Kultur

Weihnachten im sechsten Sinn

Liebe Leser und Leserinnen,

gut lesbar enthält dieses Bild eine sehr subversive und überaus geheime Weihnachtsbotschaft. Da ist einmal die Gruppenzugehörigkeit von 3 Christus-Knaben, die zwei unteren, die genau so in der selben Hautfarbe zwischen Leben und Tod gemalt sind und der eine obere, konsterniert dreinblickende, die unteren haben Flügel welche sich in der Farbe von Marias Schleier als die „Flügel“ des oberen wieder finden.

Die geradezu verächtlich und beschämt dreinblickende Magd Maria gibt ihre Ansicht zur Religion deutlich kund; schließlich hat sie – umgekehrt, als der Engel bei der Verkündung verspricht, sehr wohl Anlass, sich zu fürchten – und genau das malt Raffael – wobei dieser Kult durch die Auswahl des einen unter dreien – gespiegelt wird durch die Dreistufigkeit des „Goldhuts“ des römischen Bischofs: die Reminiszenz an alte Astralreligion und Signum ihrer kalendarischen Macht – drei nachatlantische Zeitalter zeigt der Bischofshut, im 4. erscheint der Christus  – wir und Raffael wären im 5. (Rudolf Steiner rechnet ab 1413) – …

Bemerkenswert in diesem wahrhaft europäischen, astralreligiösen Zusammenhang ist das spätheidnische Verschmelzen des Waldheiligtums ins Wohnzimmer geholt mit dem Christenkult (via Mithraskult) der Römer kollektiv erst im 19. Jahrhundert durch Adel und „hohes“ Bürgertum – der entstehende Bedarf an Weihnachtsbäumen hat scheinbar spät in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu großer Nadelbaum-Aufforstung geführt: der Weihnachtsbaum schaffte sich erst den deutschen stillen Wald so recht, vorher schon oder noch fast Steppe manchenorts: und auch der Kölner Dom bekommt erst jetzt im späten 19. Jahrhundert seine Türme und charakteristisch vollendende Silhouette.

Der Jesus-Knabe als fast schon Kleinkind ist natürlich kein Geburts-Bild, kein Krippen-Bild, nicht eigentlich ein Weihnachtsbild. Aber es hinterfragt das scheinbar unvermeidliche Opfer und leitet es historisch (dafür steht die entschuldigende Geste des Alten) her. Die starke junge blonde Frau auf der anderen Seite des Bildes scheint die beiden unteren Jesus-Engel zu beaufsichtigen, leicht spöttisch – in ihrem Gesicht ist zwar Wissen über den ganzen Vorgang, aber keine Scham und keine Verachtung, wie bei Maria – sondern eigentlich unangemessene Heiterkeit, sie ist ins Grün der theaterhaften Vorhänge verbunden.

Dass die beiden unteren Engel zu einer der meist verwendeten Weihnachts-Ikonen wurden, liegt am Geist der Widerständigkeit in ihren wilden Augen … Mit den vermeintlichen 6 Fingern der rechten Hand des Papstes Sixtus („Sextus“ bedeutet auf Latein: der Sechste) mit der optischen Illusion – er hat wirklich nur 5 – spielt Raffael absichtlich, denn wir wissen, dass er seinen Joseph mal tatsächlich mit 6 Zehen gemalt hat:

Vermählung Mariä (Raffael)

Papst Sixtus II übernimmt im Dresdner Bild die archetypische Joseph-Funktion. Raffael lässt also die Zahlenreihe durchlaufen: 3 Jesusknaben, im 4. Zeitalter nach Atlantis den Christus, das 5. ist Raffaels (und unsere) Gegenwart – und der Ausblick durch Sixtus Handgeste ins 6. außerhalb des Bildes der Hinweis und Ausblick auf die Richtung – wo der Christus – wie Esoteriker berichten – seine Wirkung erst richtig entfalten soll. Wer Zweifel hat, möge bedenken, dass nichts in diesen alten Meisterwerken „zufällig“ ist. Das 6. Zeitalter beginnt (laut Steiner) im Jahr 3573 – erst das wäre dann – wenn die Einteilung stimmt – das Wassermann-Zeitalter; wir hingegen stehen Anfang Fische. Raffael war übrigens ein Widder-Geborener mit einer Jupiter/Pluto Konjunktion im Zeichen der Kunst – Waage.

Frohe Weihnachten, Veselé Vánoce

Markus

Europa, Weltbild, Zeitgeist

Venus in Waage vor dem Durchbruch

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Liebe Leserinnen und Leser,

diese Waage-Venus, Hausherrin im eigenen Zeichen, steuert jetzt in direktem Lauf in die Quadratstellung zu den Mondknoten und die Opposition zu Uranus rückläufig im Zeichen Widder.

Und allenthalben folgerichtig ist das Geld-Gerechtigkeits-Thema auf Bruchkante gelegt: sei´s in Italien, als Rütteln am Hartz4-Gestell, Brexit, Zölle, Crashtests, sinkenden Bitcoins, Zinserhöhungen, im Ausland gelagertem Gold, dem zumindest gewünschten Konkurrieren von Pharma-Konzernen oder dem Verdienst erfolgloser Bundestrainer, zukünftiger, erfolgreicher Bundeskanzler. Als hätte Uranus in Stier all sein Zeug nach Widder zurückverpackt, um sich dort Handlungsvollmacht für den Durchbruch zu holen, der dann, wenn er wieder Stier geht (07.03.2019), die Realitäten und neuen Konditionen eine nach der anderen auspackt: sieben Jahre lang. Auch das Geld/Moral Thema sucht sich mit Jupiter im Schützen seinen Weg in die Denkzentralen – er muss jetzt das Skorpion-Erbe zivilisatorisch einschlichten – was – wie immer – Weisheit erfordert, die gar nicht da zu sein scheint – und wenn sie da ist, nicht anständig wäre, weil die bekannten Übertretungen (obwohl medial lange schon im life-Format überboten) zu zynisch sind und auch wirklich zu dumm – in ihrer Dummheit die größere Beleidigung für die Weltöffentlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

 

 

Europa

Trinkwasser

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind im Krebs-Sektor. Loreto-anděl. Das ist des Kaisers Dorf, in dem er seine Getreuen in kleine Hobbit-Häuser einsiedelte, damit`s bezahlbar blieb. Tycho de Brahe beispielsweise, dem sein Adel (anders als Kepler) die Nähe zum Kaiser – Rudolph II – gewährte. Ohne Grund haben soviele Kaiser den Ort Praha nicht aufgesucht. Löwe wandelt sich im Krebs zur Quelle …

Marien-Heiligtum mit Licht am Ende des Tunnels, passend zum heutigen Mond/Neptun in Fische …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Geist, Jungfrau, Jupiter

Weihnachtsvollmond

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Liebe Leserinnen und Leser,

erst Morgen ist Vollmond, um 12:13 – abends am 25. um 19:18 hat Mond ein Trigon zu Neptun in den Fischen – denn er läuft selbst im Krebs – Merkur letzte Dekade Steinbock ein exaktes Trigon – 120 Grad – zu Jupiter Jungfrau um 21:20. Halo – ἅλως ist immer ein gutes Zeichen … „Fürchtet euch nicht … „ – denn ein Engel des Herrn …

Frohe Weihnachten!

Markus

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Foto Termin ©, 24.12.1015

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