Europa

Neumond im Zeichen Krebs in Opposition zu Pluto

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Liebe Leserinnen und Leser,

so zeigt sich das Horoskop-Bild (unten) zu Neumond in unseren Breiten. Dass der Glückspunkt am AC liegt, ist bei Neumond normal – ergibt sich bei null Abstand von Sonne und Mond immer als Aszendent gemäß der Formel der Glückspunkts, seiner Berechnung. Doch Sonne und Mond müssen nicht nahe beim Aszendenten sein für den Neumond kurz vor Sonnenaufgang, und so ist der Glückspunkt doch auch Zeichen. Es ist der Neumond vor der Mondfinsternis an Vollmond am 27. Juli – mit der Aspektscheibe habe ich mal den großen Gegensatz zwischen Sonne und Mond am Ort der Mondstärke und Pluto rückläufig immer noch mit Lilith-Kräften – wenn auch nicht so akut –  im Zeichen Steinbock eingestellt. Venus wird in ihrem Lauf eine trigonal-Verbindung zum rückläufigen Saturn im Steinbock aufbauen: ein Anker in den Erdzeichen. Neptun-Betroffenen, die Stabilität suchen, ist dieser Aspekt, vor allem, wenn er eine sinnvolle Verbindung zum eigenen Radix hat, eine gute, realistische Aufbaumöglichkeit, exakt am Samstag morgen um viertel vor neun.

Dieser Aspekt zwischen Venus im Jungfrau-Zeichen: Gesundheit, Ernährung, Verdauung, sowie Saturn im Steinbock: Knochen, Stabilität, Konzentration – ist deshalb wichtig, denn Saturn kann Pluto entschärfen, weil er – Saturn – Hausherr des Steinbock ist. Er kann den plutonischen Widerstand, die Auseinandersetzung zwischen Krebs (Familie, Wohlgefühl zuhause, Hochenergie) und Steinbock (Pflicht, öffentliches Amt, Härte gegen sich selbst) durch praktische Regeln entschärfen (Haus 6 = praktische Regeln). Haus 6 wird gemäß der Dispositorenkette – hier wird´s jetzt astrologisch, aber immer noch nachvollziehbar – durch Jupiter in Haus 5 aber eingeschlossen in Skorpion regiert – und den Schlüssel hat wieder Venus in Jungfrau Haus 3. – Hygiene, Kommunikation, Klarheit – und weiter übernehmen Sonne und Merkur – in jedem Fall der Krebs-Neumond, der andernorts als partielle Sonnenfinsternis gesehen wird. Das Zauberwort lautet: praktische Regeln, Saturn möglichst selbstbestimmt umsetzen – also Verantwortung für sich zu übernehmen und im Äußeren Schuld vergeben, damit Saturn in Haus 6 von seiner Rolle als Kompensator und Sündenbock entlastet wird.

Nach langer Rückläufigkeit ist Jupiter in Skorpion wieder langsam aber direktläufig – es kommt also die relativ letzte, die vielleicht positiv reinigende Welle auch der neuen Gerechtigkeit durch Jupiter mit seinem Adler – der Bezug zur Sexualität muss nicht behauptet werden, kristallisierte sich u.a. in der #MeeToo Bewegung in allen Medien, ein richtiges Jupiter in Skorpion Konzert – trotzdem gibt es Zeitgenossen, die glauben, Jupiter sei im Zeichen Waage, wie Wolfgang Held wider besseres Wissen in „a tempo“ (Juni 2018)

– Neptun bleibt also der Grenzgänger zwischen Erleuchtung und (Selbst)-Betrug. Seine Position Spitze Haus 10 – mit ihr identisch – definiert das Ziel als dauerhaft spirituelles Ziel im Sinn von Re, wegen seiner Rückläufigkeit. Mars bleibt auch in seiner Nähe zum Südknoten ein Problem – es sind alte Frontverläufe, um die überflüssig gerungen wird – im Löwen ist Merkur Bote der Sonne und im Nordknoten-Zeichen: durch mutige Gedanken sind der Aufbruch ins Neue und die Überwindung der Schwierigkeiten möglich; – mutige Gedanken und die richtigen Regeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Fundamentale Fragen

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun tauchen sie also doch auf, die fundamentalen Fragen, die keinen Kompromiss erlauben (Mars/Pluto Opp.) – hat man im Himmel Zusammengehörigkeiten in den Tierkreisbildern gesehen? Irgendwo gewiss – doch die Einteilung der Regionen musste ja zwangsläufig unter der irdischen Maßstäblichkeit erfolgen, die die Sonne in 12 jährlich wiederkehrende Qualitäten einteilt, den Steinbock nach dem Tierzüchter, den Wassermann nach dem Bewässerungstechniker, den Fische-Geborenen nach dem reisenden Händler, dem Seemann, die Widder-Leute nach den ziehenden Nomadenstämmen mit großen Herden, die Stier-Leute nach ihrem Stier-Kult – den wir noch in den hispanischen Ländern kulturell erhalten sehen – die Zwillings-Länder nach ihrem – Schach, Falken, Pfeil, Schrift – allgemein: Präzisions-Interesse – u.s.w. …

Und genau so erklärt uns das auch Rudolf Steiner. Das bedeutet: die Tierkreisbilder am Himmel sind nach den kulturellen und natürlichen Jahreszeiten in relativer Äquartornähe eingerichtet, aber aus der Sicht der nördlichen Halbkugel. Auch das erklärt Rudolf Steiner entwaffnend genau: „Weil man das von dort aus am Besten beobachten kann.“

Gleichwohl müssen wir beachten, dass andere Völker mit anderen Astrologie-Traditionen andere Gesichtspunkte wichtiger finden: wenn man z.B. in Indien eher astral ausgeliefert sich sehen möchte, dann mag es von Bedeutung sein, die Wesenhaftigkeit des ursprünglichen Maßstabs, der Tag/Nachtgleichen, nicht in den Vordergrund zu stellen, denn ohne Maßstab, ohne O-Grad Widder, geht auch siderisch gar nichts. Deswegen ist es ehrlicher und widerspruchsfrei, den Tierkreis zu nehmen, wie er aus seiner jahreszeitlichen Definition heraus gemeint ist: als irdisch an seinen Wirkungen begründeter Maßstab kosmischen Bezugs. Wenn man diesen Schlüssel aus der Hand gibt – den irdischen Erfahrungsgrund – indem man mithilfe einer geometrischen Operation die Rechnung angleichend verschiebt, so hat man eigentlich kein Recht, die Namen der Tierkreisregionen nicht ebenfalls zu ändern. Und weil man das – sich der Veränderung verweigernd – natürlich nicht tut, entsteht all die Verwirrung der Verwirrer …

Darüber hinaus ist für Laien nichts abschreckender, als eine Diskussion unter Fachleuten über Grundsatzfragen, die sie nicht verstehen.

Ich meine, die Tatsache, dass andere Völker andere Zugehörigkeiten der Sterne zu anderen Zeichen geordnet haben, mitunter zu denselben mit anderer Bedeutung – von China bis zu den Maya – macht den tropischen Tierkreis mit seinem magischen Schlüssel der Raumzahl als einzig verbliebene, wahre Maßstäblichkeit unerlässlich – das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Fixsternspähre dahinter und auch noch die Welt dahinter (wie wiederum Rudolf Steiner betont) keine Bedeutung für uns hätte.

Aber wir müssen die Richtung bedenken. Unabhängig mehr und mehr sollen wir werden von den astralen Wirkungen, sind es in vielem bereits, haben einen Willen, den wir gebrauchen können. Diesen Willen haben wir allein durch den Christus, den Widder als Lamm, den Schöpfer des neuen, tropisch fixen Tierkreises – der eben die Sonnen-Kraft auf die Erde gebracht hat – was den Fixsternhimmel der Menschheit zunächst zu Recht entfremdet hat: man musste sich von den Einflüssen des astralen Kosmos lösen, um sein „Ich“ – sein nunmehr von Christus beleuchtetes Sonnen-Wesen erkennen zu können.

Dafür steht heute die Astrologie. Sie hat den Weg einer beispielhaften Individualisierung hinter sich und weist heute – wenn wahrhaftig – ganz im Dienst des Menschen im Sinne des: „Erkenne Dich Selbst“ – des apollinischen Schwellenspruchs zu Delphi – auf den kosmisch verbunden Menschen. Wie sich der alte Fixsternhimmel durch Christus im Bezug verändert/umgedreht im persönlichen Horoskop heute ausnimmt, das allein ist dazu geeignet, den heute ja allgemein naturwissenschaftlich positivistisch und materiell ausgerichteten Menschen von seinem kosmischen Bezug, der ihn ganz persönlich angeht, zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis

Schlüssel- klíč gefunden

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Foto Termin © 16.01.2017 14:13

schluessel

Liebe Leserinnen und Leser,

tatsächlich gibt es zwei Signifikatoren für den gefundenen Schlüssel – der eine ist ganz offensichtlich und hat eine Botschaft: Merkur steht an der Partnerachse und wird bald einen Aspekt zu den Mondknoten haben, bei denen es um Berufung, Haus, Wohnort oder Ahnen geht – das Horoskop ist aber von zwei Seiten lesbar.

Weil Zwillinge aufsteigt, zeigt auch der Aszendent das Zeichen Merkurs, des Schlüssel-Signifikanten im Steinbock, der stark im Eckhaus steht und durch die praktischen Gesichtspunkte disponiert wird, die Saturn in Haus 6 aus dem Schütze-Zeichen gewinnt: Reise als Arbeit. Zwillinge aufsteigend ist aber auch seit Alters her Glück. Merkur im Steinbock ist gründlich, genau, realistisch – und was er als Schlüsselplanet Neues bringt, wird, weil im Eckhaus – und auch an Geschwindigkeit zunehmend – nicht lange auf sich warten lassen.

Als zweiten Zeichenträger für den Schlüssel müssen wir Chiron betrachten mit seiner genauen Mars-Konjunktion, die sogar noch annähernd ist, im Zeichen Fische. Das sind schon allein die Schnee-Graupel auf dem Foto. So einen Schlüssel zu finden, ist immer eine magische Sache. Der Schlüssel überbringt die Botschaft: wo denn und wie und was zu öffnen sei?

Merkur als Schlüssel im Partnerhaus kündigt Neues für Berufung und Wohnung an – wegen seiner unmittelbaren Beziehung zu den Mondknoten.

Zum zweiten Schlüssel – Chiron/Mars im Haus der Berufung 10 – wird der Jungfrau-Mond aus dem vierten Haus eine Opposition haben – praktischer Mond in der Heimat steht dem verletzten Mars in der Berufung im Wolkenkuckucksheim gegenüber, wo noch ein paar andere – Neptun – Südknoten und stark aufwertend auch Venus wohnt. Oder aber: heilender Fische-Mars bringt die Kraft mit, altes Karma (Südknoten) loszulassen und Mann & Frau (Mars & Venus) in einer neuen Vision (Fische) anzunähern:

Das ist so ein Horoskop, das man sich nochmal angucken muss, weil es viele interessante Geschichten erzählt (deswegen kann der Text sich hier ändern) – vor allem aber, dass sich mit Merkur beharrliche Partnerschaft (Steinbock) lohnt, bald kommt Neues, also Bewegung … am 5. Oktober treffen sich Mars & Venus im Zeichen Jungfrau genau dort, wo am 16. Januar der Mond stand im Zeichen Jungfrau im vierten Haus, home base/Berufung – je nachdem von welcher Seite.

Hilfreich ist das genaue Sextil Jupiters zu Saturn, Jupiter als Herr von 7 in 5 – Partnerhaus-Dispositor im Haus der Liebe – und Jupiters Trigon zum Glückspunkt im luftigen Wassermann, Haus 9 – dem Ausland, Wassermann-Sektor im Schütze-Sitz – oder Lehre und Studium im Sinne der Freiheit. Und der das steuert ist: Superheld Uranus im Zeichen Widder in Haus 11 – also lieber den Ball flach halten, die Wellen schlagen von alleine hoch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

„Neptun in den Fischen“: Rudolf Steiner spricht über das Gebet

Liebe Leserinnen und Leser,

Rudolf Steiner hat eben die Saturn/Saturn Opposition hinter sich, wobei bei ihm besonders Saturn gleichzeitig über die Sonne ging, da spricht er diesen Text, wo Neptun in seinem Trigon zum Radix-Neptun wächst! Und wächst weiter, wie bekannt.

Wer diesen Text liest, bekommt ein ganz unmittelbares Gefühl der glücklichst gefügten Weisheit zwischen Jungfrau-Mond und Fische-Sonne. Rudolf Steiner spricht über das Gebet und „liefert“ den Schlüssel. Den echten.

Gibt es nur aus dem Text in Einheit: wer das nicht gelesen hat – und zumindest die Eckdaten akzeptiert – weiß nix. Daher:

Steiner Lesen im Original: der wichtigste Text überhaupt, 100% wahr:

Innen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09, Cacovec, außen 04.02.1907 12:00

Diese Dinge wären ohne Steiners Wissen verloren. Und sind noch lange nicht verstanden. Und noch eine Stufe hoch, gewiss … Das gilt es immer zu bedenken – historisch/kritisch – und doch und doch notwendig …

Und, –  ja … die jungen Leute, die oben das Auge gemalt haben, die wissen auch schon Alles …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus