Quantenphysik und Unio Mystica

Nürnberg, 15:21. wolkig und mild, etwas Wind …

Es ist nicht leicht, für einen Laien wie mich, die Quantenphysik zu verstehen. Albert Einstein, bekanntlich Fische, hat die neue Physik der Quanten einmal mit zwei „Quantenwürfeln“ verdeutlicht: Der eine Würfel befindet sich in Wien, der andere in Budapest. Wann immer gleichzeitig mit beiden Quanten gewürfelt wird, sei zwar das Resultat völlig zufällig – sie zeigten aber jeweils die gleiche Zahl. Außerdem gibt es zwischen den Ergebnissen keinerlei zeitliche Verzögerung, selbst wenn ein dritter Würfel tausende Lichtjahre entfernt wäre, würde er zur selben Zeit dasselbe Ergebnis zeigen. Dieses Beispiel entnehme ich Kocku von Stuckrads „Geschichte der Astrologie“. Sowas gibt natürlich zu denken:

Foto Vazul Termin

Hier sehen Sie den Denker vor der Nürnberger Burg, eingepackt, wie von Christo. Die Burg, nicht der Denker. Das Laub auf dem Baum zeigt, all dies geschah schon letzten Herbst. Doch spielt das quantenphysikalisch eine Rolle? Der Turm im Hintergrund war übrigens Kaspar Hausers „Herberge“. Werner Heissenberg, der die Quantenphysik begründet, die heute in jedem CD-Player Anwendung findet, obwohl wir sie nicht verstehen, war ein Skorpion-Aszendent mit Schütze Sonne. Sonne im zweiten Haus in Konjunktion mit Uranus macht ihn zu einem „Substanzveränderer“. Er verändert und befreit (Uranus) mit seiner Sonne als weiser Lehrer (Schütze) die greifbare Realität (Haus 2) der Wirklichkeit. Außerdem ist er nicht weit von hier 1901 in Würzburg unter der königlichen Konjunktion von Jupiter und Saturn im Steinbock geboren. Klassische Astrologie gibt auch zu denken. Quantenphysik und Astrologie gehören zusammen, denn sie führen beide zu einer Einheit in der Betrachtung aller Dinge. Natürlich kann man sich dem „Warum?“ nähern. Doch die Erklärung steht dann in Distanz zum Phänomen und begründet wiederum eine neue, offenbar künstliche Spaltung der Realität. Wird uns letztendlich die „Kernspaltung“ zur neuerlichen Unio Mystica führen, zu einer Einheit des Seins, weil, wo das Äußere gespalten wird, das Innere wieder zusammenkommt? Ein US-Bürger hat dieser Tage gegen den Teilchenbeschleuniger in der Schweiz geklagt, jene neue super-super Beschleunigung (unter der Erde werden winzige Partikel durch Magnetfelder auf kilometerlangen „Teststrecken“ bis kurz vor die Lichtgeschwindigkeit gebracht, oder vielleicht darüber), man wisse nicht, ob damit nicht ein künstliches „Schwarzes Loch“ produziert werde. Tatsächlich lauern die Monster der Vergangenheit an allen Ecken und Enden. Das gibt zumindest zu denken, oder nicht? „Wo Gefahr ist,“ schreibt Hölderlin, „da wächst das Rettende auch.“ Er scheint die Gleichzeitigkeit des quantenphysikalsichen „Zufalls“ poetisch durchschaut zu haben.

Horoskop von Werner Heissenberg

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