Augustinus´ Stift …

IMG_1375Liebe Leserinnen und Leser,

Homepage Stift Reichersberg

ja sicher, das Foto ist nicht 100 % aktuell – es stammt von der trockenen Seite des Augusts, ohne Saturn/Mars im Skorpion-Wasser, und den Mond zu der Zeit in in Schütze (aktuell kurz nach Jungfrau-Neumond). Augustinus (des abgedankten Papstes Lieblings-Philosoph) war ja zunächst Anhänger und Student, dann erst Gegner der Astrologie. Bemerkenswert stört er sich am „Zwillingsproblem“ – „Warum haben zur selben Zeit Geborene kein identisches Schicksal?“ – es ist um diesen „Kirchenvater“ bereits Naturwissenschaft. Und auch Einstein scheitert – im Grunde genommen – am Zwillings-Paradoxon.

Es wäre aber reiner Fatalismus, wenn das Schicksal absolut an Ort und Zeit gebunden wäre – doch – und das gilt es, zu erkennen – nichts anderes verlangt ja unsere „moderne“ Naturwissenschaft unbedingt – das „Wunder“ ist per Definition die Ausnahme von der naturwissenschaftlich bestimmten Formel.

Das kann sich niemand vorstellen – denn nach Ursache und Folge muss alles bestimmt sein – ist aber wirklich Alles bestimmt – dann ist es – Gottes Weisheit – in Wahrhheit nichts mehr – denn die Erkenntnis der Weltformel setzt einen außer ihr stehenden Standpunkt voraus, des Archimedes berühmten Hebel, die Bewußtseins-Seele …

AugustinusAugustinus, 13.11. jul. 354 Shouk Aras, Algerien

Für die Astrologie ist das Zwillings-Problem gar nicht gegeben: wirklich zu identischer Zeit Geborene teilen sich ein Horoskop: der eine eineiige übernimmt den AC, der andere, usw. – es ist viel Platz in einem Horoskop. Hinzu kommt, daß Karma nie identisch ist. Deswegen ist es aber doch besonders, Ort & Zeit miteinander zur Geburt zu teilen, und gerade die Aufmerksamkeit, die diese Frage – erfuhr, muss man sagen, denn heuer ist jede Intelligenz gelähmt – zeigt ihre Bedeutung und Wichtigkeit an …

Mit freundlichen Merkur/Mond in Jungfrau Grüßen,

Markus

Jungfrau Neumond: „Sin- well“

Jungfrau Neumond 201425.08.2014 16:12 Nürnberg

Dieses Horoskop, liebe Leserinnen und Leser,

ist eingestellt auf die künftige Neptun Opposition der Neumondkonstellation im Zeichen Jungfrau – Traum und Realität – Vision und Konzept – Inspiration und Rhythmus – am Besten durch die Synthese – eben gerade weil sie gar nicht ansteht: wir verhalten uns also astrologisch antizyklisch …

IMG_1568Foto Termin ©, Sinwell-Turm, Mitte 13. Jahrhundert, erneuert & erweitert Mitt 15. Jahrhundert.

… aber können wir das? „Wir“ sind in diesem Horoskop Jupiter im Zeichen Löwe, eingeschlossen im 8. Haus. Und der Neumond in Jungfrau bleibt ebenfalls Haus 8! Doch Merkur, Dispositor – der steht schon – gelobt sei Gott in der Höhe! – in Haus 9 und kann Weisheit mit Praxis verbinden. Eingeschlossen beim König ist eingeschlossen bei der Autorität – König ist Löwe – und ist der Löwe eingeschlossen in Haus 8 – und Jupiter mit ihm – dann muss König sich wandeln – und Jupiter, auch im Löwen, steht mit drin. Die Sonne hat sich zwar mit dem Neumond im vernünftigen Zeichen getroffen, ist aber immer noch im Haus 8, dem Haus des Wandels.

Natürlich gucken Mars/Saturn aus dem Freundschafts-Haus rüber – das läßt sich nicht leugnen – aber wir sind selbst Pluto – nach neuer Lesart – allzu konservativ – rückwärts laufend in der Bergwelt oder dem Grund des Ozeans unterwegs – wie der Krebs …

Doch – den Göttern sei Dank! – es regiert Jupiter – allerdings muss er sich wandeln – Haus 8 …

Das Ergebnis – Mondknoten Haus 10 – liegt im Ausgleich, der Schönheit & der Kunst …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mondknoten in Zwillinge/Schütze

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Frage habe ich mir selbst gestellt, und sie hat etwas mit der Ausrichtung eines Textes zu tun! Dazu passt Zwillinge aufsteigend. Bei Zwillinge muß man dieser Tage immer die Mondknoten-Achse mitdenken. Da der Südknoten, „Ketu“ in Zwillinge ist, bekommen wir die ganze Information zur karmischen Entwicklung des Menschen über das Zeichen Zwillinge vermittelt – als Information … neutral: – unbemerkt.

03.11.2011 18:55 Nürnberg

Hingegen der Nordknoten, „Rahu“ ist im Zeichen Schütze. Nicht Wissen ist gefragt – sorry! – sondern Weisheit. Aber „Praktische Weisheit“ – die ich hier auch nicht schuldig bleiben will: das Stunden- oder Augenblickshoroskop wird jetzt auf das möglichst exakte Radix gelegt.

Und zeigt gemäß seiner stundenastrologischen Bedeutung den Sinn der Geschichte im Radix. Für meine Frage passt es, Mond am MC steht für den Wunsch unmittelbarer Verwirklichung, Neptun und Chiron für Täuschung aber gleichwohl! Vielleicht sogar im Sinne der Frage das Ergebnis der Selbsttäuschung im Haus 10. Grund, die Frage reiflich zu überdenken, denke ich … !

Ferner: Merkur steht zwar im Schützen, aber er hat keinen Aspekt, selbst Venus wird er letztlich auf minimalstem Abstand, so doch nicht treffen in mittelfristiger Zeit, in jedem Fall nicht vor mehrmaligem Zeichenwechsel!

Genauer: Venus nimmt Fahrt auf, bevor Merkur wirklich berührt; treffen werden sie sich erst am 01.06.2012, da sind sie beide in den Zwillingen – im Gegenzeichen! – und Venus rückläufig.

Mond sagt: „Mach´s trotzdem im Sinne des Wassermanns = Geist, tu´s für den Geist, I & I.“

Pluto in 7 sind natürlich die Reaktionen, mit denen ein solches Projekt zu rechnen hätte: die ganze Autorität der gewachsenen Struktur bislang. Immerhin steht Jupiter, Herr vom Haus der Gegner, schwach = rückläufig im Stier im fremden Haus. Und ich?

Als Merkur im Haus 6, dem Haus der Mühen und Arbeit, stehe ich im Jungfrau-Haus (das mir gehört) frei und habe mit Venus als Gesellschafterin eine gute und angenehme Gefährtin, daher bin ich stark, obwohl klein – und Jupiter schwach, obwohl groß! – letztlich aber bilden Merkur und Jupiter astrologisch eine rhythmische Einheit, denn in all meiner Stärke werde ich doch von Jupiter – meinem Gegner – „Feind“ bestimmt, sein Grund – auf dem ich stehe – ist Schütze!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

American Jobs Act

Liebe Leserinnen und Leser,

wer von euch englisch kann, sollte sich diese Rede anhören. Wir sind ja als gute Latein-Schüler Cicero-geschult. Natürlich fällt uns Deutschen der „Greatest Nation on Earth“ auf. Wir haben uns mehr mit dem Thema „Gleichberechtigung“ eingerichtet, aber in dem Sinne, in dem wir den Amerikanern ihrer western-style-survival Patriotismus gönnen, weil sie uns diese Geschichte immer so spannend erzählt haben – zuletzt übrigens mit Harrison Ford und Daniel Craig (Krebs und Fische, by the way) in „Cowboys & Aliens“ –

Ich sehe im Präsidenten-Horoskop Mars durch die Sonne berührt, sowie Saturn günstig zur AC/DC-Achse sowie im genauen Aspektverhältnis zur laufenden Mondknotenachse – dies habe ich mit meiner Aspektscheibe eingestellt. Er scheint sich auch mit Neptun im Wassermann besser vermitteln zu können. Merkur für den Tag der Rede genau über Pluto Radix – „Wir räumen auf“.

Ich glaube, seine Wiederwahl ist gesichert, wobei man nicht weiß, ob man es diesem Jazz-Präsidenten wünschen soll. All der Jazz hindert ihn nicht daran, Drohnenkrieg in Pakistan zu führen. Die Wahrheit über 9/11 wird irgendwo dazwischen liegen … und auch, wenn der Tod Bin Ladens eher einem Zeugenbeseitigungsprogramm glich, so hatte sich damit etwas verändert, was zweifellos – wenn nicht dieses, so andere – Terrorakte durchgeführt und geplant hatte.

Mehr wird und muss der Präsident nicht wissen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Obama 04.08.1961 19:24 Honolulu, außen 14.09.2011

Deutschland vs. Brasilien

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Fussballzeit und Spaß mit Sport-Astrologie nach Meister John Frawley! Hier das Horoskop:

Deutschland vs. Brasilien, Stuttgart 10.08.2011 20:45 Stuttgart

Sportastrologie nach John Frawley folgt eigenen Regeln, ist nicht mal mit normaler Stundenastrologie zu vergleichen. Aber wie immer, ist es entscheidend, die richtigen Häuser zu finden. Wer ist Haus 1 und 10, wer Haus 7 und 4? Die Buchmacher favorisieren Deutschland leicht, und außerdem sind wir unzweifelhaft Gastgeber. Wir bekommen also Jupiter und Saturn, die Herren von 1 und 10, Brasilien als Gast und bei den Buchmachern leicht Herausforderer, Haus 7 und 4 = Merkur und Sonne.

Nun könnten und sollten wir den rückläufigen Merkur im Sinne einer stundenastrologischen Frage berücksichtigen – nicht jedoch hier – für die Auswertung dieses Horoskops interessieren Frawley nur zwei Dinge: der erste Aspekt des Mondes und die Hausplatzierung der Antiszie des Glückspunkts. Letzterer landet in Haus 1 = Deutschland, und Mond macht in der Tat einen Aspekt zu Saturn = Deutschland in Haus 7 (wird von Brasilien beherrscht), aber erst ganz am Schluss des Spiels, vielleicht gerade in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Frawley ist es übrigens – wieder anders, als in der Stundenastrologie – egal, wenn – wie hier – dieser Mond/Saturn Aspekt ein Quadrat um 22:34 Uhr ist.

Ich tippe also darauf, daß in der Nachspielzeit ein Tor für Deutschland – womöglich das einzige – fällt, und wir deshalb knapp gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Rodolfo Enrique Facundo Cabral

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars über dem Südknoten wäre den alten Astrologen, Kepler zum Beispiel, Warnung genug gewesen. Aber der laufende Südknoten zusätzlich über dem verletzten Heiler, das bringt dann so eine Szene, jüngstes prominentes Opfer des „War on Drugs“, „offenbar aus Versehen … „zufällig“ erschossen. Astrologisch unzufällig, allerdings.

¡Gracias! Rodolfo …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Erinnerungen an Facundo Cabral: „Gott hat mich ruiniert“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur

Innen: Rodolfo Enrique Facundo Cabral 22.05.1937, außen Todestag

Gedanken wegen ein paar Johannisbeeren …

  • „Und gehen wir im Jahreslauf, ich möchte sagen, in der Atmung der Erde weiter, dann finden wir, wie im Juni die Erde den dritten Zustand hat. Die Erde hat an dem Fleck, den wir jetzt beobachten, ganz ausgeatmet. Das ganze Seelenhafte der Erde ist in den kosmischen Raum hinaus ergossen, das ganze Seelische der Erde ist dem kosmischen Raum hingegeben. Das Seelenhafte der Erde durchtränkt sich mit der Kraft der Sonne, mit der Kraft der Sterne. Der Christus, der mit diesem Seelenhaften der Erde verbunden ist, vereinigt auch seine Kraft mit der Sternenkraft und der Sonnenkraft, die da fluten in dem an das kosmische All hingegebenen Seelenhaften der Erde. Es ist Johanni, es ist Johannizeit. Die Erde hat voll ausgeatmet. Die Erde zeigt in ihrer äußeren Physiognomie, mit der sie hinausblickt zum Weltenall, nicht ihre eigene Kraft, wie sie sie in sich zeigte zur Wintersonnenwende, die Erde zeigt auf der Oberfläche die rückstrahlende Kraft der Sterne, der Sonne, alles dessen, was kosmisch außer ihr ist
    Die alten Eingeweihten haben besonders lebhaft, namentlich in den nördlichen Gegenden Europas, den inneren Sinn und Geist dieser Zeit, unserer Junizeit, gefühlt. Sie haben ihre eigene Seele mit der Erdenseele in dieser Zeit hingegeben gefühlt den kosmischen Weiten. Sie haben sich lebend gefühlt nicht innerhalb des Irdischen, sondern in den kosmischen Weiten. Und vor allen Dingen haben sie sich etwa das Folgende gesagt: Wir leben mit unserer Seele in den kosmischen Weiten. Wir leben mit der Sonne, wir leben mit den Sternen. Und wenn wir den Blick zurückwenden auf die Erde, die sich erfüllt hat mit sprießenden, sprossenden Pflanzen, die alles mögliche an Tieren hervorgebracht hat, dann sehen wir in den sprießenden, sprossenden Pflanzen, in den farbenentfaltenden, farberglitzernden Blumen, sehen in den hin und her sich bewegenden Insekten, in den die Luft durchmessenden Vögeln mit ihren mannigfaltigen farbigen Federdecken wiederum von der Erde wie spiegelnd zurückglänzen dasjenige, was wir in die Seele aufnehmen, wenn wir gerade die Erde verlassen und uns mit dem hinausflutenden Atem der Erde verbinden, um kosmisch, nicht irdisch zu leben. Aber was sich da tausendfältig farbig, sprießend, sprossend, von der Erde hinauswachsend zeigt in den Weltenraum, das ist von derselben Art. Nur ist es eben die Reflexion, die rückstrahlende Kraft, während wir die direkte Kraft in unseren Menschenseelen tragen. – Das war das Sich-Fühlen derjenigen Menschen, die inspiriert waren von den Einweihungsstätten, welche insbesondere das Sommersonnenwendefest verstanden. So sehen wir hineingestellt das Johannifest in den großen Atemzug des Irdischen gegenüber dem Kosmos.“
Rudolf Steiner, Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen
Mit freundlichen Grüßen,
Markus