Naturwissenschaft

Trauben Plasma Hype

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt zwar eine Erklärung, was Plasma sei – doch besonders beim bemühten Zusammentragen der spektralanlytischen Faktoren einer plasmatischen Erscheinung schließt diese Erklärung ihre eigene Kompetenz für das Plasma geschickt – wie mir scheint – aus: weil in diesem 4. Aggregatzustand – fest, flüssig, gasförmig, plasmatisch – die Elemente, aus denen unsere Kenntnis der chemisch analysierbaren Dinge besteht, doch gerade aufgehoben werden, Elektronen u.s.w. aus der normalen Ordnungsstruktur fallen, wenn ich´s recht verstanden habe? – die aber konstitutiv für die Erklärung des Zusammenfalls eben jener Ordnungsstruktur sind? Da wird hinübergegriffen in die terra incognita mit Mitteln der terra cognita, der bekannten Welt. Es wird – wie immer großspurig – behauptet, eine „Studie“ habe jetzt Aufklärung gebracht, und obskurer Weise wird auf die Form der Wein-Trauben Bezug genommen in der physikalischen Erklärung, der sich jetzt endlich „seriös“ damit beschäftigenden Spezialisten:

https://www.zeit.de/wissen/2019-02/physik-plasmablitz-experiment-mikrowelle-weintraube-studie?page=2#comments

Während Mars fremd auf Venus-Hoheitsgebiet im Zeichen Stier läuft, bekommen wir dadurch einen Abschiedsgruß von Uranus auf den letzten Metern im Zeichen Widder. Aber weil auch Jupiter ein Blitzeschleuderer ist, wird das Bild spielend und doch zutreffend um die aktuelle Jupiter/Neptun Quadratur erweitert, das Jahresthema, mit dem wir alle zu tun haben: denn Jupiter steht bekanntlich im Feuerzeichen Schütze.

Die Quadratur beschreibt ein inneres Ringen zwischen 2 Standpunkten: wie stelle ich Wissen und Weisheit zu Religion und den Welten des Jenseits? Für das Weintrauben-Experiment auffällig besonders das filigran herausgearbeitete „Häutchen“ zwischen den Weintraubenhälften, die zum Gelingen des Experiments scheinbar bedeutend sind, Symbol für den Wunsch, die Widersprüche der Quadratur, die u.a. in dem verblüffenden Zaubertrick ihren Ausdruck findet, zu überwinden und mehr als das. Der Hinweis auf das Spirituelle in diesem Bild ist auch der Wein – und gerade hier: mag das Quadrat auf einer sehr profanen Ebene – Jupiter/Neptun als Bacchus im negativen Spektrum die bekannten Nachteile und Probleme: Übertreibung vor allem mit Jupiter, auch aufzeigen.

Dann wäre das Feuer-Element auch ganz physisch mit Mars, Herr des Widder, im Stier, den Farben der spektralanalytischen Interpretation: dasselbe Werkzeug, mit dem wir uns auch getrauen, die Materie und Zusammensetzung ferner Himmelskörper hochzurechnen – wobei alles eigentlich unter Vorbehalt gestellt werden müsste, bis die Rätsel der fehlenden 95% – das Rätsel der „Dunklen Materie“ gelöst ist als kosmologisches Grundparadoxon, das alle vorherrschenden Physikalischen Systeme, insofern sie miteinander sowieso verbunden sind gemäß ihrer Definition in Masse, Energie, Geschwindigkeit, usw. nur für einen sehr kleinen Teil des Universums zuständig zu sein scheinen, wobei die philosophische Grundfrage unendlich/endlich unlösbar erscheint, mathematisch allein auch nicht.

Last not least ist dann dieser aktualisierte Plasma-Hype – auch eine kleine Visitenkarte von Chiron ganz frisch im Feuerzeichen Widder für ein paar Jahre: auf das Unbekannte hinweisen, das pionierhaft noch zu Erobernde. Denn wenn es einen wirklich angebrachten Vorwurf an die mathematisch basierten naturwissenschaftlichen Systeme gibt, dann den, blind zu sein für außerhalb des Systems liegende Lösungen – wo systematisch gewirtschaftet wird, will man das Ganze ohne Ausnahme im Sinn haben – aber das geht – logischerweise – nicht.

Und auch für Merkur/Neptun im Zeichen Fische steht dieser Trauben-Plasma Hype: das Experiment ist traumhaft einfach und jede/r, der oder die eine Mikrowelle riskieren möchte, kann sich ein alchimistisches kleines Reich in der Küche erschaffen! Hier werden Seelenpforten für zukünftige Plasma-AlchimistInnen geprägt. Auch Venus im Steinbock arbeitet mit Saturn, Pluto & Südknoten in irgendeinem Gewölbe an letztlich neuen ästhetischen Richtlinien, die im Familienkreis (Mondknoten in Krebs) zur Wirklichkeit kommen können und wollen.

Der ganze Zusammenhang zwischen Wellen, Elektrizität, Magnetismus, Plasma, Gravitation, Licht – ist eigentlich unerforscht. Was wir wissen, sind ein paar Quantitäten, alles nur Näherungen, hinreichend Stoffe zu unserem technischen Nutzen zu manipulieren unserer Kulturstufe entsprechend, wobei wir nicht wissen, was wir tun, weil das System metaphysisch die Verdrängung der eigenen Metaphysik systematisch betreibt.

Sonst wüßten wir mehr über so interessante Phänomene, wie die „Sonolumineszenz“ – https://de.wikipedia.org/wiki/Sonolumineszenz, weiteres Beispiel völliger Terra Incognita, …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

astrology, Geschichte

Astrologie als Grundlage der Zivilisation

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich fragt man sich als Astrologe zuweilen, warum denn die Astrologie eigentlich gültig im Dasein ihre 12 Prinzipien spiegelt?

Betrachten wir zunächst und etwas unabhängig davon die Einheit „Woche“, die inzwischen als Zeiteinteilung nach sieben Tagen zum Weltzeitstandart zählt, auch dort, wo eigentlich andere Kalender für die volksreligiöse Zählung und zur Bestimmung der Neujahre benutzt werden, wie im arabischen Raum, China, Japan oder Israel und Äthiopien, Australien natürlich.

Die Woche geht jedoch als Zeiteinheitsschöpfung auf die Chaldäer zurück, ein ähnlich streng nach der Astrologie ausgerichtetes Volk, wie die Maya in Mittelamerika und Mexiko, nur dass hier die Wiege unseres eigenen Systems liegt: die sieben Wochentage in der Hierarchie der sieben Planeten. Dieser Wochenrhythmus einer astrologisch-astronomischen Abzählreihe prägt sogar so stark unseren Alltag, dass die ganze Welt ihre andere Zeitzählung daraufhin angepaßt hat, der Rhythmus der Wochentage immer im Fluß bleiben zu lassen, ob es nun ein Schaltjahr ist, oder nicht. Dabei sind die Planeten nach ihrer  Geschwindigkeit geordnet:

Datei:Weekday heptagram.svg – Wikipedia

„Wie“, mögen Sie fragen, „was ist denn an der Woche Astrologie? Kommt wohl nach dem Samstag der Mondtag?“ Für aufmerksame Beobachter: von Saturn absteigend über Jupiter ist in der Figur oben die Geschwindigkeit in richtiger Reihenfolge abgebildet, in der man zu Urzeiten die „Planeten“ einschließlich Sonne und Mond sah.

Und nun ist es doch ein wenig komplizierter: denn aus dieser, gewissermaßen „natürlichen“ Geschwindigkeitsreihe schufen die alten babylonisch-chaldäischen Astronomen-Astrologen nach Abzählart einen Wochenkalender, der jeweils zur 25. Stunde den Planeten des nächsten Tages betritt. Man nannte dies die „Stundenherrscher“. Ich nehme also Saturn für Samstag, saturday, zähle bis 25 und lande bei: der Sonne, wenn ich alle durchgezählt habe. Nun ist Sonntag und Stundenherrscherin der ersten Stunde nach Aufstieg der Sonne über dem Horizont: die Sonne. Doch hurtig bis 25 gezählt, und so haben wir Mond-Tag, und Mond als Herrn der ersten Stunde, ganz nach Abzählversmanier, wie wir es auch bei den Kindern kennen:

Wochentag – Wikipedia

Ähnlich funktionieren im Prinzip auch die Maya-Kalender allesamt, bis auf diejenigen, die sich an das Sonnenrhythmus-Jahr halten, über die kaum etwas bekannt ist, obwohl es für die Vegetationsperioden von Bedeutung gewesen sein muss. Außerdem sind die amerikanischen Kalender Venus-Kalender nach ihrer sichtbaren und unsichtbaren Periode und ihrem Erscheinen als jeweils Morgen- oder Abendstern. Aber wir wissen von den Ägyptern, dass der Aufgang des Sirius etwas mehr als 2000 Jahre vor Christus auf den Tag genau die neue Nil-Flut begleitete und können annehmen, daß es bei den Maya etwas ähnliches gab, mit dem das tropische Klima korrelierte.

Wie eine Maya-Astrologie beschaffen war, erfahren wir leider kaum, weil die Forscher leider wenig selbst Astrologen sind und die Archäoastrologie, die eigentlich im Kern der Forschungen stehen müßte, offensichtlich (noch) am Rand steht. Nur daß die Venus männlich gedacht war und Krieg und Opfer verlangte, scheint dann und wann bei einem der schreibenden Spezialisten durch. Und dass besondere Konstellationen zu Zeiten extra erwähnt wurden, die in der Langen Zählung ein rundes Datum ergaben; umgekehrt jedoch offensichtlich nicht: wenn eine Konstellation einem Datum der Langen Zählung übergeordnet gewesen wäre, so weit sich mir das erschließt, bisher.

Die Woche jedoch ist ein astrologisch fundamentales und zivilisationsgestaltendes Element, welches letztlich nichts anders behauptet, als daß mit der Zahl der sichbaren Planeten auch unser Lebensrhythmus einhergehen sollte. Da wir dies – die Woche – gar nicht ändern könnten, selbst wenn jemand das wollte – siehe gescheiterte Ideen der franz. Revolution zur Umbenennung von Monaten und Tagen – hat es auch keinen Sinn, danach zu fragen, ob man/frau an Astrologie glaubt oder nicht. Glaubst Du an den Boden, auf dem Du stehst?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus