Vom Sinn der Astrologie (Merkur stillstehend bei Uranus)

Liebe Leserinnen und Leser,

Was hat denn die Astrologie wirklich für einen Sinn? Wenn wir „normalen“ Menschen begegnen, finden wir oft die Auffassung, es sei wohl besser, keine Vorhersagen über die Zeitqualität zu haben, denn „wüsste man´s, was könnte man ändern?“ – und nicht wenige glauben skeptisch „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Eine solche Auffassung wird begünstigt durch die Tatsache, dass Astrologie sich nicht von selbst erschließt, sondern ein Studium braucht und ein Einweihungsweg ist, von dem es – auch mit Talent – mindestens drei intensive Jahre der Beschäftigung braucht, bis man einigermaßen begriffen hat – obwohl die Prinzipien einfach und offen ausliegend sind – wie diese Uhr mit zwölf Zeigern sich lesen lässt.

Fotos Termin ©

Aus unserem statischen Verständnis der Dinge – unserer eingebildeten Liebe in den Stillstand, das letztlich unmögliche Festhalten der Zeit auf die ein oder andere Weise (Einstein hat die Zeit eingefroren) – müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen, in Zyklen zu denken.

Aus unserer dualistischen Vorstellung von zumindest prinzipieller Unbeteiligtheit am Weltlauf müssen wir uns ein Stück weit wieder dorthin bewegen, wo unsere Ur-Ahnen gar nicht raus konnten: ins Verwobensein von Allem mit Allem, mithin zu dem Bewusstsein, dass schon eine ganz profane Äußerung Welt-mitgestaltend ist, und wir daher in den Modus der Bedachtheit wechseln müssen, wenn wir überhaupt etwas anderes sein wollen, als ein unbeteiligter Zeitgenosse ohne eigene Richtung.

In gewissem Sinn, ist es unmöglich, sich diesem Punkt anders, als rituell zu nähern, denn jede sogenannte Objektivierung ist bereits Einfluss und Distanz zugleich – mithin also nur Schein, und Kant darüber – objektiv urteilen zu wollen, was subjektiv bleibt – seit vielen hundert Jahren im Irrtum. Aber es ist ein praktischer Irrtum, der den Geist, mit der er argumentiert, für diejenigen, denen er sowieso lästig ist, abschafft – ihnen ein Alibi verschafft.  Ein Ding nur „anschauen“ geht gar nicht, obwohl genau das der „offizielle“ Modus unseren Daseins im Zeitalter der Technik ist. Das hat man in der Quantenmechanik sogar bewiesen, aber auch dieser Beweis dient nicht dazu, die Türen zum Geist aufzustoßen, sondern wird bezeichnenderweise aktuell nur für die Kryptografie flott gemacht.

Nur die wenigsten werden den astrologischen Erkenntnis-Weg gehen, und wenn sie ihn nicht gehen, bleiben sie auf Treu und Glauben auf einen Berater angewiesen, der/die seine/ihre Sache versteht, aber niemals den eigenen Einfluss auf das Geburtshoroskop des Fragenden leugnen kann. Dort, wo die Hauptplaneten und Kraftpunkte des Beraters liegen, werden sie unweigerlich Einfluss nehmen auf den Fragenden: ein Fische-Geborener wird einem Jungfrau-Geborenen immer Spiegel sein genau der Leerstellen, die der Jungfrau-Geborene gern aus seinem Leben ausklammern würde, wenn er nur könnte, umgekehrt wird ein Jungfrau Geborener einem Fische-Geborenen immer, wie die Grenze vorkommen, die dieser Mensch in Personam zu den eigentlich wichtigen Dingen bildet, ohne welche Grenze aber auch der Fische-Geborene gar nicht praktisch existieren könnte.

Hinzu kommen gerade zeitgenössisch die verwirrenden Aussagen über die verschiedensten Systeme der Astrologie. Dass diese „Systeme“ allesamt auf einem Prinzip beruhen, erschließt sich dem gewissenhaften Schüler aller Schulen erst am relativen Schluss seiner Betrachtungen – und es kommen ja auch die Schulen auf´s bedeutungs-schwerste gravitätisch daher, als wären nur sie der neue Schlüssel zum Himmelreich. Ganz gleich, ob Rhythmenlehre, Huber-Schule, vedische Astrologie oder die irrational verbogene Gartenkunst-Astrologie der Thuns, Astrosophie, Kosmobiologie – der Eingang ins Astrologische Arkanum wird von vielen Schulen bewacht – und weil sie alle das Wesentliche missachten, sind sie (in Mitteleuropa, auf das es ankommt) beinahe überall in Auflösung begriffen.

Gerade im sonst so hellwachen anthroposophischen Bereich herrscht eine große Verwirrung zum Thema tropischer/siderischer Tierkreis, als wäre die Astrologie schon immer in Stein gemeißelt gewesen, und als wäre nicht: mit dem tropischen Tierkreis – den Christus mit unserer ganz normalen Zeitrechnung gestiftet und fixiert hat, eine neue Zeit angebrochen. Denn auch für die Astrologie gilt: „Denn siehe, ich mache Alles Neu“.

Das, was wir heute als unzweifelhaft „funktionierende“, beste Astrologie aller Zeiten haben, die Persönlichkeit der Einzelnen gewissermaßen hineingewachsen, wie in eine Passform, schon immer so für den Menschen angelegt, ist allerdings ein unerlässlicher Spiegel der seelischen Verhältnisse des Menschen, an dem er unmöglich vorbeikommt, weil hier der vorherrschende Zug unserer Zeit: die Abstraktion, sich ein Fenster geschaffen hat, durch welches wir aus der Seele in den Kosmos schauen können, also den Beweis haben, dass und wie wir am All beteiligt sind.

Es kann also gar nicht sein, dass Astrologie eine Kunst für wenige Auserwählte bleibt, sondern sie wird – wenn die Menschheit sich entwickeln will – zum unerlässlichen Erkenntniswerkzeug zumindest noch im 5. nachatlantischen Epochen-Abschnitt gehören müssen. Dies aus dem Grund, weil sie die Brücke zum Kosmos ist, während die bloße Anschauung – Astronomie – für unsere Seele nicht tragfähig, sondern sinnlos ist (und darüber hinaus mit Neptun im Zeitalter der Bildmanipulation immer mehr auch optisch falsch; eine ehrliche Astronomie hätte Grund, der Menschheit etwas über die Unschärferelation der Radioteleskopie zu lehren, stattdessen wird Allmacht geheuchelt und werden Daten überaus abenteuerlich und völlig unkritisch, mithin eigentlich unwissenschaftlich – interpretiert.

Für solche, die sich das Astrologie-Studium sparen wollen, genügt freilich die tiefe Versenkung in die Blüten der Blumen. Ihre Ähnlichkeit mit dem Rundkreis des Horoskops ist unzufällig. Eine jede Blüte ist ein ganz unmittelbares Horoskop.

Nur so können wir Mensch werden, nur dies bedeutet jenes: Γνῶθι σαυτόν – erkenne dich selbst – den kosmischen Menschen in sich zu erkennen und zu begrüßen. Keiner kann sich um diese Erkenntnis herum stehlen – manchen reicht es, sich die Wahrheit durch die Blume lehren zu lassen, andere wollen es genauer wissen und lernen, das Horoskop zu lesen. Wer von beidem nichts wissen will, kann gar nichts wissen auf der Welt und dient nur Herren, die sie und er nicht kennt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

13 Gedanken zu “Vom Sinn der Astrologie (Merkur stillstehend bei Uranus)

  1. Lieber Markus, deine zusammenfassenden Schlusssätze kommen ja doch über einen reduzierenden Monolog gar nicht hinaus. Der kosmische Mensch, wie du ihn nennst, erschöpft sich doch nicht über das Sinnfindungsmodell bezw. Schema einer astrologischen Landkarte, deren Interpretationsrahmen kaum über die vom alt her gebrachtem Symbol-System hinausweist. Hier ist das abstrakte Horoskop, und dort der lebende Mensch. Selbst wenn zwei exakt das selbe hätten, wären es verschieden Charaktere. Es ist der Dialog, der den Raum eines Verständnisses und evtln. Wissens im Sinne einer Intensivierung unseres Bewusstsein, öffnet, und nicht ein starres Schema, dass zwar einen Einstieg in den Dialog anregen kann und doch nur eine „Landkarte“ darstellt, und eben nicht das Land ist.

    Durch eine rationale Introspektion öffnet sich ein Weg zum kosmischen, integralen Bewusstsein, und nicht durch das Erlernen eines Schemas A, wie Astrologie, oder gar einem allein mythischem Zugang dazu. Apropos I. Kant: sapere aude.

    Lieben Gruß,
    Arkis

    1. markustermin

      Lieber Arkis,

      spielst Du mit dem integralen Bewusstsein auf Ken Wilbers Idee an? Wir treffen uns dort wieder, denn dieses Schema ist ja nur wieder astrologisch entlehnt, schon allein grafisch. Du schreibst:

      „Es ist der Dialog, der den Raum eines Verständnisses und evtln. Wissens im Sinne einer Intensivierung unseres Bewusstsein, öffnet, und nicht ein starres Schema, dass zwar einen Einstieg in den Dialog anregen kann und doch nur eine „Landkarte“ darstellt, und eben nicht das Land ist.“

      Das ist, was Kants Denken mit denen, die ihm folgen, macht. Deine Behauptung, es sei der „Dialog“, ist gerade ebenso starr, wie jenes astrologische „Schema“, das Du kritisierst. Nur ist jenes ursprünglich, begründet und überprüft.

      Du vertauschst einfach die Begriffe und erhebst den „Diolog“ zum normativen Maßstab. Ähnlich, wie Naturwissenschaftler gern aus „Der Natur“ normative Werte der Eigenreferenz ableiten, als wäre eine Göttin am Werk.

      Wenn sich einmal ein logischer Fehler eingeschlichen hat, wie bei Kant oder Einstein, kippt letztlich das ganze System. Der Logos = Christus ist hinsichtlich seiner Qualität als Logos nicht verhandelbar …

      Mit herzlichen Grüßen,

      Markus

      1. markustermin

        Lieber Arkis,

        dass Du nicht weisst, welche Begriffe Du vertauschst, liegt in der Natur der Sache und ist tragisch. Man findet diese Denkweise allzu häufig auch bei Naturwissenschaftlern, denen (wie wir mit Fassungslosigkeit konstatieren müssen) das logische Denken außerhalb einer eng begrenzten, in der Regel mathematisierten und sinnentleerten (und darum oft gänzlich falschen) Funktionalität, ganz abhanden gekommen ist. Es tut mir aufrichtig leid, weil meine Bemerkungen in dieser Klarheit vielleicht sogar beleidigend sind, aber anders kann man den Holzweg, auf dem Du Dich offenbar befindest, nicht kennzeichnen. Zur Reduktion des logischen Auffassungsvermögens gehört auch die Minimierung des sprachlichen Ausdrucks auf onomatopoetische Art „lächel“ – es ist eigenartig, wie übereinstimmend Persönlichkeitsmerkmale einer bestimmten Denkart auch wirklich Ausdrucks-bildend sind. Der Gesprächsteilnehmer signalisiert Überlegenheit und holt die ganze mögliche Diskussion in den Bereich kumpelhafter Kleinlichkeit – Würdiges kann gar nicht mehr erwähnt werden. In der Regel geht es dann darum, das nächste Bier zu bestellen. Solche Kurzformeln sind auch nur für den Abschied aus der Diskussion gedacht, die mindestens einen der Teilnehmer offensichtlich überfordert, was zuzugeben einfach nicht gesichtswahrend sein kann.

        Solltest Du genügend Geduld und Mut haben, kann ich mir die Mühe machen, es Dir ganz genau zu erklären, was Du verwechselst: schlicht eine Verschiebung der Maßstäbe: dass das gemeine Denken aktuell auf solcher Seite ist, berührt den Wahrheitsgehalt nicht. Oder wie stehst Du zu einem echten Dialog, von dem Du ja glaubst, dass er Grundlage der Wahrheitsfindung sei?

        Mit herzlichen Grüßen,

        Markus

      2. Lieber Markus. Ich spiele nicht explizit auf Ken Wilber an, dessen Ideen ich kenne. Mein Einstieg, vor vielen Jahren, war originär bei Jean Gebser. Ich kritiseire nicht per se die Astrologie, sie ist, wie sie eben ist. Und sie ist vermutlich nicht unausbaufähig.

        Die Kritik, zu der ich mich gehen ließ, bezieht sich auf den subtilen Reduktionismmus deiner Darlegung. Auch finde ich sie eben nicht frei von einer astro-ideologischen, fundamentaler Absolutierung.

        Das wars im Westelichen. Lieben Gruß und machs gut :)

        http://www.kosmologie.ch/astrologie/integrale-astrologie.htm
        http://one-mind.net/astrologie-und-die-integrale-theorie/

      3. markustermin

        Lieber Arkis,

        wie erwartet lässt Du mich hilflos zurück und scheinst – ich hatte das geahnt – gar kein Interesse zu haben, Deine These zu erklären oder zu verteidigen. Nur behaupten und ein wenig kritteln möchtest Du. Aus Deinem zweiten Link zitiere ich folgendes:

        „Die Astrologie ist mit der modernen Wissenschaft, vor allem der Astronomie unvereinbar und wird daher als Pseudowissenschaft deklariert. Sie konnte in keiner Studie, auch in den von Astrologen entworfenen, nachgewiesen werden. Zudem sind viele Aussagen in sich selbst ein Widerspruch. So verschiebt sich beispielsweise anhand der Präzession langsam der Frühlingspunkt, was dazu führt, dass die Sternzeichen sich mit diesem verschieben und heutzutage ein im Widder geborener Mensch eigentlich vom Sternzeichen Fisch wäre. Doch Präzession wird von tropischen Astrologen (die westliche Lesart ist tropisch) in diesem Zusammenhang komplett ignoriert.“.

        Das ist so falsch, da kann man gar kein Detail mehr herausfischen. Ich habe außerdem durchaus eine Methode gefunden, die weitgehend objektivierten Massgaben entspricht. Die „astro-ideologische“ oder gar „fundamentale Absolutierung“, die Du bemerkst, klingt unschön, bezeichnet aber doch – freundlicher ausgedrückt – genau mein Ansinnen. Tatsächlich haben wir mit der tropischen Astrologie ein einzigartiges, exaktes Werkzeug. Alle ergänzenden Adaptionen – der Begriff „integral“ beispielweise – kommen immer recht sophisticated daher, bleiben aber tatsächlich hinter der angelegten Komplexität des einfachen Tierkreises zurück und sind daher mehr als überflüssig und nicht geeignet nachwachsende AstrologInnen von der Kunst zu überzeugen, sondern dienen nur dazu, unsere heilige Kunst zu kryptifizieren und einem naturwissenschaftlich verschleierndem Pseudo-Jargon anzupassen, der gerade so tut, als sei das Stöckchen wahrer Selbstbestimmung (die tatsächlich nur durch Astrologie zu erreichen ist) besonders hoch gehängt und nur mit Fremdwörterlexikon zu entschlüsseln.

        Mit herzlichen Grüßen,

        Markus

      4. Danke für deine ausführliche Antwort. Mein Eindruck, egal, was ich anführe, ich fühle von deiner Seite Untestellungen mir gegenüber . Du bist der Papst und ich habe zu zuhören, da ich ja auf dem Holzweg bin. Das ist kein für mich Dialog auf Augenhöhe. Das Für und Wider, ist bekannt, darum geht es mir gar nicht. Ich fühle mich von dir allein gelassen, indem du meine Interpretation zur Projektionsfläche degradierst um dich selbst mit deinem Anliegen zu profilieren. Heut morgen hatte ich einen Traum, in welchem ich meinen purpurnen Mantel, dir aushändigte, den du voller Stolz entgegennahmst und über den deinigen darüber zogest, so, dass du nun beide trugest. Ciao lieber Markus.

      5. markustermin

        Lieber Arkis,

        bevor Du persönlich wirst, bleib doch bitte bei der Sache. Mir geht es nämlich durchaus um „Für und Wider“ und ich habe nicht den Eindruck, als wäre das für Dich konkret bereits bekannt. Die Umkehrung der Tatsachen scheint für Dich Gewohnheit zu sein: erst von der Sache reden und sie angreifen, dann ins Persönliche schwenken und behaupten, um die Sache ging´s mir gar nicht. Das wird in esoterischen Kreisen besonders ungern gesehen, weil da schon der Anschein einer Aggression jedes noch so richtige Argument ins Unrecht setzt. Wie ich merke, möchtest Du Dich lieber ganz verabschieden, bevor Du bereit bist, inhaltlich auch nur ein einziges Argument einmal wirklich genau zu betrachten und zu besprechen. Dabei solltest Du bedenken, dass schon allein Dein erster Kommentar schwer beleidigend aufgefasst wird und den Ton statt der Sache setzt. Aber Dein Traum mit dem Mantel setzt dem ganzen wirklich den Vogel auf. Diesen Mantel ziehe ich mir nicht an, lieber Arkis: vielleicht bedeutet Dein Traum auch etwas anderes: Deinen eigenen Dünkel mal aufgeben, sich auf inhaltliche Fragen einzulassen und vielleicht anerkennen, dass Du zumindest in diesen Punkten – was den Logos betrifft – etwas lernen kannst. Andere Dinge könnte ich sicherlich von Dir lernen. Da es dazu nun wohl nicht mehr kommen wird, verabschiede ich mich von Dir traurig, aber mit

        herzlichen Grüßen,

        Markus

      6. Du, ich habe alles im ersten Beitrag bereits gesagt. Ich brauche nicht so viele Worte um Pfründe zu verteidigen. Ich habe dich in keinerlei Weise beleidigt, eher du mich. Dein Lernpotential liegt darin, dir einmal selbst zu zuhören. Du interessierst dich nämlich nur für dich. Ich bin weder Naturwissenschaftler und auch kein Ideologe , wie du unterstellst. Ich bin Künstler, doch dich das interessiert doch gar nicht. Den Dünkelmantel überlasse ich dir gerne. Gleichfalls.

      7. Kurz noch um dir mitzuteilen, wie du vorurteilst, das *lächeln* kam aus dem Herzen … weiter nichts. Biertrinker was ich noch und in Stammkneipen bin ich auch nicht zu Hause. Achte einmal auf deine eigene Sprache, lieber Markus. Dem blinden Fleck deiner Argumentation entgeht offenbar, dass du mit deinem astrologischen Fundus andere Ansichten kolonialisierst. Was heißt hier eigentlich z. B. Logos, ein eher schwammiger Begriff, der je nach Kontext andere Bedeutungen konnotiert. Dann hälst du mir auch noch deine Traurigkeit unter die Nase als wäre ich dafür verantwortlich. Was ist das denn? Soll ich ein schlechtes Gewissen bekommen? So geht das nicht Markus. So wichtig ist mir das Astro-Modell, das du als ein präzises Werkzeug preisest (war was eigentlich?) nun doch nicht, mich da weiterhin durch dein Art und Weise aufreiben zu lassen. Machs gut und tschüss. P.S. Ich bereue es wirklich mich darauf eingelassen zu haben.

  2. Jonas

    „Die Astrologie ist mit der modernen Wissenschaft, vor allem der Astronomie unvereinbar und wird daher als Pseudowissenschaft deklariert. Sie konnte in keiner Studie, auch in den von Astrologen entworfenen, nachgewiesen werden. Zudem sind viele Aussagen in sich selbst ein Widerspruch. So verschiebt sich beispielsweise anhand der Präzession langsam der Frühlingspunkt, was dazu führt, dass die Sternzeichen sich mit diesem verschieben und heutzutage ein im Widder geborener Mensch eigentlich vom Sternzeichen Fisch wäre. Doch Präzession wird von tropischen Astrologen (die westliche Lesart ist tropisch) in diesem Zusammenhang komplett ignoriert.“.

    … du sagst einfach, dass es falsch ist und gehst nicht darauf ein. Ich halte das für stimmig. Im übrigen geht der Artikel weit darüber hinaus und beschränkt sich in dem von dir zitierten Absatz nur auf die Astrologie in Verbindung mit der modernen Wissenschaft.

    1. markustermin

      Hallo Jonas,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Was meinst Du genau? Die Verschiebung des Frühlungspunkts hat für die tropische, moderne Astrologie keine Bedeutung. Wir richten uns seit 2000 Jahren nach der Tag/Nachtgleichen – nach diesem Maßstab verschiebt sich der Himmel dahinter, die Tierkreiszeichen (nach denen die „Sternbilder“ ihren Namen haben) bleiben sich gleich. Ob Du etwas für stimmig hältst, oder nicht – wesentlich wird sein, ob Du das mit Erfahrungen belegen kannst. Kannst Du das? Und wenn ja, wäre es freundlich, uns das zu erklären …

      Du führst eine konkrete Aussage an, und wir prüfen, ob das stimmig ist? Welche weiterführenden Aussagen des zitierten Artikels sind es wert, diskutiert zu werden?

      Grüße,

      Markus

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