Vorausschau für das Jahr 2019 – Was gut machen? Und wie?

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01.01.2019 00:01

Liebe Leserinnen und Leser,

dass die Sonne im Zeichen Steinbock läuft am 1. Januar, das wird uns für dieses Jahresvorausschau-Horoskop keine Bedeutung haben, weil sie das jedes Jahr um diese Zeit macht. Was sie nicht jedes Jahr macht, ist eine so direkte, gespannte Verbindung zu Saturn. Das ist der große Kaiser, der Diogenes nicht aus der Sonne geht und daher einen kühlenden Schatten wirft.

Mars im Übergang zwischen Fische und Widder, und zwar so eng, dass in einigen Weltgegenden das Neujahr beginnt, wo er schon Widder 0-Grad hat. Also Mars zwischen großer Schwäche und Verletzung und maximaler Stärke als Herrscher des Widders. Da werden Venus und Mond im Zeichen Skorpion – also im Prinzip dazu noch trigonal – um Verbindung und tiefe Inspiration bemüht sein, diesen nervösen Mars zu stabilisieren.

Das Jupiter/Neptun-Thema bleibt das ganze Jahr (bis November) erhalten und läßt die Schützen und Fische zu Wort kommen. Und Jupiter trägt die Merkur-Inspiration zum Glück (Denken geht) in das ganze Jahr.

Die Gewitterwolke des Jahres – die große Steinbock-Anballung aus Südknoten, Pluto und Saturn wird insbesondere für die Inhaber kardinaler Positionen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock Sonne/Mond/AC, etc.) im Horoskop spürbar – Strategien dagegen wären alles, was nicht auf Stolz & Dünkel gebaut ist, sondern im praktischen, häuslichen Bereich unmittelbare Geborgenheit und Verbesserung verspricht. Nicht um die Weltherrschaft (Steinbock) geht es, sondern um die Weltseele (Krebs). Krebs ist auch mitnichten – wie Anthroposophen glauben – der „Materialismus“ und die dazugehörige Degenerationskrankheit heißt nur so, weil ein Dr. Cancer sie beschrieben hat. Eigentlich ist Krebs – wie so oft – im Gegenteil der Urquell des Wasser-Lebens, unserer Urheimat als Erdenbewohner – Steinbock hingegen das Gebirge, dass sich aus Milliarden von Schalentieren abgesondert hat. Erst Leben (Krebs), dann Stein (Steinbock). Aber schon von so einer ganz einfachen Wahrheit, die durch die unmittelbaren Beobachtungen gestützt wird, sind gewohnheitsmäßige Spaßkulturalisten völlig überfordert.

Kann man aus dieser Jahres-Grundposition eine persönliche Richtung gewinnen? Wenn der Nordknoten, der Drachenkopf umgekehrt im Steinbock stünde, dann wäre es an der Zeit, sich übergeordnet um Amt, Struktur, Verantwortung zu bemühen. Krebs hingegen – und das haben wir 2019 – ist die Familie, ist mondweich, jung. Das ist die Richtung (es sei denn, Sie persönlich haben einen Steinbock-Nordknoten!).

Ein wechselhaftes (Mars), magisches (Venus & Mond) Jahr liegt vor uns (hat nichts zu tun mit dem in schöner Regelmäßigkeit angekündigtem Planetenjahr*, diese Zuordnung ist fake, sondern nur mit dem Neujahrshoroskop oben).

Beides, Weisheit und Wissen (Jupiter/Merkur) begleiten dabei (weil sie es an Neujahr tun) im Schützen – aber aus dem Steinbock-Zeichen kommen dunkle Wolken bis November (dann naht „Entsatz“ mit Venus & Jupiter). Schwieriger Krebs-Neumond Anfang Juli zur Steinbock-Wolke in Opposition. Steinbock Macht kann altes Karma nicht loslassen und überschreitet Haltbarkeitsgrenze und mindestens den guten Geschmack. Steinbock ohne eingeübtem Loslassreflex neigt zu Hysterie und Stalking – Krebs Julian Assange spürt aktuell immer drängender die undisziplinierte Seite des Bocks im „Off“. Hoffentlich überlebt er.

Denn: die Neptun-Show ist nun öffentlich bekannt, hat aber, weitgehend unbemerkt von ihren Protagonisten – die Linie zwischen Anstand und Dekadenz torkelnd mehrmals überschritten – zum Schluss noch einen Relotius darauf – ja, diese Skorpion-Geborenen, wenn sie Lilith im Stier haben, Venus in Skorpion, Merkur im Schützen aber Chiron im Zeichen Zwillinge …

Wo soviel Neptun täuscht (Neptun täuscht auch über die Täuschung) – da gibt´s auch irgendwo wirklich für einige Wenige, wahrscheinlich ganz still und zurückgezogen lebende ZeitgenossInnen die 2019 Erleuchtung. Gehen Sie so vor: nehmen Sie alles, was Sie für gesicherte Wahrheit halten und legen Sie es tabufrei auf den Tisch. Gehen Sie davon aus, dass absolut nichts stimmt: dann liegen Sie ungefähr Neptun-richtig.

Gleichzeitig hat sich das ganz große Kapital nach der Krise (ist vor der Krise) konsolidiert (mit Steuergeldern) – also seinen Raubzug abgeschlossen und gesichert. Wenn sie es ein wenig klug anstellen, wird es keine Finanzcrashs globalen Ausmaßes mehr geben – für möglicherweise einige hundert Jahre (danach Abschaffung des Geldes, kein Bargeld mehr). Dafür wurde ein neuer, gänzlich Öffentlichkeits-entschwundener Feudal-Adel geschaffen, der global agiert. Nationen und Grenzen existieren nur für „den kleinen Mann“ – Demokratie ist eine Manipulationsmaschine geworden – der Entscheidungsspielraum im öffentlichen Raum ist sehr gering – und die dazugehörige Unterdrückung nahezu selbsttragend, ein manipulatives Regime zur Aufrechterhaltung (fast) überflüssig: aber – das ist mit Nordknoten im Krebs auch gar nicht Thema!

Lilith im Zeichen Wassermann: Society Pages. Freundschaft wird illegal. Oder doch nicht? Genau beobachten.

Wir wissen, dass Uranus 2019 ins Zeichen Stier einziehen wird und sich jetzt schon viel materielle Befreiung verspricht, aber wir sehen Uranus im Neujahrhoroskop – welches das Motto vorgibt – gerade noch rückläufig total langsam im Zeichen Widder, dessen Herrscher, Mars, zwischen 2 Zeichen balanciert. Schwache „Gewalt-Indikatoren“ sind gefährlich – klare Verhältnisse weniger.

Was gut machen? Der Nordknoten, Drachenkopf ist im Zeichen Krebs. In diesem Jahr geht es eben nicht um „Würde, Amt, Kränkung, Stolz, Regierung, Macht, Struktur, Gestell, … “ – sondern um „Verständnis, Familie (im weitesten Sinn), Zuhause, die Ahnen, den Mond, Freundlichkeit, … “ – aber alle ca. 2,5 Tage mit einem anderen Thema: das Jahresthema durch den Skorpion-Mond vorgeben – Wasser-Mond Magie.

Wir stehen kurz vor dem Abschluss eines 20-jährigen Jupiter/Saturn Zyklus, der erst 2020 auf dem ersten Wassermann-Grad (21.12.2020) die „Königsstern“-Periode beendet: das wird dann die deutliche und wahrnehmbare Wendezeit, der Neubeginn – 2019 noch nicht. Erst dann wird der Zyklus, der im Stier (am 28.05.2000) seinen Anfang hatte, abgeschlossen sein und wir wahrhaft im 21. Jahrhundert angekommen, so Gott will. Im Stier geht es (auch) tatsächlich um Materialismus – und tatsächlich wird auch das (nahezu unbemerkte) „Umschlichten“ des ganz großen Misthaufens (ein) Hauptergebnis dieser 20-Jahres Periode gewesen sein.

Das sind mal so ein paar Bemerkungen, hier wird weiter gedacht & geschrieben. Ihr könnt mich per mail erreichen. markustermin(a)gmx.de

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* 2019 soll daher angeblich das Merkur-Jahr sein: es wird, wie die Wochentage nach der chaldäischen Reihe, durchgezählt, weil sich das ein Astrologie-interessierter Pfarrer im 19. Jahrhundert ausgedacht hat – da der Beginn völlig willkürlich ist, kann das – wie „Sabische Symbole“ und ähnlicher Quatsch, weg.

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Der Vogel Rok

1.1.2018 00:01

Liebe Leserinnen und Leser,

denn „Rok“ heisst in den slawischen Sprachen „Jahr“ – es ist der riesige Jahresvogel gemeint.

Aus dem Winterwendhoroskop (siehe hier direkt oben) mit dem Krebs-Aszendenten und dem Wassermann-Mond, wo es also gleich zu Beginn des Jahres zu dieser unglaublichen Begegnung zwischen Sonne und Saturn kam, im Zeichen Steinbock, können wir schließen, dass das Private (Krebs) öffentlich wird (Steinbock). Der Wassermann-Mond ist aus dem 8. Haus ausgebrochen und nun auch luftig in Haus 9 unterwegs – das Volk lernt dazu. Denn an Sylvester ist die Sonne schon ein Stück weiter; wie zum Verbund steht sie mit Lilith und Venus da, eingerahmt durch Saturn und Pluto.

Es geht um Grundsätzliches, denn das mächtige Stellium im Steinbock steht gut zu Mars/Jupiter im Skorpion und Neptun Chiron, Glückspunkt in Fische, weitgehend 6. Haus und mit Mond Quadrat im Luftzeichen Zwillinge die Verletzung durch Schabernack im Aspektbild.

Aber auch die Neuwahlen: Mond im Zwillinge-Zeichen als Herr von Haus 10 im Haus 9 – das Volk (Mond) wird Lehrer (Haus 10 – ist´s laut Deutschland-Horoskop sowieso) und wählt zwei mal (Zwillinge). Dann: totaler Sturz der aktuellen Macht – Das Steinbock-Thema

Fische und Neptun kommt in der Sylvesternacht auch deshalb zum Tragen, weil durch den Nebel der Pulververbrennung die Luft je nach Windbewegung so wird, wie in Peking bei Smog. Ein Martyrium für die verbliebenen Vögel, das viele nicht überleben. Hier trifft die Industriegesellschaft auf eine technische Ekstase, erlebt kollektiv Zeit-Entrückung: das Alte ist verabschiedet, das Neue noch nicht da: ein Raum der Möglichkeit tut sich auf, ein Zeitfenster, in das Fortuna einen Blick werfen darf, im gegossenen, saturnischen Blei – falls wir sie bitten, nicht achtlos ans uns vorüberzueilen und falls sie uns vor lauter Pulverdampf und Knallerei überhaupt findet!

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Aber aus der Krebs/Steinbock-Achse ist das 4. und 10 Haus geworden. Upside-down, aus oben wird unten: ein Jahr des Ausgleichs, der Diplomatie und des Neuanfangs. Regierung und Herrschaft klammert sich nichtsdestotrotz an den Felsen der Macht.

Venus ist eben die Herrin des Waage-Aszendenten: der stillstehende Uranus im Zeichen Widder in Haus 7 ist in der Defensive. Wie ein starker Zügel ist Widder-Herrscher Mars im ebenfalls eigenen Zeichen Skorpion zuständig für die Widder-Verwirklichung – Mit Mars bleibt er im Haus 2, Pluto können wir als zweiten, neuen Herrscher wiederum ins Stellium Haus 4 verfolgen: dennoch gilt es, in praktische Magie (Skorpion) zu investieren (Haus 2).

In allen Jahresvorausschauen, die ich bis jetzt gesehen oder gelesen habe, wird Neptun gewaltig unterschätzt. Er bewegt sich auf die Mitte des Fische-Zeichens zu und ist einer der drei Planeten, die sich zu Jahresbeginn im eigenen Zeichen befinden (Neptun/Saturn/Mars) – nur war es auch in den zurückliegenden Jahren nicht einfach, den neptunischen Einfluss zu erkennen und zu isolieren: dass man das Theater auf der Weltpühne (sic!) für real hält und daher glaubt, es spiele irgend eine Rolle, ob man sich für die Grünen, die Blauen, die Roten, die Schwarzen oder die Gelben entscheidet, kann man auch als Karikatur begreifen: unbemerkt bleibt, wie der Sinn selbst aus den Informations-Pools ausläuft, weil er traurig ist und sich im Rahmen der universellen Lüge keine Wohnung nehmen kann: „Klimawandel“, „Bit-Coin“, „Graviationswellen“, „Informationsgesellschaft“, „Elektromobilität“, „Mars-Besiedelung“, fast ist es gleichgültig, welchem Begriff man den Puls fühlen will – auf dem Lügendetektor verfliegt er zu praktisch Nichts, einem großen, und leider auch beängstigend ungeistigem Tohuwabohu, wo uns Glauben gemacht wird, dass wir schon halbe Maschinen sind – glücklich unterwegs durch die Galaxis – wo die Enterprise hinter einem außerirdischen Raumschiff geparkt auf uns wartet, welches aussieht, wie eine lange Zigarre auf Gottes rotem Sofa.

Wir bemerken, dass der Mond auf Vollmond zueilt, ein Vollmond im Pergäum, der Erdnähe; man hat sich angewöhnt von „Supermond“ zu sprechen: für Sensitive berührt Buddha hier lautlos den ganz großen Gong. Am 2. Januar, bei Vollmond im Krebs. Der beste Platz ist da die Schwitzhütte.

Merkur im Zeichen Schütze ist ganz still geworden, erlebt den richtigen „Zeitpunkt“:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus