Poetry

Venus Mars Opposition, Mars rückläufig …

Liebe Leser,

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… und Merkur steht dabei still, hat das Trigon – wichtig für die Stundenastrologie – nicht ganz erreicht – der Aspekt, obwohl harmonisch, kam nicht zustande, zunächst zwischen Merkur und Jupiter, denn Merkur, just drehend, enteilte Jupiters praktischer Idee in Jungfrau im fast exakten 120° Winkel – fehlten 80 Bogensekunden – und beschleunigt – von der Erde aus gesehen! – seitdem davon noch im Zeichen Taurus, so daß der Aspekt, so schön er auch wäre, enteilt …

Aber Jupiter in direktem, beschleunigendem Lauf wird bald ein Quadrat zu Saturn haben, der rückläufig im Schütze-Bereich läuft, tropisch, versteht sich …

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Venus wechselt noch Zeichen, bevor Mars und Venus in Opposition stehen zwischen Zwillinge und Schütze, wo Mars rückläufig die Mutigen bedächtig macht …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Freiheit

„Langes Warten auf die perfekte Welle“

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Liebe Leser,

… Neptun im Zeichen Fische! Und Einstein war auch noch Fische –

jetzt wird ganz heftig in die tiefen Töne investiert: man glaubt, eine schier unglaubliche Entdeckung gemacht zu haben. Aber vielleicht ist´s nur eine Träne von „Davy Jones“ an der Unterwasser-Orgel … hier das Horoskop dazu:

Gravitationswellen

Innen ist der genaue Zeitpunkt der „Entdeckung“ – 14. September 2015, 11:50 – Hannover – angegeben, außen habe ich den 11. Februar 2016, 16:30 – den Zeitpunkt der Pressefonverenz eingestellt.

Die „Entdeckung“ am 14. Sep. war die exakte Jupiter/Neptun Opposition. Jetzt ist Jupiter weitergewandert und steht über der Sonne des „Entdeckungszeitpunkts“ & Nordknoten! – ; – während Neptun genau die exakte Position des „Entdeckungszeitpunktes“ wieder „bekleidet“, so wie Chiron und – mit etwas mehr Abstand – auch Uranus im Widder-Zeichen.

Es lohnt sich, Albert Einsteins Horoskop (innen) und Pressekonferenz (außen) anzugucken: Uranus steht über Venus: Befreiung – und von was? Venus als Herrin von 12 und 5 steht in 11 – findet gesellschaftlich statt, ist aber kollektives Stier-Schicksal: Zerstörung der Materialität, Pluto in 12: im Radix bei Albert Einstein … aktuell: Südknoten & Chiron über der Sonne – altes Karma.

Faszinierend genug: Mond über Saturn und Saturn über Mond. Merkur transitiert Mars-Radix, der 11 & 6 regiert. Aber natürlich auch Pluto von außen für den armen Einstein. Das sind seine Verehrer. Und so klingt auch die Sprache der vor Glück taumelnden Relativisten tatsächlich dieser Tage sehr plutonisch:

„Der Todestanz der beiden Schwarzen Löcher hatte Schwerkraftwellen quer durch das All gejagt, die überall, wo sie auftreffen, am Gefüge von Raum und Zeit rütteln,“ schreibt z.B. Patrick Illinger in der SZ (12.02.16) … Frank Grotelüschen meint in der ZEIT: „Physiker enträtseln bald Sternleichen, kannibalische Schwarze Löcher und den BIG Bang“.

Einstein und GWInnen Einstein, außen Pressekonferenz zu „Gravitatioswellen … „

Über den Wahrheitsgehalt des „Entdeckten“ ist damit noch nichts gesagt. Wahr ist jedenfalls, daß wir die Geburt einer neuen Physik erleben, und zwar einer solchen, die aus Computer-generierten Ergebnissen besteht, wie bei „Higgs Gottesteilchen“ bewährt ausgetragen: was uns als „sichere Entdeckung“ präsentiert wird, ist wohlabgewogenes Wissenschafts-Design.

Es ist ratsam, gleich in der Stunde der Euphorie die Fachleute nach der Wahrheit zu fragen, allerdings nicht ohne zu erwähnen, daß dieser Diskurs ein Ablenkungs-Diskurs von irgendeiner politischen Weltlage ist.

Aber eben astrologisch gesehen, erstaunlich synchron! Karsten Danzmann, Direktor am Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft antwortet auf die Fragen von Marlene Weiss in der SZ (12.02.16):

„Das Signal empfingen Sie schon im September; warum dauert es solange, die Daten auszuwerten?

