Astrologie, Europa, Freiheit

Lilith und Mond in Schütze

Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

was macht er eigentlich in Prag – hat er einen Vogel? – ja klar – aber noch  mehr – lässt er sich´s …

… im Stier-Sektor einfach gut gehen? Und was soll das denn? Stier-Sektor? Das geht zurück auf die Templer, als sie ihr Geheimnis aus Jerusalem mitbrachten. Und seitdem ist die Stadt Prag – eigentlich alle in der römischen Tradition aufgebauten Städte, auch Nürnberg – astrologisch/astronomisch nach der Tag/Nachtgleichen ausgerichtet, wie der geniale Milan Spurek öffentlich gemacht hat. D.h. wir haben in der Anlage ein gewachsenes Horoskop in der Stadt. 

Das Besondere ist sicher, dass dieser Geschmack in Prag auf der Zunge liegt (o.k.: auch in Freiburg, Wien, Tübingen, Köln … ) wie Pfefferminzschokolade, weil sich die Zeichen auf der wenig beachteten magischen Ebene alle zeigen: tatsächlich dort, wo sie hingehören nach ihrer Feld-Bestimmung. Und das wiederum lässt sich für uns auch nutzen. Zum Beispiel für Stier-Sonne eingeschlossen in Haus 12: das Rudolfinum ist da der richtige Ort …

Zu Lilith & Mond in Schütze: das Reisezeichen u.a. … das Mars/Jupiter Trigon zwischen Waage u. Zwillinge steht dem nicht entgegen … Kraft und Expansion arbeiten zusammen (die Expansion (Jupiter) noch rückläufig, auf vergangene ästhetische Konzepte bezogen).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astrologie-Schule, Geschichte

Der Fische-Sektor

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich das schreibe, sitze ich in einem kleinen Cafe im Steinbock-Sektor. Jungfrau-Aszendent steigt auf, also herrscht Merkur/Uranus Konjunktion im Haus acht – aber die Bilder sind von vor zwei Tagen aus dem Fische-Sektor, wo ein großes Fest stattfand, mitten auf einer Insel, dass es tatsächlich am Bug dieser Insel, wo man die Vlatva davonfließen sieht, etwas brackig riecht, wie in jeder Flusshafenstadt. Dort spielte eine Band Punk-Ragga oder so – aber – das das Verblüffende – alle auf akustischen Instrumenten (Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug und mit einem zauberhaften Blech-Trio von drei Frauen, die den ganzen Drive wieder krönten und lockerten). Das nennt man: der Technik ein Schnippchen schlagen. Aber natürlich: sehr sehr laut, weil letztlich doch verstärkt. Man kann von Karlin aus dorthin, einer weiteren Gründung Karls IV. – der offensichtlich zu einer sehr frühen Zeit schon die Dimensionen seiner Stadt vor Augen hatte und einfach eine Kathedrale mitten ins Feld bauen ließ, noch den sound erahnen. Karlínské náměstí ist auch aktuell gerade neu bepflanzt und aufgeforstet und bietet dem Auge space. Der Blick des Bildes geht vom Fische-Sektor zum Wassermann-Sektor:

dessen markantester Ausdruck der „alte“ Fernsehturm ist. Die große rote Ecke im Bildvordergrund gehört zu einem beeindruckenden Essemble von riesigen, geradezu gigantonomanischen Gebäuden, die geradezu Fische-typisch zu den grenzenlosen Weltkonzernen gehören: „Allianz“, „Generali“ „Hollyday-Inn“, glaube ich – und viele weitere – das Viertel am Samstag menschenleer – ein Kraftplatz und ein moderner steingeöffneter Tierkreisbrunnen aus  4 entzwei gesägten, innen schwarz-geschliffenen Findlingen im Zentrum, gelegt nach den Himmelsrichtungen …

… von diesem mysteriösen modernen Kreis dem ich aber zwar ein Foto hatte, dies aber Fische-typisch gelöscht. Aber das Foto kann den Raum sowieso nicht fassen. Stattdessen zu einem anderen Tierkreis, aus alter Zeit (vor 500 Jahren immerhin) und aus dem Löwe-Sektor; bietet wichtige Orientierung:

Das ist wieder Schloss Stern im Löwe-Sektor: oben ein altes Bild, und ein aktuelles Bild, wie der Park heute aussieht, aus der Vogelperspektive. Wir sehen auf dem unteren Bild, dass der zentrale Kraftpunkt von Schloss Stern – Hvězda – die Markierung in der Landschaft (fast) eingebüßt hat. In Wirklichkeit gibt es den Punkt noch, aber die astrologische Bedeutung muss erst wieder ausgegraben werden. Wir können davon ausgehen, dass dieser Punkt nicht ohne Grund ausgewählt wurde, Ferdinand I, der Erbauer, trägt ein Amulett mit dem Widder-Zeichen um den Hals (obwohl doch im letzten Grad Fische geboren) – ihm und seinen später kaiserlichen Astrologen-Astronomen …

Womit ich letztlich sagen will: überall finden wir in Prag Tierkreise und Kraftpunkte herausgearbeitet und nach einem Plan gepflegt, der – bewusst oder unbewusst – in der Stimmung und Bebauung dem uralten Zeichen gerecht wird, nach dem die Johanniter und Templer vor rund tausend Jahren den bereits vorhandenen, keltischen Kraftplatz neu ausgelegt und durch ihre Rundkirchen , die Leylines im ganzen Land verbinden, markiert haben. Es gibt also ein echtes, in die Landschaft eingeschriebenes Geheimnis, dem wir ganz persönlich mit unserem Horoskop folgen können: auf der Suche nach dem verlorenen Schatz natürlich. Mehr dazu später …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Geist

Vom Sinn der Astrologie (Merkur stillstehend bei Uranus)

Liebe Leserinnen und Leser,

Was hat denn die Astrologie wirklich für einen Sinn? Wenn wir „normalen“ Menschen begegnen, finden wir oft die Auffassung, es sei wohl besser, keine Vorhersagen über die Zeitqualität zu haben, denn „wüsste man´s, was könnte man ändern?“ – und nicht wenige glauben skeptisch „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Eine solche Auffassung wird begünstigt durch die Tatsache, dass Astrologie sich nicht von selbst erschließt, sondern ein Studium braucht und ein Einweihungsweg ist, von dem es – auch mit Talent – mindestens drei intensive Jahre der Beschäftigung braucht, bis man einigermaßen begriffen hat – obwohl die Prinzipien einfach und offen ausliegend sind – wie diese Uhr mit zwölf Zeigern sich lesen lässt.

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Aus unserem statischen Verständnis der Dinge – unserer eingebildeten Liebe in den Stillstand, das letztlich unmögliche Festhalten der Zeit auf die ein oder andere Weise (Einstein hat die Zeit eingefroren) – müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen, in Zyklen zu denken.

Aus unserer dualistischen Vorstellung von zumindest prinzipieller Unbeteiligtheit am Weltlauf müssen wir uns ein Stück weit wieder dorthin bewegen, wo unsere Ur-Ahnen gar nicht raus konnten: ins Verwobensein von Allem mit Allem, mithin zu dem Bewusstsein, dass schon eine ganz profane Äußerung Welt-mitgestaltend ist, und wir daher in den Modus der Bedachtheit wechseln müssen, wenn wir überhaupt etwas anderes sein wollen, als ein unbeteiligter Zeitgenosse ohne eigene Richtung.

In gewissem Sinn, ist es unmöglich, sich diesem Punkt anders, als rituell zu nähern, denn jede sogenannte Objektivierung ist bereits Einfluss und Distanz zugleich – mithin also nur Schein, und Kant darüber – objektiv urteilen zu wollen, was subjektiv bleibt – seit vielen hundert Jahren im Irrtum. Aber es ist ein praktischer Irrtum, der den Geist, mit dem er argumentiert, für diejenigen, denen er sowieso lästig ist, abschafft – ihnen ein Alibi verschafft.  Ein Ding nur one way „anschauen“ geht gar nicht, obwohl genau das der „offizielle“ Modus unseren Daseins im Zeitalter der Technik ist.

Nur die wenigsten werden den astrologischen Erkenntnis-Weg gehen, und wenn sie ihn nicht gehen, bleiben sie auf Treu und Glauben auf einen Berater angewiesen, der/die seine/ihre Sache versteht, aber niemals den eigenen Einfluss auf das Geburtshoroskop des Fragenden leugnen kann. Dort, wo die Hauptplaneten und Kraftpunkte des Beraters liegen, werden sie unweigerlich Einfluss nehmen auf den Fragenden: ein Fische-Geborener wird einem Jungfrau-Geborenen immer Spiegel sein genau der Leerstellen, die der Jungfrau-Geborene gern aus seinem Leben ausklammern würde, wenn er nur könnte, umgekehrt wird ein Jungfrau Geborener einem Fische-Geborenen immer wie die Grenze vorkommen, die dieser Mensch in personam zu den eigentlich wichtigen Dingen bildet, ohne welche Grenze aber auch der Fische-Geborene gar nicht praktisch existieren könnte.

Hinzu kommen gerade zeitgenössisch die verwirrenden Aussagen über die verschiedensten Systeme der Astrologie. Dass diese „Systeme“ allesamt auf einem Prinzip beruhen, erschließt sich dem gewissenhaften Schüler aller Schulen erst am relativen Schluss seiner Betrachtungen – und es kommen ja auch die Schulen auf´s bedeutungs-schwerste gravitätisch daher, als wären nur sie der neue Schlüssel zum Himmelreich. Ganz gleich, ob Rhythmenlehre, Huber-Schule, vedische Astrologie oder die irrational verbogene Gartenkunst-Astrologie der Thuns, Astrosophie, Kosmobiologie – der Eingang ins Astrologische Arkanum wird von vielen Schulen bewacht.

Gerade im sonst so hellwachen anthroposophischen Bereich herrscht eine große Verwirrung zum Thema tropischer/siderischer Tierkreis, als wäre die Astrologie schon immer in Stein gemeißelt gewesen, und als wäre nicht: mit dem tropischen Tierkreis – den Christus mit unserer ganz normalen Zeitrechnung gestiftet und fixiert hat, eine neue Zeit angebrochen. Denn auch für die Astrologie gilt: „Denn siehe, ich mache Alles Neu“.

Das, was wir heute als unzweifelhaft „funktionierende“, beste Astrologie aller Zeiten haben, die Persönlichkeit der Einzelnen gewissermaßen hineingewachsen, wie in eine Passform, schon immer so für den Menschen angelegt, ist allerdings ein unerlässlicher Spiegel der seelischen Verhältnisse des Menschen, an dem er unmöglich vorbeikommt, weil hier der vorherrschende Zug unserer Zeit: die Abstraktion, sich ein Fenster geschaffen hat, durch welches wir aus der Seele in den Kosmos schauen können, also den Beweis haben, dass und wie wir am All beteiligt sind.

Es kann also gar nicht sein, dass Astrologie eine Kunst für wenige Auserwählte bleibt, sondern sie wird – wenn die Menschheit sich entwickeln will – zum unerlässlichen Erkenntniswerkzeug zumindest noch im 5. nachatlantischen Epochen-Abschnitt gehören müssen. Dies aus dem Grund, weil sie die Brücke zum Kosmos ist, während die bloße Anschauung – Astronomie – für unsere Seele nicht tragfähig, sondern im Unendlichen ohne Transzendenz auf sich allein gestellt sinnlos ist, Leere.

Für solche, die sich das Astrologie-Studium sparen wollen, genügt freilich die tiefe Versenkung in die Blüten der Blumen. Ihre Ähnlichkeit mit dem Rundkreis des Horoskops ist unzufällig. Eine jede Blüte ist ein ganz unmittelbares Horoskop.

Nur so können wir Mensch werden, nur dies bedeutet jenes: Γνῶθι σαυτόν – erkenne dich selbst – den kosmischen Menschen in sich zu erkennen und zu begrüßen. Manchen reicht es, sich die Wahrheit durch die Blume lehren zu lassen, andere wollen es genauer wissen und lernen, das Horoskop zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Jupiter

Zeitmaschine

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Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Jupiter, der hier, noch rückläufig im Zeichen Waage am hellsten leuchtet – welcher Stern ist schwächer darunter zu sehen? Wer am tropischen Tierkreis zweifelt, zweifelt am Herrn der Zeit. Des Kalenders. Gibt es wirklich eine Zeitmaschine? Technisch versiert, wie das Volk ist, hat man selbst von Seiten der Stadtverwaltung die „Time-Machine“ in Metronom umgetauft. Jupiter – Gott des Tages hier sichtbar zur Nacht jedenfalls gibt die 12 als einen Kreisumlauf in seiner Lemniskate im Raum um die Sonne und mit ihr … zur Zeit bekanntlich rückläufig in Waage, aber in prinzipiell guten Stand zu Saturn in Schütze, wenn auch ohne genauen Aspekt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geist

Kampf um den Gral

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, tatsächlich, immer noch und immer wieder – passend zum (länger gültigen aber heute exakten) Chiron/Saturn Quadrat zwischen Fische und Schütze – den beiden religiösen Zeichen. Nur müssen wir natürlich wissen, was der Gral eigentlich ist und wo wir uns mit dem inneren König Artus der wahren und gerechten Sache anschließen können? Nie hat man sich soviel Mühe gegeben, uns Verstand und Sinne zu benebeln …

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Daher umgekehrt logisch: es geht tatsächlich um was, wir sind näher dran, als wir glauben. Drum haltet durch, Brüder & Schwestern – gerade, wenn es aussichtslos erscheint: so gilt dennoch und unbedingt – der Christus (in uns) führt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Prag

Riding the bull: Neumond im Stier 2017

Alfons Mucha

Liebe Leserinnen und Leser,

noch ist er klein. Aber wer auch immer vorhat, dieses Jahr den Stier zu reiten, sollte jetzt  schon die ein oder andere Erd-Realität in der Hand haben. Da der Neumond seinen ersten Aspekt mit Neptun im Zeichen Fische hat, sind auch Visionen drin. Es heisst: Europa oder die EU – „Sanftes Monster Brüssel“ (Enzensberger) „Is not your friend“ (Zappa) – Europa reitet bekanntlich den Stier – doch die gegenwärtige Realität ist umgekehrt: der Bullenmarkt reitet Europa. Materielle Verschwendungsfülle bei geistiger Armut: eine gefährliche Mischung. Alfons Mucha – eigentlich ein böhmisch/mährischer Löwe (24. Juli 1860) hatte seinen Pluto im Zeichen Stier nahe bei der aktuellen Neumondposition und den Neptun Ende Fische: und so neptunisch erscheinen auch seine wunderbaren Bilder. Den Nazis hat das nicht gepasst – Mucha, dieser Held der Bewusstseinsseele, starb als alter Mann kurz nach dem Gestapo-Verhör 1939 – schenkt uns doch und immer noch seine Kunst – es gibt nichts Besseres.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Prag

Neptun Fische Quincunx Jupiter rückläufig Waage

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Liebe Leserinnen und Leser,

meine gegenwärtige Lektüre in Prag: worum es geht – nicht nur hier, sondern in ganz Europa. Freiheit im Geist, Gleichheit vor dem Gesetz, Brüderlichkeit im (Abend)Mahl … stattdessen verwandeln sich unsere Demokratien schleichend in Oligarchien (Mrs. Trump und die schwedische Königin (oder so) bei Merkel, Madame Legarde auch dabei) – alles wie gehabt – und „StampfStampf“ – go with the flow – Massenhypnose ohne Lücke … Nur die Frühlingsvögel, wenn sie – auch hier in Prag – von den Bäumen pfeifen, denen kann man Freiheit und Glück nicht verbieten. „Seht doch die Vögel … !“ Das Quincunx Thema zwischen den beiden Planeten: Neptun (Spiritualität) und Jupiter (Religion) … Quincunx beißt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus