Länder, Mundan, Weltbild

Mars und Mondknoten

Liebe Leserinnen und Leser,

zwei Horoskope heute. Oberes Bild zeigt den Beginn des zweiten Irak-Kriegs am 20.03.2003 auf 12:00 Mittags gestellt im Innenkreis. Im Außenkreis das Ende des Krieges, auf gestern, 31.08.2010. Was ist zu sehen? Steinbock-Mondknoten über dem Steinbock-Mars, gradgenau. Mars ist bekanntlich der Krieger, zäher Landsknecht im Steinbock.

Unteres Bild erzählt uns eine andere Geschichte. Innen finden wir das Wassermann-Horoskop der USA – von dem ich meine, es läuft besser, als das Schütze-Horoskop – außen die Anschläge vom 11. September 2001 – meines Erachtens völlig ungeklärt (nichts ist, wie es scheint … ). Und da sehen wir wieder – seitenverkehrt gewissermaßen – Mars (plus Südknoten, fiese Mischung) über dem Steinbock-Nordknoten der USA.

Ob das Horoskop funktioniert, wissen wir, wenn sich ab dem 19.11.2010 mit Jupiter direktlaufend in Haus 2 die wirtschaftliche Stimmung aufhellt in den USA.

Müßte man weiter untersuchen, diese Steinbock-Mars Mondknoten Korrelation der USA bei Kriegen … Im Spiegel von gestern zwei Interviews. Eines mit Ijad Alawi, Ex-Präsident vom Irak, hat Aussicht auf Zukunftsposten … und eines mit Manutschehr Mottaki, Außenminister des Iran. Beide Interviews sind ungut. Von Stabilität in der Region kann keine Rede sein, und am 17. September will Iran den Reaktor in Betrieb nehmen. Die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie war und ist von Anfang an an weltweite Waffengeschäfte gekoppelt. Nichts anderes steckt meines Erachtens auch hinter den Plänen unserer Regierung zur Verlängerung von Laufzeiten; immerhin hat D-Land mit dem überflüssigen Klumpen in Irans Wüste angefangen vor einem Saturn-Umlauf. Die Welt ist kriminell.  Wünschte, wir könnten was tun.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Innen USA 17.09.1787 16:00 Philadelphia, außen 09.11.2001

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Mundan

Venus – Mars Konjunktion

Liebe Leserinnen und Leser,

über Mars heißt es bei William Lilly: „Nur Venus zählt zu seinen Freunden, alle anderen sind seine Feinde“, und über Venus schreibt Lilly: „Ihre Freunde sind alle Planeten mit Ausnahme von Saturn“. Wenn sich die beiden in der Waage treffen, dann ist Venus – die Hausherrin – in ihrem Element. Sie liebt Kunst, Logik, Unterhaltung, Ausgleich. Kommt Mars hinzu, wird aus Diplomatie Kunst, und da die beiden im Quadrat  zu Mond und Mondknotenachse sich treffen und für dieses Treffen in unseren Breitengraden im Haus 7 sich verbinden, ist dieser Zeitpunkt ideal für einen neuen Ausgleich in den Partnerschaften, für ein Austarieren einer neuen Balance in den Beziehungen.

Dies gilt um so mehr, da ja auch Saturn in der Waage steht, selbst, wenn Venus den nicht mag, denn Saturn ist in der Waage nahezu ebenso in seinem Element, wie sie (so hat ja auch der Europäische Gerichtshof endlich festgestellt, daß man/frau in Deutschland nicht Alles mit Menschen tun darf, selbst dann nicht, wenn sie Väter sind … zu lange hat das gedauert, wieviele Selbstmorde und zerstörte Existenzen liegen in den letzten zwanzig Jahren wegen Sorgerechtsfragen? … Man sieht hier auch, wie nötig Europa und vor allem europäisches Recht gerade für uns im natürlichen Rechts-Empfinden spätestens seit dem Krieg verwirrte Deutsche ist).

Foto Termin ©

Grundsätzlich kann man an der Venus-Position in Geburtshoroskopen nahezu alles über die persönlichen Vorlieben erkennen: er hat Venus im Wassermann im Haus 11? Er liebt es, gesellschaftskritisch und revolutionär aufzutreten. Sie hat Venus im Stier im Haus 8? Eine sinnliche Persönlichkeit mit einem Faible für Rituale: und es stört sie, daß er alles hinterfragen muß. Sein Drang zur Erkenntnis ist nicht beliebt. Ob er sich aber mit einer ebenfalls Luft-Venus besser verstünde? Ist nicht gesagt, denn die Waage-Venus kommt ihm zwar spielerisch, künstlerisch und tändelnd entgegen – aber Revolution? „Wie geschmacklos“, könnte sie sagen. Der Venus im Krebs wäre er zu kalt und der Venus im Löwen gänzlich unverständlich: „Warum nicht einfach in die Wärme und Liebe zeigen, warum bloß diese intellektuelle Schaumschlägerei …“, so mag sie empfinden. Auf all diese Zuordnungen kann man sich bei Venus und auch Mars durchaus verlassen.

Hätten wir nichts, außer diesen beiden Planeten, um eine Persönlichkeit zu beschreiben, wir hätten schon sehr viel … und manchmal empfiehlt sich auch dieser Reduktionismus: man fängt bei der Deutung mit unseren nächsten Nachbarplaneten an und arbeitet sich langsam in die höheren Oktaven durch. Man kann heutzutage auch getrost die Schranke von den persönlichen und den überpersönlichen Planeten jenseits von Jupiter fallen lassen: alle Planeten – so meine feste Überzeugung – offenbaren persönliches im Horoskop. Ach so – ja: viele Frauen suchen nach ihrem Mars den Mann, viele Männer nach ihrer Venus die Frau.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

20.08.2010 20:49, Nürnberg

Mundan

Venus in die Waage

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Waage-Venus verbindet sich zunächst mit Saturn und Mars in der Waage zu einem Gebilde, da ist nicht sicher, ob sie den Liebreiz auf oberem Bild tatsächlich gleich entfaltet. Wir könnten zunächst einmal erwarten, daß sie die Mars-Saturn Affäre abkühlt, das sind vor allem die Waldbrände in Russland.

Natürlich ist sie in Mars/Saturn Nähe Teil der kardinalen Klimax, die durch den Mond im Krebs am vierten Punkt bestätigt wird. Alles in Allem ein mächtiger Schirm gegen die Strahlung des Alls, damit die Dinge hier vorankommen.

Für alle Wert-Fragen nach Geld und Besitz ist eine Waage-Venus Zeit eine äußerst interessante Zeit, in der sich Gewinne realisieren lassen, die nicht nur plump auf Wertsteigerung bedacht sind, sondern eine Geist-Komponente auch haben (publizistisch-künstlerische  Projekte z.B.).

Wenn man die Waage-Venus googelt, kommt man auch wieder auf unser Stundenbuch:

Venus in Waage « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Im perönlichen Horoskop macht die Waage-Venus die/den Besitzer/in oft genug gutaussehend, schön. Sie ist hier die Lilie im Dasein: nicht zweckmäßig, sondern anziehend und duftend wie guter roter Wein. Steht sie im zweiten Haus auch reich.

Doch die Logik ist auch in der Waage zu Hause, mehr, als irgendwo sonst: die menschliche Begegnung und Zwiesprache sowieso.

Wohl dem oder der, wenn Venus in der Waage steht. Wie ein Schirm des Edlen spannt sie sich über das gesamte Geburtsbild. Nimmt man es genau, offenbart sich hier viel vom Sinn des Lebens überhaupt: die Zweckmäßigkeit der Jungfrau hat sich ins Gegenteil gewandelt.

Das folgende Tierkreiszeichen ist immer in einem bestimmten Sinn das Gegenteil des vorhergehenden.

Man kann das Eintrittshoroskop unten auch lesen, wie ein Stundenhoroskop. Demnach würde Venus – zumindest auf den Breitengraden, die einen Löwe-Aszendenten haben – im dritten Haus ihre Wirkung entfalten: Kommunikation zwischen den Geschlechtern mit dem Faktor Gesetz: „Sollen wir heiraten?“, „Bekommt er nun das Sorgerecht?“ …

Saturn, das Gesetz, steht buchstäblich zwischen Mars und Venus. Und das Quadrat zu Pluto bezieht sich demnach auf Kinder oder kreative Prozesse, wo es brodelt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

07.08.2010 05:48, Nürnberg

Weltbild

Der rote Faden

Liebe Leserinnen und Leser,

der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.

Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …

20.07.2010 11:41, NBG

Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …

Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.

Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.

Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.

Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“

γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Ereignis, Mundan

Das Goetheanum

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir uns das untere Bild des ersten Geotheanums anschauen, sehen wir ein Gebäude, wie aus einem Traum. Einen neuen Baustil zu gründen, geht nur mit Inspiration. Es kommt nicht willkürlich. Wenn Sie versucht haben, mal etwas zu entwerfen, werden Sie feststellen, daß wir uns zunächst an bekannte Muster im Kopf halten: so sieht ein Haus aus. Selbst, wenn wir das Gegenteil unseres Musters bevorzugen – die wilde, freche, Grenzen überschreitende Gegenkonstruktion zum Klischee eines bekannten Stils: selbst im Gegenteil noch bestätigt die gebrochene Regel oder Gewohnheit nur die Regel selbst.

„Wenn wir hören können den Sehnsuchtsruf der Menschheit nach dem Geiste, und errichten wollen den Wahrbau, von dem aus verkündet werden soll immer mehr und mehr die Botschaft von dem Geiste, wenn wir dieses fühlen im Leben dieser Welt, dann verstehen wir uns an diesem Abend richtig.“ sagte Rudolf Steiner am 20.09.1913, welchen er extra bestimmte „als Mercurius in der Waage stand“, um den Grundstein für das erste Goethenaum zu legen, von dem wir unten eine Fotografie sehen:

AnthroWiki

Grundsteinlegung Goetheanum am 20.09.1913 18:30 Dornach, Schweiz

Innen Grundsteinlegung 1913, außen Brand am 1.1.1923. 00:01 Dornach

Der tragische Umstand eines Brandes in der Sylvester-Nacht durch Brandstiftung, wie gesagt wird, verursacht, hat dieses unglaubliche Architektur-Juwel zerstört und nur  fotografische, fast unwirkliche Erinnerung hinterlassen, die auf dem Foto und in der Zeichnung erhalten sind.

Das Bild ist antiquiert, aber der Bau glänzt doch nagelneu in wunderbar mildem Holzwerk.

Ich bin mir der Zeit nicht ganz sicher, jedoch „Abend“ erwähnt Rudolf Steiner ja. Er wählte auch absichtlich und genau nach dem tropischen Tierkreis den Tag, an dem Merkur exakt in die Waage wechselte. Dieses Bild sehen wir oben, die Grundsteinlegung.

Was sagt uns das? Merkur war Rudolf Steiner sehr wichtig. Er wartete extra mit der Grundsteinlegung auf diesen Wechsel. Merkur hat ein Quadrat zu Mars, das scheint nicht von Bedeutung? Dabei müssen wir bedenken, daß Pluto noch nicht gefunden war.

Gehen wir in die Synastrie der Sylvester-Brandnacht, dann finden wir Uranus über Chiron; nur Uranus war bekannt.

Besonders auffällig an diesem Tag, dem Sylvester-Brand, ist die Pluto-Sonnen-Opposition genau auf dem Jupiter des Gründungsdatums. Und Jupiter ist ja der Herr des Fische-Aszendenten zu dieser Zeit.

Weiter auffällig: die Mondknotenachse steht gerade das erste Mal seitenverkehrt. Saturn ging, wie heuer auch, durch die Waage.

Und das Quadrat von Merkur zu Mars an diesem Tag der Grundsteinlegung? Konnte nicht Anlaß für die Auswahl eines solchen Datums sein, so daß ich daraus schließe, Rudolf Steiner interessierte sich wohl hauptsächlich für Merkur und Jupiter, der auch schön steht, vielleicht, doch das ist nicht überliefert.

Wir dürfen aber so weit gehen, anzunehmen, daß in diesem „als Mercurius in der Waage stand … „- Spruch im Grundstein die Bedeutung dieses ganzen Baus mit dem Boten der Kunst und der Logik, dem Botschafter des schönen Geistes, des Luft-Kunst-Geistes in Verbindung gebracht wurde.

Ein konventinell arbeitender Astrologe hätte jedoch wegen des Merkur-Mars Quadrates (durch Pluto verstärkt) keinesfalls dieses Datum gewählt, weil damit die Zerstörung bereits impliziert gewesen wäre.

Wie wäre es mit einem ehrgeizigen Wiederaufbau-Projekt? Merkur steht im Wassermann.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan

Mond-Mars Konjunktion

Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Mond/Mars ist astrologisch gesehen (auch) der Choleriker. Oder andersherum: der eher „weiche“ Mann.

Oben das Foto solltet ihr einmal anklicken und vergrößern (es geht zwei Mal). Es zeigt den abnehmenden Mond und links daneben, fast zu übersehen, den rötlichen Mars, ein durch eine menschengemachte Maschine von uns kolonisierter Planet, auch wenn der Rover zur Zeit feststeckt, dort oben: er ist da und hat einfach so Daten und Bilder herunter geliefert: fantastische technische Leistung.

Unter den zu uns von dort aus gefunkten Aufnahmen ist eine Wüste zu erkennen. Und Wissenschaftler halten es nicht für ausgeschlossen, daß es möglich wäre, auf dem Mars eine Atmosphäre aufzubauen. Sollen wir sowas versuchen? Noch sind wir nicht persönlich dort hingeflogen. Und ob wir das tun sollten? Ist ja nur ´ne Wüste da oben, kein Leben bislang gefunden, oder? Das Thema lautet: Technik erobert den Mars. Oder: von Menschen gesteuerte Maschinen erobern Nachbarplaneten. Derweil und gleichzeitig erleben wir die Mensch-Maschinen-Geist Symbiose und Metamorphose in dem Film Avatar auf dem fiktiven Planeten „Pandora“, wo humanuide Drachenreiter unter großen Bäumen leben.

02.01.10 23:55 Nürnberg

Mars und Mond sind auf dem Tierkreis in ca. 6 Grad Abstand. Ebenso auf dem oberen Foto.

Astrologisch bilden Mars und Mond eine beherzte Löwen-Gemeinschaft gegen Jupiter-Neptun und Chiron aus dem Wassermann: dem gesellschaftlichen Bereich. Doch Mars ist rückläufig und daher nicht so stark, oder? Kommt drauf an: wenn es um Lilith-Themen geht, die ebenfalls im Wassermann auf die noch doppelte Mars Opposition warten, dann vielleicht doch?

Und was wäre in diesem Zusammenhang ein Lilith Thema im Wassermann? Die Piraten-Partei zum Beispiel. Die die einzigen sind, die uns sagen können, was man im Netz kann, und was nicht. Gibt´s noch andere Themen, als Wirtschaftskrise? Tatsächlich gelingt den Piraten vor Somalia immer noch der ein oder andere „einträgliche“ Fang. Und Jonny Depp dreht mit Mega-Gage 2010 „On stranger Tides“ nach einem Roman von Tim Powers weiter an der Saga, die gut sieben Teile bekommen kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Mars im Schützen

ares

Nürnberg 22:03 – Mars hat das Zeichen gewechselt. Vom Skorpion in den Schützen. Was mag das bedeuten? Im Skorpion ist Mars daheim. Hier wurde der Kampf mit magischen Mitteln und zum Teil gemein geführt. Nun im Schützen verbindet sich Mars mit seinem Vater, dem Jupiter-Zeus. Er wird zum Krieger für Recht und Gerechtigkeit, Weisheit, die Öffnung des Horizonts. Wenn das in den nächsten Tagen auch bei den Finanzleuten ankommt, klopfen wir auf Holz. Mit meiner Prognose für Anfang Dezember liege ich jedenfalls gut im timing, wenn man den Gipfel in New York betrachtet. Wer wissen will, ob Mars-Aspekte tatsächlich wirken, warte nur mal eine Mars-Saturn Konjunktion ab. Das ist eine gute Gelegenheit, die Kraft kennenzulernen. Hier ist es ganz klassisch. Wenn nur die Kritiker der Astrologie sich mal aufmachen würden, die Hürde ihrer Vorurteile zu überwinden, und sich den zweijährigen Mars-Zyklus durch die Zeichen anzuschauen, da wären sie schon keine Kritiker mehr. Mars – oder Ares (altgr. Ἄρης) – wie die Griechen sagten, Nergal die Babylonier, Tiu bzw. Tyr (richtig: wie Tyrkreis = Himmelskreis, nicht Tierkreis, denn Zodiak, ζον, ist „das Lebewesen“, keinesfalls das Tier) die Germanen, hat zur Zeit (zwei mal anklicken!) …

mars-horoskop

… außer dem Trigon zum Löwe-Mond keine Aspekte, sieht man davon ab, dass die Sonne selbst und der Götterbote ihn einholen werden, und da kann man dann, bei dieser Konjunktion, vor allem an der Mond-Mars-Sonnen-Merkur Konjunktion am Abend des 27. November, wenn auch Uranus stationär ist, definitiv etwas erwarten. Der Mond ist zu dieser Zeit der gültige Impulsgeber für die Kräfte, die aus dem Bereich des Glaubens mobilisiert werden, damit etwas Neues geschieht.

Astrologie, Uncategorized

Die Hermeswaage

Liebe Leserinnen und Leser,
Es gibt keine gesetzlich formulierte Schweigepflicht für Astrologen. Das liegt daran, dass Astrologie gar keine gesetzlich anerkannte Wissenschaft ist, sonst wäre sie sicher, wie alles im Staate, auf bestimmte Weise geregelt und kontrolliert. Doch etwas kontrollieren, von dem man eigentlich meint, dies gäbe es nicht? Freilich kam auch solche Paradoxie schon vor: in den USA für Wilhelm Reichs Orgon-Energie, doch das ist ein anderes Thema. Obwohl es keine Schweigepflicht gibt, nehme ich das Schweigen dennoch als Pflicht, einfach, weil ich das für selbstverständlich halte. Da hilft es, wenn man zur Freundin eine Frau hat, die in der medizinalen Welt zuhause ist, nämlich Hebamme. Auch sie unterliegt der Schweigepflicht. Freilich gibt es Interessengebiete, die uns zusammenführen, und ohne private Geheimnisse preiszugeben, ist auf diesen Gebieten eine Zusammenarbeit fruchtbar. Wir tauschen nur Daten, keine Personalien. Es interessiert meine Freundin, wann genau die Fische zur Welt kommen oder die Zwillinge, ob wir eine Mond-Saturn Konjunktion haben, oder in welchem Mond ein Kind geboren ist. Mich hingegen interessiert seit gestern eine Sache, die in der Astrologie „Hermeswaage“ genannt wird. Da schreibt Claudius Ptolemäus, der ägyptische Urvater der westlichen Astrologie:
„Das Zeichen, in dem der Mond bei der Geburt sich befindet, mache es zum Aszendenten der Konzeption. Und das Zeichen, indem er sich bei der Konzeption befindet, oder das Gegenüberliegende, mache es zum Aszendenten der Geburt.“
Dies ist nun, trotz Schweigepflicht, der Vorteil einer Verbindung zwischen Hebamme und Astrologe. Die Hebamme kommt an Daten heran, die normalerweise schwer zu haben sind. Die genaue Konzeptionszeit. Das ist sehr intim, denn es geht um die Zeugung und die Empfängnis. So hatte ich die Möglichkeit, das oben zitierte Gesetz der „Hermeswaage“ gleich nachzuprüfen, und siehe da, es stimmt! Drei mal stand bei unseren Nachforschungen der Mond zur Konzeptionszeit genau in dem Zeichen, in dem zur Geburt der Aszendent aufstieg! Statistisch waren das 100%, denn wir haben nur drei genau nachprüfbare Beispiele vorliegen. Andere Autoren (Rafael Gil Brand „Lehrbuch der Klassischen Astrologie“) jedoch haben dies an viel mehr Beispielen ebenfalls bestätigt. Da kann man nun sich nur ehrfürchtig vor einem Geheimnis neigen, das den Weg beschreibt, den die Seele zurücklegt in den neun Monaten, den sie braucht, um sich vom Mond und der jenseitigen Welt zu lösen, und Platz zu finden in einem neuen Körper.
Und gleichfalls wirft dies ein Licht wiederum auf die tiefen Zusammenhänge, aus denen die Astrologie sich das Muster ihrer Regeln entworfen hat: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen läßt.“ (Shakespeare)
Mit freundlichen Grüßen,
Markus