Schlagwort: Aufklärung
Im Krebs-Sektor unterwegs
Schloss Stern, Hvězda
Liebe Leserinnen und Leser,
hier sind sogar die Mülleimer mit dem Zeichen des Gral versehen. Auch mal gucken, liebe mitlesende Astrologieschüler aus Nürnberg und weitersagen :-) , die Lust haben, 23/24/25 Juni, also zwei Übernachtungen – nach Prag zu kommen. Das ist mal eine Voranfrage! Wir können es erst machen, wenn genügend dabei sind. Der Zeitpunkt ist nicht variabel! Lasst mich doch einfach wissen, wer Interesse hat. Wir hätten eine Unterkunft für Menschen, die einen spirituellen Rahmen zu schätzen wissen und ausnahmsweise auch mal auf einer Matratze auf dem duftenden Eichenboden übernachten, aber es findet als astrologisches Wochenende im Sinne einer Premiere zu den schon länger angekündigten Prag-Führungen statt, und oberes Schloss, wo sogar die Mülleimer das Grals-Zeichen des Jupiter/Saturn Umlaufs (und vieler weiterer kosmischer Rhythmen!) wiedergeben, Schloss Stern Hvězda:
(https://cs.wikipedia.org/wiki/Obora_Hv%C4%9Bzda)
das im Löwe-Sektor der Stadt steht, gehört zu den Kraftorten, die wir besuchen wollen. Es hat sein Aussehen ganz entscheidend gewandelt, wenn wir nur einmal das Dach auf oberem alten Renaissance-Bild betrachten. Fast, dass es sich nicht um dasselbe Gebäude handelt. Wer aber genau hinschaut, erkennt auch im neuen flacheren Dach einen kühnen Gedanken – dennoch ist das Gebäude – unverschämterweise weiß/rot militaristisch ausgerichtet nach der Pulverlagerzeiten der weniger Astrologie-affinen Habsburger nach Ferdinand I, dem Erbauer, man hält historische Schichten selbst für Erhaltens würdig (auch bezahlbarer). Jedenfalls noch lange nicht in den astrologischen Ursprung, von dem dafür aber zum Mindesten innen einzigartige Stuck-Arbeiten künden, zurückversetzt. Astrologischer Kultbau – neben dem Pantheon in Rom – und Stonehenge natürlich (und noch weniger bekannte, ungenannte) – wie alles in Prag ausgerichtet auf einen geheimen Mittelpunkt hin, wie jedes alte Gebäude, der Rotunde zur Auffindung des heiligen Kreuzes, dort, wo die Templer, die Johanniter, die Gralsritter selbst ein Kreuz Richtung Jerusalem ausgerichtet haben, daß der sieben Hügel-Stadt die kaiserliche Relevanz eines zweiten Rom verleiht.
Der Löwe-Sektor hat für Prag Schlüsselfunktion, weil die Stadt seit alters her mit dem Löwe-Zeichen in Verbindung gebracht wird, ihr also zugestanden wird, in diesem Zeichen seine Stärke zu haben.
Deswegen gibt es einen Vortrag: „Der Weg des Löwen“ – warum gehört Praha zum Zeichen Löwe?
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Vom Sinn der Astrologie (Merkur stillstehend bei Uranus)
Liebe Leserinnen und Leser,
Was hat denn die Astrologie wirklich für einen Sinn? Wenn wir „normalen“ Menschen begegnen, finden wir oft die Auffassung, es sei wohl besser, keine Vorhersagen über die Zeitqualität zu haben, denn „wüsste man´s, was könnte man ändern?“ – und nicht wenige glauben skeptisch „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Eine solche Auffassung wird begünstigt durch die Tatsache, dass Astrologie sich nicht von selbst erschließt, sondern ein Studium braucht und ein Einweihungsweg ist, von dem es – auch mit Talent – mindestens drei intensive Jahre der Beschäftigung braucht, bis man einigermaßen begriffen hat – obwohl die Prinzipien einfach und offen ausliegend sind – wie diese Uhr mit zwölf Zeigern sich lesen lässt.
Aus unserem statischen Verständnis der Dinge – unserer eingebildeten Liebe in den Stillstand, das letztlich unmögliche Festhalten der Zeit auf die ein oder andere Weise (Einstein hat die Zeit eingefroren) – müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen, in Zyklen zu denken.
Aus unserer dualistischen Vorstellung von zumindest prinzipieller Unbeteiligtheit am Weltlauf müssen wir uns ein Stück weit wieder dorthin bewegen, wo unsere Ur-Ahnen gar nicht raus konnten: ins Verwobensein von Allem mit Allem, mithin zu dem Bewusstsein, dass schon eine ganz profane Äußerung Welt-mitgestaltend ist, und wir daher in den Modus der Bedachtheit wechseln müssen, wenn wir überhaupt etwas anderes sein wollen, als ein unbeteiligter Zeitgenosse ohne eigene Richtung.
In gewissem Sinn, ist es unmöglich, sich diesem Punkt anders, als rituell zu nähern, denn jede sogenannte Objektivierung ist bereits Einfluss und Distanz zugleich – mithin also nur Schein, und Kant darüber – objektiv urteilen zu wollen, was subjektiv bleibt – seit vielen hundert Jahren im Irrtum. Aber es ist ein praktischer Irrtum, der den Geist, mit dem er argumentiert, für diejenigen, denen er sowieso lästig ist, abschafft – ihnen ein Alibi verschafft. Ein Ding nur one way „anschauen“ geht gar nicht, obwohl genau das der „offizielle“ Modus unseren Daseins im Zeitalter der Technik ist.
Nur die wenigsten werden den astrologischen Erkenntnis-Weg gehen, und wenn sie ihn nicht gehen, bleiben sie auf Treu und Glauben auf einen Berater angewiesen, der/die seine/ihre Sache versteht, aber niemals den eigenen Einfluss auf das Geburtshoroskop des Fragenden leugnen kann. Dort, wo die Hauptplaneten und Kraftpunkte des Beraters liegen, werden sie unweigerlich Einfluss nehmen auf den Fragenden: ein Fische-Geborener wird einem Jungfrau-Geborenen immer Spiegel sein genau der Leerstellen, die der Jungfrau-Geborene gern aus seinem Leben ausklammern würde, wenn er nur könnte, umgekehrt wird ein Jungfrau Geborener einem Fische-Geborenen immer wie die Grenze vorkommen, die dieser Mensch in personam zu den eigentlich wichtigen Dingen bildet, ohne welche Grenze aber auch der Fische-Geborene gar nicht praktisch existieren könnte.
Hinzu kommen gerade zeitgenössisch die verwirrenden Aussagen über die verschiedensten Systeme der Astrologie. Dass diese „Systeme“ allesamt auf einem Prinzip beruhen, erschließt sich dem gewissenhaften Schüler aller Schulen erst am relativen Schluss seiner Betrachtungen – und es kommen ja auch die Schulen auf´s bedeutungs-schwerste gravitätisch daher, als wären nur sie der neue Schlüssel zum Himmelreich. Ganz gleich, ob Rhythmenlehre, Huber-Schule, vedische Astrologie oder die irrational verbogene Gartenkunst-Astrologie der Thuns, Astrosophie, Kosmobiologie – der Eingang ins Astrologische Arkanum wird von vielen Schulen bewacht.
Gerade im sonst so hellwachen anthroposophischen Bereich herrscht eine große Verwirrung zum Thema tropischer/siderischer Tierkreis, als wäre die Astrologie schon immer in Stein gemeißelt gewesen, und als wäre nicht: mit dem tropischen Tierkreis – den Christus mit unserer ganz normalen Zeitrechnung gestiftet und fixiert hat, eine neue Zeit angebrochen. Denn auch für die Astrologie gilt: „Denn siehe, ich mache Alles Neu“.
Das, was wir heute als unzweifelhaft „funktionierende“, beste Astrologie aller Zeiten haben, die Persönlichkeit der Einzelnen gewissermaßen hineingewachsen, wie in eine Passform, schon immer so für den Menschen angelegt, ist allerdings ein unerlässlicher Spiegel der seelischen Verhältnisse des Menschen, an dem er unmöglich vorbeikommt, weil hier der vorherrschende Zug unserer Zeit: die Abstraktion, sich ein Fenster geschaffen hat, durch welches wir aus der Seele in den Kosmos schauen können, also den Beweis haben, dass und wie wir am All beteiligt sind.
Es kann also gar nicht sein, dass Astrologie eine Kunst für wenige Auserwählte bleibt, sondern sie wird – wenn die Menschheit sich entwickeln will – zum unerlässlichen Erkenntniswerkzeug zumindest noch im 5. nachatlantischen Epochen-Abschnitt gehören müssen. Dies aus dem Grund, weil sie die Brücke zum Kosmos ist, während die bloße Anschauung – Astronomie – für unsere Seele nicht tragfähig, sondern im Unendlichen ohne Transzendenz auf sich allein gestellt sinnlos ist, Leere.
Für solche, die sich das Astrologie-Studium sparen wollen, genügt freilich die tiefe Versenkung in die Blüten der Blumen. Ihre Ähnlichkeit mit dem Rundkreis des Horoskops ist unzufällig. Eine jede Blüte ist ein ganz unmittelbares Horoskop.
Nur so können wir Mensch werden, nur dies bedeutet jenes: Γνῶθι σαυτόν – erkenne dich selbst – den kosmischen Menschen in sich zu erkennen und zu begrüßen. Manchen reicht es, sich die Wahrheit durch die Blume lehren zu lassen, andere wollen es genauer wissen und lernen, das Horoskop zu lesen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Merkur stillstehend direktläufig im Widder
Liebe Leserinnen und Leser,
was wie ein Widerspruch erscheint, ist keiner: Merkur steht fast still, bewegt sich – von uns aus gesehen – aber ab heute Abend langsam direkt: nun erledigt sich, was liegengeblieben war. Doch erst besucht Merkur zum dritten Mal Uranus im Widder. Mond bildet aktuell ein großes Feuertrigon mit Saturn und eben Merkur/Uranus … Mars hingegen unterstützt jetzt Jupiter in den Luftzeichen Waage und Zwillinge – da geht noch was, weil der Aspekt genau wird – Luft ist Bewegung. Wer luftbetont ist, oder entsprechend Häuserlage hat hier einen starken Aspekt. Sogar Spica ist mit dabei. Das können schon Luftschlösser sein: und nicht alle verstieben wieder einfach so, manchen bleibt die gestaltende Kraft und bildet sie ein REAL. Sonne in Stier hat ein schönes Sextil zu Fische Neptun: diese Träume sind geerdet – über allem schwebt aber Saturn/Chiron Quadrat (so eine Art Jahresbegleiter) – nix ist harmlos.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Amselmann am Abend, Praha
Zeitmaschine
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist Jupiter, der hier, noch rückläufig im Zeichen Waage am hellsten leuchtet – welcher Stern ist schwächer darunter zu sehen? Wer am tropischen Tierkreis zweifelt, zweifelt am Herrn der Zeit. Des Kalenders. Gibt es wirklich eine Zeitmaschine? Technisch versiert, wie das Volk ist, hat man selbst von Seiten der Stadtverwaltung die „Time-Machine“ in Metronom umgetauft. Jupiter – Gott des Tages hier sichtbar zur Nacht jedenfalls gibt die 12 als einen Kreisumlauf in seiner Lemniskate im Raum um die Sonne und mit ihr … zur Zeit bekanntlich rückläufig in Waage, aber in prinzipiell guten Stand zu Saturn in Schütze, wenn auch ohne genauen Aspekt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Kampf um den Gral
Liebe Leserinnen und Leser,
ja, tatsächlich, immer noch und immer wieder – passend zum (länger gültigen aber heute exakten) Chiron/Saturn Quadrat zwischen Fische und Schütze – den beiden religiösen Zeichen. Nur müssen wir natürlich wissen, was der Gral eigentlich ist und wo wir uns mit dem inneren König Artus der wahren und gerechten Sache anschließen können? Nie hat man sich soviel Mühe gegeben, uns Verstand und Sinne zu benebeln …
Daher umgekehrt logisch: es geht tatsächlich um was, wir sind näher dran, als wir glauben. Drum haltet durch, Brüder & Schwestern – gerade, wenn es aussichtslos erscheint: so gilt dennoch und unbedingt – der Christus (in uns) führt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Riding the bull: Neumond im Stier 2017
Liebe Leserinnen und Leser,
noch ist er klein. Aber wer auch immer vorhat, dieses Jahr den Stier zu reiten, sollte jetzt schon die ein oder andere Erd-Realität in der Hand haben. Da der Neumond seinen ersten Aspekt mit Neptun im Zeichen Fische hat, sind auch Visionen drin. Es heisst: Europa oder die EU – „Sanftes Monster Brüssel“ (Enzensberger) „Is not your friend“ (Zappa) – Europa reitet bekanntlich den Stier – doch die gegenwärtige Realität ist umgekehrt: der Bullenmarkt reitet Europa. Materielle Verschwendungsfülle bei geistiger Armut: eine gefährliche Mischung. Alfons Mucha – eigentlich ein böhmisch/mährischer Löwe (24. Juli 1860) hatte seinen Pluto im Zeichen Stier nahe bei der aktuellen Neumondposition und den Neptun Ende Fische: und so neptunisch erscheinen auch seine wunderbaren Bilder. Den Nazis hat das nicht gepasst – Mucha, dieser Held der Bewusstseinsseele, starb als alter Mann kurz nach dem Gestapo-Verhör 1939 – schenkt uns doch und immer noch seine Kunst – es gibt nichts Besseres.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Neptun Fische Quincunx Jupiter rückläufig Waage
Liebe Leserinnen und Leser,
meine gegenwärtige Lektüre in Prag: worum es geht – nicht nur hier, sondern in ganz Europa. Freiheit im Geist, Gleichheit vor dem Gesetz, Brüderlichkeit im (Abend)Mahl … stattdessen verwandeln sich unsere Demokratien schleichend in Oligarchien (Mrs. Trump und die schwedische Königin (oder so) bei Merkel, Madame Legarde auch dabei) – alles wie gehabt – und „StampfStampf“ – go with the flow – Massenhypnose ohne Lücke … Nur die Frühlingsvögel, wenn sie – auch hier in Prag – von den Bäumen pfeifen, denen kann man Freiheit und Glück nicht verbieten. „Seht doch die Vögel … !“ Das Quincunx Thema zwischen den beiden Planeten: Neptun (Spiritualität) und Jupiter (Religion) … Quincunx beißt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus






















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