Mundan

Deutschland = Thiutsland = des Zeus´ Land

Liebe Leserinnen und Leser,

DeutschlandInnen Neues Deutschland, 03.10.1990 00:00 Berlin, außen 02.10.2014 22:02 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

man hat ja bei diesem Horoskop das Gefühl, es kann nicht beim Südknoten am AC bleiben (obwohl die Aufgabe der „Vergangenheitsbewältigung“ ungelöst ist).

Dennoch zieht Venus – die/der Gewandelte – genau durch den Sektor Waage – wie die Sonne auch. Es ist gut, wenn wir dem Nordknoten im Wassermann – dem Zeichen der Freiheit – mit dessen „Herrscher“ – dem Uranus – im Haus 6 = praktisches Leben & Gesundheit … Priorität geben.

Die Flüchtlinge kümmern als Pluto über unserem Neptun stehend, Neptun laufend im Quincunx zu Jupiter Radix Deutschland … bringen uns übers Mittelmeer in Seenot …

Nur eben, im Zeichen Fische ist auch unser Mond, und je näher Chiron ranrückt über den Mond – im Radix steht er ja passend im Krebs – desto näher rückt die Stunde der Wahrheit – im kollektiven Schuldbewußtsein der Deutschen: es endlich zu begreifen, daß wir ein langsam heilendes Tätervolk sind, das keine Patronengürtel-Ministerinnen braucht.

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Daß unsere Armeefahrzeuge zur Luft, Wasser und Erde nicht intakt sind, finde ich – anders als J.Joffe von der ZEIT – absolut korrekt. Von unseren Streitkräften geht seit 1990 das Signal aus: wir sind Mars im Zeichen Zwillinge im Haus der Freundschaft (11): wir wollen reden!

Nun aber, was ist, wenn das Volk (Mond Herr von 12) der heimliche Feind ist? – während die offenen Feinde – Uranus im Steinbock – durchs praktische Alltagsleben gebunden sind …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Sonne und Merkur in Waage

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Liebe Leserinnen und Leser,

„In Waage geschieht es“, schreibt Dane Rudhyar, „daß Löwe mit seiner Eingewilligkeit und Jungfrau mit ihrer Selbstkritik miteinander ausgesöhnt werden und beide sich bezwingen, indem sie ihr selbst der Menschheit weihen.“

„Die drei Phasen zwischen Herbst-Tagundnachtgleiche und Wintersonnenwende verlaufen parallel zu der in den Tierkreiszeichen Widder, Stier und Zwillinge symbolisierten Entwicklung, doch handelt es sich hier nicht mehr um den Aufbau der Personalität, sondern um das Wachstum der Gesellschaft. Gesellschaftsbildende Kräfte mit stets wachsendem Auftrieb steigen hoch. Individuen, die noch einzeln sind, werden von ihrer Flut weggeschwemmt.“

Venus im Skorpion geht ins Trigon zu Jupiter im Krebs, am 26. September, zeitgleich fast zum Venus/Mars Quadrat am 28. September. Das bedeutet doppelte und dreifache Kraft aus den Wasserzeichen – die traditionellerweise mit dem Gefühlskörper verbunden sind. Nur eben Mars, der Sieger, stellt sich dazu, wie ein Haltezeichen an einer Kreuzung.

Venus geht ins Trigon zu Jupiter23.09.2012 09:57 Nürnberg

Haben wir nun das Patt? Dadurch, daß alle Noch-Oppositionsparteien bis auf die Linken mehr oder minder eine Koalition gegenseitig ausgeschließen, kann die knappe Mehrheit links von schwarz sich nicht durchsetzten. Dazu kommt freilich das schweigende Gewicht der an der 5 % Hürde Gescheiterten, was dazu führt, daß ca. 10 % rechts denkende ca. 3 % links denkenden WählerInnen gegenüberstehen, die im Parlament unvertreten bleiben – (was nichts mit den Nichtwählern zu tun hat) – die aber doch den Wunsch nach Neuwahlen dämpfen dürften, die die Alternative für Deutschland vielleicht doch noch rein brächte und damit alles durcheinander.

Die einzige Partei, die sich zu Recht profilieren könnte, währen die Grünen, denn die haben ein Anliegen an das man sie erinnern muss: Ökologie und Ökonomie in Übereinstimmung zu bringen. Das wäre mit Merkel machbar und brächte auch den Hauptgewinn: hier trügen bei Erfolg nicht die Schwarzen, sondern die Grünen den Wählerrespekt davon; nicht, wie einst, bei der großen Koalition – sie eroberten sich gleichsam ihr Urthema zurück. Um so wichtiger ist es, wie nachhaltig die Grünen nun moralisch belastet sind, so daß es eines Personalwechsels bedürfte, einer Reinigung um mindestens Trittin, den Krebs-Löwen selber, der doch eigentlich Außenminister in einem rot-grünen Bündnis werden wollte.

Wir sehen also, wie sich in schwierigsten Verhandlungen das Mars/Venus Quadrat über die nächsten Wochen ziehen wird. Gut so – man/frau wird wieder mal ein bischen denken müssen.

Welche Themen haben wir eigentlich? Was wollen wir eigentlich? Mit wem?

Dann, in der Mitte der Legislaturperiode, könnten die Grünen Königinnen-Mörder spielen, indem sie sich der inzwischen geläuterten rot-roten Opposition zuwendeten, die zwei Jahre Zeit hatten, gemeinsame Positionen zu entwickeln und damit auch noch den Teil ihrer Seele verwirklichen, der ein soziales Gewissen hat: z.B.: das Hartz 4 Verbrechen sinnvoll korrigieren.

Auf eine entschiedenen Reduktion der Waffenexporte wird man sich mit den Linken einigen können, und vielleicht ein paar andere Themen mehr.

Dies freilich, wenn Kanzlerin Merkel nach dem dritten Griechenland-Packet in ihrer europapolitischen Konzeptlosigkeit unbeliebt wird – eventuell, weil sich am Horizont Kosten drohen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fussball EM 2012

Stundenastrologische EM „Gewinnt mein Favorit Deutschland gegen Griechenland?“

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Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur beherrscht den Jungfrau-Aszendenten: das ist mein Favorit. Er steht im Krebs in Haus 10 – da bin ich ja erleichtert. Es könnte natürlich ein stärkerer Merkur sein, aber so passt es schon. Griechenland ist Jupiter in Haus 9. Jupiter steht im Merkur-Zeichen Zwillinge und wird von diesem beherrscht. Jupiter hat eine zunehmende (applikative) Konjunktion zum Südknoten – in der Stundenastrologie poblematisch – steht im fallenden Haus 9 und wird außerdem ein Quadrat zu Neptun bilden. Das ist fast, wie die Auflösung der griechischen Währung. Denn die Situation in Griechenland ist ja auch für unsere Regierungsparteien paradox: Griechenland wurde ja nicht einfach nur so in den Ruin getrieben, sondern die Gelder wurden von genau den neo-liberal surfenden Schlipsträgern kassiert, die es jetzt in fetten Fonds investiert haben, die immer mehr Geld von Griechenland (und dem Rest der Welt haben wollen). Höhere Steuern (und Inflation) sind das einzige Mittel, diese Gelder zur Schuldentilgung wieder einzukassieren, und das widerstrebt den Wählern der „konservativen“ Parteien Europas, dem sparenden Mittelstand. Denn auch deren Geld aus dem Strumpf – in Deutschland laut Allianz-Angaben um die 5000 Milliarden Euro – steckt in Hedge-Fonds.

Meine Prognose: Deutschland gewinnt.

Siehe auch: Wir sind Hellas! « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

18.06.2012 13:19 Nürnberg

Weltbild

Deutschland 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

wieviel Hoffnung in Deutschland mit dem Arbeitsmarkt verbunden ist, zeigen Uranus, Neptun und Saturn = Freiheit, Gleichheit und Tradition im Steinbock im Haus der Arbeit, dem sechsten. Dort geht Pluto und leistet sich ein feines Erd-Trigon zu Jupiter, Haus 10 in D-Land – wer sagt `s denn! – (auf Kosten der Nachbarn (Uranus = die „Anderen“), wie behauptet wird) … Pluto geht auch über Saturn von Christian Wulff im Steinbock und lockert dort die allzu feste Struktur – sicher eine Generationsgeschichte und Wulff der Sündenbock – aber dennoch geeignet uns einen dritten Bundespräsidenten innerhalb kürzester Zeit zu bescheren, denn Wulff war doch – wir erinnern uns – der Saubermann der frühesten Post-Kohl Ära.

Wie ich es sehe, ist Wulff jetzt schon untragbar (und die Kanzlerin definitiv angeschlagen) – man kann Deutschland nicht gegen Bildzeitung und Spiegel regieren (Saturn immer noch im Sonnen-Zeichen Waage) – andererseits ist es natürlich imposant, wie diese vergleichsweise unwichtige Personalfrage zum Nachrichtenschwamm wird – sogar der Euro wird für eine Weile (2 Wochen?) in Info-Urlaub geschickt. Das Rekordhoch auf dem deutschen Arbeitsmarkt (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online) entspricht jedenfalls perfekt dem Jupiter-Stand im Stier.

Innen Deutschland, 03.10.1990 00:00 Berlin, außen 01.01.2012 00:00

Rücktritt Horst Köhler astrologisch « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Der Bundespräsident. « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Zeit für die von Horst Köhler vorgeschlagene Direkt-Wahl des Bundespräsidenten: – oder die Einführung einer Erbmonarchie … ?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Personen

Vom Umgang mit einer Konstellation

Schwitzhütte – Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

„Mensch denkt, Gott lenkt“ heißt es oft fatalistisch – was sollte es also nützen, ins Horoskop zu gucken, um jene Sterne, die „geneigt“ machen, zu sich zu zwingen? Mit anderen Worten: was nützt uns bewußte Astrologie?

Die Konstellation meines erstes Schwitzhüttenrituals habe ich mir nicht vorher ausgesucht, sondern sie ist mir entgegengekommen – zunächst durch die freundliche Einladung eines Jungfrau-Sonne Geborenen. So ist es meist. Doch da ich Astrologe bin, werfe ich natürlich für den Tag des Rituals einen Blick ins Horoskop. Eingestellt ist meine Aspektscheibe auf den Aspekt: Jungfrau-Mars begegnet meinem Radix-Pluto, der eine genaue Opposition zu meinem Radix-Chiron (plus Sonne) hat. Hinzu kommt, daß der Feuermeister, wie sich herausstellt, also jener betriebsame Pfleger der Flamme und der Steine (der außerhalb der Hütte bleiben wird) auch im Zeichen Jungfrau geboren ist, und damit den Jungfrau-Mars/Pluto Aspekt mit seiner Persönlichkeit unterstreicht, dem die ganze Hütte (Jungfrau = Gesundheit, glühende Steine = Pluto) sowieso folgt.

Der Feuermeister ist übrigens ein wahrhaft welttrainierter Adler-Indianer, ein sehr kräftiger Mann mit tausend Geschichten der Weltreisen im Kopf. Er erscheint  – wenn er die glühenden schweren Steine mit seiner großen Gabel in die Hütte schiebt, und dazu laut wie ein Nebelhorn „Ahoú Métakiássi ruft, wie Hephaistos – der Götterschmied selbst.

Es regnet seit Wochen zum ersten Mal, so daß die Tropfen, die von oben auf die Hütte fallen uns tonal ganz in einem Dunkelraum einhüllen, ein geheimer und intimer, zugleich gefährlicher und behaglicher Ort. Wir sitzen im Kreis – drei Frauen und vier Männer – und wenn die glühenden Steine hineingeschoben werden (es gibt vier Runden), dann ist ihr Glühen das einzige Licht in der Hütte. Sie werden mit einem Hirschgeweih in der ausgehobenen kreisrunden Senke in der Mitte der Hütte rituell nach Himmelsrichtungen positioniert. Die Kraft und die Stärke der glühenden Steine ist respekteinflößend. Unsere Ritualmeisterin nennt sie „Großväterchen“, klärt uns darüber auf, daß die Steine unsere eigenen Ahnen seien. Du bist deshalb sofort in der Steinzeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Und nach und nach gewinnt auch der Neuling Vertrauen in diese Urgewalt, die sich uns – kommunizierend gewissermaßen – im Dampf unmittelbar mitteilen wird und die Kräuter, die duftend über dem glühenden Stein unseren Erinnerungssinn ganz in Anspruch nehmen, machen diese sinnliche Erfahrung tiefer, als der Verstand reichen kann, denn unsere Erinnerung ist so stark an Düfte/Gerüche gebunden, daß dies auch ein Weg ist, auf dem sich höhere Wesen ankündigen, ohne daß eine eigentliche Geruchsursache vorhanden sein muss.

Von nun an bestimmt das Ritual den Ablauf, und der ist ein Rhythmus –  klar und tief – aber eben kein äußerer, sondern ein innerer und äußerer – der Körper schwitzt, Nacktheit wird zum Freund – aber da die Rede und das Singen von Liedern die Runde macht – reinigt sich auch der Geist und wird gleichsam nackt. Und ein Gefühl stellt sich ein, wie wenn die Erde seit langem ein mächtiger und schützender Erdenbauch wäre, dem viel mehr zu vertrauen ist, als daß er zu fürchten wäre.

Weil Jungfrau-Mars bei mir im Haus 6, dem Haus der Gesundheit läuft, darf ich dem Großen Geist mehr als dankbar sein, daß er zu so einer Gelegenheit all den angesammelten Schmodder abtransportiert hat. Und sicher ist dabei auch das Erd-Trigon hilfreich, welches Venus und Mars (und Pluto) eben heute um 16:00 Uhr bilden. Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit erfüllt nach so einem Ritual die Seele. Nicht alle Ebenen der seelischen Relevanz kann ich hier astrologisch erklären, aber vielleicht noch den Chiron-Bezug (der verletzte Heiler), der – gerade in der Konfrontation mit den glühenden Steinen – auch ein altes traumatisches Brand-Erlebnis milde durch neuen vertrauensvollen Eindruck wandelt.

Mars kommt alle zwei Jahre bei meinem Pluto vorbei – und für diesen Zyklus noch zweimal: und jedes Mal werde ich mir ein Feuer machen und mich innerlich an den Kraft-Ort der Schwitzhütte zurückziehen und den starken Heilungsdrang genießen, der davon ausgeht. Man fragt sich überhaupt, wie die Medizin jemals auf die Idee kommen konnte, zu versuchen den Körper zu heilen, ohne die Seele mitzunehmen?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Markus, außen 04.12.2011 17:00 Fischbach

Fussball EM 2012

Deutschland gegen Niederlande

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Liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland gilt bei den Buchmachern als Favorit, und das ist schlecht. Nach John Frawleys Regeln sollte dann Holland gewinnen, ihnen gehört Haus 4 und 7. Warum?

1 Zeichen gibt es: die Antiszie des Glückspunktes steht (man spiegelt den richtigen Glückspunkt nach der Tagformel an Null-Grad Steinbock) an der Spitze zu Haus 4.

Nach dem Spiel: 3:0 für Deutschland. Misserfolg für die Vorhersagemethode, ganz klar … oder sieht jemand etwas, was ich übersehen habe? Ich werde mal die Methode mit traditioneller Astrologie erweitern (welche Frawley ausdrücklich nicht nutzt für diese Vorhersagen). Stundenastrologie ist übrigens was anderes, denn da gibt es immer einen Fragenden …

Viel Spaß beim Zugucken & mögen die Besseren gewinnen!

Markus

Hamburg 20:45 15.11.2011

Länder

Viel China in Deutschland

Liebe Leserinnen und Leser,

Oben: Titelbild des „Spiegel“-Magazins diesen Montag, 27.06.2011, unten: Deutschland-Horoskop mit Transiten

– die halbe chinesische Regierung stattet nach Ungarn zum aktuellen Geschehen nun auch Berlin einen Besuch ab. Die Ungarn haben wohl vorab die Pesse-Zensur-Bedingung erfüllt … Und die Chinesen bringen Geld mit!

Schauen wir uns das Deutschland-Horoskop einmal genau an!

Der Daumen des „Spiegel“-Imperator-Redakteurs ist ganz ohne Zweifel Saturn über der Sonne: da kann die Regierung nichts richtig machen. Pluto steht genau über unserem Uranus, der das Haus 7 = Bi-la-te-ra-li-tät beherrscht. Da ist es für uns astrologisch interessant, auch das China-Horoskop anzugucken, was denn dort Pluto gerade macht? …

… und dort – siehe jetzt unteres Horoskop – steht Pluto in Haus 3 = die Überredungskunst, die Nachbarn, das Wissen, beispielsweise.

Beide Horoskope sind bezeichnend für die jeweils vorherrschende Regierungsweise.

Im Deutschland-Horoskop steht Mars, Herr  von Haus 10, eingeschlossen in den Zwillingen im Haus 11 = die Regierung wird von der Öffentlichkeit, Haus 11 regiert.

Im Horoskop Chinas hätten wir Sonne – Herrin von Haus 10 – in Haus 12 = kollektives Unbewußtes – die Regierung wird von allen, auch denjenigen, die nicht öffentlich sind, regiert.

Venus und Pluto in Haus 10 (Pluto = Herr von Haus 2) im Löwen deuten auf Chinas Reichtum. Jupiter, Zeus, der bekanntlich sowieso Griechenland regiert – und damit die ganze EU – steht für China über dem Nordknoten – und legt nahe, daß sich die chinesische KP eventuell sogar von chinesischen oder indischen Astrologen beraten läßt.

Oben im Deutschland-Horoskop sehen wir Neptun und Chiron im Geldhaus der anderen = Haus 8. Wir haben also wirklich Grund, aufzupassen, daß wir nicht über den Tisch gezogen werden.

Deutschlands-Volksseele ist ein Fische-Mond, Chinas Volksseele ein Jungfrau-Mond.

Beide Länder sind Waage-Sonnen, teilen demnach ihre Probleme beim regieren.

Durchsichtig ist die Choreografie des Menschenrechts-Zirkus der Verhaftung und Freilassung von irgendwelchen Künstlern und Dissidenten; und ärgerlich, weil eine Kunst aufgewertet wird, die es nicht verdient.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

01.10.1948 08:00 Peking innen, außen Transite 27. Juni 2011

Bemerkenswert weiterhin, daß Hellas über die Frage der Demokratie entscheiden soll. Von der Zustimmung des hellenischen Parlaments zum „Sparpaket II“ hängt es ab ob:

a) … die Investorengemeinschaft der Welt das Vertrauen in den Euro verliert, was zu einer rapiden Abwertung des Euro und mangels Alternativen zu einer totalen Aufwertung des US-Dollars oder einer neuen tauschbaren chinesischen Währung führen dürfte.

b) … im Sinne eines Domino-Effekts nacheinander Spanien, Irland, Portugal und Italien, später wohl Frankreich und Deutschland in die Insolvenz getrieben werden.

oder ob:

a) … sie reumütig Sparpaket II annehmen (obwohl irrational laut Meinung der – selbst irrationalen -wissen wir seit 2008 – Ökonomen) und letztlich die Zauberfee kommt, und das bankrotte Hellas zum Wohl aller Europäer einfach kauft.

Diese Zauberfee ist China. Klar nehmen die jetzt Geld in die Hand: Hellas, Kernland der Demokratie, ist billig zu haben!

Ich frage mich langsam, ob das nicht auf einen Kulturkampf hinauslaufen sollte … ?!

Jedoch, mein Neffe ist gerade in China … good luck cowboy!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus


Ereignis, Personen

Goethe und Newton

J.W. Goethe ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt ein 200-jähriges Jubiläum des Erscheinens von Goethes Farbenlehre und dazu gleich zwei Ausstellungen von Universitäten, die sich einem Vergleich der Farbenlehre von Goethe und Newton widmen. Bemerkenswert genug. Ich bin da drauf gekommen durch einen wunderbaren Artikel in der FAZ vom Samstag, also heute, von Professor Olaf L. Müller, Mathematiker, Philosoph, Informatiker und Volkswirtschaftler aus Göttingen, der einem die Differenz zwischen Goethe und Newton wunderbar erklärt, bzw. warum beide Lehren richtig sind und komplementär zueinander … und noch einiges mehr. Also: ausnahmsweise FAZ vom Samstag lesen (den innenpolitischen Schwachsinn kann man ja übersehen). Er schreibt:

„Goethe hat überaus sorgfältig experimentiert und wichtige Schlüsse aus seinen Versuchen gezogen. Einer dieser Versuche hat es in sich. Statt einen Lichtstrahl durchs Prisma zu werfen (in einer dunklen Umgebung) wirft Goethe einen Schatten hindurch (umgeben von Sonnenlicht). Er vertauscht die Rollen von Helligkeit und Dunkelheit in Newtons Versuch, alles andere ändert er nicht. Große Überraschung: Wieder zeigt sich ein längliches Spektrum – aber das glatte Gegenteil von Newtons Spektrum, sein Komplement (gelb, purpur, türkis).“

Der eine argumentiert aus dem Licht und erzeugt schwarz, der andere aus der Dunkelheit und erzeugt weiß: der Newtonsche Ansatz wird von Goethe regelrecht auf den Kopf gedreht!

Natürlich geht der Gegensatz tiefer! Goethe ist im Kommen, weil Newton in letzter Konsequenz am Ende ist. Und wir werden Zeiten haben, zu denen wir eine Synthese zwischen beiden (es geht da um eine grundsätzliche Auffassung von Wissenschaft und Wirklichkeit – ganzheitlich oder analytisch) erleben werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Interessante Links:

Farben – Colours Symposium 2010 – University Hamburg – Institute for History of Science and Technology

Das Newton-Spektrum und sein poetisches Gegenteil — Humboldt-Universität zu Berlin

Farbenlehre (Goethe) – AnthroWiki

Johann W. Goethe, 28.08.1749 12:01, Frankfurt am Main, Pluto gerade noch im Skorpion, wie auch bei unserer Skull-geilen Piercing-Generation! Kein Wunder, daß sich der Herr Geheimrat mit aller Macht den plutonischen Dingen, Wandel und „Dunkelheit, die sich das Licht gebar … “ widmete!

links Newton, rechts Goethe

Isaac Newton, 04.01.1943, 01:38, Woolsthorpe, England, Pluto in den Zwillingen, wie während der Vorkriegsgeneration, einem der produktivsten Zeiträume für Wissenschaftler, die gern in Formeln und Zahlen machen, aber auch Schriftsteller, die informelle Mega-Werke schufen!

Hier die Synastrie zwischen beiden. Ich hatte (Merkur ist rückläufig) mich zunächst aus irgendeinem Grund geirrt und eine Saturn-Opposition gesehen. Die ist da nicht drin, im Gegenteil: auffallend ist, wie beide Horoskope in nahezu vollkommener Harmonie zu einander stehen, bis auf: den Pluto! Und – vielleicht – Venus (unterschiedlicher Geschmack) und – wichtig – die Quadratstellung der Mondknotenachse. Harmonisch Hand in Hand arbeiten jedoch: Jupiter und Jupiter, Saturn und Saturn, Sonne und Sonne, Mars und Mars, Merkur und Merkur …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Der rote Faden

Liebe Leserinnen und Leser,

der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.

Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …

20.07.2010 11:41, NBG

Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …

Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.

Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.

Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.

Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“

γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Astrologie

Susan Sontag

16.01.1933 New York, unbekannte Zeit

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte gern an diese bemerkenswerte Denkerin erinnern, deren Spur in Worten wir heute anläßlich ihres Geburtstages folgen wollen. Susan Sontag ist die in Paris geschulte intellektuelle Stimme Amerikas in Bezug auf vor allem ein Rätsel. Die Fotokunst, die Fotografie waren dieser Frau fragwürdig:

Nun mag es heute verwunderlich erscheinen, warum man sich über soetwas Selbstverständliches, wie Fotografie Gedanken machen kann?

„Es scheint, daß ästhetische Distanz ein Bestandteil der Erfahrung ist, die man beim Betrachten von Fotos macht, wenn nicht von Anfang an, so doch im Laufe der Zeit. Die Zeit erhebt die meisten Fotografien, auch die dilletantischsten, auf die Ebene der Kunst.“

Ganz subtil sagt Sontag hier etwas vor allem über Kunst. Was ist es? Ein Rätsel, das wir später vielleicht lösen. Dann fährt sie fort:

„Die „Industrialisierung“ der Fotografie hat bewirkt, daß diese sehr rasch der rationalen – d.h. bürokratischen – Methode, die Gesellschaft zu verwalten, integriert wurde. Fotos, einst als Spielerei betrachtet, sind fester Bestandteil unserer Umwelt geworden – Prüfstein und Bestätigung jener reduzierenden Annäherung an die Wirklichkeit, die man „realistisch“ nennt.“

Hier ist die Venus-Merkur Konjunktion im Steinbock Lehrerin und auch prophetische Hüterin der Wahrheit. Saturn im Wassermann ist die konservative (Saturn) Revolutionärin (Wassermann).

Dann natürlich Mond-Jupiter, – obwohl, wenn man sich das Bild anguckt, eigentlich ein Waage-Mond Anteil im Gesicht bemerkbar wird. Oder nicht? Die Geburtszeit kenne ich leider nicht. Waage-AC wäre auch denkbar, wobei: die Haare: eher Löwe-AC. Dann wäre natürlich auch Jungfrau-Mond denkbar, bei der Ansammlung von Jungfrau-Fähigkeiten, mit denen Sie ihr Werk ordnen konnte und mit dessen Ordnung auch das Fundament der Möglichkeit errichtete, künstlerisch über Kunst nachzudenken und die Fotografie, diese an der Bruchstelle zwischen Mensch und Maschine gelegene Möglichkeit, Dinge scheinbar unendlich zu vervielfältigen. Scheinbare Dinge unendlich zu vervielfältigen, die aber unter Nutzung von maschinell erzeugtem Elektromagnetizismus gleichzeitig überall im Raum sind und nur dort, wo sie – per iPod – abgerufen oder „aufgegriffen“ und im Aufgreifen erst aus einer Vorform von Signalen neu gebildet werden.

Gut, daß wir bei ihr nachlesen können: „Um das fotografische Bild hat man eine neue Bedeutung des Begriffs „Information“ konstruiert. Das Foto ist ein schmaler Ausschnitt von Raum ebenso wie von Zeit. In einer von fotografischen Bildern beherrschten Welt erscheinen alle Grenzen („Rahmen“) willkürlich. Alles kann von allem getrennt werden. Es ist lediglich erforderlich, jedesmal einen anderen Ausschnitt zu zeigen. Die Fotografie befördert eine nominalistische Sicht der gesellschaftlichen Realität, so, als bestände diese aus kleinen, offenbar unendlich vielen Einheiten – wie ja auch die Zahl der Fotos, die von etwas gemacht werden können, unbegrenzt ist.“

Dieses unbegrenzt gilt eben mit dem iPod noch viel mehr. Aber das ist es nicht, was mich bewegt, wenn ich diese Zauberei beobachte, von überall her Bilder und Töne zu senden und zu empfangen. Was mich bewegt, ist die physikalisch-philosophische Frage: wo ist das Bild, bevor es auf dem Schirm am iPod erscheint? In welcher Raum-Zeit Kategorie ist es? Und ist es dort nur ein Bild als Gesamtinformation, oder sind dort unendlich viele „mögliche“ Bilder? Ich nehme an, daß sich hier die Fragestellungen der Quantenphysik an der Schnittstelle zum praktischen Gebrauch tatsächlich manifestieren.

Diese Frage ergibt sich aber auch ganz ohne iPod. Auf dem Erfahrungsfeld zur Erweiterung der Sinne hier in Nürnberg stand mal ein

Hier klicken: Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne

zur Camera Obscura umgebauter Bauwagen, wo sich – sitzend in dem Wagen an den Seiten – beobachten läßt, wie sich ein auf den Kopf gedrehtes „Licht-Bild“ durch ein Linsen-Loch tatsächlich auf dem Kopf stehend an der Gegenwand bildet. Es gibt also ein Natur-eigenes „Bilderzeugungsprinzip“, welches vom iPod nur simuliert wird (und in der Astrologie dem Spiegelpunkt-System zu entsprechen scheint), doch in Anbetracht der Faszination der technischen Revolution, in der wir uns befinden, wird das vergessen. Dieses „Vergessen“ wird durch Filme, wie Avatar auf die Spitze getrieben, wo die Möglichkeit einer anderen, natürlichen Bildwirklichkeit unmerklich doppelt verschlüsselt wird: einmal dadurch, daß der Film mit faszinierenden Bilder eine Gegenwelt komponiert, zum anderen aber dadurch, daß diese Gegenwelt eine Simulation ist, ein Schein, der dadurch gedeckt ist, daß das Medium, der Film, selbst Schein ist: der Schein in einem Schein. Und bei Avatar kommt hinzu, daß der ganze Film die Grenze thematisiert, die zwischen unserer Seele und unserer Wirklichkeit sich tatsächlich abspielt. Wo immer Du die Wahrheit verstecken willst: am Besten hinter der Wahrheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus