Gedanken

Die Liebe – zum Venus/Saturn Quincunx

Pierre Auguste Cot: „Spring“

Friedrich Hölderlin

Die Liebe

Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb‘ es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.

Denn o saget, wo lebt menschliches Leben sonst,
Da die knechtische jezt alles, die Sorge zwingt?
Darum wandelt der Gott auch
Sorglos über dem Haupt uns längst.

Doch, wie immer das Jahr kalt und gesanglos ist
Zur beschiedenen Zeit, aber aus weißem Feld
Grüne Halme doch sprossen,
Oft ein einsamer Vogel singt,

Wenn sich mälig der Wald dehnet, der Strom sich regt,
Schon die mildere Luft leise von Mittag weht
Zur erlesenen Stunde,
So ein Zeichen der schönern Zeit,

Die wir glauben, erwächst einziggenügsam noch,
Einzig edel und fromm über dem ehernen,
Wilden Boden die Liebe,
Gottes Tochter, von ihm allein.

Sei geseegnet, o sei, himmlische Pflanze, mir
Mit Gesange gepflegt, wenn des ätherischen
Nektars Kräfte dich nähren,
Und der schöpfrische Stral dich reift.

Wachs und werde zum Wald! eine beseeltere,
Vollentblühende Welt! Sprache der Liebenden
Sei die Sprache des Landes,
Ihre Seele der Laut des Volks!

 

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum ein Thema bewegt uns mehr und kaum ein Thema wird durch die Astrologie besser beschrieben und abgebildet, als die Liebe. Wer, wann, warum und mit wem. Grundsätzlich ist es wichtig, ein paar Kleinigkeiten zu wissen. Frau & Mann begegnet sich nicht in erster Linie individuell, sondern es gibt eine tiefere, fundamentalere Ebene der – nennen wir sie – archetypischen – Begegnung. Das bedeutet, für jede Frau ist „ihr“ Mann erstmal ein Vertreter aller Männer, der Männlichkeit insgesamt. Und für jeden Mann ist „seine“ Frau genauso erstmal eine Vertreterin aller Frauen, der Weiblichkeit überhaupt. Und es herrscht, da kann man gewiss sein, kein Friede zwischen Mann und Frau. Das gegenseitige aufeinander Angewiesensein – das uns vor allem der Götter Erster – wenn wir Hesiods Theogonie (Θεογονία) folgen – Eros (ἔρωςs) schenkt – führt zu einer Begrenzung des jeweils anderen Geschlechts, zu einer im wahrsten Sinn des Wortes naturgegebenen Limitation der jeweiligen Selbstentfaltung. Und grundsätzlich finden Frau & Mann naturgemäß innerhalb der eigenen geschlechtlichen Gruppe mehr Verständnis für die ureigensten Anliegen, als jeweils konkret bei der oder dem Liebsten. Liebe ist also ein Stück weit ent-individualisierend, und so erscheint es nur folgerichtig, dass sie in Zeiten der Ich-Werdung, der Individualisierung schwieriger wird, denn die Kränkung, als Nicht-Ich behandelt zu werden, muss durchaus geschluckt und kompensiert werden.

Nun kommt in der persönlichen Biografie dazu, dass sich in Zeiten wechselfälliger Treue die Verletzungen, die man/frau durch unter Umständen traumatisch beendete Partnerschaften zwangsläufig erlitten haben, immer auf den/die jeweilig aktuellen Partner/in summieren: denn jetzt ist ja sie oder er dran, die erlittenen Kränkungen beheben oder gar steigern zu müssen – und wieder zeigt sich, dass sich der/die ent-individualisiert fühlt – sei es offen, sei es unterschwellig – denn wer kann schon Erwartungen/Kränkungen kompensieren, die gar nicht von ihm oder ihr stammen?

Aus diesem Grund haben es stark individualistische Personen in der Liebe schwerer, selbst, wenn sie gut aussehen. Die Männer haben Recht, den Frauen gegenüber ein gewisses Misstrauen zu bewahren, denn an den entscheidenden Entwicklungspunkten, die immer einen ganze Lawine von Gefühlen mit bewegen, verwandelt sich das potentiell schwangerschafts-fähige Wesen Frau in die – nennen wir sie: All-Frau, die ganz auf ihre Instinkte angewiesen ist – er hingegen kann sie nun schützen, versorgen – oder eben nicht – und in einer arbeitsteiligen Zivilisation kann er das eben – selbst Fähigkeit und guten Willen vorausgesetzt – nicht immer. Es gibt also, biologisch bedingt, eine weibliche Tendenz, den genialen Revolutionär eher abzulehnen und sich dem Normgeflecht der Gemeinschaft anzudienen – was zum Beispiel ein Grund seien mag für regressive Gesellschaftformen unserer Tage, in ihrer kollektiven Unterdrückung zu verharren, selbst wenn dabei die Frauen sowieso und zu allererst unterdrückt werden: lieber noch so, als einem Mann (als Individuum) trauen – könnte die Devise lauten. Und sie stimmt ja auch – denn was nützt der Held, wenn er tot ist?

Umgekehrt gilt die Gleichung aber auch: Männer können sich – zumindest prinzipiell – mit ihren Samen frei bewegen und rein theoretisch eine Vielzahl von Frauen begatten und sie schlicht im Stich lassen, wenn es um die Verpflichtungen und Folgen geht – und, wie bekannt, tun das ja auch viele. Frauen tun also gut daran, sich nicht allzuweit von der Anbindung an ihre persönliche Gruppe zu entfernen – „ihrem“ Mann gegenüber eben nicht bis zum Letzten hin offen zu sein – und wären sie´s und verlören dadurch den Rückhalt der Gruppe/Gemeinschaft, so gibt es gruppendynamische Reflexe der übergeordneten seelischen Kollektivebene, der sich niemand entziehen kann: und gerade deshalb, weil Frauen sich selbst kennen und die Gesellschaft – ihr gleichzeitig angehörend – durchschauen – tragen sie den größeren Teil zum Funktionieren einer Gemeinschaft bei, die letztlich immer stärker sein wird – im Guten oder Bösen – wie ihr einzelner, individueller Held – Ausnahmen bestätigen die Regel und sind Inhalt der alten & neuen Mythen – die neuen nur eine Anlehnung an die alten.

Als wäre das alles nicht schon genug, müssen wir eine weitere, heute kaum mehr bekannte Klippe ins Auge fassen: die Last der Geschichte im Wechsel der Herrschaft von Frauen und Männern als Gesellschaftsmodell insgesamt: vor einigen Jahrtausenden war alles Matriarchat, Mütter-„Herrschaft“ – das Gewicht der Umkehrung macht den Abgrund der getilgten Erinnerung in der absurden Unumkehrbarkeit des Worten „Herrschaft“  frei sichtbar. Wir können das – einmal mit dem Gedanken vertraut – ziemlich leicht aus den aktuellen Verhältnissen, die scheinbar umgekehrt sind, ableiten. Viele unserer kulturellen Hervorbringungen in Mode, Sitte und sogar politischer Ordnung sind „Wälle“, „Arrangements“, „Sicherheitsvorkehrungen“ und Konventionen zum Erhalt des gegenwärtigen kollektiven Machtzustands, ein gemeinschaftliches Stemmen gegen den immer drohenden Rückfall des Pendels der Entwicklung in uralte Zeiten, der naturgemäß durch die Existenz des morphogenetischen Feldes (siehe dazu Rupert Sheldrake) der alten Ordnung im nahen Bereich des Möglichen lauert. Schiller spricht unverholen davon in seiner „Glocke“.

Wir leben in einer Zeit, wo Frauen prinzipiell und kollektiv im Grunde ihres Wesens noch immer der Machtlosigkeit und Lächerlichkeit preisgegeben sind, aber wehe dem Mann, der glaubt, sich auf ihre unterdrückte Seite schlagen zu können! Es ist kein Zufall, dass Christus am Kreuz von 3 Marien beweint wurde – aber eben doch ans Kreuz musste. Eine echte Befreiung beider Geschlechter – denn, wenn die Frauen prinzipiell kollektiv unterdrückt sind, sind´s die Männer im Grunde auch – könnte nur ein echtes, neues Geschichtsbewusstsein bringen: doch nirgendwo sind die Kräfte des Vergessens und der Verhinderung stärker, als gerade an diesem Punkt und besonders in unseren Tagen. Frauen müssten Verantwortung für „ihre“ kollektive Vergangenheit übernehmen – von der sie nichts wissen und auch nicht wissen wollen. Nirgendwo findet sich ein Ansatz, der über eine Schuldzuweisung ans männliche Geschlecht hinausgeht. Es gibt ein Denkverbot.

Dass bei all diesen Verwicklungen die grossen „geheimgesellschaftlichen“ Bewegungen der Aufklärung auf die Idee verfallen sind, das jeweils andere Geschlecht einfach abzuschaffen und wir wieder einen androgynen Mischzustand erreichen (nach: Rudolf Steiner, Berlin 1905) wird aktuell durch den Gender-Wahn dokumentiert und begleitet – und noch mehr: denn jene „Geheimgesellschaften“, die vormals Widerstand vor allem gegen die katholische Kirche waren, sind heute selbst die Herren und die konsequente Anwendung ihrer letztlich magischen Methoden – ein anderes Wort für „science“ – hat dazu geführt, dass die Gesellschaften technisch im Prinzip zur Abschaffung des männlichen Geschlechts in der Lage sind. Die Befruchtung und Vermehrung, auch das Klonen aus nur weiblichen Eizellen ist technisch möglich. Allerdings bedarf es dazu einer komplexen, funktionierenden technischen Zivilisation, so, wie sie im Prinzip jetzt gegeben ist. Dass diese Linie übertreten wurde, haben viele noch nicht mitbekommen. Und wem man es erzählt, der kann es oft nicht glauben. Wir spüren aber – und daher das Gedicht von Hölderlin als frühreife Warnung aus einer Zeit, die den Wahn der unsrigen eigentlich noch nicht ahnen konnte, und es doch tat:

„Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb‘ es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Gedanken – klar – bei Jupiter rückläufig in Skorpion.

 

 

 

 

 

 

 

Europa

Venus im Stier – oder Wiederauferstehung Europas?

http://museummontanelli.com/de/mythos-europa/

Liebe Leserinnen und Leser,

Vollmond war zwar schon gestern, aber wir zeigen unteres Horoskop trotzdem nochmal kurz, weil da auch die Venus im Zeichen Stier ihren „Debütauftritt“ für dieses Jahr hat. Venus fühlt sich wohl im Zeichen Stier – vor allem geht sie wieder trigonal, also harmonisch zu Mars im Zeichen Steinbock – also gute Voraussetzungen für die Liebe – wenn Sie nicht gerade Venus und/oder Mars dazu in Opposition haben.

Vollmond 31.03.2018

Die Verträge von Maastrich zeigen eine Mars/Venus Konjunktion im Zeichen Steinbock:

https://markustermin.com/2011/10/17/vertrage-von-maastricht/

… womit eigentlich klar ist, worauf die ganze Steinbock-Versammlung bis 2020 hinausläuft. Deswegen hier der zarte Hinweis auf die Ideen einer bemerkenswerten Frau, Ulrike Guerot (kein Geburtstag bekannt):

https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/feb/07/european-union-power-citizens-republic

https://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/whois/23740/index.php

Wobei man schon fast sagen kann: Hoffnung in dunkler Zeit – denn will man mit neuen Idee für Europa derzeit punkten, bekommt man vor allem zu hören, was nicht geht. Insofern ist es überhaupt bemerkenswert, dass jemand den Mut hat, ein positives Szenario zu denken. Vielleicht gibt es ja auch eine Wiederauferstehung der Europa-Idee?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

 

Freiheit, Geist

Lob der Halbsummen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Pluto und Neptun haben die Mondknotenachse in ihrer Halbsumme, den Südknoten im Technik-Zeichen Wassermann nehmen sie in die Mitte. Dazu parallel bricht im Haus die Wasserversorgung zusammen. Der Bagger, den man auf dem Bild sieht, hat konsequenterweise auch gleich das Telefon-Kabel durchtrennt, so dass ich eben kein Netz habe: also jede Menge Neptun/Steinbock-Kram (siehe der zerkrümelte Teer unten). Erschwerend kommt hinzu, dass Jupiter zu Pluto ein genaues Sextil macht: make it big! – Jupiter unterstützt folglich Pluto (und Neptun). Wo aber solches „Unglück“ ist, ist auch viel Glück – beides steht irgendwie gleichgewichtig zueinander, wie Giordano Bruno wußte. Das Thema Sexualität in jeder nur möglichen Skandalform zieht sich weiter durch die Medien. Präsident Zeman ist Löwe-geboren, der Angriff hat ihn mitgenommen, geht gar nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Vollmondzauber

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

auf beiden oberen Bildern ist zu sehen, welch wunderbare Beziehung zu Neptun dieserm Vollmond hat. Oberes Foto stammt vom Kloster Břevnov – es zeigt den Mond ohne Bildbearbeitung, wie er sich für heute ein lila/blaues Kleid angezogen hat. Mondlicht – besonders zu Vollmond – beeinflusst ganz direkt Wolken. Man sieht´s auf dem unteren Vollmondbild: der äußere Ring ist der Nebel-Wolkenring der hier nur vom Mondlicht durchbrochen wird in einer perfekten Rundung. In unserer aktuellen Naturwissenschaft gibt es für solche Phänomene keine Erklärung.

Neptun jedenfalls bildet (die blauen Linien) zu Mond & Sonne harmonische Winkel (und weil sie sehr genau sind, interessieren sie wirklich). Das ist das weibliche Prinzip, die Muttergottheit, Maria.

Wenn man Lust hat, kann man so ein Vollmond-Horoskop als Grundstimmung für die Zeit zumindest bis zum nächsten Neumond sehen. Wobei der Zyklus eigentlich mit Neumond beginnt und daher mit Neumond Monatshoroskope stimmiger sind.

Trotzdem: für dieses Vollmond-Horoskop ist Mars, alter Herr von Haus 1 in Haus 11 = Freundschaft/Gemeinschaft/Gesellschaft – und Pluto, der neue Skorpion-Herr in Haus 3 – irgendwann (19.11.2017), also einen Tag nach Neumond werden die beiden ein Quadrat haben zwischen Gesellschaft 11 und „Rede“ in Haus 3 – problematisch für z.B. Koalitions-Verhandlungen (auch privat!) – dass nun ausgerechnet der Stier-Vollmond einen Skorpion-Aszendenten hat (zumindest in unseren Breitengraden), zeigt, dass es in diesem halben Monat wirklich um magische Projektionen geht, die aber durch das Wohlgefühl in der Herde, der Gruppe durch den Stier-Mond aufgefangen werden, dessen Dispositorin (etwa: Bestimmerin) wiederum die Venus mit starken, weltweiten Harmonieanbindungen im 12. Haus in der Waage ist. Das sind auch ohne das Quadrat Chiron/Saturn zwischen Haus 2 und Haus 5 – Physis und Liebe – Zeichen, dass und wie die sozialen Fragen und die Beziehungs-Angelegenheiten im allgemeinen ganz oben auf der Agenda stehen. Die Dynamik wird vom aufsteigenden Jupiter betont. Er ist mit dem Aszendenten „verwachsen“ – und sagt zu allen Skorpion Fragen (also den stirb-und-werde Fragen): think big!

Und natürlich darf man in der Formel „stirb und werde“ – die sich ja auch schrecklich anhört – das „werde“ nicht vergessen. Was man denn werden will? – könnte als Frage diesem Mond-Monat vorangestellt sein – und dass man vielleicht (auch, weil Merkur und Uranus gespannt sind) doch auch dem Mond trauen kann mit seiner Neptun-Beziehung – also in Ruhe und rinderherdenhafter Gelassenheit der plutonischen Projektionsmagie ausweichen, denn Venus im Zeichen Waage, Morgenstern, ist die stärkste im Bild: daher gilt für diesen (halben) Mond-Monat – mit luziferischer Venuskraft früh aufstehen und zum (ausgleichenden) Waage-Werk schreiten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Vollmond

Venus und Mars in Beziehung

Foto Termin © Petřín – Laurenziberg

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, die „Beziehung“ – jener Begriff aus dem Versuch, „die Sexualität zu befreien“ – ist uns als de-per-so-na-li-sier-te Metapher mit dem Charme des marxistisch/reichistischen „Untergrundes“ geblieben, er liegt glatt auf der Zunge – und den Inhalt haben wir eigentlich vergessen – was er bedeutet: jene distanzierte Haltung zur Liebe von Anfang an. Schon im Wort „Beziehung“ kann eigentlich keine Liebe sein. Und wie steht´s mit dem Begriff „Partnerschaft“? Retro? Irgendwie schon. „Ehe“? „Ehe für Alle“, – ; — ?: – … räusper. In der Astrologie ist das Haus der Ehe auch das der offenen Feinde, euphemistisch: Gegner. Die Liebe steht verantwortungslos im Löwe-Haus 5 – sie braucht viel Wärme – gegenseitig (ist oben auf dem Foto abgebildet) – dann wäre da noch dieses: „Wir sind seid soundsoviel Jahren zusammen – „ – in Abgrenzung zur bürgerlichen Ehe, zu der man/frau – frau/man sagt: „Wir sind schon seit soundsoviel Jahren verheiratet“ – meist, wenn frau/mann etwas getrunken hat. Ehe ist mehr auf Beobachtungsposten und der Verpflichtung, sich gesellschaftlich entsprechend zu verhalten. Ob mann/frau das tut, oder nicht, ist wieder was andres. Doch ob man nun staatlich heiratet, oder kirchlich, oder beides, das ist gehupft, wie gesprungen: beides bezieht sich auf römisches Recht. Es wird also ein Vertrag zweier Partner (weißer Schimmel) vor dem Staat (in Nachfolge und Entwicklung des römischen Rechts) abgeschlossen, eine dritte Partei ist ab dann – offiziell von zweien eingeladen – mit im Ehe-Boot … Natürlich kann das auch sinnvoll sein! Warum sollte man denn nicht mit dem Staat einverstanden sein und daher dieser Instanz den Schutz des Intimsten anempfehlen? Steckt nicht hinter einem solchen Bund die Weisheit von der sozialen Verankerung des Menschen? Muss man denn, wenn man vom Staat spricht, immer nur „Unterdrückung“ denken? Wie dem auch sei – die Venus geht in Opposition zu Uranus und gleichzeitig ins Sextil zu Saturn. Venus ist mit Mars im Zeichen Waage. Uranus geht rückläufig in den letzten 5 Graden Widder. Zu Vollmond, am Samstag den 4. November – Mond im Zeichen Stier – geht Venus früh am Morgen in die exakte Opposition zu Uranus – es sollte aus dieser Darstellung klar werden, wie die astralen Kräfte – die Liebe auf die Probe stellen zwischen Widder & Waage – betroffen sind natürlich die vor allem, die dort viele Planeten, Sonne, Mond oder Aszendent haben, usw. Beziehungen, die danach noch stehen, ähneln der Eiche, dem heiligen Baum des Matriarchats: morsche Äste hat der Orkan gebrochen, doch der Baum bleibt stark, wie die Liebe, für die, die weiter dem Herzen folgen. Jupiter läuft direkt im Zeichen Skorpion: Sexualität ist weise. Die Häuser sind also 5, 7 und 8 – Haus 9 müssen wir auslassen: Belehrung schadet der Liebe. Auch Haus 6, den Alltag, mag sie nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Partner als Urbild eines Elternteils, Gedanken zu Jupiter & Lilith im Krebs

lilithLiebe Leserinnen und Leser,

lasst uns mal diesen Jupiter/Lilith-Aspekt im Zeichen Krebs – Jupiter rückläufig, also Vergangenheits-sammelnd, auf ein Thema fokussieren:

es wäre naiv, zu glauben, daß wir in unserer Partnerwahl nicht durch das Urbild der Eltern beeinflusst sind, und das zeigt sich auch deutlich im Horoskop beider Partner: mal als größtmöglicher Abstand zum Vater-Horoskop oder zu dessen ganz genauer Entsprechung – sehr oft als Saturn dort, wo der Partner oder die Partnerin Sonne haben. Dies gilt auch dann, wenn Töchter – wie ja heute häufig – ohne oder mit doppeltem Vater – wobei der, der sich in der Patch-work-Gemeinschaft als der Sorge-tragende herausstellt, oft – aber nicht immer – der gute; – : der genetische Vater hingegen nur der „Erzeuger“ ist – aufwachsen.

Solche Verwicklungen sind im Horoskop genau beschrieben und familiensystemisch ist der Stiefvater im 7. Haus der Stieftochter: eine Begegnung von außen. Die spätere Entwicklung – bei eigener Mutter-, bzw. Vaterschaft  – verlangt erst eine Lösung des Konflikts, also die Mitte einnehmen zwischen den Eltern, der sich bis dahin aufschieben läßt. Nicht selten ist dies aber gerade der Grund, eigene Kinder zu vermeiden, diesen Konflikt – oder einen ähnlichen – aus der Vergangenheit zu meiden – oft bei vorsichtigen oder ängstlichen Aszendenten, wie Jungfrau und Fische.

img_1695Termin ©

Wenn es sicher ist, daß der Vater der Vater ist: (unverschämte Soziologen gehen von einem hohen Anteil untergeschobener Kinder aus, deren wahre Herkunft ihnen selbst unbekannt ist) und die Partnerwahl erfolgt im selben Sonnenzeichen, wie dem des Vaters – bei Männern eher dem Mondzeichen incl. anderer Mutter-Frau-Verbindungen, wie Venus – dann ist es oft eine Wahl, die das Wunschbild der Tochter mit dem Realwesen des Partners mischt. Ebenso natürlich beim Mann mit dem Mond und natürlich auch für alle homosexuellen Paare in der jeweiligen Entsprechung von männlich, weiblich oder beidem.

Im Grunde kein Problem: denn wir sind ja da, um seelisch zu wachsen: aus einer sympathischen Entsprechung wird reife Bindung und gegenseitiges Verständnis für die Selbstentwicklung und Überwindung. Schwierig wird es nur dann, wenn die – beispielsweise Mutter-Entsprechung oder Vater-Entsprechung, die man/frau einst im Partner – den väterlichen/mütterlichen Leit-Pfad betretend (und dabei ganz leicht auch eine Grenze verletzend in Bezug auf alte Regeln aus tiefster Vergangenheit …) – zum negativen Bindungsgrund mutiert, der beispielsweise beide in die Depression treibt.

In Wahrheit besteht ja eine geistige Verbindung zum Vater – oder zur Mutter – und nun: die Unabhängigkeit mit der Mutter wurde noch nicht gefunden – oder mit dem Vater – und der/die Partner oder Ex-PartnerIn ist zur Keuschheit verdammt, weil das Objekt seiner/ihrer Begierde ihn/sie nicht gehen und nicht kommen läßt – etwas frivol und im doppelten Sinn des Wortes; vermeidende Familienplanung – auch ein Jupiter/Lilith Thema im Krebs.

burney-reliefNun sind wir ja hier in Nürnberg in einer Lilith-Stadt, denn das Stadtwappen von Nürnberg zeigt dieses Vogelwesen mit offenem Busen überall – und keine/r weiß, warum!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Krebs-Mond

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

geht mir natürlich besonders nah – denn ich hab ihn da. Ist die Frequenz gerade gegeben, fühle ich mich, wie eine Wolke: gefühlsdurchlässig. Charakterlich muss Krebs-Mond darauf achten, es nicht zu übertreiben mit dem Gefühl als Mittel zum Sieg. Er kommt ohnehin stark gefühlsmäßig an – also empfiehlt sich Zurückhaltung als Gegensteuerung. Saturn ist nun in den Skorpion, Mars raus aus dem Skorpion und in den Schützen. Mars hat sich taggenau bei den Schützen bemerkbar gemacht – teilweise deutlicher, als erwünscht.

Saturn hat den Waagen einen Abschluss gebracht, die Waage-Aszendenten entlastet. Skorpione der ersten Dekade schicken sich an, das Kommando über ihr Boot selbst zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan, Partnerschaftsastrologie, Personen

Der Single-Stier Mann in der Liebe

Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum zieht bei uns mal der Frühling richtig ins Land, vollzieht sich die ganze Kraft der Wetter-Gezeiten auf dieser Oberflächenwelt zwischen fest, luftig, fließend und manchmal durch Blitz sogar feurig.

Stier ist nun zwar vorbei, Zwillinge gelten, aber weil Venus rückläufig geht, dürfen wir auch zurückgucken – in diesem Fall auf einige Beratungen, in denen es um Stier-Partner ging. Zuletzt eine Frau mit Sonne im Feuerzeichen und dem Mond auch im Stier. Ich hatte Hoffnung, daß dies etwas werden könne, trotz Venus-Opposition.

Aber die Feuer-Frau war zu feurig, nicht gleich Alles von ihm zu fordern – gemäß ihrem Naturell – und er – trotz sich hingezogen zu fühlen – war zu verängstigt mit seinem Fische-Mond, um seine relative Sicherheit auf´s Spiel zu setzen. Für ihn hätte es langsamer sein müssen, Schritt für Schritt.

Noch ist nichts verloren, weil eine rückläufige Venus auch Knoten wieder entflechten kann – noch könnten beide einen neuen Anlauf nehmen, den anderen zu verstehen. Doch was überredet den Stier, auf seinen emotionalen Komfort zu verzichten? Eines ist sicher – man suche mit ihm keine komplizierten Lösungen. Im Hier und Jetzt zufrieden mit dem, was man bekommt, ist die richtige Haltung zum Stier generell, für ihn Vertrauens-stiftend.

Aber hat eine Feuer-Frau dafür die Geduld – und darf man das ernstlich von ihr verlangen? Es gibt Stier-Schütze Paare, die bilden lebenslang ein ganz gutes Team, z.B.

Besonderen Reiz aber verströhmt der Single-Stier – er hat Sinnlichkeit – und spielt doch damit, im Prinzip nicht unbedingt und vollständig zu haben zu sein, vor allem, wenn Planeten wie Venus oder Mars in den Zwillingen sind in seinem Radix.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus