Der Prag-Krimi 1: „Die Wasserleiche“

Foto Termin ©

https://www.daserste.de/unterhaltung/film/der-prag-krimi/sendung/der-prag-krimi-wasserleiche-100.html

Liebe Leserinnen und Leser,

ist natürlich hintersinnig, die „Wasserleiche“ mit einem Fische-Geborenen zu besetzen (Dirk Borchardt) der mit einer Neptun/Mars Konjunktion im Zeichen Skorpion (siehe Horoskop unten) tot von der Karlsbrücke geworfen wird. Das ist absolut passend, da hat er die Rolle des Lebens gefunden.

Grundsätzlich fragt man sich natürlich: warum erst jetzt ein Prag-Krimi? Nutzen doch die Amerikaner das Prager Film-Eldorado schon lange, wie eine Hollywood-Außenstelle, wofür es gute Gründe gibt: perfekte Kulisse, vorhandene Infrastruktur, cineastische Tradition, etc. Aber nun immerhin: werde also heute Abend ausnahmsweise mal TV gucken. Die Trailer lassen vermuten, dass kein Prag-Klischee ausgeklammert wird. Kollers tschechische Assistentin Klára Majerova spricht – wie man schon in der Vorschau hört – keinen tschechisch/deutschen sondern einen russisch/deutschen Akzent: aber so ein Detail wird sicher nur ganz wenigen auffallen, also geschenkt: wenn Tschechinnen Deutsch sprechen, fühlt man sich eher an einen französischen Akzent erinnert (nach dem Film: also, stimmt nicht, sie macht das sehr gut!).

Dass hier das Horoskop des Regisseurs Nicolei Rohde nicht drin ist, soll keine Missachtung sein, seine Daten sind einfach nicht im Netz zu finden: wer nicht will, der hat schon. Bekannt dafür, nur Qualität erster Sahne abzuliefern, ist der Kameramann Hannes Hubach aus Berlin.

Wer die unverkennbare Ähnlichkeit von Frau Schmeide alias Majerova mit Angela Merkel bemerkt, liegt nicht falsch: beide sind Krebs-geboren mit Uranus im Zeichen: wenn dermaleinst jemand (kommt ja meist bald nach Abgang) einen Film über Merkel machen will, sollte Frau Schmeide engagieren.

Und jetzt bin ich gespannt, ob ich den Krimi aushalte …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: hier sind keine Kommentare möglich, auch keine Follower wegen der neuen Datenschutzgesetze – mail (markustermin(a)gmx.de) bekomme und beantworte ich aber natürlich. Ich gehe mal davon aus, dass die Schauspielerhoroskope bei öffentlichen Geburtsdaten o.k. sind: sollte sich jemand auf den Schlips getreten fühlen, reicht eine kurze mail, ich nehm´s gerne wieder raus!

 

Roeland Wiesnekker 25.11.1967 alias Jan Koller

Gabriela Maria Schmeide 10.07.1967 alias Klára Majerova

Dirk Borchardt 24.02.1969 alias Frank Müller

Jaroslav Rudiš, 8. Juni 1972, Drehbuchautor

Hannes Hubach, 02.05.1969, Kamera

Fundamentale Fragen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

nun tauchen sie also doch auf, die fundamentalen Fragen, die keinen Kompromiss erlauben (Mars/Pluto Opp.) – hat man im Himmel Zusammengehörigkeiten in den Tierkreisbildern gesehen? Irgendwo gewiss – doch die Einteilung der Regionen musste ja zwangsläufig unter der irdischen Maßstäblichkeit erfolgen, die die Sonne in 12 jährlich wiederkehrende Qualitäten einteilt, den Steinbock nach dem Tierzüchter, den Wassermann nach dem Bewässerungstechniker, den Fische-Geborenen nach dem reisenden Händler, dem Seemann, die Widder-Leute nach den ziehenden Nomadenstämmen mit großen Herden, die Stier-Leute nach ihrem Stier-Kult – den wir noch in den hispanischen Ländern kulturell erhalten sehen – die Zwillings-Länder nach ihrem – Schach, Falken, Pfeil, Schrift – allgemein: Präzisions-Interesse – u.s.w. …

Und genau so erklärt uns das auch Rudolf Steiner. Das bedeutet: die Tierkreisbilder am Himmel sind nach den kulturellen und natürlichen Jahreszeiten in relativer Äquartornähe eingerichtet, aber aus der Sicht der nördlichen Halbkugel. Auch das erklärt Rudolf Steiner entwaffnend genau: „Weil man das von dort aus am Besten beobachten kann.“

Gleichwohl müssen wir beachten, dass andere Völker mit anderen Astrologie-Traditionen andere Gesichtspunkte wichtiger finden: wenn man z.B. in Indien eher astral ausgeliefert sich sehen möchte, dann mag es von Bedeutung sein, die Wesenhaftigkeit des ursprünglichen Maßstabs, der Tag/Nachtgleichen, nicht in den Vordergrund zu stellen, denn ohne Maßstab, ohne O-Grad Widder, geht auch siderisch gar nichts. Deswegen ist es ehrlicher und widerspruchsfrei, den Tierkreis zu nehmen, wie er aus seiner jahreszeitlichen Definition heraus gemeint ist: als irdisch an seinen Wirkungen begründeter Maßstab kosmischen Bezugs. Wenn man diesen Schlüssel aus der Hand gibt – den irdischen Erfahrungsgrund – indem man mithilfe einer geometrischen Operation die Rechnung angleichend verschiebt, so hat man eigentlich kein Recht, die Namen der Tierkreisregionen nicht ebenfalls zu ändern. Und weil man das – sich der Veränderung verweigernd – natürlich nicht tut, entsteht all die Verwirrung der Verwirrer …

Darüber hinaus ist für Laien nichts abschreckender, als eine Diskussion unter Fachleuten über Grundsatzfragen, die sie nicht verstehen.

Ich meine, die Tatsache, dass andere Völker andere Zugehörigkeiten der Sterne zu anderen Zeichen geordnet haben, mitunter zu denselben mit anderer Bedeutung – von China bis zu den Maya – macht den tropischen Tierkreis mit seinem magischen Schlüssel der Raumzahl als einzig verbliebene, wahre Maßstäblichkeit unerlässlich – das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Fixsternspähre dahinter und auch noch die Welt dahinter (wie wiederum Rudolf Steiner betont) keine Bedeutung für uns hätte.

Aber wir müssen die Richtung bedenken. Unabhängig mehr und mehr sollen wir werden von den astralen Wirkungen, sind es in vielem bereits, haben einen Willen, den wir gebrauchen können. Diesen Willen haben wir allein durch den Christus, den Widder als Lamm, den Schöpfer des neuen, tropisch fixen Tierkreises – der eben die Sonnen-Kraft auf die Erde gebracht hat – was den Fixsternhimmel der Menschheit zunächst zu Recht entfremdet hat: man musste sich von den Einflüssen des astralen Kosmos lösen, um sein „Ich“ – sein nunmehr von Christus beleuchtetes Sonnen-Wesen erkennen zu können.

Dafür steht heute die Astrologie. Sie hat den Weg einer beispielhaften Individualisierung hinter sich und weist heute – wenn wahrhaftig – ganz im Dienst des Menschen im Sinne des: „Erkenne Dich Selbst“ – des apollinischen Schwellenspruchs zu Delphi – auf den kosmisch verbunden Menschen. Wie sich der alte Fixsternhimmel durch Christus im Bezug verändert/umgedreht im persönlichen Horoskop heute ausnimmt, das allein ist dazu geeignet, den heute ja allgemein naturwissenschaftlich positivistisch und materiell ausgerichteten Menschen von seinem kosmischen Bezug, der ihn ganz persönlich angeht, zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus