Partner als Urbild eines Elternteils, Gedanken zu Jupiter & Lilith im Krebs

lilithLiebe Leserinnen und Leser,

lasst uns mal diesen Jupiter/Lilith-Aspekt im Zeichen Krebs – Jupiter rückläufig, also Vergangenheits-sammelnd, auf ein Thema fokussieren:

es wäre naiv, zu glauben, daß wir in unserer Partnerwahl nicht durch das Urbild der Eltern beeinflusst sind, und das zeigt sich auch deutlich im Horoskop beider Partner: mal als größtmöglicher Abstand zum Vater-Horoskop oder zu dessen ganz genauer Entsprechung – sehr oft als Saturn dort, wo der Partner oder die Partnerin Sonne haben. Dies gilt auch dann, wenn Töchter – wie ja heute häufig – ohne oder mit doppeltem Vater – wobei der, der sich in der Patch-work-Gemeinschaft als der Sorge-tragende herausstellt, oft – aber nicht immer – der gute; – : der genetische Vater hingegen nur der „Erzeuger“ ist – aufwachsen.

Solche Verwicklungen sind im Horoskop genau beschrieben und familiensystemisch ist der Stiefvater im 7. Haus der Stieftochter: eine Begegnung von außen. Die spätere Entwicklung – bei eigener Mutter-, bzw. Vaterschaft  – verlangt erst eine Lösung des Konflikts, also die Mitte einnehmen zwischen den Eltern, der sich bis dahin aufschieben läßt. Nicht selten ist dies aber gerade der Grund, eigene Kinder zu vermeiden, diesen Konflikt – oder einen ähnlichen – aus der Vergangenheit zu meiden – oft bei vorsichtigen oder ängstlichen Aszendenten, wie Jungfrau und Fische.

img_1695Termin ©

Wenn es sicher ist, daß der Vater der Vater ist: (unverschämte Soziologen gehen von einem hohen Anteil untergeschobener Kinder aus, deren wahre Herkunft ihnen selbst unbekannt ist) und die Partnerwahl erfolgt im selben Sonnenzeichen, wie dem des Vaters – bei Männern eher dem Mondzeichen incl. anderer Mutter-Frau-Verbindungen, wie Venus – dann ist es oft eine Wahl, die das Wunschbild der Tochter mit dem Realwesen des Partners mischt. Ebenso natürlich beim Mann mit dem Mond und natürlich auch für alle homosexuellen Paare in der jeweiligen Entsprechung von männlich, weiblich oder beidem.

Im Grunde kein Problem: denn wir sind ja da, um seelisch zu wachsen: aus einer sympathischen Entsprechung wird reife Bindung und gegenseitiges Verständnis für die Selbstentwicklung und Überwindung. Schwierig wird es nur dann, wenn die – beispielsweise Mutter-Entsprechung oder Vater-Entsprechung, die man/frau einst im Partner – den väterlichen/mütterlichen Leit-Pfad betretend (und dabei ganz leicht auch eine Grenze verletzend in Bezug auf alte Regeln aus tiefster Vergangenheit …) – zum negativen Bindungsgrund mutiert, der beispielsweise beide in die Depression treibt.

In Wahrheit besteht ja eine geistige Verbindung zum Vater – oder zur Mutter – und nun: die Unabhängigkeit mit der Mutter wurde noch nicht gefunden – oder mit dem Vater – und der/die Partner oder Ex-PartnerIn ist zur Keuschheit verdammt, weil das Objekt seiner/ihrer Begierde ihn/sie nicht gehen und nicht kommen läßt – etwas frivol und im doppelten Sinn des Wortes; vermeidende Familienplanung – auch ein Jupiter/Lilith Thema im Krebs.

burney-reliefNun sind wir ja hier in Nürnberg in einer Lilith-Stadt, denn das Stadtwappen von Nürnberg zeigt dieses Vogelwesen mit offenem Busen überall – und keine/r weiß, warum!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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