Astrologie

Neumond der Visionen

06.03.2019 17:03 Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

Was immer Sie vorhaben: entwickeln Sie eine persönliche Vision, aber warten Sie mit einer Entscheidung bis Ende März – „bunkern“ Sie die fördernde Erd-Energie aus Stier & Steinbock – und nehmen sich ein Projekt vor, an dem besonders sorgfältig gearbeitet werden muss: denn das entspricht dem Fische-Merkur rückläufig. Endgültige Festlegungen sind gerade nicht gut zu machen. Da in unseren Breiten Jungfrau aufsteigt, ist das Thema Visionen auch wirklich praktisch gemeint. Das Wolkenkuckkucksheim der Fische ist – vielleicht aus übergroßer Sehnsucht – in diesem Monat deshalb praktisch.

Merkur oben im 7. Haus, der gerade rückläufig geworden ist, wird die Münze im Automaten sein, die auf ihrer Rückreise durch die Fische an Mond, Sonne und Neptun vorbeikommt – und dann mal schauen, ob sie durchfällt (Merkur geht am Donnerstag, den 26. März wieder direkt), oder ob der Automat ein Ticket ausdruckt – ins Land der Sehnsucht – das für manche sogar „Europa Vision“ heißt, die Herr Macron morgen in 28 Ländern der EU veröffentlichen wird. Interessant daran ist, dass der französische Präsident wohl astrologisch beraten wird, der Zeitpunkt dürfte kein Zufall sein, weil er ideal für eine Reorganisation ist. Macron erlebt gerade u.a. Jupiter laufend über seine Radix-Venus und das Uranus-Trigon zu seiner Sonne. Leider ist das, was Macron u.a. will – die dunkle Seite von Neptun – ziemlich nahe an einer totalitären Zensur (nichts anderes sind auch z.B. Upload-Filter: wenn „Wissenschaftler“ die bedienen dürfen, kommt Astrologie bald auf den Index) – drum wäre es passend, wenn wir privat diesen Neptun-Neumond (jüngst wurde ja ein neuer Neptun-Mond mit dem hübschen Namen Hippocamp entdeckt:

https://www.zeit.de/wissen/2019-02/weltraum-neptun-planet-entdeckung-neptunmond-weltraumteleskop-hubble)

… wenn wir also seelisch privat statt zu auf machen, denn dann sind wir mit diesem Neumond, der gleichzeitig den Übergang von Uranus ins Zeichen Stier für viele Jahre bedeutet, mit einer guten Leitung in die höheren Neptun-Welten verbunden. Mars unterstützt realistisch aus dem Zeichen Stier, die Steinbock-Planeten stehen günstig, Venus in Wassermann ist tolerant und alter Fische-Herr Jupiter im Zeichen Schütze verlangt vom Fische/Schütze Quadrat-Gespann eine Breitseite nach der anderen: die Vision wird groß, aber groß kann auch ihr Untergang werden.

Bemerkenswert, wie die Öffentlichkeit in Europa und den USA die Besteuerung der Superreichen entdeckt hat, während für Uranus im Stier-Zeichen von allen Astrologen genau das oder Ähnliches vorausgesagt wurde: Grundrente und verwandte Themen gehören zum selben Befreiungsschlag, den Uranus im Stier anstrebt …

Fast schon lustig ist die Neptun-Verschleierung in Bezug auf die Zeitumstellung: die „richtige“ Zeit ist die mit der Sonne (annähernd) am Zenit – den Namen „Winterzeit“ gab es nie – das hieß früher „Normalzeit“ – und mit der „Sommerzeit“ wird den Leuten suggeriert, es gäbe dann ewig Sommer – wird also von den Bürokraten „Sommerzeit“ festgelegt, haben wir dauerhaft die falsche Zeit – aber das kommt – wie so vieles – bei den überforderten Leuten leider nicht mehr an.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Europa

Wer hat an der Uhr gedreht?

Fotos Termin ©

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-08/sommerzeit-zeitumstellung-abschaffen-eu-kommission-europa-kommentar

Liebe Leserinnen und Leser,

von jeher war es Brauch unter den Mächtigen, die Uhr so zu drehen, dass nur ihre Priester wussten, was die Stunde geschlagen hat. Das war schon im alten Ägypten so – und nicht zufällig zählen wir die Tage seit der Geburt des Herrn. Die Ping-Pong Zeitspielerei aus den 70ger Jahren ist eine Reminiszenz an das aufkommende statistische Weltbild – und nun eine gute Möglichkeit bei einem lieblichen Löwe-Merkur Venus in Waage Sextil den Menschen Zeit-Gnade zu gewähren.

Das Problem ist nur: die Sommer-Zeit ist die falsche Zeit. Warum? Weil die jeweils richtige Ortszeit diejenige ist, wo die Sonne um 12:00 Uhr Mittags am höchsten Punkt steht: das ist immer Mittag und wird auch so empfunden, während wir mit der aktuellen Sommerzeit Mittag haben, wenn eigentlich erst 11:00 Uhr ist: das ist auf den beiden unteren Horoskopen gut sichtbar, schauen Sie nur auf die Sonne im Zenit:

02.09.2018 12:00 „Sommerzeit“, unten 02.09.2018 12:00 „Winterzeit“ = richtige Zeit

Die Astrologie stört sich an der Zeitumstellung weniger. Wir haben ohnehin damit zu tun, die jeweilige Kalenderrechnung korrekt aus dem Geburtszeitpunkt herzuleiten, um ein gültiges Horoskop zu bekommen. Die Tierkreiszeichen nach der Tag- und Nachtgleiche als universellem Zeit-Maßstab sind dem Kalender zugrunde gelegt, nicht der Kalender den Tierkreiszeichen. Mit anderen Worten: uns interessiert weniger, dass heute der zweite September ist (das ändert sich willkürlich), sondern mehr, wie die Sonne jetzt auf 10° Jungfrau zuläuft: Ersteres ist wechselhafter Zivilisationsgebrauch, Zweiteres astrologisch/astronomische Grundbedingung, die sich nicht ändert, solange Sonne & Erde sich umeinander und in sich selbst drehen: weswegen die „Zeichen“ (Tierkreiszeichen) auch nicht mit den Sternen wandern, und Jungfrauen keine Löwen sind, wobei immer wieder falsche Gerüchte gestreut werden, selbst unter verwirrten Astrologen, z.B. Rafael Gil Brand, oder hier:

https://scilogs.spektrum.de/sternbildung/wassermann-der-unterschied-zwischen-sternzeichen-und-sternbild/#comment-92

Dass nun die falsche Zeit zur richtigen gemacht werden soll, passt zu Neptun in den Fischen allgemein und zu Lilith & Südknoten im Wassermann – „fair is foul, and foul is fair“ – im Wassermann, in der Technik & Gesellschaft, die mit Südknoten einen langen Bart hat, während dazu kompatibel Venus in Waage nach Ausgleich strebt im süßen Merkur-Sextil … Und natürlich Chronos/Saturn selbst im Trigon zu Uranus in Stier, sehr exakt, beide rückläufig, um an der Uhr „zurückzudrehen“ zu zukünftig wenigstens wieder eindeutigen, aber leider dauerhaft „falschen“ Uhren.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Uranus Rückläufigkeit

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Liebe Leserinnen und Leser,

Mond/Uranus Konjunktion im Zeichen Widder – die Nachricht ist aber vom 1. November, da war Mond Wassermann/Fische – was ist so bemerkenswert daran?!

Zum Einen, daß mit Uranus Rückläufigkeit auch tatsächlich der Versuch verbunden ist, mit Lösungen zum Durchbruch zu kommen, die auf vergangenen Rezepten beruhen …

Dann aber: daß die Presse in Deutschland kollektiv dem Fauxpas aufsaß, daß die Sommerzeit normal, die Winterzeit aber willkürlich wäre …

Wohlgemerkt! Der Herr, dem daran gelegenen ist, die Menschen zu verwirren, freut sich am Einen, wie am Anderen.

Doch Tatsache ist: normal ist die Winterzeit, wenn die Sonne um 12 Uhr Mittag auch tatsächlich um 12 Uhr Mittag am höchsten Punkt steht.

Hier – wie anderswo – wird versucht, die Genialität des tropischen Tierkreises zu unterminieren, denn nur dort kann man am Rad der Zeit drehen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus