Schlagwort: Waage
Venus und Mars in Beziehung
Foto Termin © Petřín – Laurenziberg
Liebe Leserinnen und Leser,
ja, die „Beziehung“ – jener Begriff aus dem Versuch, „die Sexualität zu befreien“ – ist uns als de-per-so-na-li-sier-te Metapher mit dem Charme des marxistisch/reichistischen „Untergrundes“ geblieben, er liegt glatt auf der Zunge – und den Inhalt haben wir eigentlich vergessen – was er bedeutet: jene distanzierte Haltung zur Liebe von Anfang an. Schon im Wort „Beziehung“ kann eigentlich keine Liebe sein. Und wie steht´s mit dem Begriff „Partnerschaft“? Retro? Irgendwie schon. „Ehe“? „Ehe für Alle“, – ; — ?: – … räusper. In der Astrologie ist das Haus der Ehe auch das der offenen Feinde, euphemistisch: Gegner. Die Liebe steht verantwortungslos im Löwe-Haus 5 – sie braucht viel Wärme – gegenseitig (ist oben auf dem Foto abgebildet) – dann wäre da noch dieses: „Wir sind seid soundsoviel Jahren zusammen – „ – in Abgrenzung zur bürgerlichen Ehe, zu der man/frau – frau/man sagt: „Wir sind schon seit soundsoviel Jahren verheiratet“ – meist, wenn frau/mann etwas getrunken hat. Ehe ist mehr auf Beobachtungsposten und der Verpflichtung, sich gesellschaftlich entsprechend zu verhalten. Ob mann/frau das tut, oder nicht, ist wieder was andres. Doch ob man nun staatlich heiratet, oder kirchlich, oder beides, das ist gehupft, wie gesprungen: beides bezieht sich auf römisches Recht. Es wird also ein Vertrag zweier Partner (weißer Schimmel) vor dem Staat (in Nachfolge und Entwicklung des römischen Rechts) abgeschlossen, eine dritte Partei ist ab dann – offiziell von zweien eingeladen – mit im Ehe-Boot … Natürlich kann das auch sinnvoll sein! Warum sollte man denn nicht mit dem Staat einverstanden sein und daher dieser Instanz den Schutz des Intimsten anempfehlen? Steckt nicht hinter einem solchen Bund die Weisheit von der sozialen Verankerung des Menschen? Muss man denn, wenn man vom Staat spricht, immer nur „Unterdrückung“ denken? Wie dem auch sei – die Venus geht in Opposition zu Uranus und gleichzeitig ins Sextil zu Saturn. Venus ist mit Mars im Zeichen Waage. Uranus geht rückläufig in den letzten 5 Graden Widder. Zu Vollmond, am Samstag den 4. November – Mond im Zeichen Stier – geht Venus früh am Morgen in die exakte Opposition zu Uranus – es sollte aus dieser Darstellung klar werden, wie die astralen Kräfte – die Liebe auf die Probe stellen zwischen Widder & Waage – betroffen sind natürlich die vor allem, die dort viele Planeten, Sonne, Mond oder Aszendent haben, usw. Beziehungen, die danach noch stehen, ähneln der Eiche, dem heiligen Baum des Matriarchats: morsche Äste hat der Orkan gebrochen, doch der Baum bleibt stark, wie die Liebe, für die, die weiter dem Herzen folgen. Jupiter läuft direkt im Zeichen Skorpion: Sexualität ist weise. Die Häuser sind also 5, 7 und 8 – Haus 9 müssen wir auslassen: Belehrung schadet der Liebe. Auch Haus 6, den Alltag, mag sie nicht.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Sonne In Waage
Liebe Leserinnen und Leser,
noch hat die Menschheit nicht ganz verstanden, das Ganze als Eines zu betrachten, obwohl die Erziehung der Menschheit dort hin geht.
Dazu gehört auch, zu wissen, wenn die Luft hier den starken Duft des würzig warmen Herbstes annimmt, sie anderorts in frühlingshafter Frische Wohlgerüche über den düngenden Teppich der braunen Pflanzenreste des letzten Jahres in Form von Blüten ausbreitet.
Mysterium der Erde, uns ein relatives Gleichgewicht der Wetterkräfte für´s Überleben auf dem ganzen Erdball anzubieten, sowie – obwohl sie doch durch den Raum rast – die deshalb zu Recht für heilig empfundene Stille schenkt, wie Jochen Kirchhoff als einer der wenigen überhaupt bemerkt.
Die eine Hälfte der Menschheit fürchtet sich davor, in die Kräfte der Natur einzugreifen, die andere hält nichts anderes für wichtiger, als solche Eingriffe – Geoingeneering – Anthrotech – auch evolutionär für folgerichtig gehalten, vorzunehmen, metaphysisch gedeckt durch den Spruch: „Machet euch die Erde Untertan“.
Die eine Auffassung, die „technische“, hat die Nachricht gestreut, die Erde sei ein verdorrender Planet, der sich in nicht allzu langer Zeit von seiner Schlacke trennen werde, um mit dem Übrigen ätherisch zu werden, was in zyklischer Verwandlung vom Diesseits ins Jenseits über sehr lange Zeiträume hin ohnehin der Fall sei.
Wer das ernst nimmt, kann schon auf die Idee kommen, Raumschiffe zu bauen. Es könnte sich aber auch anders verhalten – gemäß einer wachsenden Erde müsste die Transformation der gesamten Menschheit und des Planeten zunächst auf unabsehbare Weise durch weitere Zunahme an Erdsubstanz bestimmt sein, also geradezu das Gegenteil der Schlacke/ätherischer Teil-Theorie – jedoch – weil alles Sterbliche Zyklus ist – kann natürlich auch eine wachsende Erde nicht ewig wachsen, und dann, freilich, käme – die Kontiniutät der Wiedergeburten vorausgesetzt – auch für die Erde als Ganzes ein jenseitiger Transformationszustand in Frage. Es stimmt also doch, wenn auch vielleicht weniger aktuell, als wir glauben.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Merkur zurück im Löwen
Liebe Leserinnen und Leser,
bezugnehmend auf das Horoskop im letzten Post erscheint dominant die Präsens von Jupiter in Waage …
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/frankreich-emmanuel-macron-sozialstaat-reform
… mit seiner Verbindung zur alten Piraten-Fregatte Saturn/Lilith im Zeichen Schütze. Alt wegen Saturn und Piraten wegen Lilith, die mit Saturn in enger Verbindung steht und außerdem Schütze – was dem Fernreisehaus entspricht. Mit diesem stabilisierte sich eben Jupiter in Waage: einem Luftzeichen, das wegen der Luft distanziert, flüchtig ist, darum auch Logik zu ihm passt, polare Ästhetik – also eine solche, die starke Kontraste – oft schwarz/weiß – auch in der Kleidung zu ordnen weiss. Geistesinspiration im besten Fall – heiße Luft, aber aufgeladen mit Löwe-Mars im Drachenkopfzeichen und gefährdet durch das sich aufbauende Saturn/Chiron Quadrat im weniger guten. Frau Venus augenblicklich wenig harmonisch mit Mond in Steinbock und Mars im Löwen hat auch ein Qunicunx zu Chiron in den Fischen. Wie geht man mit so schwierigen Aspekten um? Liebe pflegen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Jupiter/Mond in Waage – Neigung zu großen Gefühlen
Liebe Leserinnen und Leser,
wir leben in einer Gefühlskultur. Das bedeutet, das allgemein akzeptierte Ideal der Ehrlichkeit liegt in Emphase und Emotionalität – dem Geist steht man eher misstrauisch gegenüber – was ja auch kein Wunder ist – neue Ideen ziehen meist Leid nach – andererseits – bei Waage-Mond ist abwägen geboten – ist es eben doch interessant, dem Pfad der Gedanken zu folgen, soweit die eigene Vorstellungskraft – je nachdem, wie wir uns befinden – das zulässt. Jupiter/Mond oder vergleichbare Verbindungen, wie Mond im Zeichen Schütze, Mond in Haus 9 stehen hier vor der Aufgabe, Emphase in Weisheit zu verwandeln, aber gerade die emotionale Selbsterziehung, die wir – je nach Temperament – leisten müssen – ist die schwerste und bei wahrhaft überschäumendem – eben jupiterhaftem Temperament: kaum zu bremsen. Wir werden geformt durch das, was uns begegnet – dem Jupiter-Temperament begegnet daher Widerstand, Trägheit, Hypnose. So findet ein Gegenteil zum anderen, manchmal in ein und der selben Person.
Mit freundlichen Waage-Mond Grüßen,
Markus
Lev zatmění Slunce
Liebe Leserinnen und Leser,
so eine Sonnenfinsternis – wie hier in Nordamerika – lässt die ganze Natur den Atem anhalten und macht allen Lebewesen klar, dass der freischwebende Zustand im All der normale ist, und wir ganz der Sicherheit entbehren, wenn uns die Sonne nicht hält: der Schatten des Mondes hat seine Ursache in unserer eigenen Vergangenheit, denn es gab ihn nicht, solange Mond und Erde ein Himmelskörper waren, bevor sich die Formen auf beiden Himmelskörpern mineralisierten, die einer waren, wie Rudolf Steiner plausibel darlegt und auch von der Astronomie angenommen wird. Bei so einer Sonnenfinsternis – wer sie gesehen hat, weiss das – empfinden wir uns plötzlich – und mit uns die ganze Natur – in der Gegenwart des Alls, denn selbst die Grillen hören auf zu zirpen. Die sozialen Veränderungen kommen aus dem Erlebnis der Seele, wegen der durch den Schatten des Mondes, der die Erde trifft, Verbindung zwischen Mond & Erde: wie eine Brücke ist dieser Schatten, so dass Wesen vom Mond während der Finsternis anderen Einfluss ausüben können, sofern sie aus dem Schatten-Reich kommen, als die im reflektierten Sonnenlicht gespiegelten. Und, klar, das macht uns unbehaglich … der Löwe-Mut verblasst für kurz, bis wieder die Sonne scheint:
Diese Sonnenfinsternis findet in genauem Trigon zu Uranus rückläufig im Zeichen Widder statt – der den Wandel fördert, insbesondere was Pionierleistungen im retrograden Bezug betrifft. Heute ist aber noch das Quincunx Sonne/Chiron zwischen Löwe & Fische –
– mal gucken, was dabei rauskommt – der Löwe oben aus dem Prager Zoo sieht nicht so aus, als würde er gern schwimmen – selbstbewusste Löwe-Handlungen sind dem Fische-Menschen oft zu laut, zu bestimmend, macht zuviel Karma – oder umgekehrt: Karma machen als Waffe der Feigen (in Barcelona) – Lilith/Saturn aus dem Schütze-Zeichen machen das etwas schräge (queer), zumindest Zeichen-mäßige Feuertrigon komplett – und geben die Energie der astrologischen Drachen-Figur dem Jupiter in Waage – möge guter Frieden sein mit Waage-Ausgleichs-Kraft …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Merkur im Zeichen des Löwen
Liebe Leserinnen und Leser,
die Merkur-Kraft verbindet sich, schon ihre Rückläufigkeit anstrebend, mit dem Zeichen des Löwen. Aus dieser Richtung vermittelt er dem Löwen Wissen und Intelligenz (oder dem Haus, das in Deinem Horoskop Löwe ist – (bei Waage-AszendentInnen oft das der Gemeinschaft, Freundschaft) – wenn Mars ins Zeichen kommt, wird Löwe jagen, – , – ; – aber jetzt muss erstmal Klugheit in seinen großen Sonnenkopf. Mars kämpft noch mit Gefühlen im Zeichen Krebs. Biene in Sonnenblume.
– das Energie-Zentrum letohrádku Hvězda – dort das Untergeschoss, das die ganze, nach den Himmelrichtungen und Energiezentren gesetzte Anlage in einem Raum wie in den Pyramiden bündelt … und natürlich im Zeichen Löwe bezogen auf das Grundhoroskop von Praha. Das Schloss Stern: letohrádku Hvězda – wörtlich „Sommerschlösschen Stern“ hatte mal ein anderes Dach, hat sich aber als Energiekonzentration dennoch erhalten – zumindest behauptet das der Adler – oder sein Vertreter, der Bussard – wie er sich spiralig der alten Dachstruktur folgend in die Höhe schraubt, wie nur irgendein Luft-Dschinn im Märchen. Und es ist einer der drei erhaltenen quasi rein astrologischen Kultbauten, Stonehenge, das Pantheon in Rom und eben letohrádku Hvězda – Schloss Stern. Merkur hat in den Löwen gewechselt, ist Vorbote der Sonne – der Sommer wird groß aber kündet doch schon in nordhalbkuglig glitzernder Lichtfülle von der nunmehr wieder absteigenden Bahn der Sonne. Die Falken …
… aber doch auch im Ringen um das Zeichen Skorpion begriffen, oder – geläutert! –
– … Adler – und das in der Löwe-Stadt. Rudolf Steiner charakterisiert den Löwen so:
O Löwe: deine Kraft
Aus der Sprache,
Die in Jahr und Tag
Der Umkreis in mir wirket –
O Adler: deine Kraft
Aus der Sprache,
die das Erd-Entsprossene in mir erschafft.
Man kann ihn natürlich hier wie anderswo den vier heiligen Tieren nicht entreißen, aber bemerkenswert, dass Rudolf Steiner später für Maß und Zahl die Orient-Kuh nimmt, statt den Stier. Es ist nicht sein einziger Versuch, die Astrologie einerseits immer 1:1 der Tradition gemäß um- und einzusetzen, und andererseits ein Detail anzufügen, das seiner Meinung nach umgekehrt, verwechselt, ausgetauscht sei. Wo dort genau die Grenzlinie verläuft, ist für den geschulten Astrologen natürlich spannend. Was wußte Rudolf Steiner genau von Astrologie? Dem Löwen ordnet er nach der römischen Interpretation Jupiter zu und den 12-er Kräften, dem Umkreis überhaupt (Thomas`Astrologie noch verinnerlicht?!). Dem Adler/Skorpion die Sprache, weil er – durchaus klassisch – diese mit Mars verbindet – anders als die klassische Astrologie für die Mars Kriegsgott ist, doch die Zuordnung Skorpion – Mars bleibt akzeptiert. An das platonische Jahr hält er sich genau, Angelpunkt ist 1413. Mithin hat man den Eindruck, dass er sich phasenweise sehr intensiv mit Astrologie befasst hat, aber zumindest mit der individuellen Horoskopie nicht so intensiv, wie Elisabeth Vreede, deren Hilfe er in Anspruch nahm, und dabei betonte, damit nur am Rande zu tun zu haben (medizinischer Kurs). Dennoch ist seine Kenntnis durchaus so genau, dass er Details ausdifferenziert und mit seiner geistigen Sicht korrigiert, wie z.B. das Sextil in „Der menschliche und der kosmische Gedanke“.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Lufttrigon mit Wassermann-Mond; Illusion/Vision
Im Krebs-Sektor unterwegs
Jupiter aufsteigend
© Hofmann
Lebenslauf
Größeres wolltest auch du, aber die Liebe zwingt
All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger,
Und es kehret umsonst nicht
Unser Bogen, woher er kommt.
Aufwärts oder hinab! wehet in heiliger Nacht,
Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt,
Weht im nüchternen Orkus
Nicht ein liebender Atem auch?
Dies erfuhr ich. Denn nie, sterblichen Meistern gleich,
Habt ihr Himmlischen, ihr Alleserhaltenden,
Daß ich wüßte mit Vorsicht
Mich des ebenen Pfades geführt.
Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,
Daß er, kräftig genährt, danken für alles lern
Und versteh die Freiheit,
Aufzubrechen, wohin er will.
Friedrich Hölderlin






















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