Astrologie

Zwischenbilanz – Jupiter im Zeichen Schütze

https://de.wikipedia.org/wiki/Jupiter_(Mythologie)

Liebe Leserinnen und Leser,

vom 09.11.2018 bis zum 02.12.2019 weilt Jupiter im Zeichen Schütze – gegenwärtig in seiner ca. 4-monatigen Rückläufigkeitsphase. Grund genug, mal zu gucken, was Jupiter bislang gebracht hat, und ob es wirklich einen markanten Unterschied zur Jupiter-in-Skorpion-Phase gibt. Sicher werden Sie bemerkt haben, die alle Medien dominierende #MeeToo Debatte ist abgeebbt. Auch der Zirkus um die Frage der „richtigen“ sexuellen Identität verliert an Bedeutung. Stattdessen finden wir im Netz (und anderswo) immer häufiger solche Impulse:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/propagiert-der-march-for-science-ein-unkritisches-bild-von-wissenschaft-16178582.html

Philosophische Mathematik I

Wer aufmerksam die Auslagen in den Buchhandlungen betrachtet, bemerkt eine regelrechte Renaissance der Philosophie – selbstverständlich auf unterschiedlichsten Niveau-Stufen. Das ist Jupiters Geltungsbereich. Reise, Philosophie, Ausblick. Innerhalb der wissenschaftlichen Community finden sich kritische Stimmen, die von überblickender Warte neue Denkansätze fordern, weil einzelne DissidentInnen zu begreifen beginnen, dass Mathematik ein Labyrinth ist, von dem wir keine endgültigen Antworten erwarten können:

Bildergebnis für Lost in Math

Dem steht natürlich eine ganze Armada am Bestand regelrecht klebender Traditionalisten, die mit allen Mitteln photo-shop-designte Bilder von Dingen in die Öffentlichkeit pushen, die nicht existieren: also „Schwarze Löcher“ oder „Gravitionswellen“; – diejenigen, die sich hier fortschrittlich gebärden, sind die Saturn/Pluto/Südkonten-Traditionalisten, die gewaltig an ihrem unhaltbaren System zur Welterklärung hängen. Unterstützt werden sie durch die Sextilstellung von Neptun im Zeichen Fische: Lüge, Verschleierung. Sie haben viel zu verlieren und fürchten sich – vielleicht zu Recht – auf einer persönlichen Ebene vor dem Einbruch des Irrationalen. Die Öffentlichkeit versteht die Ergebnisse ihrer „Forschungen“ kaum, ein gewaltiger Aufwand der Ablenkung. Trost: „Wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch“ – auch das Gute muss, obwohl leise, gewaltig und mächtig geworden sein, wenn so viel Lug & Trug nötig zur Niederhaltung ist.

Die Hysterie um den „menschengemachten Klimawandel“ nimmt derweil religiöse Ausmaße an – man diffamiert „Klimaleugner“, als würden wir eine Rolle rückwärts machen in die Zeiten der Inquisition. Der Wasserspiegel in Hamburg bleibt derweil stabil. Trotzdem fordern Wissenschaftler nichts weniger, als die Weltherrschaft – und spannen ein fast noch Kind – im Steinbock geboren – als missbrauchte Autorität vor ihren Wagen.

Jupiters negative Seite ist die mangelnde Differenzierung: es scheint kaum möglich, für Umweltschutz zu sein (eigentlich: Wiederherstellung und Säuberung der bereits schlimm versauten Erde), und dennoch gegen unbegründetes Schulschwänzen am Freitag; – ebenso, wie es kaum möglich ist, für Europa zu sein, aber gegen das „Sanfte Monster Brüssel“ – Differenzierung fällt flach: das ist zusätzlich ein Resultat der Tatsache, dass Jupiter das ganze Jahr im Quadrat zu jenem Neptun in Fische verbringt, den – wer auch immer – „anzapft“, um seine „Wahrheiten“ als alternativlos zu verkaufen.

Ende 2020 beginnt bekanntlich ein neuer Jupiter/Saturn Zyklus Anfang Wassermann, nachdem Jupiter und Saturn (und Pluto) Steinbock, die alte Zeit nochmal sehr mächtig gemacht haben werden. Wir sind am Ende eines 20-Jahres Zyklus – durchhalten!

Im persönlichen Horoskop kommt es – wie immer – vor allem darauf an, wo in ihrem Horoskop diese Bewegungen stattfinden, um von Jupiters Weisheit zu profitieren. Jupiter allein zwingt nicht: er verteilt Geschenke. Wer sie nicht will, verschmäht oder übersieht, den lässt er stolz zurück.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Freiheit

„Langes Warten auf die perfekte Welle“

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Liebe Leser,

… Neptun im Zeichen Fische! Und Einstein war auch noch Fische –

jetzt wird ganz heftig in die tiefen Töne investiert: man glaubt, eine schier unglaubliche Entdeckung gemacht zu haben. Aber vielleicht ist´s nur eine Träne von „Davy Jones“ an der Unterwasser-Orgel … hier das Horoskop dazu:

Gravitationswellen

Innen ist der genaue Zeitpunkt der „Entdeckung“ – 14. September 2015, 11:50 – Hannover – angegeben, außen habe ich den 11. Februar 2016, 16:30 – den Zeitpunkt der Pressefonverenz eingestellt.

Die „Entdeckung“ am 14. Sep. war die exakte Jupiter/Neptun Opposition. Jetzt ist Jupiter weitergewandert und steht über der Sonne des „Entdeckungszeitpunkts“ & Nordknoten! – ; – während Neptun genau die exakte Position des „Entdeckungszeitpunktes“ wieder „bekleidet“, so wie Chiron und – mit etwas mehr Abstand – auch Uranus im Widder-Zeichen.

Es lohnt sich, Albert Einsteins Horoskop (innen) und Pressekonferenz (außen) anzugucken: Uranus steht über Venus: Befreiung – und von was? Venus als Herrin von 12 und 5 steht in 11 – findet gesellschaftlich statt, ist aber kollektives Stier-Schicksal: Zerstörung der Materialität, Pluto in 12: im Radix bei Albert Einstein … aktuell: Südknoten & Chiron über der Sonne – altes Karma.

Faszinierend genug: Mond über Saturn und Saturn über Mond. Merkur transitiert Mars-Radix, der 11 & 6 regiert. Aber natürlich auch Pluto von außen für den armen Einstein. Das sind seine Verehrer. Und so klingt auch die Sprache der vor Glück taumelnden Relativisten tatsächlich dieser Tage sehr plutonisch:

„Der Todestanz der beiden Schwarzen Löcher hatte Schwerkraftwellen quer durch das All gejagt, die überall, wo sie auftreffen, am Gefüge von Raum und Zeit rütteln,“ schreibt z.B. Patrick Illinger in der SZ (12.02.16) … Frank Grotelüschen meint in der ZEIT: „Physiker enträtseln bald Sternleichen, kannibalische Schwarze Löcher und den BIG Bang“.

Einstein und GWInnen Einstein, außen Pressekonferenz zu „Gravitatioswellen … „

Über den Wahrheitsgehalt des „Entdeckten“ ist damit noch nichts gesagt. Wahr ist jedenfalls, daß wir die Geburt einer neuen Physik erleben, und zwar einer solchen, die aus Computer-generierten Ergebnissen besteht, wie bei „Higgs Gottesteilchen“ bewährt ausgetragen: was uns als „sichere Entdeckung“ präsentiert wird, ist wohlabgewogenes Wissenschafts-Design.

Es ist ratsam, gleich in der Stunde der Euphorie die Fachleute nach der Wahrheit zu fragen, allerdings nicht ohne zu erwähnen, daß dieser Diskurs ein Ablenkungs-Diskurs von irgendeiner politischen Weltlage ist.

Aber eben astrologisch gesehen, erstaunlich synchron! Karsten Danzmann, Direktor am Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft antwortet auf die Fragen von Marlene Weiss in der SZ (12.02.16):

„Das Signal empfingen Sie schon im September; warum dauert es solange, die Daten auszuwerten?

Es ist nicht nur eine Frage der Computerpower. Wir haben 100 000 Datenkanäle, die Temperatur, Luftdruck, Vibrationen und so weiter messen, damit man hinterher sagen kann, ob es eine Störung gab, ob jemand laut gesungen hat oder ob ein Schauer kosmischer Strahlung hereinkam. Das muss alles angeschaut und bewertet werden, viele Leute diskutieren miteinander – das braucht Zeit.“

Dabei – müssen wir uns vorstellen, geht es um eine Anlage, die in der Lage sei „sogar die Meeresbrandung an den Küsten des amerikanischen Kontinents“ zu registrierender zu messende Effekt habe aber nur die Länge eines Millionstel eines Photons:

„Die Dehnung beträgt 1.0 × 10−21.. Eine Strecke von 1 Meter wird also um 1.0 × 10−21 Meter gedehnt oder gestaucht (das heißt also 0,000000000000000000001 Meter, mit 21 Nullen). Zum Vergleich: Ein Atomkern hat einen Durchmesser von 1.0 × 10−15 Meter, ist also eine Million mal größer. (Ein Atom ist dann noch etwa 100000 mal größer als das). Die Dehnungen sind also wirklich unglaublich winzig“, schreibt Martin Bäker.

http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2016/02/12/gravitationswellen-die-veroeffentlichung-im-detail/

Je unglaublicher Münchhausens Trick, desto besser! Denn die „Schwarzen Löcher“ am „Ereignishorizont“ liegen laut Theorie 1300 Milliarden Lichtjahre weit entfernt (Maße ohnehin zweifelhaft, man erwähnt offen, es könnten plus/minus 300 Millionen Lichtjahre sein (an der Stelle spielt man souverän mit Toleranzen)), ist aber kein Problem für Supermann-Physiker;  – : zweifelsfrei orten – Nobelpreis einparken. Außer dem angeblichen Effekt der Dehnung des Lasers um ein Millionstel des Durchmessers eines Photons gibt es keinerlei Hinweis auf die Existenz dieser Gebilde …

“ … aber gleichzeitig war das Signal ’stark und sah so perfekt aus, dass wir uns gefragt haben, ob es echt ist‘, erinnert sich Bruce Allen, einer der Direktoren des Instituts.“

Die Frage ist – wie nennen wir diese Sekte? Computer gestützte Metaphysiker? Und vor allem: wie schützt sich die Zivilisation vor solchem Wahn? Wer leitet die Therapie ein? Was größte Skepsis hervorrufen sollte, wird als Triumph inszeniert.

100 000 Datenkanäle! Und daraus ein eindeutiges Signal generieren bei dieser „Größenordnung“! Geht´s noch? Hier wird Wissenschaft Kunst und Kunst Wissenschaft.

Da natürlich diese „Entdeckung“ völlig anwendungsfrei ist, wird sie sich auch nicht an der Realität beweisen müssen. Und mehr noch: die Statistik kommt zur Hilfe: nur alle 200 ooo Jahre sei eine solche Beobachtung: zwei „Schwarze Löcher“ verschmelzen, 1 Mal zu erwarten – und gerade jetzt, zufällig, hat man die Maschine auf volle power getuned, die Helden …

Aber: Mars geht schon bald über Saturn der „Entdeckung“: – das Gute ist, daß die Leute anfangen werden, Fragen zu stellen, die die „Wissenschaftler“ im reinen Mathematizismus nicht beantworten können: worin bewegen sich denn die Gravitationswellen? Man setzt immer schon den absoluten Raum voraus, das einfache metrische System ist konstitutiv – die ganze Theorie ein infantiles Ersatzobjekt … glauben Sie den schlauen Ausreden nicht, es sind allenthalben verklausulierte Quadraturen des Kreises: je bombastischer die Inszenierung, desto weniger steckt dahinter. Aber der Klingelbeutel ist unüberhörbar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus