Mundan

Der Vogel Rok

1.1.2018 00:01

Liebe Leserinnen und Leser,

denn „Rok“ heisst in den slawischen Sprachen „Jahr“ – es ist der riesige Jahresvogel gemeint.

Aus dem Winterwendhoroskop (siehe hier direkt oben) mit dem Krebs-Aszendenten und dem Wassermann-Mond, wo es also gleich zu Beginn des Jahres zu dieser unglaublichen Begegnung zwischen Sonne und Saturn kam, im Zeichen Steinbock, können wir schließen, dass das Private (Krebs) öffentlich wird (Steinbock). Der Wassermann-Mond ist aus dem 8. Haus ausgebrochen und nun auch luftig in Haus 9 unterwegs – das Volk lernt dazu. Denn an Sylvester ist die Sonne schon ein Stück weiter; wie zum Verbund steht sie mit Lilith und Venus da, eingerahmt durch Saturn und Pluto.

Es geht um Grundsätzliches, denn das mächtige Stellium im Steinbock steht gut zu Mars/Jupiter im Skorpion und Neptun Chiron, Glückspunkt in Fische, weitgehend 6. Haus und mit Mond Quadrat im Luftzeichen Zwillinge die Verletzung durch Schabernack im Aspektbild.

Aber auch die Neuwahlen: Mond im Zwillinge-Zeichen als Herr von Haus 10 im Haus 9 – das Volk (Mond) wird Lehrer (Haus 10 – ist´s laut Deutschland-Horoskop sowieso) und wählt zwei mal (Zwillinge). Dann: totaler Sturz der aktuellen Macht – Das Steinbock-Thema

Fische und Neptun kommt in der Sylvesternacht auch deshalb zum Tragen, weil durch den Nebel der Pulververbrennung die Luft je nach Windbewegung so wird, wie in Peking bei Smog. Ein Martyrium für die verbliebenen Vögel, das viele nicht überleben. Hier trifft die Industriegesellschaft auf eine technische Ekstase, erlebt kollektiv Zeit-Entrückung: das Alte ist verabschiedet, das Neue noch nicht da: ein Raum der Möglichkeit tut sich auf, ein Zeitfenster, in das Fortuna einen Blick werfen darf, im gegossenen, saturnischen Blei – falls wir sie bitten, nicht achtlos ans uns vorüberzueilen und falls sie uns vor lauter Pulverdampf und Knallerei überhaupt findet!

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Aber aus der Krebs/Steinbock-Achse ist das 4. und 10 Haus geworden. Upside-down, aus oben wird unten: ein Jahr des Ausgleichs, der Diplomatie und des Neuanfangs. Regierung und Herrschaft klammert sich nichtsdestotrotz an den Felsen der Macht.

Venus ist eben die Herrin des Waage-Aszendenten: der stillstehende Uranus im Zeichen Widder in Haus 7 ist in der Defensive. Wie ein starker Zügel ist Widder-Herrscher Mars im ebenfalls eigenen Zeichen Skorpion zuständig für die Widder-Verwirklichung – Mit Mars bleibt er im Haus 2, Pluto können wir als zweiten, neuen Herrscher wiederum ins Stellium Haus 4 verfolgen: dennoch gilt es, in praktische Magie (Skorpion) zu investieren (Haus 2).

In allen Jahresvorausschauen, die ich bis jetzt gesehen oder gelesen habe, wird Neptun gewaltig unterschätzt. Er bewegt sich auf die Mitte des Fische-Zeichens zu und ist einer der drei Planeten, die sich zu Jahresbeginn im eigenen Zeichen befinden (Neptun/Saturn/Mars) – nur war es auch in den zurückliegenden Jahren nicht einfach, den neptunischen Einfluss zu erkennen und zu isolieren: dass man das Theater auf der Weltpühne (sic!) für real hält und daher glaubt, es spiele irgend eine Rolle, ob man sich für die Grünen, die Blauen, die Roten, die Schwarzen oder die Gelben entscheidet, kann man auch als Karikatur begreifen: unbemerkt bleibt, wie der Sinn selbst aus den Informations-Pools ausläuft, weil er traurig ist und sich im Rahmen der universellen Lüge keine Wohnung nehmen kann: „Klimawandel“, „Bit-Coin“, „Graviationswellen“, „Informationsgesellschaft“, „Elektromobilität“, „Mars-Besiedelung“, fast ist es gleichgültig, welchem Begriff man den Puls fühlen will – auf dem Lügendetektor verfliegt er zu praktisch Nichts, einem großen, und leider auch beängstigend ungeistigem Tohuwabohu, wo uns Glauben gemacht wird, dass wir schon halbe Maschinen sind – glücklich unterwegs durch die Galaxis – wo die Enterprise hinter einem außerirdischen Raumschiff geparkt auf uns wartet, welches aussieht, wie eine lange Zigarre auf Gottes rotem Sofa.

Wir bemerken, dass der Mond auf Vollmond zueilt, ein Vollmond im Pergäum, der Erdnähe; man hat sich angewöhnt von „Supermond“ zu sprechen: für Sensitive berührt Buddha hier lautlos den ganz großen Gong. Am 2. Januar, bei Vollmond im Krebs. Der beste Platz ist da die Schwitzhütte.

Merkur im Zeichen Schütze ist ganz still geworden, erlebt den richtigen „Zeitpunkt“:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan

Saturn Zuhause

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Position, die Saturn jetzt erreicht, hatte er zuletzt am 12.11.1988 inne. Eine Zeitspanne, die nun rhythmisch ihren Abschluss, ihre Bewertung und logischerweise einen Neuanfang findet. Wer das Alter dafür hat, kann sich fragen: was habe ich damals gemacht – wo war ich – am Anfang welcher Entwicklung? Dabei ist es erheblich, wo, an welcher Stelle für Sie das Zeichen Steinbock steht? Mein eigenes Horoskop gleicht einem mundan-astrologischen Eich-Horoskop: Widder ist das 1. Haus, Steinbock das 10. Für mich ist es daher natürlich und doppelt gültig, dass Saturn im eigenen Zeichen mich auf das Thema „Verantwortung“ weist – einmal, weil er im eigenen Zeichen Steinbock dieses Thema betont, und dann, weil´s bei mir das Haus 10 ist, dem die Berufung, Verantwortung, Regentschaft zugeordnet wird.

Es ist logisch nachvollziehbar, dass die Steinböcke in der Öffentlichkeit – Lindner, Söder – mehr Verantwortung bekommen, während die Krebse (das Oppositionszeichen) Merkel, Seehofer – durch dasselbe Thema von aussen gebeutelt werden. Die Vergangenheit seit 1988 überblickend, stellt sich zunächst die Frage, ob man denn seiner Verantwortung gerecht wurde, seinen Job einigermaßen gut hinbekommen hat?

Dass ich selbst in Folge des Eintritts von Saturn ins Zeichen Steinbock quasi zum „Familienpatriarchen“ gleich mehrerer „moderner“ Familiengebilde werden sollte, konnte ich mir 1988 noch nicht mal erträumen. Alles, was ich besaß, passte in einen einzigen Koffer. Die Vorzeichen der Zeit waren damals andere: kaum stand Saturn im Steinbock, zog er dort mit der Energie einer Uranus-Konjunktion ein, und im Steinbock selbst wartete nicht, wie heute, Pluto, sondern Neptun; – es wird die dauerhaft un-anerkannte Heldentat von Nancy Reagans (6. Juli 1921, 13:18, Manhatten) Astrologin Joan Quigley (10. April 1927 4:17, Kansas City) bleiben, durch ihre Beratungen die Mauer, the Berlin-Wall zwischen den Blöcken (Steinbock, Saturn/Neptun/Uranus) aufgelöst und aufgebrochen zu haben – nur so als Argumentationshilfe, wenn mal wieder ein Klugscheißer ironisch nachfragen sollte, was Astrologie denn für die Welt leiste.

Aber eben das macht uns Astrologen Sorgen: dass dort Pluto wartet und sich 2020 Saturn/Pluto und der Südknoten zu so einer Art schwarzer Gewitterwolke verdichten, der man in diesem Herrschaftsbereich einiges zutrauen muss. Unter anderem deshalb können Sie bei allen AstrologInnen die Ankündigung wichtiger Zeiten durch die Stimmen zittern hören – und so stellt sich für uns wieder die Frage:

https://markustermin.com/2010/01/26/zukunft-vorhersagen-oder-beeinflussen/

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Gedanken, Mundan

What´s up?

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Liebe Leserinnen und Leser,

alles läuft wieder auf Vollmond zu, Sonntag zum ersten Advent. Bis dahin bewegen uns eine Menge Aspekte. Angefangen von der Merkur/Saturn Konjunktion auf 27º Schütze. Jetzt gilt alles besonders genau. Reinhold Ebertin spricht von „Gründlichkeit, Fleiß“, aber auch von „glücklicher Trennung“ – dazu trägt dann die Mars/Uranus Opposition zwischen Waage und Widder, die sich exakt morgen früh um 11:00 ereignet, sicherlich bei (vielen Dank Thorsten für die Memo Vulkanismus!) – die Sollbruchstelle aller Koalitionen.

Ein bislang wenig beachteter Aspekt gibt den einzelnen Aspekten gleichsam ein Zelt: das Jupiter zu  Neptun Trigon zwischen Fische und Skorpion, bewegliches Wasser zu fixem Wasser („zuviel Gefühl“), alter Herr der Fische zu Neuem (fast noch stillstehend), beide gleichen Rechts. Hier spricht Ebertin von „Hoffnungsfreude, von Glück träumen, Glück vortäuschen – Alles auf eine Karte setzen, spekulieren.“ – aber auch „Eigenartigen Zielen nachgehen, übersinnliche Erlebnisse. Abenteuerliche Unternehmungen, kriminelle Vergehen.“ – Ebertin ist natürlich unerbittlich mit seinem Steinbock-Mond und Aszendent plus … Sonntag Morgen kurz nach 3 Uhr früh ist dieses Großereignis exakt.

Und als wäre das nicht genug, ist am Sonntag 16:48 Vollmond zwischen Schütze-Sonne und Mond in den Zwillingen. „Was hier unharmonisch wirkt, das ist die ungewöhnliche Geschicklichkeit, die die Mondnatur gewährt, in rücksichtsloser Weise für das Recht oder vielmehr für das einzutreten, woran man glaubt. Die Stellung wird zu einer besonderen Unduldsamkeit führen, die unter der Maske geistiger Toleranz einhergeht,“ schreibt Oskar Adler (der selbst einen Zwillinge-Neumond hatte).  Merkur betrachtet die Saturn-Dauerkonjunktion am selben Tag endlich rückläufig. Hier geht jetzt gar nichts mal schnell so, wenn überhaupt. Auch fundamentale Irrtümer halten sich beharrlich.

Vom heutigen Quincunx (150º) Mars in Waage/Chiron in Fische habe ich noch nicht gesprochen …

Das Jupiter/Neptun Trigon wird also gut durch Saturn/Merkur ergänzt. Wenn es gelingt, beides zusammen zu denken, verbindet sich hier Utopie/Träumerei mit gründlich durchdachten Plänen. Doch durch den Vollmond (plus Mondnähe Perigäum am 4.12!) und die Mars/Uranus Opposition ist mit (auch im wahrsten Wortsinn) eruptiven Ereignissen durchaus zu rechnen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Europa

Wenn einmal der Wurm drin ist …

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Liebe Leserinnen und Leser,

kann denn der Wurm in Richtung Souveränität marschieren? Auch mit Glyphosat vergiftet? Erst 4 Wochen Jamaica verhandeln, dann 4 Wochen GroKo, dann happy Wahl der Kanzlerin nach Weihnachten? Grund für uns, das Deutschland-Horoskop nochmal unter die Lupe zu nehmen:

Dieses obere Bild sind die Planeten des Deutschlandhoroskops innen und die des Wahltags 24.09.2017 außen – während wir unten nochmal das Deutschland-Horoskop innen aber mit aussen den Transiten für den 29. Dez. 2017 sehen – was lässt sich (unter vielem anderen!) daraus lesen?

Ich habe die Aspektscheibe so eingestellt, dass der Transit Plutos zum Saturn (verändert Strukturen nachhaltig, praktisches Leben – Haus 6) des Deutschlandhoroskops abzulesen ist, wie das unterstützt wird von den Wasserzeichen Fische & Skorpion und sich also bündelt in den Brennpunkt des Krebs-Zeichens in Opposition, im Deutschland Horoskop Haus 12 – wo (bestenfalls) kaiserlich Merkels Sonne/Jupiter Konjunktion im Krebs wirkt. Gar nicht verwunderlich also, der Energie-Strahl, in dem die Kanzlerin steht. Diese ist aber – wie wir erkannt haben – die Venus im Zeichen Jungfrau, denn so hat sie, auf dem oberen Wahlhoroskop, in der Jungfrau auch ihre Radix-Venus liegen. Einen ganz genau trigonalen Aspekt hat die laufende Venus im Zeichen Jungfrau zu einem Radix-Planeten des Deutschlandhoroskops während des Wahltags: Uranus! – und am 29. Dezember geht sie mit dem Uranus endlich in Konjunktion, schließt den Kreis: erst jetzt inspiriert sie, die vormale Jungfrau-Venus im Steinbock Deutschlands mauernsprengende Kraft.

Soweit hat sich dieses Trigon des Wahltags entwickelt – wir sehen es im unteren Horoskop: die rosa Venus in Konjunktion mit Lilith (mittlere) – Und noch drei weitere Kräfte im Steinbock: Saturn, Sonne, Pluto – trotzdem wäre Venus laufend/Uranus Deutschlandhoroskop die Befreiung der Bindung an den Staat (immer wieder ein Anlauf dazu durch spontane, autoritäre Entscheidungen mit simpler Begründung), insbesondere erweitert matriarchal gedacht, aber mit Lilith leider auch falsch, unfair sein könnte – bin gespannt, ob sich Venus tatsächlich so verfolgen lässt – wie also diese Uranus-Radix Auslösung durch die laufende Venus, die im Wahlhoroskop übereinstimmend mit Kanzlerinnen-Venus den Symbolstatus weiterlaufend übernommen hat …

Basisthese nochmals: da Kanzlerinnen Venus in Jungfrau mit Venus Wahl-Horoskop 24. Sept. in Jungfrau sich klar als Kanzlerin gezeigt hat mit Begegnung Mars, Merkur, Jupiter (Cem), Saturn (Lindner) zuletzt und dann, den Uranus des Deutschlandhoroskops betreffend sich mit Lilith trifft über dem besagten Uranus für Deutschland 6. Haus –  vermute ich, auch weil sie immer mehr Richtung Miss Marple regiert, dass eine Dynamik entsteht, die dann Ende des Jahres „alternativlos“ ist, wenn Venus weiterlaufend auf den trigonal eröffneten Aspekt zu Uranus trifft und einen neuen Zyklus der Venus/Uranus „Freiheit und Harmonie“ – nur in Bezug auf den Staat Deutschland – eröffnet.

O.k. – ich sehe ein, das ist zu vertrackt formuliert. Nochmal: Venus in Jungfrau war am 24.10.17 die Kanzlerin; Venus weiterer Verlauf ist daher in dieser Sache Beachtung zu schenken.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Καιρός im Morgenrot

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Liebe Leserinnen und Leser,

endlich tut sich was im Land. Die FDP hat schon jetzt, außerhalb der Regierung, Politik gemacht. Was wird man weiter zulassen? Und vor allem, wie löst sich die Souveränitäts-Frage? Was bisher geschah:

Das Volk wählte am 24. September diesen Jahres ein neues Parlament. Da die SPD ihrer eigenen Leitung Meinung nach zu viele Stimmen für zu gute Politik verloren hat, denkt sie jetzt auch mal an sich, und nicht ans Land. Denn auch mal an sich denken ist bekanntlich auch wichtig, wenn´s dem Land gut gehen soll, schließlich ist man/frau als Partei auch Teil des Landes. Oder wie? Daraufhin kamen die Jamaika-Gespräche in Gang – frenetisch gewollt von unserer Presse, die jetzt fast so enttäuscht ist, wie nach der Wahl von Donald Trump. Ein paar Tage später erst hört die bürgerliche Presse auf, auf Lindner rumzupöbeln vom Übelsten: „Hätte sich wie ein kleiner Junge verhalten … “ (ZOn) – Boahhh … ?! Nun erst wird ihm – wahrscheinlich hat di Lorenzo von der ZEIT seine jungen Bluthunde zurückgepfiffen – Gelegenheit gegeben, sich rational zu positionieren: „Man hätte sich zum nützlichen Idioten gemacht“ – Und nun? Was bisher geschah:

Das Volk, der Souverän, hat gewählt. Die Parteien, Beauftragte der Wähler, finden aber keine Mehrheit, weil sich der „Junior-Partner“ SPD schmollend zurückzieht. Damit hat er die Souveränität an sich gerissen, der Schulz, vom Souverän, dem Volk. Stolz konnte man sich als Antifaschist vor die rechtsradikale andere Oppositionspartei stellen, deren Namen man nur in den Mund nimmt, wie wenn man Pistazienschalen ausspucken würde, salzig und klebrig. „Ihr habt uns abgewählt, Leute, wir haben verstanden.“ Umsetzung des Wählerwillens. What went wrong? Die Kanzlerin hätte ebenfalls den Wählerwillen respektieren müssen, zurücktreten als Parteivorsitzende und dann Kanzlerin to go.  Seehofer soll endlich den Stuhl räumen für unseren Franken. Damit den Weg freimachen für eine weitere große, aber verjüngte Koalition. Freude hätte geherrscht, wie nach dem Rücktritt des Papstes. Und nun ist Kairos verpasst, der hübsche junge Mann hat kein Vertrauen zum Matriarchat, sieht er doch in seinen unmittelbaren Vorgängern Opfer der alles verschlingenden großen weißen Göttin.

Francesco Salviati, Rom 1552/54

Spätestens jetzt war Καιρός vorüber – und ein cooler player namens Lindner hält durch sein „Nein“ die Souveränität des Wählerwillens weiter in der Hand. Kairos wäre gewesen, den jungen Mann als Engel zu erkennen, und ihm entsprechend einen Logenplatz in der Geschichte anzubieten. Gar noch mit Pluto im Sonnenzeichen und in Opposition zu Merkels Sonne: „Dis uan `im a´ true Killa, mon, me a tell ya´- ¡ Jo ! … “ würde man tatsächlich auf Patois im karibischen Jamaica gesagt haben, wo die deutschen Ereignisse mit Interesse verfolgt wurden – das hat sie nicht gemacht und daher die Lage völlig falsch eingeschätzt. Wie geht es weiter?

Folglich gibt es für Merkel nur noch eine Möglichkeit, souverän zu handeln: alle Optionen sonst sind von Lindner bestimmt: Neuwahl, Groko, selbst Schwarz & Grün, = alles. Es gibt also für Merkel gar keine Möglichkeit, von Lindner den Ball zurück zu bekommen, als allein das, womit sie ihn marginalisieren könnte: als souveräne Chefin einer schwarz/schwarzen Minderheitsregierung. Plötzlich sind wirklich alle Piraten. Und Lindner wäre ein gezähmter Lindwurm, das Matriarchat feiert Karneval, der Prinz wird durch Freundlichkeit geschluckt.

Das allein könnte – von der SPD mitgewählt – Merkel noch machen. Aber mal ehrlich – schafft sie das mit Saturn am AC? Ihre Erfahrung in Ehren, aber dafür braucht es eine gesellschaftliche Vision, die Bewusstwerdung der Gesellschaft. Es kommt die Zeit ohne „Mutti“. Daher doch kurz die GroKo – und dann Neuwahlen mit Vertrauensfrage: ein würdevoller Abtritt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S. Auch in Böhmen findet eine zentrale Partei, die „populistische“ ANO („Ja“ – akce nespokojených občanů „Aktion unzufriedener Bürger“), obwohl sehr stark (30%), keine Mehrheit und keinen Koalitionspartner. Und man hält sich an die Ehre, zumindest nicht mit den Rechtsradikalen zusammen zu gehen. Gleichzeitig ist die Staatsanwaltschaft dabei, die Immunität des Wahlsiegers – ehemaliger Geheimdienstler und jetziger Oligarch – aufzuheben. Auch dort ist der Präsident – ein bekennender Alkoholiker – plötzlich Entscheider. Wenn Tschechien und Deutschland eine Minderheitsregierung hätten, würde das Interesse füreinander wachsen?

 

 

Poetry

Vollmond Stier – Skorpion Sonne

Liebe Leserinnen und Leser,

Samstag gibt hier die nachglühende Herbstsonne dem Mond Alles – und so liegt er friedlich im Himmel, als wäre er eine Herde … Persönlichkeiten, die beide Zeichen z.B. über die Aszendentenachse vereinen, haben diese magische Ausstrahlung – warmherzig und verführerisch … „Näheres entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel … :-) … “ –

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Sonne In Waage

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Liebe Leserinnen und Leser,

noch hat die Menschheit nicht ganz verstanden, das Ganze als Eines zu betrachten, obwohl die Erziehung der Menschheit dort hin geht.

Dazu gehört auch, zu wissen, wenn die Luft hier den starken Duft des würzig warmen Herbstes annimmt, sie anderorts in frühlingshafter Frische Wohlgerüche über den düngenden Teppich der braunen Pflanzenreste des letzten Jahres in Form von Blüten ausbreitet.

Mysterium der Erde, uns ein relatives Gleichgewicht der Wetterkräfte für´s Überleben auf dem ganzen Erdball anzubieten, sowie – obwohl sie doch durch den Raum rast – die deshalb zu Recht für heilig empfundene Stille schenkt, wie Jochen Kirchhoff als einer der wenigen überhaupt bemerkt.

Die eine Hälfte der Menschheit fürchtet sich davor, in die Kräfte der Natur einzugreifen, die andere hält nichts anderes für wichtiger, als solche Eingriffe – Geoingeneering –  Anthrotech – auch evolutionär für folgerichtig gehalten, vorzunehmen, metaphysisch gedeckt durch den Spruch: „Machet euch die Erde Untertan“.

Die eine Auffassung, die „technische“, hat die Nachricht gestreut, die Erde sei ein verdorrender Planet, der sich in nicht allzu langer Zeit von seiner Schlacke trennen werde, um mit dem Übrigen ätherisch zu werden, was in zyklischer Verwandlung vom Diesseits ins Jenseits über sehr lange Zeiträume hin ohnehin der Fall sei.

Wer das ernst nimmt, kann schon auf die Idee kommen, Raumschiffe zu bauen. Es könnte sich aber auch anders verhalten – gemäß einer wachsenden Erde müsste die Transformation der gesamten Menschheit und des Planeten zunächst auf unabsehbare Weise durch weitere Zunahme an Erdsubstanz bestimmt sein, also geradezu das Gegenteil der Schlacke/ätherischer Teil-Theorie – jedoch – weil alles Sterbliche Zyklus ist – kann natürlich auch eine wachsende Erde nicht ewig wachsen, und dann, freilich, käme – die Kontiniutät der Wiedergeburten vorausgesetzt – auch für die Erde als Ganzes ein jenseitiger Transformationszustand in Frage. Es stimmt also doch, wenn auch vielleicht weniger aktuell, als wir glauben.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus