Europa

Venus/Uranus Sextil

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Lichtblick in kräftiger Zeitströmung ist das Venus/Uranus Sextil zwischen Wassermann und Widder: es atmet schon den frischen Frühlingsduft der Freiheit, die durch den inneren Aufbruch vermittelt wird – the picture above shows one of the many signs at the boarder-line of the Aries-section in Prague, when it turns into Taurus …

Fotos Termin ©

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Zeichen

„They`ve put that bloody thing off!“*

Unten: innen Orloj 1410, aussen 9.01.2018, Foto Termin ©

Dear readers, this was …

* A tourist´s speach while finding out, the Orloj – the „Astronomical Clock“ is under construction hopefully no longer than August 2018. Unconsciously giving a report of the old bloody Legend of Master Hanus, the constructor – and even furthermore etymologically based suggestions on the origin of technique´s spell on us. The ambitious project of reconstruction of the clockwork to it´s original hemp-rope weight driven power transmission starts January 9th. when Mercury, the god in charge for clocks, is on 28º Sagittarius, catching a sextile support by the Moon in Libra that same day …

To make it more significant, Mars is having a direkt conjunction to it´s own position in Scorpio. And Scorpio-Mars is in deed this places bloody history – as the Jan Hus memorial in the very neighbourhood shows clearly. Not to speak about the Pluto/Venus/Sun Unit.

Yours sincerely,

Markus

 

 

Fragen

Heraldisches Geheimnis

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht ganz passend zum sich aufbauenden Steinbock-Stellium, obwohl oder weil das Gegenzeichen Krebs, der von den Ägyptern als Skarabäus dargestellt wurde, leer ist. Die Ähnlichkeit des Papst-Wappens mit dem heiligen Käfer fiel mir während des Segens von Papst Franziscus – „Der Stadt und der Welt“ – „Urbi et Orbi “ auf, als das Wappen vom Balkon des Vatikans hing. What does this mean? Ich bin kein Fan von Dan Brown und habe keine Ahnung, ob er das „Geheimnis“ schon entdeckt hat – für mich ist es sehr überzeugend. Bemerkenswert auch, dass jene Borteln, die die Hinterfüsse darstellen, gerade in der Neuzeit immer konkreter herausgearbeitet wurden …

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Papstwappen

Einmal aufmerksam geworden, bemerkte ich vorgestern Nacht gleich vis-a-vis vom Hradschin dieses lustige Portrait:

Foto Termin ©

Die Qualität des Bildes ist unterirdisch – aber das Portrait, welches sich aus der Heraldik ergibt, dürfte eindeutig sein …

Was hat das zu bedeuten? Zu Mars/Jupiter in Skorpion passt die Entdeckung insofern, als dass sie ermutigt, hinter den Dingen nochmal Dinge zu vermuten, in die Tiefe zu gehen. Und big time muss es sein, also gleich das Papst-Wappen. Es fällt auf, dass sich die „Hinterbeine“ – Kordeln – zuerst bei Antonio Pignatelli – Innozenz XII – dann bei Eugenio Pacelli – Pius XII – und dann endgültig bei Johannes Paul I – Albino Luciani eindeutig skarabäusartig nach innen wenden. Wir können davon ausgehen, dass in solchen Dingen nichts dem Zufall überlassen wird. Luciani war der mit den 33 Tagen Regentschaft. Bevor er starb, hatte er es gewagt, am 10. September 1978 in einer Angelus-Ansprache von Gott als Vater (Papa), „aber noch mehr ist er Mutter“ (E‘ papà; più ancora è madre.) zu sprechen.

Der Skarabäus – „Pillendreher“ – auf ägyptisch „Cheper“ – würde, wenn die Beobachtungen stimmen, auf eine tiefere vatikanische Schicht hindeuten, die sich über Christus hinaus bis zu den Pharaonen zurückführt – eine nicht unwahrscheinliche geheime Perspektive – die durch den ägyptisch angelehnten Kultus der Liturgie durchaus gestützt werden könnte, aber nicht recht christlich, sondern eher alchemistisch/szientistisch und magisch erscheint …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan

Saturn Zuhause

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

die Position, die Saturn jetzt erreicht, hatte er zuletzt am 12.11.1988 inne. Eine Zeitspanne, die nun rhythmisch ihren Abschluss, ihre Bewertung und logischerweise einen Neuanfang findet. Wer das Alter dafür hat, kann sich fragen: was habe ich damals gemacht – wo war ich – am Anfang welcher Entwicklung? Dabei ist es erheblich, wo, an welcher Stelle für Sie das Zeichen Steinbock steht? Mein eigenes Horoskop gleicht einem mundan-astrologischen Eich-Horoskop: Widder ist das 1. Haus, Steinbock das 10. Für mich ist es daher natürlich und doppelt gültig, dass Saturn im eigenen Zeichen mich auf das Thema „Verantwortung“ weist – einmal, weil er im eigenen Zeichen Steinbock dieses Thema betont, und dann, weil´s bei mir das Haus 10 ist, dem die Berufung, Verantwortung, Regentschaft zugeordnet wird.

Es ist logisch nachvollziehbar, dass die Steinböcke in der Öffentlichkeit – Lindner, Söder – mehr Verantwortung bekommen, während die Krebse (das Oppositionszeichen) Merkel, Seehofer – durch dasselbe Thema von aussen gebeutelt werden. Die Vergangenheit seit 1988 überblickend, stellt sich zunächst die Frage, ob man denn seiner Verantwortung gerecht wurde, seinen Job einigermaßen gut hinbekommen hat?

Dass ich selbst in Folge des Eintritts von Saturn ins Zeichen Steinbock quasi zum „Familienpatriarchen“ gleich mehrerer „moderner“ Familiengebilde werden sollte, konnte ich mir 1988 noch nicht mal erträumen. Alles, was ich besaß, passte in einen einzigen Koffer. Die Vorzeichen der Zeit waren damals andere: kaum stand Saturn im Steinbock, zog er dort mit der Energie einer Uranus-Konjunktion ein, und im Steinbock selbst wartete nicht, wie heute, Pluto, sondern Neptun; – es wird die dauerhaft un-anerkannte Heldentat von Nancy Reagans (6. Juli 1921, 13:18, Manhatten) Astrologin Joan Quigley (10. April 1927 4:17, Kansas City) bleiben, durch ihre Beratungen die Mauer, the Berlin-Wall zwischen den Blöcken (Steinbock, Saturn/Neptun/Uranus) aufgelöst und aufgebrochen zu haben – nur so als Argumentationshilfe, wenn mal wieder ein Klugscheißer ironisch nachfragen sollte, was Astrologie denn für die Welt leiste.

Aber eben das macht uns Astrologen Sorgen: dass dort Pluto wartet und sich 2020 Saturn/Pluto und der Südknoten zu so einer Art schwarzer Gewitterwolke verdichten, der man in diesem Herrschaftsbereich einiges zutrauen muss. Unter anderem deshalb können Sie bei allen AstrologInnen die Ankündigung wichtiger Zeiten durch die Stimmen zittern hören – und so stellt sich für uns wieder die Frage:

https://markustermin.com/2010/01/26/zukunft-vorhersagen-oder-beeinflussen/

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Vollmond der Illusionen und des Widerstands

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Liebe Leserinnen und Leser,

eines der Hauptprobleme beim Gewinn von Erkenntnis jeglicher Art ist das Gedächtnis. Rudolf Steiner sagt (in „Mensch und Maschine“, Stuttgart 17. Juni 1920), es sei nicht möglich in die Welt der Imagination – nach seiner Definition ein Bewusstseinszustand, in dem Zeit sich in Raum verwandelt – das Gedächtnis zu behalten, weil eben jene Kräfte, die das Gedächtnis bilden, anders gebraucht würden in den „höheren Welten“.

Die Paradoxie, wie man unter diesen Umständen doch Erinnerungen aus diesen Welten zurückzubringt –  sogar solche, die für sich in Anspruch nehmen, via reiner Subjektivität – keiner kann prüfen, was man direkt erfährt in diesen Welten – objektive Aussagen findet – ficht Steiner nicht an: er bekennt sich (St. Gallen, Dornach 1917 und 1918) sogar ganz offen zur Paradoxie, spricht davon, dass die Götter mehr Künstler seien, als Wissenschaftler.

Den Test kann auch jeder selbst machen: es ist der Realitätstest: wenn man/frau aus den höheren Welten Auskunft bekommt über einen bestimmten Umstand, Gegenstand, Fortgang, und „es“ erweist sich regelmäßig und beständig als wahr – dann kann die „Auskunftsstelle“ nicht ganz falsch liegen. Dazu kommt, dass uns aus der Menschheitsgeschichte wirkmächtige Beschreibungen, Symbole, Techniken überliefert sind, die ebenfalls – wie die Schrift – bereits Schleusentore in die geistige Welt sind, und die wir einfach so benutzen, während oder weil wir vergessen haben, dass der transformatorische Akt des Schreibens bereits Magie, Bewusstseinsspaltung, Destruktion der Einheit ist, die natürlich gerade die Schrift über ihren trockenen Nutzwert hinaus mit allen nur erdenklichen Mitteln wieder zu erlangen versucht: Poesie, Logik, Fiktion, …

Aber es ist, wie mit dem Ball, den man eigentlich fassen will und selbigen doch gleichzeitig mit dem Fuss wegkickt.

Astrologie ist die einzige Möglichkeit, etwas aus den geistigen Welten wirklich objektiv – als Objekt nämlich – anschaulich zu machen. Sie holt ohne Umschweife das Jenseits ins Diesseits. Sie tut das – und das ist wesentlich – als Technik aller Techniken, als heiler Ursprungsort der Technik, dort, wo Technik beginnt und damit eigentlich noch keine Technik ist. Und so der Hoffnung Raum gibt, dass es dermaleinst eine Welt geben wird, wo wir auch wieder auf die Technik – die bis dahin hilfreich war – verzichten können. Gemeint ist jetzt die Technik insgesamt, als Apparate-Haftes, als Prozessuales, Ablauf-Definatorisches. Oder umgekehrt: gäbe es nicht die Astrologie, so wäre es hoffnungslos mit Technik und Wissenschaft – so aber gibt es einen einzigen notwendigen Umkehrpunkt: das ist letztlich der Grund für all die kleinen Renfrields, die Astrologie so bitter zu bekämpfen. Und gut ist es, dass die Geburt unseres Gottes von den Astrologen vorhergesagt wurde.

Im Gegensatz zu allen anderen Techniken ist Astrologie Gedächtnis-bildend. Es ist daher der größte Kampf der Astrologie mit allen anderen Techniken, aber insbesondere dem, was Steiner („Der menschliche und der kosmische Gedanke“) Mathematizismus nennt, der es darauf abgesehen hat, das Gedächtnis durch Rechenschritte im weitesten Sinn aber vollständig zu ersetzen: auch der Mathematizismus gründet auf einer Paradoxie und richtet sich skrupellos, wie ein merkurialer Taschenspieler, dreist im Unlogischen ein (Zwillingsparadoxon, etc.) – dreht die Realität komplett auf den Kopf und behauptet, die Menschen hätten vor seiner Herrschaft geglaubt, die Erde wäre eine Scheibe. Der Mathematizismus hat kein Gedächtnis (der Satz des Pythagoras bleibt ewig gleich, verschüttet zugleich den musikalischen, höheren Teil der pythagoräischen Lehre); Mathematizismus will auch von uns, dass wir kein Gedächtnis haben, denn er ist ganz auf die Zukunft ausgerichtet. Da wiederum ist diese Weltanschauung von einem Plan inspiriert, der außerhalb des Mathematizismus zu liegen scheint. Würde er überwunden werden, dann wäre die Wandlung und Weiterentwicklung von Zwillinge (Mathematizismus) zu Stier Realismus (Steiner meint „Rationalismus“ – aber da verwechselt er Stier mit Waage, zu der „Rationalismus“ gehört) und letztlich Idealismus (Widder) – da er sich aber nicht entwickeln kann, geht der Mathematizismus nach guter alter astrologischer Tradition in seine Opposition (den Schütze-Monismus) – „Ist Gott ein Mathematiker?“ ist tatsächlich ein Buchtitel. Der Wandlungskreis der Weltanschauungen wurde von Steiner kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs (Januar 2014, Berlin) in „Der menschliche und der kosmische Gedanke“ beschrieben: es ist mir ein Rätsel, wie Anthroposophen die astrologische Grundsteinlegung der Anthroposophie heutigentags so erfolgreich ignorieren können …

Vollmond 03.12.2017

Gesellschaftlich allgemein versucht man zwar mit dem Thema „Kunst und Mathematik“ ein bischen auf den anything goes-Zug der die eigene Sinnentleerung feiernden Kunst aufzuspringen und à la M.C.Escher und mit Makros von kleinen Lebewesen das Wunder der natürlichen Symmetrie und gleichzeitig bizarreness technisch kompatibel zu integrieren: und manche folgen dem auch aktustisch mit der teutschen Erfindung „Techno“ bis zur totalen Verblödung, die sich gerade dadurch anzeigt, dass die Betreffenden – sozial in vielerlei Hinsicht zum Objekt besonderer Toleranz-Herausforderung avanciert und auch schon mit schwerer retro-Schlagseite – über eben diese Verblödung und einmal in Ruhe sogar noch freudig grinsen, den staubtrockenen Stoff für die Maschinen- und Waffenproduktion aufzuhübschen – aber das ist ebenso unerträglich gestrig, wie Video-Installationen von Nam June Paik – denn: wenn alles Retro ist – die service unit lebt trotzdem von ihrer rasenden Aktualität – für´s Museum hat man keine Zeit und das Gedächtnis soll ja gerade abgeschafft werden – wozu dem Schrott noch ein Denkmal? Das würde nur dann Sinn machen, wenn man die Zeit anhalten könnte; – ansonsten ist die Schrott-Produktion einfach zu gross, zu Gegenwarts-erstickend, als dass man ewig Zeit hätte, die Vergangenheit zu archivieren. Langer Rede kurzer Sinn: deswegen reicht es bei den meisten Zeitgenossen ganz unverschuldet noch nicht mal dazu, im Vollmond die Entfaltung der letzten Neumond-Blüte zu erkennen: schon 2 Wochen sind schon zu lange her:

Neumond 18. November 2017

Ja, bevor die Skorpion-Botschaft von „stirb und werde“ (Goethe mit Skorpion AC), durch die Wassermann-Freiheit (AC) mit Uranus rück wieder Besitz (oder, um mit Döbereiner zu sprechen: Bestand) werden könnte, wandelt sie sich im Vollmond mit Neptun am MC und dem saturnalen Widerstand  in Haus 7 (Seehofer will nicht ganz zurücktreten, Merkel klebt an ihrem Sessel) zur Illusion, die allerdings beim nächsten Neumond am 18.12. zu tiefen gesellschaftlichen Einsichten führen dürfte, während andere Posten beanspruchen (Merkur rück), die sie nicht lange innehaben werden. Privat halten wir uns deshalb zurück: silly time! Sollen doch die Politiker sich verschleißen in ihren archaischen Blöcken jenseits der Demokratie …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

 

Europa, Prag

Brücke in Prag eingestürzt – Most v Praze se zhroutil

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Liebe Leserinnen und Leser,

nicht die Karlsbrücke ist eingestürzt, aber da die Nachricht um die Welt geht, denkt natürlich jeder sofort an die Brücke aller Brücken. Viele waren hier und haben die Karlsbrücke schon „rituell“ überquert. Zusammengestürzt ist eine eine sehr wichtige Fussgänger- und Rad-Verkehrsverbindung nach Troja und zum Zoo – als wenn die Kölner plötzlich nicht mehr wüssten, wie sie auf die „Schäl Sick“ kämen – etwas übertrieben ausgedrückt.

Es gab Verletzte, auch Schwerverletzte – ob jemand noch in der Moldau ist, ist noch nicht gewiss. Ihnen gilt die Anteilnahme! Auch ich gehe dort Roller-fahren und denke dabei jedes Mal an Kafka (von dem ich nur „Amerika“ gelesen habe, ich bin kein Fan), der dort auf der Kaiserinsel auch gern spazieren ging: der Park jedenfalls ist genial.

Schon der Name klingt ein wenig nach dem Wahnsinn des Barock: Troja …


Praha, 2. Dezember 2017 13:30

Dort, wo unten links das Bild aufhört, ging man zur jetzt eingestürzten Brücke.

Von der Karlsbrücke gibt es natürlich ein Horoskop aus der Werkstatt von Karls Astrologen/Astronomen. Beispielsweise dem Arzt Johannes von Strachov, alias Gallus von Prag.

Das Horoskop sehen Sie unten im inneren Ring. Es ist das berühmte „Numerus Reciprocus“ Horoskop – es ergibt von vorne und von hinten gelesen immer das gleiche Datum. Siehe auch:

https://markustermin.com/2013/04/16/astrologisch-elektionierte-karlsbrucke/

Oberer Garten ist nicht zufällig wie ein Horoskop angelegt (die damals quadratisch gezeichnet wurden), sondern folgt der Stadt-Linie von Cardo und Decumenus – dem über Rom und die Tempelritter in allen alten europäischen und wohl auch frühen amerikanischen Städten gültigen astrologischen Raumprinzip (Milan Spurek, Praga mysteriosa), das aber in Prag – bekanntlich magisch – auch aktuell besonders gut „lesbar“ ist:

Das Horoskop für den Brücken-Zusammenbruch (oben) zeigt uns die Widder/Waage-Achse, wo wir von Mars/Uranus in Opposition genau solche plötzlichen Dinge erwarten. Mars hat eine Quincunx-Verbindung zum verletzenden Chiron in den Fischen – Wasser ist auch dabei. Vergleichen wir mit dem Karlsbrücken-Horoskop (unten) ist Uranus rückläufig super-genau über dem Widder-Pluto der Karlsbrücke. Merkur/Saturn Konjunktion nenne ich „Ähnlichkeit der zweiten Reihe“ – weil sie Zeichen-unabhängig eine Parallelität darstellt.

Und was hat das zu bedeuten? Ale proč? Dasselbe, wie für Köln mit seinem Stadtarchiv (bei Uranus/Saturn Opposition) – ein Signal, aufzuwachen. In Köln, der Schütze-Stadt, geht es immer auch um den Glauben, die Philosophie – in Praha, der Löwe-Stadt immer auch um´s Herz …

… von dem man sich nicht all zu weit entfernen darf (aktuelle Regierungsbildung mit Oligarch an der Spitze als Ausdruck von Lähmung der vitalen Kräfte, ganz ähnlich, wie in Deutschland, wo die OligarchInnen kaum öffentlich auftreten, aber dennoch das Meiste bestimmen) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Gedanken, Mundan

What´s up?

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Liebe Leserinnen und Leser,

alles läuft wieder auf Vollmond zu, Sonntag zum ersten Advent. Bis dahin bewegen uns eine Menge Aspekte. Angefangen von der Merkur/Saturn Konjunktion auf 27º Schütze. Jetzt gilt alles besonders genau. Reinhold Ebertin spricht von „Gründlichkeit, Fleiß“, aber auch von „glücklicher Trennung“ – dazu trägt dann die Mars/Uranus Opposition zwischen Waage und Widder, die sich exakt morgen früh um 11:00 ereignet, sicherlich bei (vielen Dank Thorsten für die Memo Vulkanismus!) – die Sollbruchstelle aller Koalitionen.

Ein bislang wenig beachteter Aspekt gibt den einzelnen Aspekten gleichsam ein Zelt: das Jupiter zu  Neptun Trigon zwischen Fische und Skorpion, bewegliches Wasser zu fixem Wasser („zuviel Gefühl“), alter Herr der Fische zu Neuem (fast noch stillstehend), beide gleichen Rechts. Hier spricht Ebertin von „Hoffnungsfreude, von Glück träumen, Glück vortäuschen – Alles auf eine Karte setzen, spekulieren.“ – aber auch „Eigenartigen Zielen nachgehen, übersinnliche Erlebnisse. Abenteuerliche Unternehmungen, kriminelle Vergehen.“ – Ebertin ist natürlich unerbittlich mit seinem Steinbock-Mond und Aszendent plus … Sonntag Morgen kurz nach 3 Uhr früh ist dieses Großereignis exakt.

Und als wäre das nicht genug, ist am Sonntag 16:48 Vollmond zwischen Schütze-Sonne und Mond in den Zwillingen. „Was hier unharmonisch wirkt, das ist die ungewöhnliche Geschicklichkeit, die die Mondnatur gewährt, in rücksichtsloser Weise für das Recht oder vielmehr für das einzutreten, woran man glaubt. Die Stellung wird zu einer besonderen Unduldsamkeit führen, die unter der Maske geistiger Toleranz einhergeht,“ schreibt Oskar Adler (der selbst einen Zwillinge-Neumond hatte).  Merkur betrachtet die Saturn-Dauerkonjunktion am selben Tag endlich rückläufig. Hier geht jetzt gar nichts mal schnell so, wenn überhaupt. Auch fundamentale Irrtümer halten sich beharrlich.

Vom heutigen Quincunx (150º) Mars in Waage/Chiron in Fische habe ich noch nicht gesprochen …

Das Jupiter/Neptun Trigon wird also gut durch Saturn/Merkur ergänzt. Wenn es gelingt, beides zusammen zu denken, verbindet sich hier Utopie/Träumerei mit gründlich durchdachten Plänen. Doch durch den Vollmond (plus Mondnähe Perigäum am 4.12!) und die Mars/Uranus Opposition ist mit (auch im wahrsten Wortsinn) eruptiven Ereignissen durchaus zu rechnen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus