Astrologische Wochenvorausschau, Fotos

Sonne/Uranus im Trigon

26.07.2011 21:29 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Wunder der Synchronizität: alle meine Klienten haben heute angerufen, wenn exakt ihr eigener Aszendent aufstieg …

… dieses Blog wächst langsam, aber stetig. Morgen gegen 22:00 ist das Sonne-Uranus Trigon exakt. Dazu Frank Felber (Widder-Sonne H 6, AC Skorpion, Mond Steinbock): „Positiv: intuitiver, kreativer und anpassungsfähiger Mensch; hat das Bedürfnis, Neues zu erforschen und beschreitet dabei auch gerne Wege, die nicht der üblichen Konvention entsprechen … „

Foto Termin ©

Anläßlich dieses Aspektes möchte ich interessierte Mitleser, sofern sie professionelle oder privat intensiv arbeitende AstrologInnen sind, zum Mitmachen ermuntern: auch, wenn das hier noch eine one-man-show ist: so muß es nicht bleiben. Dieses „Astrologische Stundenbuch“ erweitert sich gern zur umfassenden Kooperation.

Solche Zusammenarbeit kann alles betreffen: Jemand hat Lust, dann und wann einen Artikel zu posten? Na klar! Man/frau interessiert sich für Astrologie und hat was drauf in Computersachen und Lust, diese Seite so richtig hart an den Wind zu legen? Lieber früher, als später. Du hast meine Astrologische Wochenschau gesehen, und bekommst Lust, mitzumachen (Interviewstil, Fern-Interview, etc.): auch, wenn Du nicht bei Nürnberg lebst: das Netz macht vieles möglich …

Natürlich müssen wir uns abstimmen, und ohne Vertrauen geb ich mein „Baby“ nicht her. Aber: wenn wir zusammen Pferde stehlen wollen und können, dann trau Dich … wo gibt es denn sonst was umsonst?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

German Angst

USA Pleite? Saturn in der Waage


Liebe Leserinnen und Leser,

das Geschehen um den Präsidenten zeigt sich klassisch im Haus 10, weshalb dieses vielleicht doch dem anderen Wassermann-AC vorzuziehen ist, vielleicht gelten auch beide für unterschiedliche Dinge.

Was jedenfalls die Saturn-Wiederkehr anbelangt, hat die Autorität der Regierung (Haus 10) es gerade ziemlich schwer, Saturn wird am 30.08.2011 seinen Wiederkehr-Punkt erreicht haben.

Zusätzlich können wir sehr stimmig Saturn auch als Herrn von Haus 2, den Finanzen, einordnen. Die Finanzen der USA hängen also von Saturn in der Waage im Haus 10 ab = strenge Autoriät – es muß sehr anstrengend sein, die USA zu regieren, wenn nicht sogar ein paar alte Saturnier mitregieren …

Fotos Termin ©

Nun gehen die USA nicht alle 30 Jahre pleite, diesem Zyklus entsprechend, doch es ist ja noch was anderes im Gange: Pluto, dem wir fasziniert und erschüttert zugleich bei seiner ersten Aktion im Steinbock mit dem Zusammenbruch der Lehmann Brothers zugucken durften, ist tiefer seitdem in den Steinbock – Geldhaus der USA und Grund ihres Goldschatzes – rein und hängt unberechenbar mit Uranus im Quadrat!

Und je länger man sich das Bild unten anschaut, desto mehr brisante Aspekte sind sichtbar, z.B. beim Mars. Doch Pluto braucht noch eine Weile, bis er auf seine Radix-Position zurückgeht, das wäre der logischere Zeitpunkt für eine Pleite.

Aber es gibt auch ein sehr positives Zeichen: Sonne steht (neben Haus 10) für den Herrscher eines Landes: Obama in diesem Fall als Präsident. Und der hat Venus über der Sonne.

Es wird ihm also gelingen, das amerikanische Volk auf seine Seite zu ziehen und einen Kompromiss zu erzwingen. Er wird dem Volk sagen, daß die Republikaner nicht wollen, daß sie ihre Renten weiter bekommen.

Keiner der Ökonomen kennt die Auswirkungen einer Staatspleite der USA, aber es scheint welche zu geben, die es ausprobieren möchten.

Die Besitzenden können es nicht sein, sie haben am Meisten zu verlieren.

Aber vielleicht sind sie ja wahnsinnig geworden – das kam auch in der Vergangenheit vor?!

Ganz rational starrt man auf ein Gebilde, jenes der Finanzwelt, und muß eingestehen, daß die Auswirkungen an sich normaler Vorgänge in der Geschäftswelt – eine Insolvenz – alles zusammenbrechen lassen könnten – oder auch nicht, – wie Finanz-Fachleute orakeln.

Ganz rational auf der Titanic.

Das Horoskop gibt die Situation beeindruckend genau wieder. Können wir deswegen auch sagen, was die Zukunft bringt? Wir können sagen – weil Saturn es anzeigt – wie lange die Krise dauert, und daß sie – Jupiter Haus 5 – durch Glück und Kreativität überwunden wird.

Mein Tip: keine Staatspleite einstweilen, Kompromiss in letzter Minute.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen USA, 04.07.1776 17:13 Philadelphia, außen Transite 15.07.2011

Fotos, Mundan, Poetry

Venus und Mars in Zwillinge …

Liebe Leserinnen und Leser,

die Biene ist ein Merkur/Hermes Wesen, aber der Honig, süß, wie er ist, gehört der Venus. Mars ist jedoch der Biene Stachel, Neptun vielleicht sogar ihr Bienengift, Saturn sind ihre strukturierten Waben, Jupiter ihre Expansionskraft der Völkerteilung und Vermehrung, und überhaupt ihre Verbindung mit Wohlstand, Chiron und Pluto: – das Auftreten der Killer-Bienen in den Wüsten Mittelamerikas sowie die Verletzung durch die Varoa-Milbe und Umweltgifte in Mitteleuropa, Uranus die Befreiung, die wir erfahren, wenn es uns gelingt, durch das pelzige Krabbeltier unsere Angst und Abscheu vor Insekten zu überwinden/befreien, sowie ihre Art, sehr plötzlich Kundschafter in bestimmte Richtungen ihres Schwarms auszusenden … Merkur für Kommunikation und Bienentanz … Pluto allein der Reichtum, den goldgelber Honig verspricht, Neptun auch die Verbindung der Bienen zum Geist. Sonne und Biene? Ist offensichtlich und offenbar.

Als der alte Imker starb, versammelten sich seine Bienenvölker über seinem Grab … oft schon erzählte Geschichte … Lilith und Biene?! … eigentlich nicht, höchstens das antike Bienen-Amulett aus Kreta:


War jedenfalls eine gute Idee, eine Bio-Imkerei auf dem Dach des Bundestags zu installieren. Vielleicht ein gutes Modell für Athen?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Foto Termin ©

Mundan

Sonne schleudert Kraft in den Kosmos

Liebe Leserinnen und Leser,

auf der unteren Fotografie sehen wir den Saturn mit dem Aurora-Leuchten, das sich ringförmig von Pol zu Pol und – sichtbar als dünner Film – entlang der Oberfläche des gesamten Planeten hinzieht. Ebenso verhält es sich mit der Erde, wenn wir Sonnenwind bekommen, elektromagnetische Strahlung von der Sonne. In den unten eingebetteten Tube Videos sehen Sie das Ereignis aus unterschiedlichen Perspektiven und mit ganz unterschiedlichen Farbwahrnehmungen.

Meine Vermutung geht dahin, daß es der Sonnenwind ist, der die Erde wachsen läßt, sich ausdehnen.

Der unterste Film (am besten ohne Ton anhören) zeigt den UFO-Flugverkehr einen Tag vorher. Ist doch bemerkenswert, oder?

Ganz unten dann die Horoskope zum Ereignis – erinnern wir uns: 12 Jahre lang „schlief“ die Sonne gemäß des Jupiter-Zyklus (deswegen ist auch Jupiter, und nicht Saturn der Boss), nunmehr ist sie erwacht.

Wir sehen die gradgenaue Opposition von Saturn und Lilith, sowie das ebenso genaue Sextil zwischen Jupiter und Neptun mit meiner Aspektscheibe eingestellt. Daher auch der Saturn in der Abbildung ganz oben.

Man könnte bei dieser elektromagnetischen Strahlung von der Sonne auch von einem Sonnen-Planeten Kommunikationssystem sprechen.

Die Kraft jedenfalls, welche die Erde durch Sonnenwinde als Impuls empfängt, ist gewaltig, beschränkt sich nicht auf das schöne Schauspiel des Polarlichts …

… sondern geht der Erde durch und durch. Man kann diese Kraft errechnen, aber das machen wir nicht: könnten wir sie uns nutzbar machen, bräuchte wie Welt keine Kraftwerke …

Mit anderen Worten: die Welt bekommt, wie von Potters Zauberstab, einen Impuls von ihrer Mutter, der Sonne – den Tag davor schwirrt der Kosmos von Schiffen –

Und was finden wir im Horopkop? Ich habe zwei identische Horskope eingestellt, in beiden jeweils nur die Aspektscheibe verschoben, zu dem Zweck, die Harmonie aufzuzeigen, die zwischen den – in diesem Sinn – bedeutenden Planeten waltet.

SIDC – Solar Influences Data Center

Spektakuläre Explosionen und ein Sonnensturm | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

07.06.2011 12:00 UT

Nun gilt es, die Prophezeiungen zu überprüfen: wird es Stromausfälle geben? Eine schöne Gelegenheit, Astrologie und Astronomie aneinander zu eichen …

Fürstbischöfliche Residenz Eichstätt Foto Termin ©

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Pränataldiagnostik und Fukoshima

Raffael

Liebe Leserinnen und Leser,

unteres Horoskop erstelle ich für den Augenblick, an dem es mir selbst zu Sinnen kommt, über ein bestimmtes Thema zu schreiben. Soll ich – soll ich nicht? – ist das Thema wichtig und richtig, sind Fragen, die mich bewegen, auf die ich Antwort im Stundenbild suche. Hier ist es klar: Sonne, die den Löwe-Aszendenten beherrscht, steht in Haus 10, Jupiter dazu genau am MC, der Jungfrau-Medizinalmond im Haus des Wissens schiebt sich in eine Opposition zur Venus im Haus des Glaubens, Uranus hat eine Konjunktion mit Lilith (anrüchige Befreiung), Skorpion beherrscht den eingeschlossenen Schützen (Mars als Vertreter der Chirurgen) … es kommt also einiges zusammen, also mach ich´s.

Zur Pränataldiagnostik – sofern es hier um die Aussonderung vorbefruchteter Föten nach Krankheit und Gesundheit in der Petrischale geht – will ich meine Meinung gleich eindeutig äußern: Totschlag an Menschen. Die Frage ist nicht, wie man dazu stehen kann, sondern: wie es dazu kommen konnte, daß eine solch eindeutige Sachlage als diskutabler Grund der Machbarkeit dem Parlament vorgelegt wird? Es ist dies ein Beispiel einer eigentlich kontrollbedürftigen Medizinal-Wissenschaft außer Rand und Band. Auf den Verweis, was denn nun Paare tun sollten, die kein Kind haben könnten oder nur Risiko-Kinder, erlaube ich mir zu antworten: verzichten.  Es gibt andere Aufgaben im Leben, als eigene Kinder großzuziehen. Unter Umständen kann das Ego noch so groß sein, es muß vielleicht zurückstecken. Es ist auch kein Argument, darauf zu verweisen, daß andere Länder weniger moralische Skrupel kennen, denn unseres: es sind u.U. dieselben Länder moralischer Indifferenz, die weiter nichts dabei finden, Kernenergie auszubauen, anstatt deren „Nutzung“ zu beenden. Und auch, wenn der zum EU-Kommissar hochgejubelte Öttinger kundgibt, daß am deutschen Wesen die Welt nicht genesen werde – er bangt um die Kernkraft – so wollen wir ihm weniger unverschämt zurückrufen: „Mag sein, aber wir machen es trotzdem nicht!“

Was aber hat die Pränataldiagnostik mit Fukoshima zu tun? Beides ist eine Technik. Mir ist aufgefallen, daß selbst geistig offene Menschen dazu neigen, aus einer Diskussion auszusteigen, wenn es auf die Frage kommt, was denn das Wesen der Technik sei? Ich möchte hier wärmstens ein kleines Büchlein empfehlen eines der letzten großen deutschen Denker seit langem:

Heidegger hat die „Technik“, weil er sie hellenisch und noch nicht „kemisch“ (i.e. ägyptisch) denkt – und keine Angst, das Buch ist insbesondere für nicht akademisch verbildete Personen sehr leicht verständlich – noch nicht ganz verstanden, aber er hat uns den einzigen Hinweis gegeben, der es dermaleinst möglich machen wird, Technik, anders als heute, zum Nutzen der Menschheit zu wenden (verwenden nämlich kann man sie nicht). Heute sind wir in einer anderen Situation: wir sind durch Wissenschaft und Technik gestellt, wie ein Wild. Gestellt, wie ein Wild im Wald durch den Jäger. Und das ist der Zusammenhang der Pränataldiagnostik mit Fukushima – und gleichfalls ist es der Ausdruck im Gesicht von Raffaels Madonna, die ihren Sohn, der ganz offensichtlich nichts davon weiß, weder gern, noch freiwillig, noch unbewußt: sondern eher konsterniert zum Opfer hingibt: unerträglich ist die Nähe des Geburtsfestes zum Karfreitag, unerträglich der Karfreitag zum Tag der Auferstehung. Daß wir darin keinen Sinn erkennen, sondern uns des Sinns („Stop making Sense!“) enthalten – darin helfe uns Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Medienmagazin pro: Politik

15.04.2011 12:48 Nürnberg

Weltbild

Der rote Faden

Liebe Leserinnen und Leser,

der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.

Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …

20.07.2010 11:41, NBG

Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …

Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.

Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.

Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.

Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“

γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

astrology, Geschichte

Astrologie als Grundlage der Zivilisation

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich fragt man sich als Astrologe zuweilen, warum denn die Astrologie eigentlich gültig im Dasein ihre 12 Prinzipien spiegelt?

Betrachten wir zunächst und etwas unabhängig davon die Einheit „Woche“, die inzwischen als Zeiteinteilung nach sieben Tagen zum Weltzeitstandart zählt, auch dort, wo eigentlich andere Kalender für die volksreligiöse Zählung und zur Bestimmung der Neujahre benutzt werden, wie im arabischen Raum, China, Japan oder Israel und Äthiopien, Australien natürlich.

Die Woche geht jedoch als Zeiteinheitsschöpfung auf die Chaldäer zurück, ein ähnlich streng nach der Astrologie ausgerichtetes Volk, wie die Maya in Mittelamerika und Mexiko, nur dass hier die Wiege unseres eigenen Systems liegt: die sieben Wochentage in der Hierarchie der sieben Planeten. Dieser Wochenrhythmus einer astrologisch-astronomischen Abzählreihe prägt sogar so stark unseren Alltag, dass die ganze Welt ihre andere Zeitzählung daraufhin angepaßt hat, der Rhythmus der Wochentage immer im Fluß bleiben zu lassen, ob es nun ein Schaltjahr ist, oder nicht. Dabei sind die Planeten nach ihrer  Geschwindigkeit geordnet:

Datei:Weekday heptagram.svg – Wikipedia

„Wie“, mögen Sie fragen, „was ist denn an der Woche Astrologie? Kommt wohl nach dem Samstag der Mondtag?“ Für aufmerksame Beobachter: von Saturn absteigend über Jupiter ist in der Figur oben die Geschwindigkeit in richtiger Reihenfolge abgebildet, in der man zu Urzeiten die „Planeten“ einschließlich Sonne und Mond sah.

Und nun ist es doch ein wenig komplizierter: denn aus dieser, gewissermaßen „natürlichen“ Geschwindigkeitsreihe schufen die alten babylonisch-chaldäischen Astronomen-Astrologen nach Abzählart einen Wochenkalender, der jeweils zur 25. Stunde den Planeten des nächsten Tages betritt. Man nannte dies die „Stundenherrscher“. Ich nehme also Saturn für Samstag, saturday, zähle bis 25 und lande bei: der Sonne, wenn ich alle durchgezählt habe. Nun ist Sonntag und Stundenherrscherin der ersten Stunde nach Aufstieg der Sonne über dem Horizont: die Sonne. Doch hurtig bis 25 gezählt, und so haben wir Mond-Tag, und Mond als Herrn der ersten Stunde, ganz nach Abzählversmanier, wie wir es auch bei den Kindern kennen:

Wochentag – Wikipedia

Ähnlich funktionieren im Prinzip auch die Maya-Kalender allesamt, bis auf diejenigen, die sich an das Sonnenrhythmus-Jahr halten, über die kaum etwas bekannt ist, obwohl es für die Vegetationsperioden von Bedeutung gewesen sein muss. Außerdem sind die amerikanischen Kalender Venus-Kalender nach ihrer sichtbaren und unsichtbaren Periode und ihrem Erscheinen als jeweils Morgen- oder Abendstern. Aber wir wissen von den Ägyptern, dass der Aufgang des Sirius etwas mehr als 2000 Jahre vor Christus auf den Tag genau die neue Nil-Flut begleitete und können annehmen, daß es bei den Maya etwas ähnliches gab, mit dem das tropische Klima korrelierte.

Wie eine Maya-Astrologie beschaffen war, erfahren wir leider kaum, weil die Forscher leider wenig selbst Astrologen sind und die Archäoastrologie, die eigentlich im Kern der Forschungen stehen müßte, offensichtlich (noch) am Rand steht. Nur daß die Venus männlich gedacht war und Krieg und Opfer verlangte, scheint dann und wann bei einem der schreibenden Spezialisten durch. Und dass besondere Konstellationen zu Zeiten extra erwähnt wurden, die in der Langen Zählung ein rundes Datum ergaben; umgekehrt jedoch offensichtlich nicht: wenn eine Konstellation einem Datum der Langen Zählung übergeordnet gewesen wäre, so weit sich mir das erschließt, bisher.

Die Woche jedoch ist ein astrologisch fundamentales und zivilisationsgestaltendes Element, welches letztlich nichts anders behauptet, als daß mit der Zahl der sichbaren Planeten auch unser Lebensrhythmus einhergehen sollte. Da wir dies – die Woche – gar nicht ändern könnten, selbst wenn jemand das wollte – siehe gescheiterte Ideen der franz. Revolution zur Umbenennung von Monaten und Tagen – hat es auch keinen Sinn, danach zu fragen, ob man/frau an Astrologie glaubt oder nicht. Glaubst Du an den Boden, auf dem Du stehst?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Was ist wichtiger, Aszendent oder Sonne für die Partnerwahl?

Liebe Leserinnen und Leser,

hier eine Frage aus der Beratungspraxis:

„Noch eine Frage zu gestern.“ Warum ziehe ich Krebs-Aszendent an? Liegt das an meinem Steinbock-Aszendent? (So wie bei A. sein Skorpion-Aszendent den Stier-Aszendent anzieht!?) Ist der Aszendent ausschlaggebender als die Sonne?“

img_0478Fotos Markus Termin ©

Das könnte noch mehr Leute interessieren, deswegen will ich meine Ansicht hier im Blog äußern. Gleich vorab: das ist meine Meinung und Beobachtung. Jeder und jede Astrologe sieht das anders. Und alle, die sich mit Astrologie beschäftigt, sind Astrologen.

Der dem Aufgangsbereich der Sonne, also dem Osten des Horoskops zunächst liegende Bereich unter dem Horizont wird „Aufsteigender“ von lat. ascendere genannt. Für die Hellenen war dies allein – unser erstes Haus – das sogenannte „Horoskop“, welches sich ableitet vom ägyptischen Horus, dem falkenköpfigen Gott, dessen Eltern Isis und Osiris sind. Die Bedeutung solcher Abstammung ist die, dass die Zeit – im engl. „hour“, in dem auch das „Horus“ steckt, erst durch Isis und Osiris in die Welt kam, durch ihr Kind „Horus“.

Wunderbar nachvollziehen läßt sich diese Verbindung als Fähigkeit, die Welt rhythmisch zu gliedern, durch das sogenannte Horus- oder Udjat-Auge …

26

… welches bekanntlich in zierlichster Weise 63/64 – in Worten: dreiundsechzig Vierundsechzigstel – als Maßstab (also Marktzählsystem) anbietet (1/64 fehlt – der Gott Todt habe dies durch Zauberei unterschlagen, will die ägyptische Legende wissen …).

Die Horus-Schau ist also die Falkenschau. So nannten die Ägypter dies. Wie gingen sie vor? Falken sieht man vor Sonnenaufgang in der Morgendämmerung sitzen, aufmerksam auf eigens für sie errichteten Stangen (um die Mäuse vom Acker zu fangen), die auch als Orientierung am Himmel dienten.

Die Erde dreht nach unten ab – der Horizont steigt auf: wir schauen nach Osten, wo alles aufgeht und die ganze Energie des Universums am Horizont beweglich erscheint. Daher ist der Aszendent sehr bedeutend. Nun blieb aber die Zeit nicht stehen. Da mit Jesus das Licht in die Welt kam, ging in unserer Seele die Sonne auf. Seit dieser Zeit sind wir nicht mehr nur Erdenbürger, sondern auch Sonnenwesen. Man spricht in der christlichen Astrologie von: „Sonnenauftrag“. Der Sonnenauftrag ist wie „Der Brief an den König“. („queen“ und „king“ zwei eigenständige Benennungen). Jesus Christus ist auch Herr der Zeit, und damit der Technik, denn wir zählen seit Christi Geburt.

Den Sonnenauftrag haben wir erfüllt, wenn wir uns fühlen, wie ein glückliches Kind im Sommer, barfuß auf einem Apfelbaum – gerne auch im hohen Alter.

Natürlich ist die Sonne für die Beziehung wichtig. Manche Sonnen-Kombinationen gehen kaum – andere regelmäßig. Niemand schreibt darüber besser*1 als Liz Greene in ihrem bezaubernden Buch „Signs for Lovers“. Liz Greene hat sogar ihren eigenen Horoskop-Style bei astro.com, den viele  – ich eingeschlossen – wegen seiner Transparenz, Überschaubarkeit und Einfachheit zu schätzen wissen.

Jedoch: – mit dem Aszendenten haben wir das Lebensprogramm, das uns  als Deszendent gleichzeitig von außen entgegenkommt: wir werden über unsere Mängel gelenkt: den gegenüberliegenden Deszendenten.

Diese beiden, Deszendent und Aszendent – gibt es, so wie die Mondknoten auch, nur als Paar.

Warum aber Mangel? Warum werden wir durch unsere Mängel gelenkt? Weil das Leben ein Weg der Entwicklung ist und all die Aufgaben der Entwicklung sind im Horoskop von Geburt an aufgezeigt: vom Süd- zum Nordknoten, von Pluto zu Plutos Polaritätspunkt und auch vom AC zum DC, wenn man darunter die Fähigkeit versteht, sich gerade das anzueignen, was nicht vorab deutlich zutage tritt, wenn wir unsere Lebensreise beginnen.

Insofern ist die gesamte Symmetrie des Horoskops ein nach bestimmten Regeln ablaufender Entwicklungsweg, für den aber Bewusstsein oder der Mangel daran die entscheidenden Faktoren der Freiheit sind: weil uns fern ist, was nicht direkt zum Horus-Punkt, dem Aszendenten gehört: – was also gegenüber am Deszendenten (dem Partnerhaus) ist, sind scheinbar äußere, noch zu „integrierende“ Dinge. „Scheinbar“ deshalb, weil vieles, was wir uns innerlich glauben, äußerlich ist und umgekehrt. Unser fehlendes Stück, das englische „missing link“.

Wenn es uns gelingt, eine/n PartnerIn anzuziehen, von ihr/ihm uns angezogen zu fühlen, der dies hat, was uns selbst am wichtigsten Punkt des Horoskops „scheinbar“ fehlt – dann ist es eine Spiegelung, dann wird dieses Paar Rücken an Rücken auf dem Forum des Lebens füreinander einstehen, wenn Liebe gelingt.

Es gibt aber andere, ebenso gute oder noch stärkere gemeinsame Felder.  Jupiter-Verbindungen im 12-Jahres Abstand gehören zu den sehr starken Anziehungskriterien.

Auch die größten Gemeinsamkeiten bewahren nicht davor, wieder auseinander zu gehen, wenn die Liebe misslingt.

Für die Sonne eines anderen Menschen kann und darf man sich interessieren, auch wenn sie nicht der eigenen Qualität entspricht. Nur wenn es Zeichen sind, die sehr unterschiedlich daherkommen, aber auch sehr stark Eigeninteressen vertreten, also Krebs, Waage, Steinbock und Widder, scheint die Sonnenstellung im Quadrat oder der Opposition zumindest wenig Paare bindend zusammenführen, um eine Faustregel zu geben*2. Ich kenne ein Paar mit Widder- (Sie) und Waage-Sonne (Er), die den selben Aszendenten haben. Was sonst selten geht, findet sich, weil das Kriterium der Spiegelung – oben erwähnt – sich auf anderer Ebene ausleben kann. Also wieder eine Regel, die aus ihren Ausnahmen besteht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*1 Außer Linda Goodman

*2 Es gibt aber eine Anziehung Widder/Steinbock und Waage/Widder!