Deutschland

Der Kaiser befiehlt: das 3. Gesetz

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Liebe Leserinnen und Leser,

gewiss, von New York aus kann der Kaiser leicht Gesetze erlassen, ohne sich dem Verdacht einer „Reichsbürgerschaft“ auszusetzen. Bevor wir mit Mars/Merkur und ultra kurz vor Neumond in der Balsamphase – es ist bereits Jungfrau-Mond, Frau Venus nähert sich dem letzten Löwe-Grad zum Joint-Venture, dem Stellium in Jungfrau – die alte Ordnung verabschieden und die neue begrüßen, hier noch ein neu/altes Gesetz (mit dem Zählen sind wir sowieso durcheinander, aber Sie erinnern sich vielleicht: für 1 neues müssen dringend 2 alte Gesetze gestrichen werden, ohne wenn & aber!) – das neue Gesetz lautet:

Der öffentliche Nahverkehr (und das Internet noch dazu) ist im ganzen Land und überall kostenlos.

Dieses Gesetz erlässt der Kaiser direkt nach seiner Wahl am 24. September. Und darüber gibt´s auch keine Diskussion, so nach dem Motto: „Wer soll denn das bezahlen?“ – wir müssen ja nur – so behauptet seine Majestät – Google & Facebook und den ganzen Rest so besteuern, wie die arbeitende Bevölkerung „dieses, unseres Landes“, dann geht das schon …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Merkur, Poetry, Prag

Merkur zurück im Löwen

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Liebe Leserinnen und Leser,

bezugnehmend auf das Horoskop im letzten Post erscheint dominant die Präsens von Jupiter in Waage …

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/frankreich-emmanuel-macron-sozialstaat-reform

… mit seiner Verbindung zur alten Piraten-Fregatte Saturn/Lilith im Zeichen Schütze. Alt wegen Saturn und Piraten wegen Lilith, die mit Saturn in enger Verbindung steht und außerdem Schütze – was dem Fernreisehaus entspricht. Mit diesem stabilisierte sich eben Jupiter in Waage: einem Luftzeichen, das wegen der Luft distanziert, flüchtig ist, darum auch Logik zu ihm passt, polare Ästhetik – also eine solche, die starke Kontraste – oft schwarz/weiß – auch in der Kleidung zu ordnen weiss. Geistesinspiration im besten Fall – heiße Luft, aber aufgeladen mit Löwe-Mars im Drachenkopfzeichen und gefährdet durch das sich aufbauende Saturn/Chiron Quadrat im weniger guten. Frau Venus augenblicklich wenig harmonisch mit Mond in Steinbock und Mars im Löwen hat auch ein Qunicunx zu Chiron in den Fischen. Wie geht man mit so schwierigen Aspekten um? Liebe pflegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Jupiter/Mond in Waage – Neigung zu großen Gefühlen

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in einer Gefühlskultur. Das bedeutet, das allgemein akzeptierte Ideal der Ehrlichkeit liegt in Emphase und Emotionalität – dem Geist steht man eher misstrauisch gegenüber – was ja auch kein Wunder ist – neue Ideen ziehen meist Leid nach – andererseits – bei Waage-Mond ist abwägen geboten – ist es eben doch interessant, dem Pfad der Gedanken zu folgen, soweit die eigene Vorstellungskraft – je nachdem, wie wir uns befinden – das zulässt. Jupiter/Mond oder vergleichbare Verbindungen, wie Mond im Zeichen Schütze, Mond in Haus 9 stehen hier vor der Aufgabe, Emphase in Weisheit zu verwandeln, aber gerade die emotionale Selbsterziehung, die wir – je nach Temperament – leisten müssen – ist die schwerste und bei wahrhaft überschäumendem – eben jupiterhaftem Temperament: kaum zu bremsen. Wir werden geformt durch das, was uns begegnet – dem Jupiter-Temperament begegnet daher Widerstand, Trägheit, Hypnose. So findet ein Gegenteil zum anderen, manchmal in ein und der selben Person.

Mit freundlichen Waage-Mond Grüßen,

Markus

Europa

Tageshorskop

Liebe Leserinnen und Leser,

im Gegensatz zu anderen Systemen sogenannter numinoser Art – die uns in einer verständlichen Sprache das Wirken der Gottheit vermitteln – kommt die Astrologie – wie schon C.G. Jung differenzierte – ohne den Zufall aus. Bei den anderen Systemen: den Karten oder dem I Ging – ist immer sogar absichtlich ein Zufallsmoment vor die Legung und den Wurf geschaltet, und dieses Element macht geradezu das Wesentliche aus.

Um die Welt der Götter und deren Botschaften überhaupt empfangen zu können – so teilen diese Systeme mit, bedarf es der Drehtür des Zufalls: der kausale Grund öffnet sich nur dann dem Sinn, wenn man ihn verlässt.

Die Systeme des Zufalls mögen ihre Berechtigung haben – die Astrologie jedoch zeigt auch ohne den Zufall ein deutbares Ergebnis. Nur den Zeitpunkt muss man bestimmen. Für mein Tageshoroskop unten habe ich mir drei unterschiedliche aber eindeutig mit Ja/Nein beantwortbare Fragen gestellt, und alle wurden differenziert durch dieses Horsokop auch wirklich abgebildet (Mars im Ausland in Löwe-Stadt, oder Pluto rückläufig in der Nachbarschaft) – also durchaus eine Entscheidungshilfe. Bereits Skorpion aufsteigend zeigt mir das Thema des Tages: Vorstellungs-gebunden – oder positiv: magisch visionär. Ich selbst als Fragender bin der Mars im Zeichen Löwe: und mein gespanntes Verhältnis zu Neptun wird durch den freundlichen Blick gemildert, den Venus aus dem Familienzeichen Krebs auf meinen Aszendenten geworfen hat. Und ich bin ja auch der Mond im Zeichen Fische.

Nun steht schon die Geschichte (die ich aber für mich behalte), die das Horoskop aus der Realität 1:1 überträgt.

Das Mond/Saturn Quadrat stört natürlich ganz schön bei allen Fragen – hier gilt es anzusetzen, um die gegebenen Bedingungen der Realität zu verändern. Da es um (Mond) innere Haltung, Heimat, Exil und die Madonna in den Fischen geht und der Saturn in Haus 2 mit dem Wert und dem Status hadert, zeigt das Quadrat vielleicht im wahrsten Sinn des Wortes die Baustelle an. Morgen weiß ich mehr und mache mir wieder ein Tageshoroskop zu meinen 3 Fragen, die sich zufallsfrei in der Grafik ihrer Klärung anbieten. Hoffnung macht Jupiter als Herr von Haus 5 und 2 – Kreativität und Verdienst gehen Hand in Hand unter harmonischen Winkeln beidseitig und mit einer freundlichen gesellschaftlichen Stellung in Haus 11 – so war das ja auch geplant …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Venus im Krebs: wo daheim? – ; Astrologie und Wiedergeburt

Foto Hofmann ©, Grafik Richard Teschner

Liebe Leserinnen und Leser,

„Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und wieder nieder zur Erde muß es.
Ewig wechselnd.

… „

 – so wusste es jedenfalls unser Goethe. Es gibt ja Astrologen, die unsere Kunst betreiben, ohne Wiedergeburt in Betracht zu ziehen. Der Frage, warum denn dann Menschen solch eindeutiger Prägung überhaupt geboren werden, stellen sich sogar die Mehrzahl der Astrologen gar nicht, und wie alles, lässt sich auch die Astrologie ohne besonderen Tiefgang betreiben, wie unterer Band vom ansonsten über jeden Zweifel erhabenen Chiron-Verlag anschaulich zeigt. Nahezu niemand in diesem Band, der keinen Coteau vor den Wissenschaftlern macht, schlicht, weil man nicht tief genug in deren Lehre eingedrungen ist, um ihre Lügen zu durchschauen und der eigenen wahren Lehre mit Ehrfurcht zu begegnen:

Astrologie und Wissenschaft - Ulrike Voltmer und Reinhardt Stiehle (Hrsg.)

Fündig wird man eigentlich nur bei dem Genie Oskar Adler. Und auch dann nur, wenn man seine vorsichtigen Anmerkungen zu interpretieren weiß. Er sagt es charmant, aber beharrlich den Hinweis austeilend:

„Es ist, als hätte man all das vergessen, und nur die Stimmung eines solchen Lebens wäre zurückgeblieben, die leise Ahnung eines verflossenen Künstlerlebens … „, schreibt er z.B. zum Waage-Aszendent. Oskar Adler (04.06.1885 05.35 Wien) – obwohl einer der besten Astrologen, Musiker, Arzt – überall praktisch intensiv tätig – ist – nach einer kurzen Renaissance durch den ebenfalls verdienstvollen Hugendubel-Verlag – nahezu vergessen. Er schreibt zu gut, ist zu intelligent. Das mag man nicht in deutscher Sprache: schon lange sind wir nicht mehr das Land der Dichter & Denker. Er gibt den entscheidenden Hinweis, so einfach und klar, wie die ägyptische Hermes-Waage (und auf demselben Prinzip beruhend): der Aszendent ist das Sonnenzeichen der letzten Existenz.

IMG_5781Foto Termin ©

Mit solchem Wissen ausgestattet, kann man nun tüchtig prüfen. Es ist ein weites Feld für Pädagogen, Therapeuten und Eltern: so manch einer, der sich das Verhalten des Sprösslings nicht erklären kann, dem erhellt sich der analytische Blick dann, wenn er oder sie in Rechnung stellt, wie mindestens die erste Lebenshälfte noch ein Abschied-Nehmen von den dominaten Themen der letzten Nativität ist. Hat man z.B. bei einem Wassermann-AC das unbedingte Gefühl, der Horoskopeigner neige sehr früh dazu, seine gesamte Umgebung wie seine Bediensteten zu behandeln, so kann man – wenn der Wesenszug beharrlich und gleichzeitig irrational ist – davon ausgehen, dass es ihm tatsächlich schwer fällt, in dieser Inkarnation keine Diener mehr zu haben. Nicht selten ist die Beharrlichkeit, sind die Trägheitskräfte so gross, dass man lieber untergeht, als inzwischen irreale und wertlose Privilegien aufzugeben. Eine Psychologie, die solches in Betracht zieht, wäre mehr, als Fischen im Trüben.

So klärt sich auch die berühmte Streitfrage, was denn wichtiger sei, Aszendent oder Sonnenstand: wer nach der Lebensmitte immer noch den Qualitäten des Aszendenten unausweichlich anhängt, hat schlicht den Abflug verpasst: das ist zwar üblich und kann allenthalben beobachtet werden – aber das Ziel der Entwicklung ist natürlich, die innere Sonne zum Strahlen zu bringen (und nicht nur sprichwörtlich), wie sie es frei und selbstbewußt in Christus soll. Alles andere ist Mumpitz.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus