Astronomie

Lilith im Zeichen Krebs – die „Mondlandung“

Foto Termin ©

„Mondlandung“ angegebener Zeitpunkt

Bild NASA

Liebe Leserinnen und Leser,

für die einen Triumph der Technik und Wissenschaft, für die anderen Beginn und erste Klimax der US-Realitätsmanipulationen zum Zwecke allgemeiner und unumschränkter Vorherrschaft vor allem über die Köpfe. Den einen scheint ein Zweifel an den Leistungen der Mondhelden als abgrundtiefe Gemeinheit, aus Neid geboren, den anderen die Verwirrung der Menschheit mit erfundenen Fakten als Ausgeburt des Bösen. Die Bilder sind so sehr als Wegmarke der Menschheit gespeichert, dass für viele ein Teil ihrer Kindheit wegbräche, wäre das jetzt „auch nur Fake“.

Das Problem: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr so leicht. „I am not convinced.“ * Warum verschwinden so viele Originaldokumente? Das Meiste ist schlicht unauffindbar und wird in den Dokus gern durch ellenlange Selbstdarstellungen der Astronauten ersetzt. Es sind Original-Filmaufnahmen verschwunden, selbst nach 2 Jahren Suche nicht mehr auffindbar:

https://www.zeit.de/online/2009/30/mondlandung-aufnahmen-verschwunden

Die oben abgebildete Landefähre der NASA jedenfalls war nicht auf dem Mond. Das Bild ist recht scharf und wir können leicht erkennen, dass es sich um ein phantasievoll zusammengenageltes Spielzeug handelt. Man beachte die nur mühsam und noch nicht mal symmetrisch befestigten Bleche im oberen Aufbau. Sie sind schief und krumm, man hat sich keine besondere Mühe gegeben, das zu verstecken. Auf den Landefüßen liegt kein Staubkorn. Es gibt keinen – auch keinen minimalen Landekrater durch die Düse, es gibt Großaufnahmen, die das belegen: die Füße sehen im unverhüllten Teil aus, als wären sie aus dem Töpferstudio. Das Gelenk hat diese überflüssige Verzahnung, die nirgendwo hinpasst und scheint auf einem Kügelchen haltlos zu stehen:

Bild NASA

Die meines Erachtens wahrscheinlichste Version ist eine Mischung: man hat ein paar Leute in den Orbit geschickt, eine „Crew verloren“, konnte vom Projekt nicht mehr zurück und hat anschließend reale Aufnahmen mit Studioaufnahmen gemischt. Das Potential und die Skrupellosigkeit zur Manipulation der Öffentlichkeit – man denke nur an die Atomversuche und die biologische Kriegsführung, die uns möglicherweise – wie solche Vermutung nicht grundlos, sondern von zahlreichen Publikationen begleitet, eben aktuell als offizielle Anfrage an den Kongress ergangen sei, u.a. die Borreliose …

https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/jul/19/lyme-disease-pentagon-tick-bite-climate-crisis

… eingebrockt hat, ist ohne Zweifel – es wäre blauäugig anderes anzunehmen – vorhanden.

Das erklärte auch das Verschwinden der meisten Originalaufnahmen aus den NASA Archiven. Bei der Tilgung von „Fehlern“ aus dem vorhanden Material scheint man recht weit gekommen zu sein, das Bildmaterial im Netz ist schon dürftiger, als vor einigen Jahren – es ist z.B. nicht mehr so leicht, die Bilder im Netz zu finden, auf denen die verlegten Studio-Kabel nur notdürftig verdeckt erscheinen – das Netz scheint doch ganz gut vergessen zu können, wenn es will. Stattdessen tauchen Kabel-Aufnahmen auf, deren notdürftige Retusche offensichtlich ist, um die älteren offenbar bereits rausgesiebten Aufnahmen zu diskreditieren: der Fake des Fakes.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Wissenschaft seit Neptuns Fische-Eintritt insgesamt ins postfaktische Zeitalter aufgemacht hat. Seitdem auch noch das Gottesteilchen erfunden wurde, werden ungeniert konstruierte Belege für nicht vorhandenen Dinge: „Gravitationswellen“, „Schwarze Löcher“ unters Volk gebracht, deren „Realität“ für Laien nicht mehr nachvollziehbar ist, die aber unter bombastischem publizistischem Aufwand und sehr viel Photo-shop für Tatsachen ausgegeben werden, obwohl sie sich einer wissenschaftlichen Gegenkontrolle schon aus prinzipiellen Gründen entziehen, und daher einer wünschenswerten echten Wissenschaft schon viel zu lange im Weg stehen. All diese Dinge, „Schwarze Löcher“ z.B., sind nur Hypothesen einer Theorie, die man mit weiteren zweifelhaften Projekten sichern will, obwohl sie mikrokosmisch („Einsteins Spuk“) und makrokosmisch („Dunkle Materie“) schon lange bereits unhaltbar ist. Es sind die alten Schläuche, in denen Jupiter und Saturn rückläufig neuen Wein lagern wollen.

Die aktuelle astrologische Signatur des Ringens um Wahrheit ist das Jupiter/Neptun Quadrat, drei mal dieses Jahr, letztes im November. Und aber auch der Mondknoten im Zeichen Krebs: man sehnt sich danach, eine Menschheitsfamilie im Zeichen der Vernunft zu sein. Der hagestolze Sonderweg mag sich Wahrheit nennen, aber was ist das schon gegen eine Netflix-Serie mit einer Flasche Bier? „Wenn  Wahrheit anstrengend ist, können wir darauf auch verzichten.“

Bemerkenswert im „Landehoroskop“ ist die Pluto/Südknoten Signatur, die wir heuer auch haben, wieder in Erdzeichen im genauen Trigon. Und schon fast witzig: Lilith im Mond-Zeichen Krebs. Uranus/Jupiter in Waage steht – wie ich glaube – eher für eine künstlerische, denn technische Meisterleistung. Neptun am AC im Haus und Zeichen des 12. Hauses ist die Täuschung des Kollektivs.

By the way: Buzz Aldrin spricht ganz offen von UFO-Begleitschiffen im Weltraum, er flunkert dabei lustig mit den Augen:

Aktuell befinden wir uns in dem Zeitalter, da fotografische Belege wertlos geworden sind, so oder so: weil alles manipulierbar geworden ist. Welche „Tatsachen“ noch in 100 Jahren als solche anerkannt werden, oder ob man bis dahin bereits eine moderne Mythologie – eventuell indem man Leugnung unter Strafe stellt? – für alle verbindlich nach religiösem Vorbild festgelegt hat – das steht noch nicht ganz fest, noch dauert die Auseinandersetzung an. Google jedenfalls hatte zu Ehren des Jubiläums sein daily changing icon mit reichlich Staub auf den Füßen und sogar Sternen im Hintergrund positioniert: man arbeitet offenbar mehr oder minder bewusst am kollektiven Unbewussten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

„Mondlandung“ und heute

* Joschka Fischer in der UNO als Antwort an Colin Powells Massenvernichtungswaffen Vorwurf gegen Hussein. Powell hat das im Nachhinein als Beschämendstes bezeichnet, hier auftragsgemäß lügen zu müssen.

 

 

Astrologie, Astronomie

Merkur im Zeichen Widder

Foto Termin © – Schloss Stern, Prag – Obora Hvězda

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal sind selbst wir Astrologen erstaunt, was für ein präziser Anzeiger Merkur ist. Seit dem 10. Februar hielt sich der Götterbote – oben mit Anspielung auf das goldene Fliess des Χρυσόμαλλος (der fliegende und sprechende goldene Widder) aus der Αἰνείας – Aeneas – hier eine andere Darstellung:

Prixos und Helle und der goldene Widder

… hielt sich also der Götterbote in den Fischen auf und ist heute um 08:02 in den Widder gewechselt: damit ändert sich die Energie – Merkur bringt Kühnheit und Aufbruch, lange erwartete Nachrichten trudeln endlich ein. Den Fischen bleibt aber noch Venus & Neptun sowieso – Venus geht am Samstag, also in 3 Tagen ins Zeichen Widder. Wann immer man astrologische Vorhersagen liest, kommen die Fische nicht gut weg – was aber – meines Erachtens – nur an der mangelnden Tiefe liegt, mit der sie betrachtet werden. Zu allen Zeiten waren wissenschaftliche Durchbrüche immer nur Zwischenergebnisse; heute allerdings treten sie mit dem Anspruch absoluter Wahrheiten auf, die um so lauter daherkommen, je dünner ihre reale Grundlage ist – der Öffentlichkeit, die die Ergebnisse nicht versteht oder abschätzen kann, vollkommen verborgen. Insgesamt wurde der „harte“ wissenschaftliche Beweis durch „Sigma“-Wahrscheinlichkeitsrechnung ersetzt – ein neues wissenschaftliches Eldorado tat sich auf – weltweite Teamarbeit (kein Einzelner überblickt die Grundlagen oder traut sich, zu widersprechen) führt zu Ergebnissen, die aus langen Datenreihen so heraus modelliert werden, bis genau das Ergebnis dasteht, das nach den gängigen Theorien erwartet wird und diese damit scheinbar bestätigt. Was früher noch gewagt wurde: ein wissenschaftlicher Gegenentwurf, um die doch recht dünne Argumentation zu prüfen, würde heute nur den reibungslosen Finanzierungsstrom für irgendwelche Projekte komplizierter machen. So läuft es beim „Gottesteilchen“, den „Gravitationswellen“ oder auch dem „schwarzen Loch“ – 2013 war der Wendepunkt mit dem offensichtlichen Betrug im Grand Sasso Tunnel.

Diesen Projekten ist gemein, dass die Ergebnisse nicht nachprüfbar, nicht wiederholbar und auch leider für den praktischen Gebrauch nicht anwendbar sind. Ohne Photo-shop wären diese „Ergebnisse“ nicht denkbar. Und das ist – Neptun im Negativen; – vom positiven Bereich, der in der Seele einzelner Mutiger gehütet und gepflegt wird (da tut sich spirituell Einiges!), erstmal gar nicht zu reden …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, August

Reich der Mütter Reim von Johann Wolfgang von …

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Liebe Leser,

Goethe – dessen Geburtstag heute ist (wenn er nicht schon reinkarnierte – unwahrscheinlich jedoch; – wg. massiver Geist-Transformation … ), schreibt im Faust kaleidoskopisch, hologrammatisch: das heißt, ein jeder zentrale Satz steht nicht nur im Zusammenhang, sondern unmittelbar für sich, und kann in fast jeder Lebenslage – die unzufällig die unsrigen sind – zitiert werden:

„Zurückgeblieben sind wir dem Tageslicht,

Zwar Personen nicht mehr,

Das fühlen, das wissen wir,

Aber zum Hades kehren wir nimmer!

Ewig lebendige Natur

Macht auf uns Geister,

Wir auf sie vollgültigen Anspruch.“

(Goethe, Faust II, 3. Akt)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Freiheit

„Langes Warten auf die perfekte Welle“

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Liebe Leser,

… Neptun im Zeichen Fische! Und Einstein war auch noch Fische –

jetzt wird ganz heftig in die tiefen Töne investiert: man glaubt, eine schier unglaubliche Entdeckung gemacht zu haben. Aber vielleicht ist´s nur eine Träne von „Davy Jones“ an der Unterwasser-Orgel … hier das Horoskop dazu:

Gravitationswellen

Innen ist der genaue Zeitpunkt der „Entdeckung“ – 14. September 2015, 11:50 – Hannover – angegeben, außen habe ich den 11. Februar 2016, 16:30 – den Zeitpunkt der Pressefonverenz eingestellt.

Die „Entdeckung“ am 14. Sep. war die exakte Jupiter/Neptun Opposition. Jetzt ist Jupiter weitergewandert und steht über der Sonne des „Entdeckungszeitpunkts“ & Nordknoten! – ; – während Neptun genau die exakte Position des „Entdeckungszeitpunktes“ wieder „bekleidet“, so wie Chiron und – mit etwas mehr Abstand – auch Uranus im Widder-Zeichen.

Es lohnt sich, Albert Einsteins Horoskop (innen) und Pressekonferenz (außen) anzugucken: Uranus steht über Venus: Befreiung – und von was? Venus als Herrin von 12 und 5 steht in 11 – findet gesellschaftlich statt, ist aber kollektives Stier-Schicksal: Zerstörung der Materialität, Pluto in 12: im Radix bei Albert Einstein … aktuell: Südknoten & Chiron über der Sonne – altes Karma.

Faszinierend genug: Mond über Saturn und Saturn über Mond. Merkur transitiert Mars-Radix, der 11 & 6 regiert. Aber natürlich auch Pluto von außen für den armen Einstein. Das sind seine Verehrer. Und so klingt auch die Sprache der vor Glück taumelnden Relativisten tatsächlich dieser Tage sehr plutonisch:

„Der Todestanz der beiden Schwarzen Löcher hatte Schwerkraftwellen quer durch das All gejagt, die überall, wo sie auftreffen, am Gefüge von Raum und Zeit rütteln,“ schreibt z.B. Patrick Illinger in der SZ (12.02.16) … Frank Grotelüschen meint in der ZEIT: „Physiker enträtseln bald Sternleichen, kannibalische Schwarze Löcher und den BIG Bang“.

Einstein und GWInnen Einstein, außen Pressekonferenz zu „Gravitatioswellen … „

Über den Wahrheitsgehalt des „Entdeckten“ ist damit noch nichts gesagt. Wahr ist jedenfalls, daß wir die Geburt einer neuen Physik erleben, und zwar einer solchen, die aus Computer-generierten Ergebnissen besteht, wie bei „Higgs Gottesteilchen“ bewährt ausgetragen: was uns als „sichere Entdeckung“ präsentiert wird, ist wohlabgewogenes Wissenschafts-Design.

Es ist ratsam, gleich in der Stunde der Euphorie die Fachleute nach der Wahrheit zu fragen, allerdings nicht ohne zu erwähnen, daß dieser Diskurs ein Ablenkungs-Diskurs von irgendeiner politischen Weltlage ist.

Aber eben astrologisch gesehen, erstaunlich synchron! Karsten Danzmann, Direktor am Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft antwortet auf die Fragen von Marlene Weiss in der SZ (12.02.16):

„Das Signal empfingen Sie schon im September; warum dauert es solange, die Daten auszuwerten?

Es ist nicht nur eine Frage der Computerpower. Wir haben 100 000 Datenkanäle, die Temperatur, Luftdruck, Vibrationen und so weiter messen, damit man hinterher sagen kann, ob es eine Störung gab, ob jemand laut gesungen hat oder ob ein Schauer kosmischer Strahlung hereinkam. Das muss alles angeschaut und bewertet werden, viele Leute diskutieren miteinander – das braucht Zeit.“

Dabei – müssen wir uns vorstellen, geht es um eine Anlage, die in der Lage sei „sogar die Meeresbrandung an den Küsten des amerikanischen Kontinents“ zu registrierender zu messende Effekt habe aber nur die Länge eines Millionstel eines Photons:

„Die Dehnung beträgt 1.0 × 10−21.. Eine Strecke von 1 Meter wird also um 1.0 × 10−21 Meter gedehnt oder gestaucht (das heißt also 0,000000000000000000001 Meter, mit 21 Nullen). Zum Vergleich: Ein Atomkern hat einen Durchmesser von 1.0 × 10−15 Meter, ist also eine Million mal größer. (Ein Atom ist dann noch etwa 100000 mal größer als das). Die Dehnungen sind also wirklich unglaublich winzig“, schreibt Martin Bäker.

http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2016/02/12/gravitationswellen-die-veroeffentlichung-im-detail/

Je unglaublicher Münchhausens Trick, desto besser! Denn die „Schwarzen Löcher“ am „Ereignishorizont“ liegen laut Theorie 1300 Milliarden Lichtjahre weit entfernt (Maße ohnehin zweifelhaft, man erwähnt offen, es könnten plus/minus 300 Millionen Lichtjahre sein (an der Stelle spielt man souverän mit Toleranzen)), ist aber kein Problem für Supermann-Physiker;  – : zweifelsfrei orten – Nobelpreis einparken. Außer dem angeblichen Effekt der Dehnung des Lasers um ein Millionstel des Durchmessers eines Photons gibt es keinerlei Hinweis auf die Existenz dieser Gebilde …

“ … aber gleichzeitig war das Signal ’stark und sah so perfekt aus, dass wir uns gefragt haben, ob es echt ist‘, erinnert sich Bruce Allen, einer der Direktoren des Instituts.“

Die Frage ist – wie nennen wir diese Sekte? Computer gestützte Metaphysiker? Und vor allem: wie schützt sich die Zivilisation vor solchem Wahn? Wer leitet die Therapie ein? Was größte Skepsis hervorrufen sollte, wird als Triumph inszeniert.

100 000 Datenkanäle! Und daraus ein eindeutiges Signal generieren bei dieser „Größenordnung“! Geht´s noch? Hier wird Wissenschaft Kunst und Kunst Wissenschaft.

Da natürlich diese „Entdeckung“ völlig anwendungsfrei ist, wird sie sich auch nicht an der Realität beweisen müssen. Und mehr noch: die Statistik kommt zur Hilfe: nur alle 200 ooo Jahre sei eine solche Beobachtung: zwei „Schwarze Löcher“ verschmelzen, 1 Mal zu erwarten – und gerade jetzt, zufällig, hat man die Maschine auf volle power getuned, die Helden …

Aber: Mars geht schon bald über Saturn der „Entdeckung“: – das Gute ist, daß die Leute anfangen werden, Fragen zu stellen, die die „Wissenschaftler“ im reinen Mathematizismus nicht beantworten können: worin bewegen sich denn die Gravitationswellen? Man setzt immer schon den absoluten Raum voraus, das einfache metrische System ist konstitutiv – die ganze Theorie ein infantiles Ersatzobjekt … glauben Sie den schlauen Ausreden nicht, es sind allenthalben verklausulierte Quadraturen des Kreises: je bombastischer die Inszenierung, desto weniger steckt dahinter. Aber der Klingelbeutel ist unüberhörbar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie

Neuer Planet „Fortuna“

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Tadeusz Kuntze, 1754

Liebe Leser,

plötzlich sind Astronomen elektrisiert, als wären Sie Astrologen. Zu Planet Nr. 9 – der nur vielleicht „Fortuna“ heißen könnte – weil es so ein Glück wäre, ihn/sie zu finden – paßt Fortunas Augenbinde (denn man hat sie ja noch nicht gesehen, und das kann auch dauern – oder sogar Täuschung sein): darin ähnelt sie Justitia, die bekanntlich auf einem Auge blind ist.

Die verbindliche Namensgebung eines Planeten ist oft ein langwieriger Prozess, der einem öffentlich ausgetragenen Orakel gleicht – Uranus sollte mal „King George“, oder „Herschel“ heißen … was für die Astrologie natürlich klasse ist: denn so finden wir wirklich basisdemokratisch den wahrhaft gültigen Namen, zu dem die Astrologie dann widerspruchsfrei in Resonanz steht.

Die Benennung der Himmels-Dinge, die „Nomie“ – ist denn auch die eigentlich vornehme Aufgabe unserer freundlichen „Hilfswissenschaft“, die sich selbst anheischig macht, den Thron zu besetzen, solange die Menschen nicht unterscheiden können zwischen „links und rechts“ …

Wir haben einen empfindsamen Krebs-Mond auf Vollmond zusteuernd, Merkur wird langsamer – also selbst alles langsamer machen – zu seiner stationär direktläufigen Position: und wird eine Weile bei Pluto sein, zu dem Merkur jetzt die genaue Konjunktion bildet (im Quadrat zu Lilith in Waage) große Dinge werden verhandelt – aber nicht soo schön: wg. Lilith Waage …

Relax …

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2016/01/21/einige-informationen-zur-entdeckung-des-neuen-planeten-in-unserem-sonnensystems/

In jedem Fall hat ein neuer Planet die archetypische Aufgabe, das Bewußtsein der Menschheit eine Grenze überschreiten zu lassen, auch wenn er Täuschung wäre …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Fragen

Merkur (& Jupiter) rückläufig

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

was mich gegenwärtig umtreibt, ist eine Frage, die in gewohnt überheblicher Arroganz die Physiker/Scientisten aufgeworfen haben: man hat wieder einen Galaxie-Haufen entdeckt mit dem poetischen Namen IDCS J1426.5+3508 (or IDCS 1426), der einige Milliarden Lichtjahre weiter weg sein soll, als man es bisher für solche „Haufen“ für möglich gehalten hat.

http://news.mit.edu/2016/most-distant-massive-galaxy-cluster-identified-0107

Normalerweise wollen Astrologen die scheinbar gesicherten Erkenntnisse der Astronomen/Kosmologen nicht kritisieren oder gar bezweifeln – man hofft – wie Biedermann – auf eine tolerante Arbeitsteilung.

Deswegen reagieren nicht wenige Astrologen-Kollegen mit Unverständnis, wenn man die Erkenntnisse der Kollegen vom materialistischen Ufer in Frage stellt, als würde man einen Konflikt heraufbeschwören, der letztlich nur rufschädigend sein kann.

Im Windschatten dieser Scheu hat sich die Kosmologie und Astronomie langsam aber sicher von der Realität entfernt. Ihre Ergebnisse werden auch niemals irgendwo wahrhaft „gesehen“, sondern sind, gleich außerhalb der unmittelbaren Nachbarschaft unseres Sonnensystems – Interpretationen von Daten plus Photoshop – denn von daher kommen all die bunten, gar so eindrucksvollen Bilder von Pferdekopfnebel und Sombrero-Galaxie …

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/12/21/sehen-die-dinge-im-weltraum-wirklich-so-aus-wie-sie-auf-den-fotos-gezeigt-werden/

… nun gibt es durchaus Kosmologen, die die Datenlage anders interpretieren und das, was uns die Astronomen erzählen von braunen Zwergen, weißen Riesen und schwarzen Löchern für sience-fiction halten.

Was uns aber durchaus beschäftigen kann, ist die Frage, ob wir – wie behauptet wird – wenn wir in den Himmel schauen, wirklich die Vergangenheit sehen?

Die Logik des Gedankens ist offensichtlich: alles, was wir sehen, ist Licht (Welle) – da das Licht eine gewisse Zeit braucht, uns zu erreichen, sehen wir die Ereignisse des Alls nicht in der Gegenwart, sondern gerade so, wie sie waren, als vor vielen Milliarden Jahren das Licht ausgesandt wurde.

Kaum jemand zweifelt an dieser trüben, geradezu traurigen Ansicht.

Aber das ist nur die eine Wette. Sie funktionierte, wenn Licht und Zeit letztlich identisch wären, denn mit Licht wird heute bekanntlich Zeit gemessen. Dem widerspricht – Gott sei Dank – daß es auch einen physikalischen Nachweis der „unendlichen Geschwindigkeit“* gibt. Es ist leicht einzusehen, daß es dann nichts ist mit der Identität von Lichtgeschwindigkeit auf Erden und Zeit im Allgemeinen. „Unendliche Geschwindigkeit“ ist nämlich Gegenwart. Keine Differenz, nirgends.

Das entspricht weit mehr unserem Gefühl vom All, seiner All-Gegenwart. Deswegen, liebe Astrologie-Freunde, ein bischen mehr Mut 2016: wir dürfen den Materialisten nicht das ganze Feld überlassen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mysterioeses-quantenphaenomen-einsteins-spuk-ist-tausende-male-schneller-als-das-licht-a-572068.html

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* wenn Sie erkannt haben, daß der Begriff „unendliche Geschwindigkeit“ paradox ist, haben sie den Sinn des Posts auch verstanden. Alternativ lesen wir dazu Äsop: „Hase und Schildkröte“  …

Astrologie, Astronomie, Europa, Fotos, Poetry, Weltbild

Zytglogge


800px-Zytglogge_Astronomical_Clock

© Gaetan Lee: http://www.flickr.com/photos/gaetanlee

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zytglogge&oldid=142822360

http://www.my-entdecker.de/2015/02/19/Zytglogge-bern/

Liebe Leser,

gleichwohl bei all diesen Uhren der astrologische Tierkreis im Brennpunkt des elyptischen Kreises steht, nennt Wikipedia sie „Astronomische Uhren“ – es gibt eine große Umbenennungswelle: alles Astrologische ist bis zu Dürers Tafeln „astronomisch“ – die Astrologie hingegen sei tiefes Mittelalter, reiner Aberglaube … da gefällt mir der Name der Berner für ihre Uhr: „Zytglogge“ – und der Narr, der sie (falsch) schlägt! Schweizer Humor ist, daß man genau hinschauen muss, bevor man ihn entdeckt … Merkur rückläufig, Wassermann als Narr …

https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Uhr

Hans von Thann unten schlägt sie aber richtig, die Zeit:

629px-Zytglogge_-_Hans_von_Thann

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Weltbild

Saturn im Schützen: Ende des „Naiven Realismus“

Liebe Leserinnen und Leser,

http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/quanten-auf-dem-pruefstand-einsteins-spuk-hat-ein-ende-13870785.html

es vollzieht sich dieser Tage Erstaunliches, was durchaus mit Saturn im Schützen zu tun hat, also dem Bereich der Erkenntnis, wo es besonders wichtige Grundlegungen gibt, während alte Gewissheiten aufgegeben werden müssen.

Was ist passiert? Im Grunde wurde nur eine Entdeckung zur Gewissheit, die die Physik bereits seit ungefähr 80 Jahren aus dem Bereich der Naturwissenschaft herausführt, und in den Bereich der Magie und Esoterik hineinführt, weil das Ergebnis des Versuchs, den man neulich aus gutem Grund in den Niederlanden wiederholte, besagt, daß es Dinge gibt, die ihre Zusammengehörigkeit zu einer Identität vom Ort unabhängig behaupten. Das heißt, ein Ding ist wesenhaft unabhängig von Zeit und Raum. Es verhält sich als Einheit, egal, wo der andere Teil sein mag.

Die Naturwissenschaft hat sich reichlich Mühe gegeben, den Skandal zu vertuschen, aber der Stein rollt schon.

Was aber kommt dann? Was wird aus der großen Beschleunigungskirche in der Unterwelt der Schweizer Berge, wo König Laurin noch Macht haben könnte, mit der man das „Gottesteilchen“ entdeckt haben will, das allen anderen „Masse“ gibt … ? Wenn man nur dann weiterarbeiten kann, indem man der Wahrheit ausweicht, wird ein normativer Zwang nötig, der – wie in allen Diktaturen – der Wahrheit ausweicht, indem er eine bestimmte Wahrheit vorschreibt: das ist in unserem Umfeld die Lichtgeschwindigkeit – was „Masse“ ist, kann niemand erklären.

Nun zeigen aber die niederländischen Versuche erneut, daß die Dinge nicht notwendig durch Distanz irgendwie im Zusammenhalt gespalten werden könnten.

Dabei würde sich das Problem lösen lassen, wenn wir den Feld-Begriff modifizieren. Weder Teilchen, noch Welle. Offensichtlich beschreiben beide Metaphern ein zeitloses Feld unzureichend. Das Konzept ist bereits vom Photon bekannt und sollte gar nicht überraschen, denn als Eigensystem ist ja auch dies zeitlos. Demnach wäre c nichts anderes, wie die Schranke in die Zeitlosigkeit, und zwar von Wissenschaftlern bewiesen. Klar kann einem da gruslig werden, weil die Romaner in ihr schwarzes Loch kippen, wo nur Licht ist. Vielleicht wittert man hier zu Recht den Eingang in den Tempel: dessen Schwelle – das Beobachter-Paradoxon – schon überschritten ist.

Aus dem Ende wird auch wieder ein Anfang: „The force, it´s true, don´t worry“, sagt Harrison Ford (Krebs Sonne & Mond, Waage AC und Venus in Zwillinge, Mars in Löwe! Alle Planeten vom 9. bis 12. Haus); – der letztes Jahr erst mit seiner Kleinmaschine abgestürzt ist, sich – wie ein wahrer Indiana Jones ein paar Knochen gebrochen haben soll: und nunmehr behauptet – damit er in Ruhe gelassen wird – sich an nichts erinnern zu können …

Bester Schauspieler!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus