„Die Welt ist meine Vorstellung“

»Die Welt ist meine Vorstellung:« – dies ist eine Wahrheit, welche in Beziehung auf jedes lebende und erkennende Wesen gilt; wiewohl der Mensch allein sie in das reflektirte abstrakte Bewußtsein bringen kann: und thut er dies wirklich; so ist die philosophische Besonnenheit bei ihm eingetreten. Es wird ihm dann deutlich und gewiß, daß er keine Sonne kennt und keine Erde; sondern immer nur ein Auge, das eine Sonne sieht, eine Hand, die eine Erde fühlt; daß die Welt, welche ihn umgiebt, nur als Vorstellung da ist, d. h. durchweg nur in Beziehung auf ein Anderes, das Vorstellende, welches er selbst ist. – Wenn irgend eine Wahrheit a priori ausgesprochen werden kann, so ist es diese: denn sie ist die Aussage derjenigen Form aller möglichen und erdenklichen Erfahrung, welche allgemeiner, als alle andern, als Zeit, Raum und Kausalität ist: denn alle diese setzen jene eben schon voraus, und wenn jede dieser Formen, welche alle wir als so viele besondere Gestaltungen des Satzes vom Grunde erkannt haben, nur für eine besondere Klasse von Vorstellungen gilt; so ist dagegen das Zerfallen in Objekt und Subjekt die gemeinsame Form aller jener Klassen, ist diejenige Form, unter welcher allein irgend eine Vorstellung, welcher Art sie auch sei, abstrakt oder intuitiv, rein oder empirisch, nur überhaupt möglich und denkbar ist. Keine Wahrheit ist also gewisser, von allen andern unabhängiger und eines Beweises weniger bedürftig, als diese, daß Alles, was für die Erkenntniß da ist, also diese ganze Welt, nur Objekt in Beziehung auf das Subjekt ist, Anschauung des Anschauenden, mit Einem Wort, Vorstellung. 

So schreibt – liebe Leserinnen und Leser,

Arthur Schopenhauer, der sich für den Vollender Kants hielt – ein Fische-Geborener, der – ebenso, wie Rudolf Steiner, die Fische/Jungfrau Vollmondkonstellation, die uns heute aktuell auch beeinflusst, mit seiner Geburt ins Leben brachte. Gemeinsam ist beiden der unbedingte Subjektivismus – der sich dennoch um absolute Objektivierung bemüht. In diese „Klasse“ gehört auch ein weiterer Fische-Geborener, Albert Einstein – der wie Schopenhauer den subjektiven Krebs-Aszendenten hatte, doch dafür einen Schütze-Mond, dem positiv die Intuition, das „Taschen-Orakel“ (O.A.) – negativ die Besserwisserei zukommt. Steiner – immerhin – weiß um die prinzipielle Subjektivität seiner Lehre, zu deren Abmilderung er sich bemüht, objektive Kriterien wenigstens realiter anzubieten. Schopenhauer unterliegt einfach einem Irrtum, wie auch Kant (Stier, Stier-AC) und natürlich Einstein – sie alle verheddern sich in den Widerspruch des „lügenden Kreters“, der behauptet, „Alle Kreter lügen“ – denn nichts anderes ist der universelle Relativismus – und nichts anderes Schopenhauers Welt von Wille und Vorstellung – denn – wie immer – um solche Subjektivität objektiv festzustellen, braucht es erst den objektiven Standpunkt, den es aber laut Lehre gerade nicht geben soll. Also tatsächlich alles nur heiße Luft. Dass Schopenhauer aber trotzdem ein großer praktischer Denker war, beweist seine hilfreiche Schrift: „Die Kunst Recht zu behalten“ – die ist, ebenso, wie Einsteins Quantenforschung, tatsächlich genial, obwohl eigentlich ein Nebenwerk.

http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-kunst-recht-zu-behalten-4994/1

Um von der Wahrheit einen Zipfel zu erhaschen, muss man aber doch Steiner lesen, der es geschafft hat, mit seiner Subjektivität gewissermaßen die Schallmauer zu durchbrechen.

Zwar haben diese Herren nicht heute Geburtstag – aber ihre Geburtstagskonstellation ist da, deshalb dieser Post aktuell passend. Für die Astrologie-Interessierten: Schopenhauer, der sich unglücklich in die Steinbock-geborene Caroline Medon, Operntänzerin (03.01.1802) verliebte – wie es seinem Partner-Haus entspricht, blieb ehelos: man beachte dahingehend den Saturn, den Herrn des Partnerhauses in Konjunktion mit seiner Sonne in Haus 10 = ich bin mir selbst Lebensaufgabe & Partnerschaft. Dazu kommt Mars als Herr von Haus 6 am AC – sein Pudel ist also bei ihm, des „Pudels Kern“ … Schopenhauer kannte Goethe und stand im Briefwechsel mit ihm. Untere Karikatur ist von Wilhelm Busch. Der Widder Busch hatte seine eigne Meinung über Schopenhauers dunkle, pessimistische Gedankenwelt (im Hut) … ; – er hielt Schopenhauer offensichtlich für ein A … loch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Elon Musk´s Drachenkopf

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Liebe Leserinnen und Leser,

Tesla war, wie Elon Musk, ein Krebs-Geborener und hatte ebenso den starken Merkur im eigenen Zeichen, Zwillinge. Nur den Mondknoten hatte Tesla im Zeichen Widder –

– pioniering – Musk hat ihn bei seinem Nordknoten/Drachenkopf Mars im Wassermann (wohin ihn offensichtlich auch die Sehnsucht treibt). Oben sehen wir Musk in exakter Mondknoten-Umkehrung (laufender Südknoten auf dem Radix-Nordknoten und umgekehrt), während der laufende Neptun sich dem Radix-Neptun Teslas in den Fischen nähert. Halbzeit der 3. Mondknotenrunde: alles noch offen – kann genau so arm werden, wie Tesla am Lebensende.

Nun ist natürlich die Idee, ein Auto in den Weltraum zu schicken so grotesk, wie die ein oder andere Idee aus dem überschätzten „Per Anhalter durch die Galaxis“ – einfach nur steam-punk-junk – aber als Zeitzeichen an Perversion nicht zu überbieten – entspricht im Negativen der megalomanischen Inbrunst von Neptun im Schützen. Denn natürlich hat das Auto dort oben jeden Sinn verloren – in der Übersteigerung wird der Schütze-Sinn zum Wahn. Das Pionierhafte der Tat besteht vor allem darin, wie Neues sofort und unmittelbar sehr alt wird. Musk feiert ansonsten dieses Jahr die Jupiter-Wiederkehr – eindrucksvoll, wie er die Uranus/Uranus Opposition plus Chiron im Widder mit Teslas posthumer und unfreiwilliger Patenschaft brachial überwunden hat (Tesla hatte Jupiter im Widder, das große Pflaster für Chiron daselbst) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Nach Peter

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https://markustermin.com/2013/10/02/peter-sloterdijk-fast-wie-eine-priesterweihe/

Liebe Leserinnen und Leser,

wer hat denn den Jupiter im Zeichen Skorpion? Peter Sloterdijk zum Beispiel. Es ist nicht ganz selbstverständlich, vom mundanen, weltbezogenen Aufenthalt Ju-Piters zum persönlichen – hier als Beispiel P(i)ter Sloterdijk – zu schließen. Aber es stimmt, dass dieser Herr verwunden kann mit einem großen Stachel, einem Jupiter-Stachel, der „Feder“:

„Was psychologisch Resignation heißt, bedeutet in moralischer Sicht Neutralisierung von Streitsachen. Mit ihr werden vermittelnde Optionen zugänglich. Vor die abrupte Wahl zwischen immer verwerflicher Verstellung und immer löblichem wahrem Bekenntnis gestellt, mag es ratsam sein, fürs erste ins Reich der Zwischentöne auszuweichen.“ („Ist die Welt bejahbar?“, S. 34)

„Mit ihr werden vermittelnde Optionen zugänglich“ – da schreibt er vom Standpunkt derer, die solche Optionen erkennen, vielleicht nutzen, vielleicht – und das ist wohl eigentlich mitgedacht – solche Resignation erst erzeugen, um zu Handlungsoptionen im Sinne geschlichteter Streitsachen zu kommen – ein tief skorpionischer, manipulativer Gedanke wird unterschwellig angeboten.

Ein Aspekt der weltweit für alle gilt und je nach Geburtsbild ganz unterschiedlich beeinflusst, wird im persönlichen Geburtshoroskop zu einer klar definierbaren Eigenschaft. Zwischen den beiden materiellen und erotischen Zeichen Stier und Skorpion muss Sloterdijk – er hat Mars im Zeichen Stier – betont ein Gleichgewicht finden – ist damit mehr beschäftigt, wie andere.

Man kann deshalb in obigem Buch nicht selten die Wortschöpfung „Theo-Erotik“ finden – ein Begriff, den man hintersinnig aus dem Kontext deuten kann, wenn man gebildet genug ist und ein Fremdwörtelexikon zur Hand hat.

Insbesondere der Bildungshintergrund, den Sloterdijk voraussetzt, um verstanden zu werden – das Feuilleton-Potpouri –  wird in wahrscheinlich weniger als einer Generation einfach wegfallen, so dass dieses vor Bildung, Intelligenz und Urteil nur so strotzende Werk – Stichwort kardinaler Krebs – nur noch von ganz Wenigen wird verstanden und nachvollzogen werden können. Zu befürchten ist, dass sich solcher „Stoff“ ob seiner in der Gegenwart anspielungsreich verseilten Denk-Knüpf-Technik – in Zukunft kaum mehr wird enträtseln lassen, weil ein Großteil der immer noch klassisch inspirierten Bildungsbezüge nicht mehr als bekannt vorausgesetzt werden kann – und zwar schlicht deshalb, weil andere Inhalte – games, movies, social networks – den Zeitaufwand kosten, den es bräuchte, um den roten Faden der geistigen Kontinuität weiter zu führen.

Da wir in der Vergangenheit im langsamen Untergang des Imperum Romanum einen eklatanten Bildungsverlust erlebt haben, der ein ganzes Jahrtausend in relative geistige Dunkelheit stürzte – ist nicht auszuschließen, dass sich sowas unserer Tage einleitend wiederholt. Es ist aber nicht sicher, ob das in allen Teilen wirklich tragisch ist – will sagen: ob die intelligent gestapelte Reflexion von Hellenismus, Romanismus und Renaissance denn außer Astrologie – die Sloderdijk, ohne sie zu nennen, durch seine Sphärologie zu ersetzen versucht – noch wertvolle Richtungsanzeigen für künftige Erdenbürger bietet?

Sloterdijks „Nach Gott“ ist eigentlich ein sehr frommes Buch – im Grunde das eigentlich fromme Buch, das Gott wirklich ernst nimmt – jeder Theologe sollte es lesen. Unschwer ist zu erkennen, dass Sloterdijk die Lilith genau dort hat, wo heuer Pluto läuft. Da kann man dann freilich so ein Buch rausbringen, denn Lilith im Zeichen Steinbock wollte schon immer die spirituellen Regeln ändern; nicht umsonst fällt bekanntlich Weihnachten und die tiefspirituelle Zeit ins Zeichen Steinbock.

Sloterdijk beschreibt – was man nur versteht, wenn man ihm Wort für Wort folgt – die Umformung des Gottesbegriffs, seitdem er en gros und allgemein nicht mehr der Erfahrung einer persönlichen Begegnung entspricht. Wie hat man sich den Schock, aus der Gottes-Herrschaft entlassen worden zu sein, ideologisch so zurecht gelegt, dass man eine praktikable Haltung zum Leben fand? – solch eine Frage beantworten die Texte dieses Buches.

Sloterdijks eigener, meist spöttischer Ton – kann man ihn zynisch nennen? – erinnert ans jüdische Gottes-Grundverständnis: man kann ihn beschimpfen, verleugnen, nicht an ihn glauben: all das ficht JHWH nicht an. So steht Peter S. wie ein Kind an der Klagemauer der Geschichte, kann vor Esprit kaum laufen, während er gleichzeitig weiß, wie dieser Geist nur in Ablehnung, Abwehr und Modifizierung dessen gewonnen wurde, das eigentlich Thema ist und – „Nach Gott“ – negiert wird.

So schreibt – unfreiwillig aber unentrinnbar – Sloterdijk als Gnostiker über die Gnosis – und produziert noch einen höher entwickelten Purzelbaum um den heißen Brei herum. Das wird unweigerlich zu einer Welt nach Sloderdijk führen, aber unter Umständen erneut wieder vor Gott.

Dort, an dem Ort, wo Sloterdijk schreibt, ist Gott am Wenigsten. Obschon er zwar das Wort ist, ist´s unmöglich, ihn ganz aus der Sprache oder Schrift zu bannen – aber die Sloterdijkschen Mikado-Sätze verbergen ihn gut, machen jedoch richtig Appetit auf solch souveräne Denkkraft, die sich bei Pontius und Pilatus und in den Qumran-Rollen auskennt und jedem Klischee eine originelle und unterhaltsame Wendung abgewinnen kann. Vielleicht deswegen ist es im Kern schwer, sich überhaupt im Kopf zu behalten, was man im Kapitel zuvor gelesen hat.

Natürlich sind Sloterdijk diejenigen nicht unbekannt, die auf der verschiedensten Wegen zu wahrer Gotteserfahrung gelangen wollen – er jedenfalls ist den Weg nicht gegangen und steht nun mit seinem glänzenden Sprachschatz vor dem Tor, und kann nicht rein.

Aber seine Hybris, gegen das Tor anzuspringen, ein rechter Tor zu sein – hat auch wieder etwas Edles: wenigstens gegenüber all den jovialen Hände-in-den-Schoss-Legern, die sich gar so sicher sind und Zweifel nicht kennen, bzw. berechtigte Kritik ihrer Widersprüche einfach abtropfen lassen, wie Wasser von einer Teflon-Pfanne, weil sie weder glauben, noch wissen – und schon gar nicht all das, was Professor Sloterdijk weiss …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Kim Jong Un und Pluto

Liebe Leserinnen und Leser,

unten sein Horoskop (auf 12:00 Uhr). Ohne Zweifel treibt ihn ein gewisser Todestrieb. Richtig gefährlich ist der 24. Okt.: plus-minus. Da hat er Pluto direkt genau über seiner Sonne. Und der laufende Jupiter steht über seinem Skorpion-Pluto und macht den Machtanspruch mega. Gleichzeitig wird Mars – der vor wenigen Tagen erst ins Zeichen Jungfrau gegangen ist – in die Waage gewechselt haben, Kims Mars-Zeichen: ein verhinderter Künstler. Aber das verheißt nichts Gutes. Um das Maß voll zu machen, wird gleichzeitig Neptun über dem Mond des Killers stehen, ihn wehleidig machen (Lilith neben Mond in Fische lässt ihn auch emotional täuschen); man kombiniere: wehleidig, machtgeil, todessehnsüchtig …

Nun ist die Astrologie eine Entsprechungslehre. Es gibt Menschen, die wahrlich geführt einen solchen Pluto-Transit überstehen, gewandelt zwar, aber doch am Leben. Gegenwärtig mit der Bombe zu spielen, könnte auch – für ihn und uns im besten Fall – die Konsequenzen auf die (nicht benutzte) Bombe abwälzen. Schuhmacher wäre wohl nichts passiert, wenn er seinen zahlreichen Schutzengeln vorher Glauben geschenkt hätte und dann statt auf eine Piste weißen Schnees in eine dunkle steinerne Höhle gegangen wäre, eine der Tropfsteinhöhlen beispielsweise. Aber klar: hätte!

Kim Jong Un – 8.01.1984

Wir sehen also das plutonische, teuflische Wirken am 24. Oktober genau über Kims Sonne – ein Aspekt, den man nur einmal (bis auf die Hin- und Rückläufigkeit) im Leben hat.

Das Perfide daran: der Mann ist wirklich ein Killer. Wenn andere Staaten sehr schlecht sind – gegenüber diesem Staat sind sie richtig gut. Die Menschen, die dort leben sind Opfer einer falsch verstandenen deutschen Philosophie (Marx via Hegel), jetzt Geiseln eines Killer-Regimes. Daran zweifeln nicht mal die, die glauben zu wissen, dass die USA auch nicht die Guten sind.

Das einzig Wahre, Gute & Schöne: eine innere Wandlung des Volkes, heroische Befreiung von Innen, ist in Nord-Korea nicht zu erwarten. Das sind dort scharfe Hunde, keine Schlafmützen, wie die DDR-Schranzen.

Kim hat eine Jupiter/Neptun Konjunktion und daselbst auch den Südknoten sowie Uranus/Venus in Schütze – wie liebt er (moderner Pfeil und Bogen) die Rakete! Doch wie sehr fehlt ihm noch die Info aus Zwillinge für die 2. Lebenshälfte, von der sehr zweifelhaft ist, ob er sie erlebt. Wieviele wird er mit sich selbst ins Verderben reißen?

Was wir erleben, ist im Extrem auch ein Generationen-Konflikt. Kim ist schon mit all den Filmen aufgewachsen, die vom Helden erwarten, bis zum Äußersten zu gehen. Steht er stellvertretend für alle unterdrückten Packetdienstfahrer gleichen Alters mit fast Null Aufstiegschancen? – für die Durchsetzung von deren unterdrückten Machtgelüsten gegen die Generation der „alten Säcke“ mit Pluto in Jungfrau, Löwe, oder sogar noch Krebs, wie Trump?

Das wäre dann richtig dumm. Denn seine älteren Berater lässt Schweinebacke gern über die Klinge hüpfen. Nun wäre einmal James Bond gefragt, um eine Katastrophe zu verhindern.

Trump dagegen ist einfach nur eine Geheimdienstmarionette, wie alle anderen US-Präsidenten, weil ihm sein Leben doch lieb ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

François Fillon

 

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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fillon-wegen-penelope-gate-staerker-in-bedraengnis-14808189.html

Liebe Leserinnen und Leser,

„Am 7. Februar 2011 musste Fillon eingestehen“, schreibt Wikipedia unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung, „dass er Ende 2010 auf Kosten Mubaraks eine Nilkreuzfahrt mit Familie unternommen hatte, inklusive Flug mit einer ägyptischen Regierungsmaschine zu den Tempelanlagen in Abu Simbel und exklusiver Unterkunft auf der Nilinsel Elephantine.“  – Chiron wechselte damals ins Zeichen Fische des Fische-Geborenen.

Jetzt, da Chiron über dem Aszendenten-Herrscher Venus steht – und deshalb schreib ich das hier, als Lehrstück für die Wichtigkeit des Aszendenten-Herrschers und Chirons: eine Schule, die Chiron auslassen würde, könnte diese Präzision nicht erfahren – holt ihn sein trügerischer Umgang mit öffentlichen Geldern ein, wie es so oft bei den „Konservativen“ mit ihrer Tendenz zur Amtsanmaßung zu beobachten ist.

Fillon – der einen berühmten Gauner-Literaten zum Namensvetter im Spätmittelalter hat – und sicher nicht ohne Absicht nach ihm heisst – ist außerdem der typische Waage-Aszendent im Aussehen – das Kinn; insgesamt wohlgeformtes, längliches, klarkantiges Gesicht.

Außerdem relevant: Neptun über Mond (Herr von 10 – Berufung in der Auflösung, wenn nicht mit echten höheren Zielen verbunden – Jupiter über Neptun und Uranus in Haus 7 in Quadratur zur Mondknotenachse. Mit dem Drachenkopf in Haus 4 der dort ganz eng beim Mondknoten steht, muss man sich irgendwann aus den öffentlichen Ämtern zurückziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Maria Sybilla Merian

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Liebe Leserinnen und Leser,

aus aktuellem Anlass ihres sich rundenden Todestags hier das Horoskop (ohne Zeit) der klassischen Widder-Frau, für die es immer noch so schwer ist, ihre Unabhängigkeit und ihren Freiheitsdrang in einer patriarchalischen Welt zu leben. Wie schön ihr Mond im Zeichen Fische die Sehnsucht nach Surinam, dem Paradies in den Tropen repräsentiert – in dem damals allerdings noch Sklaven schufteten.

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Man darf ja nicht vergessen, dass das Patriarchat – von dem heute kaum jemand weiß, wie es nach wie vor die Grundlage der Welt ist (und woher es kommt) – auch für Männer (gleich, welcher sexuellen Orientierung!) eine Karikatur ist – kein Zufall, dass die Priester des Patriarchats in Frauenkleidern rumlaufen und sich als Organisation für immer desavouiert haben – ohne selbst das freilich zu wissen.

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Auch der Islam, der in seiner Frauenverachtung zum Übelsten gehört, das sich überhaupt vorstellen lässt – dürfte, wären die Frauen nicht weltweit hypnotisiert – nirgendwo einen Fuß auf den Boden bekommen.

Als Detail: Mars/Jupiter, Nordknoten & Chiron in Krebs – Stärke und Verletzung zugleich im Familienzeichen schlechthin – gestorben im Krebs-Land Holland … lange gewirkt in der Krebs-Zwillinge Stadt Nürnberg. Pluto in Zwillinge wie Ernst Jünger (auch ein Widder und Insekten-freak) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond/Sonne Trigon im Feuer der Inspiration …

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Liebe Leser,

72 mal war Karl IV in Nürnberg, Nürnberg war sein zweites Zuhause, und mit Tennemünde, wo er 42 Mal war, hatte er sogar ein drittes – ganz zu schweigen von Karlstein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Karlštejn

… eine weitere seiner Heimaten – Reisen nach Aachen, Rom, Paris, Basel, Luxenburg nicht gerechnet … Es ist nicht ohne seinen eigenen „Witz“, der sehr tschechisch ist, daß sein Geburtstag nach unserem Kalender in die Stier-Zeit fällt, während der Kaiser doch ein Zwillings-Geborener war.

Denn dazwischen fällt die große Kalenderreform, wo man 10 Tage eingefügt hat, um den Kalender wieder einigermaßen mit den astrologisch/astronomischen Gegenbenheiten der erst kürzlich hinter uns liegenden Frühlings-Tag/Nachtgleichen anzupassen. Deswegen war Karl IV eben kein Stier, sondern ein Zwillings-Geborener – aber mit Schütze-Aszendent und – Signum der Genialität: Wassermann-Mond (mit Saturn-Konjunktion) …

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Horoskop Karl IV

Gallus von Prag (Johannes von Strachov), sein Leibarzt und Astrologe nach der Paracelsus-Medizin, begleitete den Kaiser in allen Lebenslagen sehr erfolgreich. Allein schon das wahnwitzige Projekt, Kaiser zu werden (ein mythischer Titel, schon damals das Gerücht von Parzival): die Brücke zum Großvater, der im Bamberger Dom liegt: Kaiser Heinrich VII – und für Karl – in Wahrheit in Böhmen Václav – nach der Mutter Elisabeth – sein gültiges Lebensprojekt, dem er sich aber hingab, daß man ihn den „Pfaffen auf dem Thron“ genannt hat: so tief liebte er Ritus, Religion, Geistigkeit. Daß er eben kein „Pfaffe“ war, bewies er – und das zeigt, wie böswillige Leute immer was zu kritisieren haben – durch die Gründung seiner Universität – an deren Vorlesungen er selbst teilnahm! – und seinen Sinn für Dichtung (Autobiographie; Freundschaft mit Petrarca, Wenzels Nachdichtung) – allein, wie er den Heuschreckenschwarm in Niederösterreich beschreibt – Zeichen schwerer Zeiten (2 mal Pest), als es in Europa sowas noch ebenso gab, wie heute in Afrika. Ohne die Brücke der Astrologie, der Tag/Nachtgleichen – keine Kalender-Reform. Der Kalender ist zwar notwendig, aber immer nur das nachhumpelnde Zählwerk des Dezimalsystems zur heiligen Tag/Nachtgleichen, die die Menschheit in der Astrologie letztlich unabhängig von den Zahlen hält, den Zahlen dienende Funktion zuweist, was auch gut ist. Warum? Weil es nach dem System der Tag/Nachtgleichen ein Jahr mit 360 oder 365 Tagen geben kann, sie bleiben sich gleich, und deswegen kann man – und das tut im Kern eigentlich die Astrologie – nach ihnen den Kalender ausrichten.

Aber eben die goldenen Bullen Karls IV in Nürnberg – man öffnet den Zugang zu ihnen – wie als Politicum – bevor die Prager die Ausstellung zum 14. Mai (also verfrüht, denn der Kaiser ist auf 1 Grad nochwas Zwillinge geboren … ) überhaupt eröffnen – aber nur für 1 Woche – ziemlich, soweit ich weiß, nur für eine Woche … heavy business! Das Gebäude des Stadtarchivs ist sonst nur Forschern mit Spezialgenehmigung zugänglich – I suppose …

Mond/Sonne Trigon: von Schütze zu Widder im Feuer …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S: Ach so, „Der Kaiser würde … „: die neue goldenen Bulle:

  1. Gesetz für Europa

Alles, was produziert wird, muss vorbehaltlos und rückstandlos zurückgenommen und zu 100 % recycled werden. Es ist beschlossen!

David Bowie

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Liebe Leser,

Wassermann-AC versucht alles, um den Erwartungen der Anderen ein Schnippchen zu schlagen (daher nannte man ihn auch Pop-Chamäleon). Für solche, die sich auf Wassermann-Aszendenten verlassen können wollen, ist´s oft zum Mäuse-melken …

Daß Bowie seine Sonne Haus 12 hatte – think big, weltweite Wirkung (oder das Scheitern, unter Brücken schlafen … ) – und aus uns hat er dann treuherzig mit Mond/Saturn/Pluto in Haus 7 im Zeichen Löwe (Chamäleon bedeutet witzigerweise „Erdlöwe“ – Sonne Erde, Mond Löwe) Helden gemacht – für einen und alle Tage. Ein nahezu perfekt gelebtes Geburtsbild …

Was wird aus ihm in der nächsten Inkarnation? Nun ist auch er den Weg vorangegangen … thank´s for being very britisch …

Pluto auf seiner Reise hat zum Tod bis auf ca. 1 Grad die Sonne erreicht. Da muss man nicht sterben – ich kenne viele Steinböcke mit ausgefeilten Pluto-Strategien, die von ihrem Schutzengel perfekt gecoacht werden – aber für Bowie war es Zeit.

I, I can remember (I remember)
Standing, by the wall (by the wall)
And the guns, shot above our heads (over our heads)
And we kissed, as though nothing could fall (nothing could fall)
And the shame, was on the other side
Oh we can beat them, for ever and ever
Then we could be Heroes, just for one day …

Weil er das Lied in Berlin geschrieben hat, ist er – wie Cohen etwas später „first we take Manhatten … “ – einer der Mauerbezwinger … oder ist das zu schräg, Cohen (Waage) mit Bowie (Steinbock, Neptun Waage) zu vergleichen?! Zukunftsversion possibly  …

Das spezifische Berlin-feeling kommt auf, wenn das Gitarren-Solo losgeht. Kann mich an meinen ersten oder zweiten Tag in Berlin erinnern: Lesben-WG mit Blick auf die Mauer über Sylvester 1985 (Köpenicker-Straße) – die freundlichen Frauen (ewige Dankbarkeit!) waren alle in Barcelona oder daheim in „Wessiland“ – und ich war dort allein in einem Hochbett – und drunten sang Laurie Anderson den sound der Zeit für Kohle-riechendes Berlin im kalten Spionage-Modus (eine der Amazonen war doch daheim geblieben, Gott sei Dank, und die hörte die hypnotische Laurie Anderson) – Winter, Loft, warm – draußen saukalt und glatt. Von Club zu Club – schlitternd, mit meinem zuverlässigen Sportwagen eiserprobt aus dem Hotzenwald (da schreckt kein Winter mehr) – im Kasetten-Ding die Stones, Doors, oder sogar Screaming Jay Hawkins, Captain Beefheart – unterwegs zum „Café-Einstein“, „Paris-Bar“ – „MIR“ oder „Madonna“ – Hermannsplatz – „O-Bar“ – (weg, ein Inder drin … ) – „Dschungel“ oder später :„Fischlabor“ … richt nach Kohle. Die Kunst in Blisterfolie verpackt nach Ostende. Und Bowie war trozdem und gerade deswegen ein Held,  der gespeicherte Gegen-Entwurf der Intellektuellen – „just for one day“„and for ever and ever“ – der alte König (Saturn in Löwe) wird zu Weltanker (Sonne in 12) … Die Paradoxie wahr … Auch Nick Cave dunkelte schon und Blixa Bargeld – die neuen deutschen Wilden eroberten den Kunstmarkt und Zappa gab rauschende Konzertfeste in Berlin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Sepp Blatter reloaded

Liebe Leser,

warum denn jetzt?! Als Person der Öffentlichkeit möge Blatter uns die astrologische Neugier verzeihen, aber natürlich zeigt dieses Beispiel in einfachsten Schritten, wie genau sich das Transitgeschehen im Leben des Individuums geltend macht.

Grundvoraussetzung ist sein Selbstverständnis als Fische-Sonne im Geldhaus der anderen, dem 8. Da kommt jetzt durch die Mars/Mars Opposition jener starke Gegenwind, der sich schon Monate/Jahre aufgebaut hatte: die Sperre trifft ihn mit Pluto/Merkur im Steinbock, dem Bereich des Gesetzes, aber im Haus 5 – dem des Sports.

Neptun in Jungfrau Spitze 2 zeigt wohl einen der begabtesten Vetterleswirtschafter aller Zeiten – das Problem ist, daß sich hier verschiedene Rechtsauffassungen begegnen: wer glaubt, man könne sportliche Großveranstaltungen ohne Schmiergeld erlangen, vorbereiten und durchsetzen, war noch nicht in Griechenland – und das ist EU.

Neptun, betrogener Betrüger (in dem Fall, daß alles nur materiell gedacht ist, und das ist es wohl?!) aus Haus 7 will also den Neptunier Blatter Sepp selbst loswerden: der ist naturgemäß als Löwe-AC uneinsichtig (genießt sogar die Aufmerksamkeit) & Saturn/Sonnen-stur, und nutzt sein Venus/Merkur Wassermann-Werkzeug nur  für schlauste Winkelzüge – und Lilith in Waage isch sowiesoo siens Elemént. Folgerichtig bekommt er Waage-Unterstützung durch den Waage-Geborenen Putin.

Ob er, wie Snowden oder Depardieu nach Russland auswandern muss? Was jedenfalls ansteht, ist die Saturn/Saturn Quadratur im Januar und Chiron (das Große Pflaster im Gesicht … ) kommt auch der Sonne immer näher …

SeppInnen Sepp Blatter, 10.03.1936 16:10 Visp, Schweiz, außen 21.12.2015

Deswegen wünschen wir ihm frohe Vorweihnachtszeit und Ruhe & Muße, …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus