2012

Venus rotiert langsamer

B’olon Yokte‘ K’uh

Liebe Leserinnen und Leser,

möchten Sie dem Herrn da oben begegnen? Es ist kein Zufall, daß die Venus, die bei den Maya praktisch das gesamte Leben rhythmisch strukturierte (13 × 8 = 104, davon die Häfte 52 – der Fest-Zyklus, Haab und Tzolkin trafen sich alle 13 Jahre – diese Verbindung wird auch „Kalenderrunde“ genannt, der letzte Tag des langen Zählers, jenes berühmte Datum zur diesjährigen Sonnenwende zum Winter entspricht 13.0.0.0.0).

„Die Umlaufzeiten von Venus und Erde befinden sich zueinander in der Kommensurabilität 8:13 (genau 8:13,004); das heißt, sie stehen in einem Verhältnis, das auf einem gemeinsamen Maß beruht und sich dementsprechend fast exakt durch kleine ganze Zahlen ausdrücken lässt.

Aus der Differenz der beiden Zahlen (13 – 8 = 5) kann man in dem Fall eines übereinstimmenden Drehsinns ablesen, dass sich die größten Annäherungen im Idealfall von genau kreisförmigen Bahnen auf jeweils fünf verschiedene Bahnpunkte exakt gleichmäßig verteilen würden. Die räumliche Reihenfolge der Bahnpunkte nach jeweils einem Ganzen und drei Fünfteln eines Sonnenumlaufs ergibt mit gedachten Verbindungslinien das Venus-Pentagramm.“

Venus (Planet) – Wikipedia

Insofern ist dies eine wenig beachtete, aber für uns sensationelle Nachricht, (wenn sie denn wirklich zutreffend sein sollte), weil Venus und Erde durch eine geheimnsivolle Resonanz verbunden sind, als wären sie – um mal zu spekulieren – ein aufeinander abgestimmtes makro-kosmisches Quantensystem:

Venus Express: Die Venus rotiert langsamer

Verwunderlich ist allerdings, wie man im Westen dazu kommt, die Bedeutung der Venus bei den Maya (und wohl allen anderen mittelamerikanischen Völkern in diesem Kultur-Verbund) als Kriegs- und Mordgott in folkloristische Weltrettungspläne zu transzendieren. Nicht zufällig ist die Venus in unserer westlichen Astrologie mit der genau entgegengesetzten Bedeutung besetzt, wie sie dies bei den Maya war: mit Harmonie und Frieden.

Ich glaube nun nicht, daß die Mythologie der Maya Phantasie ist, sondern daß die Maya – was ja auch das Naheliegendste ist – tatsächlich mit Bewohnern der Venus in Kontakt standen, von diesen unterworfen wurden und ihnen auf unvorstellbar grausame Weise opferten. Ob dies von denen so gewollt war – oder nicht – ist eine andere Frage.

Was aber mit der seit geraumer Zeit vorherrschenden Butterblümchen-Astrologie um den Maya-Kalender betrieben wird, kann man getrost als total blauäuige Revitalisierung alter Dämonen bezeichnen. Wer nicht glaubt, daß es sowas gibt, braucht sich darum nicht weiter zu kümmern. Wer jedoch zumindest den Verdacht hat, daß die Maya nicht geisteskrank waren, sondern mit echten Wesen in Kontakt standen – der/die sollte sich hüten, Geister zu rufen, die hinterher wohl nicht mehr so einfach los zu werden sein dürften …

Nicht umsonst haben wir seit Jesus Christus eine neue – auch astrologisch relevante Zeitrechnung – nicht umsonst hat „unser“ Kalender den Maya-Kalender überwunden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012

Mars/Pluto Trigon

23.11.2011 15:06 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

obige Darstellung soll angeblich „Bolon Yoke´K´hu“ sein, von dem die Maya mit ihrem unglaublich präzisen Kalender glaub(t)en, er werde am Ende ihrer Zähl-Zeit, also – más o menos nächstes Jahr –  zurückkehren. Dazu passend wird bei uns die Relativitätstheorie obsolet.

Ich habe in der Zwischenzeit einiges an Maya-Folklorisierung gelesen (initiiert durch Jose Argüelles), gegen die ich vor allem wegen der Grausamkeit der Opferriten erhebliche Bedenken habe.

Mir sind zusammenfassend wegen des Maya-Kalenders im Grunde genommen nur einige ganz wesentliche Fragen/Feststellungen hängen geblieben, die ich euch hier mitteilen möchte:

1. Der Maya-Kalender ist ein astrologischer Kalender. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Rhythmus Venus/Erde = 8/13, woraus sich der Festzyklus von 52 Jahren = 1/2 104 = 13 mal 8 ergibt. Der Kalender „funktioniert“ ebenso, wie Bach´s barocke Musik: mittels des Versuchs/Betreibens,  die Welt harominkal zu strukturieren: zu dem Zweck (wie ich glaube), Sicherheit zu gewinnen.

Und zwar – bei den Maya – anhand von Venus-Sonnen Konjunktionen/Rhythmen: vielleicht, weil zu dieser Zeit keine Besuche ihrer grausamen „Götter“ möglich waren (die hintere Konjunktion)?!

2. Bezieht sich der Kalender irgendwie auf kosmische Rhythmen, die uns bisher unbekannt sind? Mit anderen Worten: datiert sein Beginn – Pluto stand 3113 a. Chr. auf 22:54 Grad Steinbock – irgendwie auf einen Rhythmus des planetaren Systems, der uns bislang verborgen geblieben ist?

Hierzu möchte ich nochmals ausführlich Herodot zitieren, jenen hellenischen Ägypten-Reisenden, der uns eine detaillierte Beschreibung des Glaubens- und Sittensystems der Ägypter der vor-alexandrinischen Zeit hinterlassen hat. In Buch II (140 ff) über die Geschichte der Menschen und Götter findet sich folgender Absatz:

„In einem Zeitraum von elftausenddreihundertvierzig Jahren haben nur menschliche Könige, nicht Götter in Menschengestalt, in Ägypten geherrscht. Ja auch bei den vor und nach diesem Zeitraum lebenden Königen sei es nicht anders, meinten sie.

Während dieser Zeit sei die Sonne viermal (nicht) an ihrem gewohnten Ort aufgegangen. Wo sie jetzt untergeht, dort sei sie zweimal aufgegangen, und wo sie jetzt aufgeht, sei sie zweimal untergegangen.

In Ägypten hätte sich dadurch nichts verändert,“ so der Bericht der Hephaistos-Priester , „weder in Bezug auf die Pflanzenwelt noch in Bezug auf die Tätigkeit des Flusses, weder in Bezug auf die Krankheiten noch in Bezug auf den Tod der Menschen.“

Und weiter:

„Vor diesen Menschen allerdings hätten Götter über Ägypten geherrscht, die zusammen mit den Menschen gelebt; und einer von ihnen sei immer der Mächtigste gewesen.“

Handelt es sich bei diesem Bericht um eine Märchen-Erzählung der ägyptischen Priester? Gewiss nicht; wer die Religion der alten Ägypter nur einigermaßen durchschaut, wird verstehen, daß sie gar nicht lügen/fabulieren konnten.

Wir müssen also davon ausgehen, daß es tatsächlich kosmische Rhythmen gibt, die wir noch nicht kennen, und ich gebe zu, ich wünschte zutiefst, wir würden 2012 ein solches, von den alten Priestern beschriebenes kosmisches Ereignis bekommen, denn es wäre wohl das einzige, was die Menschheit zum Umlenken bewegen könnte in ihrem wahnsinnigen Crash-Kurs gegen die eigene und die Welt-Natur.

Wie es allerdings möglich sein sollte, daß die Sonne/Erde Relation sich absolut folgenlos umkehrt, dazu habe ich im Augenblick noch keine Idee. Wobei hervorgehoben werden muss, daß es eben schon von den Priestern bemerkenswerterweise hervorgehoben ist, wie als hätten diese Priester, die doch angeblich noch geozentrisch dachten, gewußt, daß gemäß der Erwartungshaltung ihrer Rezipienten eigentlich eine Sintflut mit solchen kosmischen Bewegungen einhergehen müßte … jedoch nichts dergleichen:

„In Ägypten hätte sich dadurch nichts verändert, weder in Bezug auf die Pflanzenwelt noch in Bezug auf die Tätigkeit des Flusses, weder in Bezug auf die Krankheiten noch in Bezug auf den Tod der Menschen.“

3. Ich bin davon überzeugt, daß der 360-Tages Kalender, der sogenannte Haab, nur Sinn macht, wenn die Erde tatsächlich einmal in 360 Tagen um die Sonne lief (die zusätzlichen 5-komma nochwas Tage werden in allen Weltkulturen als Fremd-Ergänzung betrachtet und kultisch „bedient“, eventuell bevor sie sich den Mond zu ihrer Begleitung einfing. Das könnte – folgt man den Ideen von Helmut Friedrich Krause – tatsächlich erst in geschichtlicher Zeit passiert sein. Und wenn der Tzolkin, der 260-Tages Kalender nicht auf dem Erd/Venus Rhythmus basiert, wäre er unter Umständen die noch ältere Kalender-Variante, die auf einem anderen kosmischen Ereignis fußt (oder eben – viel tiefer und wahrscheinlicher in der Zeit – der Lauf der Erde um die Sonne ohne Mond). Mit anderen Worten: ich glaube, die verschiedenen Zeiträume der drei Kalender beruhen jeweils auf zeitlich gestaffelten kosmischen Großereignisssen, welche die Maya mittels ihres Kalender-Berechnungssystems miteinander in Bezug zu bringen trachteten.

4. Was nun „Bolon Yoke´K´hu“ betrifft, so ähnelt er – wie ich finde – Spielbergs Monstern in „Aliens & Cowboys“ und kann nur, wie ich meine, aus der habitablen – der wasserflüssigen Zone – im Kosmos stammen, meines Erachtens von der Venus. Seine Rückkehr möge der kosmische Christus bannen: hat er schon, glaube ich.

5. Die Maya hängen viel enger mit unserer Astrologie und unseren Tierkreiszeichen zusammmen, als bisher bekannt. Ihre Sprache ähnelt auf sehr merkwürdige Art dem uralt-hochdeutschen (wesentliche Wörter wie „Wasser“, „Axt“, „Fluss“ etc.), und es ist bekannt, daß die Himmelsscheibe von Nebra eine Navigation preisgibt, die sich gut mit den zyklischen Besuchen (jeweils zu Saturn im Stier) auf den karibischen Inseln verknüpfen läßt. Thor Heyerdahl hat gezeigt, daß unsere Steinzeit-Vorfahren Weltreisende waren, und Plutarch („Das Gesicht im Mond“) berichtet davon ganz konkret.

Soweit die aktuellen Verknüpfungen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Mundan, Weltbild

Maya-Kalender

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

schon lange habe ich mich dem Maya-Thema genähert, wie ihr vielleicht auch! 2012 rückt näher, und Maya – Maia gehört zu den Plejaden, dem Gürtel des Jägers Orion, und ist nicht weniger, als des Hermes Mutter!

Und dann gibt es noch die indische Göttin, Maya माया, māyā, Illusion, Zauberei …

… der Begriff, der uns 2012 verständlich machen will, hat all diese Bezugspunkte gleichzeitig.

21.12.2012 05:12 Mexico-Stadt

Nun ist es gewiss, daß die Maya – bzw. praktisch ganz Mittel- und wahrscheinlich auch Südamerika, einen Kalender hatten, der in seiner monströsen Rhythmik und zumal der Extrapolation von Daten in die Zukunft: unsere Zukunft! – gerade wegen seiner atemberaubenden Exaktheit bedacht und beachtet werden muß: jetzt bereits ist er nicht mehr ignorabel. 1.3. 0. 0.0 Baktun, das Ende der Langen Zählung.

Ich habe mir überlegt, daß ein Horoskop für diesen Tag mit Sonne auf Null Grad Steinbock, also die wirkliche exakte Wintersonnenwende in Mexico Sinn macht, und dafür ein Horoskop erstellt, wie ihr oben seht.

Sofort springt die Jupiter-Merkur Rezeption ins Auge, und auch die glückliche Konstellation Merkur Konjunktion Venus am Aszendenten. Und so läßt sich das ganze Horoskop lesen.

Warum 1.3.0.0.0 – 13/8 ist das Verhältnis des Erde/Venus Umlaufes: 8 Erdenjahre sind unglaublich genau 13 Venus-Umläufe. Und ihr wißt ja, daß ich zur Venus meine eigenen Ideen habe; sicher, kurz vorher war Mars/Pluto Konjunktion … das Datum selbst erscheint uns in unserer modernen klassischen Darstellung als ein glückliches. Neptun – auch eine Maya – wieder auf dem ersten Fische-Grad in Haus 3 bringt als Herr von vier fundamentale und spirituelle Dinge zur Rede (Haus 3) …

Das Horoskop schau ich mir noch öfter an!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Weltbild

Atlantis

Liebe Leserinnen und Leser,

beide Starts zeigen einen Schütze-Aszendenten, und ich finde, das passt zu Atlantis. Irgendwie passt dieser Name auch zur Raumschiff-Enterprise Ära. Wäre es heute noch möglich, beinahe 30 Jahre später,  ein Raumschiff „Atlantis“ zu nennen?

Offenbar waren die Namensgeber der Esoterik gegenüber weit unbedarfter, als heutige Techniker und Wissenschaftler – der Name Atlantis klang damals romantisch, heute … würde er wohl Fragen aufwerfen – ist das nicht Aberglaube?

Und: richtig! – es ist schon wieder ein Neptun-Thema … wenn Atlantis keines ist, was sonst …

Platon behandelt Atlantis, dessen Mythos von Solon, seinem Großonkel, über Keme/Ägypten nach Helles/Griechenland kam, zwei mal oder öfter, sehr eindrucksvoll u.a.  hauptsächlich im „Timaios“, den ich neulich in der ältesten Buchhandlung Deutschlands in Nürnberg am Neptun-Platz, alias – pardon – Haupt-Markt erstand. Nur hier steht die wahre Atlantis Geschichte!

Die Raum-Fähre hat Saturn über der Sonne. Astrologisch eindrucksvoll genug. Wird sie – wie manche Wissenschaftler hoffen – für eine one-way Mars-Mission recycled? Durchaus möglich, wenn Saturn über den Aszendenten geht.

Otto Muck weist beeindruckend nach, daß der Baktun-Nulltag des Maya-Kalenders im Jahr -8498 greg. wohl auch der Untergang von Atlantis durch einen gewaltigen Meteoriten war, der die Sintflut auslöste.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Erster Start innen 03.10.1985, letzter Start außen: 08.07.2011

Fragen

Die Wahrheit über den Maya-Kalender

Fragehoroskop: 08.12.2009 14:44 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Die entscheidende Frage: was wird 2012 passieren?! Gar nichts im Sinne des Maya-Kalenders. Das Ende dieses Kalenders und der Beginn einer neuen Zählung bedeutet gar nichts für uns, denn es handelt sich um Relikte aus uralter Zeit. Und: Neptun geht in die Fische, das ist schon wichtig.

Manchmal lohnt es sich, mit den Fragen auch mal wichtige Dinge zu betrachten. Oben das Blaue ist das Horoskop zu der Frage, die ich mir selbst schon letztes Jahr gestellt hatte: Die Wahrheit über den Maya-Kalender herauszufinden. Es ist also ein Fragehoroskop für mich selbst.

Chiron, Jupiter und Neptun im 11. Haus und Lilith in 10, sowie der Mondknoten am MC zeigen an, wie aufgeblasen das Thema  (schon 2009) in der Öffentlichkeit steht, und daß die spirituelle Heilung aus 11 mit Lilith in 10 vielleicht auch ein ziemlich schräges Geschäft ist?!

Das ändert aber nichts daran, daß die Natur des Maya-Kalenders hochinteressant ist. Denn uns wird ja nichts anderes vorgeführt, wie ein steinzeitliches Zeituhrwerk mit besonderem Augenmerk auf die Venus. Die Rhythmik des Himmels kopiert und frakturiert. Und zwar mit einer solchen, alles Leben durchdringenden Systematik, dazu noch gekoppelt an Opferkulte, daß der Eindruck entsteht, hier würde ein Gesetz befolgt, das grausame außerirdische Eindringlinge im Pyramidalkult mit weltweiten historischen Phasen einst installierten.

Was sollen südamerikanische Pyramiden denn anderes sein, als Landplätze?

Astrologisch passiert zu dieser Zeit Neptun in den Fischen. Das ist nicht wenig … und dem Ereignis einer Massentäuschung angemessen.

Die unteren beiden Horoskope, die sind unscharf, passend zu Maya, was ja auch sanskrit, also indisch  „Schleier“ bedeutet, wenn ich richtig informiert bin (Bilder werden beim Draufklicken scharf, aber die Lange Zählung bietet einfach mir erreichbar nur die freundliche Schweizer Basis). Sie zeigen Ende und Anfang der Zählung für einen Teilabschnitt der langen Zählung von 5200 Jahren.

Immerhin gibt es die Pluto in Steinbock-Übereinstimmung der Horoskope. Der Zeitraum der Maya, ihr Kalender Zählen hat genau 21 Pluto-Umläufe. 5200 Jahre, der Kalender-Spanne : 248 Jahre, dem Pluto-Umlauf.

Fotos: Termin ©

Ich selbst bin mit Stier-Aszendent aufsteigend im Horoskop die Venus im Schützen. Ich bin aber im Haus 7, also nicht eigentlich bei mir, sondern bei den Anderen. Wer sind die Anderen? Sie werden beherrscht von Pluto und Mars, den Skorpion-Regenten. Der eine steht in Haus 8, starke Wandlung und hält über Merkur vielleicht gerade noch eine Verbindung zu Haus 9, Religion, höhere Lehre, Reisen. Mars steht – ich hatte so etwas befürchtet – in Opposition zu Chiron und diese Oppsosition habe ich mit meiner Aspektscheibe eingestellt.

Der kurzgefasste „Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder“, von Bartolomé de las Casas korresponiert mit den Schriften von Bernadino Shagun – beides Chroniken der schlimmsten Grausamkeiten – sowohl bei den Südamerikanern (den Azteken) mit ihrem Opferwahnsinn, als auch bei den Spaniern, die dem Kontinent mit Völkermord begegneten. Mars-Chiron Opposition.

Naturlich ist hiermit nicht alles gesagt, es wird weitere Artikel über den Maya-Kalender geben.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

astrology, Geschichte

Astrologie als Grundlage der Zivilisation

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich fragt man sich als Astrologe zuweilen, warum denn die Astrologie eigentlich gültig im Dasein ihre 12 Prinzipien spiegelt?

Betrachten wir zunächst und etwas unabhängig davon die Einheit „Woche“, die inzwischen als Zeiteinteilung nach sieben Tagen zum Weltzeitstandart zählt, auch dort, wo eigentlich andere Kalender für die volksreligiöse Zählung und zur Bestimmung der Neujahre benutzt werden, wie im arabischen Raum, China, Japan oder Israel und Äthiopien, Australien natürlich.

Die Woche geht jedoch als Zeiteinheitsschöpfung auf die Chaldäer zurück, ein ähnlich streng nach der Astrologie ausgerichtetes Volk, wie die Maya in Mittelamerika und Mexiko, nur dass hier die Wiege unseres eigenen Systems liegt: die sieben Wochentage in der Hierarchie der sieben Planeten. Dieser Wochenrhythmus einer astrologisch-astronomischen Abzählreihe prägt sogar so stark unseren Alltag, dass die ganze Welt ihre andere Zeitzählung daraufhin angepaßt hat, der Rhythmus der Wochentage immer im Fluß bleiben zu lassen, ob es nun ein Schaltjahr ist, oder nicht. Dabei sind die Planeten nach ihrer  Geschwindigkeit geordnet:

Datei:Weekday heptagram.svg – Wikipedia

„Wie“, mögen Sie fragen, „was ist denn an der Woche Astrologie? Kommt wohl nach dem Samstag der Mondtag?“ Für aufmerksame Beobachter: von Saturn absteigend über Jupiter ist in der Figur oben die Geschwindigkeit in richtiger Reihenfolge abgebildet, in der man zu Urzeiten die „Planeten“ einschließlich Sonne und Mond sah.

Und nun ist es doch ein wenig komplizierter: denn aus dieser, gewissermaßen „natürlichen“ Geschwindigkeitsreihe schufen die alten babylonisch-chaldäischen Astronomen-Astrologen nach Abzählart einen Wochenkalender, der jeweils zur 25. Stunde den Planeten des nächsten Tages betritt. Man nannte dies die „Stundenherrscher“. Ich nehme also Saturn für Samstag, saturday, zähle bis 25 und lande bei: der Sonne, wenn ich alle durchgezählt habe. Nun ist Sonntag und Stundenherrscherin der ersten Stunde nach Aufstieg der Sonne über dem Horizont: die Sonne. Doch hurtig bis 25 gezählt, und so haben wir Mond-Tag, und Mond als Herrn der ersten Stunde, ganz nach Abzählversmanier, wie wir es auch bei den Kindern kennen:

Wochentag – Wikipedia

Ähnlich funktionieren im Prinzip auch die Maya-Kalender allesamt, bis auf diejenigen, die sich an das Sonnenrhythmus-Jahr halten, über die kaum etwas bekannt ist, obwohl es für die Vegetationsperioden von Bedeutung gewesen sein muss. Außerdem sind die amerikanischen Kalender Venus-Kalender nach ihrer sichtbaren und unsichtbaren Periode und ihrem Erscheinen als jeweils Morgen- oder Abendstern. Aber wir wissen von den Ägyptern, dass der Aufgang des Sirius etwas mehr als 2000 Jahre vor Christus auf den Tag genau die neue Nil-Flut begleitete und können annehmen, daß es bei den Maya etwas ähnliches gab, mit dem das tropische Klima korrelierte.

Wie eine Maya-Astrologie beschaffen war, erfahren wir leider kaum, weil die Forscher leider wenig selbst Astrologen sind und die Archäoastrologie, die eigentlich im Kern der Forschungen stehen müßte, offensichtlich (noch) am Rand steht. Nur daß die Venus männlich gedacht war und Krieg und Opfer verlangte, scheint dann und wann bei einem der schreibenden Spezialisten durch. Und dass besondere Konstellationen zu Zeiten extra erwähnt wurden, die in der Langen Zählung ein rundes Datum ergaben; umgekehrt jedoch offensichtlich nicht: wenn eine Konstellation einem Datum der Langen Zählung übergeordnet gewesen wäre, so weit sich mir das erschließt, bisher.

Die Woche jedoch ist ein astrologisch fundamentales und zivilisationsgestaltendes Element, welches letztlich nichts anders behauptet, als daß mit der Zahl der sichbaren Planeten auch unser Lebensrhythmus einhergehen sollte. Da wir dies – die Woche – gar nicht ändern könnten, selbst wenn jemand das wollte – siehe gescheiterte Ideen der franz. Revolution zur Umbenennung von Monaten und Tagen – hat es auch keinen Sinn, danach zu fragen, ob man/frau an Astrologie glaubt oder nicht. Glaubst Du an den Boden, auf dem Du stehst?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Mexico und Chiron

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, 20:48 -bislang hat Chiron keine Heimat gefunden. Ich bin mir jedoch sicher, dass er der „neue“ Zusatzregent des Schützen ist.

mexico-wappen

„Sieben Arara“ ist das oben nicht, sondern ein Adler, der eine Schlange auf einem Kaktus frisst. Das sind gleich drei Pluto-Skorpion Symbole: Schlange, Adler (altes Skorpion-Zeichen) und Kaktus (Skorpion, Mars, Saturn). „Sieben Arara“ jedoch ist der Name für den Vogel, der auf dem Weltenbaum (die Milchstrasse) sitzt und aller Wahrscheinlichkeit in der Mythologie der Ureinwohner (Maya, Azteken, Tolteken …) das „Siebengestirn“ der Plejaden darstellt.

mexico-plus-transite

Gründungshoroskop von Mexico (31.01.1917 16:00 Queretaro, Mexico (innen) und heutiges Horoskop, 25.04.09 (außen)).

Wir sehen hier, wie Uranus direkt über Chiron geht, der – als Schütze-Regent – das Haus 6 des Staates Mexico beherrscht, also Gesundheit und praktische Lebensbedingungen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus