Männer, der Männlichkeit insgesamt. Und für jeden Mann ist „seine“ Frau genauso erstmal eine Vertreterin aller Frauen, der Weiblichkeit überhaupt. Und es herrscht, da kann man gewiss sein, kein Friede zwischen Mann und Frau. Das gegenseitige aufeinander Angewiesensein – das uns vor allem der Götter Erster – wenn wir Hesiods Theogonie (Θεογονία) folgen – Eros (ἔρωςs) schenkt – führt zu einer Begrenzung des jeweils anderen Geschlechts, zu einer im wahrsten Sinn des Wortes naturgegebenen Limitation der jeweiligen Selbstentfaltung. Und grundsätzlich finden Frau & Mann naturgemäß innerhalb der eigenen geschlechtlichen Gruppe mehr Verständnis für die ureigensten Anliegen, als jeweils konkret bei der oder dem Liebsten. Liebe ist also ein Stück weit ent-individualisierend, und so erscheint es nur folgerichtig, dass sie in Zeiten der Ich-Werdung, der Individualisierung schwieriger wird, denn die Kränkung, als Nicht-Ich behandelt zu werden, muss durchaus geschluckt und kompensiert werden.

Nun kommt in der persönlichen Biografie dazu, dass sich in Zeiten wechselfälliger Treue die Verletzungen, die man/frau durch unter Umständen traumatisch beendete Partnerschaften zwangsläufig erlitten haben, immer auf den/die jeweilig aktuellen Partner/in summieren: denn jetzt ist ja sie oder er dran, die erlittenen Kränkungen beheben oder gar steigern zu müssen – und wieder zeigt sich, dass sich der/die ent-individualisiert fühlt – sei es offen, sei es unterschwellig – denn wer kann schon Erwartungen/Kränkungen kompensieren, die gar nicht von ihm oder ihr stammen?

Aus diesem Grund haben es stark individualistische Personen in der Liebe schwerer, selbst, wenn sie gut aussehen. Die Männer haben Recht, den Frauen gegenüber ein gewisses Misstrauen zu bewahren, denn an den entscheidenden Entwicklungspunkten, die immer einen ganze Lawine von Gefühlen mit bewegen, verwandelt sich das potentiell schwangerschafts-fähige Wesen Frau in die – nennen wir sie: All-Frau, die ganz auf ihre Instinkte angewiesen ist – er hingegen kann sie nun schützen, versorgen – oder eben nicht – und in einer arbeitsteiligen Zivilisation kann er das eben – selbst Fähigkeit und guten Willen vorausgesetzt – nicht immer. Es gibt also, biologisch bedingt, eine weibliche Tendenz, den genialen Revolutionär eher abzulehnen und sich dem Normgeflecht der Gemeinschaft anzudienen – was zum Beispiel ein Grund seien mag für regressive Gesellschaftformen unserer Tage, in ihrer kollektiven Unterdrückung zu verharren, selbst wenn dabei die Frauen sowieso und zu allererst unterdrückt werden: lieber noch so, als einem Mann (als Individuum) trauen – könnte die Devise lauten. Und sie stimmt ja auch – denn was nützt der Held, wenn er tot ist?

Umgekehrt gilt die Gleichung aber auch: Männer können sich – zumindest prinzipiell – mit ihren Samen frei bewegen und rein theoretisch eine Vielzahl von Frauen begatten und sie schlicht im Stich lassen, wenn es um die Verpflichtungen und Folgen geht – und, wie bekannt, tun das ja auch viele. Frauen tun also gut daran, sich nicht allzuweit von der Anbindung an ihre persönliche Gruppe zu entfernen – „ihrem“ Mann gegenüber eben nicht bis zum Letzten hin offen zu sein – und wären sie´s und verlören dadurch den Rückhalt der Gruppe/Gemeinschaft, so gibt es gruppendynamische Reflexe der übergeordneten seelischen Kollektivebene, der sich niemand entziehen kann: und gerade deshalb, weil Frauen sich selbst kennen und die Gesellschaft – ihr gleichzeitig angehörend – durchschauen – tragen sie den größeren Teil zum Funktionieren einer Gemeinschaft bei, die letztlich immer stärker sein wird – im Guten oder Bösen – wie ihr einzelner, individueller Held – Ausnahmen bestätigen die Regel und sind Inhalt der alten & neuen Mythen – die neuen nur eine Anlehnung an die alten.

Als wäre das alles nicht schon genug, müssen wir eine weitere, heute kaum mehr bekannte Klippe ins Auge fassen: die Last der Geschichte im Wechsel der Herrschaft von Frauen und Männern als Gesellschaftsmodell insgesamt: vor einigen Jahrtausenden war alles Matriarchat, Mütter-„Herrschaft“ – das Gewicht der Umkehrung macht den Abgrund der getilgten Erinnerung in der absurden Unumkehrbarkeit des Worten „Herrschaft“  frei sichtbar. Wir können das – einmal mit dem Gedanken vertraut – ziemlich leicht aus den aktuellen Verhältnissen, die scheinbar umgekehrt sind, ableiten. Viele unserer kulturellen Hervorbringungen in Mode, Sitte und sogar politischer Ordnung sind „Wälle“, „Arrangements“, „Sicherheitsvorkehrungen“ und Konventionen zum Erhalt des gegenwärtigen kollektiven Machtzustands, ein gemeinschaftliches Stemmen gegen den immer drohenden Rückfall des Pendels der Entwicklung in uralte Zeiten, der naturgemäß durch die Existenz des morphogenetischen Feldes (siehe dazu Rupert Sheldrake) der alten Ordnung im nahen Bereich des Möglichen lauert. Schiller spricht unverholen davon in seiner „Glocke“.

Wir leben in einer Zeit, wo Frauen prinzipiell und kollektiv im Grunde ihres Wesens noch immer der Machtlosigkeit und Lächerlichkeit preisgegeben sind, aber wehe dem Mann, der glaubt, sich auf ihre unterdrückte Seite schlagen zu können! Es ist kein Zufall, dass Christus am Kreuz von 3 Marien beweint wurde – aber eben doch ans Kreuz musste. Eine echte Befreiung beider Geschlechter – denn, wenn die Frauen prinzipiell kollektiv unterdrückt sind, sind´s die Männer im Grunde auch – könnte nur ein echtes, neues Geschichtsbewusstsein bringen: doch nirgendwo sind die Kräfte des Vergessens und der Verhinderung stärker, als gerade an diesem Punkt und besonders in unseren Tagen. Frauen müssten Verantwortung für „ihre“ kollektive Vergangenheit übernehmen – von der sie nichts wissen und auch nicht wissen wollen. Nirgendwo findet sich ein Ansatz, der über eine Schuldzuweisung ans männliche Geschlecht hinausgeht. Es gibt ein Denkverbot.

Dass bei all diesen Verwicklungen die grossen „geheimgesellschaftlichen“ Bewegungen der Aufklärung auf die Idee verfallen sind, das jeweils andere Geschlecht einfach abzuschaffen und wir wieder einen androgynen Mischzustand erreichen (nach: Rudolf Steiner, Berlin 1905) wird aktuell durch den Gender-Wahn dokumentiert und begleitet – und noch mehr: denn jene „Geheimgesellschaften“, die vormals Widerstand vor allem gegen die katholische Kirche waren, sind heute selbst die Herren und die konsequente Anwendung ihrer letztlich magischen Methoden – ein anderes Wort für „science“ – hat dazu geführt, dass die Gesellschaften technisch im Prinzip zur Abschaffung des männlichen Geschlechts in der Lage sind. Die Befruchtung und Vermehrung, auch das Klonen aus nur weiblichen Eizellen ist technisch möglich. Allerdings bedarf es dazu einer komplexen, funktionierenden technischen Zivilisation, so, wie sie im Prinzip jetzt gegeben ist. Dass diese Linie übertreten wurde, haben viele noch nicht mitbekommen. Und wem man es erzählt, der kann es oft nicht glauben. Wir spüren aber – und daher das Gedicht von Hölderlin als frühreife Warnung aus einer Zeit, die den Wahn der unsrigen eigentlich noch nicht ahnen konnte, und es doch tat:

„Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb‘ es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Gedanken – klar – bei Jupiter rückläufig in Skorpion.

 

 

 

 

 

 

 

Der menschliche Spielraum

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Liebe Leserinnen und Leser,

groß, anonym und die Leute sofort mit Forderungen vor sich her treibend, ein Heer von Anwälten hinten dran, für die jede Bearbeitungsnummer tägliche Routine ist. Geschützt durch eine Mauer aus Call-Centre-Mitarbeitern, keiner kennt den „Fall“ ganz. Kaum läuft was nicht nach Routine, schnappt die Falle auf beiden Seiten zu: wie in Kafkas Schloss. Wir hingegen: klein, schwach, noch nicht mal in der Lage – selbst, wenn wir ganz gut Deutsch können – den Inhalt der grammatikalisch oft völlig verwinkelten Amtsschreiben (und Vergleichbares, Krankenkasse, Rente, etc. … ) überhaupt vollständig zu verstehen (wenn man sonst nicht besseres vor hätte) während gleichzeitig unten der post-pubertäre 1-Raum-Bewohner es als sein tiefstes Recht empfindet, das komplette Haus in eine Hip-Hop Bass-Reflex-Box zu verwandeln – und das dauerhaft, manchmal mitten in der Nacht, dass man Herzklopfen davon bekommt (Mars/Pluto) …

Jetzt, wo Pluto & Saturn rückläufig, Lilith und Mars im Zeichen Steinbock sind, können wir davon ausgehen: im Bürokratismus – der zum Würde-Zeichen Steinbock als Form der Entartung gehört – siehe Korruption bei Asylanträgen – werden wirklich aber oft willkürlich alle 5 grade sein gelassen – Recht? – Völkerrecht? – brechen immer nur die anderen.

Aber ist Bürokratie nicht notwendig? Ist es nicht vollkommen schwachsinnig, dagegen aufzubegehren, bei all den auch architektonisch scharf aufgestellten Forderungen nach Herrschaft im Zeitgeist? Viele haben sich auch bereits persönlich eine Neurose zugezogen und haben einfach wirklich Angst vor jedem Brief im Kasten – persönlich schreiben ist bis auf Postkarten sowieso out – und ich muss zugeben, es hat es mich erwischt. Jeder Amtsbrief macht mir Angst – obwohl ich eigentlich nach einiger Anstrengung und Aufopferung meiner Kreativitätskraft nach irgendeinem Schreiben von z.B. irgendeinem Amt oder einer Kasse doch gut in der Lage bin, mich gesetzlich zu orientieren – es zeigt der „Dauerlauf“ nervliche Abnutzungserscheinungen, die sich selbst in meinem Charakter auswirken: eine Tatsache – und Teil meiner Bürokratismus-Neurose. Mit dem Südknoten im Zeichen Steinbock bin ich ganz gewiss selber schuld, andere Inkarnationen kämpfen mit anderen Drachen …

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Tröstlich ist das Lukas-Evangelium: 2, 1-7

Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Die Einschreibung selbst geschah erst, als Kyrenius Landpfleger von Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, ein jeder in seine eigene Stadt.“ 

… die astrologisch legitime inhaltliche Verbindung außerhalb Weihnachtens ist Stier, der dem Evangelisten Lukas aus gutem Grund zugeordnet wird, weil es das „Realitäts“-Evangelium zu sein scheint – „real estate“ im Geistigen – und die Botschaft ist deutlich: im Anfang zur Geburt – dort der Cäsar, hier der Christus. Beides in einem ist nicht vorgesehen – und es wird – so Gott will – auch dermaleinst wieder eine Welt ohne Bürokratie geben, auch, wenn das heute fern und merkwürdig erscheint. Die Tapferen, das weiss ich, kommen dort eines Tages an … „Home of the Brave“* …

Und natürlich: die MitarbeiterInnen können in der Regel nichts dafür – die meisten nutzen sogar ihren „menschlichen Spielraum“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Laurie Anderson

 

Lilith im Steinbock (zu Mond im Krebs)

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir wissen wollen, was Lilith so macht – die im Augenblick zwischen Pluto und Saturn steht, und nur noch auf den Mars im Zeichen Schütze wartet, dass er (am 17. März) nachzieht und die Steinbock Energie „richtig“ aktiviert – müssen wir uns vor allem an die Menschen halten, die Lilith im Zeichen Steinbock im Geburtshoroskop zeigen. Zu Ihnen gehört der 1848 geborene Revolutionär Karel Sladkovský (22. Juni 1823), nach dem oberes Café benannt ist (wo es ausgezeichnetes Frühstück gibt).

Sladkovský hat auch die Uranus/Neptun Konjunktion im Zeichen Steinbock, die wir von 1989 kennen: ein Mauerbrecher also.

Die Frage, die mich hier bewegt, ist das Verhältnis von mundan aktuellen Aspekten und Planetenständen und den sich aus diesen Geburten entwickelnden Energien. Noch sind die 1989 Geborenen nicht so richtig „in charge“ – Sebastian Kurz hat den kurzen Weg gewählt (27.08.1986, Löwe-AC, Lilith/Mond in Zwillinge) – aber sie kommen und treffen auf dem Weg voranschreitender Adoleszenz auf den von allen AstrologInnen erwarteten Mega-Event 2020 mit Pluto/Saturn/Jupiter in Steinbock, der das innere Bedürfnis zum Mauerbrechen, das ihnen der Zeitgeist in die Wiege gelegt hat, auslösen wird, und so hoffe ich – to be honest – sie werden sich an der Facebook-Mauer zu schaffen machen, die ja sowas von DDR ist (unter der einige meiner engsten Freunde scheinbar für immer begraben sind) … Marc Zuckerberg übrigens mit Lilith im Zeichen Fische: Facebook, eine negativst mögliche Fische-„Nutzung“: riesig, grenzenlos, nebulös.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

What´s up?

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Liebe Leserinnen und Leser,

alles läuft wieder auf Vollmond zu, Sonntag zum ersten Advent. Bis dahin bewegen uns eine Menge Aspekte. Angefangen von der Merkur/Saturn Konjunktion auf 27º Schütze. Jetzt gilt alles besonders genau. Reinhold Ebertin spricht von „Gründlichkeit, Fleiß“, aber auch von „glücklicher Trennung“ – dazu trägt dann die Mars/Uranus Opposition zwischen Waage und Widder, die sich exakt morgen früh um 11:00 ereignet, sicherlich bei (vielen Dank Thorsten für die Memo Vulkanismus!) – die Sollbruchstelle aller Koalitionen.

Ein bislang wenig beachteter Aspekt gibt den einzelnen Aspekten gleichsam ein Zelt: das Jupiter zu  Neptun Trigon zwischen Fische und Skorpion, bewegliches Wasser zu fixem Wasser („zuviel Gefühl“), alter Herr der Fische zu Neuem (fast noch stillstehend), beide gleichen Rechts. Hier spricht Ebertin von „Hoffnungsfreude, von Glück träumen, Glück vortäuschen – Alles auf eine Karte setzen, spekulieren.“ – aber auch „Eigenartigen Zielen nachgehen, übersinnliche Erlebnisse. Abenteuerliche Unternehmungen, kriminelle Vergehen.“ – Ebertin ist natürlich unerbittlich mit seinem Steinbock-Mond und Aszendent plus … Sonntag Morgen kurz nach 3 Uhr früh ist dieses Großereignis exakt.

Und als wäre das nicht genug, ist am Sonntag 16:48 Vollmond zwischen Schütze-Sonne und Mond in den Zwillingen. „Was hier unharmonisch wirkt, das ist die ungewöhnliche Geschicklichkeit, die die Mondnatur gewährt, in rücksichtsloser Weise für das Recht oder vielmehr für das einzutreten, woran man glaubt. Die Stellung wird zu einer besonderen Unduldsamkeit führen, die unter der Maske geistiger Toleranz einhergeht,“ schreibt Oskar Adler (der selbst einen Zwillinge-Neumond hatte).  Merkur betrachtet die Saturn-Dauerkonjunktion am selben Tag endlich rückläufig. Hier geht jetzt gar nichts mal schnell so, wenn überhaupt. Auch fundamentale Irrtümer halten sich beharrlich.

Vom heutigen Quincunx (150º) Mars in Waage/Chiron in Fische habe ich noch nicht gesprochen …

Das Jupiter/Neptun Trigon wird also gut durch Saturn/Merkur ergänzt. Wenn es gelingt, beides zusammen zu denken, verbindet sich hier Utopie/Träumerei mit gründlich durchdachten Plänen. Doch durch den Vollmond (plus Mondnähe Perigäum am 4.12!) und die Mars/Uranus Opposition ist mit (auch im wahrsten Wortsinn) eruptiven Ereignissen durchaus zu rechnen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Der Kaiser befiehlt: das 1. Gesetz

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Liebe Leserinnen und Leser,

ab und an fällt mir ein, was der Kaiser – oder die Kaiserin – befehlen würde, wenn sie Kaiser wären, wenn wir nicht diese Demokratie hätten. Von Wilhelm II, dem Wassermann-Geborenen, wird gesagt, er habe eben das Deutsche Kaisertum ruhmlos beendet, und dies sei auch gut so. Hitler hat sicherlich den Archetypen nochmal geweckt, benutzt – mit anderen PR-Tricks der Partei.

In Abwesenheit des Kaisers (oder der Kaiserin), der in seiner traurigen Abwesenheitsverletzung dem Amphortas im Parzival gleicht, regiert an seiner/ihrer Stelle eine Kanzlerin schon sehr lange, so dass es Teenager gibt, die glauben, Demokratie sei, wenn Angela Merkel unser Land lenkt. Sie entscheidet auch mal gegen das Volk, das ihr hinterher dafür dankbar ist. Sie erfüllt das Klischee der strengen Volksmutter, was sie für die Bavaria unkritisierbar macht, weil zu ähnlich in der Erscheinung.

Wie dem auch sei – Jupiter/Sonne in Krebs in Haus 7 mit dem Schütze-AC und dem Wassermann-Mond bekommt durch die aktuelle und jene in Merkels Horoskop dazu parallele Saturn/Lilith Konjunktion zusätzlich Ausdruck/Gewicht.

Statt nur zu kritisieren, habe ich mich entschlossen, selbst Vorschläge zu machen, was denn der Kaiser entscheiden würde, welche Gesetze würde er – hätte er unumschränkte Gewalt, solches zu entscheiden, einführen?

Dies sei nun des Kaisers erstes Gesetz – und, weil wir gerade so inspiriert sind, gleich auch das 2.:

  1. Für jedes erlassene Gesetz müssen 2. alte Gesetze gestrichen werden.
  2. Nichts darf mehr produziert werden, es sei denn der Hersteller sorgt für Wiederverwertung und Recycling, ohne wenn und aber.

Insbesondere vom 2. neuen Gesetz verspricht sich der Kaiser einen enormen Wirtschaftsaufschwung. Es bleibt der Judikative vornehme Aufgabe die vier Gesetze zu streichen, die die Einführung der zwei neuen möglich macht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologisches Welträtsel Voynich-Manuskript

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15.04.1409

https://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript

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Liebe Leserinnen und Leser,

ein sehr merkwürdiges Buch mit offensichtlich astrologisch – medizinisch – botanischem Inhalt beschäftigt seit langer Zeit die KryptologInnen der Welt – und die Dunkelheit hat es noch nicht erkannt, obwohl es unzufällig, wie alles, in Yale aufbewahrt wird:

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Ausgerechnet aus dem etwas schwarzmagischen Mexico kommt nun der Vorschlag, es mit der Sonnenfinsternis von 1409 zu versuchen – gesucht werden irgendwelche Anhaltspunkte, Namen von Sternen oder Planeten, die Aufschluss darüber geben, die geheimnisvolle Schrift zu entziffern. Andere KryptologInnen waren erfolgreich bei dem Versuch, die zahlreich abgebildeten Pflanzen zu identifizieren, doch bislang ohne die Buchstaben zuordnen zu können (wieder andere wissen davon nichts). Ich habe für den Versuch, das Manuskript zu entziffern, ein Stundenhoroskop gemacht, das zeigt Saturn in der Himmelsmitte: viel Mühe, Arbeit und Verpflichtung, außerdem Chiron am AC – es könnte sogar gefährlich werden, also alles gute Gründe für einen „Kopf durch die Wand“ Aszendenten, es gerade zu wagen. Leser mit mehr Verstand, halten mich bitte zurück!

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Nun stellt sich heraus, dass selbst bei wirklich gewissenhaften und wissenschaftlich arbeitenden und sehr netten, toleranten Linguisten und Kryptologen, den Fachleuten in der Sache:

https://stephenbax.net/?p=1986

… das Wissen um den Tierkreis, tropische Zeichen und siderische Sternbilder von großer Verwirrung geprägt ist, und das wundert ja auch nicht: sie wird ja auch absichtlich angerichtet. Ist die Zeit reif, dieses lustige Medizinbuch schon zu entziffern? Auf welchen Boden würde das kodierte Wissen fallen? Heute, so ist anzunehmen, würde es einfach nur verlorengehen, auf ausgedorrten Geistesboden fallen. Vielleicht hütet es deshalb sein Geheimnis? Weil ich es aber trotzdem nicht ganz lassen kann, hab ich mir ein Faksimile bestellt. Wer hat Lust, mit zu arbeiten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Nicht wissen, was links und rechts ist: Mars auf dem letzten Grad Fische

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir wissen ja, nicht nur Mars ist dort, auch Venus, Chiron und vor allem Neptun. Da kommt pünktlich zum Zeichenwechsel dieser Post auf den beliebten Blogs der Naturwissenschaft:

http://scienceblogs.de/meertext/2017/01/26/kann-ein-wal-einen-menschen-verschlucken/

Das ist sehr interessant zu lesen, es geht nicht eigentlich um die Geschichte Jona aus der Bibel, wie die Autorin meint, die davon auch gar nichts wissen will, obwohl das nach der Bebilderung zu urteilen doch auch ihr Anliegen gewesen sein muss, sondern um Magen & Kiefer von Wal und Hai, und ob ein Mensch, vom Wal verschluckt, das überleben könnte:

hortus_deliciarum_der_prophet_jonas_wird_vom_fisch_bei_ninive_ausgespien

Aber der Zusammenhang beschreibt sehr schön, was im Fische-Zeichen dieser Tage durchaus auch positiv zu haben ist. Die Geschichte von Jonas, der drei Tage im Bauch des Walfischs verbringt, weil er sich weigert, Gottes Auftrag auszuführen, ist ja bekanntlich – wie eigentlich die ganze Bibel, in geheimer esoterischer (ἐγκοίμησις – Enkoimesis) Bedeutung kodiert:

„Der Tempelschlaf liegt ja der anderen eigentümlichen Tatsache zugrunde, daß bei den ägyptischen Priesterweisen, und überhaupt in der alten Kultur der Menschheit, die Weisheit in innigem Zusammenhange mit der Heilkunst, mit der Gesundheit gedacht wurde. Von den innigen Beziehungen zwischen Weisheit und Gesundheit, zwischen Wissenschaft und Heilkunst macht sich der heutige Mensch gegenüber jenen alten Vorstellungen doch nur einen sehr schwachen Begriff; und es wird die Aufgabe der Geisteswissenschaft sein, die Menschheit wiederum hinzuweisen auf jenen Begriff des Geistigen, durch den Weisheit und Heilkunst und Gesundheit wieder in einen näheren Zusammenhang gebracht werden.“ (Rudolf Steiner, 5. August 1908)

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Enkoimesis

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Die Krankheit, die hier zu heilen war, ist moralischer Natur – und deswegen gibt es auch für uns durchaus Hoffnung; Jonas – alias Oannis – der alte Fische-Mensch aus dem Gilgamesch-Epos – immerhin die älteste Geschichte der Welt in 12 Aufzügen (einen Skorpion-Menschen gibt es dort auch!) – erreicht nach seiner Wandlung im „Walfisch-Tempel“ tatsächlich die Umkehr der Stadt Ninive – es passiert: nichts.

„Dich jammert die Staude, um die du dich nicht gemüht hast, hast sie auch nicht großgezogen, die in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb; und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht wissen, was rechts und links ist, dazu auch viele Tiere?“ (Jona 4, 10 f. nach der revidierten Luther-Übersetzung von 1984).

Dass es uns auch so ergeht, wie dem Jonas, darum – würde Meister Eckhart sagen – bitten wir Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Die heiligen drei Astrologen

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Liebe Leserinnen und Leser,

diese drei Könige, die Astrologen, die da nach der dreifachen Jupiter/Saturn-Konjunktion im Jahre 7 v. Chr. den einen Jesus nach Matthäus gefunden haben – sie bringen dem neuen König Wohlstand, tanszendentalen Durchblick – (wie man zu Weihrauch auch sagen könnte) – und Gesundheit – es sind exakt die Gaben, die die ganze Menschheit braucht, um das Elend der Inkarnation in´s Fest der Menschwerdung zu verwandeln.

Sie sind die Verbeugung der alten Welt gegenüber der Neuen: ab da haben wir eine neue Zeitrechnung, rechnen ab Christi Geburt – und diese Rechnung setzt sich auf der ganzen Welt durch. Ab da beginnt auch die Astrologie des tropischen Tierkreises – kein Relikt der Vergangenheit, sondern Instrument der Zukunft: Brücke zum kosmischen und zum Selbst-Verständnis.

Dass diese Astrologie unserer Tage für alle offenbar wird, ist tatsächlich Teil der Christus-Erscheinung – und aus diesem Grund wird sie auch erbittert bekämpft. Die Gegenseite möchte die Menschen glauben machen, wir seien isoliert auf der Welt, einsam, der Kosmos resoniere nicht. Aber er tut es umgekehrt so direkt, dass dazwischen kein Löschblatt geht – und selbst die Worte, die wir benutzen, beeinflussen den ganzen lebendigen Kosmos so, wie er uns.

Natürlich muss das wieder Teil einer „echten Wissenschaft“* werden. Das kann aber nur dann sein, wenn das aktuelle Wissenschafts-System als Lügengebäude erkannt wird – als im Endeffekt diabolisches Plutonium-Produktionssystem (aktuell zur Sonne/Pluto Konjunktion im Zeichen Steinbock). Natürlich kann solche Erkenntnis durchaus noch dauern – zumal man den heutigen Zustand als nahezu hoffnungslos überblickt:

http://www.spiegel.de/forum/wissenschaft/astrologie-warum-so-viele-menschen-horoskope-glauben-thread-550488-1.html#postbit_50892815

Zum Karma der Naturwissenschaften (und damit letztlich auch der Astrologie, die sie mit hervorgebracht hat), gehört auch und gerade der Islam – und es mag dieser Tage nicht ohne Bedeutung sein, diese drei Morgenland-Könige als Mittler zwischen Christentum und Islam zu sehen. Zwar kann der Islam sich nur im Christentum auflösen und wandeln – aber auch das Christentum kann sich nur entwickeln – seine klerikale Stagnation überwinden – wenn es durch den Islam – der im Grunde eine Gegenreformation zum frühen Christentum darstellt – auf seine Verholzung und seinen Mangel an Mut aufmerksam gemacht wird: nicht den Weg nur halb zu gehen, die Evangelien zu predigen, doch das alte Testament zu praktizieren aus Mangel an Entschlossenheit und Erkenntnis: Wehrhaftigkeit und Menschlichkeit sind kein Widerspruch; Lüge und Menschlichkeit schon: die Ausgeburt des schlechten Gewissens führt nicht dazu, dass wir anderen helfen können, sondern – je länger, je schlechter – nur dazu, dass wir selbst untergehen.

Dass Gott uns dabei helfe, unsere Grenzen zu überwinden, darum bitten wir – würde Meister Eckhart in Köln – der Dreikönigsstadt – sagen; – and us, too.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Dr. Rudolf Steiner

Šťastný novy rok

Liebe Leserinnen und Leser,

„rok“ heißt tschechisch Jahr – erinnert sehr an den Vogel ar-ruḫḫ (persisch) aus 1001 Nacht: den Vogel Rock. Es gibt ja sagenhafte Vögel – Phönix aus der Asche gehört dazu … Für mich klingt dieses tschechische Wort für Jahr sehr anders, als das deutsche : „Jaaahr“ – im Deutschen öffnet sich was und haucht sich dann weg; – im Tschechischen hat man es mit einem Fels zu tun, einem „rock“ englisch, einer harten Einheit. Wie das? Auch das Wort „Roboter“ stammt von tschechisch „robot“ – Feldsklave. Ob es wohl so war, dass man in keltisch-Böhmen das Jahr ursprünglich härter empfand, als in Hippie-Deutschland, mit seinem ätherisch klingenden „Jahr“ – ?

  • Astrologisch noch der Hinweis, dass wir gerade das Saturn/Chiron Quadrat zwischen Schütze und Fische haben – und überall brechen sich Leute was (Saturn sind auch die Knochen), und dann gibt es gleich einen Großbrand in Bayern im noch schneefreien Winterwald (Fische/Chiron), weil die Verbindung zu Jupiter & Uranus stark ist.

Nun müssen wir aber – wie immer – bedenken, wo bei wem dieser Aspekt wirkt – wo sind bei Dir und Deinen Liebsten Fische/Schütze?

Die deutliche Signatur von Merkur rückläufig in Steinbock hat sich etwas in den Hintergrund geschoben: jetzt klappt eigentlich nichts mehr einfach so (zumindest ist es hart, wie Seitnbock) – wichtig wird´s wieder ab Dreikönig bis 10. Januar – und dann noch eine Zeit „Aufräumarbeiten“ von Merkur, wenn er wieder direkt geht …

Das „rockt“ wurde bemerkenswerterweise fast im Retro-Sinn von den jüngeren Generationen als Attribut in der deutschen Sprache kultiviert – und man kann es nach wie vor ohne Scham benutzen – als die etwas älteren der „Rock“ schon nicht mehr ertragen konnten … what´s next?

Dass ich hier nichts über die Anschläge im Irak und in Byzanz sage – weil alles zu verbunden ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Venus in Wassermann bei Sonne/Saturn

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Liebe Leser,

wenn eigentlich die stille Zeit kommen sollte, die Zeit der Einkehr für den Menschen der Nordhalbkugel – die Geist-Licht-Nacht – dann sind geschäftiges Getriebe, Diesel-Ruß und die glimmenden Kippen in den Straßen besonders schwer zu ertragen.

Weil der Feinstaub in die Luft geht und dort Wasser bindet, sind die Nebelzeiten, wie in „Game of Thrones“ – „Winter is coming“; – dann allerdings, wenn sich der Nebel lichtet, zeigen sich dieser Tage sofort tanzende Figuren im Wolkenbild, um Tags darauf wieder in die nächste Nebelperiode zu tauchen, die es sinnvoll erscheinen läßt, über den Vitamin-D-Haushalt nachzudenken: schwere Gedanken passen natürlich zur jährlichen Sonne/Saturn-Konjunktion, die im Schütze-Zeichen stattfindet, welches deshalb diesen Wanderer am Himmel in der persönlichen Transformation aufnehmen muss. Hier kommt dem Zeichen des Sinns – Schütze – die Sinnlosigkeit in die Quere.

Sinnlosigkeit wird durch Materialismus erzeugt – der Erd-Steinbock-Geist holt den Schützen runter – aber zum Glück steht Jupiter im Zeichen Waage jetzt genau und nächstes Jahr nach Rückläufigkeit nochmal für deshalb wechselnd viele Monate im Sextil: vielleicht läßt sich doch ein Sinn finden? Das Sinn-Problem des Materialismus läßt sich auch nicht durch „Feinstofflichkeit“ lösen – denn das wäre nur ein – auf eine andere Ebene verschobener – Materialismus.

Das Problem ist nicht eben klein, denn die Materialisten haben sich in ihrem mathematisch gesicherten Kraal zugebaut, ihr Denken selbst von Logik und Vernunft gelöst. Sie sind so verrückt, dass sie ernsthaft glauben, sie könnten – irgendwann vielleicht – Zeitreisen unternehmen: im Körper. Hier wetteifern sie um Irrationalität mit den Kirchen.

Doch so einfach können wir es uns nicht machen: wir alle unternehmen ja ständig Zeitreisen und nennen das „Erinnerung“ – Autismus mit Supergedächtnis interessiert uns so sehr, wie Caspar Hauser die Alten. Eine ganze Filmindustrie ist damit beschäftigt, historisch zutreffend nachempfundene Bilder der Vergangenheit auf die bewegte Leinwand zu bringen.

Aber auch, wenn das Gedächtnis schon geistig sein mag, Teil der „höheren Welten“ bereits, so braucht es doch den Spiegel des materiellen Gehirns um das – mindestens in dieser Welt – in die Wahrnehmung zu bringen, die bereits unbegreiflich ist und deren materielle Verbindung zum Zellwerk in seiner „Funktion“ nach wie vor ein Wunder ist: weil zwar unter Umständen Enzyme, Nervenreize und ähnliches vor allem dann gefunden werden, wenn sie fehlen und so ihre „Funktion“ preisgeben, aber das nicht in der Summe unsere unvergleichlich schnelle Wahrnehmung erklärt, und schon gar nicht die Beobachtung der Wahrnehmung, zu der wir mit unserer Bewußtseinsseele, wenn das „Ich“ entwickelt ist, fähig sind.

Schließlich treten aber Geister, körperlose Wesen in einer Erscheinung wirklich und wahrhaftig auf – es gibt Menschen, die davon sehr erschreckt werden – und Menschen, die das erfahren haben – Karl IV schreibt in seiner Autobiografie von einer Begegnung. Solche Wahrnehmungen sind eine echte Brücke in die anderen Welten, und wer sie hat, dem braucht man von deren Existenz nichts erzählen, der benötigt eher Rituale, um deren Aufleuchten zu bannen oder zu lenken.

Das machen zum Beispiel die Kirchen. Die Materialisten haben auch vollkommen Recht: alles, was wir im Körper unternehmen, unternehmen wir im Körper und es ist deshalb nur via Körper erfahrbar oder beweisbar. Doch ohne Körper nehmen wir auch weiter wahr und äußern uns u.U. sogar. Wenn man Nachricht von den Verstorbenen bekommt, dann steht die rein materielle Verbindung in Frage – oder wir müssen anerkennen, dass unsere Definition dieser Dinge bislang nicht zureichend die Welt erklärt und bleiben beim Primat der Vernunft.

Im Grunde ist der springende Punkt die Frage nach der materiellen Auferstehung des Christus – hier handelt es sich als Denkrichtung um materiellen Spritualismus – wenn es aber um Äther- und Astralleib-Erscheinung geht – ist, wie wir oben gesehen haben – der Materialismus nur feinstofflicher geworden. Wieder legen wir die Finger in die Wunde. Vielleicht hat solchermaßen die Kirche mit ihrem Primat der Irrationalität das Richtige gefunden, zur materiellen Ebene etwas hinzugefügt, dem das Paradigma der anerkannten, aber etwas traurigen Saturn-Wirklicheit keine umfassende Realität ist – genauso wenig, wie der theoretischen Physik, die ja auch alle Materie in Energie auflöst, wie Aspirin in Wasser.

Aber Vorsicht (Mond & Neptun & Südknoten & Chiron im Neptun-Zeichen Fische), gerade z.B. die Sache mit der Jungfrauengeburt, die mir sehr unwahrscheinlich vorkam, hat in der Realität eine erstaunlich geringe Hürde:

http://scienceblogs.de/genau/2015/02/09/die-eierstock-zeitbombe-gibt-es-schwangere-jungfrauen/

Mit freundlichen Grüßen,

Markus