Es ist nicht nur eine Frage der Computerpower. Wir haben 100 000 Datenkanäle, die Temperatur, Luftdruck, Vibrationen und so weiter messen, damit man hinterher sagen kann, ob es eine Störung gab, ob jemand laut gesungen hat oder ob ein Schauer kosmischer Strahlung hereinkam. Das muss alles angeschaut und bewertet werden, viele Leute diskutieren miteinander – das braucht Zeit.“

Dabei – müssen wir uns vorstellen, geht es um eine Anlage, die in der Lage sei „sogar die Meeresbrandung an den Küsten des amerikanischen Kontinents“ zu registrierender zu messende Effekt habe aber nur die Länge eines Millionstel eines Photons:

„Die Dehnung beträgt 1.0 × 10−21.. Eine Strecke von 1 Meter wird also um 1.0 × 10−21 Meter gedehnt oder gestaucht (das heißt also 0,000000000000000000001 Meter, mit 21 Nullen). Zum Vergleich: Ein Atomkern hat einen Durchmesser von 1.0 × 10−15 Meter, ist also eine Million mal größer. (Ein Atom ist dann noch etwa 100000 mal größer als das). Die Dehnungen sind also wirklich unglaublich winzig“, schreibt Martin Bäker.

Gravitationswellen – die Veröffentlichung im Detail

Je unglaublicher Münchhausens Trick, desto besser! Denn die „Schwarzen Löcher“ am „Ereignishorizont“ liegen laut Theorie 1300 Milliarden Lichtjahre weit entfernt (Maße ohnehin zweifelhaft, man erwähnt offen, es könnten plus/minus 300 Millionen Lichtjahre sein (an der Stelle spielt man souverän mit Toleranzen)), ist aber kein Problem für Supermann-Physiker;  – : zweifelsfrei orten – Nobelpreis einparken. Außer dem angeblichen Effekt der Dehnung des Lasers um ein Millionstel des Durchmessers eines Photons gibt es keinerlei Hinweis auf die Existenz dieser Gebilde …

“ … aber gleichzeitig war das Signal ’stark und sah so perfekt aus, dass wir uns gefragt haben, ob es echt ist‘, erinnert sich Bruce Allen, einer der Direktoren des Instituts.“

Die Frage ist – wie nennen wir diese Sekte? Computer gestützte Metaphysiker? Und vor allem: wie schützt sich die Zivilisation vor solchem Wahn? Wer leitet die Therapie ein? Was größte Skepsis hervorrufen sollte, wird als Triumph inszeniert.

100 000 Datenkanäle! Und daraus ein eindeutiges Signal generieren bei dieser „Größenordnung“! Geht´s noch? Hier wird Wissenschaft Kunst und Kunst Wissenschaft.

Da natürlich diese „Entdeckung“ völlig anwendungsfrei ist, wird sie sich auch nicht an der Realität beweisen müssen. Und mehr noch: die Statistik kommt zur Hilfe: nur alle 200 ooo Jahre sei eine solche Beobachtung: zwei „Schwarze Löcher“ verschmelzen, 1 Mal zu erwarten – und gerade jetzt, zufällig, hat man die Maschine auf volle power getuned, die Helden …

Aber: Mars geht schon bald über Saturn der „Entdeckung“: – das Gute ist, daß die Leute anfangen werden, Fragen zu stellen, die die „Wissenschaftler“ im reinen Mathematizismus nicht beantworten können: worin bewegen sich denn die Gravitationswellen? Man setzt immer schon den absoluten Raum voraus, das einfache metrische System ist konstitutiv – die ganze Theorie ein infantiles Ersatzobjekt … glauben Sie den schlauen Ausreden nicht, es sind allenthalben verklausulierte Quadraturen des Kreises: je bombastischer die Inszenierung, desto weniger steckt dahinter. Aber der Klingelbeutel ist unüberhörbar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Prag

Venus Morgenstern

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Kosmologie & Angeologie der Klosterbibliothek Strachov, Prag 1 – Foto Termin ©

Liebe Leser,

Mars aus dem Skorpion unterstützt im Sextil den Pluto in Steinbock: Venus Morgenstern, auch Steinbock, macht dasselbe für die Merkur/Pluto Konjunktion: Hermes (Merkur/Quecksilber) …

http://www.zeit.de/2016/03/quecksilber-gefahr-kohlekraftwerke

… botschaftet in der vorläufig letzten von 3 Konjunktionen dem „Teufel“ Pluto in Steinbock. Das soll nicht bedeuten, Steinbock-Geborene wären Teufel – denn wir alle tragen ja die ganze 12-Symbolik mit uns, und haben alle Anteil aktuell an Pluto im Zeichen Steinbock, dem Hermes – neutral seiner Natur nach – Botschaft gibt. Also Vorsicht. Zwar kommt ja dann auch Venus in Steinbock zu Pluto – aber kann das wirklich beruhigen? – Da Lilith eben gerade eine Mond-Konjunktion in Waage zeitigt? Das sind alles eher Alarmglöckchen – zusätzlich dynamisiert Mars in Skorpion: der hinterhältige, oder netter: listige Krieger – wieder gilt: wir sind alle Skorpion auf dem Weg zum Adler – Pluto wird durch Mars im Sextil unterstützt, was u. U. auch nicht so klasse ist: es sei denn, es wäre der Goldschatz:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundesbank-holt-deutsches-gold-heim-14037240.html

„Heavy Business“ „spricht“ super zeitgleich auch Jupiter in Konjunktion zum mittleren Nordknoten. Frank Zappa, Schütze, gebrauchte den Ausdruck ironisch, im Sinne von: einem Ding wird große Wichtigkeit gegeben; Neptun/Chiron/Südknoten Fische machen Visionen wenig attraktiv – Jupiter in Jungfrau rein praktische Lösungen um so mehr. Aber praktisch ist nicht immer praktisch: but practicle may not be practicle at all, „So I say … „

Heavy Business30.01.2016 06:58 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

David Bowie

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Liebe Leser,

Wassermann-AC versucht alles, um den Erwartungen der Anderen ein Schnippchen zu schlagen (daher nannte man ihn auch Pop-Chamäleon). Für solche, die sich auf Wassermann-Aszendenten verlassen können wollen, ist´s oft zum Mäuse-melken …

Daß Bowie seine Sonne Haus 12 hatte – think big, weltweite Wirkung (oder das Scheitern, unter Brücken schlafen … ) – und aus uns hat er dann treuherzig mit Mond/Saturn/Pluto in Haus 7 im Zeichen Löwe (Chamäleon bedeutet witzigerweise „Erdlöwe“ – Sonne Erde, Mond Löwe) Helden gemacht – für einen und alle Tage. Ein nahezu perfekt gelebtes Geburtsbild …

Was wird aus ihm in der nächsten Inkarnation? Nun ist auch er den Weg vorangegangen … thank´s for being very britisch …

Pluto auf seiner Reise hat zum Tod bis auf ca. 1 Grad die Sonne erreicht. Da muss man nicht sterben – ich kenne viele Steinböcke mit ausgefeilten Pluto-Strategien, die von ihrem Schutzengel perfekt gecoacht werden – aber für Bowie war es Zeit.

I, I can remember (I remember)
Standing, by the wall (by the wall)
And the guns, shot above our heads (over our heads)
And we kissed, as though nothing could fall (nothing could fall)
And the shame, was on the other side
Oh we can beat them, for ever and ever
Then we could be Heroes, just for one day …

Weil er das Lied in Berlin geschrieben hat, ist er – wie Cohen etwas später „first we take Manhatten … “ – einer der Mauerbezwinger … oder ist das zu schräg, Cohen (Waage) mit Bowie (Steinbock, Neptun Waage) zu vergleichen?! Zukunftsversion possibly  …

Das spezifische Berlin-feeling kommt auf, wenn das Gitarren-Solo losgeht. Kann mich an meinen ersten oder zweiten Tag in Berlin erinnern: Lesben-WG mit Blick auf die Mauer über Sylvester 1985 (Köpenicker-Straße) – die freundlichen Frauen (ewige Dankbarkeit!) waren alle in Barcelona oder daheim in „Wessiland“ – und ich war dort allein in einem Hochbett – und drunten sang Laurie Anderson den sound der Zeit für Kohle-riechendes Berlin im kalten Spionage-Modus (eine der Amazonen war doch daheim geblieben, Gott sei Dank, und die hörte die hypnotische Laurie Anderson) – Winter, Loft, warm – draußen saukalt und glatt. Von Club zu Club – schlitternd, mit meinem zuverlässigen Sportwagen eiserprobt aus dem Hotzenwald (da schreckt kein Winter mehr) – im Kasetten-Ding die Stones, Doors, oder sogar Screaming Jay Hawkins, Captain Beefheart – unterwegs zum „Café-Einstein“, „Paris-Bar“ – „MIR“ oder „Madonna“ – Hermannsplatz – „O-Bar“ – (weg, ein Inder drin … ) – „Dschungel“ oder später :„Fischlabor“ … richt nach Kohle. Die Kunst in Blisterfolie verpackt nach Ostende. Und Bowie war trozdem und gerade deswegen ein Held,  der gespeicherte Gegen-Entwurf der Intellektuellen – „just for one day“„and for ever and ever“ – der alte König (Saturn in Löwe) wird zu Weltanker (Sonne in 12) … Die Paradoxie wahr … Auch Nick Cave dunkelte schon und Blixa Bargeld – die neuen deutschen Wilden eroberten den Kunstmarkt und Zappa gab rauschende Konzertfeste in Berlin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Europa, Fotos, Poetry, Weltbild

Zytglogge


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© Gaetan Lee: http://www.flickr.com/photos/gaetanlee

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zytglogge&oldid=142822360

http://www.my-entdecker.de/2015/02/19/Zytglogge-bern/

Liebe Leser,

gleichwohl bei all diesen Uhren der astrologische Tierkreis im Brennpunkt des elyptischen Kreises steht, nennt Wikipedia sie „Astronomische Uhren“ – es gibt eine große Umbenennungswelle: alles Astrologische ist bis zu Dürers Tafeln „astronomisch“ – die Astrologie hingegen sei tiefes Mittelalter, reiner Aberglaube … da gefällt mir der Name der Berner für ihre Uhr: „Zytglogge“ – und der Narr, der sie (falsch) schlägt! Schweizer Humor ist, daß man genau hinschauen muss, bevor man ihn entdeckt … Merkur rückläufig, Wassermann als Narr …

https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Uhr

Hans von Thann unten schlägt sie aber richtig, die Zeit:

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit

Saturn in Schütze

Liebe Leser,

„Als müsse sich die Welt nach marxistischem Vorbild automatisch in nur eine Richtung bewegen – zu einem neuen Mix von Kulturen und Rassen, eine Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare Energien setzen und gegen jede Form der Religion kämpfen. Das hat mit traditionellen polnischen Werten nichts mehr zu tun.“

Tradition/Wertschätzung:

„Braucht Ihr Polen nur als Pufferzone zu Russland? Als Lieferant billiger Arbeitskräfte? Als Zulieferer und verlängerte Werkbank für große deutsche Konzerne? Oder sind wir Polen, bei allen wirtschaftlichen Größenunterschieden, ein Partner Deutschlands, zumindest bei der Lösung der Probleme in unserem Teil Europas?“

Sagt Polens neuer Außenminister, Witold Waszczykowski – Stier Sonne (deswegen der „Richtige“ für Stier-Land Polen) mit Saturn im Zeichen Schütze, der jetzt eben „konservative“ Weisheit auftischt. Interessant ist der Weisheit Mischung, daß er es wagt, an den erneuerbaren Energien zu zweifeln, obwohl gerade die ein Erfolgsmodell sind und Polen auf Kohle setzt; allerdings schmeichelt er im zweiten Zitat auch unverhohlen und wirbt um Gleichstellung mit dem gerade noch zuvor lächerlich gemachten Nachbarn. Meine schlesische Oma hätte gesagt: „typisch polnisch“ und meine polnische Oma hätte dazu nur gelacht.

Der Außenminister – ein US-Zögling mit Referendariat bei der Nato – hat Mars in Krebs in genauem Trigon zu Neptun auf dem ersten Grad Skorpion – kann solche Finten: und wunde Punkte treffen. Da sieht man, daß Europa erwacht und sofort in unsere Schwäche flankt …

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/medienreform-polen-kritik-eu-kommission

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Merkur und Jupiter stationär

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Liebe Leser,

Merkur steht fast still – parkt auf dem ersten Grad Wassermann. Mars hat in den Skorpion gewechselt, wo er eben vom Mond berührt wird und zu Merkur wieder ein Quadrat macht.

Die Sonne läuft auf die Konjunktion mit Pluto zu, Venus auf eine mit Saturn im Zeichen Schütze.

Der Mond geht ins letzte Sextil vor Neumond eine Woche später. Auch Jupiter steht fast still und dreht am Freitag rückläufig. Am Samstag um 05:11 treffen sich Venus und Saturn im Zeichen Schütze.

So verbindet sich Stagnation mit Verwirrung – Nur Venus gibt den geplagten Schützen Auftrieb und läßt Saturn milde Weisheit planen, die durch den Steinbock-Neumond am Sonntag den heimliche Beginn eines Projekts der Stabilität anbietet, wer die Gelegenheit ergreifen will.

Inmitten des Chaos im Kopf hat daher die alte Weisheit (Saturn in Schütze) wahren Wert (Venus) – wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond, Mundan

Neumond im Zeichen Schütze

Neumond Schütze 201511.12.2015 11:29 Nürnberg

Liebe Leser,

dieser Neumond verbindet Chiron & Jupiter in genauer Halbsumme. Vorher aber – also jetzt – haben wir die immer recht wirksame Mond/Saturn-Konjunktion, die sensiblere Mitmenschen leider als Verdunkelung des Gemüts bemerkt haben könnten.

Die Qualität des Neumonds im beweglichen Feuerzeichen zeigt die Signatur eines Quadrats zu seinem Dispositor Jupiter: nichts geht hier als neues, zukunftsweisendes Konzept, ambitioniertes Vorhaben einfach so durch, sondern erlebt werden heftige Auseinandersetzungen im Praktischen (Jungfrau) und verletzte Visionen (Fische).

Mit Mars und Uranus in Opposition sind auch Kraft und Freiheit widersprüchlich. Da Merkur ins Zeichen Steinbock gewechselt hat – also nicht mehr hinter der Schütze-Ambition steht, sondern vor der Steinbock-Forderung – bleibt dieser Neumond ohne wahres Gründungspotential – was machen, indem man nichts macht: das liegt dem Schützen nicht, wenn seine Unternehmungslust auch noch von Saturn getrübt wird …

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public domain

Nach der Quadratur zu Jupiter um kurz nach 17:00 morgen ist Mond bis zum nächsten Morgen void of course – immerhin muss man dann auch nichts machen, es ist „Leerlauf“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit, Gedanken, Länder

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Liebe Leser,

selbst ein idyllisches Bild kann die Saturn/Neptun Quadratur beschreiben: Saturn ist das Land (und das Bildformat), Neptun der Pazifik in Kalifornien, fest gegen flüssig, Ort einer Grenze (und die Illusion: das Bild ist ja nicht Realität).

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Was uns das Meer am Strand zur Antwort auf die philosophische Frage gibt, wer wir sind?!: – überall verschiedene Formen der Elemente & Kräfte, die aneinander grenzen. Und auch wir selbst abgegrenzte, bewegliche Form: – stehen Neptun & Saturn im Quadrat, dann hält diese Form ungenügend – „die Sahne verläuft“, Schranken sind nicht zu „sichern“ – Phantasie stößt an Grenzen: den Leuten fällt nichts Kreatives ein; – zunächst … später im Leben muss das Karma dieses Quadrats, ist das Radix da hineingeboren, leben und lösen: so oder so. Freiheit (Fische, Neptun – mehr noch Uranus) besteht in der moralischen (Saturn) Wahl nach den gegebenen Voraussetzungen, die das Horoskop darstellt – Astrologie als Weg der Bewußtseinserweiterung – und damit ändert sich auch das Schicksal von Mal zu Mal.

Denn von den möglichen Wegen gehen wir immer nur einen, für uns ist das Leben kein Doppelspalt-Experiment.

Im Wappen des namensgebenden Cardiff, Wales, GB das Ziegenfisch-Symbol auf 2 Wesen verteilt. Und es gibt einen Drachen, der eine Zwiebel hütet: (Neptun positiv: – läßt tränen, wirkt u.a. antibiotisch, aber bläht gekocht und damit schweflig (Saturn, alter Drache):

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Geist, Vollmond, Weltbild

Vollmond: Sonne in Feuer, Mond in Luft …

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

„Wir sehen in einem solchen Stück Boden desjenige vor uns,“ schreibt Rudolf Steiner 1918, „was sich zunächst als eine Kraft darstellt, die aus der Erde heraus nach allen Seiten hin wirkt. Diese Kräfte sind wirklich da und strahlen nach allen Seiten in den Raum hinaus. Der Mensch könnte allerdings nicht auf der Erde herumgehen, wenn nur diese Kräfte da wären. Diese Kräfte allein würden den Menschen mit rasender Schnelligkeit in den Raum hinausschleudern. Daß er auf festem Boden stehen kann, das verdankt er dem Umstande, daß aus dem Weltenraum von allen Seiten andere Kräfte hereinstrahlen. Immerfort begegnet sich die Spähre der hereinstrahlenden Kräfte mit derjenigen der herausstrahlenden Kräfte, und da, wo sie zusammenkommen, bilden sie sozusagen eine Grenze und das ist die Oberfläche der Erde.“

Astrologie ist dem Foto oben ähnlich. „Schon wer auf die Uhr schaut,“ sagt Steiner auch wahr und knapp, „betreibt Astrologie.“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus