

18.12.2014 Nürnberg 12:00 (1509 war Uranus auch in Widder … )
Schlagwort: Astronomie
Merkur und Venus begegnen sich …
Antonio da Correggio – Wikipedia
Liebe Leserinnen und Leser,
… aber doch nur fast! Für mittelalterlich denkende Stundenastrologen kommt ein Ereignis eben dann doch nicht zustande, wenn Merkur und Venus die Fragenden oder einer entscheidenden Position entsprechen – es sei denn, Mond wäre Überträger des Lichts durch günstige Aspekte zu beiden nacheinander – ist er aber nicht. Er steht schon im Schützen und hat damit die Gustav Mahler Verbindung zur frischen Krebs-Sonne, der alsbald Jupiter folgen wird.
Warum? Weil Merkur gewissermaßen jetzt schon am nächsten dran an der Venus ist – Venus erscheint im Verhältnis zu ihm plötzlich schneller, weil Merkur deutlich der Rückläufigkeitsschleife am 26. Juni zustrebt, und deswegen jetzt schon langsamer wird, wie Venus es ist, die weiter Richtung Löwe läuft … die Königin dann ab 27. Juni 2013 (Merkur enteilt dann weiter rückwärts, scheinbar, aber jetzt noch ist Venus der Nacht-Spiegel der Königin, durch Mond bestimmt im Zeichen Krebs und Merkur so nahe, wie er kann. Aber eben bis auf wenige 10tel Grade nahe dran.
So sieht es von hier aus! Und durch diese Bewegung gegen Venus und Merkur ist unsere eigene gut zu verstehen. Durch die scheinbare Gegenläufigkeit und Geschwindigkeit der Venus verstehen wir erst die Dynamik der Bahn des Merkur – und unserer eigenen.
Wir sehen gleichzeitig, wie Jupiter, Sonne und Lilith zwischen Zwillinge und Krebs Wissen und Gefühl gut verbinden. Der Ausdruck des Bildes von Correggio – insbesondere der der Venus – ist Lilith – man beachte, wie sie mit dem Baum verbunden ist, wie Jagdgöttin Diana, das rote Tuch eine Schnur zur wilden Natur.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Regiomontanus
der Film ist von 2009 – kommt aber in die Informationskybernetik in unseren Tagen:
Astronomie und Astrologie: gemeinsames Projekt Asteroidenabwehr: Freistetter
Bemerkenswert die Brücke, die der Film zwischen Astrologie und Astronomie schlägt – ganz im Sinne der Ankundigungen in meiner Vorherschau diese Woche.
Und Humor & Zauber ist gar keine schechte Brücke … Wir sehen natürlich auch den Nordkonten von Johannes Müller, der damals nativ wie jetzt auch durch Skorpion läuft, nur Bogensekunden von Regiomontanus Nordkonten entfernt … außerdem mag dieser Zwillings-Geborene den positiven Neumond anführen, Recht so.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Regulus in die Jungfrau
Liebe Leserinnen und Leser,
das ist nun wahrhaft ein Jahrtausendereignis – und würdig der folgenden (und meines Erachtens schon deutlich spürbaren) Mondfinsternis. Denn Regulus, das Herz des Löwen, wechselt eben ins Zeichen Jungfrau.
قلب الأسد 轩辕十四 – Regulus – der sich sicher viel bewegt und eigentlich aus vier Sternen besteht und zu unserer Milchstraße gehört – also ein nächster Sonnennachbar ist und sicher eine andere Menschen-Zivilisation birgt – wechselt insofern in die Jungfrau, als daß er unser normales, fantastisches, westliches (und damit ursprünglichstes und fortgeschrittenstes System) nunmehr seit heute im ersten Grad Jungfrau inspiriert. Hier zeigt sich auch der Unsinn, der so gern und oft über die „Sternzeichen“ erzählt wird; sie seien nicht kongruent wegen des Erdkreisels im platonischen Jahr, etc., die sogenannte Präzession. Denn auch der Fixsternhimmel, der sich so oder so über lange Zeiträume völlig verändert – zieht durch die 12-zahlige Einteilung unseres unverrückbaren Tierkreises, wie die Planeten, und zwar durchaus im Tierkreissinn: also gegen den Uhrzeitersinn. Sonnst würde ja Regulus nicht ins Zeichen Jungfrau, eines nach und nicht vor dem Löwen wechseln. Ein Irrtum, der wenig auffällt, weil er so simpel und fundamental ist. Es gibt also laut Präzession, die durchaus real ist, diese Umkehrrichtung gar nicht: der sogenannte Frühlungspunkt, der eigentlich per Definition auf 0° Widder festgelegt ist, und sich gar nicht bewegen kann, würde sich, wenn überhaupt – vor dem kosmischen Hintergrund des Stieres abspielen, nicht im Wassermann.
Ob es die Präzession in der vorgestellten Weise wirklich gibt, oder aber eine „Trepidation“, ein Pendeln, oder aber noch etwas ganz anderes (die Ägypter berichten nach Herodot davon, dass in 10 000 Jahren die Sonne zweimal im Westen aufging), davon haben seit Tycho Brahe – denn solange ist es her, seitdem jemand dazu zu argumentieren versuchte, die Astronomen keine Ahnung. Ein Privatgelehrter, Karls-Heinz Homann, bezweifelt eine beweisbare Evidenz der Präzession und glaubt, unsere Sonne rotiere um den Sirius:
Aber das nur am Rande: Regulus in der Jungfrau (so hoffe ich!) wird uns die Zeit des cleaning-up unserer Welt bringen: nicht mehr die Selbstherrlichkeit des Königs regiert, sondern die Nützlichkeit. So können wir aufräumen, was wir (vor allem in den letzten 300 Jahren) versaut haben! But not only that – die Dinge ihrer geistigen Position nach einordnen, das ist die Aufgabe der Jungfrau, mag man auch widerstreben, sie schafft das, auch wenn der Sinn außerhalb dieses Zeichens zunächst nicht schlüssig ist. Und das setzt Weisheit voraus – selbst gefundene oder durch gute Geister gesteuerte. Möge dieser Mars-Jupiter Stern uns dafür Zeichen am Himmel werden!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Goethe und Newton
Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt ein 200-jähriges Jubiläum des Erscheinens von Goethes Farbenlehre und dazu gleich zwei Ausstellungen von Universitäten, die sich einem Vergleich der Farbenlehre von Goethe und Newton widmen. Bemerkenswert genug. Ich bin da drauf gekommen durch einen wunderbaren Artikel in der FAZ vom Samstag, also heute, von Professor Olaf L. Müller, Mathematiker, Philosoph, Informatiker und Volkswirtschaftler aus Göttingen, der einem die Differenz zwischen Goethe und Newton wunderbar erklärt, bzw. warum beide Lehren richtig sind und komplementär zueinander … und noch einiges mehr. Also: ausnahmsweise FAZ vom Samstag lesen (den innenpolitischen Schwachsinn kann man ja übersehen). Er schreibt:
„Goethe hat überaus sorgfältig experimentiert und wichtige Schlüsse aus seinen Versuchen gezogen. Einer dieser Versuche hat es in sich. Statt einen Lichtstrahl durchs Prisma zu werfen (in einer dunklen Umgebung) wirft Goethe einen Schatten hindurch (umgeben von Sonnenlicht). Er vertauscht die Rollen von Helligkeit und Dunkelheit in Newtons Versuch, alles andere ändert er nicht. Große Überraschung: Wieder zeigt sich ein längliches Spektrum – aber das glatte Gegenteil von Newtons Spektrum, sein Komplement (gelb, purpur, türkis).“
Der eine argumentiert aus dem Licht und erzeugt schwarz, der andere aus der Dunkelheit und erzeugt weiß: der Newtonsche Ansatz wird von Goethe regelrecht auf den Kopf gedreht!
Natürlich geht der Gegensatz tiefer! Goethe ist im Kommen, weil Newton in letzter Konsequenz am Ende ist. Und wir werden Zeiten haben, zu denen wir eine Synthese zwischen beiden (es geht da um eine grundsätzliche Auffassung von Wissenschaft und Wirklichkeit – ganzheitlich oder analytisch) erleben werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Interessante Links:
Das Newton-Spektrum und sein poetisches Gegenteil — Humboldt-Universität zu Berlin
Farbenlehre (Goethe) – AnthroWiki
Johann W. Goethe, 28.08.1749 12:01, Frankfurt am Main, Pluto gerade noch im Skorpion, wie auch bei unserer Skull-geilen Piercing-Generation! Kein Wunder, daß sich der Herr Geheimrat mit aller Macht den plutonischen Dingen, Wandel und „Dunkelheit, die sich das Licht gebar … “ widmete!
Isaac Newton, 04.01.1943, 01:38, Woolsthorpe, England, Pluto in den Zwillingen, wie während der Vorkriegsgeneration, einem der produktivsten Zeiträume für Wissenschaftler, die gern in Formeln und Zahlen machen, aber auch Schriftsteller, die informelle Mega-Werke schufen!
Hier die Synastrie zwischen beiden. Ich hatte (Merkur ist rückläufig) mich zunächst aus irgendeinem Grund geirrt und eine Saturn-Opposition gesehen. Die ist da nicht drin, im Gegenteil: auffallend ist, wie beide Horoskope in nahezu vollkommener Harmonie zu einander stehen, bis auf: den Pluto! Und – vielleicht – Venus (unterschiedlicher Geschmack) und – wichtig – die Quadratstellung der Mondknotenachse. Harmonisch Hand in Hand arbeiten jedoch: Jupiter und Jupiter, Saturn und Saturn, Sonne und Sonne, Mars und Mars, Merkur und Merkur …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Der rote Faden
Liebe Leserinnen und Leser,
der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.
Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …
Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …
Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.
Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.
Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.
Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“
γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.
Mit freundlichen Grüßen!
Markus

Susan Sontag
16.01.1933 New York, unbekannte Zeit
Liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte gern an diese bemerkenswerte Denkerin erinnern, deren Spur in Worten wir heute anläßlich ihres Geburtstages folgen wollen. Susan Sontag ist die in Paris geschulte intellektuelle Stimme Amerikas in Bezug auf vor allem ein Rätsel. Die Fotokunst, die Fotografie waren dieser Frau fragwürdig:
Nun mag es heute verwunderlich erscheinen, warum man sich über soetwas Selbstverständliches, wie Fotografie Gedanken machen kann?
„Es scheint, daß ästhetische Distanz ein Bestandteil der Erfahrung ist, die man beim Betrachten von Fotos macht, wenn nicht von Anfang an, so doch im Laufe der Zeit. Die Zeit erhebt die meisten Fotografien, auch die dilletantischsten, auf die Ebene der Kunst.“
Ganz subtil sagt Sontag hier etwas vor allem über Kunst. Was ist es? Ein Rätsel, das wir später vielleicht lösen. Dann fährt sie fort:
„Die „Industrialisierung“ der Fotografie hat bewirkt, daß diese sehr rasch der rationalen – d.h. bürokratischen – Methode, die Gesellschaft zu verwalten, integriert wurde. Fotos, einst als Spielerei betrachtet, sind fester Bestandteil unserer Umwelt geworden – Prüfstein und Bestätigung jener reduzierenden Annäherung an die Wirklichkeit, die man „realistisch“ nennt.“
Hier ist die Venus-Merkur Konjunktion im Steinbock Lehrerin und auch prophetische Hüterin der Wahrheit. Saturn im Wassermann ist die konservative (Saturn) Revolutionärin (Wassermann).
Dann natürlich Mond-Jupiter, – obwohl, wenn man sich das Bild anguckt, eigentlich ein Waage-Mond Anteil im Gesicht bemerkbar wird. Oder nicht? Die Geburtszeit kenne ich leider nicht. Waage-AC wäre auch denkbar, wobei: die Haare: eher Löwe-AC. Dann wäre natürlich auch Jungfrau-Mond denkbar, bei der Ansammlung von Jungfrau-Fähigkeiten, mit denen Sie ihr Werk ordnen konnte und mit dessen Ordnung auch das Fundament der Möglichkeit errichtete, künstlerisch über Kunst nachzudenken und die Fotografie, diese an der Bruchstelle zwischen Mensch und Maschine gelegene Möglichkeit, Dinge scheinbar unendlich zu vervielfältigen. Scheinbare Dinge unendlich zu vervielfältigen, die aber unter Nutzung von maschinell erzeugtem Elektromagnetizismus gleichzeitig überall im Raum sind und nur dort, wo sie – per iPod – abgerufen oder „aufgegriffen“ und im Aufgreifen erst aus einer Vorform von Signalen neu gebildet werden.
Gut, daß wir bei ihr nachlesen können: „Um das fotografische Bild hat man eine neue Bedeutung des Begriffs „Information“ konstruiert. Das Foto ist ein schmaler Ausschnitt von Raum ebenso wie von Zeit. In einer von fotografischen Bildern beherrschten Welt erscheinen alle Grenzen („Rahmen“) willkürlich. Alles kann von allem getrennt werden. Es ist lediglich erforderlich, jedesmal einen anderen Ausschnitt zu zeigen. Die Fotografie befördert eine nominalistische Sicht der gesellschaftlichen Realität, so, als bestände diese aus kleinen, offenbar unendlich vielen Einheiten – wie ja auch die Zahl der Fotos, die von etwas gemacht werden können, unbegrenzt ist.“
Dieses unbegrenzt gilt eben mit dem iPod noch viel mehr. Aber das ist es nicht, was mich bewegt, wenn ich diese Zauberei beobachte, von überall her Bilder und Töne zu senden und zu empfangen. Was mich bewegt, ist die physikalisch-philosophische Frage: wo ist das Bild, bevor es auf dem Schirm am iPod erscheint? In welcher Raum-Zeit Kategorie ist es? Und ist es dort nur ein Bild als Gesamtinformation, oder sind dort unendlich viele „mögliche“ Bilder? Ich nehme an, daß sich hier die Fragestellungen der Quantenphysik an der Schnittstelle zum praktischen Gebrauch tatsächlich manifestieren.
Diese Frage ergibt sich aber auch ganz ohne iPod. Auf dem Erfahrungsfeld zur Erweiterung der Sinne hier in Nürnberg stand mal ein
Hier klicken: Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne
zur Camera Obscura umgebauter Bauwagen, wo sich – sitzend in dem Wagen an den Seiten – beobachten läßt, wie sich ein auf den Kopf gedrehtes „Licht-Bild“ durch ein Linsen-Loch tatsächlich auf dem Kopf stehend an der Gegenwand bildet. Es gibt also ein Natur-eigenes „Bilderzeugungsprinzip“, welches vom iPod nur simuliert wird (und in der Astrologie dem Spiegelpunkt-System zu entsprechen scheint), doch in Anbetracht der Faszination der technischen Revolution, in der wir uns befinden, wird das vergessen. Dieses „Vergessen“ wird durch Filme, wie Avatar auf die Spitze getrieben, wo die Möglichkeit einer anderen, natürlichen Bildwirklichkeit unmerklich doppelt verschlüsselt wird: einmal dadurch, daß der Film mit faszinierenden Bilder eine Gegenwelt komponiert, zum anderen aber dadurch, daß diese Gegenwelt eine Simulation ist, ein Schein, der dadurch gedeckt ist, daß das Medium, der Film, selbst Schein ist: der Schein in einem Schein. Und bei Avatar kommt hinzu, daß der ganze Film die Grenze thematisiert, die zwischen unserer Seele und unserer Wirklichkeit sich tatsächlich abspielt. Wo immer Du die Wahrheit verstecken willst: am Besten hinter der Wahrheit.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus














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