„aurum thus et myrrham …“

IMG_7626Foto Termin © (Krippe in der Frauenkirche, Nürnberg)

Liebe Leser,

Reichtum, Transzendenz und Medizin – Gold, Weihrauch – Myrrhe – währe Myrrhe nur so eine Art Weihrauch, hätte Jesus 2 sehr ähnliche Geschenke erhalten: und dazu noch Gold.

Weihrauch ist reichlich sinnlos ohne psychoaktiven Aspekt: Transzendenz, was also sein Sinn ist.

Das Schönste an diesem Fest ist Astrologie: längst wurde die dreifache Saturn/Jupiter Konjunktion als „Stern von Bethlehem“ identifiziert (auch von Kepler).

„Die Verdreifachung der Großen Konjunktion im Jahre 7 vor Christus aber ließ dieses Sternengebilde in einer zuvor nie erlebten Art aufstrahlen. Das einzigartige Zusammentreffen der ‚Bewegungskurven‘ in Gestalt des Sich-Verwebens der Planetenschleifen von Saturn und Jupiter im strahlendsten Glanze forderte die Magier unmittelbar zum Lesen der besonderen Zeichensprache des Himmels auf. Denn es kam, wie wir ausgeführt haben, durch eine Art Steigerung und Zusammenziehung des Hexagramms ein höherer Impuls zur Offenbarung. Die Magier selbst mußten sich innerlich eine Stufe höher, bis zur Inspiration erheben, um den tieferen Sinn des symphonischen Dreiklangs der Spährenharmonie verstehend zu vernehmen. Nur so vermochten sie zu deren Wesenhaftem vorzustoßen, das sich aus dem Weltenwort heraus in der Sternensprache zukunftsweisend aussprechen wollte.“

51pxh0lioql-_sl500_aa300_

Merkur entflieht seit gestern dem Mars-Quadrat rückläufig: was aber auch klarstellt, daß er es wieder direktläufig in selbiger Sache (wo eben der Streit ist) erreichen wird: Eingang – Heldenreise – Ausgang: frühmorgens am 5. März – und nun nicht auf dem ersten Grad Skorpion/Wassermann, sondern auf dem letzten. Hier wird also das gesamte Feld zwischen Sexualität (Skorpion) und Gesellschaft (Wassermann) direkt kurzgeschlossen – dazwischen liegen Schütze (Weisheit) und Steinbock (Gesetz) – um letzteres wird sich Merkur bemühen, wenn er schon in den nächsten Tagen zurück in den Steinbock geht. Ob der Transformationsprozess der Rückläufigkeit nur leere Schleifenbildung und Sprechblasenorganisation bringt, wird sich bei abschließendem Quadrat um den 5. März herum zeigen – und zwar sowohl öffentlich, als auch persönlich, denn dann muss die höhere Position soweit eingenommen sein, daß wir uns nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Es lohnt sich also heuer besonders, den jeweils übergeordneten Standpunkt zwischen streitenden Positionen zu finden. Aber erst muss klar sein, welche Positionen das sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: der Junge mit dem Brot hat das „Punctum“, von dem R. Barthes in „Die helle Kammer“ so wundervoll spricht.

P.P.S.: auch UFOs machen solch Bewegungen …

Abendsonne zwischen Fische und Widder …

IMG_4014

 

Fotos Termin ©

http://en.wikipedia.org/wiki/Church_of_St._Ludmila

Liebe Leserinnen und Leser,

kommt genau durch die geöffnete Flügeltür des Hauptportals und folgt einer Reihe Sakralbauten in Prag 2, die auf eben die Lichterscheinungen der Sonne ausgerichtet sind, und wo dieser Kult bewußt begangen wird. Ein sehr mystisches, überzeugendes Christentum. Und das Foto hält auch den Augenblick der „Wandlung“ fest – und ist eben reflektiertes Sonnenabendlicht vom Goldaltar der Kirche mit den wunderbaren Zeichnungen innen … also doppelt reflektiert und durch Gold übertragen … oder auch nur verzauberter Zufall, daß jemand die eine Tür vom Portal offenließ … nur ist dieser Zauber überall gegenwärtig, nicht nur in St. Ludmila, obwohl eine eifrig Benzin-schnaubende und auch elektrisch wuselnde Schar sich wahrlich Mühe gibt, rhythmisch atmend – den Zauber in Bann zu halten …

IMG_4018

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

μάλαμα – Malama

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

χρυσός – Chrysos – die Hellenen haben ein zweite Wort für Gold – einen merkwürdig kehligen Laut – der dem weichen Malama (auch Gold) nicht entspricht und darauf hin deutet, dass das Gold in seinem Wesen von den Hellenen in zwei völlig verschiedenen Aspekten gesehen wurde. Der eine Aspekt ist sicher μάλαμα – Malama, der verdichtete Sonnenstrahl:

„Als Erde und Sonne noch eine Masse bildeten und alles noch reiner Äther war, da war alles aufgelöst, und zwar in einer Feinheit wie das Sonnenlicht. Da konnten die Minerale nicht gerinnen. Erst nachdem die Sonne sich abgetrennt hatte und als etwas von reinem Sonnenlicht bei der Erde verblieben war, verdichtet sich dieses in den Adern der Erde zum Gold. Das Gold ist verdichteter Sonnenstrahl und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sonne.“ Rudolf Steiner, GA 97, S 298

Der andere könnte mit diesem zu tun haben:

„Diejenigen Geister, die aus der Reihe der höheren Hierarchien heraus astralisch auf die Mineralien wirken, sind die Geister der Weisheit, Kyriotetes*, während die Geister der Bewegung, Dynamis* ätherisch wirken. Es sind aber Kyriotetes luziferisch geworden. Erreicht wird dieses Auflehnen dadurch, daß sie einfach die Entwickelung nicht mitmachen, die die anderen machen. Sie bleiben einfach zurück auf einer früheren Stufe. Die luziferischen Geister, die Weisheitsgeister aus der zweiten Hierarchie, welche nicht mitgemacht haben die Entwickelung, die strömen nun, statt daß sie von der Sonne auf die Mineralien astralische Strömungen aussenden, ätherische Ströme herunter auf die Erde. Dadurch aber geschah es, daß eine mineralische Substanz gebildet wurde, die direkt von der Sonne her ihre Innerlichkeit erhielt, das ist das Gold. Der Okkultist hat deshalb der Sonne direkt zugeteilt das Gold. Es ist jenes luziferische Mineral, welches in bezug auf seine Innerlichkeit nicht von den Planeten ätherisch bewirkt wird, sondern von der Sonne aus. Dadurch ist gerade dieses Metall in einer gewissen Beziehung etwas anderes als die anderen Metalle. Das Gleichgewicht der Erde in bezug auf das Mineralreich wäre dann vorhanden, wenn alle ätherischen Einflüsse auf die Mineralien von den Planeten kämen und nur die astralischen Einflüsse von der Sonne. Den stärkeren luziferischen Ätherkräften mußten entgegengestellt werden Kräfte, die diese Wirkung in einer gewissen Weise paralysieren, aufheben. Das konnte nur dadurch geschehen, daß der Ätherströmung, welche von der Sonne kam, eine andere entgegengestellt worden ist, die mit ihr in ein Wechselspiel tritt und ihre Wirkungen in einer gewissen Weise ausgleicht.“

Bundesbank-Reserven: Gold, das nicht glänzt | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

„Erst mit der Abkehr vom Gold haben die Staaten des Westens das Herz des Kapitalismus – das Geldwesen – unter demokratische Kontrolle gestellt.“

Das Gegenteil ist wahr – die FED unterliegt – ebenso wie die Europäischen Landesbanken, die das Geld schöpfen, keiner demokratischen Kontrolle. Sie befinden sich in Privatbesitz. Ron Paul – der andere Kanditat – kämpft dagegen schon sein Leben lang als Don Quichotte gegen die Mühlen – lügt der Zeit-Autor absichtlich?!

Der lydische König Krösus von Claude Vignon

„Was liegt da näher, als den Zentralbanken vorzuschreiben, dass sie nur so viel Geld in Umlauf bringen dürfen, wie sie Gold in ihren Tresoren haben?“

Der aktuelle Goldpreis steht aktuell bei 1735,25 Euro pro Feinunze – und ist seit gestern um drei Euro gefallen, jedoch unverändert hoch – jenseits eines Maßes von „Gut und Böse“ – wie jener Zeit-Artikel schreibt.

Der Sonne wird ja auch bekanntlich das Herz zugeordnet in der Astrologie und vor allem der astrologischen Alchemie:

Sonnenfinsternisse (wie am 13. jetzt) haben – so Claudia von Schierstedt – oftmals eine starke Wirkung auf das Börsengeschehen – der Goldpreis wird aber, so denke ich, sogar noch steigen und so eine Art autonome Parität zur unlaublich gesteigerten Geldmenge bilden.

Ob aber die Bienen dieses System auf Dauer tolerieren werden?

Assoziationen sind eher noch Rätselgedanken …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus