Frankreich hat die Wahl

Liebe Leserinnen und Leser,

die Horoskope lesen sich so: ganz oben ist das einfache Wahl-Sonnenaufgangshoroskop für Paris. Nach diesem Horoskop ist klar: Favorit Venus landet in Haus 12 und verliert daher. Herausforderer ist Mars (als alter Herr des Skorpion) und landet in Haus 1 und gewinnt daher –

– nur: wer ist Herausforderer,  wer Favorit? Nachdem der aktuelle Löwe im Palais de l’Élysée nur kurz während des Löwe-Transits von Jupiter gut brüllen konnte und nicht mehr antritt? Macron mit seiner École nationale d’administration Ausbildung schon der Herkunft nach ein „Elitesoldat“ des Systems, versucht sich als marschierender Revolutionär mit Wohlfühl Stier-Mond beliebt zu machen – und da Frankreich an Gefallsucht leidet, ist nicht ausgeschlossen, dass viele ihn wählen werden im zweiten Wahlgang, wenn er dort hin kommt. Für uns Außenstehende ist er ein Design-Produkt. Ein ganz smarter Junge mit einer guten Agentur, die ihn pushed. Und natürlich Profiteur der Selbstzerlegungs-Künste des Fische-Geborenen Fillon. Emmanuel Macrons Horoskop (das unterste) zeigt zur Stichwahl einige sehr markante Aspekte: Saturn rückläufig fast genau über der noch-Schütze-Sonne, laufender Mondknoten über Saturn, bei ihm knapp Geburtsherrscher, Jupiter in Pluto-Auslösung und der selbst noch in Quadratur zum Radix-Pluto in Waage und Pluto (neuer) Herr von Haus 10 – und ein sehr exaktes Sextil Mars laufend zu Mars Radix.

wahl-frankreich

le-pen-wahl

macron-wahl

Wie sieht es hingegen bei der Löwe-geborenen Le Pen aus? Sie hat vor allem ein super genaues Sextil von Jupiter laufend (allerdings rückläufig) zu Jupiter Radix im Verbund mit der Sonne. Merkur trifft Uranus am Wahltag ziemlich genau über ihrer Lilith in Widder. Pluto laufend und rückläufig bildet ein exaktes Trigon zu ihrem eigenen Pluto: das kann sich mit Macrons Jupiter/Pluto messen und zeigt in ihrem eigenen Horoskop die plutonische Veränderung in der Heimat (Haus 4) an – die sie unter Umständen selbst bedeutet – also gerade passend für einen Wahlsieg. Hingegen hat Macron mit Saturn über Sonne mehr Stress.

Merkur/Uranus steht für Wechselwähler, spontane Entscheidungen – aber auch für befreiende Inspiration, hermetisch/uranische elektrifizierte Erleuchtung – die Le Pen an ihrem eigenen Uranus-Punkt in der Jungfrau in 12 zur befreienden Jungfrau macht: Frankreichs Frauen wehren sich. Schon allein deshalb ist sie eine normale Politikerin, keine Rechtsradikale, wie uns glauben gemacht wird. Sie wird, glaube ich, Präsidentin – und sich dann ausgezeichnet mit Merkel in der neuen geschrumpften GroKo und Martin Schulz als Juniorpartner verstehen – das französische Volk stimmt im Referendum für den Verbleib in der EU – und alles ist in Butter – und weil auch Trump und Seehofer das gut finden, fängt man endlich an, Russland partnerschaftlich zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Neptun, Neptun …

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem Betrug hat man sich keine große Mühe gegeben – es lohnt sich aber, das mal kurz anzuschauen, um die Untiefen der medialen Lügenlandschaft in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen. Das Märchen von Trumps unterbesetzter Vereidigung ging hier ohne Probleme durch die gesamte Presse – viele werden es so in Erinnerung behalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Grüner König bewacht den Kontumazgarten …

img_1640

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

bei Mond/Saturn Konjunktion im Zeichen Schütze und dem Sextil zwischen Merkur und Neptun erscheint dieser Steinleib lebendig, ähnelt einer indischen oder atlantischen Gottheit nach grünem, von innen leuchtenden Gesicht über rotem Kranz. Venus/Chiron Konjunktion auch im Zeichen der Fische – verletzte Weiblichkeit, die sich in weltweiten feministischen Protesten gegen Trump unter anderem artikulierte und Mond kommt angerollt, um mit Saturn aus dem Schützen das Quadrat zu verstärken, bzw. auszulösen.

Mars wechselt am 28 Januar, zum Wassermann-Neumond das Zeichen von Fische zu Widder – sein eigenes Zeichen. Gut für Initiativ-Energie.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Schamanen-Vollmond 2017

img_1061

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

das ist der Mond, der das Harte weich macht und allen unter dieser Konstellation Geborenen eine angenehme und vertrauenserweckende Stimme verleiht. Dazu kommt die Venus/Neptun Konjunktion und das Trigon zu Chiron (und überhaupt die vielen genauen Aspekte!): jetzt ist die Schwitzhütte der richtige Aufenthaltsort, das römisch/irische Bad, die Sauna – und es kann nicht schaden, zur Heilung von Körper & Seele einen Zauberspruch oder ein Gebet zu sprechen oder zu singen.

Das Weltgeschehen? Unsere Mainstream-Medien?: gone crazy – Hysterie – Wahnsinn. Muss man nicht teilen.

krebs-vollmond12.01.2017

41ddmkxjw4l-_ac_us174_

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Vollmond

vollmond-schuetze-zwillinge14.12.2016 01:06 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen wir ein recht klar verteiltes Bild für die nächsten Tage. Imposant segeln die Giganten Jupiter und Uranus in die Opposition wie zwei Fregatten, die Monate umeinander kreuzen werden, Saturn & Sonne sind streng und – beieinander – Merkur und Pluto teilen nur Gewichtiges mit, das muss gesagt werden, denn die Jupiter/Uranus Gegensätze sind groß (aufgeblasener Ausgleich und radikale Durchsetzung). Mars & Venus haben sich im Wassermann, dem männlichen Zeichen der Freiheit getroffen, einem luftigen Zeichen, wo sie sich gut vertragen (weil gleich schwach, aber wieder gestärkt durch Jupiter 120°). Neptun, Chiron und der Südknoten im Zeichen Fische zeigt, wo Handeln karmisch heilt (oder leider verletzt): aber steht eben auch im Quadrat zur Sonne, die der Mond anschaut – Zwillinge Mond muss die Rede kurz halten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond/Mars in Wassermann

img_1413Fotos Termin ©

Liebe Leser

man hat eine Ahnung davon, daß es dort einen Ausgang aus dem Dilemma zwischen Effizienz und Naturschutz gibt. Wegweisende Künster, wie Andy Goldsworthy (Löwe) –  transformieren diese Idee in die konkrete Erfahrung (aktuell: Venus in Steinbock).

Ausweg aus dem Dilemma: – ja, wenn wir nur könnten, dürften, wie wir wollten – ist  künstlerische Gestaltung. Spricht das aber nicht dem Flugzeugabsturz in Südamerika und anderen Ereignissen Hohn? Im Gegenteil, erst durch die künstlerische Gestaltung nehmen wir Bewegung selbst in die Hand. Wir können nicht hinter den Beuysschen Kunstbegriff zurück: „Jeder ist ein Künstler“ – seit Beuys also ist das gegenständliche Malen, sofern es nicht Teil eines Prozesses ist (dem eigentlichen Kunst-Werk), eitel und vergeblich.

Flugzeug-Wartung ist eine Kunst – nur dann sind wir richtig „airbourne … “ – Das Luft-Element nimmt den Menschen nicht so ohne weiteres, nicht unfallfrei an – auch die Zeppeline nicht von damals.

Das ändert natürlich nichts am Wert vieler Werke unserer Übergangszeit, die vor Joseph Beuys entstanden sind, und auch noch danach – auch als Comics, gerade weil diese Kunstwerke im Schwerpunkt sozial wirkten, z.B. die Asterix-Serie in Europa:

alb08de

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Saturn, wo die Zitronen wachsen

img_7008Foto Termin ©

Liebe Leser,

das Zeichen Schütze ist, man merkt es, durch Saturn belastet. Reisen ist jetzt nicht Bildung, oder wenn, dann alte Lehre und nur als ganz langsame Entwicklung; – Erweiterung des Bewußtseins, wie noch Joseph von Eichendorff wußte, als er sang: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“; – solches passiert schon; – gewiss:  aber Saturn macht die Regel.

Das Besondere an Rudolf Steiners Kosmologie ist die Entstehung von Mensch und Welt in einem Differenzierungs-Prozess, der auf dem „Alten Saturn“ als Wärme begann, wo schon der Erste Mensch ursprünglichste Gestalt hatte. Tröstlich ist diese Lehre auch insofern, als daß sie voraussetzt, daß die Menschheit sogar den Lebenszyklus des Planeten überlebt – was die Radikalität der Transformation betrifft, war Rudolf Steiner davon überzeugt, daß der Mensch nicht ein Atom auf der Erde unverändert lassen würde, und war (er hatte Saturn rückläufig in Jungfrau in genauer Opposition zur Sonne) – wenn man ihn genau liest – damit auch einverstanden. Nur schlug er eben dazu einen menschenweisen, „anthroposophischen“* und letztlich einzig gangbaren Weg vor: mit der Natur selbst, ihren Rhythmen und Gesetzen zu arbeiten …

Aber nicht nur das! Aus den Erziehungsvorträgen in Oxford 1922 geht hervor, wie eben jegliche Vermittlung von Wissen im Grunde nur künstlerisch erfahrbar werden kann. Der Schlüssel ist die Kunst. Aber was ist das? Das Schöne, das Harmonische? Daß uns das Wesen und Wirken der Kunst durch ihre Musen gewährt werde, darum bitten wir, wie Meister Eckhard sagt, Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* (von altgriechisch ἄνθρωπος ánthrōpos „Mensch“ und σοφία sophίa „Weisheit“)