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Wolkenwesen – living clouds – duchové mraky

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie genau hingucken, sehen Sie oben einen rechteckigen Winkel aus Kondensstreifen. Die lösen sich an dem Tag wegen der hohen „orgonotischen Potentialdifferenz“ – wie Wilhelm Reich das nannte – schnell auf – nur im Bild sind sie natürlich „eingefroren“, lösen sich gar nicht auf.

Die Kondensstreifen zeigen aber auch, wie die untere filigrane Struktur ein Wolken-eigenes Phänomen ist, keine „Chem-Trails“ – der Kategorie, zu der eben die Kondensstreifen ohnehin gehören, weil sie ja abgasvermengt sind, nicht nur natürlicher Wasserdampf.

Die Dynamik der Gesamterstreckung dieser riesigen Wasser/Luft Wolkenwesen zu erfassen ist weder fotografisch noch filmisch möglich – wir sehen hier den einen „Flügel“ einer jeden Ausschnitt sprengenden humanoiden Form, die sich langsam verändert, aber doch mega-gegliedert bleibt. Das Foto passt zum unteren Horoskop, gegen den Sonnenuntergang kurz vor Neumond Richtung Neptun (unsichtbar) aber wolkig – fotografiert. An wenigen Tagen nur tauchen diese Wolkenwesen auf.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Wohin ist denn all die Psychologie? Neptun in den Fischen

Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist, wie sich die Psychologie und insbesondere die Psychoanalyse aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit entfernt hat. Wenn ich mich recht erinnere, kamen in den 80ger Jahren diese NLP-Praxen auf – Gehirnwäsche nach Pawlow. Funktioniert aber und ist schneller und billiger als zum Grund des Wissens aller Komplexe nachzutauchen.

Und dann, auf diesem Grund, das Mysterium um den Meister selbst, dessen „Unbehagen in der Kultur“ in dieser Zeit zu einem Unbehagen an seiner Person umgedeutet wurde. Allerlei unverantwortliche medizinische Skurrilitäten bis zum Missbrauch des Skalpells werden aus seiner frühen, vor-psychoanalytischen Vita gezerrt. Es passiert ihm, was jedem „Über-Ich“ seiner eigenen Lehre gemäß (Übertragung) passieren muss: er wird abserviert. What comes up, must come down. Die Psychoanalyse, Laterne in der Dunkelheit zum Verständnis der Perversionen, wird selbst in ihren Ursprüngen kompromittiert und als Werkzeug der Aufklärung daher diskreditiert. Dabei würde sie dringend gebraucht für das Selbstverständnis einer im Wahnsystem eingeschlossenen Naturwissenschaft.

Gleichzeitig erhebt die früher sympathisierende Gemeinde (Spiegel) Anklage, der Erfinder der unterdrückten Triebe sollte selber im Kreislauf der Unterdrücker seiner kleinen Patienten die Alibi-Rolle des Verschleiererns – aus Absicht oder Borniertheit – gespielt haben.

Im Horoskop Siegmund Freuds fällt natürlich die ungeheure Spannung zwischen Skorpion-Aszendent und Stier-Sonne auf, das Zeichen, in dem Pluto auch steht. Es konnte keinen besseren Aszendenten für einen Psychoanalytiker, als den Skorpion-Aszendenten geben: er ist dann der geborene Psychoanalytiker. Der George Clooney unter den Psychologen. Brillanter Schriftsteller. Erfolgreicher Psycho-Unternehmer. Dazu vor allem die Neptun-Jupiter Verbindung in den Fischen, die recht eigentlich der Grund für diesen Post zu dieser Zeit ist. Denn wir erleben ja bekanntlich – verschleiert, deshalb  kaum wahrnehmbar, doch hier immer wieder aufgezeigt – Neptun in den Fischen, zusammen mit Chiron.

Dank seines Konstrukts aus Ich, Es und Über-Ich wurde einer ganzen Generation von brillianten Denkern ein Autoritäts-Befreiungs-Instrument an die Hand gegeben, eine inner-seelische Begründung des Materialismus – psychische „Instanzen“ genannt, die sich nach bestimmten, von Freud erforschten Regeln entschlüsseln ließen, deren konsequente Deutung in Umkehrung des Geglaubten aus Gott ein vernünftig erklärbares Schuldgefühl (Siehe „Der Mann Mose“) machten – Bühne frei für eine ganze Generation atheistischer Wahrheitssucher –

Der wahre Wert der Psychoanalyse liegt aber meines Erachtens nicht in der Individual-Psychologie, sondern in der Archäologischen Psychoanalyse. Also dem Durchdringen der mythischen Seelenbilder unserer Vorfahren.

Die Geltung des Pluto im Sonnenzeichen Macht-Menschen Freud scheint sich gemäß des Pluto-Transits zu wandeln. Sein Bild wurde radikal umgedreht – vom respektablen Professor zum wahnsinnigen Kokser – als Pluto durch den Skorpion wanderte.

Nicht uninteressant ist es, zu beobachten, wie sich die Psychologie offenbar auch aus dem Kanon der Wissenschaften verabschiedet hat. Während früher Worte, wie „Übertragung“, „Verdrängung“, „Unterbewußtsein“ in aller Munde waren und erkannt wurden, fehlt heutzutage schlicht die Benennungs-Fähigkeit im Rahmen des psychologisch-analytischen Paradigmas, das bis vor wenigen Jahrzehnten in intellektuellen Kreisen noch selbstverständlich war.

Nun steht zu erwarten, daß mit Pluto im Steinbock und Jupiter im Stier der Wert der Psyche wieder steigt.

Es wird aber nicht möglich sein, vom Standpunkt der Psychoanalytiker aus, ihren Standpunkt als Seelen-Wissenschaft zu verteidigen, weil inzwischen die manipulative Neurologie den Menschen wieder als Maschine entdeckt haben will, und beispielsweise als pharmazeutische Medikamentation bei der Behandlung von angeblich psychischen Krankheiten – in Wahrheit gesellschaftlichen Verformungen – sich den Status der Unentbehrlichkeit gesichert zu haben scheint, weit verbreitet unter Familien mit ADS-Kindern, etc.

Für eine Seelen-Wissenschaft – selbst eine materielle – braucht es aber eine Seele – während, wie sich beobachten läßt, eben dieser Begriff in einschlägigen naturwissenschaftlichen Kreisen durch Gemüt und Gruppen-Korps gemeinschaftsbindend unreflektiv absorbiert wird – in der Regel mit Ulk.

Daher bin ich gespannt, ob die Psychoanalyse, ungeachtet ihres daimonischen Neptun-in-den-Fischen Begründers (Saturn und Mond Zwillinge! – Gespräch!) nochmal Fuß fassen kann – denn auch Jung, der kompromittierte, wäre für eine zukünftige Hoch-Kultur ein guter Garten. Ganz zu schweigen von Reich, dessen Orgon erst noch zu entdecken ist, und die Physik, wie wir sie heute kennen, ablösen wird – meiner Überzeugung nach.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Sigmund Freud, 06.05.1856 18:30 Freiberg, Austria, außen Transite 07.07.2011

Freiheit, Gedanken, Geist

Wilhelm Reich und Orgon

Wilhelm Reich

Liebe Leserinnen und Leser,

wie immer eskaliert es. Diese Diskussion mit den Science-Bloggern. Sie sind ganz erpicht darauf, einen mit Spott und Argumentchen niederzumachen, aber sie wissen auch, wann sie aufhorchen müssen: „Eine Neue Energie? Orgon, was ist das?“

„In einem völlig abgedunkelten, mit Metall ausgekleideten Orgon-Energie-Beobachtungsraum, können wir leuchtende Orgoneinheiten beobachten, die bei ihrer kreiselnden Vorwärtsbewegung im Raum einer bestimmten Bahn folgen“, so schreibt Wilhelm Reich in „Die Kosmische Überlagerung, die orgonotischen Wurzeln des Menschen und der Natur.“ (Zweitausendeins, S.32)

„Jedes Lichtpünktchen scheint sich abwechselnd zu verbreiten und zu verengen, als ob es pulsierte. Fliegt das Lichtpünktchen an uns vorbei, so haben wir eine Flugbahn, seitlich gesehen, vor uns, etwa so:“ (Reich, Die Entdeckung des Orgons II, s. 135)

IMG_2226Foto Markus Termin ©

Reich war, als er dieses Leuchtphänomen zuerst beobachtete, total erstaunt. Er dachte sich, was wohl jeder denken würde: „Ein Spiel meiner eigenen Netzhaut, weil ich das Dunkel nicht gewohnt bin.“ Es war daher nötig, dass er länger in dem dunklen Raum verbrachte, einem eigens zu diesem Zweck in Orgonon bei Rangeley, Maine USA – ähnlich wie Tycho de Brahe seine Insel in der Ostsee mit dem Observatorium  – Urania – benennt Wilhelm Reich eine Forschungsstätte nach ihrem Inhalt – gebauten Orgon-Beobachtungsraum. Hier bitte klicken:

The Wilhelm Reich Museum – Welcome

Er besteht aus einem als Orgon-Akkumulatur (mit einer bestimmten Materialanordnung) versehenen  absolut zu verdunkelndem Kellerraum, eventuell mit mehreren kleiner Orgonakkumulatoren drin.

Um herauszufinden, ob er sich das alles bloß einbildete, beobachtete Reich die Lichtphänomene noch mal, aber diesmal mit einem Vergrößerungsglas und einem eigens dafür hergerichteten Rohr mit einer Mattscheibe. Und tatsächlich, die Lichtphänomene ließen sich vergrößern, sie waren objektiv vorhanden und bei weitem nicht nur ein subjektiver Lichteindruck. Dies ist ein sichtbar werden der Orgonenergie.

„Um jeden Zweifel an der Existenz der atmosphärischen Orgonenergie auszuräumen, halte ich meine Studenten an, sich gründlich mit diesem Phänomen bekannt zu machen.“ (e.d., S. 124)

Wundern Sie sich nicht, wenn sie die Kreiselbewegung von Lichtteilchen bei hellichtem Tage bereits auf ihrer eigenen Netzhaut, insbesondere bei geschlossenen Augen beobachtet haben: sie sind es, und sie sind dennoch objektiv.

Es folgen Abhandlungen und Versuche, die eine andere Erklärung als mögliche Ursache ausschließen, bitte dazu selbst in die Literatur einsteigen.

Es geht also um die Sichtbarmachung beschreibbarer und objektiver Lichterscheinungen im total dunklen Raum. Dies fasste Reich als eine Erscheinungsform von Orgon auf, einer „Energie“, die nach seiner Beobachtung keine Masse haben soll und das gesamte All durchflutet.

„Die hierdurch hergestellte  funktionale Beziehung,“ schreibt Reich an anderer Stelle über die Kreiselbewegungen der beobachteten Lichterscheinungen „zwischen der Kreiselbewegung der massefreien Orgon-Energie (OR) und ruhender Masse (m) ist dieselbe wie die Beziehung zwischen Himmelskörpern, die im Orgonozean kreiselnd ihre Bahnen ziehen.“ (W.Reich, „Die kosmische Überlagerung“)

Natürlich beschäftigte sich Reich – unten sein Horoskop – nicht nur mit diesen Lichtpünkten. Seine Theorie führte zu absolut fantastischen Forschungen, denen er fortan sein Leben widmete und die konsequenterweise u.a. in einer praktischen Handhabung zur Wetterbeeinflussung, erfolgreicher Dürrebekämpfung z.B. mündete.

Die Orgon-Energie läßt sich also direkt optisch, mathematisch (als Temperaturdifferenz), mit einem Orgon-Energiefeld-Messapparat und weiteren Methoden nachweisen.

Sie ist das Erbe eines nahezu unbegrenzt kreativen Menschen (Neptun Spitze fünftes Haus), dessen umfassendes Wissen als Arzt, Psychotherapeut, Physiker und (im wahrhaften Sinn des Wortes) Biologe ein komplexes Lebenswerk darstellt, welches sich kaum in wenigen Worten fassen läßt. Sein in der psychoanalytischen Tradition verfasstes „Massenpsychologie des Faschismus“ ist heute noch ein  Standartwerk der Gesellschaftspsychologie, genauso, wie sein Werk „Charaktanlayse“.

wilhelm-reich HoroskopWilhelm Reich wurde am 24 März 1897 um 3:40 AM in Dobrzanica (Ukraine) geboren.

Astrologie, Uncategorized

Die Hermeswaage

Liebe Leserinnen und Leser,
Es gibt keine gesetzlich formulierte Schweigepflicht für Astrologen. Das liegt daran, dass Astrologie gar keine gesetzlich anerkannte Wissenschaft ist, sonst wäre sie sicher, wie alles im Staate, auf bestimmte Weise geregelt und kontrolliert. Doch etwas kontrollieren, von dem man eigentlich meint, dies gäbe es nicht? Freilich kam auch solche Paradoxie schon vor: in den USA für Wilhelm Reichs Orgon-Energie, doch das ist ein anderes Thema. Obwohl es keine Schweigepflicht gibt, nehme ich das Schweigen dennoch als Pflicht, einfach, weil ich das für selbstverständlich halte. Da hilft es, wenn man zur Freundin eine Frau hat, die in der medizinalen Welt zuhause ist, nämlich Hebamme. Auch sie unterliegt der Schweigepflicht. Freilich gibt es Interessengebiete, die uns zusammenführen, und ohne private Geheimnisse preiszugeben, ist auf diesen Gebieten eine Zusammenarbeit fruchtbar. Wir tauschen nur Daten, keine Personalien. Es interessiert meine Freundin, wann genau die Fische zur Welt kommen oder die Zwillinge, ob wir eine Mond-Saturn Konjunktion haben, oder in welchem Mond ein Kind geboren ist. Mich hingegen interessiert seit gestern eine Sache, die in der Astrologie „Hermeswaage“ genannt wird. Da schreibt Claudius Ptolemäus, der ägyptische Urvater der westlichen Astrologie:
„Das Zeichen, in dem der Mond bei der Geburt sich befindet, mache es zum Aszendenten der Konzeption. Und das Zeichen, indem er sich bei der Konzeption befindet, oder das Gegenüberliegende, mache es zum Aszendenten der Geburt.“
Dies ist nun, trotz Schweigepflicht, der Vorteil einer Verbindung zwischen Hebamme und Astrologe. Die Hebamme kommt an Daten heran, die normalerweise schwer zu haben sind. Die genaue Konzeptionszeit. Das ist sehr intim, denn es geht um die Zeugung und die Empfängnis. So hatte ich die Möglichkeit, das oben zitierte Gesetz der „Hermeswaage“ gleich nachzuprüfen, und siehe da, es stimmt! Drei mal stand bei unseren Nachforschungen der Mond zur Konzeptionszeit genau in dem Zeichen, in dem zur Geburt der Aszendent aufstieg! Statistisch waren das 100%, denn wir haben nur drei genau nachprüfbare Beispiele vorliegen. Andere Autoren (Rafael Gil Brand „Lehrbuch der Klassischen Astrologie“) jedoch haben dies an viel mehr Beispielen ebenfalls bestätigt. Da kann man nun sich nur ehrfürchtig vor einem Geheimnis neigen, das den Weg beschreibt, den die Seele zurücklegt in den neun Monaten, den sie braucht, um sich vom Mond und der jenseitigen Welt zu lösen, und Platz zu finden in einem neuen Körper.
Und gleichfalls wirft dies ein Licht wiederum auf die tiefen Zusammenhänge, aus denen die Astrologie sich das Muster ihrer Regeln entworfen hat: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen läßt.“ (Shakespeare)
Mit freundlichen Grüßen,
Markus