Fotos

Just i n time …

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Liebe Leser, dear readers,

sun aquarius and moon gemini air trining – Sonne in Wassermann und Mond in Zwillinge machen ein Lufttrigon: es kommt Bewegung auf. Mars und Uranus auf dem letzten Widder-Grad sind immer noch im Quadrat zur Mondknotenachse – Krebs/Steinbock – Selbstbeherrschung heißt jetzt das Zauberwort – die „Sterne“ nützen uns nur dann, wenn wir uns ihrer Wirkung bedienen, wie jene asiatischen Meister, die der Kraft ausweichen und sie verwenden, die vom Gegner kommt – und das geht nur mit Bewußtsein. In diesem Fall: keep cool. „Der/die Weise lenkt seine Sterne … ,“ vermessen, wer hat´s gesagt? Aber das Bewußtsein, dass es kosmische Energien sind, die unsere Gefühle aufwühlen, dass wir selbst kaum ihrer Herr oder Herrin werden, erhält man nur durch die Beobachtung des Horoskops – eventuell noch als intensive/r WetterguckerIn … die sind vielleicht noch näher dran, aber verzögert … warum? Weil das Horoskop den objektiv gespiegelten Anlass der Verfassung aufzeigt und erklärt. Es gibt – dem forschen AstrologInnen nach – eine Synchronizität zwischen oben und unten, zwischen Sternenschrift und Weltgeschehen, sei es durch Natur oder Kultur.

Die Entdeckung dieses Zusammenhangs und seine Deutung, konstante Beobachtung und deren Auslegung führt zur Beobachtung des eigenen astralen Bewußtseins, seine Verbindung mit dem eingebrachten Karma in diese Existenz: denn genau das steht im Horoskop. Es steht nicht drin, was das Individuum mit diesen mitgebrachten Kräften wirklich erreicht, aber es steht drin, welche Talente zur Verfügung stehen, und wo Überwindungen zu leisten sind und wann das am Besten angegangen wird – das „Wie“ stellt sich idealerweise als eigene Inspiration ein: hier hat der/die AstrologIn rechtzeitig Abstand zu nehmen: auch gut gemeinte Vorschläge haben die Eigenschaft, die eigene Phantasie des/r KlientIn zu lenken – und genau das zu vermeiden, sondern auf Freiheit und Selbstbestimmung bauen und ein gutes astrologisches Werkzeug für einen gangbaren Weg der Verbesserung im Horoskop finden, das macht eine gelungene astrologische Beratung aus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond

Mond als Tagdieb

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Liebe Leserinnen und Leser,

wirklich so rot? Ja, wirklich, diese Aufnahme 06:14 im vollen Kernschatten. Aber dann, eine kleine Weile später, wenn das Glimmen eines reflektierenden Streifens die rote Tunke wieder zum Licht hin öffnet, graut auch auf der anderen Seite östlich, wo Venus und Jupiter gerade im Aufstieg begriffen sind, der frische Morgen mit der Wassermann-Sonne. Wo der Mond sich wieder ganz langsam in seinen Lichtschleier kleidet, da nimmt auch der Tag sein Licht langsam an, als wäre Mond mit beteiligt an der Aufgabe des Illuminierens, als ginge von ihm, der dem Tagesanbruch parallel wieder vollständig werdenden, mild strahlenden, angeknabberten, untergehenden Oblate mit die Kraft aus, gerade durchs Untergehen den Tag ans Licht zu holen. Zeit-synchron, aber nicht Ursachen-synchron, obwohl sonst der Mond ja Dinge kann, die doch sehr wunderlich sind:

https://markustermin.com/2016/11/14/mondkreis/

Und dazu behaupten fern beim Stern Hvězda ein paar Amseln, dass sie schon das Recht hätten, den Tag einzusingen, so früh im Jahr …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Kommende Mondfinsternis Juli 2018

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27.07.2018 22.15 Praha

Liebe Leserinnen und Leser,

fast mehr noch, als die Sonnenfinsternis mit ihrem gewaltigen schwarz/weiß-Schatten, erschreckt uns die totale Mondfinsternis. Der zuvor noch volle Mond wird zu einer blassen roten Scheibe, bleibt aber konturiert. Die Sterne und Planeten hinter und um ihn erscheinen viel heller. Schnell, wie das menschliche Bewusstsein ist, vermittelt sich ein Gefühl von kosmischen Distanzen: weil der nahe Mond die Kimme ist, mit der das Korn anvisiert wird, ein fernerer Planet oder Stern, die andere Rundung der Milchstrasse, das Raum-Bild des Alls, das der Mensch ganz ohne technische Hilfsmittel sehen kann und eigentlich nur ohne sie. Vor allem aber empfindet man bei der Mondfinsternis den ganzen Wahn der schwebenden Existenz, schwebend im Raum ohne besonderen Halt. Sofort kommt der Gedanke auf: sind auch wir – auf so einem Körper – und auch der hat – wie der Mond – im Grunde keinen echten Halt, – was besonders deutlich erfahrbar wird, wenn La Luna, vorübergehend und erstaunlicherweise 100% deckend – durch den Erdschatten vom Sonnenlicht getrennt wird, während sie/er es sonst – gerade zu Vollmond – genießt. Es wird uns für kurz der Halt genommen, die warme, spiegelnde Decke unserer Lichtau, der hegenden Weltsphäre.

Diese Mondfinsternis geht einher mit dem Südknoten, dem Mars rückläufig dazu, der sich rückläufig wieder ins Quadrat zu Uranus schiebt, welches am 2. August, wenn Sonne & Mond im Feuertrigon stehen, exakt sein wird zwischen den fixen Zeichen Stier & Wassermann.

Wir rechnen daher mit aggressivem Potential – Sprengkraft zwischen Besitz (Revier!) und gesellschaftlicher Freiheit, Wohlgefühl und Freundschaft, Viehhaltung und Technik. Das erste Quadrat war am 16. Mai – und entfaltete öffentlich den deutschen Grenz-Dissens, um ein Beispiel zu nennen. Private Begebenheiten besonders bei frühen Stieren & Wassermännern.

Am Glückspunkt steht Venus für unsere Breitengrade – sie behauptet, mit ein wenig Sinn für das richtige Ding oder sogar Wort an der richtigen Stelle, wäre es nicht so schlimm, dass dann Merkur rückläufig sei – geht doch Jupiter im Skorpion wenigstens wieder direkt, und räumt, wo noch nicht geschehen, die ganze rückwärts verdrängte sexuelle Wahrheit weiter ins Zeitgeschen gemäß dem von Michele Foucault beobachteten Bekenntniszwang  („Wahrheit & Liebe“) … obwohl Philosophie und Wissen offiziell und allgemein gar nicht en fogue  sind …

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astrologie-Schule, Geschichte

Der Fische-Sektor

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich das schreibe, sitze ich in einem kleinen Cafe im Steinbock-Sektor. Jungfrau-Aszendent steigt auf, also herrscht Merkur/Uranus Konjunktion im Haus acht – aber die Bilder sind von vor zwei Tagen aus dem Fische-Sektor, wo ein großes Fest stattfand, mitten auf einer Insel, dass es tatsächlich am Bug dieser Insel, wo man die Vlatva davonfließen sieht, etwas brackig riecht, wie in jeder Flusshafenstadt. Dort spielte eine Band Punk-Ragga oder so – aber – das das Verblüffende – alle auf akustischen Instrumenten (Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug und mit einem zauberhaften Blech-Trio von drei Frauen, die den ganzen Drive wieder krönten und lockerten). Das nennt man: der Technik ein Schnippchen schlagen. Aber natürlich: sehr sehr laut, weil letztlich doch verstärkt. Man kann von Karlin aus dorthin, einer weiteren Gründung Karls IV. – der offensichtlich zu einer sehr frühen Zeit schon die Dimensionen seiner Stadt vor Augen hatte und einfach eine Kathedrale mitten ins Feld bauen ließ, noch den sound erahnen. Karlínské náměstí ist auch aktuell gerade neu bepflanzt und aufgeforstet und bietet dem Auge space. Der Blick des Bildes geht vom Fische-Sektor zum Wassermann-Sektor:

dessen markantester Ausdruck der „alte“ Fernsehturm ist. Die große rote Ecke im Bildvordergrund gehört zu einem beeindruckenden Essemble von riesigen, geradezu gigantonomanischen Gebäuden, die geradezu Fische-typisch zu den grenzenlosen Weltkonzernen gehören: „Allianz“, „Generali“ „Hollyday-Inn“, glaube ich – und viele weitere – das Viertel am Samstag menschenleer – ein Kraftplatz und ein moderner steingeöffneter Tierkreisbrunnen aus  4 entzwei gesägten, innen schwarz-geschliffenen Findlingen im Zentrum, gelegt nach den Himmelsrichtungen …

… von diesem mysteriösen modernen Kreis dem ich aber zwar ein Foto hatte, dies aber Fische-typisch gelöscht. Aber das Foto kann den Raum sowieso nicht fassen. Stattdessen zu einem anderen Tierkreis, aus alter Zeit (vor 500 Jahren immerhin) und aus dem Löwe-Sektor; bietet wichtige Orientierung:

Das ist wieder Schloss Stern im Löwe-Sektor: oben ein altes Bild, und ein aktuelles Bild, wie der Park heute aussieht, aus der Vogelperspektive. Wir sehen auf dem unteren Bild, dass der zentrale Kraftpunkt von Schloss Stern – Hvězda – die Markierung in der Landschaft (fast) eingebüßt hat. In Wirklichkeit gibt es den Punkt noch, aber die astrologische Bedeutung muss erst wieder ausgegraben werden. Wir können davon ausgehen, dass dieser Punkt nicht ohne Grund ausgewählt wurde, Ferdinand I, der Erbauer, trägt ein Amulett mit dem Widder-Zeichen um den Hals (obwohl doch im letzten Grad Fische geboren) – ihm und seinen später kaiserlichen Astrologen-Astronomen …

Womit ich letztlich sagen will: überall finden wir in Prag Tierkreise und Kraftpunkte herausgearbeitet und nach einem Plan gepflegt, der – bewusst oder unbewusst – in der Stimmung und Bebauung dem uralten Zeichen gerecht wird, nach dem die Johanniter und Templer vor rund tausend Jahren den bereits vorhandenen, keltischen Kraftplatz neu ausgelegt und durch ihre Rundkirchen , die Leylines im ganzen Land verbinden, markiert haben. Es gibt also ein echtes, in die Landschaft eingeschriebenes Geheimnis, dem wir ganz persönlich mit unserem Horoskop folgen können: auf der Suche nach dem verlorenen Schatz natürlich. Mehr dazu später …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus