Grosses Krokodil frisst SPD zu ihrem Glück

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Liebe Leserinnen und Leser,

da oben ist das Biest – es hat gerade die SPD gefressen.  Die Mitglieder sind in Haus 11 = Gesellschaft eingeschlossen ins Zeichen Fische, dem Bauch des Krokodils. Und so nett die Konjunktion von Venus zu Merkur ist, so weh tut sie doch auch mit Chiron, den Zähnen des Krokodils. Jupiter, der magische Skorpion-Dispositor ist in Haus 6 (praktische Gründe). Im Horoskopvergleich mit dem Gründungs-chart der Partei steht er exakt über Lilith und in Opposition zur plutonischen Stier-Macht, auf der man gewohnt war, das materielle Terrain zu behaupten. Saturn und Uranus sind jeweils in Haus 8 und 12 – so oder so der Untergang. Südknoten in Wassermann in Haus 10 zeigt, dass das Karma einmal gesellschaftlich herrschen konnte und wollte, Nordknoten in 4 im Löwen jedoch: dass es besser gewesen wäre, daheim, abseits der Öffentlichkeit neue Löwen-Kraft zu tanken.

04.03.2018, 09:35 Berlin

Dass aber der Untergang dieser „stolzen“ Partei im Grunde ein Glück für sie ist, zeigt uns einmal der Zwillings-Aszendent – der von alters her als Glücks-Zeichen aufgefasst wurde, und dann – geheimnisvoll – der Glückspunkt im 8. Haus der plutonischen Transformation und in beeindruckender Konjunktion mit dem Hausherrn von 11, Saturn. Pluto bildet aus dem Steinbock ein Trigon zum „Geburts“-Pluto der SPD – beides 2 hoffnungsvolle Zeichen. Und so ist die Botschaft paradox: das Glück liegt im Untergang.

Dass die Partei, die ja eine Zwillinge-Sonne hat, aktuell von zwei Zwillings-Geborenen (Nahles & Scholz) geleitet wird, kann ihr nur gut tun.

Meine Prognose: nach etwa einer halben Legislaturperiode zerbricht die Groko an den vielen unausgehandelten Details im Koalitionsvertrag und auch, weil Andrea Nahles einfach zu schwer erträglich ist. Dieses Purgatorium führt aber zu einer Neugeburt der Sozialdemokratie, die endlich versteht, dass Hartz 4 „Mist“ ist – und den Weg findet, wieder gemeinsam mit den anderen Linken berechtigte soziale Anliegen in anderen Koalitionen an die Frau & den Mann zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Trump/Kennedy – drei Mondknoten später

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Innen Vereidigung Kennedy 1961, außen Trump 2017: drei Mondknotenzyklen später

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine Gefahr zu benennen, ist die erste Möglichkeit, sie zu bannen.

Es ist die Wiederkehr der Mondknotenachse auf Fische und Jungfrau, die diese Vereidigungen, bzw. Amtseinführungen der beiden Zwillings-Geborenen so ähnlich macht. Venus steht ziemlich genau über Venus. Für Trump steigt Stier auf, da bekommt er das Sextil von Venus in den Fischen als Stier-Herrin (11) zu Pluto (9): Wohlstand für die Gesellschaft aus dem Ausland. Aber wie für Kennedy findet sich auch für Trump ein recht genauer Mars/Chiron-Aspekt: hoffen wir, dass er überlebt. Oder besser: beten wir sogar dafür – der nächste Präsidentenmord würde das gespaltene Land unbeherrschbar machen – und gerade darum ist Trump so gefährdet. Und natürlich, weil er seitdem der erste ist, der sich mit dem „System“ anlegt. Soweit es uns betrifft, sollten wir uns vornehmen, ihm good luck zu wünschen – auch und gerade, wenn wir ihn nicht mögen.

Merkwürdigerweise hat Thomas Pynchon zum Verständnis einer solchen Dynastie sein „Against the Day“ geschrieben – das Panoptikum eines riesigen Theaters: dem dieser Vorhang wieder gleicht. Aber die Inszenierung des Grotesken kommt normaler rüber, als dessen Anklage; – die Meinung ist gekippt – das Groteske, das sich zu sich selber bekennt, gewinnt mit der neu gewonnenen Aufrichtigkeit 1 Level power dazu – gegenüber dem das intellektuelle System des metaphysischen Dualismus – hier die Idee, da die Wirklichkeit – dem wir alle anhängen, an dem wir teilhaben, das Teil unseres Selbstverständnisses geworden ist – automatisch ein Authentizitäts-Trauma erleidet – weil eben zwei Standpunkte, die sich neutralisieren, auch keinen Willen hervorbringen. Das war ja der Inhalt all dieser Ego-Shooter-Spiele: den Willen zum Sieg zu trainieren, sich zwar zum Sklaven der Maschine zu machen, aber in ihr und zu deren Vorgaben den Sieg davon zu tragen, vernetzt mit dem Kumpels auf der ganzen Welt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Schlüssel- klíč gefunden

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Foto Termin © 16.01.2017 14:13

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Liebe Leserinnen und Leser,

tatsächlich gibt es zwei Signifikatoren für den gefundenen Schlüssel – der eine ist ganz offensichtlich und hat eine Botschaft: Merkur steht an der Partnerachse und wird bald einen Aspekt zu den Mondknoten haben, bei denen es um Berufung, Haus, Wohnort oder Ahnen geht – das Horoskop ist aber von zwei Seiten lesbar.

Weil Zwillinge aufsteigt, zeigt auch der Aszendent das Zeichen Merkurs, des Schlüssel-Signifikanten im Steinbock, der stark im Eckhaus steht und durch die praktischen Gesichtspunkte disponiert wird, die Saturn in Haus 6 aus dem Schütze-Zeichen gewinnt: Reise als Arbeit. Zwillinge aufsteigend ist aber auch seit Alters her Glück. Merkur im Steinbock ist gründlich, genau, realistisch – und was er als Schlüsselplanet Neues bringt, wird, weil im Eckhaus – und auch an Geschwindigkeit zunehmend – nicht lange auf sich warten lassen.

Als zweiten Zeichenträger für den Schlüssel müssen wir Chiron betrachten mit seiner genauen Mars-Konjunktion, die sogar noch annähernd ist, im Zeichen Fische. Das sind schon allein die Schnee-Graupel auf dem Foto. So einen Schlüssel zu finden, ist immer eine magische Sache. Der Schlüssel überbringt die Botschaft: wo denn und wie und was zu öffnen sei?

Merkur als Schlüssel im Partnerhaus kündigt Neues für Berufung und Wohnung an – wegen seiner unmittelbaren Beziehung zu den Mondknoten.

Zum zweiten Schlüssel – Chiron/Mars im Haus der Berufung 10 – wird der Jungfrau-Mond aus dem vierten Haus eine Opposition haben – praktischer Mond in der Heimat steht dem verletzten Mars in der Berufung im Wolkenkuckucksheim gegenüber, wo noch ein paar andere – Neptun – Südknoten und stark aufwertend auch Venus wohnt. Oder aber: heilender Fische-Mars bringt die Kraft mit, altes Karma (Südknoten) loszulassen und Mann & Frau (Mars & Venus) in einer neuen Vision (Fische) anzunähern:

Das ist so ein Horoskop, das man sich nochmal angucken muss, weil es viele interessante Geschichten erzählt (deswegen kann der Text sich hier ändern) – vor allem aber, dass sich mit Merkur beharrliche Partnerschaft (Steinbock) lohnt, bald kommt Neues, also Bewegung … am 5. Oktober treffen sich Mars & Venus im Zeichen Jungfrau genau dort, wo am 16. Januar der Mond stand im Zeichen Jungfrau im vierten Haus, home base/Berufung – je nachdem von welcher Seite.

Hilfreich ist das genaue Sextil Jupiters zu Saturn, Jupiter als Herr von 7 in 5 – Partnerhaus-Dispositor im Haus der Liebe – und Jupiters Trigon zum Glückspunkt im luftigen Wassermann, Haus 9 – dem Ausland, Wassermann-Sektor im Schütze-Sitz – oder Lehre und Studium im Sinne der Freiheit. Und der das steuert ist: Superheld Uranus im Zeichen Widder in Haus 11 – also lieber den Ball flach halten, die Wellen schlagen von alleine hoch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Elphi – das Eröffnungskonzert

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Von Avda – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50612858

Liebe Leser und Leserinnen,

das ist zwar ein ziemlich teures Spielzeug – aber der ätherische Spitzname passt, ebenso wie die Fische-Stellium Begleitung für diese große Welle. Wenn Löwe aufsteigt, geht es um Selbstbehauptung – vielleicht sogar der Kultur – wollen wir nicht schimpfen: man kann Geld für schlimmere Dinge verschwenden. Aber achtet mal auf die Versammlung im 8. Haus! Das Gebäude ist offensichtlich im Vertrauen darauf ausgeführt, dass der Wasserspiegel nicht bis zur Kölner Domspitze steigt – es geht sogar das Gerücht – „Klimawandel-Leugner“ – diese Ketzer! –  haben es gestreut: man habe seit dem Temperaturanstieg auf Erden im Hamburger Wassermann-Hafen noch nicht einen Millimeter Wasserspiegel-Erhöhung gemessen, und auch sonst auf der Welt nicht: hm …

elphi11.012017 18:30 Hamburg

Natürlich könnte man jetzt astrologisch gründlicher sein, die Aufführung auf Fische-Affinitäten untersuchen z.B. – und wird sofort fündig: Wolfgang Rihm ist Fische-geboren  (13.03.1952) – er und Hans Henny Jahnn (ein Schütze) haben den Nordknoten in Fische  … aber das überlasse ich euch: ich spiel lieber meine elektrische Ukulele …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Vorschau: wenn Jupiter in Waage läuft …

Jupiter geht in Waage09.09.2016 13:19 Nürnberg

Liebe Leser,

Mond – dann am 9.9.2016 im ersten Sonnenquadrat – überträgt gerade das Licht von Saturn zu Mars, bündelt so noch einmal die gefährliche Konjunktion der beiden im Feuerzeichen, die uns noch erwartet am 24.08. Es ist nicht zu platt, dies auch auf das Wetter und Brände – in Kalifornien z.B. – zu beziehen – einfach weil sie heute – am 20.08.2016 zu sehen sind – aber das Element „Feuer“ kann sich auch anders Ausdruck geben: wenn Wandlung bewußt vollzogen wird.

Der 09.09.2016 ist ein Merkur rückläufig Tag, also verwirrend. Saturn und Neptun halten das letzte ihrer Quadrate, bevor sie sich, wie nach einer Serie von Wellen, endlich – aber nur langsam – aus diesem Quadrat-Aspekt verabschieden, so daß nach und nach wieder mehr Klarsicht einkehren wird.

Das Beste an diesem Horskop des Wandels ist Jupiters Ingres – wie man sagt – ins Waage-Zeichen zusammen mit Venus, die er aber wegen seines gravitätisch langsamen Laufs nicht erreichen wird, bevor sie am 24.09 sich zum Skorpion-Ort begibt – das Beste nicht zuletzt deshalb, weil dann die (Zeichen-getreue) Opposition zu Neptun im Zeichen Fische – das Tauziehen zwischen Ordnung und Überflutung, das wir jetzt sehr lange ausgehalten haben – nicht mehr ganz so aufgeblasen daherkommt.

Liest man das Horoskop mundan – also ohne Aszendent und Häuser, sondern vom Widder-Sektor aus – als kollektive Sonnenstands-Astrologie, dann ist Waage mit Jupiter & Venus (Herrscherin) nach klassisscher Lehre besonders gestärkt und begünstigt: also die Begegnung, idealerweise das soziale Kunstwerk. Wenn Saturn/Neptun mit dem letzten Quadrat einen Verhandlungsansatz z.B. für Syrien zulassen, wäre das durchaus ein passender Ausdruck.

Syrien Jupiter IngresInnen Syrien,01.01.1944 00:00 Damaskus, außen 09.09.2016

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Neuropa

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Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt brauchen wir den Neustart eines reformierten Europa – vielleicht eines, in dem die Rindfiecher – wie in Indien und früher Ägypten, geheiligt werden? – Man muss doch zur Kenntnis nehmen, daß sich Länder geradezu danach sehnen, Souveränitäsrechte abzugeben, weil man glaubt, in der größeren Struktur – EU – Geborgenheit zu finden: beispielsweise Deutschland – Die Amerikaner – sehen in Europa vor allem einen Markt –  viele Briten verbinden das Thema Sicherheit traditionell mit Unabhängigkeit – und so hat beim großen Trigon der Wasserzeichen England die europäische Bühne entwertet, die US-Freundschaft aber gleichzeitig aufgewertet: man wettet auf ein anderes Pferd. Tut mir leid für mein Mißtrauen in Sachen gelenkter Meinung. Zumal Tipp etc. in Zentral-Europa immer unwahrscheinlicher wird. Aber: das war´s noch nicht – zur Vorhersage für den Brexit gehört ja auch die Neptun-Bestallung des 10 Hauses.

Das Europa der Herzen – Venus im Familienzeichen Krebs – ist durch die freche britische Entscheidung gekränkt und verletzt: Jetzt geht aber schnell, meint Martin Schulz. Professionell wäre: laßt uns sofort über gute bilaterale Verträge verhandeln. Dann ändert sich nichts, außer dem konstanten Komplexitätsfaktor GB – und man hat einen guten Grund die EU so zu reformieren, daß alle zu ihrem Recht kommen: Briten, Zentraleuropa, Norden und Russland, Süden und die Mittelländer.

Zu befürchten ist jedoch, daß ein Neuropa erst durch die neuen Kräfte in Spanien, Italien und immer noch Griechenland Kontur gewinnen wird: und man sich hier mit Norden, Benelux und vielleicht Frankreich neu bilden muss – daß also wegen unüberbrückbarer Gegensätze einstweilen Europa wirklich zerfällt.

Das Problem ist, daß die Technokraten von Verwaltung und Wirtschaft das zweifellos sehnsuchtsvoll erwartete Europa der Herzen mißbrauchen: man führt es an, wenn es darum geht, den Arbeitsmarkt zu „flexibilisieren“, also neue Sklaverei zu schaffen. Statt uns Demokratie & Freiheit zu bringen, bringen sie uns Technokratie & Normierung. Das geht auch anders. Gerade in Europas Regionen – die viel mehr Freiheit unter dem Schutz des Verbunds brauchen – läuft noch viel herzlich und richtig.

Die Schuldabhängigkeit der Staaten – nicht der Bürger – des südlichen Europa von den Vermögenden (das sind nicht selten die eigenen Bürger) wird ja über die Null – oder sogar Minus-Verzinsung – kompensiert. Die Geldmenge wird enorm erweitert, man will sich von Schulden befreien durch Geldentwertung; – indem einfach Geld gedruckt wird. Aber es kommt nicht groß in Umlauf. Das System ist müde, die verordnete Medizin des „dauernden Wachstums“ erweist sich als sozialistische Phrase und ähnelt in seiner „Alternativlosigkeit“ den Phrasen des Wahn-Sozialismus a lá DDR. Mit den Wahnsinns-Folgen für Natur & Umwelt, nach der Erdkunde-Floskel. Dabei wächst wirklich nachhaltig nur das Vermögen der ohnehin bereits sehr Vermögenden.

All das hätte wenig Beunruhigendes, wenn dieses Schneeball-System: Schulden mit Schulden zu finanzieren, nicht die dauernde Erpressung des großen Molochs und seiner Bankenkriese wäre, der sich ganz sauber und anonym über freundliche Mitarbeiter seinen Anteil am Mehrwert „erbittet“, und eine Euro-Krise draus gemacht hat. Alles wiederum verbunden mit den ewig kriminellen Kreisläufen, genau, wie´s uns im Kino ständig gezeigt wird.

Die Lösung wäre einfach und wird bereits praktiziert. Tatsächlich wäre es für den real existierenden Kapitalismus sehr gut, wie ja einige reiche Amerikaner erkannt haben, den Kreislauf des Kapitals nach unten wieder aufzumachen. Nur wenn das angesammelte Geld von oben freiwillig und wohldosiert nach unten träufelt, um jedem Menschen ein gestaltbares Leben zuzubilligen, wird der große revolutionäre Bruch – ähnlich, wie zur französischen Revolution – vermieden werden können, wenn – in nicht mehr ganz 2 Jahrzehnten – Uranus im Löwen läuft und Pluto im Wassermann, ähnlich 1789.

Das würde bedeuten: der Kapitalismus überwindet sich selbst – „Kunst ist Kapital“ – das muss Europas Ziel werden: Europa darf zu einem Kunst-Projekt werden, für das die Ökonomie Grundlage, nicht Selbstzweck darstellt. Die beste Wirtschaftsförderung ist daher die Pflege der Musen, der alten und neuen Kunst, der 12 Sterne in Europas Flagge …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Merkur in den Zwillingen (und Mars rückläufig in Skorpion) …

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Liebe Leser,

wenn Merkur in die Zwillinge geht, dann ist er sogar viel mehr im eigenen Zeichen, als wenn es Jungfrau wäre. Jetzt geht was. Merkur allein ist schon Schlüssel für die gesamte Astrologie. Er hat eine Spähre, sehr nahe der Sonne: doch sie schluckt ihn (wider alle Naturgesetze) nicht.

Ich schreibe hier nichts über Orlando: nur soviel (wie ihr auch bei Loop von Siri lesen könnt): es sind zweimal Skorpion-Geborene: Männer, die sich der Pathologie ergeben: beim German-Wings Massenmord und jetzt wieder. Aktuell steht Mars in Skorpion rückläufig: mehr ist eigentlich dazu nicht zu sagen.

Nicht ausdrücken will ich damit, daß alle Skorpion-Geborenen zur Verantwortung zu ziehen wären, beileibe nicht.

Aber: was ich doch sagen will: daß es nicht reicht, die sexuellen Skorpion-Pathologien einfach so liegen zu lassen in dieser Welt: gerade dieses Zeichen muss sich mit sich selbst beschäftigen. Das ist Pflicht. Mann und frau kann nicht in diesem Zeichen geboren sein, und glauben, man würde kein Wässerlein trüben, oder man/frau wäre so, wie alle anderen. Beschäftigt euch mit euch selbst: geht: da: ran. Erkundet eure Abgründe. Eine schlafende Zivilisation wird immer Monster gebären; – und schlafen tut die Zivilisation, wenn sie glaubt, alle Zeichen wären gleich. Skorpion verträgt eine schlafende Zivilisation schlecht.

Wer im Zeichen Skorpion geboren ist (oder dort stark vertreten), hat die Pflicht, sich mit seinen Abgründen zutiefst auseinaderzusetzen, es sind die der Menschheit selbst. Skorpion wird gebraucht. Wo Skorpion nicht gewürdigt wird, verdrängt: erst da wird es pervers, krank, gewalttätig. Gebraucht wird Skorpion vor allem gegen äußere Mächte; (Asuras heißen sie in der Antroposophie … ) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Wanderfalken auf der Kaiserburg

Falken

Aus dem Falknerbuch des Friedrich II

Liebe Leser,

da dreht sich Veganern möglicherweise der Magen um: doch diese Vögel sind tatsächlich reine Fleischfresser. Wie schon die Jahre zuvor, hat das Paar den Winter überlebt, vorbei an Flugzeugen, Windmühlen, vergiftetem Futter und finanzstarken saudischen Prinzen, und brütet wieder am höchsten Punkt der Stadt, die uns den Service bietet, live in den Horst gucken zu können:

http://www.lebensraum-burg.de/livecam/wanderfalke

Wir haben den Verdacht, daß der ganze vegan-Hype eine schlichte Verdrängung der Tatsache ist, daß Lebewesen sterblich sind. Denn die Massentierhaltung ist das eine – gänzlich abzulehen – Weideviehaltung das andere: die gehört zur Kultur und Landschaftspflege; – es hat viel mit der Verödung unserer Landschaften zu tun, daß hornlose Rinder fast nur noch in Ställen gehalten werden. Unseren einseitig materialistischen Gesellschaften fällt nicht auf, wie dem hornlosen Rind die Verbindung zum Kosmos fehlt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus