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ζῳδιακός, „Lebewesenkreis“

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser*,

Zodiak: Ursprung + Einheit – Loop! Astrologie + Zeitung

Oskar Adler, der das Alter der Tierkreiszeichen mit über 15 000 Jahren angibt, wo gemäß Präzession der Frühlingsaufgangspunkt der Sonne im „Sternzeichen Krebs“ gewesen sei, widerspricht der Anbindung der Tierkreiszeichen an einen bestimmten klimatischen Ablauf.

 Dieter Koch schreibt sehr gründlich über alle oben angesprochenen Fragen in seiner wunderbaren „Kritik der astrologischen Vernunft“ – noch ein Zwillinge-Geborener at his best … Praktisch reicht es auch, daß auf der anderen Seite der Welt der Aszendent genau seitenverkehrt ist. Das ist leicht durch die noch zu wenig beachtete AstroCartoGrafie nachzuvollziehen, was es linienmäßig tatsächlich bedeutet, zur selben Zeit, aber an einem anderen Ort geboren zu sein – astrologisch wird hier die Identität und Gleichzeitigkeit aller Zeit gegen die Relativisten und Quantenphysiker deutlich. Wir sollten uns dieser Quantifizierung nicht anschließen.

Unsere Ahnen waren sehr viel und weit unterwegs: – beschrieben ist z.B. bei Plutarch („Das Gesicht im Mond“) ein 30-jähriger Reisezyklus als Tempeldienst in der Karibik hin und zurück, immer, wenn Saturn im „Stier“ stand – keltisch/hellenische Weltensegler zu Zeiten der Bernsteinroute von der Ostsee bis zum Nil und Atlantik. Hierzu die revolutionäre Arbeit von Kai Helge Wirt, der die Tierkreiszeichen in nautischen Systemkarten findet, die sich sehr gut auf der ganzen Welt auskennen.

Die Himmelsscheibe von Nebra als Kompass dieser Reisen und vielleicht sogar Erhard Landmann mit seinen „Weltbilderschütterungs-Ideen“ – und wir kommen dem nautisch/coelestischen Ursprung des menschlichen Navigationskreises Zodiak schon näher?!

Last not least wird auch die Präzession bezweifelt. Homann stellt dar, auf welch tönernen astronomischen und schon lange nicht mehr nachgerechneten Füßen die Präzession steht, wie sie heute verstanden wird, und rechnet an der Venus nach, daß etwas nicht stimmen kann – unsere Sonne würde nach seiner Hypothese um den Sirius als Doppelsternsystem kreisen, wodurch der Frühlingspunkt verändert wird. Durch solche Überlegungen wird auch die Trepidation wieder interessant – Theon von Alexandria konnte schließlich auf die Aufzeichnungen der alten Bibliothek zurückgreifen … und sprechen gegen den Nordspähren-fixierten Zodiak als Landwirtschaftskalender – bzw. mindestens mehr, als das.

Der grüne Rosenkäfer gehört zu den „Scarabaeoidea“ – und findet sich zu guter C.G. Jungschen Synchronisation auf meinem Balkon – Merkur rückläufig zwischen Widder und Fische … , denn Merkur ist ja für die Käfer zuständig ohnehin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

* Ursprünglich als Kommentar zu oberem Post der neuen und freundlich betreuten Zeitschrift „Loop“ – die jetzt aber ‚got hit‘ by Mercury retrograde … Zusammenbruch der Kommentarfunktion, wie mir Harald Lebherz schreibt.

Weltbild

Merkur Opposition Mars – „Der Kabelfehler“

Liebe Leserinnen und Leser,

die Meldung, finde ich, passt bestens zur aktuellen Konstellation Mars Opposition Merkur. Besonders bemerkenswert die Rückläufigkeit von Mars – denn es wird ja – widersprüchlich (Opposition) – etwas weggenommen – Merkurs Unbegrenzheit in den Fischen – sein „schneller als Licht sein“:

Neutrino-Forschung: Zweifel an Einsteins Relativitätstheorie nur ein Kabelfehler? | Wissen | ZEIT ONLINE

Kabelfehler, 23.02.2012 12:00

Die Idee mit dem Kabel ist natürlich grotesk. Woran merkt man das? Die Informationen sind widersprüchlich – einerseits soll die Fehlerquelle eindeutig identifiziert sein und nun, wie manche Blogs jubilieren, genau jene gewünschten Ergebnisse zeitigen, die von den Relativisten erwartet werden, andererseits wird geschrieben:

„Das Cern nannte nun zwei mögliche Fehlerquellen: Zum einen könnte ein Kabel, das ein externes GPS-Signal an eine Kontrolluhr weitergibt, zu Fehlern bei der Geschwindigkeitsmessung geführt haben. Als andere potentielle Fehlerquelle nannte die Forschungseinrichtung einen Oszillator, der zur Synchronisierung der GPS-Signale dient,“ schreibt die ZEIT heute online, siehe Link oben.

D.h., daß die „Fehlerquelle“ gar nicht identifiziert ist, wie behauptet wird. Das Fragezeichen ist angebracht. In Wahrhheit wird hier wohl ein geordneter Rückzug der secret-scientific-society angetreten, unliebsame Ergebnisse mit einer für Laien-Ohren allzu plausibel klingenden Erklärung – Zauberwort „GPS“ – aber für einfachste Gemüter ergänzend das schöne und jedem bekannte Wort „Kabelfehler“ rationalisiert – klar, der (oder das?) Kabel war nicht richtig eingesteckt! Hier nun der wahre Stand der Dinge:

CERN Press Release

„Irgendwie habe ich das Gefühl, auch die Kritik oben ist schon wieder etwas voreilig. Ich habe in einer Zeitung gelesen, daß es kein Defekt war, sondern eine übersehene Verzögerung des Signals, wie sie in Lichtfasern nun mal auftreten, den man für eine mögliche Falschmessung verantwortlich macht. Da stand aber auch, der so gefundene Fehler würde die rechnerische Laufzeit der Neutrinos noch verkürzen! Verkürzen Leute!!“ – schreibt ein anonymer Kommentator in einem bekannten Blog.

Laien wissen oft auch nicht, daß GPS-Signale per se wegen der viel zu großen Schwankungen keine Messgenauigkeit im Nanobereich erlauben.

All das überdeckt, daß ja sowieso durch den instant nachweisbaren Bezug räumlich getrennter Systeme die Relativisten ohnehin zu große Lücken in der Naturbeschreibung hinnehmen müssen – die Nanosekunden letztes Jahr (mal 20, dann 50 und jetzt 60) waren der psychopathologische Ausbruch zwanghafter Wahrheits-Äußerung, und das gleich doppelt.

Daran faszinierend (für Naturwissenschaftler) ist gerade der Wahnsinn, der innere Widerspruch: Licht sei nichts, sein für sich sein findet außerhalb der Zeit statt, hat aber doch eine Geschwindigkeit. Doch das fällt nicht auf, solange die technische Anwendung des Äquivalenzprinzips alchemistische Resultate generiert:

The Fundamental Nature Of Light

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Weltbild

„höchstwahrscheinlich nicht“ LHC/Liebe

LHC Start: 10.09.2008 09:28 in Genf

Schwarzes Loch, LHC und Weltzerstörung*

Liebe Leserinnen und Leser,

die sogenannten Teilchenphysiker machen es einem nicht leicht, ihre „Welt“ zu verstehen. Wie in jedem Fachbereich mit einer eigenen Sprache (Mathematik) gibt es eine Tendenz, sich von Außenstehenden durch Fachchinesisch abzuriegeln, um so mehr, wenn es richtig viel Geld zu verteilen gibt. Dazu kommt, daß es – siehe oberer Link – unterschiedliche Meinungen innerhalb der Zunft gibt, wobei diejenigen, die warnend ihre Stimme erheben, gnadenlos untergebuttert werden.

Ich kann verstehen, wenn man nun meint: man verstehe nicht und dazu in Steigerung noch denkt, man müsse auch nicht verstehen, es wäre auch so alles o.k. – und zumal, was das noch mit Astrologie zu tun hätte** – sind wir es denn nicht gewohnt, ein paar Räucherstäbchen anzuzünden und uns im 12. Reiki-Grad in eine andere Galaxie zu channeln?! – bin allerdings entschieden anderer Meinung:

Niemand dürfte sich, ginge es nach mir, heute darum drücken, die elementaren Theorien zur Weltentstehung (wobei das eine völlig offene Frage ist: ob überhaupt entstanden, oder nicht … ) kritisch denkend nachzuvollziehen, und zwar deshalb, weil es dabei gar nicht um Physik geht, sondern ganz elementar um die Würde des Menschen, um unseren Platz in der Welt: ob wir uns, klein und hilflos als Materiekrümel im Universum betrachten, oder aber – an unserem Platz – zu tun haben mit der Würde, Verwandlung und Erlösung aller Natur in uns und um uns, und ob dieser Platz gewollt und geliebt ist von einem Gott, der uns leitet. Das geht auch in den sozialen Bereich, das Selbstverständnis: – gehört Dir der Platz, den Dein Körper „ausfüllt“, recht eigentlich ist – oder mußt Du (als kosmisches Nichts) dafür Miete zahlen?

Es ist nicht gleichgültig, ob „Licht“ als Wellenphänomen aufgefasst wird, welches sich im Nichts bewegt, oder ob Licht der direkteste und schönste Wesensausdruck eines lebendigen Gottes ist, der uns liebt und nur deswegen da ist; das macht den Unterschied zwischen Sinn und Verzweiflung, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Zukunft und Untergang.

Was Du tust und denkst – spielt es eine Rolle im unendlichen Universum? Bist Du gewollt und bejaht – braucht die Erde Dich – existieren die Naturgesetze unabhängig von Dir selbst und deinem Willen, bist Du nur ein entwickelter Affe (with respect to the apes), oder sind Geist und Bewußtsein des Menschen älter als die Erde selbst, tragen die Erde sogar?!

Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, von den kosmologischen Untergangspriestern und ihrem unfreiwillig-freiwilligen Guru – Einstein – die Grundlage des Denkens selbst als Gleichgültigkeit des Standpunkts (Relativität) untergejubelt zu bekommen und anzunehmen – halten das gar für einen Geniestreich – daß wir noch nicht einmal im Traum wagen, dagegen zu rebellieren, uns ein Urteil nach dem gesunden Menschenverstand zuzutrauen, ganz gleich, ob wir Physik studiert haben, oder nicht.

Und wenn wir´s verstehen würden (daß die Relativitätstheorie Wahnsinn ist, der unmittelbar den Wahnsinn der A-Bomben begründet und fortsetzt) ändert das was?!

Ja, das tut es – und niemand soll behaupten, er/sie könne sich aus der Verantwortung stehlen: die Prinzipien sind einfach nachzuvollziehen, die Dr. No-Bande hat lange genug – wenn es nicht schon zu spät ist (siehe Link oben) auf Kosten der Menschheit und gegen den Sinn der Erde Raubbau an allem betrieben, was heilig ist.

Last not least: wer die Venus/Mars/Merkur Konjunktion im Start-Horoskop des LHC lesen kann, weiß, daß diese Höllenmaschine mit der Energie unserer eigenen Liebe gefüttert wird: zur Welt, zur Wahrheit und zum Dasein überhaupt. Aufwachen, besonders 2012!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Der Link stammt von einem typischen Wissenschaftsvertreter, der die Gemüter beruhigen soll. Warum nur reicht mir in diesem Zusammenhang (Weltzerstörung) das Wort „höchstwahrscheinlich“ nicht?

** Es gibt wenig Dinge auf der Welt, die so wichtig sind, wie die Wiedervereinigung von Astronomie und Astrologie (der Lehre von der Bewegung der Planeten/Gestirne und der Lehre vom Sinn der Bewegung der Planeten/Gestirne), schon allein aus diesem Grund müßten alle Astrologen hellwach werden und kritisch mitdenken, wenn  Astronomie/Kosmologie und Physik etwas aushecken.

Mundan, Weltbild

Mondfinsternis

Datei:Geometry of a Lunar Eclipse.svg – Wikipedia

10.12.2011 15:36 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Die trigonale Verbindung des Mondes während und kurz nach der Finsternis zu Saturn spricht – zumal im Luftzeichen – für neue Ideen zum Thema Gerechtigkeit und Intelligenz. Merkur rückläufig im Schützen verbindet Mond und Sonne und hilft mit altem Wissen aus, läßt Ideen wahr werden, die schon lange gehegt wurden, eigentlich zurückgestellt waren. Neptun und Chiron an der Himmelsmitte sind mitunter Täuschung über die Natur der Ziele, Pluto Haus 8 – für diese Breitengrade – kündet umwälzendes vom Gipfel etc. – Mars in Jungfrau in 5 bietet praktische Kreativität (z.B. bei der Umgestaltung einer Internet-Seite) als Herr von Haus 6 = Alltag und Haus 12 = Meditation und Geist.

Heute wäre in Nürnberg nichts von der Mondfinsternis zu sehen gewesen, alles bewölkt – ich hoffe, morgen zeigt sich der Himmel. Entgegen des Medienechos handelt es sich weder um ein „Naturschauspiel“, noch um ein „astronomisches Ereignis“, erster Begriff suggeriert eine Scheinhaftigkeit, die geradezu in Umkehrung der Tatsachen die Begriffsbildung allein, nicht aber die Licht/Schatten Bewegung von Erde, Mond und Sonne betrifft, und zweiterer behauptet ohne Prädikat die Zugehörigkeit eines Naturgeschehens zu einer Wissenschaft, während es doch – auch hier wieder seitenverkehrt – allenfalls um die beschreibende Funktion einer Wissenschaft gegenüber der erhabenen und begrifflich unpassend zum „astronomischen Ereignis“ geschrumpften Natur von Sonne, Mond und Erde geht.  Das Ereignis selbst ist mitnichten „astronomisch“, die Astronomie beschreibt das Ereignis.

Warum ich hier schimpfe – weil man schon an solchen Begriffsphrasen merkt, wie Weisheit und Wissen sich in Umkehrung befindet, und diese beiden Begriffe – Weisheit und Wissen – sind astrologisch die begleitenden Worte zu einem Geschehen, dessen Beobachtung uns Einblick in den Rhythmus synchroner Planetenbewegungen gewährt, uns ganz unmittelbar unsere Zugehörigkeit zum All klar macht.

Wenn der zuvor volle Mond sich verdunkelt, konnte man immer schon seine runde Form beobachten – und daraus selbstverständlich auf die Rundheit aller anderen Himmelskörper schließen. Der dunkle Mond schwebt schwerelos dahin, er fällt nicht runter, wenn das Licht ihn nicht mehr trägt – er ist, wie die schwebenden Steine in Avatar; wie sehr aber dieses reflektierte Licht unser Welten-Bewußtsein sicher fasst und begrenzt, das bemerken wir – vom Licht des Mond-Spiegels zeitweise verlassen – durch Ausbleiben des Lichts bei so einer Finsternis besonders intensiv.

Und können uns – wo sonst nicht – nur am Geist versthalten, den weder „Schauspiel“ noch „Ereignis“ davon abhalten werden, seinen Standpunkt zu überdenken, sich auf dem Mond selbst unheimlich zu fühlen, wenn er einmal eine solche Finsternis bewußt erlebt hat.

Die Mythen der Alten sind allesamt Hinweise, das Gefüge der Bewegung von Mond, Erde und Sonne nicht für automatisch gegeben zu halten – immer wieder wird von Chaos berichtet – und wir können nicht sicher sein, ob das Wissen der alten Mond-SchamanInnen nicht zutreffend ist – daß nämlich unser eigenes Bewußtsein den Lauf des „Rundäugigen“ (Parmenides) – stabilisiert und hält.

„Wir wissen heute, daß der Mond nachweislich nicht vorhanden ist, wenn niemand hinsieht.“
David Mermin

Das geht natürlich nicht, falls die obere Aussage, die durchaus auch aktuellem Stand der Unschärferelation entspricht, zutreffen sollte. Es ist eine jener verwirrenden Paradoxien, die sich aus dem Missverständnis ergeben, wenn Mathematik Wirklichkeit zu definieren versucht. Allerdings sind diese Missverständnisse heute durchaus Allgemeingut und umgekehrt gilt für wahnsinnig, der sie durchschaut und ablehnt.

Deshalb sage ich das hier am Rande: es ist nicht möglich, die Wirklichkeit mathematisch zu beschreiben. Mathematik ist eine Metaphysik, sie hat mit der Physis, den anfassbaren Dingen erst seit der Zeit etwas zu tun, seitdem man glaubte, die „Geschwindigkeit des Lichts“ messen zu können und sie axiomatisch einem relativen Weltmodell überzuordnen.

In plain words: Telepathie ist schneller als Licht. Gravitation auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Ein Stein im Brett für die Astrologie

Liebe Leserinnen und Leser,

mir wurde abgeraten, sowas zu diskutieren, es schrecke Leute eher ab, die an Astrologie interessiert sein könnten. Andererseits ist dies auch eine Neptun-in-den-Fischen Diskussion. Plus super-Energie im Widder und zähester Gerechtigkeits-Saturn! Einstein war Fische. Und wir haben Neptun und Chiron Anfang Fische.

Neptunbrunnen Nürnberg Foto Termin ©

Da wird also versucht, eine alte Wunde zu heilen. Unten dies ist eine Sammlung meiner Kommentare zum Thema Relativitästheorie. Wer Lust hat, neptunischen-Fische Spuren zu folgen, die plötzlich bei den Science-Blogs aufblühten, kann sich mal rumklicken … Ich finde eigentlich, die Relativitätstheorie sollte von jedem verstanden sein, damit wir sie überwinden können.

Einstein hatte Recht | Geograffitico | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Albert Einstein und die Astrologie | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Kann die Spezielle Relativitätstheorie falsch sein? | Hier wohnen Drachen | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

These: „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder es existiert eine physikalische Wechselwirkung oder es existiert keine. Wenn eine existiert, dann kann es eine Beeinflussung geben. Dann kann man aber auch die Wechselwirkung, auf der diese basiert, messen. Wenn keine Wechselwirkung existiert, dann gibt es auch nichts zu messen. In diesem Fall kann es aber auch keine Beeinflussung geben, weil keine Wechselwirkung vorliegt, die diese begründet.“

Gegenthese: „Es gibt zum Beispiel keine physikalische Wechselwirkung zum Begriff der „Zeit“, und zwar im umfassendsten, also ganz ihrem eigenen relativistischem Weltbild, das ich, wie sie wissen, nicht teile. Natürlich kommt Ihnen das jetzt vielleicht merkwürdig vor. Zeigen Sie mir bitte die rein physikalische Wechselwirkung der Zeit und zwar auch in Ihrem, im vermentlich umfassendsten Sinne aus der relativistischen Perspektive.“

05.05.11 · 16:20 Uhr

@ Frank Wappler: freue mich, Ihnen bestätigen zu können, daß Ihr Gedankengut zutreffend ist. Die Frage geht aber tiefer. Es geht nicht darum, mit der „Heimmannschaft“ oder dem Herausforderer zu spielen, sondern um die Wahrheit im wahrscheinlich wesentlichsten Punkt der Existenz, insofern Begriffe mindestens die Hälfte der geistigen Existenz ausmachen; die andere Hälfte die Wahrnehmung.

Sie definieren aus einer absoluten Bezugsgröße ein System relativer Bezüge. Das ist ein nicht zu lösenden Widerspruch. Bitte ganz einfach bei diesem Widerspruch bleiben.

Irgendwo auf Ihrem Denkweg verwandelt sich absolut = chronogeometrische Abstandsdefinition in relativ und zwar von Zeit und Raum, je nach Geschwindigkeit des Beobachters. Wie passiert das? Durch einen geometrischen Trick, einer Analogie zwischen Raumzeit und gekrümmter Fläche.

In Wirklichkeit bleibt ihr Meter an die zuvor bereits definierte Lichtgeschwindigkeit gebunden. Er ist absolut. Wird diese Bindung gelöst – z.B. durch Zeitdilatation durch Geschwindigkeitsveränderung, gibt es auch keinen absoluten Bezug mehr. Die Theorie ist sinnlos und beweist nur sich selbst, nicht aber die ihr außerhalb stehende Realität.

Ich hoffe, die Herren Feuerstein und Schönbacher … `tschuldigung Feuerbacher und Schonstein sind auch ganz Ohr. Es geht jetzt wieder um Logik:

Was die Relativisten machen: sie nehmen den Meter, fesseln ihn, wie den Prometheus an die Sekunde, und verbiegen von dort aus beliebig die Welt, und zwar unfalsifizierbar, wie Sie, Herr Wappler, meine ich, erkannt und gezeigt haben.

Ein solches (relativ) geschlossenes Sytsem hat in der Psychopathologie den Namen Autismus.

05.05.11 · 22:35 Uhr

@ Kellewirsch: Sie schreiben:„Genau das ist es nicht. A.E hat gezeigt wie das geht. Die SRT ist genau so konstruiert, dass es da eben nicht zu einem Widerspruch kommt. Genau das war ja der Knackpunkt in der SRT, das so hinzubekommen.“

Ein schöner Zaubertrick. Aber eben nicht mehr. Wenn Sie ein absolutes Bezugssystem haben – hier die chronogeometrische Distanzdefinition m/s – und daraus ein System relativer Bezüge (Relativgeschwindigkeiten) konstruieren, wird notwendigerweise das absolute Bezugssystem selbst relativ, und damit nutzlos.

Nutzen bringt die Sache nur dann, wenn die chronogeometrische Distanzdefinition absolut bliebe, und genau das wird ja versucht. Das Ergebnis beschreibt aber nicht die Realität, sondern die Verzerrung eines geometrischen Modells, welches sich aber – und hier sind Frank Wapplers Gedanken so wertvoll – innerhalb des eigenen Rahmes immer als stimmig erweisen wird.

Interessanterweise kennt die theoretische Physik diesen Makel, ist aber – wie hypnotisiert – nicht in der Lage, daraus die einzig logische Konsequenz zu siehen.

Woran das liegt? Wohl eben daran, daß man sich schlicht entschlossen hat, eben jene Logik zu verlassen, von der man doch vorgibt, sie zur Begründung des Systems zu brauchen.

Der psychopathologische Begriff dafür ist …

06.05.11 · 01:53 Uhr

@ Frank Wappler:

„Können diese Beteiligten irgendetwas Einvernehmliches über ihre Beziehungen untereinander herausfinden? Wie?!?“

Laut RT niemals. Warum ich meine, das dies nicht geht: Sie müssten nämlich versuchen, „Gleichzeitigkeit“ zu erreichen – habe ich da Ihre Zustimmung – ? Also weiter. Wie könnten drei beteiligte Beobachter, denn soviel brauchen Sie mindestens in der „Gleichzeitigkeit“ in der RT „Gleichzeitigkeit“ feststellen? Sie müßten zunächst den Abstand zwischen sich bestimmen, genau wissen, wie sie chronogeometrisch stehen. Doch bevor sie das machen können, müssen sie die Geschwindigkeit des Lichts messen, welche die „Gleichzeitgkeit des Meters definiert. Die Betonung liegt auf „vorher“, lieber Herr Wappler, Distanzdefinition wird chronogeometrisch vorausgesetzt, und ist doch erst Ergebnis der Geschwindigkeitsdefinition. Das geht nicht, die RTs sind ein Hase und Igel-Spiel: vorher muss man sich den Meter holen aus der Messung der Geschwindigkeit des Lichts, da kann man niemals einen gleichen Abstand zwischen Beobachtungen, die ebenfalls vorher stattgefunden haben, bestimmen: in der zeitlichen Reihenfolge der Bestimmung der Theorie selbst liegt – logischerweise – der logische, zeitliche Irrtum.

Nehmen Sie drei Menschen, die in einem exakt gleichschenkligen Dreieck durch den Raum fliegen, jeder gibt jedem in „c“ die Nachricht von der „Gleichzeitigkeit“ weiter. Die Verzögerung der Nachricht beträgt jeweils immer „c“. Um „c“ zu bestimmen, brauche ich den Meter, um den Meter zu bestimmen „c“: Hase und Igel. Wie könnten Sie jemals „vorher“ auf logische Art ein gleichschenkliges Dreieck finden? Gemäß Distanzdefinition? Eigentlich nur intuitiv.

06.05.11 · 15:06 Uhr

@ Dr. Webbär: kommt das jetzt wieder? So `ne Art Notbremse? Muss man ja echt aufpassen, was man denkt, Physik ist politisch und offenbar (zu Recht) in Teilgebieten tabuisiert.

Genau dort, wo man eventuell nachdenken könnte über einen kleinen logischen Fehler in der Grundstruktur des Apparates: daß man eben nicht einen absoluten Maßstab nehmen kann: 1 Meter, 1 Sekunde … etc., und diesen Maßstab selbst auf die Berechnung der Umgebung beziehen, zu glauben, der Maßstab selbst könne sich in diesem Gefüge verbiegen – immer nur proportional zueinander – und wir hätten, wäre das so, Einblick in diesen Vorgang Kraft einer Rechenoperation, die Quadratur des Kreises: aus absolut wird relativ (zu diesem selbigen Absolut), welches – und da hat @paule einfach Recht – stillschweigend vorausgesetzt wird. Wir würden uns, ganz, wie bei einem Zaubertrick, nicht einfach mit-verbiegen, das ist das, was ihr uns weißmachen wollt.

Der Theorie ermangelt daher ein fester Boden, es sei denn, man setzt einen einzigen Begriff systemstabilisierend fest. Eine quasi dogmatische Festlegung, begründet aus der Notwendigkeit, überhaupt irgendein Festes in einer Wirklichkeit zu definieren, in der offenbar alles sich bewegt.

07.05.11 · 17:04 Uhr

@ Frank Wappler: So schreibt Einstein:

„Nach der hier benutzten Methode können alle Probleme der Optic bewegter Körper gelöst werden. Das Wesentliche ist, das die elektrische und magnetische Kraft des Lichtes, welches durch einen bewegten Körper beeinflusst wird, auf ein relativ zu dem Körper ruhendes Koordinatensystem transformiert werden. Dadurch wird jedes Problem der Optik bewegter Körper auf eine Reihe von Problemen der Optic ruhender Körper zurückgeführt.“

Dieses „Koordinatensystem“, auch dann, wenn es relativ ruhend zum bewegten Körper sei – sonst könnten wir Gleichzeitigkeit nicht definieren, setzt bereits eine vorab ruhende und absolute Raum-Definition voraus, wenn es physikalisch einen Sinn haben sollte. Also, der Beweis der Gleichzeitigkeit gelingt nur, indem Sie vorab schon definiert ist: als Koodinatensystem, egal, ob bewegt oder scheinbar ruhend.

Und das ist nicht von den Göttern gegeben.

„Wir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatenystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.“ (A.E., Zur Elektrodynamik bewegter Körper, Kapitel 3)

Zwei Ereignisse, die von einem Koordinatensystem aus betrachtet werden, sind, wenn sie „gleichzeitig“ sind, auch identisch, also ein Ereignis, insofern das Koordinatensystem zum Ereignis relativ ruhend ist, weil sie ein und denselben Ort innehaben. Von einem relativ zu diesem System aus betrachteten bewegten System verlieren diese Ereignisse auch keinesfalls ihre „Gleichzeitigkeit“ zueinander, weil beide Systeme an das vorher festgelegte Koordinatensystem gebunden sind.

Brechungsindex. Ich bin dafür, das hier nicht auszuklammern, und da Sie das hier erwähnt haben, erklären Sie mal bitte, wo der Hase im Pfeffer liegt, Ihrer Ansicht nach.

Es wird vorausgesetzt, daß die reflektierte Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum mit der unreflektierten identisch sei. Licht sei Impuls-unabhängig, soll aber gleichzeitig von Masse angezogen werden. Vielleicht irren wir uns, und messen per se, wenn wir messen, nur die halbe Lichtgeschwindigkeit. Weiter: wenn der Lichtstrahl eine Richtung hat zwischen A und B, sowie, wenn A und B teil des bewegten Universums sind, werden die Richtungen unausweichlich unterschiedlichen Masse-Anziehungskräften ausgesetzt sein, wie auch nicht? Hin zu Masse, weg von der Masse, und der Lichtstrahl wird sich „verbiegen“ und also auch kein absolut verlässlicher Maßstab sein können, weil er eben deshalb für gleiche Strecken etwas länger braucht, die Strecke ist ja durch Masse-Anziehung länger geworden …

All dies sind Konsequenzen aus den RTs …

07.05.11 · 17:08 Uhr

Korrektur: „weil er eben deshalb für gleiche Strecken etwas länger braucht“: nicht „gleiche“, sondern gleichsam verlängerte Strecken: mehr Weg in der selben Zeit :-)

07.05.11 · 23:05 Uhr

@ Schlotti: Du bist ein Depp. Ist hier in Bayern kein Schimpfwort: also, sorry, fühl Dich nicht beleidigt.„Wer will hier Gleichzeitigkeit definieren? Kernaussage der RTs ist unter Anderem, dass es Gleichzeitigkeit (in Ihrem Sinne) zwischen gegeneinander gleichförmig bewegten Bezugssystemen nicht gibt.“

Tja, wenn das so ist … ohne Gleichzeitigkeitsdefinition keine SRT … das kannst Du eben bei Frank Wappler und Einstein selbst lernen, meine ich, warum, glaubst Du, zitiere ich Original Texte? Wenn Du das nicht kapiert hast, hast Du eben die RTs, die Du doch vertrittst, nicht verstanden, meine ich.

09.05.11 · 06:59 Uhr

@ Markus Termin

von Frank Wappler: „[Was soll’s denn an „c“ nur zu bestimmen geben??] Abgesehen von Brechungsindex“

Ja, hab ich geschrieben (06.05.11 · 11:08 Uhr).

> die „dimesionslose Zahl“.

Falls ich das (irgendwann mal, und in diesem Zusammenhang) geschrieben haben sollte (woran ich mich nicht erinnere), dann wäre das m. E. in mehrfacher Hinsicht besser auszudrücken, als:
„Brechungsindex ist eine reell-wertige Messgröße“.

> Warum sollte man von dem absehen?

Ich möchte/muss von Diskussionen zur Messung des Brechungsindex (in einer bestimmten Region, in einem bestimmten Versuch, bzgl. der ausgetauschten Signale) absehen, weil ich davon nicht viel mehr weiß, als dass das bestenfalls kompliziert wäre.
(Wohlgemerkt die Messung des Brechungsindex an sich; nicht die Messung von Verhältnissen von Brechungsindexwerten aus verschiedenen Versuchen bzw. Regionen.)

Mit Betrachtungen zu Signalaustausch zwischen Beteiligten alleine wird sich m. E. nicht entscheiden lassen, ob sich diese Beteiligten in einer ansonsten optisch leeren Region befanden, oder in einem transparenten Medium.
Durchaus möglich, zumindest im Prinzip, ist es dagegen z.B. zu messen, ob der Brechungsindex in der gesamten Region gleich war.

Markus Termin schrieb (07.05.11 · 17:04 Uhr):
> Es wird vorausgesetzt, daß die reflektierte Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum mit der unreflektierten identisch sei.

Ja — vorbehaltlich weiterer Feststellungen zum Brechungsindex …

> Vielleicht irren wir uns, und messen per se, wenn wir messen, nur die halbe Lichtgeschwindigkeit.

Wie schon betont: die Feststellung von Brechungsindex ist bestenfalls kompliziert, SWIV. Zu unterstellen, dass „wir uns irren„, würde zumindest erfordern, dass überhaupt eine Möglichkeit dafür gäbe. Ansonsten können wir uns wohl mit der Messung von Brechungsindex-Verhältnissen zufriedengeben.
> So schreibt Einstein: „[…] ein relativ zu dem Körper ruhendes Koordinatensystem“

> Dieses „Koordinatensystem“, auch dann, wenn es relativ ruhend zum bewegten Körper sei […], setzt bereits eine vorab ruhende und absolute Raum-Definition voraus, wenn es physikalisch einen Sinn haben sollte.

Ganz richtig. Die entsprechende Terminologie ist, „gute Koordinatensysteme“ von „(irgendwelchen) Koordinatensystemen“ zu unterscheiden; wobei sich erstere dadurch auszeichnen, dass sie die gemessenen geometrischen Beziehungen (Distanzverhältnisse, Dauerverhältnisse) „affin“ repräsentieren.

Ein besonders bekanntes Beispiel ist der Begriff einer „guten Uhr“ im Unterschied zu „(irgendeiner) Uhr an sich“ (vgl. MTW), wobei sich eine „gute Uhr“ dadurch auszeichnet, dass ihren Anzeigen reelle Zahlen „t“ so zugeordnet wurden, dass die Differenzen zwischen den „t“-Koordinatenzahlen proportional zu den Dauern zwischen den entsprechenden Anzeigen wäre.

Von einer „guten Uhr“ zu sprechen setzt also voraus, Dauerverhältnisse messen zu können (bzw. sogar gemessen zu haben); und
„Koordinatensystem“ […] wenn es physikalisch einen Sinn haben sollte
setzt allgemein die Messung geometrischer Beziehungen voraus. Ansonsten wurden Koordinatenzahlen eben sinnlos-beliebig über die Beteiligten gestreuselt.

Einstein hat diese Einsichten jedenfalls nicht von vornherein deutlich gemacht; das zeigt sich insbesondere in der Entwicklung/Abänderung der seiner Gleichzeitigkeitsdefinition: 1905 noch koordinatenbehaftet (und ohne Betrachtungen, wie „Dauer“ zu messen und zu vergleichen sei); 1917 dagegen koordinatenfrei, im Wesentlichen einfach unter Berufung auf die Fähigkeit von Beobachtern („M“), die Koinzidenz von Wahrnehmungen beurteilen zu können.

> Also, der Beweis der Gleichzeitigkeit gelingt nur, indem Sie vorab schon definiert ist: als Koodinatensystem, egal, ob bewegt oder scheinbar ruhend.

Also die Diskussion von Koordinaten kann man vergessen, denn sie ist bestenfalls der Diskussion von geometrischen Beziehungen nachgeordnet.

Nächstens: Worin bestünde(n) denn die Behauptung(en), die ggf. zu beweisen wären? Sicherlich (u.a.):

– die Definition (gedanken-experimentelle Auswertungsmethode der gegebenen Beobachtungen) muss die Einvernehmlichkeit bzw. Eindeutigkeit (bzw. Eineindeutigkeit, im mathematischer Terminologie) der Bewertung garantieren; wenn Beteiligter A aus den eigenen gegebenen Wahrnehmungen und den Mitteilungen von anderen Beteiligten (insbesondere von M und von B) den Schluss zieht, dass seine Anzeige „A#“ gleichzeitig zu Bs Anzeige „B*“ war, dann muss es ausgeschlossen sein, dass jemand anderes zur gegenteiligen Schlussfolgerung gelangen könnte,

– die Definition muss Transivität erlauben; d.h. falls gefunden wurde, dass die Anzeigen „A#“ und „B*“ gleichzeitig waren, sowie dass die Anzeigen „A#“ und“F%“ gleichzeitig waren, dann soll auch die Feststellung der Gleichzeitigkeit des Anzeigenpaares „B*“ und „F%“ möglich sein (bzw. die Feststellung des Gegenteil ausgeschlossen).

– zusammen mit den weiteren Festsetzungen zur Definition von Distanz und Geschwindigkeit muss garantiert sein, dass „gleichförmige Geschwindigkeit gegenseitig (umgekehrt) gleich“ festgestellt werden kann.

Und das wird (vorbehaltlich weiterer Feststellungen zum Brechungsindex) von der Einsteins Gleichzeitigkeitsdefintion (wie oben skizziert) erfüllt.

> Einstein: „[… ] daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem [System zueinander ruhender Beteiligter] aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.“

Ganz recht.
Und trotzdem hat er doch eine nachvollziehbare gedanken-experimentelle Definition von „Gleichzeitigkeit“ angegeben.
(Na wenn das kein Widerspruch ist!? …)

Das ist aber kein Widerspruch, denn (wie ich mich schon durchweg bemüht habe zu schreiben): die Gleichzeitigkeit der Einsteinschen Begriffsdefinition bezieht sich auf Anzeigen von bestimmten einzelnen Beteiligten, die dabei zueinander ruhten; nicht auf ganze Ereignisse, „an“ dem sich alle möglichen zueinander bewegten Beteiligten getroffen haben mögen.

Anzeigen zweier einzelner zueinander ruhender Beteiligter sind eindeutig und einvernehmlich gleichzeitig zueinander, oder eindeutig und einvernehmlich nicht gleichzeitig zueinander. Den Gleichzeitigkeitsbegriff auf ganze Ereignisse übertragen und anwenden zu wollen, ist dagegen, um Einsteins Bemerkung kurz zu fassen, Quatsch.

> Zwei Ergeignisse, die von einem Koordinatensystem aus betrachtet werden, sind, wenn sie „gleichzeitig“ sind, auch identisch, also ein Ereignis, insofern das Koordinatensystem zum Ereignis relativ ruhend ist, weil sie ein und denselben Ort innehaben.

Das verwendet Terminologie („Koordinatensystem“, „Ort“) die in der RT nichts verloren hat; und scheint auch nicht richtig zu sein.
Der Zusammenhang zwischen verschiedenen einzelnen Beteiligten und deren verschiedenen einzelnen Anzeigen einerseits, und andererseits Ereignissen ist folgender:

– jeder Beteiligte, zu jeder einzelnen Anzeige, ist an je genau einem Ereignis beteiligt,
– ein bestimmter Beteiligter ist zu zwei verschiedenen seiner Anzeigen an zwei verschiedenen Ereignissen beteiligt,
– mehrere verschiedene Beteiligte können sich bei ein-und-demselben Ereignis treffen, d.h. „koinzident sein“, und ihre einzelnen Anzeigen sind damit gewissermaßen alle eine „Anzeige des Treffens“,
– verschiedene Beteiligte, zu Anzeigen an denen sie sich gerade nicht miteinander treffen, sind damit an verschiedenen Ereignissen beteiligt. (Falls diese beiden zueinander ruhten, können ihre Anzeigen dabei zueinander gleichzeitig gewesen sein, oder zueinander nicht gleichzeitig).

> […] Impuls […] Masse […]

Bevor man Dynamik (Prinzip der stationären Wirkung) diskutiert, sollte man der dazu erforderlichen Geometrie/Kinematik sicher sein.

09.05.11 · 15:06 Uhr

@ Frank Wappler: vielen Dank für Ihre Ausführungen. Aber es funktioniert nicht, es bleibt eine entscheidende, systemimmanente Widersprüchlichkeit:

… es ist egal, ob Sie für die Gleichzeitigkeitsdiskussion die Resonanz in Metern (Koordinaten-System), oder als Resonanzwiedergabe-Abstand definieren, im ersten Fall haben Sie bekanntlich durch den Meter selbst bereits „c“ als Lichtgeschwindigkeit, bzw. ein Koordinatensystem“ vorausgesetzt, im zweiten Fall war ihr Abstand vorab definiert, und zwar ebenfalls in Metern oder einer beliebigen Einheit,

… oder ob Sie die „Zeit“ scheinbar offen lassen, Gleichzeitgkeit voraussetzen, und dadurch die Strecke definieren, die gemäß Theorie nicht geschwindigkeitsstabil, sondern – wie ja auch der Raum – eine per se variable Größe ist – weswegen besser von Räumen gesprochen werden muss, mit fließenden Grenzen?

Innerhalb des Einsteinschen Systems kann es in Wirklichkeit keinen Platz für eine im Vakuum konstante Lichtgeschwindigkeit geben, weil das System Gleichzeitigkeit nicht nur relativ, sondern absolut ausschließt, und daher sein Ergebnis – die Lichtgeschwindigkeit und die Strecke, die diese im Vakuum in 1 Sekunde zurücklegt, nur aus ihren Voraussetzungen schließen kann: ohne „Strecke“, einer definierten Länge oder Dauer kann man vorab nichts finden, ganz gleich, ob ich Strecke eine Zeitlänge oder einen Abstand nenne. Was sollte denn gemessen werden, mindestens zwei mal, sonst haben wir ja keine Messung? Sie wollen den Maßstab, gleich ob Strecke oder Dauer, über das jeweils andere gewinnen: die Zeit durch die Strecke und die Strecke durch die Zeit. Und mir – und eventuell sich selbst – gaukeln Sie streckenlose Zeit und zeitlose Strecke vor, als ließe sich durch eine List etwas gewinnen.

Der einzige Beleg für „Gleichzeitigkeit“ würde das System selbst widerlegen.

… ebenso, wie im Prinzip die Zeit. Ohne Gleichzeitigkeits-Definition keine Relativitätstheorie. Das wäre: den Resonanzwiedergabe-Abstand der Lichtgeschwindigkeit als vorab definierte Distanz nutzen und dann den Abstand bestimmen.

… weil es sonst ja gar keine Möglichkeit gäbe, weder den Abstand selbst, noch die Gleichzeitigkeit zu bestimmen, die „Einheit“ macht ja nur physikalischen Sinn als „Zweiheit“: Messung ohne Vergleich ist physikalisch sinnlos. Doch schon die Zweiheit – oder, aristotelisch gesprochen: „Die Strecke“, wäre wiederum systemimmanent nur über die Geschwindigkeit des Lichts zu ermitteln, die wiederum nur über die Strecke, nur über das Licht usw.usf. …
Wenn Ihr System der Distanzberechnung funktionieren sollte, brauchen Sie ein fliegendes Koordinatensystem, das mit einem anderen fliegenden Koordinatensystem koordiniert ist. Wenn Sie die Koordinatensysteme raus nehmen, brauchen Sie für die Distanzdefinition eines beweglichen Systems immer noch zwei distanzstabile Punke, sonst gäbe es ja nichts anzugleichen zwischen zwei Messungen, ohne die es (mindestens) keine Aussage geben kann: ganz basic: selbst für die Definition der „Strecke“ setzen Sie bereits den starren Raum voraus, und ohne „Strecke(n)“ = mindestens zwei mal zwei Punkte, parallel, keine Distanzdefinition.

Warum ist das so?: – Sie finden den Grund in der aristotelischen Raumdefinition, mit der die Naturwissenschaft nach wie vor arbeitet. Bereits dort entsteht aus dem Punkt der Raum. Kein Wunder, daß nach den Relativitätstheorien der Raum aus dem Punkt ensteht.

Frank Wappler· 10.05.11 · 23:52 Uhr

Markus Termin schrieb (10.05.11 · 10:32 Uhr):
> Die Voraussetzung war: „A und B ruhen zueinander“ – genau. Über diese Voraussetzung sprechen wir ja. Sie wird eben vorausgesetzt. Aber warum?

Nur durch Einbezug dieser Bedingung („gegenseitige Ruhe“) ist gewährleistet, dass durch die Definition, wie jemand als „Mitte zwischen“ zwei gegebenen Beteiligten zu identifizieren ist (skizziert in http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/05/einstein-hatte-recht.php#comment209928 06.05.11 · 01:17 Uhr), ggf. jemand Bestimmtes eindeutig identifiziert werden kann; also dass höchsten ein bestimmter Beteiligter als „Mitte zwischen“ gegebenen „A und B“ gefunden wird (falls überhaupt).

Nur so ist gewährleistet, dass ggf. „Gleichzeitigkeit“ einer bestimmten Anzeige von A und einer bestimmten Anzeige von B ohne Widerspruch festgestellt werden kann, und dass diese Feststellungen transitiv sind.

> Denn diese Voraussetzung beinhaltet bereits die Distanzdefinition

Jedenfalls würde die Distanzdefinition dabei nicht benutzt und vorausgesetzt; es ist keine Bewertung von Distanzverhältnissen erforderlich. Man kann „Resonanz“ beurteilen (d.h. beurteilen, ob man Echos koinzident wahrnahm oder nicht) ohne sich im Geringsten mit Distanzverhältnissen beschäftigen zu müssen.
Die Definition von „Distanz“ (als Begriff bzw. Messgröße) ist der Definition von „Gleichzeitigkeit“ (und deshalb auch der Definition „gegenseitiger Ruhe“) nachgeordnet.

Den Missstand, dass sich manche einbilden, die RT zu verstehen und lehren zu können, ohne sich um diese Definitionen und deren Reihenfolge zu kümmern, ist doch kein Mangel der RT an sich.

> jede Messung der Lichtgeschwindigkeit ist ja nur […]

Jede — was??
Was sollte denn der Wertebereich einer solchen (vermeintlichen) Messoperation sein, wenn nicht schlicht „Lichtgeschwindigkeit“; oder eventuell „Lichtgeschwindigkeit plus/minus so-und-soviel Prozent“?
Markus Termin schrieb (10.05.11 · 14:57 Uhr):
> Smolin […] „Wir müssen eine Möglichkeit finden, die Zeit aus ihrer Erstarrung zu lösen – sie darzustellen […]“

???
Einstein:

[…] dass ich an Stelle von „Zeit“ die „Stellung des kleinen Zeigers meiner Uhr setze

. Und zwar das „Ich“ des Autors im Sinne von „jeder andere auch“.
Der Rest der RT ist, ebenfalls laut Einstein, lediglich eine Sache weiterer Festsetzungen; wobei man natürlich deren Reihenfolge beachten muss.

Fran Wappler schreibt: 13.05.11 · 12:53 Uhr

Markus Termin schrieb (11.05.11 · 10:02 Uhr):
> [Frank Wappler: … Man kann „Resonanz“ beurteilen (d.h. beurteilen, ob man Echos koinzident wahrnahm oder nicht) ohne sich im Geringsten mit Distanzverhältnissen beschäftigen zu müssen.] Genau an diesem Punkt bin ich entschieden anderer Meinung

Na schön: dann haben wir die Sache wohl wenigstens soweit verfolgt, dass ein wesentliches RT-Axiom (nämlich dass jeder Beteiligte zumindest im Prinzip die Reihenfolge oder Koinzidenz seiner Beobachtungen beurteilen kann) einer gegenteiligen Meinung gegenübersteht.

Einstein motiviert dieses Axiom im Zusammenhang mit dem Thema „Eisenbahn“, betreffend

das Zeigen des kleinen Zeigers meiner Uhr auf 7 und das Ankommen des Zuges

.

Dieses Axiom spielt übrigens auch beim Thema „Fußball“ eine Rolle; insbesondere bzgl. „Ausführung und Strafbestimmungen beim Strafstoß“ (vgl. http://www.weltfussball.de/fussballregeln/14/0/ ).
Dabei soll/muss der Schiedsrichter u.a. die Reihenfolge oder Koinzidenz seiner beiden Beobachtungen beurteilen, dass einerseits „der Ball vom Schützen gestoßen wurde“, und dass andererseits (ggf.) „ein Mitspieler des Schützen und/oder ein Mitspieler des Torwarts den Strafraum betrat“. Und je nach Befund soll der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen oder weiterlaufen lassen.

Meinst du wirklich, dass die entsprechenden Regel-Vorgaben nicht nachvollziehbar sind und die entsprechende beobachterische Fähigkeit einem Schiedsrichter nicht ohne Weiteres unterstellt werden kann?

> „A und B ruhen zueinander“ ist bereits eine still vorausgesetzte Distanzdefinition

Ersteres wird aber nicht „still vorausgesetzt„, sondern muss Versuch für Versuch gemessen werden; und zwar gemäß einer Messoperation, die durch bestimmte „Resonanz“-Beziehungen definiert ist, und die zwei mehr oder weniger separate Bedingungen nachweist, nämlich:

(1) dass A und B und hinreichend viele weitere Beteiligte (SWIW sind hinsichtlich (2) insgesamt mindestens zehn Beteiligte erforderlich) dabei zueinander „starr“ waren, d.h. dass jeder stets gleiche „Ping-und-Echo“-Verhältnisse zu den anderen fand; z.B. dass A mit jedem „Ping-und-Echo“ zu B und zurück stets zwei aufeinanderfolgende „Ping-und-Echo“s zu M und zurück beobachtete, und

(2) dass diese zueinander starren Beteiligten dabei zueinander flach waren; d.h. im Sinne verschwindender Cayley-Menger-Determinanten (dritter Ordnung) unter Gleichsetzung der gezählten „Ping-und-Echo“-Verhältnisse als „Dauer“-Verhältnisse bzw. (entsprechend der chrono-gemetrischen Distanzdefinition) als „Distanz“-Verhältnisse.

@ Bullet· 13.05.11 · 13:12 Uhr

@jitpleecheep:

Für mich ist „Ruhe zueinander“ nur ds[A;B]/dt=0.

Am Rande: Für solche Sätze liebe ich die Scienceblogs Kommentare.

Weil ich derjenige war, der das verbrochen hat: hab ich da irgendwas falsch gemacht? :S

Frank Wappler:  13.05.11 · 13:46 Uhr

JLN schrieb (12.05.11 · 01:36 Uhr):

> Laut der SRT ist Gleichzeitigkeit eben NICHT transitiv.

Die obige Bemerkung (10.05.11 · 23:52 Uhr) betraf genau genommen eine Form der „schwachen Transivität“:

Falls gemessen wurde, dass die Anzeige A* des Beteiligten A und die Anzeige B# des Beteiligten B einander gleichzeitig waren, sowie dass die Anzeige A* des Beteiligten A und die Anzeige P% des Beteiligten P einander gleichzeitig waren, dann soll es ausgeschlossen sein, das Messergebnis zu erhalten, dass die Anzeige B# des Beteiligten B und die Anzeige P% des Beteiligten P einander nicht gleichzeitig waren.

Andererseits ist das Messergebnis, dass die Anzeige B# des Beteiligten B und die Anzeige P% des Beteiligten P einander gleichzeitig waren, damit aber keineswegs ausgeschlossen.

> Das ist letztlich gerade die Begründung (fast) aller relativistischen Effekte

Effekte“ in Bezug worauf? — Etwa irgendwelche Näherungsrechnungen mit „v/c –> 0“??

> Gleichzeitigkeit hängt vom Beobachter ab.

von dem (einen) Beobachter “ ??
An einer Messung von Gleichzeitigkeit (z.B. einer bestimmten Anzeige von A und einer bestimmten Anzeige von B) sind zwangsläufig zahlreiche Beobachter beteiligt:
– ganz unmittelbar A und B selbst, um deren Beziehung untereinander es geht,
– ein bestimmter weiterer Beobachter („M“), der als „Mitte zwischen“ A und B zu identifizieren wäre, sowie
– etliche weitere Beobachter, die an den Messungen beteiligt sind, durch die nachzuweisen wäre, dass A und B dabei zueinander ruhten, dass A und M dabei zueinander ruhten, sowie dass B und M zueinander ruhten.

> Was nicht vom Beobachter abhängt ist Kausalität.

Wieso sollte „Kausalität“ denn nicht vom Beobachter abhängen? —
Was soll denn „Kausalität“ sein, wenn nicht die (axiomatisch unterstellte) Fähigkeit jedes einzelnen Beobachters, die Reihenfolge seiner eigenen Beobachtungen zu beurteilen??

11.05.11 · 10:02 Uhr:

@ Frank Wappler: vielen Dank für Ihre Geduld.

„Nur so ist gewährleistet, dass ggf. „Gleichzeitigkeit“ einer bestimmten Anzeige von A und einer bestimmten Anzeige von B ohne Widerspruch festgestellt werden kann, und dass diese Feststellungen transitiv sind.“

Genau so ist es, hier die Grundannahme:

„A und B ruhen zueinander.“

Ihr Irrtum:

„Jedenfalls würde die Distanzdefinition dabei nicht benutzt und vorausgesetzt; es ist keine Bewertung von Distanzverhältnissen erforderlich. Man kann „Resonanz“ beurteilen (d.h. beurteilen, ob man Echos koinzident wahrnahm oder nicht) ohne sich im Geringsten mit Distanzverhältnissen beschäftigen zu müssen.“

Genau an diesem Punkt bin ich entschieden anderer Meinung, und ich denke, jeder, der logisch folgern kann, muss dem zustimmen. Sie widersprechen sich hier. Und da geht es nicht um ein diskutables Detail, was vorher gewesen sein mag: die Henne, oder das Ei, sondern es geht um den grundlegenden und scheinbar ganze Forschergenerationen verwirrenden Trick eines Fische-Geborenen. Wahrscheinlich brauchts auch einen Fisch, um das zu durchschauen – um einfach auch mal den zweiten Topic-Punkt hier zu berühren – im Klartext:

„A und B ruhen zueinander“ ist bereits eine still vorausgesetzte Distanzdefinition, die „Ruhe“ selbst definiert die Distanz. Welche das ist, ist völlig egal.

Eine Distanzdefinition, die selbstverständlich einen absoluten, ruhenden Raum voraussetzt, wie oben detailiert auseinandergelegt, und die daher natürlich nicht ein relatives Distanz/Zeit-Verhältnis zum Ergebnis haben kann.

Ich erkläre es gerne nochmal: ohne vorab festgelegte Distanzdefinition, gleich welcher Einheit, kann keine Ruhe von Punkten A und B eingerichtet, festgestellt, überprüft werden, und zwar, weil de facto für die Feststellung: „Ruhe“ zwischen A und B auch ein parallel laufendes A‘ und B‘ angenommen werden muss.

Damit haben Sie keine Messung mehr zwischen A und B, sondern ein hübsches, durch den Raum fliegendes Parallelogramm, oder ein Quadrat. Die Briten sagen „square-headed“ zu Leuten, die in diesem Sinn Verständigungs-Schwierigkeiten haben.

Ich gebe zu, daß es bitter ist, sich gar noch von einem Astrologen, die hier so verachtet werden, sagen lassen zu müssen, daß das gesamte Gebilde der Relativitätstheorien aufgrund eines ganz simplen logischen Fehlschlusses, den mathematische Kenntnisse nur verhüllen, wertlos ist.

Ich denke jedoch, es ist auch in sozialer Hinsicht notwendig, daß Sie alle – dem ehrlichen Smolin nacheifernd – besser früher als später beginnen, das Gebilde abzutragen, denn die Richtung, die heute vorherrscht, also ein gigantischer Trugbau, steht in einem sehr spannungsreichen Missverhältnis zwischen Wahrheit und Anspruch, der weniger logisch veranlagten Gemütern das Weltbild so nachhaltig verzerrt, daß sie – wie mancher hier ja offen zeigt – der Wahrheit insgesamt überhaupt nicht mehr zugänglich sind.

Sich mit der aristotelischen Raum-Definition auseinanderzusetzen (welche die heutige Wissenschaft immer noch als Grundvoraussetzung benutzt), sie eventuell durch eine andere, bessere zu ersetzen, ist daher keine „Schwurbelei“, sondern bittere Notwendigkeit für eine komplett verirrte Naturwissenschaft ohne wahren Grund.

@ Frank Wappler:

Ihren ersten Abschnitt über die Fußballregeln finde ich sehr gelungen, denn er illustriert offenbar reinen Subjektivismus? Nein, also ich denke, daß ist und kann im physikalischen Sinn nicht anerkannt werden, zumal es um so minimale Differenzen ginge, deren Existenz ja überhaupt, deswegen diskutieren wir, in Frage steht.

Sie schreiben hier:

<em>“ … dann soll es ausgeschlossen sein, das Messergebnis zu erhalten, dass die Anzeige B# des Beteiligten B und die Anzeige P% des Beteiligten P einander nicht gleichzeitig waren.“</em>

Smolin ist immerhin auch dessen kundig, denn er beschreibt den Knackpunkt genau dort, wo wir jetzt unsere Aufmerksamkeit hin gewendet haben: “ … daß nämlich das Relativitätsprinzip falsch sei, was bedeutet, daß wir zwischen Bewegung und absoluter Ruhe unterscheiden können.“

Das ist der Teil der Logik, den Sie zum Beispiel den anwesenden Herrn Professoren nicht ohne weiteres erklären können, den Sie und auch Smolin aber beherrschen, und zwar, weil Sie genau wissen, worauf es ankommt, vor allem, wo die Schwachstellen der Theorie sind. Ich denke sogar, Sie kennen sie besser, wie die meisten anderen.

Sie wissen: ohne saubere Gleichzeitigkeitsdefinition keine SRT. Natürlich betrifft das nach wie vor auch Fragen zum Brechungsindex.

„A und B ruhen zueinander“ ist bereits eine still vorausgesetzte Distanzdefinition beantwortet lustigerweise …

@ bullet perfekt:

„Für mich ist „Ruhe zueinander“ nur ds[A;B]/dt=0.“

So kann man doch klar das Grundaxiom der RThs definieren? Warum muß einer wie bullet kommen, und uns das erklären? Vielleicht, „Add Doc Bullet“, der Superheld ist, der sich immer noch fragt, ob er in Bewegung ist, oder stillsteht?

Aber nun ist klar: auf <em>diese</em> „Frequenz“ wird Ihr „starr zueinander“ eingestellt, und genau darum geht es ja …  <em>( = 0.)</em>  …

Diese Einstellarbeit ist bereits die Distanzdefinition, die wir aufgrund der Re-so-nanz kalibrieren. Und was kommt dabei raus, wie Sie so gut erklären: daß der Abstand der Lichtgeschwindigkeit entspricht, die in Meter pro Sekunde gemessen wird, zufällig ist er da = 0, ist gleich: <em>gleich</em> – weil respektive des Brechungsindex der jeweiligen Messbedingungen genau das gemessen wird, wodurch die physikalischen Bedingungen der Messung bestimmt werden.

„Starr zueinander“ bedeutet demnach: eingestellt auf die Lichtfrequenz unter einem bestimmten Brechungsindex, dessen Neutralität wir im Vakuum ansetzen. Auch diese Frequenz wird wiederum durch ein Koordinaten-System eingestellt und erkannt.

Deswegen ist ihr erstes Argument mit der Subjektivität als Grundlage der Wissenschaft „Kleiner Zeiger meiner Uhr … “ gar nicht so bedeutend, sondern Sie lenken einfach vom Grundsätzlichen ab: nämlich daß eine Distanzdefinition, die aus einem System gewonnen wird, dessen Distanzdefinition bereits starr festgelegt ist: nämlich als Distanz-Gleichheit, ohne die ihre Zeit-Gleichheit weder denkbar noch einzurichten ist: sonst würden ja alle Beteiligten völlig mangelhaft synchronisierte Echos hören. Das System mißt seine eigene Kalibrierung, und kann daher nicht widerlegt, oder, wie Sie vornehmer sagen: falsifiziert werden. Doch was ist es dann wert?

Diese Frage scheint doch durchaus berechtigt.

Ihren Gedanken zur Kausalität will ich laut zustimmen, mit Fussballfan-Fanfaren! — <em>“Wieso sollte „Kausalität“ denn nicht vom Beobachter abhängen? — Was soll denn „Kausalität“ sein, wenn nicht die (axiomatisch unterstellte) Fähigkeit jedes einzelnen Beobachters, die Reihenfolge seiner eigenen Beobachtungen zu beurteilen??“</em>

Natürlich kommen wir da wieder beim ersten Punkt an: dem Schiedrichter. Also, wir wissen seit der letzten WM, daß der Schiedsrichter ein Mitspieler ist, oder?

· 14.05.11 · 21:36 Uhr

@ Frank Wappler:

Ihren ersten Abschnitt über die Fußballregeln finde ich sehr gelungen, denn er illustriert offenbar reinen Subjektivismus? Kann das im physikalischen Sinn anerkannt werden, wolln wir mal nicht so sein?

Sie schreiben hier:

“ … dann soll es ausgeschlossen sein, das Messergebnis zu erhalten, dass die Anzeige B# des Beteiligten B und die Anzeige P% des Beteiligten P einander nicht gleichzeitig waren.“

Smolin ist immerhin auch dessen kundig, denn er beschreibt den Knackpunkt genau dort, wo wir jetzt unsere Aufmerksamkeit hin gewendet haben: “ … daß nämlich das Relativitätsprinzip falsch sei, was bedeutet, daß wir zwischen Bewegung und absoluter Ruhe unterscheiden können.“

Das ist der Teil der Logik, den Sie zum Beispiel den anwesenden Herrn Professoren nicht ohne weiteres erklären können, den Sie und auch Smolin aber beherrschen, und zwar, weil Sie genau wissen, worauf es ankommt, vor allem, wo die Schwachstellen der Theorie sind. Ich denke sogar, Sie kennen sie besser, als die meisten anderen.

Sie wissen: ohne saubere Gleichzeitigkeitsdefinition keine SRT. Natürlich betrifft das nach wie vor auch Fragen zum Brechungsindex.

„A und B ruhen zueinander“ ist bereits eine still vorausgesetzte Distanzdefinition beantwortet lustigerweise …

@ bullet perfekt:

„Für mich ist „Ruhe zueinander“ nur ds[A;B]/dt=0.“

So kann man doch klar das Grundaxiom der RThs definieren! Warum muß eine Kugel: bullet kommen, uns das zu erklären? Vielleicht, weil „Add Doc Bullet“, der Superheld aus den Marvel-Comics ist, der sich immer noch fragt, ob er in Bewegung ist, oder schon stillsteht?

Aber nun ist klar: auf diese „Frequenz“ wird Ihr „starr zueinander“ eingestellt, und genau darum geht es ja … ( = 0.)

Diese Einstellarbeit ist bereits die Distanzdefinition, die wir aufgrund der Re-so-nanz kalibrieren. Und was kommt dabei raus, wie Sie so gut erklären: daß der Abstand der Lichtgeschwindigkeit entspricht, die in Meter pro Sekunde gemessen wird, zufällig ist er da = 0, ist gleich: gleich – weil respektive des Brechungsindex der jeweiligen Messbedingungen genau das gemessen wird, wodurch die physikalischen Bedingungen der Messung bestimmt werden.

„Starr zueinander“ bedeutet demnach: eingestellt auf die Lichtfrequenz unter einem bestimmten Brechungsindex, dessen Neutralität wir im Vakuum ansetzen. Auch diese Frequenz wird wiederum durch ein Koordinaten-System eingestellt und erkannt.

Deswegen ist ihr erstes Argument mit der Subjektivität als Grundlage der Wissenschaft „Kleiner Zeiger meiner Uhr … “ gar nicht so bedeutend, sondern Sie lenken einfach vom Grundsätzlichen ab: nämlich daß eine Distanzdefinition, die aus einem System gewonnen wird, dessen Distanzdefinition bereits starr festgelegt ist: nämlich als Distanz-Gleichheit, ohne die ihre Zeit-Gleichheit weder denkbar noch einzurichten ist: sonst würden ja alle Beteiligten völlig mangelhaft synchronisierte Echos hören. Das System mißt seine eigene Kalibrierung, und kann daher nicht widerlegt, oder, wie Sie vornehmer sagen: falsifiziert werden. Doch was ist es dann wert?

Diese Frage scheint doch durchaus berechtigt.

Ihren Gedanken zur Kausalität will ich laut zustimmen, mit Fussballfan-Fanfaren! — „Wieso sollte „Kausalität“ denn nicht vom Beobachter abhängen? — Was soll denn „Kausalität“ sein, wenn nicht die (axiomatisch unterstellte) Fähigkeit jedes einzelnen Beobachters, die Reihenfolge seiner eigenen Beobachtungen zu beurteilen??“

Natürlich kommen wir da wieder beim ersten Punkt an: dem Schiedsrichter. Also, wir wissen seit der letzten WM, daß der Schiedsrichter ein Mitspieler ist, oder?

Frank Weppler: · 16.05.11 · 23:18 Uhr

Markus Termin schrieb (14.05.11 · 21:36 Uhr):

> […] Abschnitt über die Fußballregeln […] illustriert offenbar reinen Subjektivismus?

Zu illustrieren war, dass es eine ganz und gar selbstverständliche Angelegenheit ist, Reihenfolge oder Koinzidenz seiner eigenen Beobachtungen zu beurteilen.
Es sollte jedem (gleichermaßen) verständlich sein, was damit gemeint ist; und man sollte jedem zumindest im Prinzip zutrauen können, das genau so zu beurteilen, als wäre man selbst an dessen Stelle.
(Es handelt sich deshalb wohl um eine betont objektive Form des Subjektivismus?)

> […] Distanz-Gleichheit, ohne die ihre Zeit-Gleichheit weder denkbar noch einzurichten ist: sonst würden ja alle Beteiligten völlig mangelhaft synchronisierte Echos hören.

Es sind doch sowieso jeweils auch massenhaft Grüppchen von Beteiligten vorstellbar oder sogar auffindbar, die irgendeine bestimmte „Resonanz“-Bedingung untereinander eben nicht erfüllt fanden.
Wesentlich ist, dass die Feststellung einvernehmlich und ohne irgendwelche Vorbedingungen getroffen werden kann.
Ansonsten, sicher …

> Das System mißt seine eigene Kalibrierung, und kann daher nicht widerlegt, oder, wie Sie vornehmer sagen: falsifiziert werden.

… man interessiert sich eben mehr für diejenigen (Grüppchen bzw. Kombinationen bzw. Teilmengen von Beteiligten), die sich dadurch auszeichnen, dass sie eine bestimmte „Resonanz“-Bedingung untereinander erfüllt fanden, als für alle möglichen anderen Kombinationen.

> Doch was ist es dann wert?

Dass einvernehmliche Feststellungen als Messwerte gewonnen werden;
dass nachvollziehbare Erwartungen bezüglich weiterer zu erhaltender Messwerte formuliert werden können;
dass Vorhersagen (bezüglich weiterer zu erhaltender Messwerte) mit bestimmtem Vertrauensbereich angegeben werden können, statt ohne.

p.s.
> „ds[A;B]/dt=0“

Für A „gleichförmig beschleunigt“ bzgl. B,

s[A;B]( t ) := c Sqrt[ (c/a)^2 + t^2 ] – c^2 / a + s[A;B]( 0 ),

folgt:

(d/dt[ s[A;B]( t ) ])_|{t := 0} ==
(c t / Sqrt[ (c/a)^2 + t^2 ])_|{t := 0} ==
0.

Frank Weppler: 19.05.11 · 22:06 Uhr

Bjoern schrieb (19.05.11 · 18:39 Uhr):
> […] „ds/dt = 0“. Da keine Zeit explizit genannt wird, folgt, dass diese Beziehung offensichtlich […]
> In deinem Beispiel [(d/dt[ s[A;B]( t ) ])_|{t := 0} == 0] gilt die Beziehung aber ebenso offensichtlich […]

Oh nein!: Den ersten Ausdruck als „offensichtlich“ zu bezeichnen, dem der zweite als lediglich „ebenso offensichtlich“ gegenüberstünde, ist bloß Einbildung oder Vorurteil.

Falls du meinst, dass der erste Ausdruck eine bestimmte Bedeutung bzw. Interpretation haben soll, die dem zweiten („meinem“) ausdrücklich nicht gleicht, dann mach das bitte explizit deutlich.

Im Übrigen hätte ich auch „mein Beispiel“ wohl noch etwas allgemeiner und deutlicher schreiben können, z.B. als:

s[A;B]( t ) := c Sqrt[ (c/a)^2 + (t – T)^2 ] – c^2 / a + s[A;B]( T )

==>

(d/dt[ s[A;B]( t ) ])_|{t := T} ==
(c (t – T) / Sqrt[ (c/a)^2 + (t – T)^2 ])_|{t := T} ==
0.

Und in der Zwischenzeit schau ich mir noch mal den Beweis des (aus der Analysis bekannten) Satzes an:

„Falls für eine bestimmte Funktion s[A;B]( t ): R –> R und für alle reellen Zahlen r gilt, dass (d/dt[ s[A;B]( t ) ])_|{t := r} == 0,
dann gilt für beliebige verschiedene reelle Zahlen p und q, dass s[A;B]( p )== s[A;B]( q ),
d.h. die Funktion s[A;B]( t ) ist eine Konstante.“

(Die letzteren Formulierungen fände ich im Zusammenhang mit einer Diskussion des Begriffes „gegenseitiger Ruhe“ nämlich durchaus adäquat; da müsste man sich nicht auch noch mit Differentialoperatoren herumplagen … &)

> selbst bei einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung wie in deinem Beispiel sind die Körper tatsächlich zum Zeitpunkt t = 0 relativ zueinander in Ruhe

Na hoppla! …
Dann fehlen dir wohl (offensichtlich! ;) die (umgangssprachlichen) Worte zur Beschreibung von …
… Paaren (A und B), deren geometrische Beziehung gut durch „s[A;B]( t ) := const.“ auszudrücken wäre;
ganz zu schweigen von Grüppchen zu je fünf Beteiligten, deren geometrische Beziehung untereinander darüberhinaus durch das Verschwinden der entsprechenden Cayley-Menger-Determinante (von bestimmten Verhältnissen paarweiser „s“-Werte) gut auszudrücken wäre.

20.05.11 · 20:05 Uhr

@ Björn, Frank Weppler: Sie schreiben: „Bullet sagte „ds/dt = 0″. Da keine Zeit explizit genannt wird, folgt, dass diese Beziehung offensichtlich für alle Zeiten gelten soll.“ – und genau das ist die bekannte Fixierung an ein starres Sytsem, das wohl unendlich viele verschiedene, aber keine gemeinsam verbindliche Zeit wird hervorbringen können, denn nach heutigem Glauben ist ja Zeit offenbar eine von der Gravitation und also Masse abhängige Sache, oder nicht :-)

Ich kann Ihnen also hier nicht zustimmen, und muß zugeben, @ Bullet und @ Björn haben Recht, obwohl @ Björn Feuerbacher naturlich mit seinem Satz:

„… wird, folgt, dass diese Beziehung offensichtlich für alle Zeiten gelten soll.“ genau das beschreibt, was wir ja auch gefunden haben, lieber Frank Weppler – sicherlich etwas basic ausgedrückt, aber ist doch klar?!

Zu seinem Axiom und zu Ihrem besteht doch im Inhalt kein Unterschied, nur die Rechnung scheint fraglich?! Aber das kann doch keine inhaltliche Frage sein? Ich glaube, @ bullet hat in seiner Güte für ganz einfache Gemüter übersetzt … ?!

Der Kern der Aussage ist doch interessant, oder nicht? :

– Es gibt ein definiertes = 0-Distanzverhältnis als Axiom der RTs. Mehr wollten wir doch gar nicht wissen: „mission accompished“, oder etwa nicht?

Wenn Sie noch etwas interessantes zu diesem Thema sagen wollen, halten Sie sich nicht zurück. Ich würde mich sonst lieber dem zweiten topic-Thema zuwenden, das hier bislang zu kurz kommt.

@ Björn hat eigentlich gesagt hat: er sei schon draußen. Und ich finde, Du könntest auch erst nochmal Dein Verhältnis zur Logik klären, bevor Du hier wieder so mitredest, als wäre keine Frage mehr offen.

Weltbild

Zeitreisen

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch dies ist eine lustige Merkur-rückläufig Geschichte. Wieder auf die Idee der Zeitreisen zurückzukommen und gar in die Vergangenheit reisen zu können … :

Teilchenbeschleuniger LHC: US-Physiker spekulieren über Zeitreisen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Wer die Geduld hat, sich den Spiegel-Artikel durchzulesen, wird vielleicht auf Begriffe wie „String-Theorie“, „M-Theorie“, etc. stoßen, und dabei ist es wichtig zu wissen, daß all diese Begriffe, mit denen so imposant jongliert wird, totaler Quatsch und anerkanntermaßen (siehe Lee Smolin) gescheitert sind. Es gibt auch keine 11 oder nochwas Dimensionen, nicht einmal die „Zeit“ ist eine Dimension.

Warum die Relativitätstheorie falsch ist, erfahren wir, wenn wir genau lesen, hier:

„Das ist das Prinzip der Kausalität in der Physik, also keine Wirkung ohne vorherige Ursache“, sagt Lüst im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Deswegen sei auch eine Zeitreise mit dem Higgs-Singlet zurück in die Vergangenheit nicht möglich. „Die Arbeit von Ho und Weiler beruft sich auf mathematische Lösungen der Einstein-Gleichungen in höheren Dimensionen, die aber in der Physik meiner Meinung nach keinen Sinn ergeben.“

Im Klartext: Aus „mathematischen Lösungen“ der Einstein-Gleichungen wird ein Ergebnis abgeleitet, das in der Physik keinen Sinn ergäbe, gleichwohl aber mathematisch stimmt. Dieser Spezialfall kann aber nur für die gesamte Theorie und die Einstein-Gleichungen gelten.

Wie nun eifrige Naturwissenschaftler sich vorstellen, den Laboratoriumstisch zum Altar zu machen, ergibt sich aus der Interpretation dieses Statements:

„Weiler sieht die Sache etwas anders: „Es ist gibt kein bewiesenes Gesetz von Ursache und Wirkung.“ Das beste, was Theoretiker tun könnten, sei, die Logik der Gleichungen voranzutreiben und zu schauen, was möglich ist. „Dann machen wir Experimente, um herauszufinden, ob das, was mathematisch möglich ist, auch in der Realität geschieht.“ Ein Ursache-Wirkungs-Dogma will Weiler nicht einfach so akzeptieren: „Für mich schlägt die Logik der Mathematik die menschliche Logik.“

Man muß dazu nur wissen, daß Mathematik keine Logik extra für sich beanspruchen kann. Mathematik selbst ist als Ganzes überhaupt nicht logisch, sondern axiomatisch. Aber das wissen solche Leute nicht, und die Leser des Spiegel-Online oder deren Redakteure in der Regel auch nicht. Uns aber kann dies ein Hinweis sein, wie verwirrt und wie krank diese Wissenschaft in der Zwischenzeit geworden ist, während sie das Einzige, was ihr helfen könnte: Logik – abzuschaffen versucht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

„Der Wurm im LHC“

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, wenn ein Astrologe über die Lichtgeschwindigkeit schwadroniert, mag man/frau ihm nicht unbedingt Glauben schenken. Wie es aber in den Kreisen zugeht, die sich für zuständig halten, erfahren Sie über untenstehendem Link von Ernst Peter Fischer – „Simulanten“ – beim Kommentator „Rosarotebrille“, der offensichtlich seine eigenen Versuche an der Uni Konstanz beschreibt. Er ist seinen Kritikern, die in gewohnter Arroganz bereit stehen, offensichtlich haushoch überlegen, weil er deren Fachsprache kennt und sich nicht von ein paar dahergeschleuderten Formeln bluffen läßt.

Verblüffenderweise beschreibt er als Insider ein Wissenschafts-Klima der Ignoranz im Fall von abweichenden Meinungen zu grundsätzlichen Fragen, bestätigt mithin schlimmste Befürchtungen.

Vielleicht haben wir ja doch mit der kardinalen Klimax einen Aufstand der Redlichen zu erwarten, der mit dem verschrobenen Weltbild  der Teilchenphysiker und ihrem „Standartmodell“ Schluss macht?

In direkt unten eingefügtem Zitat von F.F. erklärt Dr. Florian Freistetter selbst seine Fassungslosigkeit hinsichtlich der Tatsache, daß nach dem weltweit gefeierten ersten Versuch nun einen Tag später der Protonennachschub für die supertolle Riesenmaschine fehlt. Und er hat Recht: wollen wir denn Leuten glauben, sie wüßten wohl genau um die Gefahren, die nicht einmal bei einem so gewaltigen Aufwand für rechtzeitigen Nachschub sorgen können? Doch hört selbst:

„Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Flasche mit den LHC-Protonen jetzt schon leer ist. Verwunderlich ist es aber, dass niemand daran gedacht hat, dass die Protonen ausgehen könnten. Das hätte den Verantwortlichen auffallen müssen! Aber die waren wohl zu sehr mit den Folgen des ersten Unfalls beschäftigt und haben sich nicht um solche „Kleinigkeiten“ gekümmert. Und jetzt stehen alle da und schauen blöd aus der Wäsche. Keiner weiß, wie lange es dauern wird, bis man wieder genug Protonen für neue Versuche aufgetrieben hat. Kann gut sein, dass der LHC wieder mal ein paar Monate untätig herumsteht. Und die LHC-Kritiker werden sich natürlich wieder bestätigt fühlen …“ Genau, das tun wir, auch wenn es klingt, wie ein Aprilscherz. Manche Dinge sind nicht spaßig, Florian:

Protonenmangel! Der LHC musste schon wieder gestoppt werden! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er sinniert weiter: „Ich frage mich langsam echt, wohin das noch alles führen soll. Irgendwo ist der Wurm drin, beim LHC.“ Florian Freistetter

Wirklich substantiell wird es aber bei Ernst Peter Fischer und seinem Wissenschafts-Feuilleton, der ebenfalls zu den Science-Blogs gehört. Es dürfte schwer werden, Fischer rauszumobben, denn er ist nicht irgendwer. Sein Buch „Die Andere Bildung“  (seine Antwort auf das geisteswissenschaftlich-reduzierte „Alles, was man wissen muß“) gehört zu den verständlichsten Wissenschafts-Publikationen der letzten Jahre überhaupt, er ist, ebenso wie der kommentierende Kollege A. Weinberger ordentlicher Professor, hat gleich mal Physik, Mathe und Biologie studiert, und er schreibt dies:

„Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.“

Simulanten | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer, unbekannte Zeit, 18.01.1947, Wuppertal

Der Preis eines Teilchens | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer – Wikipedia

Dies ist, wie gesagt, mal nicht meine Sprache. Wie Herr Fischer allerdings auf seinem Blog geantwortet wird, von Leuten wie U. Berger, F. Freistetter und J. Rings, das ist es eben, was zu zeigen ich mit diesem Post beabsichtige. Respektlos ist dafür ein milder Begriff. Nehmt euch Zeit und schaut die Links mal selber durch!

Gruß

Markus

Weltbild

Bandansage

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ja freilich, alles normal: nur zur Wartung wird der LHC-Kasten mal ein Jahr lang abgeschaltet. Man muß kein Verschwörungstheoretiker sein, um den Aussagen von Naturwissenschaftlern zu mißtrauen. Wer hat uns vor noch nicht einem Jahr zur Schweinegrippenimpfung gepeitscht? Und wem hat es genützt? Das ist sogar dem Wissenschafts-hörigen Boulevard-Blatt SPIEGEL aufgefallen:

Pandemie-Bekämpfung: Vier Lehren aus der Schweinegrippen-Hysterie – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Ergo: wir glauben euch gar nichts mehr. Und wir haben dafür gute Gründe. Ihr habt nämlich einen Urknall. Was der LHC aus Orgon-energetischer Sicht in Wahrheit mit unserer Welt macht, hat noch niemand weder untersucht noch begriffen. All die angeblich auszuschließenden Gefahren, Behauptungen, die scheinbar Sicherheit suggerieren, sie fußen nicht nur auf einem perversen, sondern auch auf einem schlicht falschen Weltbild. Denn: was die Welt im Innersten zusammenhält ist denen nicht nur unbekannt, sie wissen auch weder, was ihr Rechenmodell „Gravitation“ ist, noch überhaupt, was Magnetismus sein könnte. Sie betreiben nämlich gar keine Physik, sondern Meta-Physik mit einem einzigen tool: der Mathematik. Man ist also viel näher an den magischen Tricks der Zauberlehrlinge aller Zeiten, als man sich jemals zugestehen würde: und hat vorteilhaft darüber Wissen und Reflektion ausgeblendet.

Man probiert mal so rum, mißbraucht ganze Landschaften als „Menschenversuchslabor“ (W. Döbereiner).

„Der Captain macht das schon, der sitzt im Cockpit“, wird gesagt: in Wahrheit fliegt die Maschine auf Autopilot und die Bandansage zur Beruhigung:  – ist overdated.

Nachtrag 2019: in Schweden werden die Opfer der Schweinegrippeimpfung – sie löst Schlafkrankheit aus – mit Millionenbeträgen entschädigt. In Deutschland nicht anerkannt.

Fotos, Weltbild

Achsenspiegelung

IMG_1381IMG_1399Fotos Markus Termin ©

Obiges nennt man in der Filmkunst einen „Achsensprung“. Man/frau lernt es in der Filmakademie nur, um es tatsächlich bei den Dreharbeiten zu vermeiden. Denn das geht nicht! Springt die Achse der Bildebene einfach um 180 º, so reißt der rote Faden des optisch Plausiblen, Nachvollziehbaren.

Und doch ist es genau das, was in der Quantenphysik mit polarisierten, verschränkten Lichtquanten passiert, ohne dass der rote Faden der Realität reißt. Aber etwas anderes zerbricht: das „Gesetz“ der Einheit von Ursache und Wirkung, von Kraft und Ort. Daher ist die Quantenphysik eine klare Frage für die Philosophie, und es ist an der Zeit, den Physikern die Interpretationshoheit für ihre Entdeckung zu nehmen. Sie haben sich niedergelassen auf ihrem Flecken Vernunft, der da lautet: „Eine Meinung, die viele Physiker vertreten, ist die, dass man zufrieden sein soll, wenn die Quantenphysik uns erlaubt, Dinge exakt zu berechnen.“ (Zeilinger „Einsteins Spuk“ S. 209)

Zur Interpretation gibt es im Augenblick nur zwei Möglichkeiten:

1. Entweder die Relativitätstheorie ist falsch, wonach nichts sich schneller bewegen kann, wie Licht im Vakuum. Denn Quanten stimmen sich „zeitlos“ aufeinander ab. Sie brauchen dazu überhaupt keine Geschwindigkeit, oder jedenfalls keine, die wir messen könnten.

Würde dies zutreffen, wäre unser gesamtes kosmologisches Modell, einschließlich Urknall und Schwarzer Löcher Schnee von gestern, denn die Architektur des Bildes vom Universum, das uns die Naturwisseschaft z. Zt. religiös autoritär vermittelt, hängt von der Lichtgeschwindigkeit ab. Sie ist der eine ruhende unveränderliche Punkt in einem insgesamt und mit Allem sonst sich verändernden Universum. Mit ihr biegen wir uns den Raum wieder zu einer Scheibe.

Als Gegenargument wird gerne angeführt, Quanten, polarisiert, könnten trotz 100%tig aufeinander abgestimmtem Zustand keine Nachrichten untereinander in Über-Lichgeschwindigkeit austauschen. Naja, wir aber wissen davon schon.

Oder …

2. … die Relativitätstheorie bleibt gültig, mit ihr das Postulat einer Lichtgeschwindigkeitskonstante im Vakuum, dann haben wir in der Physik den Deckel zum Ausgang in die Metaphysik gefunden, denn es gibt einfach keine physikalische Erklärung für die absolute Synchronizität polarisierter Quanten, die Schrödinger „verschränkt“ nannte. Völlige Gleichzeitigkeit der Zustandsabstimmung bei gleichzeitig  völlig zufälligen Zuständen für beide, sich doch räumlich in beliebig großer Entfernung voneinander „aufhaltenden“ Lichtquanten …

Also: entweder Physik ohne Relativitätstheorie oder Physik mit Metaphysik.

Vor dieser einfachen Alternative steht die Naturwissenschaft in Physik und übrigens auch Biologie am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Wen´s interessiert, liest mal hier rein. Freundlich und verständlich geschriebenes Buch eines engagierten Forsches und Lehrers unserer Tage, der glaubt, wenn etwas schneller als Lichtgeschwindigkeit sich bewegen könnte, es möglich sein müßte, in die Vergangenheit zu schauen (wie es ja tatsächlich auch ist).

ZeilingerZeilinger: 20.05.1945

Doch zurück zum „Achsensprung“:

Um einen solchen Sprung „realistisch“, d.h. ohne die Annahme eines allmächtigen Kameramannes nachvollziehen zu können, müßten wir in der Lage sein, praktisch zeitgleich um 180 º zu springen. Ein Film verliert durch einen Achsensprung seine Illusion der Wirklichkeitsnachahmung. Kameramann/frau muß schon mit dem eingeschalteten Gerät den 180 º – Winkel zu Fuß zurücklegen, oder per schneller Schiene am Set, dann kommt jeder mit!

In der Astrologie spricht man von „Achsenspiegelung“ bei Paaren: wo der eine den AC hat, hat der andere den DC und umgekehrt. Während William Lilly im späten Mittelalter noch von einer Idealverbindung spricht, falls der Aszendent bei PartnerInnen gleich ist, müssen wir heute sagen, daß umgekehrt auch bei gleichem Aszendenten  eine Partnerschaft nicht ausgeschlossen ist. Wenn wir einem Menschen mit dem Gegen-Aszendenten zu unserem eigenen begegnen, kann es natürlich sein, diese/r regt uns maßlos auf. Doch zunächst einmal zieht er/sie und magisch an! Und beides bedingt einander: wir sind unserem Gegenstück begegnet! Im anderen, ersten Fall, bei gleichem Aszendenten, da gibt es oft die Vision vom gemeinsamen Pferdestehlen und auch eine stille Konkurenz, die sich späterhin nicht selten im Ausbrechen des einen Partners zeigt, der/die so versucht, „Differenz“ zu erringen. Wenn jedoch ein anderes Merkmal im Horoskop die Unterschiedlichkeit übernimmt, eine Sonnen-Opposition zwischen den Partnern, dann kann auch der Aszendent gleich sein, sonst ist es – meine ich – auf die Dauer eine wirkliche Aufgabe mit gleichen Aszendenten …

Mundan, Personen

Albert Einstein

foto-albert-einstein14. März 1879 11:30 Ulm

„Astrologie ist eine Wissenschaft für sich. Aber eine wegweisende. Ich habe viel aus ihr gelernt und vielen Nutzen aus ihr ziehen können.“


Albert Einstein

albert-einstein

einstein-transite

Nürnberg, 15:34 – oben finden wir das Horoskop des berühmten Mannes, unten ist gleichfalls sein Horoskop mit den aktuellen Transiten (außen) zu besichtigen. (Diese Bilder lassen sich nach Bedarf auch noch vergrößern.) Dabei fällt natürlich auf, dass es einige zeitliche Übereinstimmungen zu heute gibt. Freilich weilt Einstein jetzt in einer anderen Dimension. Dennoch mag anhand der aktuellen Transite im äußeren Kreis eine Bewegung seines öffentlichen Wirkens angezeigt sein? Da ist vor allem der befreiende Uranus über der Sonne. Jupiter im Wassermann und Venus im Widder, wie auch in seinem Geburtsbild. Jupiter im Zeichen des Geistes in Haus 9 macht ihn zum geborenen Professor. Bemerkenswert: der zähe Steinbock-Mars! Und Schütze-Mond als Anlage in Haus 6; setzt sich praktisch um. Und praktisch ist es auch, wenn Sonne und Ziel, also das Haus 10, in einer Richtung liegen. Mit Venus im Widder in Haus 11 ist er öffentlich beliebt und kann sich durchsetzen. Neptun im Stier löst die öffentlichen, bzw. ursprünglichen (Haus 11) Vorstellungen von Materie (Stier) auf. Er könnte aber auch bedeuten: die Öffentlichkeit täuschen.

Als 1932 der Mondknoten über seine Geburts-Sonne ging, wanderte Einstein in die USA aus. Pluto im Krebs, also in seinem AC-Haus begleitete die Nobelpreiszeit, die Bestätigung seiner Theorie während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai 1919 als Beobachtungen Arthur Eddingtons zeigen konnten dass das Schwerefeld der Sonne Licht genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt.

relativitatstheorie-bestatigende-sonnenfinsternisSonnenfinsternis 29.05.1919 Santo Antonio, Principe, 13:08

Es mag Lesern meines Blogs nicht entgangen sein, dass ich mit der Gültigkeit seiner Relativitätstheorie hadere. Ob denn wirklich die Lichtgeschwindigkeit die gültige Raum/Zeit-Norm ist? Ursache dieses Haderns ist aber nicht der Versuch, es besser wissen zu wollen,  sondern das Unbehagen wegen einer unvollständigen Welterklärung, die sich in ihrer scheinbaren Kompliziertheit zunehmend verknotet. Dieses Unbehagen hatte Einstein bekanntlich selbst auch: „Das Unverständlichste an der Welt ist, dass wir sie verstehen können.“ Einstein war ein Meister paradoxer Schlüsselsätze, die immer einen Hinweis auf die mysteriöse Kraft des Geistes enthielten.

Uns fehlt im Augenblick ein widerspruchsfreies Wissen davon, wo unser Ort in dieser Welt ist. Wir sind gezwungen, die Einheit von Bewußtsein, Ort und Zeit aufzugeben. Und zwar sowohl in Folge der Relativitätstheorie, die uns klar macht, Zeit ist relativ zur Geschwindigkeit, als auch durch die Quantenphysik, die uns andererseits klar macht, daß es Zusammenhänge jenseits der Einheit von Ursache und Wirkung in Bezug auf die Übereinstimmung des Ortes gibt.  Beides sprengt jedoch den Rahmen unserer Vorstellungskraft. Wir – und das sind auch die Physiker mit ihren Zauberknoten, aus denen der Urknall entsprungen sein soll – sind bislang daran gescheitert, die Welt als Anschauung von Materie oder deren Umschreibungen – z.B. „Feld“ – plausibel erklären zu können. Wir verstricken uns in Widersprüche. „Können wir den Materiebegriff nicht einfach fallen lassen und eine reine Feldphysik entwickeln?“, fragte Einstein.

Für eher philosophisch veranlagte Naturen ist der große Münchhausen-Trick bei der Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit die Frage nach der Objektivität der Messung. Denn jede Messung muß ja auf menschlich nachvollziehbare Erdenverhältnisse heruntergerechnet werden. Irgendwo brauchen wir, wenn wir messen wollen, einen Maßstab,  einen Eichpunkt, der Gültigkeit hat. Doch welcher Maßstab kann in einer Welt, in der sich alles relativ zueinander bewegt, absolute Gültigkeit beanspruchen?

Hier setzt der Einsteinsche Trick an: wir nehmen das Licht (und von einem gewissen Standpunkt aus ist alles Licht) und setzen es als absolute Bezugsgröße für Alles. Und schon haben wir den Stillstand, den Punkt, um den sich die Raumzeit herumbiegen muß: denn ob Licht (im Vakuum, welches es de facto nicht gibt) immer gleich schnell ist, egal, ob es von einem sich mir mit nahezu Lichtgeschwindigkeit entgegenkommenden Gegenstand, oder von einem sich mir mit nahezu Lichtgeschwindigkeit entfernenden Gegenstand ausgesandt wird, oder ob es gar stillsteht, das macht bei einer absoluten Bezugsgröße in einem relativen Raum, welcher gleichwohl durch diese Absolutheit des Lichts in seiner statischen Maximalgeschwindigkeit aller Dinge überhaupt erst gebildet wird, keinen Unterschied.

Einstein hat damit auf geniale Weise den Kosmos vom Mittelpunkt der Welt nicht, wie Nicolaus Copernicus (auch eine Fische Sonne mit Schütze-Mond!) zum Sonnenmittelpunkt verlegt, sondern aus diesem Mittelpunkt eine statische absolute Bezugsgröße für das ganze All gemacht.

Es liegt auf der Hand, dass dies nicht der letzte Schritt war. Und die Entwicklung der Physik in zwei entgegengesetzte Richtungen legt nahe, daß der nächste Schritt, vielleicht erst sehr viel später, den Geist selbst in seine „Rechnung“ wird integrieren müssen.

Zwar lassen sich viele Erkenntnisse in ihrer praktischen technischen Umsetzung bewundern, woraus umgekehrt die Gültigkeit der zugrunde liegenden Theorie geschlossen wird, doch dies hebt die gleichzeitig existierenden Widersprüche leider nicht auf. Und läßt gerade jene technischen Anwendungen zu magischen Spielen werden, deren Grundlage Dogma und Zeremonie eher zu sein scheinen, als das ersehnte, in sich geschlossene und logisch nachvollziehbare Welterklärungsgebäude, dem man schon einmal den absurden Namen: „Theory of Everything“ gegeben hat.

Vielleicht kann uns ja der Uranus über Einsteins Sonne dieser Tage einen Schritt weiter bringen?

„Die große Frage WARUM hat die „moderne“ Physik überhaupt nicht beantwortet. Nachfolgende fundamentale Fragen nach dem Warum nicht nach dem Wie sind völlig offen:

1) Was ist Massenträgheit ?
2) Was ist Gravitation ?
3) Was ist ein Atom in Wirklichkeit ?
4) Was ist eine elektromagnetische Welle ?
5) Wie können die 4 Kräfte aus einer Kraft entstehen ?“

H. Joswig