Europa

Merkel in Lichtgeschwindigkeit oder die Unschärfe des Maßstabs

Liebe Leserinnen und Leser,

da packt die Kanzlerin – ihre Rede gestern im Bundestag – auch die meisten Kritiker bei ihrem Glauben an die Wissenschaft: Lichtgeschwindigkeit und Gravitation fand sie in der DDR im Physikstudium als außerhalb des veränderlichen Systems stehende Grundpfeiler. Explizit erwähnt sie, dass es nicht die Physik war, deren Faszination sie zu dem Studium bewegt hat, sondern – wie ich jetzt mutmaße – eine Idee von Freiheit und Unabhängigkeit im Absoluten – der Glaube des Pfarrers-Vaters wird das wohl nicht …

… gewesen sein können, wie oft bei Pfarrerskindern, die den Gottesmann als Mensch kennen, wie Hans Wollschläger berichtet, der darin Erfahrung hatte. Bemerkenswerter Weise teilen auch katholische oder allgemein tief Gläubige ebenso wie Atheisten diesen Grundpfeiler der Begründung für die wissenschaftliche Realität, die auch Kirchenführer zu akzeptieren haben und sogar willfährig annehmen.

Es gibt nunmehr nur einen Glauben, den an die Wissenschaft mit ihren angeblich bewiesenen Naturkonstanten – welche – ohne ins Detail zu gehen, aber darauf kommt es ihr ja bei dem Beispiel nicht an, sondern es geht um die Darstellung ihrer Realitätsgrundsätze auf einer ihrer Ansicht nach unwiderlegbaren Basis – für die Kanzlerin Gravitation und Lichtgeschwindigkeit sind.

Und das macht sie mit ihrem Wassermann-Techniker Mond sehr geschickt – möglicherweise hat sie Spaß daran, ihre Redemanuskripte um kleine spontane Einfälle zu erweitern. Es findet eine bemerkenswerte Umkehrung statt (Sonne Konjunktion Uranus) – sie gesteht, dass es ihr nicht um die Sache ging, nicht um Physik: „Im Westen hätte ich mich wohl anders entschieden.“ Physik nicht als Leidenschaft an der Sache – da dürften Physiker beleidigt sein – sondern als geistige Position von Unabhängigkeit, Stabilität.*

Ja, hier hat sie die Leute, packt sie bei der vermeintlichen fundamentalen Wahrheit, die die Meisten, berauscht vom technischen Zauber und beeindruckt von der kryptisch heiligen Geheimschrift der Mathematik – ganz genau so glauben, wie sie selbst: dass sie daher – im vollen Glauben an ihre Wissenschaft und gegegen jede epidemologische Erfahrung ein exponentielles Anwachsen der „Zahlen“ erwartet, wenn sie nicht diesen oder jenen harten und noch härteren Lockdown beschließen würde, der ihr „vom Herzen weh tut“. All die Waffeln und Glühweinstände – ach, und die Kniebeugen der Kinder – es ist gut möglich, dass diese selbst-empfindliche Krebs-Frau immer noch die Lieder ihrer Jugend hört – was aber nichts daran ändert, dass sie sich im klassischen selection bias befindet: sie verwechselt Ursache und Folge: die Zahl der im Krankenhaus zu behandelnden Fälle hat nur insofern etwas mit ihren Lockdowns zu tun, als dass viele Mitarbeiter in der Pflege quarantänebedingt oder sonstwie überlastet ausfallen, und daher die schlecht versorgten Heimbewohner – durch Sonnenentzug und Einsamkeit ohnehin völlig derangiert – im Krankenhaus landen und dieses – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr lebend verlassen. Es ist eine Verwechslung von Kausalität und Koinzidenz – Lockdown und Krankenstand haben – das ist schon lange bewiesen, auch von der WHO – keinen korrelierenden Verlauf und Lockdowns schaden daher nur.

Das will aber die – wenn auch nicht mit dem Herzen – wissenschaftlich gebildete Kanzlerin nicht zur Kenntnis nehmen – die negative Ausprägung des Schütze AC – nimmt nichts an – besserwisserisch – und dann liegt´s auch daran, dass sie nur Nachrichten zur Kenntnis nimmt, die nach einem altbewährten System und wahrscheinlich auch inzwischen zu ihrer gesundheitlichen Schonung von Mitarbeitern auf den Tisch gelegt werden – und selbstverständlich dienen diese selektierten Nachrichten Interessen, von denen ihre MitarbeiteInnen inzwischen wissen, dass die Chefin sie fördert und für gut hält. Und natürlich daran – das macht ihr Verhalten leider doch moralisch schwerst bedenklich – dass sie einen anderen Plan im Sinne von Great Reset verfolgt und die vorgebliche Pandemie nur benutzt; denn auch wenn ihre scientistische Selbsthypnose ihr ein überzeugendes Handlungsmotiv für den Gewissensausgleich, auf den es scheinbar letztlich und besonders ankommt, bietet – so muss ihr eben auch anhand des Krankenstands und Verlaufs der Bevölkerung laut RKI schlicht klar sein – lange schon – dass kein Notstand vorliegt: so blöd ist auch sie nicht. Und ich meine an ihren künstlich heruntergezogenen Göhren-Mundwinkeln die Verstellung zu bemerken, aus Jugendtagen eingeübt.

Lange Rede – kurzer Sinn: schärfer könnte der Gegensatz zwischen Gott und Wissenschaft im Sinne der Denkweise, die Merkel repräsentiert, nicht sein. Die Religion hat gewissermaßen in sich aufgenommen ein System zu ihrer eigenen Überwindung – eine neue Religion – die jetzt – davon ist Merkel genau so überzeugt, wie eine Vielzahl ihrer Kritiker – die Führung übernehmen sollte, weil einzig verlässlich und sicher. Und so verwechselt sie die Menschen mit Maschinen, Gleichungen, Funktionen – linear oder exponentiell – verwechselt aber nicht aus Nachlässigkeit oder Dummheit, sondern weil eben kein Grund vorhanden scheint, die logisch reduktionistische Daseins-Betrachtung zu korrigieren. Was dieser „Wahrheit“ widersprechen könnte, gehört nicht zu ihrer Welt.

Und im innersten Kern führt sie, das ist bedeutend, die Lichtgeschwindigkeit und die Gravitation an. Ist Christus das Licht der Welt – oder ist es die Lichtgeschwindigkeit der Physik? – oder lassen sich beide Anschauungen verbinden?

„Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8/12)

Was wir jedoch insgeheim alle glauben, auch bezaubert durch die technischen Apparate und atomare, schwarzmagische Knalleffekte, dass eine solche Jesus-Aussage nicht korreliert mit einer wissenschaftlichen Betrachtung des Lichts im Sinne der Welle- Teilchen Dualität im Doppelspaltversuch, beispielsweise. Das gibt Merkel die Möglichkeit, an eine scientistische minima moralia zu appellieren, den gemeinsamen Glauben an „die Wissenschaft“. Dass in der Causa Corona inzwischen eine Mehrzahl von prominentesten Wissenschaftlern und die WHO anderer Meinung sind, beschädigt nicht Merkels Paradigma von Wissenschaft als moralische Instanz, das sie – selbstverständlich missbräuchlich – benutzt.

Tatsache ist jedoch, dass das Paradigma von Gravitation und Lichtgeschwindigkeit fallen muss – und zwar, weil die Theorie, nach der zugrunde liegt, dass Raum und Zeit relativ seien, gemäß der Geschwindigkeit der Ausbreitung von Information – sich schon im ersten Schritt sogleich des eigenen Maßstabs benimmt: wo alles relativ ist, alles in Bewegung, da fehlt ein Anhaltspunkt, von dem aus man messen könnte. Dieses Problem wird bei den Stellen hinterm Komma, von denen die Physik heute glaubt, Auskunft geben zu können – beispielsweise in der „Gravitationswellen“-Forschung – 10 hoch minus 21 – 10^-21 – durchaus relevant, weil der Maßstab selbst unscharf ist.

Die Bombenbauer und Techniker bedienen sich ohnehin der normalen Äquivalenzformeln, für die es keine Raum/Zeit Relativität braucht – auch die GPS-Techniker oder die NASA verzichten praktisch gern auf Einsteins Relativität, wenn es darum geht, auf der Erde oder zum Mars zu navigieren, zählen lieber nur die Signallaufzeiten: das Gerät soll ja ankommen.

Das Gefängnis von Gravitation und Lichtgeschwindigkeit, das Merkel – freilich nur als angelegentliche Repräsentantin einer schon sklerotischen Science-Bruderschaft, deren Verdienst es war, das Leder ihrer Clubsessel abzuwetzen – um uns erhalten will, ist nicht die wahre, die gute Wissenschaft, sondern nur der Spuk, vor dem sich Einstein zu Recht fürchtete, als er sich von den Mathematikern missbraucht und missinterpretiert – wie er glaubte – in einem expandierenden Universum wiederfand, wo er nie hin wollte …

„Seitdem die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr“, meinte er daher.

Die Relativität und gegenseitige Bedingtheit von Zeit & Raum existiert nicht – wir müssen Physik ganz neu denken:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Dass die Kirche hier nicht widerspricht, liegt auch an den Kirchturmuhren – die Allianz zwischen und unter Kirche und Wissenschaft reicht bis in die alchemistischen Labore der Gesellschaft Jesu und tiefer …

Astrologie, Freiheit, Gedanken, Geist

Venus in Wassermann bei Sonne/Saturn

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Liebe Leser,

wenn eigentlich die stille Zeit kommen sollte, die Zeit der Einkehr für den Menschen der Nordhalbkugel – die Geist-Licht-Nacht – dann sind geschäftiges Getriebe, Diesel-Ruß und die glimmenden Kippen in den Straßen besonders schwer zu ertragen.

Weil der Feinstaub in die Luft geht und dort Wasser bindet, sind die Nebelzeiten, wie in „Game of Thrones“ – „Winter is coming“; – dann allerdings, wenn sich der Nebel lichtet, zeigen sich dieser Tage sofort tanzende Figuren im Wolkenbild, um Tags darauf wieder in die nächste Nebelperiode zu tauchen, die es sinnvoll erscheinen läßt, über den Vitamin-D-Haushalt nachzudenken: schwere Gedanken passen natürlich zur jährlichen Sonne/Saturn-Konjunktion, die im Schütze-Zeichen stattfindet, welches deshalb diesen Wanderer am Himmel in der persönlichen Transformation aufnehmen muss. Hier kommt dem Zeichen des Sinns – Schütze – die Sinnlosigkeit in die Quere.

Sinnlosigkeit wird durch Materialismus erzeugt – der Erd-Steinbock-Geist holt den Schützen runter – aber zum Glück steht Jupiter im Zeichen Waage jetzt genau und nächstes Jahr nach Rückläufigkeit nochmal für deshalb wechselnd viele Monate im Sextil: vielleicht läßt sich doch ein Sinn finden? Das Sinn-Problem des Materialismus läßt sich auch nicht durch „Feinstofflichkeit“ lösen – denn das wäre nur ein – auf eine andere Ebene verschobener – Materialismus.

Das Problem ist nicht eben klein, denn die Materialisten haben sich in ihrem mathematisch gesicherten Kraal zugebaut, ihr Denken selbst von Logik und Vernunft gelöst. Sie sind so verrückt, dass sie ernsthaft glauben, sie könnten – irgendwann vielleicht – Zeitreisen unternehmen: im Körper. Hier wetteifern sie um Irrationalität mit den Kirchen.

Doch so einfach können wir es uns nicht machen: wir alle unternehmen ja ständig Zeitreisen und nennen das „Erinnerung“ – Autismus mit Supergedächtnis interessiert uns so sehr, wie Caspar Hauser die Alten. Eine ganze Filmindustrie ist damit beschäftigt, historisch zutreffend nachempfundene Bilder der Vergangenheit auf die bewegte Leinwand zu bringen.

Aber auch, wenn das Gedächtnis schon geistig sein mag, Teil der „höheren Welten“ bereits, so braucht es doch den Spiegel des materiellen Gehirns um das – mindestens in dieser Welt – in die Wahrnehmung zu bringen, die bereits unbegreiflich ist und deren materielle Verbindung zum Zellwerk in seiner „Funktion“ nach wie vor ein Wunder ist: weil zwar unter Umständen Enzyme, Nervenreize und ähnliches vor allem dann gefunden werden, wenn sie fehlen und so ihre „Funktion“ preisgeben, aber das nicht in der Summe unsere unvergleichlich schnelle Wahrnehmung erklärt, und schon gar nicht die Beobachtung der Wahrnehmung, zu der wir mit unserer Bewußtseinsseele, wenn das „Ich“ entwickelt ist, fähig sind.

Schließlich treten aber Geister, körperlose Wesen in einer Erscheinung wirklich und wahrhaftig auf – es gibt Menschen, die davon sehr erschreckt werden – und Menschen, die das erfahren haben – Karl IV schreibt in seiner Autobiografie von einer Begegnung. Solche Wahrnehmungen sind eine echte Brücke in die anderen Welten, und wer sie hat, dem braucht man von deren Existenz nichts erzählen, der benötigt eher Rituale, um deren Aufleuchten zu bannen oder zu lenken.

Das machen zum Beispiel die Kirchen. Die Materialisten haben auch vollkommen Recht: alles, was wir im Körper unternehmen, unternehmen wir im Körper und es ist deshalb nur via Körper erfahrbar oder beweisbar. Doch ohne Körper nehmen wir auch weiter wahr und äußern uns u.U. sogar. Wenn man Nachricht von den Verstorbenen bekommt, dann steht die rein materielle Verbindung in Frage – oder wir müssen anerkennen, dass unsere Definition dieser Dinge bislang nicht zureichend die Welt erklärt und bleiben beim Primat der Vernunft.

Im Grunde ist der springende Punkt die Frage nach der materiellen Auferstehung des Christus – hier handelt es sich als Denkrichtung um materiellen Spritualismus – wenn es aber um Äther- und Astralleib-Erscheinung geht – ist, wie wir oben gesehen haben – der Materialismus nur feinstofflicher geworden. Wieder legen wir die Finger in die Wunde. Vielleicht hat solchermaßen die Kirche mit ihrem Primat der Irrationalität das Richtige gefunden, zur materiellen Ebene etwas hinzugefügt, dem das Paradigma der anerkannten, aber etwas traurigen Saturn-Wirklicheit keine umfassende Realität ist – genauso wenig, wie der theoretischen Physik, die ja auch alle Materie in Energie auflöst, wie Aspirin in Wasser.

Aber Vorsicht (Mond & Neptun & Südknoten & Chiron im Neptun-Zeichen Fische), gerade z.B. die Sache mit der Jungfrauengeburt, die mir sehr unwahrscheinlich vorkam, hat in der Realität eine erstaunlich geringe Hürde:

http://scienceblogs.de/genau/2015/02/09/die-eierstock-zeitbombe-gibt-es-schwangere-jungfrauen/

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond

Mondkreis

img_1234 Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

aufgenommen an Vollmond in Niederbayern: der Mond „stanzt“ ein kreisrundes Loch in die untere Nebeldecke in ca. 200 m Höhe, dahinter, deutlich höher, sind weitere „Schlierspuren“ von Dunst.

Die Ränder des „gestanzten“ Rings sind durch die Regenbogenfarben, ein Halo erkennbar, das sich an den Rändern des nebelfreien Kreises bildet. Um das „Loch“ herum ist die Nebeldecke stärker noch als auf dem Foto sichtbar geschlossen.

Besonders faszinierend ist die lokale Begrenztheit, denn man sieht im Niederbayerischen Flachland am Inn an ruhigen Vollmondnächten weit.

Außer diesem einen Loch war im weitesten Umkreis kein weiteres zu sehen. Oben der schwarze Balken ist die Regenrinne der Veranda. Dieser Mondkreis ist nach den herkömmlichen Gesetzen der Physik nicht vorgesehen und nicht erklärbar. Er wird oft beobachtet.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

„Seltsame Anmutungen“

Liebe Leserinnen und Leser,

allerdings mutet Propaganda seltsam an, wie unterer Artikel in perfekter Umkehrung angibt: es wird behauptet, durch dieses Experiment sei wieder Mal eine der genialen Einsteinschen Anwandlungen bestätigt:

Einsteins Fernwirkung: Drei Photonen treiben seltsamen Spuk

Man gibt also vor, Albert Einsteins Genie spiegele sich ein weiteres Mal im labyrinthischen Zahlenkabinett der Geometrie – direkt in unsere experimentelle Realität hinein. Astrologisch passt diese Verwirrung zu aktuell laufend „verzaubert“ Neptun/Venus in den Fischen. Auch Einstein war ja bekanntlich im Zeichen Fische geboren.

SpukLaborjournal online: Buch-Journal

In Wirklichkeit war und ist das Gegenteil gemeint: Einstein versuchte das Ergebnis des Experiments mit allen Mitteln zu widerlegen, weil es nicht weniger aussagt, als daß es eine schnellere Informationsübertragung als „c“ – die Lichtgeschwindigkeit geben muss. Aber er erreichte das Gegenteil und kleidete die Einsicht darin in den Begriff „Spukhafte Fernwirkung“. Das Widerlegungs-Versuchs-Experiment ist unter dem Namen: EPR-Experiment, nach den Physikern Einstein, Podolsky, Rosen benannt:

Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon – Wikipedia

Tatsächlich, so scheint es, geschieht die Polarisation weit entfernter Photonen – Lichtquanten – simultan – nachweislich unabhängig vom Ausgangszustand – und durchbricht so unsere Vorstellung der Einheit von Zeit und Raum, ohne, daß es dafür eine weitere Dimension bräuchte, wie in den Relativitätstheorien, die sowieso nur in der Mathematik existiert. Lokalität und Realismus – wie die Physiker sagen, gehen verloren.

Und dies nicht als physikalische, sonder auch als philosophische Tatsache. Die Frage: „Was ist physikalisch Realität?“ ist wieder offen, physikalisch unbeantwortet, da die Physik Wirkungen manifestiert, die zeitlos den Raum überwinden. Offen steht damit das Tor zur Religion, bislang durch den Riegel des Mathematizismus gesichert. Denn mit der Preisgabe von Lokalität – der Realismus geht ja eigentlich schon mit der Lokalität einher – wird es sehr nötig, einen Ort im Geist zu finden, der Sicherheit – Pluto im Steinbock – garantiert – denn Wirkungen jenseits der Zeit über fernste Distanzen weisen ins wahrhaft Wunderbare und sind nicht durch die Lichtgeschwindigkeit unter den gegebenen Anziehungskräften auf der Erde gebunden.

Solche Artikel von Manfred Lindinger – Redaktion – FAZ , kommen, wie ich meine, zustande, weil die moderne Physik sich sehr kryptisch gibt und ungern wesentliche Fragen philosophischer Natur diskutiert, wobei sie nun freilich an die Grenze gestoßen ist, kann sich weiter davor nicht drücken – anders sonst würde das ganze Großkonstrukt der Physik wissenschaftstheoretisch auf den Prüfstand gestellt – und praktisch eventuell in den Bereich der Alchemie zurückgestuft werden müssen.

Von der Physik bliebe allein das alchemistische Prinzip der Äquivalenz, das wir für alle technischen Zwecke verwenden. Diese Erkenntnis aber wäre ungeheuer wertvoll – denn damit wäre das Tor aufgestoßen zur Beantwortung der Frage: „Was ist Äquivalenz?“ – jenem Ist-Gleich-Zeichen der mathematischen Zauberei (Masse/Energie Äquivalenz), welches physikalisiert und anwendings-technisch durch Spaltung gelernt hat, ungeheure Energie zu entfesseln, die in kleinsten Atomen schlummert?

Hat frau/man denn schon verstanden, welch alchemistische Wandlung sich hier vollzieht?! Wir werden – vielleicht mit dem Orgon-Konzept – aber verstehen müssen – um die Welt heilen zu können – unsere wahrhaft heilige Verpflichtung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Nachtrag Philosophie 5

Liebe Leserinnen und Leser,

wie man mir zugetragen hat, tun sich meine Leser schwer daran, den 5. Teil der Philosophie-Reihe zu verstehen. Ich glaube nun, daß es absolut unabdingbar ist – gerade für Astrologen und Esoteriker – dies nachzuvollziehen, und will den einfachen Grundgedanken nochmal klar aussprechen: nehmen Sie ein Maßband (wie Schneider es verwenden) und messen Sie 1 Meter. Nun stellen Sie sich vor, das Maßband verändert sich während der Messung: erst war´s ein Meter, dann 80 cm, etc.

Können sie mit dem Maßband wirklich messen?

Nein, das geht nicht.

Das ist die ganze Weisheit, die hinter der Einsteinschen Relativitätstheorie steckt.

Trauen Sie sich, dieser Tatsache nachzuforschen. Es liegt viel daran, die Deutungshoheit über die Realität wiederzuerlangen. Legen sie alle Autoritätshörigkeit, ihre Achtung vor Titeln ab und stellen Sie sich eine Weile vor, daß dieser unglaublich einfache Gedanke sehr kompliziert verbildeten Hirnen nicht mehr zugänglich ist.

Es ist fast ein Witz. Hier finden Sie brandaktuell ein paar Professoren, promovierte Geister der Quantenphysik in Diskussion über die Grundlagen dessen, was auch in unseren Zusammenhängen ein Rolle spielt:

Quantenmystik und Wissenschaft | naklar | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Jeder kann verstehen, daß es an dieser Stelle „um die Wurst geht“. Es gibt keine Entschuldigung dafür, wenn man sich nicht für Physik interessiert (aber gleichzeitig ein Handy benutzt).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Personen

Goethe und Newton

J.W. Goethe ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt ein 200-jähriges Jubiläum des Erscheinens von Goethes Farbenlehre und dazu gleich zwei Ausstellungen von Universitäten, die sich einem Vergleich der Farbenlehre von Goethe und Newton widmen. Bemerkenswert genug. Ich bin da drauf gekommen durch einen wunderbaren Artikel in der FAZ vom Samstag, also heute, von Professor Olaf L. Müller, Mathematiker, Philosoph, Informatiker und Volkswirtschaftler aus Göttingen, der einem die Differenz zwischen Goethe und Newton wunderbar erklärt, bzw. warum beide Lehren richtig sind und komplementär zueinander … und noch einiges mehr. Also: ausnahmsweise FAZ vom Samstag lesen (den innenpolitischen Schwachsinn kann man ja übersehen). Er schreibt:

„Goethe hat überaus sorgfältig experimentiert und wichtige Schlüsse aus seinen Versuchen gezogen. Einer dieser Versuche hat es in sich. Statt einen Lichtstrahl durchs Prisma zu werfen (in einer dunklen Umgebung) wirft Goethe einen Schatten hindurch (umgeben von Sonnenlicht). Er vertauscht die Rollen von Helligkeit und Dunkelheit in Newtons Versuch, alles andere ändert er nicht. Große Überraschung: Wieder zeigt sich ein längliches Spektrum – aber das glatte Gegenteil von Newtons Spektrum, sein Komplement (gelb, purpur, türkis).“

Der eine argumentiert aus dem Licht und erzeugt schwarz, der andere aus der Dunkelheit und erzeugt weiß: der Newtonsche Ansatz wird von Goethe regelrecht auf den Kopf gedreht!

Natürlich geht der Gegensatz tiefer! Goethe ist im Kommen, weil Newton in letzter Konsequenz am Ende ist. Und wir werden Zeiten haben, zu denen wir eine Synthese zwischen beiden (es geht da um eine grundsätzliche Auffassung von Wissenschaft und Wirklichkeit – ganzheitlich oder analytisch) erleben werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Interessante Links:

Farben – Colours Symposium 2010 – University Hamburg – Institute for History of Science and Technology

Das Newton-Spektrum und sein poetisches Gegenteil — Humboldt-Universität zu Berlin

Farbenlehre (Goethe) – AnthroWiki

Johann W. Goethe, 28.08.1749 12:01, Frankfurt am Main, Pluto gerade noch im Skorpion, wie auch bei unserer Skull-geilen Piercing-Generation! Kein Wunder, daß sich der Herr Geheimrat mit aller Macht den plutonischen Dingen, Wandel und „Dunkelheit, die sich das Licht gebar … “ widmete!

links Newton, rechts Goethe

Isaac Newton, 04.01.1943, 01:38, Woolsthorpe, England, Pluto in den Zwillingen, wie während der Vorkriegsgeneration, einem der produktivsten Zeiträume für Wissenschaftler, die gern in Formeln und Zahlen machen, aber auch Schriftsteller, die informelle Mega-Werke schufen!

Hier die Synastrie zwischen beiden. Ich hatte (Merkur ist rückläufig) mich zunächst aus irgendeinem Grund geirrt und eine Saturn-Opposition gesehen. Die ist da nicht drin, im Gegenteil: auffallend ist, wie beide Horoskope in nahezu vollkommener Harmonie zu einander stehen, bis auf: den Pluto! Und – vielleicht – Venus (unterschiedlicher Geschmack) und – wichtig – die Quadratstellung der Mondknotenachse. Harmonisch Hand in Hand arbeiten jedoch: Jupiter und Jupiter, Saturn und Saturn, Sonne und Sonne, Mars und Mars, Merkur und Merkur …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus