What´s up?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

alles läuft wieder auf Vollmond zu, Sonntag zum ersten Advent. Bis dahin bewegen uns eine Menge Aspekte. Angefangen von der Merkur/Saturn Konjunktion auf 27º Schütze. Jetzt gilt alles besonders genau. Reinhold Ebertin spricht von „Gründlichkeit, Fleiß“, aber auch von „glücklicher Trennung“ – dazu trägt dann die Mars/Uranus Opposition zwischen Waage und Widder, die sich exakt morgen früh um 11:00 ereignet, sicherlich bei (vielen Dank Thorsten für die Memo Vulkanismus!) – die Sollbruchstelle aller Koalitionen.

Ein bislang wenig beachteter Aspekt gibt den einzelnen Aspekten gleichsam ein Zelt: das Jupiter zu  Neptun Trigon zwischen Fische und Skorpion, bewegliches Wasser zu fixem Wasser („zuviel Gefühl“), alter Herr der Fische zu Neuem (fast noch stillstehend), beide gleichen Rechts. Hier spricht Ebertin von „Hoffnungsfreude, von Glück träumen, Glück vortäuschen – Alles auf eine Karte setzen, spekulieren.“ – aber auch „Eigenartigen Zielen nachgehen, übersinnliche Erlebnisse. Abenteuerliche Unternehmungen, kriminelle Vergehen.“ – Ebertin ist natürlich unerbittlich mit seinem Steinbock-Mond und Aszendent plus … Sonntag Morgen kurz nach 3 Uhr früh ist dieses Großereignis exakt.

Und als wäre das nicht genug, ist am Sonntag 16:48 Vollmond zwischen Schütze-Sonne und Mond in den Zwillingen. „Was hier unharmonisch wirkt, das ist die ungewöhnliche Geschicklichkeit, die die Mondnatur gewährt, in rücksichtsloser Weise für das Recht oder vielmehr für das einzutreten, woran man glaubt. Die Stellung wird zu einer besonderen Unduldsamkeit führen, die unter der Maske geistiger Toleranz einhergeht,“ schreibt Oskar Adler (der selbst einen Zwillinge-Neumond hatte).  Merkur betrachtet die Saturn-Dauerkonjunktion am selben Tag endlich rückläufig. Hier geht jetzt gar nichts mal schnell so, wenn überhaupt. Auch fundamentale Irrtümer halten sich beharrlich.

Vom heutigen Quincunx (150º) Mars in Waage/Chiron in Fische habe ich noch nicht gesprochen …

Das Jupiter/Neptun Trigon wird also gut durch Saturn/Merkur ergänzt. Wenn es gelingt, beides zusammen zu denken, verbindet sich hier Utopie/Träumerei mit gründlich durchdachten Plänen. Doch durch den Vollmond (plus Mondnähe Perigäum am 4.12!) und die Mars/Uranus Opposition ist mit (auch im wahrsten Wortsinn) eruptiven Ereignissen durchaus zu rechnen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Der Kaiser befiehlt: das 1. Gesetz

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ab und an fällt mir ein, was der Kaiser – oder die Kaiserin – befehlen würde, wenn sie Kaiser wären, wenn wir nicht diese Demokratie hätten. Von Wilhelm II, dem Wassermann-Geborenen, wird gesagt, er habe eben das Deutsche Kaisertum ruhmlos beendet, und dies sei auch gut so. Hitler hat sicherlich den Archetypen nochmal geweckt, benutzt – mit anderen PR-Tricks der Partei.

In Abwesenheit des Kaisers (oder der Kaiserin), der in seiner traurigen Abwesenheitsverletzung dem Amphortas im Parzival gleicht, regiert an seiner/ihrer Stelle eine Kanzlerin schon sehr lange, so dass es Teenager gibt, die glauben, Demokratie sei, wenn Angela Merkel unser Land lenkt. Sie entscheidet auch mal gegen das Volk, das ihr hinterher dafür dankbar ist. Sie erfüllt das Klischee der strengen Volksmutter, was sie für die Bavaria unkritisierbar macht, weil zu ähnlich in der Erscheinung.

Wie dem auch sei – Jupiter/Sonne in Krebs in Haus 7 mit dem Schütze-AC und dem Wassermann-Mond bekommt durch die aktuelle und jene in Merkels Horoskop dazu parallele Saturn/Lilith Konjunktion zusätzlich Ausdruck/Gewicht.

Statt nur zu kritisieren, habe ich mich entschlossen, selbst Vorschläge zu machen, was denn der Kaiser entscheiden würde, welche Gesetze würde er – hätte er unumschränkte Gewalt, solches zu entscheiden, einführen?

Dies sei nun des Kaisers erstes Gesetz – und, weil wir gerade so inspiriert sind, gleich auch das 2.:

  1. Für jedes erlassene Gesetz müssen 2. alte Gesetze gestrichen werden.
  2. Nichts darf mehr produziert werden, es sei denn der Hersteller sorgt für Wiederverwertung und Recycling, ohne wenn und aber.

Insbesondere vom 2. neuen Gesetz verspricht sich der Kaiser einen enormen Wirtschaftsaufschwung. Es bleibt der Judikative vornehme Aufgabe die vier Gesetze zu streichen, die die Einführung der zwei neuen möglich macht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologisches Welträtsel Voynich-Manuskript

sonnenfinsternis-voy

15.04.1409

https://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript

67r

Liebe Leserinnen und Leser,

ein sehr merkwürdiges Buch mit offensichtlich astrologisch – medizinisch – botanischem Inhalt beschäftigt seit langer Zeit die KryptologInnen der Welt – und die Dunkelheit hat es noch nicht erkannt, obwohl es unzufällig, wie alles, in Yale aufbewahrt wird:

voynich-cosmology

Ausgerechnet aus dem etwas schwarzmagischen Mexico kommt nun der Vorschlag, es mit der Sonnenfinsternis von 1409 zu versuchen – gesucht werden irgendwelche Anhaltspunkte, Namen von Sternen oder Planeten, die Aufschluss darüber geben, die geheimnisvolle Schrift zu entziffern. Andere KryptologInnen waren erfolgreich bei dem Versuch, die zahlreich abgebildeten Pflanzen zu identifizieren, doch bislang ohne die Buchstaben zuordnen zu können (wieder andere wissen davon nichts). Ich habe für den Versuch, das Manuskript zu entziffern, ein Stundenhoroskop gemacht, das zeigt Saturn in der Himmelsmitte: viel Mühe, Arbeit und Verpflichtung, außerdem Chiron am AC – es könnte sogar gefährlich werden, also alles gute Gründe für einen „Kopf durch die Wand“ Aszendenten, es gerade zu wagen. Leser mit mehr Verstand, halten mich bitte zurück!

41chwze7xml-_sx382_bo1204203200_

voynich-entziffern

Nun stellt sich heraus, dass selbst bei wirklich gewissenhaften und wissenschaftlich arbeitenden und sehr netten, toleranten Linguisten und Kryptologen, den Fachleuten in der Sache:

https://stephenbax.net/?p=1986

… das Wissen um den Tierkreis, tropische Zeichen und siderische Sternbilder von großer Verwirrung geprägt ist, und das wundert ja auch nicht: sie wird ja auch absichtlich angerichtet. Ist die Zeit reif, dieses lustige Medizinbuch schon zu entziffern? Auf welchen Boden würde das kodierte Wissen fallen? Heute, so ist anzunehmen, würde es einfach nur verlorengehen, auf ausgedorrten Geistesboden fallen. Vielleicht hütet es deshalb sein Geheimnis? Weil ich es aber trotzdem nicht ganz lassen kann, hab ich mir ein Faksimile bestellt. Wer hat Lust, mit zu arbeiten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Nicht wissen, was links und rechts ist: Mars auf dem letzten Grad Fische

IMG_5739Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wissen ja, nicht nur Mars ist dort, auch Venus, Chiron und vor allem Neptun. Da kommt pünktlich zum Zeichenwechsel dieser Post auf den beliebten Blogs der Naturwissenschaft:

http://scienceblogs.de/meertext/2017/01/26/kann-ein-wal-einen-menschen-verschlucken/

Das ist sehr interessant zu lesen, es geht nicht eigentlich um die Geschichte Jona aus der Bibel, wie die Autorin meint, die davon auch gar nichts wissen will, obwohl das nach der Bebilderung zu urteilen doch auch ihr Anliegen gewesen sein muss, sondern um Magen & Kiefer von Wal und Hai, und ob ein Mensch, vom Wal verschluckt, das überleben könnte:

hortus_deliciarum_der_prophet_jonas_wird_vom_fisch_bei_ninive_ausgespien

Aber der Zusammenhang beschreibt sehr schön, was im Fische-Zeichen dieser Tage durchaus auch positiv zu haben ist. Die Geschichte von Jonas, der drei Tage im Bauch des Walfischs verbringt, weil er sich weigert, Gottes Auftrag auszuführen, ist ja bekanntlich – wie eigentlich die ganze Bibel, in geheimer esoterischer (ἐγκοίμησις – Enkoimesis) Bedeutung kodiert:

„Der Tempelschlaf liegt ja der anderen eigentümlichen Tatsache zugrunde, daß bei den ägyptischen Priesterweisen, und überhaupt in der alten Kultur der Menschheit, die Weisheit in innigem Zusammenhange mit der Heilkunst, mit der Gesundheit gedacht wurde. Von den innigen Beziehungen zwischen Weisheit und Gesundheit, zwischen Wissenschaft und Heilkunst macht sich der heutige Mensch gegenüber jenen alten Vorstellungen doch nur einen sehr schwachen Begriff; und es wird die Aufgabe der Geisteswissenschaft sein, die Menschheit wiederum hinzuweisen auf jenen Begriff des Geistigen, durch den Weisheit und Heilkunst und Gesundheit wieder in einen näheren Zusammenhang gebracht werden.“ (Rudolf Steiner, 5. August 1908)

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Enkoimesis

pieter_lastman_-_jonah_and_the_whale_-_google_art_project

Die Krankheit, die hier zu heilen war, ist moralischer Natur – und deswegen gibt es auch für uns durchaus Hoffnung; Jonas – alias Oannis – der alte Fische-Mensch aus dem Gilgamesch-Epos – immerhin die älteste Geschichte der Welt in 12 Aufzügen (einen Skorpion-Menschen gibt es dort auch!) – erreicht nach seiner Wandlung im „Walfisch-Tempel“ tatsächlich die Umkehr der Stadt Ninive – es passiert: nichts.

„Dich jammert die Staude, um die du dich nicht gemüht hast, hast sie auch nicht großgezogen, die in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb; und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht wissen, was rechts und links ist, dazu auch viele Tiere?“ (Jona 4, 10 f. nach der revidierten Luther-Übersetzung von 1984).

Dass es uns auch so ergeht, wie dem Jonas, darum – würde Meister Eckhart sagen – bitten wir Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Die heiligen drei Astrologen

300© Christopher

Liebe Leserinnen und Leser,

diese drei Könige, die Astrologen, die da nach der dreifachen Jupiter/Saturn-Konjunktion im Jahre 7 v. Chr. den einen Jesus nach Matthäus gefunden haben – sie bringen dem neuen König Wohlstand, tanszendentalen Durchblick – (wie man zu Weihrauch auch sagen könnte) – und Gesundheit – es sind exakt die Gaben, die die ganze Menschheit braucht, um das Elend der Inkarnation in´s Fest der Menschwerdung zu verwandeln.

Sie sind die Verbeugung der alten Welt gegenüber der Neuen: ab da haben wir eine neue Zeitrechnung, rechnen ab Christi Geburt – und diese Rechnung setzt sich auf der ganzen Welt durch. Ab da beginnt auch die Astrologie des tropischen Tierkreises – kein Relikt der Vergangenheit, sondern Instrument der Zukunft: Brücke zum kosmischen und zum Selbst-Verständnis.

Dass diese Astrologie unserer Tage für alle offenbar wird, ist tatsächlich Teil der Christus-Erscheinung – und aus diesem Grund wird sie auch erbittert bekämpft. Die Gegenseite möchte die Menschen glauben machen, wir seien isoliert auf der Welt, einsam, der Kosmos resoniere nicht. Aber er tut es umgekehrt so direkt, dass dazwischen kein Löschblatt geht – und selbst die Worte, die wir benutzen, beeinflussen den ganzen lebendigen Kosmos so, wie er uns.

Natürlich muss das wieder Teil einer „echten Wissenschaft“* werden. Das kann aber nur dann sein, wenn das aktuelle Wissenschafts-System als Lügengebäude erkannt wird – als im Endeffekt diabolisches Plutonium-Produktionssystem (aktuell zur Sonne/Pluto Konjunktion im Zeichen Steinbock). Natürlich kann solche Erkenntnis durchaus noch dauern – zumal man den heutigen Zustand als nahezu hoffnungslos überblickt:

http://www.spiegel.de/forum/wissenschaft/astrologie-warum-so-viele-menschen-horoskope-glauben-thread-550488-1.html#postbit_50892815

Zum Karma der Naturwissenschaften (und damit letztlich auch der Astrologie, die sie mit hervorgebracht hat), gehört auch und gerade der Islam – und es mag dieser Tage nicht ohne Bedeutung sein, diese drei Morgenland-Könige als Mittler zwischen Christentum und Islam zu sehen. Zwar kann der Islam sich nur im Christentum auflösen und wandeln – aber auch das Christentum kann sich nur entwickeln – seine klerikale Stagnation überwinden – wenn es durch den Islam – der im Grunde eine Gegenreformation zum frühen Christentum darstellt – auf seine Verholzung und seinen Mangel an Mut aufmerksam gemacht wird: nicht den Weg nur halb zu gehen, die Evangelien zu predigen, doch das alte Testament zu praktizieren aus Mangel an Entschlossenheit und Erkenntnis: Wehrhaftigkeit und Menschlichkeit sind kein Widerspruch; Lüge und Menschlichkeit schon: die Ausgeburt des schlechten Gewissens führt nicht dazu, dass wir anderen helfen können, sondern – je länger, je schlechter – nur dazu, dass wir selbst untergehen.

Dass Gott uns dabei helfe, unsere Grenzen zu überwinden, darum bitten wir – würde Meister Eckhart in Köln – der Dreikönigsstadt – sagen; – and us, too.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Dr. Rudolf Steiner

Šťastný novy rok

Liebe Leserinnen und Leser,

„rok“ heißt tschechisch Jahr – erinnert sehr an den Vogel ar-ruḫḫ (persisch) aus 1001 Nacht: den Vogel Rock. Es gibt ja sagenhafte Vögel – Phönix aus der Asche gehört dazu … Für mich klingt dieses tschechische Wort für Jahr sehr anders, als das deutsche : „Jaaahr“ – im Deutschen öffnet sich was und haucht sich dann weg; – im Tschechischen hat man es mit einem Fels zu tun, einem „rock“ englisch, einer harten Einheit. Wie das? Auch das Wort „Roboter“ stammt von tschechisch „robot“ – Feldsklave. Ob es wohl so war, dass man in keltisch-Böhmen das Jahr ursprünglich härter empfand, als in Hippie-Deutschland, mit seinem ätherisch klingenden „Jahr“ – ?

  • Astrologisch noch der Hinweis, dass wir gerade das Saturn/Chiron Quadrat zwischen Schütze und Fische haben – und überall brechen sich Leute was (Saturn sind auch die Knochen), und dann gibt es gleich einen Großbrand in Bayern im noch schneefreien Winterwald (Fische/Chiron), weil die Verbindung zu Jupiter & Uranus stark ist.

Nun müssen wir aber – wie immer – bedenken, wo bei wem dieser Aspekt wirkt – wo sind bei Dir und Deinen Liebsten Fische/Schütze?

Die deutliche Signatur von Merkur rückläufig in Steinbock hat sich etwas in den Hintergrund geschoben: jetzt klappt eigentlich nichts mehr einfach so (zumindest ist es hart, wie Seitnbock) – wichtig wird´s wieder ab Dreikönig bis 10. Januar – und dann noch eine Zeit „Aufräumarbeiten“ von Merkur, wenn er wieder direkt geht …

Das „rockt“ wurde bemerkenswerterweise fast im Retro-Sinn von den jüngeren Generationen als Attribut in der deutschen Sprache kultiviert – und man kann es nach wie vor ohne Scham benutzen – als die etwas älteren der „Rock“ schon nicht mehr ertragen konnten … what´s next?

Dass ich hier nichts über die Anschläge im Irak und in Byzanz sage – weil alles zu verbunden ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Venus in Wassermann bei Sonne/Saturn

img_8360Foto Termin ©

Liebe Leser,

wenn eigentlich die stille Zeit kommen sollte, die Zeit der Einkehr für den Menschen der Nordhalbkugel – die Geist-Licht-Nacht – dann sind geschäftiges Getriebe, Diesel-Ruß und die glimmenden Kippen in den Straßen besonders schwer zu ertragen.

Weil der Feinstaub in die Luft geht und dort Wasser bindet, sind die Nebelzeiten, wie in „Game of Thrones“ – „Winter is coming“; – dann allerdings, wenn sich der Nebel lichtet, zeigen sich dieser Tage sofort tanzende Figuren im Wolkenbild, um Tags darauf wieder in die nächste Nebelperiode zu tauchen, die es sinnvoll erscheinen läßt, über den Vitamin-D-Haushalt nachzudenken: schwere Gedanken passen natürlich zur jährlichen Sonne/Saturn-Konjunktion, die im Schütze-Zeichen stattfindet, welches deshalb diesen Wanderer am Himmel in der persönlichen Transformation aufnehmen muss. Hier kommt dem Zeichen des Sinns – Schütze – die Sinnlosigkeit in die Quere.

Sinnlosigkeit wird durch Materialismus erzeugt – der Erd-Steinbock-Geist holt den Schützen runter – aber zum Glück steht Jupiter im Zeichen Waage jetzt genau und nächstes Jahr nach Rückläufigkeit nochmal für deshalb wechselnd viele Monate im Sextil: vielleicht läßt sich doch ein Sinn finden? Das Sinn-Problem des Materialismus läßt sich auch nicht durch „Feinstofflichkeit“ lösen – denn das wäre nur ein – auf eine andere Ebene verschobener – Materialismus.

Das Problem ist nicht eben klein, denn die Materialisten haben sich in ihrem mathematisch gesicherten Kraal zugebaut, ihr Denken selbst von Logik und Vernunft gelöst. Sie sind so verrückt, dass sie ernsthaft glauben, sie könnten – irgendwann vielleicht – Zeitreisen unternehmen: im Körper. Hier wetteifern sie um Irrationalität mit den Kirchen.

Doch so einfach können wir es uns nicht machen: wir alle unternehmen ja ständig Zeitreisen und nennen das „Erinnerung“ – Autismus mit Supergedächtnis interessiert uns so sehr, wie Caspar Hauser die Alten. Eine ganze Filmindustrie ist damit beschäftigt, historisch zutreffend nachempfundene Bilder der Vergangenheit auf die bewegte Leinwand zu bringen.

Aber auch, wenn das Gedächtnis schon geistig sein mag, Teil der „höheren Welten“ bereits, so braucht es doch den Spiegel des materiellen Gehirns um das – mindestens in dieser Welt – in die Wahrnehmung zu bringen, die bereits unbegreiflich ist und deren materielle Verbindung zum Zellwerk in seiner „Funktion“ nach wie vor ein Wunder ist: weil zwar unter Umständen Enzyme, Nervenreize und ähnliches vor allem dann gefunden werden, wenn sie fehlen und so ihre „Funktion“ preisgeben, aber das nicht in der Summe unsere unvergleichlich schnelle Wahrnehmung erklärt, und schon gar nicht die Beobachtung der Wahrnehmung, zu der wir mit unserer Bewußtseinsseele, wenn das „Ich“ entwickelt ist, fähig sind.

Schließlich treten aber Geister, körperlose Wesen in einer Erscheinung wirklich und wahrhaftig auf – es gibt Menschen, die davon sehr erschreckt werden – und Menschen, die das erfahren haben – Karl IV schreibt in seiner Autobiografie von einer Begegnung. Solche Wahrnehmungen sind eine echte Brücke in die anderen Welten, und wer sie hat, dem braucht man von deren Existenz nichts erzählen, der benötigt eher Rituale, um deren Aufleuchten zu bannen oder zu lenken.

Das machen zum Beispiel die Kirchen. Die Materialisten haben auch vollkommen Recht: alles, was wir im Körper unternehmen, unternehmen wir im Körper und es ist deshalb nur via Körper erfahrbar oder beweisbar. Doch ohne Körper nehmen wir auch weiter wahr und äußern uns u.U. sogar. Wenn man Nachricht von den Verstorbenen bekommt, dann steht die rein materielle Verbindung in Frage – oder wir müssen anerkennen, dass unsere Definition dieser Dinge bislang nicht zureichend die Welt erklärt und bleiben beim Primat der Vernunft.

Im Grunde ist der springende Punkt die Frage nach der materiellen Auferstehung des Christus – hier handelt es sich als Denkrichtung um materiellen Spritualismus – wenn es aber um Äther- und Astralleib-Erscheinung geht – ist, wie wir oben gesehen haben – der Materialismus nur feinstofflicher geworden. Wieder legen wir die Finger in die Wunde. Vielleicht hat solchermaßen die Kirche mit ihrem Primat der Irrationalität das Richtige gefunden, zur materiellen Ebene etwas hinzugefügt, dem das Paradigma der anerkannten, aber etwas traurigen Saturn-Wirklicheit keine umfassende Realität ist – genauso wenig, wie der theoretischen Physik, die ja auch alle Materie in Energie auflöst, wie Aspirin in Wasser.

Aber Vorsicht (Mond & Neptun & Südknoten & Chiron im Neptun-Zeichen Fische), gerade z.B. die Sache mit der Jungfrauengeburt, die mir sehr unwahrscheinlich vorkam, hat in der Realität eine erstaunlich geringe Hürde:

http://scienceblogs.de/genau/2015/02/09/die-eierstock-zeitbombe-gibt-es-schwangere-jungfrauen/

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Venus/Uranus – Trigon

img_1143Foto Termin ©

dox-uranus_000001

Liebe Leser,

das Venus Uranus Trigon zwischen den Feuerzeichen Widder/Schütze ist schon ein wenig überschritten, aber mir begegnet im DOX

http://www.dox.cz/en/

in Prag und dort im Buchladen ein Zeichen:

img_1150

Für diesen Zeitpunkt ist oberes Horoskop gemacht: Venus/Uranus hat  Wolfgang Döbereiner den Befreiungsvogel genannt: und in der Tat kann die Liebe sich inspirativ durch die Kraft der Feuerzeichen Widder/Schütze erneuern. Wie wir dazu das Jupiter/Saturn-Sextil sehen, das sich gerade bildet, kann das auch gut Bestand haben. Venus hatte eben ein Quadrat zu Chiron – vielleicht kann die Verletzung einmal überwunden werden – gezeigt hat sie sich gewiss. Aber dazu leitet uns Christus ja, wie wir das überwinden. Der Nordknoten, das Neue und die Wegrichtung im Medizinalzeichen  & Erntezeichen Jungfrau. Aufsteigend ist aber Zwillinge und deswegen herrscht Merkur/Lilith in Skorpion  – wie gesagt – doch Zwillinge aufsteigend ist schon grundsätzlich einmal Glück – mit Merkur in Haus 6 in Skorpion und mit Lilith Konjunktion wird Magie praktisch. Letztlich aber entscheidet Venus, die Herrin des Hauses 6 im Partnerhaus 7 mit jenem Uranus – Trigon, das gerade der bestimmende Aspekt der Situation ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Sonne in Skorpion

img_4063Hausecke in Prag, Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wer weiß, vielleicht sind es wirklich die gebundenen Energien des Bösen durch Computerspiele, die bislang – anders, als das moralische Klischee glaubt – den Ausbruch von weiterreichenden Zerstörungskräften neutralisiert haben, so daß die Guten gut versteckt mit ihren Gebeten und Kraftfeldern der Liebe und Freude bisher eben doch mehr Macht gehabt hätten, als sie eigentlich selbst glauben. Solche under-cover Fähigkeiten sprechen wir dem Skorpion-Zeichen zu, in dessen Bereich jetzt die Sonne getreten ist.

Jürgen Todenhöfer ist im Zeichen Skorpion geboren. Und man sieht, wie er geradezu atemberaubend unter Einsatz all seiner Kräfte immer dort ist, in der „Todeszone“.

 – manchmal begegnen wir Skorpion-Menschen im Modus der abgehobenen Fröhlichkeit, im Zustand des Glücks und der Allverbundenheit – und  natürlich machen wir uns sofort Sorgen – sie haben den mainstream gerade so weit verlassen, sie stehen schon mit einem Fuß im Jenseits – das Drehbuch liefert, nach den karmischen Gesetzen – jeder Film aus Hollywood. Denn noch, das wissen wir, muss der Mensch kämpfen. Es ist eben nicht so, wie John Lennon verantwortungslos gesungen hat: die Welt depolarisiert ist nicht mehr die Welt. Auch Parmenides versucht diesen Standpunkt: indem er die Bewegung leugnet – als abstraktes Konstrukt. Beide können einem ganz schön den Kopf verdrehen. Doch die Welt ohne Kampf ist eine hypnotische Entwindung aus der Angst, der berechtigten.

Wenn schon Kampf, dann ist es gut, zu wissen, wie sich die Gegensätze in ihren Extremen vielleicht doch nicht treffen, wie zwei parallele Geraden, auch in der Unendlichkeit, sich niemals kreuzen, selbst wenn das Euklid axiomatisch behauptet (und es dadurch sprichwörtlich wurde):

http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/euklids-parallelenaxiom-treffen-sich-zwei-geraden-im-unendlichen-11011924.html

Vielmehr ist der Christus – weil er den Gott auf die Erde gezwungen hat: für viele sichtbar  –  der Überwinder der alten Ordnung. Daher kein Gutmensch und eher getrieben, doch das ficht die Sache nicht an. Er ist auch der Tabubrecher zur Frauenbefreiung; denn erst, wenn die gelingt, werden wir uns auch zur Technik so stellen können, daß sie die Menschheit nicht frißt.

Ob es nun ein Schritt dahin ist, daß Skorpion-geborene Clinton Präsidentin der Welt wird – und die Karikatur Trump aus dem Zwillinge-Zeichen (Name, wie aus einem Roman … ), der ewig gestrige infantile Pseudo-Macho – das sei dahingestellt. Ich werde nie vergessen, wie sie beim Gaddafi-Mord gekichert hat – wie im Prinzip unsere Kanzlerin (Krebs) auch. Keinem von denen ist zu trauen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Vier Adler

img_0752

img_0753

img_0754

Fotos Termin ©

Liebe Leser,

ist eine Mäusebussardfamilie – auf den Bildern sind zwei im Synchronflug – also 6. : – ; – : Auspicia – die Vogelschau – ist seit meiner Kindheit meine Leidenschaft. Bussarde stehen aber synonym für Adler – es sind ja auch kleine Adler, und Adler = der verwandelte Skorpion. Die Schleifen in der Thermik, die sie drehen, sind erhaben harmonisch. Venus läuft dazu im ersten Dekanat Skorpion und Lilith findet sich dort auch im letzten Dekanat …

img_0760Lilith im Wappen des Nürnberger Stadtarchivs

„Die hohe Kraft
Der Wissenschaft,
Der ganzen Welt verborgen!
Und wer nicht denkt,
Dem wird sie geschenkt,
Er hat sie ohne Sorgen.“

Goethe

Venus hat keine Aspekte. Erst der Mond – nachdem er Vollmond gegangen ist morgen in Konjunktion mit Uranus – wird nach Zeichenwechsel eine Opposition zu ihr machen – Weiblichkeit sucht sich nach beiden Gesichtspunkten: dem mütterlichen, dem weiblichen, die u.U. auch eins sind …

Wie auf den Bildern zu sehen, fliegen die Vögel zwar auseinander – jedoch nur, um sich im nächsten Kreis wieder zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus