Personen

Neumond und Mondnähe – das Perigäum

Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond  in der Waage: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …

… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.

Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.

Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!

Warum?

Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.

„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.

Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.

Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.

Das ist schon stark; – Wie stark?

Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.

Damit ist viel gesagt.

Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?

„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“

Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.

„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“ 

In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.

Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …

Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.

Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Und noch ein paar Gedanken zur Mondfinsternis …

Fast die ganze Scheibe wieder sichtbar: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn man sich das Geschehen der parallelen Bewegungen anschaut, dann fällt ein gemeinsamer Zug besonders auf. Man könnte diesen Punkt nennen: „Die Entscheidung ist gefallen, aber sie wird nicht akzeptiert.“

Angela Merkel hat in der Atomsache und im Lybien-Konflikt entschieden. Beide Male richtig. Man hätte es nur anders begründen müssen. Das ist das Desaster von Westerwelles Diplomatie, weswegen er jetzt nach Bengasi ist, um das wettzumachen.

Jedenfalls wird hier eine Entscheidung – draußen zu bleiben – nicht akzeptiert.

In der Atomfrage hat die Kanzlerin die Zügel in die Hand genommen und Souveränität über das ganze Land gewonnen. Sie ist zum Feind übergelaufen. Sie hat die erste Gelegenheit der Volks-Stimmung benutzt, um eine Grüne zu werden. Bravo, Mutter Courage!

Das ist meines Erachtens eine historische Entscheidung, die mich ehrlich gesagt mit Stolz erfüllt, in diesem Land zu leben! Statt, daß in Deutschland die Jugend rebelliert – es geht ihr einfach gut – rebelliert die Staatschefin.

Ich werde sie wählen, komme, was wolle. Ich freue mich auf eine Regierung Kretschmann – Merkel 2013 – möge die Kanzlerin mit Glück und Gesundheit gesegnet sein.

Doch genauso, wie Gaddafi verloren hat, und nicht gehen will, wie Al Quaida verloren hat und nicht gehen will, wie die Bahnhofsbauer Stuttgart 21 verloren haben und nicht gehen wollen, etc. p p … Berlusconi, Nord-Sudan gegenüber dem Süden, so klebte bislang das Alte an seinem Stuhl: mächtig rollt die Welle der Konterrevolution, wie nicht anders zu erwarten: während die „Weltwoche“, eine Wochenzeitschrift aus der Schweiz, behauptet, es sei alles halb so schlimm, als könnten um Fukoshima schon wieder Kühe grasen, beschreibt die FAZ detailliert, daß die Gefahr überhaupt noch nicht gebannt ist, und wir noch mitten im Geschehen sind, von Abschluss kann keine Rede sein. Erheblich mehr Radioaktivität ausgetreten sei, als bisher angenommen.

Kein Himmelsspektakel in Deutschland: Vergebliche Suche nach dem Blutmond – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Daß wir ihn als Einzige nicht gesehen haben, ist eine Gnade! Denn die Sinne konnten sich nach innen wenden, und da war, unterstützt durch das Ausbleiben der Tierstimmen und die absolute Windstille, eine tiefe Verunsicherung und damit Herausforderung zu bemerken.

Passt zum Sonderweg Deutschlands in Libyen, Energie und nun müßte noch das Dritte, der Euro hinzukommen. Ich glaube jedoch, man hat unserer Kanzlerin bei ihrem USA-Besuch die Richtung vorgegeben. Dennoch scheint sie erfolgreich einen gewissen Spielraum zu nutzen. Allerdings bräuchten wir einen Tip von Steinbrück … „Hellas: Geld gegen Umweltschutz und Sonnenenenergie … “ … ?!

Der Euro ist eine Steinbock-Sonne und Hellas hat Steinbock im siebten Haus, wo Pluto geht – jene Veränderung von außen …

Bedrohte Paradiese: Kreta und die Inseln Griechenlands – Müllkippen im Mittelmeer – die story – WDR Fernsehen

Natürlich müssen wir uns klar darüber bleiben, daß Griechenland unbedingt zu Europa gehört. In jeder Hinsicht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

„Jesus, was sagst Du zum Christus?“

Liebe Leserinnen und Leser,

ja?  – –  :  und wer findet jetzt das Ei? Und natürlich haben Eier und Hasen – mehr als Du denkst – etwas mit der Auferstehung zu tun, nur Banausen (z.B. gewisse Science-blogs-Leute) wissen das nicht. Beuys und die Dakota und der Ethnologe Claude Levi-Strauss, der über 103 wurde, bevor er letztes Jahr sein Ostern erlebte, wußten das.

„Ja“, sagt Jesus: „ja“.

„Jesus“, frage ich, „träume ich, oder bist Du wach?“ Da lachte Jesus: „Du bist ein blöder Spinner“, sagt er , „aber das passt so“. „Bascht scho?“, fragte ich fränkisch retour: „nein“, sagte er: „passt so. Hochdeutsch muss es sein, with a little respect, ya know … ?!“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

YouTube hat eindeutig Überlastungszeiten, dann stocken die Videos auch mit schnellem Internet. Aber es kann nur gut sein, wenn sie wirklich durchlaufen, weils ja gerade um Melodie und Bewegung geht. Lieber morgen noch mal versuchen …

Hier die ursprüngliche Version mit Stimme:

Hier unten ist die Version ohne Stimme:

Venus

Venus is strange

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus wechselt rückläufig in die edle Waage. Ob das nun die Staatsmacht milder stimmt, die mit Schlagstöcken auf ihre Bürger einprügelt, weil „Castor“- Behälter mit radioaktiv strahlendem Material auf den Schienen aufgehalten werden, oder ob gerade die Pluto-Mondknoten Konjunktion – für den rückläufigen Venus-Ingres in die Waage tatsächlich im dritten Haus, sogar im Haus der Bewegung etwas Neues, ein neues, plutonisch „erwirktes“ Recht  (Steinbock) herauskommt, daß die Atom-Lobby im Saturn- ( = Gerechtigkeits- ) Sinn Waage-AC mäßig ausgebremst wird?!

Oder wird gar eine Volksbewegung draus?! Die Sonne, Herrin von 11 – also Gesellschaft – steht in Skorpion in Haus 2 – also Besitz: der von dem Hausherrn Pluto abhängt: ob diese Behälter bewegt werden, oder auch mit wieviel Gewalt und Aufwand?!

Ich hoffe bloß, daß nicht ein tragischer Zwischenfall dem Pluto/Mondknoten Ereignis entspricht.

„First we take Stuttgart, then we take Berlin!“ (nach Leonard Cohen)

Werden wir uns ganz klar darüber, daß zunächst die zivile Nutzung der Atomkraft komplett beendet werden sollte, wenn wir die Atomwaffen abschaffen wollen, denn – obwohl es unseren Politikern gut gelingt, den Zusammenhang zu verschleiern – in Wahrheit ist zivile und militärische Atomnutzung eine einzige Sache.

Laut einer nicht bezweifelten Studie, die Leukämie bei Kindern betreffend, fallen A-Kraftwerke durch. Befürworter müssen ein Problem im Kopf haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

08.11.2010 04:06 Nürnberg

Ereignis, Fotos

Zither Manä ein Höhepunkt des Bardentreffens

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ich mich freue, euch einmal ganz in die Atmosphäre dieser magischen Stadt hineinzuversetzen zu können, zumindest für den Bruchteil einer Sekunde. Möglich macht das der Zither-Manä, einer unser bayerischen Originale, Monolithen der Kulturlandschaft. Unten das Foto fasst meines Erachtens das absolut Besondere dieses Barden-Treffens in ein Bild vom gemeinsamen Innenraum, den die Nürnberger Altstadt jenseits der Maueranlage bietet.

Was wird das einmal für ein Spaß, wenn wir die Maueringstraße aufbrechen werden, weil sie für Elektro-Fahrzeuge wenig bietet und es wieder möglich wird, Gärten direkt vor den Toren der Stadt zu durchwandern! Ein ideales Testgelände für meine Idee der kleinen Personenflugzeppeline, denn der Mauergraben in Nürnberg ist tief und bietet Windschutz. Inzwischen habe ich auch eine Idee zu Auftrieb und Gewicht, bzw. Größe. Alles eine Energiefrage und lösbar, locker.

Dazu passt unten der My Space-Link von Manfred Zick, besonders das erste Lied, die Pink Floyd-Interpretation zu „Shine on you crazy diamont“. Die Zither ist wohl das Instrument, für welches dieses Lied eigentlich geschrieben wurde?! …. – – – : Und dieses Lied als interpretierbare Komposition aus dem Rock-Haus erst erlöst … !?! So strahlt der Diamant wirklich. Stellen sie sich den sound genau so im Kreuzigungshof vor – was wie Improviasion klingt – ist keine.

Innenhof eines städtischen Altersheimes, mitten in der City, auf einer Insel (das Bild kann man zwei mal vergrößern, dann sieht man eine Frau im oberen Fenster. Sie ist außer Manä die wichtigste Person im Bild).

Ich kam nicht sofort rein, die Schlange war 100 Meter lang. Nur wenn jemand den Kreuzigungshof verließ, ließen sie einen neuen Trupp Hörer rein. Und das dauerte bei der Hitze nahezu eine dreiviertel Stunde. Innen der einzige bestuhlte Ort des Bardentreffens, der wahrscheinlich nach und mit Bayreuth – den Lohengrin erwähnte Manä sogar, ein rundherum sympathischer Haudegen – mit der besten Sommerakustik, die man sich vorstellen kann.

Im Hintergrund feine gekochte Würste am Stand und natürlich die bayerische Volksdroge: Bier.

Unten auch das Horoskop von Zither-Manä, der mich am meisten mit seinen Blues-Balladen begeisterte und auch fein Mundharmonika spielt. Was für ein Ordnungsvorteil für einen Fische-Geborenen, mit einem Jungfrau-Mond gesegnet zu sein; umgekehrt, wie Goethe. Gibt´s auch!

Und der alte König ist ein Saturn im Löwen, früher haben wir für ihn gespielt, jetzt spielt er für uns! „Nur nicht auf Geburtstagen“, wie er klarmacht.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Foto Termin ©

Zither Manä, 06.03.1947 in München, keine Zeit bekannt.

Ereignis, Personen

Der Bundespräsident

Liebe Leserinnen und Leser,

im untersten Horoskop der Vergleich – sieht man besonders beeindruckend die exakte Merkur Konjunktion zwischen Radix und Zeitpunkt, sowie die zweite Konjunktion von Pluto rückläufig über den Saturn im Steinbock. Wullfs Überzeugungen werden erschüttert, sein Saturn-Konservativismus wird bröckeln. Der alte Bundesbräsident trat zurück wegen Äußerungen im Zusammenhang von Krieg und Frieden. Irgendwann wird dieses heiße Eisen von Wulff aus dem Feuer geholt werden müssen, denn es gilt ja, den Abzug dort zu legitimieren. Das Thema, über das Köhler gestolpert war, lautete: „Ist es rechtens, Kriege mit Handelsinteressen zu verknüpfen?“ Köhler berührte damit ein Tabu, obwohl z.B. vor Somalia und ebendort genau dies geschieht. Natürlich fällt bei solchen Kriterien ein schräges Licht auf die Ware „Waffe“, die Deutschland in aller Welt verkloppt. Wir sollten unsere Politiker zur Abrüstung zwingen und den Handel mit dem Ausland auf völlig zivil umstellen. Dies hängt eigentlich in der Luft nach dem Köhler-Rücktritt: „Wie einen verlorenen Waffengang erklären?“

Der laufende Saturn geht gleich mal ins Quadrat zu Wulffs eigenem Saturn dazu.

Und der Name? Sicher hat Wulff immer von diesem Namen den Nimbus ungezähmter Wildheit beansprucht und konnte daher souverän brav sein.

Christian Wulff übernimmt das Amt des Pundespräsidenten am 02.07.2010 13: 23 Berlin

Wulff ChristianChristian Wulff, 19.06.1959, 05:28 Osnabrück

Hat sie das nicht gut getimed, die Kanzlerin? Die Freude über den neuen Präsidenten gleich werbend mit dem triumphalen Sieg der Deutschen Mannschaft zu verbinden? Das Horoskop zur Amtsbestätigung zeigt einen ausgleichenden Waage-AC. Die Venus stark im Löwen in Haus 11, dem der Öffentlichkeit und Gemeinschaft.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Weltbild

Der rote Faden

Liebe Leserinnen und Leser,

der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.

Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …

20.07.2010 11:41, NBG

Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …

Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.

Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.

Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.

Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“

γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Personen, Poetry, Weltbild

Rudolf Steiner

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt zwei Geburtstage von Rudolf Steiner. Der andere hat einen Waage-Mond; beide würden passen, und optisch hat der Waage-Mond sehr viel für sich: wegen des feinen Gesichts. Das aber ebensogut auf einen Waage-Aszendenten und eine  ungenaue Geburtszeit – wenn schon das Datum nicht sicher ist – weisen könnte.

Rudolf Steiner 25.02.1861 23:15 Kraljewitza, Ungarn

Doch den Jungfrau-Mond kann man getrost für den Herausgeber Goethes wissenschaftlicher Schriften annehmen, der auch seine eigenen Werke fein zu strukturieren wußte und ein Meister der freien Rede war – was ebenso ein Talent zur präsentablen Wirklichkeit im Sinne nützlichsten Gebrauchs ist. Auch die Demeter Landwirtschaft gehört hier her – Mond im Zeichen der Ähre.

Neptun in den Fischen (wie heutigentags wieder)! Mit Merkur im Zeichen der Fische-Sonne. Beide Lebensgefährtinnen Fische. Mars-Pluto im Stier: Verwandler der materiellen Wirklichkeit. Jupiter im Löwen: wo die Römer ihn als Herrscher sahen, wie Manilius schreibt. Uranus in Zwillinge: Freiheit durch Wissen. Allen Kritikern zum Trotz: wie er selbst wußte, wird „Die Philosophie der Freiheit – Grundlage einer modernen Weltanschauung“ das definitiv Öffnende sein. Warum? Weil eben jener Gedanke darin aufgeht, der überhaupt erst einen richtigen Gedanken gibt. Und dann – ? – hat man´s auch schon vergessen, obwohl es der einzige Ausweg aus dem Hamsterrad ist – daß Wirklichkeit in Identität von Werkzeug und Gegenstand geschöpft wird, von Begriff und Wahrnehmung, und daher zutreffend ist, wenn Parmenides schreibt: „Denn daß Du es denkst und daß es ist, ist ein und dasselbe.“ Außer dem Denken gibt es nichts, was in dieser Identität stehen könnte. Und dieser Weg als lange Gedankenbahn von Aristoteles bis Thomas von Aquin … ?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus