Europa

Ilse Aigner und die Skorpion-Venus

Liebe Leserinnen und Leser,

bemerkenswert, wann der Vorschlag, selbst Nachfolgerin von Horst Seehofer zu werden, kommt: nämlich wenn Venus laufend im Transit Venus Radix berührt. Auch eine Charakterstudie: hält sich offensichtlich nicht an parteiinterne Vereinbarungen, nutzt den Neumond (den mein Kairon-Program meint, in den Transiten (äußerer Ring) nicht abbilden zu müssen) … Die Uhrzeit ist fiktiv, aber auch Thorsten spricht von guten Ergebnissen bei 12:00 Uhr Mittags Horoskopen „öffentlicher“ Personen … Sie redet, wenn Merkur auf der Sonne steht – und im Monatshoroskop fällt das auch ins 10. Haus! Der eigene Neptun steht im Quadrat zu den Mondknoten: da, wo´s rein oder raus geht, klemmen augenblicklich die aigenen Visionen … Panik-Reaktion … ?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Prag, Venus

Uranus Saturn Trigon und Venus/Jupiter Konjunktion

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Liebe Leserinnen und Leser,

konstruktive Zeit, wo die beiden Inspirationszeichen Schütze und Widder verbunden werden zu einer stabilen Grundlage. Mond inspiriert die beiden im Feuertrigon schon länger und noch einige Zeit in der Lichtübertragung jeden Monat aus dem Zeichen Löwe. Gleichzeitig nähert sich die Venus Jupiter zur Konjunktion in Skorpion. Eine Konjunktion ist immer das Ende eines alten und der Beginn eines neuen Zyklus – hier zwischen Venus und Jupiter am Montag Morgen – und deswegen für alle Dinge, die Venus und Jupiter im Bedeutungs-Kontext betreffen – Liebe, Geld, Weisheit, Reise, Buch, Universität, Theologie, Professor – aber alles vor dem Skorpion-Hintergrund der Wandlung – und da natürlich wieder in voller Bandbreite der Entsprechungs-Analogie – grundlegend für den nächsten Jupiter/Venus Zyklus – etwas weniger, wie ein Jahr, denn Venus ist ein innerer Planet.

Wenn Uranus und Saturn harmonieren, dann harmonieren konservativ und progressiv – die beiden zivilisatorischen Grundstimmungen unserer Demokratien, ohne jetzt deren Funktionalität diskutieren zu wollen.

Impulsive (Widder Uranus) Tat passt zu sturer Weisheit (Saturn Schütze) – im Bereich des Denkens – der Inspiration – durchaus möglich.

Erst, wenn man sich klar macht, dass alle Emotionen astral gebunden sind, hat man jenes appolinische „Erkenne Dich selbst“ – Γνῶθι σεαυτόν – den kosmischen Menschen. Astrologie ist deswegen gerade für den kritischen, auf klare Beweise angewiesenen Zeitgenossen ein barrierefreier Zugang in die Anderswelt.

Wie es zustande kommt, erklärt sie nicht; – jedoch beweist sie, dass es das tut. Und das eben: ganz objektiv. Man muss nichts glauben. Aber man muss das Horoskop lesen lernen in intensivem Studium – und erst nach drei Jahren kann man es zu einem Gesamtbild bringen, wenn man jeden Tag dabeigeblieben ist. Das ist das Minimum an Disziplin für den Astrologieschüler: jeden Tag das eigene und die Horoskope ausgewählter Anderer auf Transite hin zu verfolgen. Dann wisst ihr auch, wo bei euch diese stabilisierende Kraft (Trigon Saturn/Uranus) inspirativ (Feuer) wirkt: außerdem Arbeit mit dem Wurzelchakra (Skorpion) für das „große“ (Jupiter) und das „kleine“(Venus) Glück.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan

Venus in Skorpion – Merkur in Schütze

Pompei – Villa der Mysterien – Dionysos-Kult abgebildet

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur, der Götterbote, hat schon am Sonntag ins Zeichen Schütze gewechselt, Venus ging dafür heute ins aktuelle Jupiter-home im Zeichen Skorpion (wodurch das große und das kleine Glück im Zeichen des Dionysischen stehen). Mit Venus kommen also Geld, Harmonie oder Liebe zu den Skorpionen (oder solchen, die das Zeichen am entsprechenden Ort haben), während Merkur aus dem sprachlich verletzenden Areal rund um die Liebe in die hohe Philosophie gewechselt hat, also versuchsweise Wissen mit Weisheit kombiniert – was praktisch die Quadratur des Kreises ist; – daher wird er im Zeichen Schütze auch Exilant genannt – denn sein Zuhause liegt gegenüber, in den Zwillingen, am anderen Ufer des Tierkreises. Versucht sich Merkur aber dennoch in Weisheit, dann kommt eine Schieflage dabei heraus, das Ergebnis macht nicht so recht glücklich. Dazu kommt, dass Merkur im Schützen gar keine relevanten Aspekte hat: erst am 9. November – da steht der Schnellläufer schon auf 5º – macht Mond aus dem Löwen ein Trigon: verbindet also pralle Lebenslust (negativ: Egoismus) mit Merkurs Sophismus – Sonne macht ein Sextil aus Skorpion zu Pluto in Steinbock, Saturn & Uranus feiern ein weiteres exaktes Trigon zwischen Widder & Schütze – und dabei (noch einen obendrauf) macht Mars ein genaues Qunicunx (150°) zwischen Waage und Fische zu Neptun.

Thorsten – special greetings zurück – hat noch andere gute Gründe, auf den 9. November zu verweisen – thats the day, things happen. Also aufgepasst und Löffel hoch – Hasen sind sympathische und wache Tiere …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Fundamentale Fragen

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun tauchen sie also doch auf, die fundamentalen Fragen, die keinen Kompromiss erlauben (Mars/Pluto Opp.) – hat man im Himmel Zusammengehörigkeiten in den Tierkreisbildern gesehen? Irgendwo gewiss – doch die Einteilung der Regionen musste ja zwangsläufig unter der irdischen Maßstäblichkeit erfolgen, die die Sonne in 12 jährlich wiederkehrende Qualitäten einteilt, den Steinbock nach dem Tierzüchter, den Wassermann nach dem Bewässerungstechniker, den Fische-Geborenen nach dem reisenden Händler, dem Seemann, die Widder-Leute nach den ziehenden Nomadenstämmen mit großen Herden, die Stier-Leute nach ihrem Stier-Kult – den wir noch in den hispanischen Ländern kulturell erhalten sehen – die Zwillings-Länder nach ihrem – Schach, Falken, Pfeil, Schrift – allgemein: Präzisions-Interesse – u.s.w. …

Und genau so erklärt uns das auch Rudolf Steiner. Das bedeutet: die Tierkreisbilder am Himmel sind nach den kulturellen und natürlichen Jahreszeiten in relativer Äquartornähe eingerichtet, aber aus der Sicht der nördlichen Halbkugel. Auch das erklärt Rudolf Steiner entwaffnend genau: „Weil man das von dort aus am Besten beobachten kann.“

Gleichwohl müssen wir beachten, dass andere Völker mit anderen Astrologie-Traditionen andere Gesichtspunkte wichtiger finden: wenn man z.B. in Indien eher astral ausgeliefert sich sehen möchte, dann mag es von Bedeutung sein, die Wesenhaftigkeit des ursprünglichen Maßstabs, der Tag/Nachtgleichen, nicht in den Vordergrund zu stellen, denn ohne Maßstab, ohne O-Grad Widder, geht auch siderisch gar nichts. Deswegen ist es ehrlicher und widerspruchsfrei, den Tierkreis zu nehmen, wie er aus seiner jahreszeitlichen Definition heraus gemeint ist: als irdisch an seinen Wirkungen begründeter Maßstab kosmischen Bezugs. Wenn man diesen Schlüssel aus der Hand gibt – den irdischen Erfahrungsgrund – indem man mithilfe einer geometrischen Operation die Rechnung angleichend verschiebt, so hat man eigentlich kein Recht, die Namen der Tierkreisregionen nicht ebenfalls zu ändern. Und weil man das – sich der Veränderung verweigernd – natürlich nicht tut, entsteht all die Verwirrung der Verwirrer …

Darüber hinaus ist für Laien nichts abschreckender, als eine Diskussion unter Fachleuten über Grundsatzfragen, die sie nicht verstehen.

Ich meine, die Tatsache, dass andere Völker andere Zugehörigkeiten der Sterne zu anderen Zeichen geordnet haben, mitunter zu denselben mit anderer Bedeutung – von China bis zu den Maya – macht den tropischen Tierkreis mit seinem magischen Schlüssel der Raumzahl als einzig verbliebene, wahre Maßstäblichkeit unerlässlich – das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Fixsternspähre dahinter und auch noch die Welt dahinter (wie wiederum Rudolf Steiner betont) keine Bedeutung für uns hätte.

Aber wir müssen die Richtung bedenken. Unabhängig mehr und mehr sollen wir werden von den astralen Wirkungen, sind es in vielem bereits, haben einen Willen, den wir gebrauchen können. Diesen Willen haben wir allein durch den Christus, den Widder als Lamm, den Schöpfer des neuen, tropisch fixen Tierkreises – der eben die Sonnen-Kraft auf die Erde gebracht hat – was den Fixsternhimmel der Menschheit zunächst zu Recht entfremdet hat: man musste sich von den Einflüssen des astralen Kosmos lösen, um sein „Ich“ – sein nunmehr von Christus beleuchtetes Sonnen-Wesen erkennen zu können.

Dafür steht heute die Astrologie. Sie hat den Weg einer beispielhaften Individualisierung hinter sich und weist heute – wenn wahrhaftig – ganz im Dienst des Menschen im Sinne des: „Erkenne Dich Selbst“ – des apollinischen Schwellenspruchs zu Delphi – auf den kosmisch verbunden Menschen. Wie sich der alte Fixsternhimmel durch Christus im Bezug verändert/umgedreht im persönlichen Horoskop heute ausnimmt, das allein ist dazu geeignet, den heute ja allgemein naturwissenschaftlich positivistisch und materiell ausgerichteten Menschen von seinem kosmischen Bezug, der ihn ganz persönlich angeht, zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Neptun verschleiert sich selbst, Wasser ist durchsichtig

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Transit erlebe ich Neptun als exakte Konjunktion über meine Radix-Sonne. Das ist für einen Fische-Geborenen ein ziemliches Privileg, schließlich braucht Neptun 165 und ein halbes Jahr um den Tierkreis. Längst nicht für alle Astrologen ist ausgemacht, dass Neptun die Fische regiert. Milan Spurek meint, er regiere das Zeichen Schütze mit – so wie seiner Ansicht nach Pluto den Widder. Aber das gebe ich nicht zu – schon allein, weil Neptun in den Fischen steht und aktuell neben Jupiter mein Zeichenherrscher ist, zuhause, bei meiner Sonne. „Allmächd“ würde man in Nürnberg sagen. Wir hatten in der Astrologieschule folglich auch das Thema Neptun. Und da kommt man doch zwangsläufig auf die Politik. Und so zeigte sich, dass zwar durchaus fast alle eine Meinung hatten, aber nicht alle das Thema in den Fokus stellen wollten. Und schon ist man mittendrin im neptunischen Nebel, dem Hütchenspiel ums Thema. Denn natürlich ist es durchaus autoritär, ein Thema ausschließen zu wollen. Soweit aber die Diskussion ging, waren alle erst mal überzeugt – bis auf die Stillen – dass Neptun nun das Theater der Gegenwartspolitik sei, man kannte die Themen: USA-Präsident, Putin, Syrien-Konflikt, Terrorismus, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge und nicht vollständig. Das sei, konnte ich aufmerksam machen, gerade der neptunische Schleier: uns glauben zu machen, ob da oder dort dieser oder jener Politiker regiert, sei eine Sache von Bedeutung. Doch um solches zu wissen, muss man die Politik erstmal durchschaut haben, und das setzt Interesse und Kenntnis voraus. Hat man das aber mal erfasst, kann man sich natürlich auch von der Politik abwenden, die Frage im Gepäck: welche Handlungen sind dann bedeutend, wenn nicht die politischen – und ist es wirklich ganz egal, von wem wir regiert werden?

Das nicht – aber was uns vorgespielt wird – Neptun negativ – ist eben nicht echt, nur Theater. Ob wir die Regentschaft derer wollen, die uns aus dem Verborgenen über unsere kollektiven Instinkte steuern: Zusammengehörigkeitsgefühl, Ehrgefühl, Sauberkeits-Instinkt so oder so, Säuglingsinstinkte – Zigaretten – zu erkennen, dass die Welt gesteuert wird, indem mit allen Mitteln die Instinkte der Massen manipuliert werden, aus dem Zentrum der Traumfabrikationsmaschiene, im Auftrag Regierungszentrale uns unbekannter Menschen. Das Motto lautet: Verstecke eine Wahrheit am besten hinter einer Wahrheit. Ist Wahrheit einmal simuliert, heisst sie Potter. Simulation von Wahrheit hat den Sinn, das Auffinden der wahren Wahrheit wirklich schwer zu machen, in dem unter Anderem behauptet wird, dass es die nicht gibt. Nur, wer sich sein Leben lang um die Erkenntnis – also das Verstehen, was warum wie ist – bemüht, erreicht die grüne Lichtung der Wahrheit.

Unabhängig davon, wo Neptun bei euch im Horoskop laufend steht (und in welchem Verhältnis zur Radix-Position und den anderen Planeten und Punkten) – zeigt der Neptun-Transit aus dem Zeichen Fische – energetisch immer noch begleitet durch den kosmischen Heiler/Verletzer Chiron – wo im Horoskop ein schleichender Transformationsprozess stattfindet. Neptun ist Idealismus pur. Wo kämen wir hin, wenn es keinen Idealismus mehr gäbe?! An diesem Punkt, wo er läuft, kommen wir nur mit Idealismus weiter.

Negativ allerdings – im öffentlichen Leben – ist Neptun Verschleierung: ihre Schwester: die Blauäugigkeit. Wir wissen ja im Grunde, wenn wir all die Filme rekapitulieren, deren Bilder sich unlösbar in unser optisches Gedächtnis eingegraben haben, dass im Kino in krasser Übertreibung oder Untertreibung gezeigt wird, was sich tatsächlich abspielt. 007 kämpft seinen Kampf gegen das Böse als unser Stellvertreter. Aber weil wir den Film sehen, sind wir von der Wahrheit hypnotisiert; – hat sich ja schon als Simulation realisiert.

Das ist im Wesen Magie, Entsprechungszauber. Neptun in Skorpion. Neptun in Fische kann die Fenster putzen: die klare Sicht durch frische Luft, am Horizont das Zeichen Gottes, ist auch Neptun.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Geist

Vom Sinn der Astrologie (Merkur stillstehend bei Uranus)

Liebe Leserinnen und Leser,

Was hat denn die Astrologie wirklich für einen Sinn? Wenn wir „normalen“ Menschen begegnen, finden wir oft die Auffassung, es sei wohl besser, keine Vorhersagen über die Zeitqualität zu haben, denn „wüsste man´s, was könnte man ändern?“ – und nicht wenige glauben skeptisch „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Eine solche Auffassung wird begünstigt durch die Tatsache, dass Astrologie sich nicht von selbst erschließt, sondern ein Studium braucht und ein Einweihungsweg ist, von dem es – auch mit Talent – mindestens drei intensive Jahre der Beschäftigung braucht, bis man einigermaßen begriffen hat – obwohl die Prinzipien einfach und offen ausliegend sind – wie diese Uhr mit zwölf Zeigern sich lesen lässt.

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Aus unserem statischen Verständnis der Dinge – unserer eingebildeten Liebe in den Stillstand, das letztlich unmögliche Festhalten der Zeit auf die ein oder andere Weise (Einstein hat die Zeit eingefroren) – müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen, in Zyklen zu denken.

Aus unserer dualistischen Vorstellung von zumindest prinzipieller Unbeteiligtheit am Weltlauf müssen wir uns ein Stück weit wieder dorthin bewegen, wo unsere Ur-Ahnen gar nicht raus konnten: ins Verwobensein von Allem mit Allem, mithin zu dem Bewusstsein, dass schon eine ganz profane Äußerung Welt-mitgestaltend ist, und wir daher in den Modus der Bedachtheit wechseln müssen, wenn wir überhaupt etwas anderes sein wollen, als ein unbeteiligter Zeitgenosse ohne eigene Richtung.

In gewissem Sinn, ist es unmöglich, sich diesem Punkt anders, als rituell zu nähern, denn jede sogenannte Objektivierung ist bereits Einfluss und Distanz zugleich – mithin also nur Schein, und Kant darüber – objektiv urteilen zu wollen, was subjektiv bleibt – seit vielen hundert Jahren im Irrtum. Aber es ist ein praktischer Irrtum, der den Geist, mit dem er argumentiert, für diejenigen, denen er sowieso lästig ist, abschafft – ihnen ein Alibi verschafft.  Ein Ding nur one way „anschauen“ geht gar nicht, obwohl genau das der „offizielle“ Modus unseren Daseins im Zeitalter der Technik ist.

Nur die wenigsten werden den astrologischen Erkenntnis-Weg gehen, und wenn sie ihn nicht gehen, bleiben sie auf Treu und Glauben auf einen Berater angewiesen, der/die seine/ihre Sache versteht, aber niemals den eigenen Einfluss auf das Geburtshoroskop des Fragenden leugnen kann. Dort, wo die Hauptplaneten und Kraftpunkte des Beraters liegen, werden sie unweigerlich Einfluss nehmen auf den Fragenden: ein Fische-Geborener wird einem Jungfrau-Geborenen immer Spiegel sein genau der Leerstellen, die der Jungfrau-Geborene gern aus seinem Leben ausklammern würde, wenn er nur könnte, umgekehrt wird ein Jungfrau Geborener einem Fische-Geborenen immer wie die Grenze vorkommen, die dieser Mensch in personam zu den eigentlich wichtigen Dingen bildet, ohne welche Grenze aber auch der Fische-Geborene gar nicht praktisch existieren könnte.

Hinzu kommen gerade zeitgenössisch die verwirrenden Aussagen über die verschiedensten Systeme der Astrologie. Dass diese „Systeme“ allesamt auf einem Prinzip beruhen, erschließt sich dem gewissenhaften Schüler aller Schulen erst am relativen Schluss seiner Betrachtungen – und es kommen ja auch die Schulen auf´s bedeutungs-schwerste gravitätisch daher, als wären nur sie der neue Schlüssel zum Himmelreich. Ganz gleich, ob Rhythmenlehre, Huber-Schule, vedische Astrologie oder die irrational verbogene Gartenkunst-Astrologie der Thuns, Astrosophie, Kosmobiologie – der Eingang ins Astrologische Arkanum wird von vielen Schulen bewacht.

Gerade im sonst so hellwachen anthroposophischen Bereich herrscht eine große Verwirrung zum Thema tropischer/siderischer Tierkreis, als wäre die Astrologie schon immer in Stein gemeißelt gewesen, und als wäre nicht: mit dem tropischen Tierkreis – den Christus mit unserer ganz normalen Zeitrechnung gestiftet und fixiert hat, eine neue Zeit angebrochen. Denn auch für die Astrologie gilt: „Denn siehe, ich mache Alles Neu“.

Das, was wir heute als unzweifelhaft „funktionierende“, beste Astrologie aller Zeiten haben, die Persönlichkeit der Einzelnen gewissermaßen hineingewachsen, wie in eine Passform, schon immer so für den Menschen angelegt, ist allerdings ein unerlässlicher Spiegel der seelischen Verhältnisse des Menschen, an dem er unmöglich vorbeikommt, weil hier der vorherrschende Zug unserer Zeit: die Abstraktion, sich ein Fenster geschaffen hat, durch welches wir aus der Seele in den Kosmos schauen können, also den Beweis haben, dass und wie wir am All beteiligt sind.

Es kann also gar nicht sein, dass Astrologie eine Kunst für wenige Auserwählte bleibt, sondern sie wird – wenn die Menschheit sich entwickeln will – zum unerlässlichen Erkenntniswerkzeug zumindest noch im 5. nachatlantischen Epochen-Abschnitt gehören müssen. Dies aus dem Grund, weil sie die Brücke zum Kosmos ist, während die bloße Anschauung – Astronomie – für unsere Seele nicht tragfähig, sondern im Unendlichen ohne Transzendenz auf sich allein gestellt sinnlos ist, Leere.

Für solche, die sich das Astrologie-Studium sparen wollen, genügt freilich die tiefe Versenkung in die Blüten der Blumen. Ihre Ähnlichkeit mit dem Rundkreis des Horoskops ist unzufällig. Eine jede Blüte ist ein ganz unmittelbares Horoskop.

Nur so können wir Mensch werden, nur dies bedeutet jenes: Γνῶθι σαυτόν – erkenne dich selbst – den kosmischen Menschen in sich zu erkennen und zu begrüßen. Manchen reicht es, sich die Wahrheit durch die Blume lehren zu lassen, andere wollen es genauer wissen und lernen, das Horoskop zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Jupiter

Zeitmaschine

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Jupiter, der hier, noch rückläufig im Zeichen Waage am hellsten leuchtet – welcher Stern ist schwächer darunter zu sehen? Wer am tropischen Tierkreis zweifelt, zweifelt am Herrn der Zeit. Des Kalenders. Gibt es wirklich eine Zeitmaschine? Technisch versiert, wie das Volk ist, hat man selbst von Seiten der Stadtverwaltung die „Time-Machine“ in Metronom umgetauft. Jupiter – Gott des Tages hier sichtbar zur Nacht jedenfalls gibt die 12 als einen Kreisumlauf in seiner Lemniskate im Raum um die Sonne und mit ihr … zur Zeit bekanntlich rückläufig in Waage, aber in prinzipiell guten Stand zu Saturn in Schütze, wenn auch ohne genauen Aspekt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Saturn/Venus Quadrat mit Chiron

Liebe Leserinnen und Leser,

normalerweise machen sich meine Leser nicht die Arbeit, auf einen Link zu klicken:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-04/united-airlines-ueberbuchung-passagier-rausgezerrt

Astrologie verstehen wir aber nur, wenn wir die Zeitgeisterscheinungen erkennen und wahrnehmen. Im verlinken Artikel wird gezeigt, wie ein Passagier, der in einer Maschine der United Airlines ein reguläres Ticket für einen Flug bezahlt hat, blutig geprügelt und aus der Maschine geschleift wird, weil man das Flugzeug „überbucht“ hatte – ein übliches Verfahren.

Schütze ist auch Zeichen der Reisen: insbesondere Flugreisen. Zu Saturn dort steht die Venus im Quadrat und erhält eine Chiron-Einfärbung. So blutet der Mann bald von einer aufgeschlagenen Lippe (BVB – Attentat – Reisebus). Natürlich ist das auch eine perverse Ausprägung der neoliberalistisch motivierten Geschäftspolitik. Eine andere sind die „Tomahawks“ wg. Giftgasangriff (Neptun/Fische/Gas/Chiron) – und auch da gilt, wie dieser Tage sehr häufig: „fair is foul and foul is fair … “ – wie Shakespeare bemerkte. Dass Trump so schnell auf die Auslandspolitik der Dienste umschwenkte und unsere Kriegskanzlerin sich nicht entblödet, zu applaudieren, zeigt, wer die Welt in wessen Interesse regiert …

Menschlich und richtig wäre gewesen, wenn alle Passagiere geschlossen die Maschine verlassen hätten: dahin müssen wir kommen – ganz ohne Gesetze.

Mit freundlichen Vollmond-Grüßen,

Markus